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Ist es möglich 2 Menschen gleichzeitig zu lieben..⁉️


Sa****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Ja, zwei Menschen tatsächlich zu lieben (nicht nur Sex miteinander haben) ist möglich. Ich hatte fast zehn Jahre lang eine Liebe zu drei Frauen. Wir haben alle zusammen gelebt, zusammen gewirtschaftet und auchg zusammen Urlaub gemacht. War herrlich. Ging später auseinander, als zwei meiner damaligen Partnerinnen sich ineinander verliebten und zusammen nach Süddeutschland zogen. Aber wir stehen noch immer in Verbindung miteinander - unserer Liebe hat die Entfernung von 800 Kilometern bisher nicht geschadet.
Geschrieben (bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb mutabor:

Es ist meiner Ansicht nach eher die Möglichkeit der Natur, das Überleben einer Spezies zu sichern und zu wahren. Wir Menschen haben im Grunde einen sehr kleinen beschränkten Einfluss auf die Entscheidungen der Natur. 

Da möchte einhaken und widersprechen. Eine Spezies überlebt besser (also mit höherer Wahrscheinlichkeit), wenn das Erbgut innerhalb des Pools gut durchmischt ist. Da treten einfach alle möglichen genetischen Kombinationen auf. 

Wenn man sich bei der geringen Anzahl an Nachkommen (wir sind eben keine Bakterien) auf nur einen Fortpflanzungspartner festlegt und am Ende noch Nachhilfe, falls es nicht klappt... Das bringt weniger fitte (an die Umstände angepasste) Individuen hervor. Also aus deiner Argumentation heraus würde ich es sogar genau gegenteilig sehen. 

Zu den Entscheidungen der Natur. Die Natur ist keine Person, da wirkt kein Geist und kein Plan. Was nicht stört (also nicht an der Fortpflanzung oder am Überleben bis zur Fortpflanzung hindert), bleibt oder verschwindet höchstens "zufällig" (das könnte man ausführen). 

bearbeitet von EinhornsGlück
Mein Telefon kennt keinen Genitiv.
Geschrieben
Vor 8 Minuten , schrieb FellatiaMcSuccle:

Ich favorisiere die Variante ohne Liebe, aber mit verknallt sein und das temporär begrenzt, mit Ausnahme des Mannes, mit dem ich zusammenlebe. 🤗

Also wird die moralische Verantwortung durch die Möglichkeit des unkomplizierten Tauschs bei Abklingen von Hormonen ersetzt...
.
Irgendwie mein Punkt... Danke...

Geschrieben
vor 31 Minuten, schrieb Tacki67:

Die sind vom aussterben bedroht

Aber nicht, weil sie nicht monogam leben... sondern weil der "zivilisierte" Mensch den Indigenen gern alles nimmt, was sie zum Leben brauchen. "Alles meiiiiiins, ich mach mir die Erde Untertan, ich brauch unbedingt das Holz, das Wasser und die Bodenschätze von dort, wo diese Minderwertigen leben. Und das Geile ist, da guckt keiner auf Umweltschutz und Arbeitssicherheit! 🤑"

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb xxx_schlingel:

Irgendwie mein Punkt... Danke...

Ja, ich dachte, ich untermauere deine Ansicht noch ein bisschen. 

Unkompliziert klappt übrigens nur bei offener Kommunikation im Vorfeld. Sonst artet das auch in Stress aus. 😜

Geschrieben
vor 17 Minuten, schrieb EinhornsGlück:

Die Natur ist keine Person, da wirkt kein Geist und kein Plan.

Sehe ich anders, ganz anders... 

Geschrieben
Vor 3 Minuten , schrieb nije2:

Sorry, aber nein das ist nicht meine Meinung. Das ist die Definition.

Das ist das gleiche als wenn du sagen würdest: "das ist deine Meinung das die Erde rund ist, nach meiner ist es eine Scheibe"

Das ist Quatsch

Geschrieben
vor 8 Minuten, schrieb Tacki67:

Das ist Quatsch

Was ist denn Quatsch?

Das es die Definition ist? 

Dann hau mal einen raus, ich lass mich gerne eines besseren belehren.

Geschrieben
Vor 22 Minuten , schrieb FellatiaMcSuccle:

Ja, ich dachte, ich untermauere deine Ansicht noch ein bisschen. 

Unkompliziert klappt übrigens nur bei offener Kommunikation im Vorfeld. Sonst artet das auch in Stress aus. 😜

Also wie Swingerclub ohne Buffet...
.
Männer können das unkomplizierter mittels Status durch Wohlstand, werden dafür dann aber auch als toxisch beschimpft...

Geschrieben
Vor 1 Stunde, schrieb LadySchatten:

Niedlich, wie Du Primaten mit 98 % übereinstimmender DNA und Weichtiere, deren gemeinsame Vorfahren mit uns sschon weit vor dem Kambrium lagen, einfach so in einen Topf wirfst... sowohl "auf den Bäumem" als auch in der Steppe hatten unsere Vorfahren soziale Dtrukturen. Die einer zusammenlebenden Gruppe! (Wie übrigens auch die meißten Primaten) Monogame Ehen entstanden erst, in Mesopotamien, als der Mensch die Steppe verließ und in Häuser zog. Es gibt auch heute noch Naturvölker auf der Welt, die nicht in Monogamie leben. 

 

Genau das habe ich so auch gesagt 🤷🏻‍♂️ und moderne Kulturen, mit Wanderung, Mobilität und abhängiger Arbeit in strukturierten, arbeitsteiligen Staaatsgebilden, leben anders. Oder hast du schonmal ein Aldi, Finanzamt und Carglass im Urwald bei einem indigenen Volk gesehen?
Man kann sowas romantisch toll finden, aber angesichts der Lebenserwartung und -qualität solcher Völker, nehme ich den "Nachteil" Monogamie - den mir niemand einimpfte, sondern ich selbst will - gerne hin. Wie gesagt, jeder kann es sich aussuchen. Aber realistisch sollte man dabei schon sein, finde ich.

Geschrieben
Vor 57 Minuten , schrieb EinhornsGlück:

Wer da was erkannt hat, können wir so nicht nachvollziehen. Während der neolithischen Revolution, in der Ackerbauern nach Europa kamen, wusste man schon einiges über Viehzucht und da ist der Schritt, es mit der Vererbung von Gütern zu verknüpfen, nicht mehr so groß. 

Dafür muss man eben die Sexualität der Frau einschränken, weil man ja nicht sieht, von welchem Bullen die Kuh jetzt empfangen hat... außer, man lässt nur einen zu ihr. Männer hingegen können weiterhin, wie sie wollen, die so entstandenen Kinder erben halt nichts.

(Ohne Verpflichtungen und ohne jeden Gedanken an irgendetwas zu vögeln wünschen sich auch heute, bei Poppen und anderswo, noch einige.) 

Alternativ würde ja allen alles gehören und wo käme so ein waschechter Kapitalist denn da hin?! 😉

Ob man das jetzt alles ausnahmslos als "Wert von sozialen Strukturen" ansehen möchte und diesen vor allem anderen Lebensweisen absprechen möchte, muss jede*r für sich entscheiden. 

Dass jede Entwicklung und Struktur (auch monogame Kulturen) auch Nachteile haben, versteht sich von selbst - etwa Ehe und Scheidung, Verpflichtungen, Abhängigkeiten usw.
...
Wer sich aber die Ungebundenheit offener Beziehungskonstrukte wünscht, muss auch ihre Begleiterscheinungen akzeptieren bzw. handhaben. Polygamie ist ja nicht per se verboten, es wollen nur die meisten Menschen nicht. Wer sich jetzt ernsthaft einredet, dass liege am "Gerede der Nachbarn" überdenkt nochmal kurz die Verfügbarkeit von Pornos, die Möglichkeit rassistische Parteien zu wählen oder die Vielzahl an Discountern... 🤭

DerLustvolle22
Geschrieben
Für mich persönlich nein für andere bestimmt für mich kommt nur Monogamie in Frage
Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Oldies2023:

Ich denke das muss jeder für sich entscheiden und was ganz wichtig ist, es darf keiner auf der Strecke bleiben 

Ich finde, wie meine Liebste schon schreibt, dass sich jeder selbst entscheidet, wie er leben und lieben will und dass kein Mensch verletzt werden sollte. Die Frage war, ob es möglich ist 2 Menschen gleichzeitig zu lieben. Ich denke, die Frage ist zu weit gefasst. Um was geht es wirklich ? Kann ich 2 Menschen sexuell lieben ? Habe ich für zwei Menschen starke Gefühle ? Wie ist es mit der Liebe zu meinen Kindern, liebe ich meine Kinder gleich ? Was genau ist unter Liebe zu verstehen ? Liebe ich Menschen allgemein ? Was bedeutet das für mich ? Ich denke, wir sprechen hier von total unterschiedlichen Auffassungen von Liebe. Vielleicht wird auch die sexuelle Anziehung hier mit berücksichtigt. Natürlich kann ich verschiedene Menschen attraktiv finden, sie sexuell anziehend finden. Ich kann auch verschiedene Menschen lieben, weil sie mir gut tun, aus ganz unterschiedlichen Gründen! Aus der Frage geht nicht hervor, ob ich 2 Menschen genau gleich lieben kann! Daran glaube ich nicht. Was Gudrun schreibt und was ich auch unterstütze ist, dass wir Klartext sprechen und uns auch so verhalten sollten. Mein Ziel sollte es sein, niemals einen anderen Menschen zu verletzten, geht das ? Was ist, wenn ich einen anderen Menschen liebe, Gefühle für ihn habe? Was macht das mit einem anderen Menschen in meinem Leben ? Vielleicht kennt ihr das Gefühl, den Gedanken, der ist ihm wichtiger wie ich ? Ein Mangel an Selbstvertrauen, Selbstliebe ? Ich denke, die Frage ob ich mehrere Menschen lieben kann, muss ich mit Ja beantworten. Liebe ich alle Menschen gleich ? Nein. Letztlich entscheide ich, wie ich meine Prioritäten setze und wie ich mich verhalte.   

Geschrieben
Ich glaube nicht, dass es genetisch veranlagt ist. Jeder Mensch empfindet und definiert liebe für sich anders. Ich kann mir ganz persönlich nicht vorstellen zwei Menschen oder auch mehr, zur gleichen Zeit zu Lieben. Das hängt aber an meiner eigenen Definition von Liebe und meinen Empfindungen. Mir fällt es daher auch schwer nachzuvollziehen oder mir vorzustellen, dass andere es können. Das heißt aber nicht, dass es nicht möglich ist.
Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Lachenbringtmehr:

Genau das habe ich so auch gesagt 🤷🏻‍♂️ und moderne Kulturen, mit Wanderung, Mobilität und abhängiger Arbeit in strukturierten, arbeitsteiligen Staaatsgebilden, leben anders. Oder hast du schonmal ein Aldi, Finanzamt und Carglass im Urwald bei einem indigenen Volk gesehen?
Man kann sowas romantisch toll finden, aber angesichts der Lebenserwartung und -qualität solcher Völker, nehme ich den "Nachteil" Monogamie - den mir niemand einimpfte, sondern ich selbst will - gerne hin. Wie gesagt, jeder kann es sich aussuchen. Aber realistisch sollte man dabei schon sein, finde ich.

Ich habe nie gesagt, dass ich zurück in die Steppe will. Nicht weil mir dort Aldi oder Carglas fehlen würde (beides ist für mein Leben eh irrelewant) sondern schon der Medizin wegen. Aber darum geht es auch nicht! Meine Hauptaussage ist, dass der Mensch von Natur aus polygam ist, einfach aus Entwicklungsgeschichtlichen Fakten heraus. Und die romantisierte Monogamie ein gesellschaftliches Konstrukt und Prägung ist. (Die nie wirklich funktioniert hat) 

Und jetzt mal eine ernste Frage: Glaubst Du wirklich, dass unsere Zivilisation mit Aldi und Carglas zusammenbrechen würde, wenn der Mensch wieder polygam jeben würde, wie es seiner Natur eher entspräche?

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Lachenbringtmehr:

Dass jede Entwicklung und Struktur (auch monogame Kulturen) auch Nachteile haben, versteht sich von selbst - etwa Ehe und Scheidung, Verpflichtungen, Abhängigkeiten usw.
...
Wer sich aber die Ungebundenheit offener Beziehungskonstrukte wünscht, muss auch ihre Begleiterscheinungen akzeptieren bzw. handhaben. Polygamie ist ja nicht per se verboten, es wollen nur die meisten Menschen nicht. Wer sich jetzt ernsthaft einredet, dass liege am "Gerede der Nachbarn" überdenkt nochmal kurz die Verfügbarkeit von Pornos, die Möglichkeit rassistische Parteien zu wählen oder die Vielzahl an Discountern... 🤭

Wer sich am "Gerede der Nachbarn" stört, hat doch eh nicht genug Rückgrat zu tun, was das eigene Herz begehrt. 

Vor dem Hintergrund, dass es mehr als 2/3 Mitläufer gibt, ist doch klar, welche Ansicht hier favorisiert werden wird. 

Falls jemanden meine Quellen interessieren: süddeutsche.de/wissen/psychologie-mitläufer-konformität suchen. Da wird deutschsprachig und für Nichtfachleute aufbereitet unter anderem eine bei Artikelerstellung noch nicht veröffentlichte Studie von Jillian Jordan und Nour Kteily erwähnt. 

Geschrieben
vor 27 Minuten, schrieb xxx_schlingel:

werden dafür dann aber auch als toxisch beschimpft...

Wie toxisch sowas ist, hängt vermutlich weniger vom Geschlecht, als vom Charakter ab. 😉

Solange am Ende jeder mit nem positiven Gefühl rausgeht, passt das doch, oder? 

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb SannY71:

Wie seht ihr das?

Entscheidung 

Geschrieben
vor 37 Minuten, schrieb Hallo2024:

Die Antwort ist nein

Weshalb? 

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb Radreisender-1960:

#
Solltest vielleicht mal Rainer Langhans fragen.

Wer ist Rainer :coffee_happy:

Geschrieben

Ja  ich kann mich auch nie zwischen gelb und grün entscheiden 

Geschrieben (bearbeitet)

Ob Polyamorie eine Wahl oder eine Veranlagung ist, ist eine komplexe Frage, die wahrscheinlich sowohl von persönlichen Faktoren als auch von gesellschaftlichen Einflüssen abhängt. Es ist wichtig, die Vielfalt der Erfahrungen und Perspektiven innerhalb der polyamoren Gemeinschaft zu respektieren. Es gibt keine einheitliche Sichtweise darauf ob Polyamorie eine Wahl oder eine Veranlagung ist.

bearbeitet von Invisible_Man
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