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erdwtbi

Definition von Liebe

Empfohlener Beitrag

erdwtbi
Geschrieben

Gerade in einem andern Forum gefunden ...

Definition von Liebe :

Neuroendokriner Prozess,
der über die Ausschüttung von Endorphin, Cortisol, Adrenalin, Dopamin und Pheromonen
zu einer diencephalen neuroendokrinen gesteuerten Steigerung des Sexualverlangens führt.


Gruß dat Erdi


Geschrieben

Ich als Mensch definiere Liebe mit Freiheit.


Geschrieben

"Liebe ist, wenn mans trotzdem tut aus reiner Lebenslust - voller Übermut."

Pe Werner


aql
Geschrieben

Nein, es ist ein Wort.

(Alles klar?)


Delphin18
Geschrieben

Neuroendokriner Prozess,
der über die Ausschüttung von Endorphin, Cortisol, Adrenalin, Dopamin und Pheromonen
zu einer diencephalen neuroendokrinen gesteuerten Steigerung des Sexualverlangens führt.

Das ist aber nicht die Definition von Liebe, sondern die physiologische Erklärung des Sexualtriebs.


Geschrieben


Neuroendokriner Prozess,
der über die Ausschüttung von Endorphin, Cortisol, Adrenalin, Dopamin und Pheromonen
zu einer diencephalen neuroendokrinen gesteuerten Steigerung des Sexualverlangens führt.




Das was da erklärt wird ist die Definition dessen, was passiert wenn Menschen " verknallt " sind, das hat aber meines Erachtens nichts mit Liebe zu tun....


Geschrieben (bearbeitet)

Nein, es ist ein Wort.

(Alles klar?)




Ja..ein Wort..und ein Zustand..eine Wertvorstellung..usw.

Liebe ist sovieles und das Problem was oft zu Konflikten innerhalb von Beziehungen führt ist die Tatsache, das nicht jeder dasselbe unter "Liebe" versteht, doch viele davon ausgehen das der andere genau dasselbe darunter versteht wie man selbst..

Dann kommen so Gedanken wie "Wenn er mich WIRKLICH lieben würde, müsste er doch merken..!" usw..dabei liebt er sie..nur halt nach SEINER und nicht nach ihrer Definition..

Ist nicht auf meinen Mist gewachsen..hat mir eine gute Freundin klargemacht und ich bin zu dem Schluss gekommen..war tatsächlich auch bei mir so..

Es gibt Menschen, für die ist Liebe schon, wenn sie jemanden einen ganzen Tag oder länger um sich herum "ertragen"..andere sehen darin ein ineinander aufgehen - psychisch, physisch, emotional...wieder andere sehen darin hauptsächlich gute Kameradschaft oder ständige Verfügbarkeit eines Sexualpartners usw..

Fand ich interessant..denn wenn man sich so umsieht und mit den Leuten drüber spricht, merkt man..es versteht tatsächlich nicht jeder dasselbe unter diesem Begriff..

Da musste ich nun so alt werden, bis mir das klar wurde..


bearbeitet von Seelenfünkchen
Geschrieben

Ich persönlich definiere " Liebe " wie folgt :

Ich liebe meinen Sohn, die Natur, meine Pferde, meinen Hund, .... all das suche ich zu respektieren und zu fördern,zu wahren und zu stärken, respektive zu BEstärken...

In dem Augenblick in dem ich sage " ich brauche dich....", ist es für mich schon keine Liebe mehr, sondern eine Form des Konsumierens, des Gebrauchens....


K_Blomquist
Geschrieben



Neuroendokriner Prozess,
der über die Ausschüttung von Endorphin, Cortisol, Adrenalin, Dopamin und Pheromonen
zu einer diencephalen neuroendokrinen gesteuerten Steigerung des Sexualverlangens führt.


Gruß dat Erdi



Falsch. Die Definition ist für Verliebtheit (Limerenz) richtig.
Die wirkliche Liebe (ohne rosarote Brille) kommt danach (oder gar nicht).


Geschrieben

Ja stimmt..das sehe ich auch so..der Satz "Ich brauche Dich" ist für mich kein Zeichen von Liebe..setzt Liebe nicht mal voraus und zeigt im Grunde genommen doch nur Bedürftigkeit an..

Und genau..man kann sovieles und soviele lieben..seinen Partner, seine Eltern, seine Kinder, seine Freunde, seinen Beruf, seine Berufung usw..

Aber was Liebe tatsächlich ist..wie sollte man das in Worte fassen? Ich kanns zumindest nicht..

Ja, ich kann sagen was ich persönlich unter Liebe verstehe..einander voll und ganz vertrauen..zu wissen, man kann dem anderen alles anvertrauen, ohne Angst haben müssen blossgestellt zu werden..man empfindet einander als Einheit..so nach dem Motto "Wir zwei gegen den Rest der Welt"...man liebt es Zeit miteinander zu verbringen, gemeinsam etwas zu unternehmen, Eindrücke zu teilen, sich auszutauschen, füreinander dazu sein, einander auch in Sachen Sinnlichkeit zu verwöhnen und zu geniessen..aber..ist der entscheidende Teil der Liebe nicht eigentlich unbeschreiblich?


K_Blomquist
Geschrieben

Lach, dafür, daß die Liebe unbeschreiblich ist, beschäftigen sich Literatur, Film und Musik aber verdammt oft damit ;-)

und erst die vielen Berater bei Liebeskummer...


Geschrieben

Najaaa, lächel..die möglichen Auswirkungen..positiver wie auch negativer Natur..der Liebe..über DIE kann man ja reden..oder Filme drehen..oder Lieder schreiben..aber den Zustand der Liebe mit Worten auszudrücken..so das auch jemand der sie nie gefühlt hat selbst..sich vorstellen kann..wer sieht sich dazu in der Lage?

Mich hat mal ein älteres Kind gefragt vor vielen Jahren..wie das so wäre..wie es sich so anfühlen würde, wenn man verliebt wäre..mir fiel auch kein besseres Beispiel ein als wenn man am Bahnhof jemanden mit dem Zug erwartet und es voller Vorfreude auf den anderen im Bauch kribbelt..und diesen Zustand hat man dann permanent..bzw. wie die Gefühlssituation, wenn man sich an Heiligabend als Kind auf die Bescherung freut..

Nun ja, schmunzel..ob es das so ganz trifft?
Aber doch zumindest ansatzweise..oder?


oh_umberto
Geschrieben

Liebe ist...
Musst du Bild lesen...die wissen es genau
wie alles andere auch


Dillbert
Geschrieben

Liebe ist,wenn du die möglichkeiten hast aber sie garnicht nutzen willst.Denn sie machen keinen spaß ohne deine bessere hälfte!!!


Geschrieben

„Liebe ist ein Grundbedürfnis des Menschen mit zwei Seiten: dem Wunsch, geliebt zu werden, und dem Bedürfnis, lieben zu können. Beide Formen der Liebe sind an ,Objekte‘ gebunden: an jemanden, der liebt, und an jemanden, der sich lieben lässt. Das Liebesbedürfnis bringt jeder Mensch mit auf die Welt, die Entwicklung der beiden Liebesfunktionen ist hingegen von den frühen Beziehungserfahrungen abhängig.

Liebe ist die Fähigkeit und Bereitschaft, dafür zu sorgen, dass es dem Geliebten gut geht. Der Maßstab dafür ist aber nicht das eigene liebende Tun, sondern das, was dem Geliebten wirklich nützt. Der Liebende steht damit vor einer schier unlösbaren Aufgabe, sich in den Geliebten einzufühlen und zu erspüren, was dieser wirklich braucht. Dazu sind ein hohes Maß an Empathie und Uneigennützigkeit vonnöten. Wie aber kann man sich befreien von eigenen Vorstellungen und Erwartungen – wie kann Liebe tatsächlich bedingungslos sein? Und wie kann man wissen, was dem anderen wirklich guttut? Eine Erwartung, ein Wunsch oder eine Bitte bieten noch keinerlei Gewähr dafür, dass es wirklich um Liebe geht und dass die Erfüllung tatsächlich liebevolle Zuwendung bedeutet. Der Ruf nach Liebe ist gar nicht so selten ein Erpressungsversuch. Im Glauben, das Beste für den anderen zu tun, ist schon reichlich Terror ausgeübt worden.

Ist es Liebe, dem Süchtigen im Entzug die Droge zu verschaffen? Ist es Liebe, dem Bettler ein Almosen zu geben und für karitative und humanitäre Zwecke zu spenden? Ist es Liebe, einem Kind gegen dessen Wunsch Grenzen zu setzen? Ist es Liebe, dem Partner bittere Wahrheiten zu sagen?
Auf viele solche Fragen gibt es keine eindeutige Antwort, weil das Wissen über das eigene Motiv des Handelns und erst recht über die tatsächliche Situation des Empfängers nie umfassend und zweifelsfrei ist.“

Hans-Joachim Maaz (gekürzt)


Geschrieben

keiner weiß was liebe ist.komischerweise wissen es sowohl mann als auch frau wenn sie ein kind bekommen haben.
& obwohl sie es beide erfahren haben und das mit dem kind leben können schaffen sie es nicht diese art von liebe auch mit ihren partnern und mitmenschen zu leben.


Boot_fahren
Geschrieben

Lach, dafür, daß die Liebe unbeschreiblich ist, beschäftigen sich Literatur, Film und Musik aber verdammt oft damit ;-)

Das ist doch kein Widerspruch, im gegenteil: wenn es einfach und mit wenigen worten erklärbar wäre, wär's ja schnell abgehakt.


Geschrieben


Ist es Liebe, dem Süchtigen im Entzug die Droge zu verschaffen?




das nennt sich Co-Abhängigkeit


Cayenne-Pfeffer
Geschrieben

Ich habe vor Jahren mal ein Zitat gelesen, was mir sehr gut gefallen hat (weiß leider nicht mehr, von wem)

Liebe ist etwas, was uns die Vorstellung gibt, von einem Leben, wie es sein sollte.....


K_Blomquist
Geschrieben



Nun ja, schmunzel..ob es das so ganz trifft?
Aber doch zumindest ansatzweise..oder?



Auf jeden Fall. Das wichtigste Anzeichen der Limerenz (der Romeo und Julia Liebe) ist das ständige Kreisen der Gedanken um das sogenannte "Limerenzobjekt", der/die Angebete. Man zieht aus jeder Nettigkeit Hoffnungen auf Erwiderung der eigenen Gefühle und blendet negative Eigenschaften dieser Person aus, die sogenannte "rosarote Brille". Dann gibts Sehnsucht und Trennngsschmerz.


Geschrieben

Liebe….. die schönste Sache auf der Welt kann man nicht erklären, weder
sehen noch hören.... sondern nur mit dem Herzen fühlen


Geschrieben

Man zieht aus jeder Nettigkeit Hoffnungen auf Erwiderung der eigenen Gefühle und blendet negative Eigenschaften dieser Person aus, die sogenannte "rosarote Brille". Dann gibts
Sehnsucht und Trennngsschmerz.



....also doch Komerz ?

Gruß...der kleine Poppen.de Poet


Geschrieben

Man kann Liebe rein biochemisch erklären wie unser TE, aber wem nützt das?
Rio Reiser und Foreigner wußten auch nicht, was Liebe ist, haben ihre Fragen aber zu tollen Songs verarbeitet. (Ich weiß, es gibt noch viel mehr, aber diese zwei fallen mir spontan ein.)

Liebe beschäftigt den Menschen von der Geburt bis zum Tod. Er ist in jeder Lebensphase auf Liebe und Zuwendung angewiesen.
Ich glaube, wer ein reiches, erfülltes Leben führt, wurde viel geliebt und hat selber viel geliebt.


diesanne
Geschrieben (bearbeitet)

Liebe ist das was den Verstand in die hinterste Ecke des Gehirnes drückt...
...so hab ich es als 16jährige gesehen. Was soll ich sagen, es hat immernoch Gültigkeit :-)

Ich hab mal gelesen...man liebt einen Menschen nicht dafür was er ist, sondern dafür wie man sich fühlt, wenn man bei ihm ist...
hat auch was


bearbeitet von diesanne
was vergessen
Geschrieben

Das Gefühl, das einen alles vergessen lässt,
Das Gefühl, das einem zeigt das man nicht alleine ist,
Das Gefühl, das einem sagt, das etwas wichtig ist,
Das Gefühl, Glücklich sein geht nicht allein,
Das alles und noch viel mehr bedeutet Liebe!

Ist so meine Definition von Liebe, die zumindest für mich zutrifft. Muss aber letztendlich sowieso jeder für sich 'ne Möglichkeit finden diesen Begriff zu definieren.


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