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Polyamorie: Freiheit oder ein Rezept für Eifersucht?


Lu****

Empfohlener Beitrag

vor 4 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Woran macht man fest,  dass jemand beziehungsunfähig ist?

 

Wenn Menschen die Kompetenz fehlt Beziehungen zu knüpfen oder aufrecht zu erhalten. (Meine erste Beziehung ging auch an meiner mangelnden Beziehungsfähigkeit zugrunde. Damals war ich aber anders beziehungsunfähig. Es hatte nichts mit dem Thema zutun.) 

D.h. im Umkehrschluss aber nicht, dass alle Menschen, die nicht in einer Beziehung leben, auch beziehungsunfähig sind. Wenn ihnen, ganz simpel die Möglichkeiten nicht gegeben wird. 

Bezogen auf den Kommentar, den ich beantwortet hatte. 

Es gibt Menschen, die ständig nach höherem und besserem streben. Sie verlieben sich immer wieder in bessere Optionen, die ihnen attraktiver erscheinen und ihre bestehende Beziehung lassen sie sterben. 

Ich persönlich glaube das es sehr schwer ist sowas genau zu definieren. Wenn ich überlege wie schwierig es ist eine offene und ehrliche Beziehung zu einer Person zu führen. Ich kann es mir aber tatsächlich vorstellen so etwas zu haben, aber dafür braucht es schon genau die passenden Personen.

Polyamorie ist ein Euphemismus.

In der analogen Welt, aiußerhalb solcher Filterblasen nennt man das rumpoppen. 

 

vor 10 Minuten, schrieb GreyC:

Es gibt Menschen, die ständig nach höherem und besserem streben. Sie verlieben sich immer wieder in bessere Optionen, die ihnen attraktiver erscheinen und ihre bestehende Beziehung lassen sie sterben. 

Bei einem Menschen sollte es kein "höher" oder "besser" geben. Ich behaupte dass die, die vermeintlich "bessere Optionen" wählen, ihren alten Partner nicht lieben oder einfach dumm sind. 

Für mich gibt es "besser oder höher" in der Liebe nicht. Denn die Liebe sollte einen so "blind" machen, dass man das Beste und Höchste für sich gefunden hat - egal, ob irgendwer anderes der Meinung ist es gäbe noch "Bessere und Höhere". Ich lebe und liebe für mich und meine Lieben, nicht für die Vorgabe von Normen irgendwelcher Fremder, die meistens selber nicht in der Lage sind, zufrieden zu sein. Meine Partnerin ist ebenfalls kein Prestige-Objekt, sondern ein Mensch, mit dem ich zusammen leben und viele gemeinsame Dinge erleben und erkunden will. 

In Deutschland sind zwischen 30 - 35 Prozent aller Erwachsenen alleinstehend.  Unter 30 naturgemäß rund die Hälfte. Das Einzelkämpferdasein zieht sich mittlerweile bis ins Rentenalter. Viele schaffen es also nicht einmal eine Beziehung zu einem anderen Menschen aufzubauen und da reden einige von Vielliebe. Das ist keine Liebe, das sind auch keine Beziehungen, sondern Schmeicheleien fürs Ego. Im Mittelpunkt meist ein Narzisst, drumherum einige Satelliten, die irgendwie ein Stück vom Kuchen abbeißen wollen.

(bearbeitet)

Mir ist eine Person anstrengend genug. Zudem glaube ich nicht, dass ich zwei Personen gleichzeitig interessant genug finden kann.

bearbeitet von MrsGrinch
vor 4 Minuten, schrieb RSSC666:

Bei einem Menschen sollte es kein "höher" oder "besser" geben. Ich behaupte dass die, die vermeintlich "bessere Optionen" wählen, ihren alten Partner nicht lieben oder einfach dumm sind. 

Für mich gibt es "besser oder höher" in der Liebe nicht. Denn die Liebe sollte einen so "blind" machen, dass man das Beste und Höchste für sich gefunden hat - egal, ob irgendwer anderes der Meinung ist es gäbe noch "Bessere und Höhere". Ich lebe und liebe für mich und meine Lieben, nicht für die Vorgabe von Normen irgendwelcher Fremder, die meistens selber nicht in der Lage sind, zufrieden zu sein. Meine Partnerin ist ebenfalls kein Prestige-Objekt, sondern ein Mensch, mit dem ich zusammen leben und viele gemeinsame Dinge erleben und erkunden will. 

Das mag ja für dich gelten. 

"Bei einem Menschen sollte es kein "höher" oder "besser" geben." - Das ist löblich, aber naiv. 

Es mag platt klingen. Aber Geld macht sexy. Eine höhere berufliche Stellung, bessere gesellschaftliche Stellung, dickere Muskeln, ein lässiger Lebens-Style, ... erzeugen bei manchen große Augen und machen attraktiv. Und schon ist es geschehen. 🤷‍♂️

Ich könnte niemals für zwei oder noch mehr Menschen die gleiche Liebe empfinden. Irgendjemand käme immer zu kurz. Und umgekehrt hätte ich das Gefühl ebenfalls permanent mitschwingen, wenn ich einer von mehreren wäre.

Nur um Spaß haben kann das möglich sein, aber die Zeiten sind für mich vorbei.

Vorstellen kann ich mir viel, z.B. die Weltherrschaft zu erringen. Die Realitär ist aber meist etwas komplizierter. Es wird wohl meist darauf hinauslaufen, dass eine Person die Freiheit genießt und die anderen sich denken, dass es besser als nichts ist und versuchen sich ihre Eifersucht nicht anmerken zu lassen.

Uiuiu......ich habe 3 Kinder und kann alle 3 gleich lieben....warum sollte das nicht auch mit Partner oder Partnerin funktionieren ?

Polyamorie = Freiheit? Für wen denn?
Mal ehrlich, die Hälfte der Leute hier kriegt ja nicht mal EINE Beziehung ohne Drama hin und dann sollen auf einmal 3 oder 4 funktionieren mit Terminplan?Das ist doch meist so: Einer lebt sich aus und der Rest tut so als wäre das alles ganz offen und modern, weil er Angst hat sonst ganz alleine dazustehen.Für mich nix. Lieber eine, dafür richtig.

vor 7 Stunden, schrieb Luder85:

Wäre das etwas für euch oder kommt für euch nur eine monogame Beziehung infrage? Mich interessiert, warum ihr so denkt.

Nein, das wäre definitiv nichts für mich. Im Gegenteil, ich finde diesen Mangel an Exklusivität hochgradig abstoßend. Ich mag einer von vielen Menschen auf der Erde sein. In der Beziehung bin ich aber entweder der EINZIGE oder eben weg. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich ZWEI Frauen finden sollte, in die ich mich gleichzeitig verlieben kann. Ich finds ja schon, wie bereits von anderen auch erwähnt, schwer genug nur eine zu finden, die die Kriterien erfüllt. 
Ich finds auch furchtbar unattraktiv, wie so ne Handtasche zu sein, die man dann passend zum Outfit aus dem Schrank kramt. Wie läuft das eigentlich an Weihnachten? "Schatz, gehen wir zu deinen Eltern oder zu meinen? Oder bist du mit Partnerin B, C, oder D bei deren Eltern? Oder kommt C zu deinen Eltern? Oder sind wir alle zusammen irgendwo anders? Und mit wem fährst du danach eigentlich nach Hause? Wo ist überhaupt zu Hause für dich? 🥴". 
Außerdem assoziiere ich mit dem Wunsch nach Polyamorie oder auch offenen Beziehungen Charaktereigenschaften, mit denen ich überhaupt nicht umgehen kann und will. Das ganze Thema spielt ungefähr in dem Bereich des Möglichen, wie es eine homosexuelle Beziehung täte. Von vornherein absolut kategorisch ausgeschlossen.

vor 16 Minuten, schrieb GreyC:

Das ist löblich, aber naiv. 

Es mag platt klingen. Aber Geld macht sexy. Eine höhere berufliche Stellung, bessere gesellschaftliche Stellung, dickere Muskeln, ein lässiger Lebens-Style, ... erzeugen bei manchen große Augen und machen attraktiv. Und schon ist es geschehen. 🤷‍♂️

Du glaubst gar nicht wie froh ich bin, naiv in (m)einer rosa Welt zu leben. Aber ja, ich sehe auch das grau da draußen wie du - allerdings hauptsächlich oder nahezu ausschliesslich in den sozialen Netzen und im Fernsehen. 

Die Frauen, die hinter dem Geld her sind, kenne ich beispielsweise nur daher. Ebenso musste ich mich auch noch nie für meinen Hyundai schämen und ein Haus habe ich aus Faulheitsgründen (Gartenarbeit, ständige Reparaturen) auch nicht. Meine Muskeln verberge ich unter meinem Fett und meine berufliche oder gesellschaftliche Stellung sieht man mir auch nicht an, da ich nicht modebewusst lebe und mein gesellschaftlicher Status als Mitglied der schwarzen Szene eher Richtung "Freak" geht. Dennoch konnte ich mich hinsichtlich Frauen echt nicht beklagen.

Daher habe ich manchmal die Vermutung, dass uns das Fernsehen und besonders Social Media eine falsche Einschätzung hinsichtlich der Wünsche des anderen Geschlechts vermittelt. Da werden gerne die sogenannten Golddigger gezeigt, oder andere unverschämte, männerhassende Frauen. Ebenso die notgeilen Männer, die keinen Respekt gegenüber  Frauen zeigen, Möchtegerns und sogenannte Fuckboys.

Aber ich glaube dass es sich in beiden Fällen nur um eine laute bzw. präsente Minderheit handelt. Schreiende Menschen werden halt eher wahr genommen. Die Frauen und Männer, die ich da draußen treffen und mit denen ich ins Gespräch komme, sind in der Regel offene, nette Personen, die wiederum offene und nette andere Personen kennen - jede(r) trotzdem mit dem eigenen Säcklein.

Daher sollte man sich selber mal fragen, welche Art der Menschen man wirklich häufiger antrifft. Die netten und sympathischen ... oder die anderen ;-).

Ich hoffe daher ich konnte dir und anderen vielleicht einen Blick auf ein etwas positiveres Mindset vermitteln ;-)

Vor 2 Stunden, schrieb Supernova_69:

Für Dich war sie toll, für die beiden anderen Beteiligten ganz offensichtlich nicht. Was war denn für Dich so toll daran, 2 andere Menschen in eine derart herausfordernde Beziehungskonstellation einzuladen oder gar „zu zwingen“ ?

Klingt für mich nach einer egozentrischen Grundhaltung, möchte Dir jedoch keinesfalls etwas unterstellen, kenne Dich nicht persönlich. Interessiert mich 

Gezwungen habe ich niemanden, es hat sich einfach so entwickelt, war nicht geplant oder angestrebt!
Nennt man wohl dann Leben.

(bearbeitet)
vor 57 Minuten, schrieb LadyVaris:

Uiuiu......ich habe 3 Kinder und kann alle 3 gleich lieben....warum sollte das nicht auch mit Partner oder Partnerin funktionieren ?

Weil das nicht im Ansatz vergleichbar ist? 

Die Liebe der eigenen Kinder ist bedingungslos. Es wird also für das bloße "Sein" geliebt unabhängig von Leistung, Verhalten, oder Aussehen. All das kann zwar kritisiert werden, tut der Liebe aber keinen Abbruch. Auch der Charakter spielt keine Rolle.

Das wird bei allen anderen Menschen nie so sein. 

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
vor 43 Minuten, schrieb KölnerFuchs:

 

Gezwungen habe ich niemanden, es hat sich einfach so entwickelt, war nicht geplant oder angestrebt!
Nennt man wohl dann Leben.

Meine Frage war, was war denn so besonders toll daran für Dich?

vor 19 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Weil das nicht im Ansatz vergleichbar ist? 

Die Liebe der eigenen Kinder ist bedingungslos. Es wird also für das bloße "Sein" geliebt unabhängig von Leistung, Verhalten, oder Aussehen. All das kann zwar kritisiert werden, tut der Liebe aber keinen Abbruch. Auch der Charakter spielt keine Rolle.

Das wird bei allen anderen Menschen nie so sein. 

Das ist sehr wohl vergleichbar!

Jedes Kind liebt man anders und wenn man mehrere hat, vielleicht auch eines ganz besonders und es gibt Mütter die lieben keines ihrer Kinder 

In welchem Wolkenkuckucksheim lebst Du denn?
Man liebt nicht jedes Kind gleich und Kinder lieben ihre Eltern auch nur im Kleinkindalter bedingungslos 

Mal angenommen eine Frau liebt 3 Männer, und jeder dieser Männer liebt auch noch 2 weitere Frauen, denn wir leben polyamor, dann haben wir 10 beteiligte Personen. Das wird dann aber schwierig mit dem Zeitmanagement. Es ist dann auch möglich, dass noch weitere Personen dazu kommen, weil polyamor. Ich denke, es ist wie mit dem Kommunismus.
Schöne Idee, funktioniert aber nicht,

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb Supernova_69:

In welchem Wolkenkuckucksheim lebst Du denn?

In der Normalität?

Ich liebe meine Kinder alle gleich. Ich bevorzuge keins.

Wer sein eigenes Kind nicht liebt, ist für mich derb neben der Spur.  Und wer eines seiner Kinder mehr liebt,  als die anderen, auch. Beides sind extrem schädliche Verhaltensweisen. Normal ist das jedenfalls nicht. Das sind zerrüttete Familienverhältnisse.

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bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Polyamore Beziehungen habe ich schon gelebt und würde ich wieder tun, wenn sich die richtigen Menschen einfinden würden. War ein Teil der schönsten Zeit meines Lebens.

Rezept für Eifersucht ist das traumatisier(end)te Monosystem. Die meisten Menschen tragen viel zu viel davon mit sich rum (durch Vorbilder in der Kindheit, mediale Gehirnwäsche, soziale Vererbung etc.) als dass sie Polyamorie tatsächlich verstehen und leben könnten. Einige wenige gibt es , frei genug davon sind - und die suche ich.

Polyamorie treibt die eigene Entwicklung notwendigerweise nach vorn - sonst funktioniert sie nicht.
Monoamorie tut das Gegenteil: Entwicklung ausbremsen (wie das kapitalistische System auch) - sonst funktioniert sie nicht.

vor 15 Minuten, schrieb RSSC666:

Daher habe ich manchmal die Vermutung, dass uns das Fernsehen und besonders Social Media eine falsche Einschätzung hinsichtlich der Wünsche des anderen Geschlechts vermittelt. Da werden gerne die sogenannten Golddigger gezeigt, oder andere unverschämte, männerhassende Frauen. Ebenso die notgeilen Männer, die keinen Respekt gegenüber  Frauen zeigen, Möchtegerns und sogenannte Fuckboys.

Würde ich noch etwas differenzierter sehen. Das gibts alles schon. Und nicht zu knapp. Sich da auf das Standardargument in solchen Sachen, die beeinflussenden Medien und TV zurück zu ziehen, greift meiner Meinung nach etwas zu kurz.
Da gehört für mich dazu, von wem wir denn überhaupt reden. In welchem Kulturkreis wir uns befinden. Wenn Andrew Tate verhaftet wird, ist das Meldungen ist Zeitungen wert. Aber vornehmlich in den USA und weniger hier. Obwohl die BILD es drin hatte. Aber nun ja, ist ja auch die BILD. ^^ Will sagen, dass Golddigger oder Frauen, die ganz schön männerhassenden Kram von sich geben, in den USA ein größeres Thema sind als hier. Unsere Medien vermischen sich halt nur. Bzw. konsumieren wir Deutschen stark amerikanische Medien. Da liegt oftmals ein Übertragungsfehler vor. Nämlich das, was man auf YouTube aus den USA sieht, als Stand der Dinge für hier zu interpretieren. Es schwappt halt Vieles aus den USA hier rüber. Früher war das lediglich das TV. Al Bundy wurde auch importiert und interpretiert. Aber alle wussten, dass das Comedy ist. Heute heißt Al Bundy Andrew Tate. Und macht halt keine Comedy. Die ganzen Videos, die man so sieht, wo ein Mann erst mit ner rostigen Karre vorfährt, abblitzt, 5 Minuten später im Lambo wiederkommt und plötzlich doch Interesse vorhanden ist, sind einfach zu viele, als das man nur sagen könnte das die Klicks erzeugen sollen und die Dame da für ihren Einsatz $100 bekommen hat. Klar gibts die auch zu Hauf als Bandwagon-Scheiße, wo selbst jemand der nie ein Date hatte sieht, dass das Fake ist. Gibt aber eben auch genug andere. Und genau so gibts genug Videos, die einfach nur Männerhass predigen. Vornehmlich alles aus den USA. Aber was da heute Standard ist, hat ne gute Chance, es zehn Jahre später hier auch zu sein. Ich habe auch schon hier auf feministischen Kundgebungen mehr als eine Frau mit frecher Igel-Frisur gesehen, die Schilder trugen mit netten Aufschriften wie "Alle Männer töten!". Das geht also bis hin zur Volksverhetzung... Das ist keine Mehrheit! Aber auch kein Einzelfall.

Dann muss man gucken, wo diese Dinge denn eine Rolle spielen oder Thema sind. Das sind eher die Generationen U30. Was man da sieht betrifft ja gar nicht alle. Dieses Geschlechterhass Ding ist halt drüben schon größer als hier. Ist aber auch meist eben ein Thema der Jüngeren. MILFs werden beim "golddiggern" weniger gezeigt als 20 jährige Frauen. Weil das die falsche Zielgruppe ist. Das Klischee haftet nicht allen Frauen an und wird auch nicht von allen Männern vorgebracht, sondern ist eben auch ein Ding, was in verschiedenen Altersgruppen verschieden stark vorkommt. Von daher nehmen wir das dann vllt. auch als medial gepushed war. In einer anderen Altersgruppe ist da aber kein Pushen nötig. Sondern nur logische Folge eines Algorithmus. Der schlägt halt vor, was auch nachgefragt wird. Und wäre die Nachfrage nicht da... 

Es geht auch so wie sich das mir darstellt weniger das Phänomen, dass Männer Männern erzählen wollen, was das andere Geschlecht für Wünsche hat. Oder das Frauen Frauen das erzählen wollen. Was ich viel mehr wahrnehme ist, dass Männer Männern sagen, wie Männer sein sollen. Und Frauen Frauen sagen, wie Frauen sein sollen. Da gibt es schon Gruppen, die da richtig Druck machen. Ich meine, prinzipiell orientiere ich mich auch eher daran, was die Jungs denken. Was eine Frau als männlich empfindet ist für mich persönlich weniger stark gewichtet als das, was andere Männer da denken. So weit, so gut. Wenn aber in einer Umfrage unter jungen, deutschen Männern herauskommt, dass ca. 20% oder so denken, eine Frau habe ihnen zu gehorchen, dann kommt das nicht von den bösen Medien oder dem TV. Sondern über drei Ecken vom Imam. Wenn eine Frau von anderen Frauen dafür abgewertet wird, dass sie das Model einer "Trad-Wife" leben möchte und ihr erzählt wird, sie untergrabe damit Jahrzehnte von Emanzipation und sei dann keine "starke Frau" mehr, dann kommt das nicht von bösen Medien oder dem TV, sondern von Feminismus-Extremistinnen. 
Und diese Schiene nehme ich halt viel öfter war. Gruppen, die rumlaufen und schreien: "Nur so sein wie ich bin ist das einzig Wahre! Und auch DU hast jetzt so zu sein, ansonsten Grenze ich dich aus!". Das geht schon alles etwas weiter und ist auch schon wesentlich verwurzelter als nur ne Show im TV. Dass das alles auch ein Stück weit ein Business ist, ist auch klar. Alles, was das Interesse der Menschen auf sich zieht wird zwangsläufig dafür genutzt, Geld zu erzeugen. Nur wirkt das eher wie Benzin ins Feuer als das man sagen könnte, die Bubble käme schon von selber irgendwann aus der Mode. 

Hat zwar alles mit Polyamorie jetzt nix zu tun. ^^ Aber ich hoffe man verzeiht mir den kleinen Ausflug. 

vor 9 Stunden, schrieb Luder85:

Könntet ihr euch vorstellen, mit mehreren Menschen gleichzeitig eine liebevolle Beziehung zu führen? 

Nein. Ich möchte nicht teilen und nicht geteilt werden, wenn es um die Liebe geht. 

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