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Bdsm und Vertrauen


Negan

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hello again, 

Lese häufig das für des ganze bondage stuff echt viel Vertrauen gehört. Kontrolle abgeben usw. 

Ich mein mit safeword und abgemachte Grenzen wie viel Vertrauen brauch es da mehr als wenn ich ne Dame bei mir übernachten lasse? 

Ist das Vertrauen ein geheimes Gebet an den Herren das die Person in Kontrolle nicht zum vergewaltigen Monster wird? 

Geschrieben

Vertrauen braucht kein safeword. Es seiden du bezahlst dafür. Ich muss empathisch genug sein um zu spüren wie es den anderen geht

Geschrieben

Bei einem ersten Date würde ich der Person keinen Meter trauen und mit einer fremden Person würde ich das auch nicht machen, denn wir haben schon oft erlebt, dass sich einige Herrschaften nicht an die Absprachen gehalten haben. Wenn ich Bdsm machen würde, dann nur mit meinem Mann, dem kann ich zu 1000% blind vertrauen.

Geschrieben

ich als alter erfahrener Ficker sage nur, ohne Vertrauen geht nicht.

Geschrieben

Gerade bei Bondage/shibari braucht es schon viel vertrauen! Man kann durchaus mit paar Seilen schaden anrichten, sowohl körperlich wie auch emotional! Das hat mit safewort absolut nichts zu tun.

Geschrieben

Ich bin der Meinung, wenn man BDSM mit seinem Partner macht gehört auf jeden Fall vertrauen dazu und ein Safe Wort. Ich führe mit meiner Freundin hin und wieder Rollenspiele durch und selbst da gehört vertrauen dazu und wir haben ein Safe Wort.

Seilspieler081
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb MolligeNymphe:

Vertrauen braucht kein safeword. Es seiden du bezahlst dafür. Ich muss empathisch genug sein um zu spüren wie es den anderen geht

Um Himmels Willen. Dann wollen wir mal hoffen, das du und deine Spielpartner nie in eine unklare Situation kommen. Mann kann den Leuten immer nur bis vor den Kopp gucken und in der Hitze des Gefechts bewertet man Dinge vielleicht anders als mit klarem Kopf. Ein Safeword macht da mehr als Sinn. Ich hab selbst bei monogamen langjährigen Beziehungen, in denen ich meine Partnerin in- und auswendig kannte, immer ein Safeword verwendet. Es ist ja nur eine zusätzliche Sicherheitsleine und frisst kein Brot.

vor einer Stunde, schrieb Made-a-Mistake:

Ich mein mit safeword und abgemachte Grenzen wie viel Vertrauen brauch es da mehr als wenn ich ne Dame bei mir übernachten lasse? 

Bez. der "Hardware" würde ich zustimmen. Was ist aber mit der "Software"?  ;)  Ich denke, die Verantwortung, den passiven Partner emotional zu stützen/ ggf. aufzufangen ist das was tatsächlich das Plus an Vertrauen erfordert. Bei einem (kurzfristigen) Machtaustausch muss sich das Gegenüber 100% drauf verlassen können, das der Dom "aufpasst".

Außerhalb von BDSM- Szenen kann ein Partner auch körperlich unterlegen sein. Er/sie ist aber nicht bewusst und selbstbestimmt wehrlos. Das ist ein Riesenunterschied.

cheers

Geschrieben

Manchmal denke ich schon, das es Männer gibt die Schreiben ohne zu denken.Solange es so ist das es Machtstrukturen gibt, muss man eben damit sensibel umgehen.

Geschrieben

Das ist einfach Grundvoraussetzung.... nicht mehr...und auch nicht weniger. Ganz neutral.

Geschrieben

Wenn ich ner Dame uff den Arsch klatsch, ist das Safeword "fester..."✌
Ansonsten lese ich aus dem Beitrag..., fast nix, was diskussionswürdig ist. Sorry.

Geschrieben

Nur weil mich ein Mann bei sich übernachten lässt , habe ich doch kein tiefes  Vertrauen aufgebaut. Nur weil wir ein "Safeword " ausmachen , heißt es doch nicht das er sich auch daran hält .

Vertrauen baut sich doch erst auf , das kommt aus dem inneren . Ich kann noch so oft denken das ich demjenigen vertrauen möchte , mein Bauch mir aber etwas ganz anderes zeigt . Gerade bei so Spielchen muss ich 1000% Vertrauen haben und das muss man sich erarbeiten . 

Geschrieben

Neben dem Vertrauen das eine Person mir nichts böses möchte gehört auch das zutrauen in Fähigkeiten und Kenntnisse. Bondage ist eine Kunst, falsch ausgeführt können lebenslange Schäden entstehen. Gleichauf wie beim Spanking.
Kommunikation per Sprache oder Gesten sind Grundlage jeder Session. Bewährt hat sich das Ampelsystem. Das benutzen des Safeworts ist der Notaus. Da wird nicht langsam aufgeknotet sondern direkt mit der bereitliegenden sehr scharfen Schere (Feuerwehr etc) alle Seile gekappt.
So sollte es zumindest sein meiner Meinung nach.
Frag mal Notfallsanitäter oder Krankenschwestern wer schon alles mit tauben bis abgestorbenen Gliedmaßen um Hilfe gebeten hat nach spielen ohne Ahnung

Geschrieben

Es wäre anzuraten, sich zunächst einmal gründlich theoretisch mit dem Thema BDSM zu beschäftigen. Das ist niemals vertane Zeit. 

Was hilft ein Safeword, wenn man hilflos gebunden ist? Nichts im Ernstfall, gar nichts! Wenn der aktive Part sich darüber hinwegsetzen will, kann er es tun. Echtes tiefes Vertrauen braucht eines ganz viel: Zeit.....

Deshalb kann ich nur raten: trefft euch in einem entsprechenden Club, auf einer einschlägigen Veranstaltung. Dort kommt Hilfe, wenn man "Mayday" ruft - und zusätzlich hat man dort normalerweise tolle und vielfältige Spielmöglichkeiten, die niemand zu Hause hat...wer hat schon ein ganzes Studio zur Verfügung? 

Geschrieben
vor 14 Minuten, schrieb IloveHorses:

Wenn ich das lese, bin ich der Meinung dass es Leute gibt, die kein BDSM praktizieren sollten. 

 

Denkst du tatsächlich, das Grenzen und Safeword ausreichend dafür sind, dem Gegenüber ausreichend zu vertrauen? 

Und eine Übernachtung und BDSM sind dann doch 2 Paar Schuhe...

 

 

Ja worüber reden wir denn hier?

Wenn jemand etwas Böses jemanden anderes antun möchte ist es vollkommen Latte ob man gefesselt ist oder nicht. Ob ich beim schlafen eins über die Rübe bekomme oder beim gefesselt sein. 

Fremden kann man eh nicht sehr vertrauen also fallen die eig schonmal außen vor, ich rede von "vertrauten" Menschen. Wieso brauch es mehr vertrauen im Bdsm als beim normalen miteinander?

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Eve-:

Es wäre anzuraten, sich zunächst einmal gründlich theoretisch mit dem Thema BDSM zu beschäftigen

Ich finde, wem zu BDSM nur Safeword und Vergewaltigung einfällt, sollte einen großen Bogen um das Thema machen.

Geschrieben
vor 24 Minuten, schrieb FemdomCoupleCgn:

Gerade bei Bondage/shibari braucht es schon viel vertrauen! Man kann durchaus mit paar Seilen schaden anrichten, sowohl körperlich wie auch emotional! Das hat mit safewort absolut nichts zu tun.

Man kann auch so schaden anrichten. Vertrauen braucht man doch eig immer aber immer wieder lese ich sowas wie "Man muss dem gegenüber 100% vertrauen können"  und da denke ich mir im Gegensatz zu? 

vor 17 Minuten, schrieb Minioun:

Manchmal denke ich schon, das es Männer gibt die Schreiben ohne zu denken.Solange es so ist das es Machtstrukturen gibt, muss man eben damit sensibel umgehen.

wat?

Geschrieben

Du scheinst da wirklich nicht viel Ahnung zu haben, das Vertrauen gilt in jeglicher Hinsicht, nicht nur, das die Dame nicht vergewaltigt wird oder ähnliches. Wenn dir das alles nicht schnell genug geht, dann geh doch in einen Puff, da brauchst du kein Vertrauen von den Damen!

Geschrieben

Ganz ehrlich ...das BDSM hat mich weniger Überwindung gekostet, als der Versuch Sub zu sein. In der Rolle als Sub hab ich mich sehr schwer getan. Und da nutzen Safewords gar nix nur Akkzeptanz, dass der Dom übers Ziel hinaus schießt...klar tut man nach und nach Grenzen verschieben...aber die fordern eben auch Vertrauen

MastersuDEVNrw
Geschrieben

Immer absolut klasse, wenn Leute ein Thema eröffnen, wovon sie keine Ahnung haben

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