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Warum Monogamie?


En****

Empfohlener Beitrag

Gerade eben, schrieb Dino_Haraldino:

wenn die Partnerin der der Partner kein Sex mehr möchte oder nicht mehr haben kann, sollte man das miteinander besprechen und Sex mit nem andern zulassen. Punkt

Das ist der Unterschied, drüber sprechen,ich hatte gemeint dass hinter dem des Partners,denn das wäre Betrug

vor 11 Minuten, schrieb dingens09:

 

Also erfüllt der eine Partner z.B. die sexuellen Bedürfnisse und ein anderer die emotionalen. Muss dann der fürs Emotionale sehen, wo er seine sexuellen Bedürfnisse befriedigt? Da könnte es dann zu Konflikten kommen, falls er da niemanden findet.

Das wäre eine sehr flache Interpretation meines Statements. Ich dachte eher daran, die jeweils unterschiedlichen Schnittmengen in polyamoren Beziehungen als Bereicherung anzusehen und zu genießen. 

Vor 8 Minuten , schrieb ElliPyrelli:

Es ist eher ein Gedankenspiel, da mich @Enja781s Frage nach dem "Warum der Treue" inspiriert hat.🙃 

Ahso und dafür hast Du mich auserkoren?

Also ich bin eher ein Verfechter des freiwillig Wollens als des Verbietens und/oder Auferlegens von Treue. In meiner Vorstellung wollen beide diese Besonderheit miteinander teilen und zwar exklusiv, keine Verbote, keine Zwänge, keine Verpflichtung zur Treue. Eher so eine Art Commitment, weil man es sich so wünscht und so will. Und dieses Commitment muss dann über die Dauer immer wieder reflektiert werden. Wenn jemand nicht mehr so will oder bereit dazu ist, dann kommuniziert man entsprechend und geht dann entweder seiner Wege oder ändert etwas.
Funktioniert nur bei gegenseitigem Wollen.

Ich muss zugeben, dass ich mich bei diesem Thema in der Zwickmühle befinde.
Ich wünsche mir nichts mehr, als eine liebevolle, harmonische monogame Beziehung. Ich liebe meine Partnerin. Leider kann sie mir aber nicht alles geben, um bei mir nicht Wünsche offen zu lassen. Trotzdem liebe ich sie. Um aber auch zu 100% glücklich werden zu können, kann ich mir vorstellen mit einer anderen Person dieses Defizit auszugleichen. Zu dieser Person könnte ich ebenfalls eine starke emotionale Bindung aufbauen. (Im gegenseitigen Einvernehmen.)
Bis jetzt bin ich dieses Wagnis nicht eingegangen, da ich die Liebesbeziehung zu meiner Partnerin nicht gefährden will.
D.h., Monogamie wäre der Volltreffer. Es gibt nichts besseres.
Eine "Schein-Monogamie" mit Affäre wäre ein Kompromiss, auf den ich mich einlassen könnte.
Ich brauche keine moralische Wertung dafür.
Es ist meine Sicht auf das Thema.

vor 2 Minuten, schrieb SuppenkOma:

Ahso und dafür hast Du mich auserkoren?

Ja klar, da du ja in diesem Thema (sowie auch in anderen) schon engagiert mitdiskutiert hast.😄 Ich dachte, wenn Eine über den Tellerrand schauen kann, dann bist DU das!🫵💥 

Das wird schon was evolutionäres haben. Sonst gäbe es ja nicht das unschöne Gefühl, wenn einem fremdgegangen wurde.
Auf der anderen Seite hat uns die Natur auch viele Wege zur Luststeigerung gegeben. Wie zB. gemeinsame Polygamie im Konsens.

Vor 11 Minuten , schrieb ElliPyrelli:

Ja klar, da du ja in diesem Thema (sowie auch in anderen) schon engagiert mitdiskutiert hast.😄 Ich dachte, wenn Eine über den Tellerrand schauen kann, dann bist DU das!🫵💥 

Oho, mal so mal so. 😉

Ich glaube, dass Vieles möglich ist, sofern sich alle Beteiligten nicht nur darüber einig sind, sondern sich auch entsprechend darauf verständigen können und so leben wollen, egal ob nun in Monogamie oder Polyamorie. Da würde ich nicht mal großartig unterscheiden.
Ich glaube auch, dass es Menschen gibt, die fähig sind, mehrere Menschen gleichzeitig und gleichermaßen zu lieben und zu begehren. Ein anderes Modell könnte durchaus sein, dass man verschiedene Bedürfnisse durch verschiedene Menschen "abdecken" (mir fällt grad kein besseres Wort dafür ein) kann. Das funktioniert aber auch nur im beiderseitigen Einverständnis und in genau diesem Bewusstsein, dass man eben nur beispielsweise ein bestimmtes Bedürfnis erfüllen kann.
Solch ein Modell stelle ich mir äußerst schwierig vor, in dem Sinne, dass sich da die passenden Menschen dafür finden, die das genauso empfinden und auch genauso umsetzen wollen.

Das Thema an sich finde ich tatsächlich ziemlich spannend und ich kann mir auch sehr viel darunter vorstellen.

Ich selbst bin nicht dazu fähig, das entspricht nicht meiner Natur würde ich sagen. Wie sieht's bei Dir aus?

vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Es gibt viele Themen zum Fremdgehen und polygamie, aber gab es schonmal einen zum Thema "Monogamie"?

Ich möchte nichts werten, nur verstehen!

Bei den Themen zum Fremdgehen heißt es immer nur, dass es Betrug ist und man einfach monogam ist.

Aber warum genau? Was macht Monogamie für Euch (jeden einzelnen) so erstrebenswert, bzw. Warum ist fremdgehen so abscheulich?

Das kann ja ganz, ganz viele Gründe haben. "Weil es sich so gehört und so propagiert wird" ist zwar ein Grund, aber es muss ja trotzdem dahinterliegende Gefühle geben.

Z.B. "man ist eine Niete im Bett, wenn der Partner fremdgeht"

"Verlustängste"

"Ekel" (bei der Vorstellung, dass ein Anderer dran oder drin war)

"Besitzansprüche"

O.ä. 

Es gibt monogame Tierarten. Der Mensch ist es nicht. Wenn er es wäre, gäbe es nie Untreue. Also ist die Treue und der Anspruch auf Treue frei gewählt. (Was nichts schlimmes ist!!!!)

Aber was genau steckt dahinter, dass man selbst treu sein möchte UND vom Anderen Treue erwartet?

Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen. Ich bin mir neugierig :)

Fremdgehen ist für mich erst einmal nicht abscheulich, aber das, was damit häufig verbunden ist. Der Vertrauensmissbrauch, die Lügen, das, was so weh tut, wenn man herausbekommt, dass man betrogen würde, und was es bei Leuten dann bewirken kann.

Wenn ich einen Menschen liebe, dann vereinbart sich das für mich nicht damit, ihm das anzutun. Jemand, mit dem ich vielleicht schon lange Zeit zusammen bin, gemeinsame Kinder habe und mit dem ich alt werden wollte, der tut in meiner Vorstellung das mir nicht an. Ich finde, wenn das so ist, dass man nicht mehr treu sein möchte, dann redet man mit seinem Partner darüber und schlüpft nicht einfach in ein anderes Bett. Ich erwarte Treue, weil sie vereinbart wurde, und wenn jemand sich an diese Vereinbarung nicht mehr halten will, dann erwarte ich, dass er fair ist und mich nicht vor vollendete Tatsachen stellt. Ich denke, ein Mensch, zu dem man einmal „Ich liebe dich“ gesagt hat, hat sich das verdient. ICH möchte entscheiden, ob ich den Schwanz, der vielleicht in meiner Nachbarin gesteckt hat, nochmal in mir steckt. Jeder soll für sich entscheiden, wie er leben möchte, aber da wird über mich bestimmt und dabei geht es für mich nicht um Monogamie ja oder nein.

 

 

 

Monogami ist etwas was ich natürlich anstreben würde aber sie ist oft nicht möglich.Natürlich habe ich besitzansprüche, verlustängste und kenne Eifersucht. Flauten im Bett oder den Reiz den ein anderer bei einem auslösen kann

Vor 31 Minuten , schrieb ElliPyrelli:

Das wäre eine sehr flache Interpretation meines Statements. Ich dachte eher daran, die jeweils unterschiedlichen Schnittmengen in polyamoren Beziehungen als Bereicherung anzusehen und zu genießen. 

Das mit den Schnittmengen klingt erstmal gut aber auch sehr theoretisch. Mir fehlen da die Beispiele für diese Schnittmengen. Ich kenne niemanden der in einer polyamoren Beziehung lebt. Ich kenne nur Leute die das Konzept toll finden.

Eine Frau braucht mehrere Männer...Liebhaber Handwerker Freunde Ehemann ...mir fällt mir im Moment nichts mehr ein ...aber einen Langweiler garantiert nicht....

Ich kann viele Menschen verstehen, bzw. Habe Verständnis dafür, dass sie fremdgehen. Sexualität ist ein Grundbedürfnis und nur weil einer in einer Beziehung dieses Bedürfnis nicht mehr hat, ist es für mich unmenschlich vom Partner Treue und Verzicht zu erwarten/verlangen.
Für mich persönlich ist Fremdgehen kein Konzept, ich möchte niemanden hintergehen/betrügen. Das passt nicht zu mir und der Art und Weise, wie ich in meinem Leben unterwegs sein will.

vor 10 Minuten, schrieb dingens09:

 

Das mit den Schnittmengen klingt erstmal gut aber auch sehr theoretisch. Mir fehlen da die Beispiele für diese Schnittmengen. Ich kenne niemanden der in einer polyamoren Beziehung lebt. Ich kenne nur Leute die das Konzept toll finden.

Lisa Fitz hat das gelebt. Sie hatte einen Mann fürs Bett, einen für Urlaube, den dritten für Kultur und beim vierten weiß ich es nicht mehr. :relaxed:

(bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb dingens09:

Ich kenne niemanden der in einer polyamoren Beziehung lebt. Ich kenne nur Leute die das Konzept toll finden.

Das geht mir genauso. Daher wäre es echt mal an der Zeit, es auszuprobieren. Gerade in einem Alter, wo die Kinder aus dem Haus sind, und die Verpflichtungen immer weniger werden. Die traute Zweisamkeit haben wir ja schon mehrfach gelebt. 

bearbeitet von ElliPyrelli
vor 29 Minuten, schrieb MeerVerrueckt:

Sorry, aber Du wertest in Deinem EP total. Da kannst Du noch so oft schreiben, dass Du das nicht willst, machst es dennoch.
Du führst nur Negative Dinge auf, nichts Positives. So kann man von Beginn an versuchen, die Dinge in gewünschte Richtungen zu schieben.
Und Polygamie ist in D verboten!
Warum man das macht? Weil beide Beteiligten es aus freien Stücken so möchten, ganz einfach. Und wenn man diese Absprachen getroffen hat, ist Fremdgehen logischerweise nicht akzeptabel. Was ist so schwer, dass zu verstehen?
Klar, dass sofort wieder "Besitzansprüche" zum Thema gemacht werden. Sorry, aber das ist einfach verlogen und nicht ehrlich. Du willst hier die Monogamie abwerten und schlecht reden, dass kann man wunderbar herauslesen.

Wenn das so rübergekommen ist tut es mir leid.

Da ich es wirklich nicht weiß habe ich gefragt. Und ja vielleicht habe ich da mittlerweile auch Vorurteile. Reflexion tut gut :)

Es geht in Threads immer nur darum Fremdgehen zu rechtfertigen. Da kommen die gleichen Aussagen.

Warum nicht Mal ein Thread über "Monogamie"? Ja, ich habe den Fehler gemacht und "fremdgehen" nicht erklärt. Für mich ist erlaubt es fremdficken. Betrug ist gegen den Willen und böse. 

Also ist klar, dass die ganzen Antworten auf Betrug abzielen. Was natürlich verständlich ist, aber nicht das, was ich eigentlich meinte. Natürlich mein Fehler!

Ich will Monogamie nicht schlecht reden! Es ist eine Entscheidung, die aber auch Gründe hat. Die wollte ich hören.

Ja, ein bisschen mag ich Monogamie nicht. In Ausnahmefällen. Das hast du schon gut erkannt.

Ich führe eine "offene Beziehung". Also es war von Anfang an vereinbart, dass jeder alles darf, wenn der Wunsch besteht. Miteinander reden ist Vorraussetzung. Aber natürlich ist es dann auch viel einfacher miteinander zu reden, wenn von Verständnis ausgegangen werden kann. Ich bin treu weil ich das so möchte. Er erwartet es nicht von mir und ich nicht von ihm. Es ist nicht so, weil es sich so gehört, sondern weil wir Beide das JETZT so wollen. Jeder freiwillig. Aber was ist in 10 oder 20 Jahren? Weiß ich das? Vielleicht wird sein Wunsch nach etwas Bestimmtem so groß, dass er das ausleben möchte. Wenn ich diese sexuelle Spielart nicht möchte, was dann? Wenn ich doch so sehr liebe, warum soll ich das verbieten? Und umgekehrt!

Natürlich kann man verbieten. Es ist ja Monogamie! Und dann kommen alle zu poppen, die schon x- Jahre keinen Sex mehr hatten und litten vorher X Jahre und leiden immer noch, weil sie eigentlich wollen, aber nicht dürfen und natürlich niemanden finden und alles eh nicht das Richtige ist.

Dieses "Reden" ist eine ganz tolle Erfindung, wenn es denn passiert UND man dabei ehrlich ist. Und ohne Druck und Co. Wenn man einfach mal versucht sich gegenseitig zu verstehen.

Probleme gibt es erst, wenn einer die "Regeln" verletzt. Nicht mehr 2 Mal die Woche für Sex zur Verfügung steht, sondern nur noch 1 Mal im Monat und dann alle 3 Monate und dann nur noch alle 3 Jahre....

Ab da ist doch vorbei mit "Monogamie". Da hält eine Person die Regeln nicht ein und befriedigt nicht regelmäßig den Partner, was natürlich ein Grund fürs fremdvögeln ist. 

Aber warum erwarte ich da Monogamie, wenn ich eh keine Lust mehr auf Sex mit meinem Partner habe. Oder mein Partner nicht mehr auf mich.

Ja klar könnte man miteinander reden oder sich trennen . (Wäre ja zu einfach 🤣).

Stattdessen wird aber von einem Part auf Monogamie beharrt, und vom Anderen auf "ich habe Bedürfnisse". Und ab da ist die Beziehung eigentlich eh schon beendet. Wird so aber noch 30 Jahre durchgezogen, bis die Kinder erwachsen sind..

Ja, natürlich habe ich Besitzansprüche wenn ich meinem Partner etwas verbiete. Ich bin Partnerin, nicht mehr und nicht weniger! Ich kann nicht verhindern, dass er eine bessere Frau als mich findet, indem ich ihm alles verbiete.

Es ist seine Entscheidung mich zu lieben. 

 

 

Vor 9 Minuten , schrieb DoofieBerlin:

Lisa Fitz hat das gelebt. Sie hatte einen Mann fürs Bett, einen für Urlaube, den dritten für Kultur und beim vierten weiß ich es nicht mehr. 

Der Vierte war bestimmt ein guter Handwerker der sich um Reparaturen gekümmert hat, während sie im Urlaub, im Theater oder beim Ersten im Bett war.

(bearbeitet)

Paarbeziehungen verlaufen nicht homogen.  Wir sind seit 25 Jahren ein Paar. Unsere Beziehung ist absolut nicht vor sich hingeplätschert! Langweilig hätte auch nicht sein müssen, aber es war oft herausfordernd. Nach 19 Jahren hatte mein Mann eine Zweitbeziehung, erst heimlich (hat er zumindest geglaubt), dann mit langen Unterbrechungen, insgesamt 18 Monate. 
Schlimm für mich waren mehrere Aspekte: Der Vertrauensbruch, schließlich haben wir eine monogame Beziehung vereinbart! Dass er mir meine Wahrnehmung abgesprochen hat! Ich habe die Beziehung sehr früh bemerkt, aber er hat es zu leugnen versucht! Seine Verzweiflung, als ich ihn „erwischt“ hatte, dass er sie lieben würde 😩🙄 
Meine Verlustangst war anfangs sehr belastend. Aber ich habe genügend Therapie.pieerfahrung, mich selbst hinterfragen zu können! Es ist so! Ich habe Verlustangst! Allerdings hätte ich sie nicht, wenn ich meinen Mann nicht mehr lieben würde. Dann wäre ich froh gewesen, ihn ohne Probleme loswerden zu können. 

***

bearbeitet von Pop-MOD-Sunshine
Reaktion auf entfernten Beitrag

Für mich bedeutet Monogamie eine beidseitige Wertschätzung der gesamten Person und der bewusst selbst gewählten exklusiv zweisamen Lebensunstände. Fremdgehen würde diesem filigranen Gebilde welches auf beidseitige Zustimmung, Vertrauen, Loyalität und Ehrlichkeit - auch besonders zu sich selbst - basiert eben diese Basis nehmen. Es wäre rein technisch betrachtet nicht das Fremdgehen an sich welches das Fundament zerstören würde sondern der Vertrauensbruch. Für mich ist Monogamie in einer festen Partnerschaft meine Sicherheit, nein Gesehen-und Akzeptiert-werden, mein Anker. Wenn ich das nicht bekomme in einer Partnerschaft dann will und brauche diese Partnerschaft im Ganzen nicht. Für mich gehört das alles zusammen. Und nein, ich bin nicht religiös. Und ja , was ich zu 100 % verlange biete ich auch zu 100 %.

vor 14 Minuten, schrieb DoofieBerlin:

Lisa Fitz hat das gelebt. Sie hatte einen Mann fürs Bett, einen für Urlaube, den dritten für Kultur und beim vierten weiß ich es nicht mehr. :relaxed:

Ich hätte dann noch einen für die handwerklichen Tätigkeiten!

vor 47 Minuten, schrieb SuppenkOma:

 

Ahso und dafür hast Du mich auserkoren?

Also ich bin eher ein Verfechter des freiwillig Wollens als des Verbietens und/oder Auferlegens von Treue. In meiner Vorstellung wollen beide diese Besonderheit miteinander teilen und zwar exklusiv, keine Verbote, keine Zwänge, keine Verpflichtung zur Treue. Eher so eine Art Commitment, weil man es sich so wünscht und so will. Und dieses Commitment muss dann über die Dauer immer wieder reflektiert werden. Wenn jemand nicht mehr so will oder bereit dazu ist, dann kommuniziert man entsprechend und geht dann entweder seiner Wege oder ändert etwas.
Funktioniert nur bei gegenseitigem Wollen.

Verbote führen dazu, dass man ausbrechen will!

Genau deswegen bin ich für für die Erlaubnis ;)

Sobald die Erlaubnis da ist und man somit auch davon ausgehen kann,  dass man über alles reden kann, wird auch geredet!

Wenn ich aber doch jetzt schon weiß, dass ein "ich wünsche mir, dass Du auch mal Nudeln kochst", oder "Frühlingsrollen im Backofen garst", zum Streit führt, wie wäre es da bei wichtigen Themen. Okay, klar, für mich ein falscher Mann, wenn ich nichts sagen könnte..

Gerade eben, schrieb Luderwicht:

Ich hätte dann noch einen für die handwerklichen Tätigkeiten!

Ich darf einen Herd anschließen und kann noch mehr.

Für Euch würde ich das (ohne Sex) gerne machen. Ihr seid immer sehr nett.

 

Ich wollte keinen Streit!

JEDER soll sich für oder gegen etwas entscheiden (dürfen)!

Und natürlich ist es wichtig, dass das auch respektiert wird!

Wichtig ist aber auch, dass die Regeln klar sind, damit man sich daran halten kann.

Nochmal zurück auf Anfang. Ich wollte wissen, warum Monogamie so erstrebenswert ist. (Ich bin selbst monogam, obwohl ich es nicht sein muss! Ich dürfte jeden Tag nen anderen ficken, will das aber nicht!)

Er darf auch, wann immer er will und tut es auch nicht. 

Das ist die Ausgangsbasis :)

In dem Fall ist es die Entscheidung für Monogamie, obwohl es beidseitig "erlaubt" ist sich alle Wünsche zu erfüllen.

Ich bin der Meinung, dass Monogamie freiwillig ist! Wenn es erzwungen ist und jemand darunter leidet, wird es eh heimlich gemacht oder er/sie leidet..

Soll so eine Beziehung aussehen?

Ich bin für absolute Freiwilligkeit! Und ich verurteile nicht.

 

Vor 32 Minuten , schrieb Enja781:

Ich darf einen Herd anschließen und kann noch mehr.

Für Euch würde ich das (ohne Sex) gerne machen. Ihr seid immer sehr nett.

 

Es geht dabei doch um gemeinsamen Konsens, weil beide es sich wünschen, es so empfinden und es dementsprechend auch so wollen, nicht einseitig.
Wenn beide es wollen, sollte es auch umsetzbar sein. 🤷‍♀️

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Caroline1962:

Eine Frau braucht mehrere Männer...Liebhaber Handwerker Freunde Ehemann ...mir fällt mir im Moment nichts mehr ein ...aber einen Langweiler garantiert nicht....

 

Ich hatte einmal eine Frau kennengelernt, die glaubte, das tatsächlich genau so praktizieren zu können. - Nicht mal der für Sex ist geblieben. Und die anderen haben immer schnell erkannt, dass sie sich nur zum Affen machen. 🖕

bearbeitet von GreyC

Irgendwie kommt hier bei dem Thema nix bei rum, weil beide Fraktionen erstens glauben, sich rechtfertigen zu müssen, zweitens glauben Recht zu haben und drittens, weil es eben so ist.

Laufen so Gespräche in Beziehungen ab?

 

vor 5 Minuten, schrieb Enja781:

Irgendwie kommt hier bei dem Thema nix bei rum, weil beide Fraktionen erstens glauben, sich rechtfertigen zu müssen, zweitens glauben Recht zu haben und drittens, weil es eben so ist.

Laufen so Gespräche in Beziehungen ab?

 

Wieso? 

Ich finde z.B. @SuppenKoma hat immer sehr schlüssig für Monogamie kommentiert. Ich fand die Argumente für Monogamie sehr treffend. 

 

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