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mollige Männer


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Also nach zehn (und gefühlten 100) Seiten herumgeeiere dieses Forenstranges gebe ich jetzt auch mein Senf dazu.

Für den ersten Eindruck ob sexy oder nicht ist:

1. Ausstrahlung lässt sich nicht allgemeingültig definieren. Ist daher irrelevant.
2. Charakter lässt sich nicht durch eine kurze Konversation feststellen. Ist also irrelevant.
3. Bildung steht niemandem ins Gesicht geschrieben. Ist also ebenso irrelevant.

Was beim ersten Eindruck wirklich allgemeingültig zählt, ist ein gesunder Körper. Ein Körper den man ANSIEHT das er dazu geeignet ist die "Brut" durch den nächsten Winter zu bekommen. Wenn das nicht passt, sind alle anderen Attribute belanglos. So primitiv sind die Menschen auch im 21. Jahrhundert noch.
Und ob nun zu dick oder zu dünn, das Ergebnis bleibt das gleiche. Wie im Tierreich so auch bei uns Menschen, die Paarung bleibt aus.
Ich z.B. bin sehr schlank, also das andere Extrem. Mir geht es in der Partnersuche keinen Deut besser als den Dicken. Und warum ist das wohl so? Ganz einfach, als Mann bei 175cm und 55Kg Gewicht wird man als Schwach angesehen. Als nicht durchsetzungsfähig und das ist schon sofort das Aus. Da spielen weder meine charakterlichen Eigenschaften eine Rolle (von denen ich sehr viele habe die Frauen angeblich so anziehend und sexy finden) noch meine Bildung die ja heutzutage also sooo wichtig gilt. Und Ausstrahlung????
Damit kann man sich nichtmal den A... abwischen! Weil genauso wenig greifbar wie Luft. Das mit der Ausstrahlung ist esoterische Blödsinn, der dafür herhalten muss wenn man sich nicht besser artikulieren kann.
Tja so einfach ist das.


Geschrieben


als Mann bei 175cm und 55Kg Gewicht wird man als Schwach angesehen. Als nicht durchsetzungsfähig und das ist schon sofort das Aus.



Aber nein, das ist schon wieder biologistisch gedacht, wo es m.E. nicht angemessen ist. Du unterschätzt die "gefühlte Aussenwirkung":
Viele Frauen wollen keine dünnen Männer, weil sie sich neben (oder auf, oder unter) ihnen ZU DICK fühlen.
So einfach ist das...


Geschrieben

Aber nein, das ist schon wieder biologistisch gedacht, wo es m.E. nicht angemessen ist. Du unterschätzt die "gefühlte...



Davon habe ich auch gehört und trifft bestimmt AUCH zu.
Aber hauptsächlich liegt es daran das meinesgleichen eben nicht dem Bild eines MANNES entspricht. Dem der beschützt, der sich durchsetzen kann.
Da kann ich noch so oft das Gegenteil beweisen. Wenn eine Frau die Wahl zwischen mir und einen "normalen" Mann hat, entscheidet sie sich ganz sicher nicht für mich. Und allein das zählt.


Geschrieben


Viele Frauen wollen keine dünnen Männer, weil sie sich neben (oder auf, oder unter) ihnen ZU DICK fühlen.
So einfach ist das...


Da gehts doch nicht nur um das "ZU DICK" fühlen, sondern auch das der Mann dich richtig umarmen kann, also kräftig eben. Und dich beschützen kann ?!


Geschrieben (bearbeitet)

Da gehts doch nicht nur um das "ZU DICK" fühlen, sondern auch das der Mann dich richtig umarmen kann, also kräftig eben. Und dich beschützen kann ?!



Das halte ich ehrlich gesagt für Klischeedenken...
Gibts aber mit Sicherheit AUCH. Nur eben NICHT NUR!




Da kann ich noch so oft das Gegenteil beweisen. Wenn eine Frau die Wahl zwischen mir und einen "normalen" Mann hat, entscheidet sie sich ganz sicher nicht für mich.



Auch wieder das mit dem Beschützen...
Wurde dir das so wortwörtlich GESAGT? Oder hast du es INTERPRETIERT?


bearbeitet von Aspasia67
Geschrieben (bearbeitet)

Das halte ich ehrlich gesagt für Klischeedenken...



Das ist auch Klischeedenken. Aber ein sehr tief verwurzeltes und ebenso verbreitetes Denken.

Und ja das wurde schon unzählige Male so gesagt. Mir auch ins Gesicht. Nix mit interpretieren...


bearbeitet von Getier
Geschrieben

Das ist auch Klischeedenken. Aber ein sehr tief verwurzeltes und ebenso verbreitetes Denken.



Leider ja, aber das macht es nicht richtiger!


Geschrieben

Leider ja, aber das macht es nicht richtiger!



Das ist schön das du das hier so schreibst, handelst du auch so?
Und selbst wenn ja, bist du eine verschwindend kleine Minderheit.


Geschrieben (bearbeitet)


Und ja das wurde schon unzählige Male so gesagt. Mir auch ins Gesicht. Nix mit interpretieren...



Echt? Diese Beschützersache? ...schade, ich denke ja immer, dass sich was ändert...


Das ist schön das du das hier so schreibst, handelst du auch so?



Doch, denke ja...
Also: danach (also nach Beschützerqualitäten etc.) entscheide ich nicht, meine Kriterien sind andere...
Von Beziehungen kenne ich es, dass man sich "gegenseitig beschützt". Mit Männern, die keine Schwäche zeigen können, kann ich nix anfangen...

(wir sind mittlerweile übrigens meilenweit off topic! )


bearbeitet von Aspasia67
Geschrieben (bearbeitet)

ich empfinde weder einen stark unter-noch übergewichtigen mann als sexuell attraktiv.

ich mag diese männer als kumpan oder freund.....ebenso wie ich dieses bei frauen empfinde.

ich denke mal männer haben diesbezüglich auch ihr "schema"...was sie als sex. attraktive frauen einstufen oder eben nicht.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben



Von Beziehungen kenne ich es, dass man sich "gegenseitig beschützt". Mit Männern, die keine Schwäche zeigen können, kann ich nix anfangen...

(wir sind mittlerweile übrigens meilenweit off topic! )



Du scheinst eben eine moderne Frau wie ich sie mir vorstelle zu sein. :-)


Geschrieben (bearbeitet)


ich denke mal männer haben diesbezüglich auch ihr "schema"...was sie als sex. attraktive frauen einstufen oder eben nicht.


Da denkst Du, wie ich denke....
Nen Menschen aber für die Befriedigung eines Fetisch auszusuchen/einstufen.... da ist das Wort attraktiv vielleicht nicht mehr immer angebracht..... Aber Gummibärchen solltest Du mir schicken... Deine Aussage über Dein "Attraktivitätsempfinden" macht mich ganz nervös ;-)


bearbeitet von secour
Geschrieben

Da fällt mir gerade ein.... es kommt übrigens auch auf den Zyklusstand der Frau an, welchen Mann sie gerade attraktiver findet

Hab während meines Studiums einen Versuch begleitet, in dem wir erst den Hormonstatus der Frau gemessen haben und ihr dann verschiedene Bilder von Männern gezeigt haben (das typische "Klischeedenken von Rocker, über Aufreißer in der Disco bis hin zu Anzugsträgern).

Diese Frauen mussten sich die Bilder in den verschiedenen Stadien ihre Zyklusses anschauen und dann entscheiden: Ja, eher attraktiv oder nein, nicht attraktiv.


Je näher der Eisprung war, desto eher fanden die Frauen den "verwegenen Machotyp" (so nenne ich ihn mal) attraktiv und im restlichen Zylkus (jeweiter weg vom Eisprung, desto deutlicher), dann den "Versorgertyp" attraktiver.



Ist aber auch evolutionsbedingt leicht nachvollziehbar:

"Machotypen/Aufreißertypen" haben eher den Ruf, sich durchzusetzen, stark zu sein - für die eigene Brut gutes Genmaterial eben (Survival of the fittest) und wenn der Braten in der Röhre ist, sucht man einen lieben netten "Deppen = Versorgertyp", der die Brut auch ernährt



Übrigens gibt es Analogien zu der Attraktivität der Frauen... ihre Pheromone scheinen sich je nach Zyklusstand leicht zu verändern, so dass Frauen rund um ihren Eisprung eher attraktiv wirken, als zu ihrer Menszeit


Geschrieben


...als Mann bei 175cm und 55Kg Gewicht wird man als Schwach angesehen....



Also ich fände 1,75 echt stark

Aber ansonsten muss ich zustimmen. Wir Menschen werden einfach mehr von unseren Instinkten beeinflusst, als wir uns das in der schönen, technisierten Welt eingestehen wollen.


Geschrieben

.... mehr von unseren Instinkten beeinflusst, als wir uns das in der schönen, technisierten Welt eingestehen wollen.



Ich gestehe es ein. Ich bin in der Wahl eines Mannes (für Sex) sehr Klischee behaftet. Wobei erschwerend hinzu kommt, dass ich zudem auf Bildung und Augen abfahre. Dadurch ist die Ausbeute zwar unheimlich überschaubar, aber das passt auch besser zu mir.


Geschrieben

Ich gestehe es ein...



Das ist auch gut so, es sollten noch viel mehr sein, damit einige Vorurteile endlich ad acta gelegt werden können.


Geschrieben

Es kommt ehrlich gesagt auch drauf an, wie man jemanden kennenlernt. Ich hab mich mal unheimlich in einen Zockerkollegen verschossen - der war, um es mit den hiesigen begriffen auszudrücken, dick. Aber trotzdem attraktiv für mich weil er zum einen charakterlich überzeugen konnte und zum anderen, später in persona, ein sehr hübsches Gesicht hat und einfach eine Selbstverständlichkeit, mit seiner Figur umzugehen...
Hätte ich ihn als erstes gesehen, hätte ich ihn möglicherweise nie näher kennengelernt.


Geschrieben

Jeder soll mit seinen Vorlieben glücklich werden.

Ich habe einen Kumpel der ist dick. Der schleppt genügend Frauen ab. Weil er sich trotzdem pflegt, gut kleidet, extrovertiert und selbstbewusst ist. Dann klappt das auch.


Geschrieben


Je näher der Eisprung war, desto eher fanden die Frauen den "verwegenen Machotyp" (so nenne ich ihn mal) attraktiv und im restlichen Zylkus (jeweiter weg vom Eisprung, desto deutlicher), dann den "Versorgertyp" attraktiver.
(...)
Übrigens gibt es Analogien zu der Attraktivität der Frauen... ihre Pheromone scheinen sich je nach Zyklusstand leicht zu verändern, so dass Frauen rund um ihren Eisprung eher attraktiv wirken, als zu ihrer Menszeit



Ich kann davon nichts bestätigen! Vielleicht liegt es daran, dass ich das Thema "Kinder" nie hatte (ich wollte nie welche bzw. es war mir auch gleichgültig). Vielleicht hat mein Denken meine Hormone beeinflusst und nicht, wie es immer vorausgesetzt wird, umgekehrt!
Und meine Anziehung richtet sich nach anderen Sachen; mit dem Zyklusstand gibts keine Parallelen (sonst müsste der ja extrem seltsam ablaufenn nämlich jahresweise! )...


Geschrieben

Das ist auch gut so, es sollten noch viel mehr sein, damit einige Vorurteile endlich ad acta gelegt werden können.



du meinst zum Beispiel deine?


Geschrieben

Ich kann davon nichts bestätigen!



Es passiert auch in einem so kleinen Raster, dass man es nicht wirklich beschreiben kann. Ich meine sogar, es gibt mittlerweile auch CT-Versuche damit, wo bildhaft die Gehirnaktivität angezeigt wird, die darauf schließen lässt, dass es da - wirklich minimale - Unterschiede gibt.

So ein Versuch sagt nicht aus: den Typ A find ich am 13. Zyklustag geil, am 17. nun jetzt überhaupt nicht mehr, sondern zeigt nur Tendenzen.


Mal abgesehen davon haben Forscher anscheinend mittlerweile herausgefunden, dass wir unsere Sexualpartner eben doch anhand vom "riechen" können auswählen. Wir wählen anscheinend nämlich nur die Partner aus, die bei einer Fortpflanzung den höchsten Pool an Abwehrstoffen garantiert.
(haben sie mit irgendwelchen Bergziegen herausgefunden).


Alleine kann man diese Erkenntnis natürlich nicht für die Partnerwahl verantwortlich machen, es ist vielmehr als ein kleiner Teil der komplexen Maschinerie zu sehen


Geschrieben

du meinst zum Beispiel deine?



Nein, ich meinte die mehrheitlich vertretenen der Damenwelt


Geschrieben

Nein, ich meinte die mehrheitlich vertretenen der Damenwelt



och dann fang doch erstmal mit deinen der Damenwelt gegenüber an... ich denke damit hast du genug zu tun...


Geschrieben

Ich meine sogar, es gibt mittlerweile auch CT-Versuche damit, wo bildhaft die Gehirnaktivität angezeigt wird, die darauf schließen lässt, dass es da - wirklich minimale - Unterschiede gibt.



Das würde ich gern mal sehen / nachlesen, interessant! Allerdings - das Zauberwort ist "minimal", und das heißt, es spielt eben nur eine wirklich sehr kleine Rolle und nicht die von den Biologisten ausgeschrieene ausschlaggebende Rolle.


Mal abgesehen davon haben Forscher anscheinend mittlerweile herausgefunden, dass wir unsere Sexualpartner eben doch anhand vom "riechen" können auswählen. Wir wählen anscheinend nämlich nur die Partner aus, die bei einer Fortpflanzung den höchsten Pool an Abwehrstoffen garantiert.



Da ist was dran; ich entscheide extrem viel mit der Nase - auch Häuser, Bücher und Klamotten! , aber eben auch Männer.
Andererseits fällt mir da ein Beispiel ein, einen extrem gut riechenden Mann doch nicht gewollt zu haben, weil er sich extrem aufdringlich verhalten hatte.
Und das meine ich weiter oben bzw. unten: wir sind eben nicht (laut Biologisten) die Sklaven unserer tierischen Instinkte, sondern wir haben auch noch einen freien Willen.


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