Jump to content

Was tun, wenn Liebe ins Spiel kommt?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Sei Dir versichert, werte Sinnliche, dass ich auch ohne angelesene Thesen sehr gut erkenne, ob ich nur poppen will, oder ob ich auf dem Weg bin mich zu verlieben.

Kommt Liebe ins Spiel muss ich nicht weglaufen. Warum auch.


Geschrieben

Du kannst das doch gerne halten, wie immer du willst. Ob aber bestimmte Handlungsweisen unserer Natur entsprechen oder nur anerzogen sind, wird niemand genau beantworten können!


Geschrieben

schnellstmöglichst Standpunkte klären! nichts sagen und auf ein wunder hoffen bringt nichts und wenn man direkt sagt was los ist weiss man auch direkt woran man ist und es wird weniger schmerzhaft... oder schneller noch schöner


Geschrieben

Ob aber bestimmte Handlungsweisen unserer Natur entsprechen oder nur anerzogen sind, wird niemand genau beantworten können!




Werte Sinnliche, da ich Dich nicht für dumm halte, gehe ich davon aus, dass Du mich nicht verstehen willst.

Anerzogen bei mir wurde, dass Frau mit einem Mann schläft, den sie dann heiratet. Da ich mich nicht an meine Erziehung gehalten habe, kann ich ganz sicher unterscheiden, dass ich meiner Natur folge, wenn ich mit einem Mann poppe. Meine Erziehung spräche dagegen.


Geschrieben

Mich würde mal interessieren, wenn aus einem Flirt bei einem von Beiden Liebe ins Spiel kommt.

Wenn es wirklich einseitig und Liebe ist und nicht nur eine mehr oder weniger flüchtige Liebelei, sollte man es besser beim Flirt belassen und keinen Sex miteinander haben.

Beide sollten auch Klartext reden, und klären, ob die unverbindliche Flirtebene aufrecht erhalten werden kann. Andernfalls sollte die Kommunikation auf eine sachliche Ebene gestellt oder ganz eingestellt werden.


Geschrieben


Anerzogen bei mir wurde, dass Frau mit einem Mann schläft, den sie dann heiratet. Da ich mich nicht an meine Erziehung gehalten habe, kann ich ganz sicher unterscheiden, dass ich meiner Natur folge, wenn ich mit einem Mann poppe. Meine Erziehung spräche dagegen.



Es gibt in uns allen verschiedene Ebenen, über die auf uns Einfluss genommen wird. Wenn Eltern, wie früher üblich, ihren Töchtern eingetrichtert haben, dass sie sich für den Einen aufzuheben haben, dann folgte bei den meisten Frauen spätestens seit den Endsechzigern eine bewusste Auflehnung dagegen und alle "Nicht-braven-Töchter" haben diese Doktrin verworfen.

Dann gibt es aber die ganze subtile Beeinflussung: Meinungen von Freunden, Literatur und Filme, Werbung, öffentliche Diskussion, etc. - die uns alle mehr oder minder, bewusst oder unbewusst, beeinflusst. Wie viele Beispiele aus Gesellschaft, Literatur oder Film fallen dir denn ein, wo eine promisk lebende Frau ein positives Image genießt? Männer fallen mir da adhoc einige ein....


Geschrieben

Sinnliche, was ist daran promisk, wenn ich mit einem Mann schlafe, der mir gefällt, den ich aber nicht heiraten will?

Willst Du Dich aus der Schlinge mit dieser Unverschämtheit winden?

Fakt ist und bleibt: Ich bemerke, ob ich nach meiner Natur handel oder nach meiner Erziehung. Nur meiner Erziehung ist im Moment zu verdanken, dass ich Dir gegenüber nicht wesentlich heftiger reagiere.


Geschrieben

Verliebt und Liebe sind unterschiedliche Zustände



Für andere, mich z.B. ist der Mann ein Mensch und verlieben muss nix schlimmes und schon gar nix einengendes sein. Es ist keine Voraussetzung für Sex, aber diese aufgesetzte und hämische Sichtweise angeblich mordscooler Leute, die einfach nur feige sind, kotzt mich an

Halkyonia


Dem kann ich nur beipflichten...ich bin ein Gefühlsmensch und ich werde mich hüten diese zu unterdrücken.Verlieben ist ja nicht geplant..und manchmal passiert es halt.Nur um dem anderen nicht unnötig weh zutun,sollte es von vornerein geklärt sein...ansonsten leidet einer besonders....


Geschrieben


Fakt ist und bleibt: Ich bemerke, ob ich nach meiner Natur handel oder nach meiner Erziehung. Nur meiner Erziehung ist im Moment zu verdanken, dass ich Dir gegenüber nicht wesentlich heftiger reagiere.



Hallo? Sprach ich von dir persönlich? Ich weiß gar nichts über dich und du interessierst mich nicht die Bohne. Das Einzige, was ich aussagen wollte, ist, dass kein Mensch genau abgrenzen kann, was an seinem Denken, Empfinden, Handeln genetisch oder aber sozialisationsbedingt ist. Und dabei gibt es eben sehr viel mehr Einflüsse als das, was uns unsere Eltern oder Lehrer beigebracht haben!


Geschrieben

Um miteinander zu schlafen muß man nicht verliebt sein.
Es reicht manchmal schon wenn viel gegenseitige Symphatie im Spiel ist und man sich einfach nur mag.



Liebe soll man jedenfalls nicht nur vom Sex abhängig machen.
Da gehört für mich sehr viel mehr dazu.


Geschrieben

Schon interessant, in welche seelische Tiefen man ob einer so einfach scheinenden Frage blicken darf. Eigentlich ist es doch wunderschön, wenn aus einem Flirt Liebe wird. Soll man sich der Liebe schämen? Und warum postuliert hier jeder zweite, dass Flirten = Poppen ist? Ein schöner Flirt kann eine sehr sinnliche Erfahrung sein. Allerdings, und da stimme ich einem meiner "Vorredner" zu, die Fronten bzw. Grenzen müssen klar sein. Ansonsten gibt es Verletzte, und das sollte nicht sein.


Geschrieben

was hat das mit verliebt zu tun wenn man einfach nur mal geil ist ....... Sex geht auch ohne Liebe




Da muss ich Dir recht geben. Sonst hätten viele die hier sind ein Problem.


Geschrieben

Wenn Liebe ins Spiel kommt, dann hast eigentlich verloren. Für Sex reicht eine Portion Sympathie.
Ich bin auch so ein Gefühlsdussel und spüre zu schnell das Kribbeln im Bauch bei einem Date. Dann gehts mir wie einem ***ie mit Liebeskummer. Was hab ich draus gelernt: Es bringt nix..nur persönlichen Frust. Ein freundliches "Bye..leider" begrenzt das Dilemma auf ein Minimum.


Geschrieben

Was ist so schlimm, wenn Liebe ins Spiel kommt. Das macht das ganze doch nur noch schöner und intensiver. Das ist zum Beispiel so ein Punkt den ich hier nicht ganz so verstehe. Jeder möchte nen Single als Gegenüber, weil da ja die Chance besteht, dass mehr draus wird. Wenn dann aber die Möglichkeit auf Mehr da ist, bekommen viele Angst und sind weg. Ein totaler Widerspruch meiner Meinung nach.
Ich persönlich finde es toll, wenn sich aus einer Affäre eine Liebesbeziehung entwickelt. Und wenn man Polyamorie lebt, ist das überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, das wäre ja das Ziel, dass man einen weiteren festen Partner hat.


Geschrieben

Auf jeden Fall ehrlich sein und mit dem Partner oder der Partnerin darüber sprechen. Wenn's beiderseits funkt, um so besser. Wenn nicht, geht's auch vorbei. Unklarheiten sind da weitaus belastender für Beide oder für drei.


Geschrieben

Puh.... da eigentlich immer ich der Blödmann bin, der sich verliebt, kann ich nur sagen wie ich es halte.

Passieren kann das immer. Selbst wenn man sich im gegenseitigen Einvernehmen nur der Geilheit wegen trifft.
Beim ersten Mal tut´s weh. Mit der Zeit hab ich damit umzugehen gelernt und wenn´s wirklich nur Verliebtheit ist, krieg ich das innerhalb einer Woche vollständig unter Kontrolle. Die schlechte Zeit, die man hat, kommt immer nur aus dem eigenen Kopf und den gilt es zu besiegen. Wenn der andere nicht will, will er nicht. Das sollte man nur möglichst früh klarstellen statt sich in dauerhaftem Hoffnungsschweigen zu ergehen.
Ich bin sehr intuitiv unterwegs und merke sowas recht schnell. Wenn man sich unklar ist, muss man es halt auf den Punkt hin ansprechen. Geringer Zweifel genügt.
Ansonsten hab ich überhaupt nichts dagegen, mich heftig zu verlieben solange es ein beidseitiges Ding ist.


Geschrieben

Sinnliche:

Ach, wer kann denn wirklich unterscheiden, was "Natur" und was anerzogen ist! Fakt ist, dass in den wenigen Gesellschaften, in denen Promiskuitivität bei Frauen nicht negativ besetzt ist, Frauen genau so offen promisk leben wie die Männer.

Hier haben wir mal wieder den Fall, Sinnliche, dass Du dir zwar viel Wissen angelesen hast, aber sofort ins Schleudern kommst, wenn Du auf der Basis dieses Wissens eigenständige Denkoperationen durchführen sollst.

Dein Kardinalfehler ist 1. dass Du unglaublich selektiv wertest: Alles was in die Richtung weist, die deinem Idealbild entspricht wird hochgewertet, alles was aufs Gegenteil verweist, wird niedrig geachtet. Dadurch entsteht für dich subjektiv der Eindruck, die Welt sei so, wie Du glaubst. Aber deine Welt ist durch deine Voreingenommenheit extremst eindimensional. Du ziehst dir eine rosa Brille auf und behauptest fortan, die Welt sei rotstichig. Und nach einer Weile glaubst Du es auch.

2. Gehst Du hier (auch wegen 1.) permanent von einer "eigentlich" promiskuitiven Natur des Menschen aus, die durch Sozialisation untrdrückt wird. Es gibt aber keine einheitliche Natur des Menschen. Der ganze Naturvölkerquatsch, den Du verzapfst, übersieht, dass diese Völker nicht nur (was stimmen mag) in promuiskuitiven Verhältnissen leben. Die gesamte Gesellschaft ist eine andere, und es gibt auch außerhalb der Sexualität eine ganz andere soziale Organisation, in die das Sexuelle als ein Baustein eingebettet ist. Das auf unsere industrialisierte, hochkomplexe Welt zu übertragen, ist, soziolologisch gesehen, schwachsinnig. Ich habe noch nicht eine historische Betrachtung von dir gelesen, die jenseits dessen, was als Wissen vorgekaut irgendwo steht, einen intellektuellen Nährwert gehabt hätte. So gut wie alle Schlüsse, die Du ziehst, sind scheinlogische Fehlbewertungen.

Mir persönlich ist Sympathie ein bisschen wenig als Grund für Sex: Mir sind unglaublich viele Frauen sympathisch, aber ich will nicht mit all denen ins Bett. Ich will auch wissen, wie eine tickt, mit der ich schlafe. Ich möchte wissen, was sie für Einstellungen hat und ob sie ein Mensch mit Herzenswärme ist. Ich kann durchaus Affären haben, aber ich muss die Frau wirklich mögen, um mich auf eine einzulassen. Und das ist der Punkt, an dem es heikel wird: Diese Form von Mögen und die damit verbundene gegenseitige Hingabe ist immer ein bisschen edgy, immer eine gewisse emotionale Gratwanderung für beide.

Da kann man sich schnell schon mal verknallen - ein durchaus hübscher, irgendwie bekiffter Zustand, aber man kann sich dabei auch verlieben. Gut, wenn beide das tun - (oft) traurig, wenn es nur einem so geht. Aber nur, weil das Risiko besteht, darauf verzichten? Das ist ein bisschen viel verlangt. Wichtig ist, dass beide in gutem Kontakt und offen sind, auch wenn es da sicher mal holpern kann. Es kommt darauf an, dass hier eine offene Kommunikation gelingt. Und wenn es nicht anders geht, weil einer zu sehr leidet, muss man sich trennen - wenn auch oft schweren Herzens.


Geschrieben

Meine Guete. .......was fuer ein Zinnober in die schoenste Sache der Welt.

Wenn ich mich verliebe und der Mann dazu auch. ....


Sollte dieses Gefuehl einseitig sein. .....bleibt nur die Trennung.


Geschrieben


2. Gehst Du hier (auch wegen 1.) permanent von einer "eigentlich" promiskuitiven Natur des Menschen aus, die durch Sozialisation untrdrückt wird. Es gibt aber keine einheitliche Natur des Menschen.

Gehe ich nicht! Ich habe genug Bücher von Frauen gelesen, die ihren Mann (in Afrika, arabischen Ländern oder im alten China) teilen mussten und damit absolut nicht glücklich waren. Denen wäre Monogamie sicher wesentlich lieber gewesen!

Aber auch du, bei all deiner Bildung, hast keine Ahnung, wie du dich entwickelt hättest, wenn du anders sozialisiert wärst. In Kamerun z.B. legt man bei der Eheschließung fest, ob man beabsichtigt poly- oder monogam zu leben. Wärst du in einer Familie aufgewachsen, wo die diversen Ehefrauen sich befeindet hätten, würdest du sicher anderes wollen. Hätte diese Konstellation hingegen wunderbar funktioniert, hättest du nun möglicherweise auch mehrere Ehefrauen parallel.

Ich bin absolut nicht der Meinung, dass Menschen in einer bestimmten Form leben sollten. Aber jeder sollte die Wahl haben, wie er gerne leben möchte. Man hat aber keine freie Wahl mehr, wenn man von allen Seiten nur in eine einzige Richtung gedrängt wird.

Verlieben finde ich wunderbar. Aber ich bin emotional viel zu treu, als dass ich mich ständig auf Liebe einlassen könnte.


Geschrieben

In dem Fall sollte man wohl hoffen, dass es beide trifft. Wenn nicht, naja....das kann wohl etwas problematisch werden.


Geschrieben

ja warum denn nicht
wenn es beide betrifft und die liebe nicht einseitig ist
wäre das für mich kein problem
wo die liebe eben hin fällt
und liebe ist doch was schönes wenn es gemeinsam ist


Geschrieben

Sinnliche:

Gehe ich nicht!

Ich tue mir dein Zeug ja schon ein paar Jahre an hier - und, JA - tust Du doch. Und viel zu lesen, wie ich schon sagte, ist ziemlich sinnlos, wenn man nicht interpretieren kann. Auch für dich habe ich heute leider keine Rose.


Geschrieben

Auch für dich habe ich heute leider keine Rose.




Typisch! *lach*


Geschrieben

Möchtest Du eine Distel? Die hat immerhin Stacheln. Das ist doch schon mal was...


Geschrieben

Möchtest Du eine Distel? Die hat immerhin Stacheln. Das ist doch schon mal was...



heute ist irgendwie nicht dein Tag. vielleicht solltest du mal ne andere Platte auflegen. und dass du als hyperintelligenter Zeitgenosse solche TV Formate konsumierst...


×
×
  • Neu erstellen...