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Polyamorie: Freiheit oder ein Rezept für Eifersucht?


Lu****

Empfohlener Beitrag

Polyamorie als Konzept, als Option finde ich mehr als spannend. Sie erfordert aber ein derart hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Reflektiertheit, menschlicher Reife und zugleich das Überbordwerfen von Sozialisation und Prägungen im Bezug auf Monogamie, Treue, Eifersucht, Besitzansprüche, etc… dass würde mir sehr viel abverlangen und den anderen Beteiligten ebenfalls. Es gibt meiner persönlichen Lebenserfahrung nach nur sehr wenige Menschen, die überhaupt über diese Voraussetzungen und menschlichen Präferenzen verfügen, dass es auf Dauer für alle eine WinWin-Situation wird und bleibt. Das ich mehrere Menschen amourös lieben kann, davon bin ich überzeugt. Ich will es nicht, für mich ist es Herausforderung genug einen Mann zu lieben und von einem Mann geliebt zu werden

Vor 16 Minuten , schrieb kusheldir:

Richtig. Ist da nicht anders. Nur arbeiten, mMn, polyamore Personen oft bereitwilliger an "Schieflagen", weil sie sie als Entwicklungschance sehen, und gehen daher oftmals harmonischer aus solchen Konstellationen heraus. Zumal sie von den anderen Partnerwesen seelisch und Emotional aufgefangen werden.

Hmh, ob das auf die meisten genauso zutrifft, wage ich anzuzweifeln.

Ich glaube auch nicht, dass alle so engstirnig in einer Zweierbeziehung leben, wie Du es darstellst, also Flirtverbote oder Freundschaften zum anderen Geschlecht.
Aber es stimmt, dass manche so leben wollen, aber die Betonung liegt dann doch auf Wollen. Man entscheidet sich dann doch dafür, niemand zwingt einen mehr dazu, eine Partnerschaft einzugehen.
Ich glaube auch nicht an "viel hilft viel", also daran sich immer wieder mit Themen wie Eifersucht auseinandersetzen zu müssen, um gemeinsam zu wachsen innerhalb einer Beziehung.

Vielleicht bin ich ja zu naiv oder zu romantisch veranlagt. Aber ich möchte daran glauben, dass zwei Menschen, die sich lieben, sich auch bewusst füreinander entscheiden und eben auch kommunizieren können, wie sie ihre Beziehungsform leben wollen, sich gegenseitig Grenzen aufzeigen, aber auch über ihre Emotionen und Bedürfnisse sprechen können. Das empfinde ich nicht als anstrengend, sondern halte es für sinnvoll und notwendig.

Inwieweit man das jetzt auf die meisten Menschen übertragen kann, da bin ich überfragt. Aber als positiv denkender Mensch, hoffe ich, dass die Minderheit das nicht hinbekommt, ob nun polyamor oder nicht.

vor 4 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

....gibt's leider doch.  

Warum suchen sich Leute, die in der Kindheit geschlagen wurden, Schläger als Partner?

Weil es ihre Normalität ist, obwohl es alles andere als normal ist.

Sich jemanden als Partner zu suchen geschieht nicht zwangsläufig aus Liebe. Darauf sollte der ganze Teil hinaus, den du im Zitat jetzt weggelassen hast.
Warum jemand, der als Kind geschlagen wurde sich als Partner GGF. ( das ist bei weitem keine Gesetzmäßigkeit ) jemanden sucht, der ebenfalls schlägt, wird verschiedenste Gründe haben. Die herauszufinden übernehmen dann im Einzelfall Psychologen. Aber nicht Küchentischpsychologie. ^^ Keiner dieser Gründe wird aber dann sein, dass eine Liebe genannt wird, wie ich sie beschrieben habe und mit ihr argumentiert habe.
Außerdem vergleichst du Äpfel mit Birnen, wenn du jetzt das Verhalten traumatisierter Menschen ansetzt, um damit das Verhalten nicht traumatisierter Menschen zu erklären. 

Also nö, wenn jemand, der als Kind geschlagen wurde später einen Partner wählt, der auch schlägt, taugt das nicht als Gegenargument zu meiner Aussage. Dort wird nicht aus Liebe gewählt, sondern aus anderen Gründen.
 

 

vor 16 Minuten, schrieb kusheldir:

Wenn du und deine Partnerin sich eifersüchtige Partner wünschen, dann ist das doch super: Haben sich zwei gefunden die super zueinander passen und das Gleiche wollen. Viel Spaß! Brauchst dich nicht weiter mit dem Thema zu beschäftigen. 
Ihr habt euch offenbar damit außeinandergesetzt und seit euch klar was ihr da habt. Sehr sehr viele tun das aber eben leider nicht und "unterschreiben Blanko".

Ich bin Single. 
 

 

vor 16 Minuten, schrieb kusheldir:

Und zum Thema mediale Gehirnwäsche, möchte ich dich bitten mir
a) 500 polyamore Filmtitel zu nennen, die seit 1926 gedreht wurden (ich meine richtig polyamor, nicht pornosexuell!). Und
b) das gleiche bitte für monoamore Titel. Ich bezweifle, dass du Aufgabe a) fertig bekommst und unterschreibe dir bis dahin gar nix.

Kann ich dir nicht nennen. Und damit wäre jetzt was genau bewiesen? Lass mich raten, dass du neben der zivilisatorisch fortgeschrittenen Stufe der Beziehungsführung auch als Kind immun gegen mediale Beeinflussung warst? 😁 
Oder möchtest du sagen, dass Monogamie die bevorzugte Beziehungsform unter Menschen ist, weil wir das alle im TV gesehen haben und deshalb natürlich tun und leben, was wir da sehen? Ja, möchtest du. Du hast ja den Ausdruck Gehirnwäsche benutzt... Können hierzu mal alle eben die Hand heben, die Monogamie bevorzugen und bei denen es dabei das größte Kriterium bei dieser Monogamie zu landen war, dass sie Hart aber Herzlich geguckt haben? 

Brudi, meinste nicht da gehört ein bisschen mehr dazu, als so 90erJahre "Das TV verblödet unsere Kinder" Theorien und deren undurchdachte und zu kurz gegriffene Übertragung darauf, welche Beziehungsform im späteren Leben gewählt wird? 
Und möchtest du gar sogar noch sagen, dass die ganze mediale zur Schau Stellung von LGBTQ Themen ja dann tatsächlich Kinder in einer gewisse Richtung beeinflusst? Denn das ginge dann damit einher. Wer A sagt... Oder funktoniert das Themenfeld anders?
 

 

vor 27 Minuten, schrieb kusheldir:

In deiner Aussage ist stark zu bemerken, dass du dich noch nie richtig damit beschäftigt hast was Polyamorie überhaupt ist. Für dich ist Polyamorie offenbar mit x-beliebigen rumzuvögeln, aber das ist sie eben nicht. Damit hast du dich bei mir ins Aus geschossen und ich verweigere jede weitere Konversation mit dir.

Oho! Ist Polyamorie wieder so ne Wissenschaft, mit der man sich erst mal tiiiiieeeeefgehend auseinander setzen muss, bevor man dazu was sagen darf? Gibts da ach so viel zu lernen? 😂 Oder meinste nicht auch, du überschätzt den benötigten "Background" etwas? Oder tust zumindest so, als gäbe es da einen, den man haben müsse, damit du dich auf Basis von "das ist doch nicht auf meinem Niveau" ausm Staub machen kannst? 🙈 Du legst echt einige sehr einfache Muster an den Tag...

Polyamorie ist mit verschiedenen Personen rumzuvögeln und diese ( angeblich ) alle auch von Herzen zu lieben. Und mehr gibts da nicht zu verstehen oder an Background zu haben. Welche Modelle es da gibt, um Weihnachten unter einen Hut zu bringen, ist genau so wenig von Belang wie zu wissen, wie da das sonstige Zusammenleben so funzt. Muss ich alles überhaupt nicht thematisieren oder wissen, um meine monogame Sichtweise dazu zu äußern und zu haben.  
Daher ist die Begründung deiner Kapitulation echt dünn. ^^ Aber ich nehm' sie an. Musst dich ja auch nicht mit jemanden Nicht-Erwachtem unterhalten, das stimmt schon. Wäre doch Zeitverschwendung. 😊

Ein spannendes Thema. Ich werde in Ruhe nachlesen. Polygamie ist mir nicht fremd und funktioniert bei entsprechender Kommunikation. Ist aber nicht das Thema

vor 40 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Würdest du sagen, du hättest das bei deinen beiden großen Lieben auch getan?

Ja. Ohne wenn und aber. Ohne Zweifel. Wenn eine dieser Frauen gemordet hätte, hätte das nichts an meiner Liebe geändert. Sie hätten wohl schon meine Mutter um die Ecke bringen müssen... 
Ich bin eher erstaunt darüber, dass du anscheinend Liebe kennst, bei der das NICHT der Fall ist. Das klassifiziert bei mir dann nicht als Liebe sondern als eine der anderen Dinge, die ich genannt habe. Verliebtheit und Co. Ich könnte Dinge die sie tun schrecklich finden. Aber an meiner Liebe würde das ( wohl ) nichts ändern. Ich meine, ich war auch nie in der Situation, dass eine der beiden gemordet hatte. ^^ Und kann es letztendlich abschließend nicht zu 100% sagen. Aber ich bin mir so sicher, dass das auf meine Gefühle keinen Einfluss hätte, wie du dir da bei deinen Kindern sicher bist. Wenn dein Kind mordet, liebst du es ja auch weiter. Weil wir da eben von Liebe reden. Und nicht von anderen Dingen. 

Könnte also auch sein, dass wir einfach Liebe unterschiedlich definieren. Was auch ziemlich .... normal ist. Hab ich die Tage schon mal geschrieben. Es gibt dafür ja auch keine einheitliche Definition. Seit tausenden Jahren nicht. Man kann sich nur drüber austauschen, so wie wir jetzt. Aber ich kann nie fühlen, was du fühlst. Und umgekehrt. Daher ist das Thema ja auch so ne hartnäckige Nuss. ^^

Es gibt zum Thema zwei Perspektiven, eine männliche und eine weibliche.

Antworten kann ich selber nur aus einer Perspektive. Unser Gehirn unterscheidet zwischen Zugehörigkeitsgefühl, das ist das Band auf dem man sich eine Zukunft aufbaut, dann gibt es noch die romantische Begeisterung, also alles was mit Schmetterlingen zu tun hat und schließlich noch das Begehren, also Lustempfinden, das ist aber eine rein physische Begeisterung. Neu ist das alles nicht. Könige hatten gerne ein Frau, mit dem sich eine lebenslange Bindung hatten und eine emotionale Liebschaft nebenher. Ja, ein Mann kann sich einer Frau  verbunden fühlen und in eine andere Frau verliebt sein, andere Frauen geil finden und vögeln wollen ohne Gefühlsduselei kann ein Mann sowieso. Romantische Liebe und Verbundenheit sind aber zwei verschiedene Dinge. Das eine ist ein Gefühl, daß andere basiert auf einer Entscheidung. Auf Männer bezogen ist die Frage also, ist der Mann gefühlsgesteuert oder verhält er sich eher charakterdefiniert. Dass erwachsene, charakterfeste Männer gerne Frauen die ihnen wichtig sind freiwillig teilen halte ich für ein Gerücht. Für Männer gibt es also eher das eigene Weib, die Mätresse und Fast Food Snacks für zwischendurch. Das basiert aber eben nicht alles auf Liebe. 

Wie es aus der Perspektive von Frauen, also den Emotionsfabriken ausschaut kann ich nicht beantworten, würde aber frech behaupten, Bindungen sind wesentlich stärker emotionsbasiert. Eine attraktive Frau kann sich sicherlich mehrere Liebhaber halten, wird aber schwerlich von all diesen Männern geliebt werden, sondern eher begehrt. Aber allein dieses Begehren löst bei Frauen einen Dopaminschub aus, auch andere Hormone. Liebeshormone können übrigens süchtig machen, weswegen manche Menschen ständig dem Gefühl des Verliebtseins hinterher jagen. Verliebt sein und Begehren sind aber keine Liebe. 

 

Ich halte da gar nichts von. So für mich. Ich kann es mir nicht vorstellen und will ich auch gar nicht. Wenn das für andere klappt, ist doch alles gut. Ist ja nicht meine Sache. Ich mag die gute alte Monogamische Beziehung. Die eben so lange dauert, wie sie dauert. 

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb B-Jayyy:

Ich bin eher erstaunt darüber, dass du anscheinend Liebe kennst, bei der das NICHT der Fall ist.

Ganz einfach. Ich bin ein Kopfmensch. Ich kann ihn nicht gänzlich ausschalten, nur bis zu einer bestimmten Grenze.  

vor 1 Stunde, schrieb B-Jayyy:

Dort wird nicht aus Liebe gewählt, sondern aus anderen Gründen

Sicher?

Es ist vetraut,  es ist die gewohnte Atmosphäre.  Vielleicht nicht die Liebe,  wie du sie beschreibt,  dennoch Liebe,  nur viel einfacher strukturiert.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Poly Amore klingt perfekt aber im ernst 3er 5er meinte wegen GB da teile ich meine Partnerin wenn wie es mag aber in der liebe mehr als eine Person zu lieben fällt mir schwer nach meinem Verständnis für lieb .. lieb ist das ein und alles man stirb für die die man liebt aber für.wine harem ... Auch ein guter dreier das langfristig mag noch ok sein aber nur einer von 3 oder mehr zu sein der geliebt wird .... Dann kann man nur ein Drittel liebe abbekommen .. also nicht meins dazu ist liebe zu wichtig .. sex kann man mit jedem Frauen Zimmer haben aber liebe .... Dazu gibt es wenige die es wert sind

Gerade eben, schrieb Tiefkuehlpizza:

Ganz einfach. Ich bin ein Kopfmensch. Ich kann ihn nicht gänzlich susschalten, nur bis zu einer bestimmten Grenze.  

Und dein Kopf hat dann direkten Einfluss auf deine Gefühle? Ist bei mir nicht so. Mein Kopf hat überhaupt keinen Einfluss auf meine Liebe. Einfach nur denken: "Die ist doof!" wenn ich beispielsweise Liebe und verlassen werde interessiert mein Herz einen Fuck. Das ist lauter. Das ist penetranter. Das ist der Main-Charakter im Raum. Da kann sich mein Kopf auf den Kopf stellen, der hat Sendpause. ^^ Mir gehts dann trotzdem schlecht, egal wie mein Kopf die Situation wertet. Mein Kopf ist mein Kopf und mein Herz mein Herz und die existieren nun mal parallel und arbeiten auch parallel. Der eine ist nur für Gedanken zuständig, das andere für Emotionen. Da kommt eher wenig eine sofortige Wechselwirkung zustande.
Das mit dem Kopf funktioniert bei anderen Gefühlen. Hass oder Ablehnung entstehen aus der Wertung meines Kopfes über Taten, die man mir antat. Ich kann zur gleichen Zeit auch denken "Dieses verdammte Arschloch!", das Arschloch aber im selben Moment trotzdem noch lieben. Aber bis der Kopf letztendlich mal lauter ist und das Herz sich auch wieder eingekriegt hat, kann ne ganze Menge Zeit vergehen.

Wobei ich aber auch sagen muss, dass ich beobachtet habe, dass ich wohl stärker und tiefer liebe als es beim Durchschnittsmenschen so der Fall ist. Wenn ich sehe, wie einfach manche nach Beziehungen weitermachen können... Wo sie angeblich geliebt haben. Wie einfach sie Partner auswechseln oder selber ausgewechselt werden und doch anscheinend kaum oder keine Trauerphase haben. Dann erkenne ich mich darin nicht wieder. Entweder liebe ich also tiefer oder um mich herum reden Leute halt viel von Liebe, wenn der Tag lang ist, befinden sich aber eher in Zweckbeziehungen. Sei es um nicht alleine zu sein, den "Traum" von Haus, Kind, Hund ( merke: Partner kam nicht drin vor ) leben zu können oder sonstige, dem eigenen Vorteil dienliche Faktoren abgreifen zu können. Vllt. auch etwas von allem. 🤷‍♂️

vor 29 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Sicher?

Es ist vetraut,  es ist die gewohnte Atmosphäre.  Vielleicht nicht die Liebe,  wie du sie beschreibt,  dennoch Liebe,  nur viel einfacher strukturiert.

Neeee, wenn eine Person, die als Kind misshandelt wurde, sich einen solchen Peiniger als Partner sucht, dann ist das Ausdruck einer zerstörten Psyche. Das ist Symptom einer Krankheit. Das hat mit Liebe oder rationalen Gründen einen Partner zu wählen nix zu tun. Die gewohnte Atmosphäre des verprügelt werdens ist wohl kaum etwas, was Menschen vermissen. Das ist keine Liebe. Das ist, bei einem Tier würde man es Fehlprägung nennen. Das Resultat von Gewalt und einem Weg der Psyche, das zu verarbeiten. Und in gewissen Schemas zwar Vertrautes zu finden aber eben nie Glück. 

vor 1 Minute, schrieb B-Jayyy:

Und dein Kopf hat dann direkten Einfluss auf deine Gefühle?

Nein.

Hat er nicht.

Aber er ist ein Gegengewicht. Er ist in der Lage, die Dinge mit Abstand zu sehen und im Zweifel über die eigenen Gefühle zu triumphieren 

Und im Zweifel wird er zun Beispiel eine Hochzeit verhindern, wenn Kopf und Bauch nicht im Gleichklang sind.

Mit Respekt und Ehrlichkeit kann alles passieren ob es gesucht wird oder nicht ist dann egal es ist da und was daraus entstehtbleibt jeden selbst überlassen und ich würde es nie verurteilen jeder wie ... mag

vor 13 Stunden, schrieb Luder85:

Wie seht ihr Polyamorie?

Ganz neutral und entspannt.
Ich bin selbst polyamor, aber das stört mich nicht.

 

Zitieren

Könntet ihr euch vorstellen, mit mehreren Menschen gleichzeitig eine liebevolle Beziehung zu führen? Egal ob eine Frau mit mehreren Männern, ein Mann mit mehreren Frauen oder jede andere Konstellation, solange alle ehrlich sind und einverstanden.

Nein. Obwohl ich polyamor bin und auch mehrere Menschen liebe, möchte ich nur mit einer einzigen Person eine Beziehung führen. Würde ich nur eine zweite Beziehung dazu nehmen, kämen beide zu kurz - und ich als Mensch sowieso. Das möchte ich weder mir noch anderen Personen antun.
 

Zitieren

Wäre das etwas für euch oder kommt für euch nur eine monogame Beziehung infrage?

Ich kann es mir nur monogam vorstellen. Ich schätze, wenn alle Beteiligten gemeinsam im selben Haushalt lebten, gäbe es zumindest eine Möglichkeit, dass alle Beziehungsbereiche auch mit hinreichender Intensität gelebt werden könnten, aber emotional einfacher stelle ich mir das auch nicht vor. Wenn ich eine Beziehung führe, habe ich auch überhaupt keinen Bedarf an weiteren Beziehungen, selbst wenn ich noch jemand anderen liebe. Durch eine zweite Beziehung würde ich nichts dazu gewinnen, was die erste Beziehung noch nicht abdecken würde. Stattdessen würde ich mein Leben verkomplizieren und meine Lebenszeit auf eine Art aufteilen müssen, die mir nicht gut täte.

 

Ich hatte zehn Jahre lang eine Polyamorie mit drei Frauen. Es hat wunderbar gepasst. Wir haben uns echt und ehrlich geliebt, sind zusammen in Urlaub gefahren, wirtschafteten zusammen, schliefen zusammen in unserem selbstgebauten Bett drei mal 4 Meter, hatten eine gemeinsame Kasse. Es hat wunderbar funktioniert - Eifersucht kannten wir nicht. Die Frauen liebten sich auch untereinander, eine wunderbare Zeit. Es endete damit, dass zwei Frauen einen tollen gemeinsamen Job in Stuttgart annahmen und also siebenhundert KIlometer entfernt wohnten. Sie liebten sich und wir lösten die Polyamorie gemeinsam auf, blieben aber telefonisch verbunden. Meine dritte Partnerin starb später. Jetzt bin ich allein, und glücklich, dass ich das erleben durfte. Eine unvergleichliche Erfahrung!

Ehrliche polyamore Beziehungen sind vermutlich natürlicher als die religiös und gesellschaftlich übergestülpte Monogamie. Was nicht bedeuten muss, dass die Polyamoren auch zusammen leben. Wenn das schon umständlich zu erklären ist, käme auch die Sichtweise des Wortes Beziehung noch dazu. Ich find, jede Person so wie sie mag und es sich ergibt.

vor 7 Stunden, schrieb B-Jayyy:

Hat zwar alles mit Polyamorie jetzt nix zu tun. ^^ Aber ich hoffe man verzeiht mir den kleinen Ausflug. 

Natürlich, Deinen Sexismus musstest Du doch mal wieder loswerden. 

Vor 14 Stunden, schrieb RSSC666:

Bist du auch so einer der ungeduldig wird, weil er in der virtuellen Welt nicht innerhalb von wenigen Sekunden seine Antworten erhält? Nicht, dass sowas in einem Kontrollzwang endet  

Zumindest bin ich keiner der Bilder meldet wenn er nicht bekommt was er will und ich bin auch keiner der Fremde im Internet belässtigt und schon gar nicht gemeinsam als Gruppierung mit anderen zusammen, so langsam ist das echt so richtig hinterforzig geht ja schon 10 Jahre so. 😀

Da ich sowieso keine Partnerin finde ist es schon schwer genug, und wenn dann bin und bleibe ich ihr ganz alleine treu und, möchte keine weiteren haben. Aber das darf jeder machen wie er, oder sie es möchte und für sich richtig hält. Mein Fall ist es aber nicht. 

Das Thema ist schon spannend!

Ich würde unsere Beziehung nicht öffnen - und es tut mir gut, dass mein Mann auch keine offene Beziehung führen möchte! Wir haben einen Hausfreund, aber das läuft nur zusammen. 
 

Sollten wir zufällig jemanden kennenlernen, mit dem wir uns miteinander verlieben (m/w/d), … 🤔🤫 Warum nicht? Aber wahrscheinlich könnte ich das nur, wenn ICH die Frau kennenlernen würde und mich dann verliebe. Bei einem Mann könnte ich das gar nicht sagen 🤷🏼‍♀️

Da es sowieso niemals geschehen wird, … 😎

 

Für mich wäre das keine Option. In einer Partnerschaft möchte ich Exklusivität. Ich selbst gehe eine Partnerschaft ein um diese zu bieten und zu bekommen. Definitiv wäre ich eifersüchtig.

Diese Erfahrung habe ich noch nicht gehabt bzw ausprobieren können. Ich könnte es wahrscheinlich auf Dauer nicht. In der Beziehung gemeinsam mit anderen sex haben eher.

Echte Liebe ist das schönste Gefühl der Welt, zumindst für mich 

Ich könnte mir nie vorstellen zwei Partner zu zu lieben wie einen einzelnen 

Ich hätte immer das Gefühl einen weniger zu lieben und das wollte ich keinem antun

Da wird aber gerade wieder mal ein Stichwort auf eine Konstellation vereinfacht. Oder soll Polyamorie“ nur die Grobeinordnung sein und das Führen einer polyamoren Beziehung (wobei man sich nun zusammenreimen darf, welche konkrete Vorstellung die TE davon genau hat) als Untergruppe davon ist das eigentliche Thema?

Mehrere Menschen so wie einen Partner zu lieben, sucht man sich nicht aus. Wenn das sich bereits der eigenen Vorstellungskraft entzieht, ist die Frage danach, ob eine oder mehrere Arten, die Beziehungen mit allen Beteiligten dann auszugestalten, herzlich sinnlos. Wenn ich Oktarin als Farbe nicht sehen kann, ist auch die Frage, aus welchen Farben ich sie mischen könnte, sinnlos.

Im Übrigen kann sich das Vermögen (oder wahlweise die Herausforderung, oder nennt es je nach Umfeld auch Fluch) mehrere zu lieben auch mit der Zeit entwickeln - und dann eine bestehende Beziehung mit jemandem, dem das fremd ist, anzupassen, ist ziemlich unerfreulich 

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