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Warum Monogamie?


En****

Empfohlener Beitrag

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Bei den Themen zum Fremdgehen heißt es immer nur, dass es Betrug ist und man einfach monogam ist.

Aber warum genau? Was macht Monogamie für Euch (jeden einzelnen) so erstrebenswert, bzw. Warum ist fremdgehen so abscheulich?

Wenn zwei Menschen vereinbart haben, dass die Beziehung emotional und sexuell exklusiv sein soll, dann ist Fremdgehen emotional und sexuell ein Betrug. Die Gründe für das Fremdgehen mögen zahlreich sein, ändert für mich aber nichts am Betrug an der gemeinsam getroffenen Vereinbarung. 

Wie man damit umgeht, ob das automatisch zur Trennung oder zu Gesprächen/Paartherapie führt oder ob das Fremdgehen überhaupt thematisiert werden muss, sollte man möglichst früh in einer Beziehung ebenso klären. 

Vor 15 Minuten , schrieb KrawallMarzipan:

Weil eine völlig genügt.
Für eine. 100% zu geben ist erstrebenswerter und ehrlicher, als dieses noch Aufzuteilen.
Da neben Ehrlichkeit auch Loyalität wichtig ist, wäre es unmöglich bei mehr als einer.
Zu gleichen Teilen mehreren gerecht werden, nein.
Und wenn es diese eine ist, fällt es weder schwer das diese genügt, noch besteht verlangen nach einer anderen.
Würde auch der stolz und das Rückgrat nicht hergeben.
Wenn, gibt es nur eine Königin ✌

Das sind ziemlich heftige Erwartungen an diese/n "Eine/n, meinst Du nicht, daß es diese/n dann überfordert? Wer gibt Dir das Recht das zu tun?
Ja, das sind ernst gemeinte Fragen und ich wäre sehr gespannt auf die Antworten.
Mich überfordern schon die Erwartungen, besonders die emotionalen, von einer Person. Ich hab mich in Dreierkonstellationen immer wohler gefühlt.

Jeder Mensch ist anders. Aber wenn man das nicht richtig kommunizieren tut was der Partner/in fühlt oder will, fühlt man sich eingeengt und macht dann doch was einem selber Spaß macht.

Ich für meinen Teil würde sagen wenn es die richtige ist mit der ich mich richtig darüber austauschen kann was man will und was nicht würde mir eine reichen.

Und selbst dann wenn es meherern wären würde müssten sie sich auch irgendwie einigen müssen damit es keine streitigen gibt.

Wenn Personen lieber Monogam leben möchten, ist dies ihre Entscheidung. Dieses Vertrauen zwischen den beiden Partnern, sollte eigentlich gewährleistet sein. Hegt einer der beiden Parteien nun den Wunsch, seine Sexualität auch mal wo anders zu erleben, ist dies in Ordnung. Wenn dies im Vorfeld klar kommuniziert wird, können beide Parteien entscheiden, offene Beziehung, Swingerclub oder im schlimmsten Fall, wenn eine Partei dies nicht möchte, dem anderen Partner die Erlaubnis geben, zu anderen Personen zu gehen, oder man trennt sich. Beschließt einer der Partner, fremdzugehen verletzt er absichtlich die Gefühle des anderen. Ergo = Vertrauensbruch!
Persönlich denke ich, dass darin das Problem besteht, Paare können/wollen nicht miteinander reden, bzw sie hören dem anderen nicht zu.

Vor 22 Minuten , schrieb ElliPyrelli:

Weil der Gedanke an Polyamorie in vielen Menschen zusätzliche Ängste schürt, ihr Leben nicht bewältigen zu können. Es ist doch so schon schwer genug! 😆 Muss alles schön übersichtlich bleiben... 

Poly ist vor allem eines: viel, viel mehr Beziehungsarbeit. Nicht unbedingt weil es mehr Personen sind, sondern weil alles offen und ehrlich verhandelt werden muss. Man muß sich vor allem und zuerst vor sich selbst ehrlich machen.
Würden die Menschen in der Mehrheit diese Arbeit auch in ihre monogamen Beziehungen investieren, wären diese auch besser und stabiler. Dort verfällt man aber schnell in tradierte Rollenschemata. Die können gar nicht annähernd passgenau für zwei Personen sein. Die Konflikte sind da vorprogrammiert.
Die eigene Unzufriedenheit wird dann oft auf die Anderslebenden projiziert.

Vor 9 Minuten , schrieb LouisCypher:

Das sind ziemlich heftige Erwartungen an diese/n "Eine/n, meinst Du nicht, daß es diese/n dann überfordert? Wer gibt Dir das Recht das zu tun?
Ja, das sind ernst gemeinte Fragen und ich wäre sehr gespannt auf die Antworten.
Mich überfordern schon die Erwartungen, besonders die emotionalen, von einer Person. Ich hab mich in Dreierkonstellationen immer wohler gefühlt.

Welche heftigen Erwartungen denn bitte?
Hast du meinen Beitrag überhaupt richtig gelesen bzw. auch verstanden?

Warum nicht? Ich teile nicht, habe ich noch nie und werde ich nie. Mir reicht einer auf den ich mich voll und ganz konzentriere.

vor 48 Minuten, schrieb Mr_Ms_Sextrosia:

Huhu,
Hatte mich schon mit dem Thema beschäftigt.
Die Monogamie war auch nicht von Anfang an da, diese kam erst viel später.
Der Grund dahinter war das man Ländereien und Wert Sachen an die Kinder vererben wollte.
Damit das aber auch funktionierte entstand die Monogamie, die dann von der Religion gefestigt wurde und bis zum heutigen Zeitpunkt oft als das normale anerkannt wird.

Arten von Polygamie gab es davor schon in verschiedenen Formen.

Zum Thema: warum ein fremdgehen nicht akzeptiert wird, würde ich sagen das man die liebende Person eher so Ansicht als gehöre diese dem selbst. Teilen wird da dann nicht gern gesehen.
Warum man dann fremdgeht können verschiedene Gründe haben, Zuneigung von der anderen Person, Interessen sind ähnlicher aber auch bestimmte Vorlieben die man hat und mit dem eigenen Partner nicht machen kann.

Hoffe konnte so auf deine Frage antworten 😜

Man mag es vielleicht nicht gleich vermuten. Aber Monogamie trägt auch einen großen Anteil zum sozialen zur Stabilität der Gesellschaft bei. Wir sind keine Bonobos. 

Wenn die gesellschaftliche Beziehungsarchitektur den heruntergebrochenen,  geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen des Online Dating folgen würde, hätten wir eine extrem hohe Kriminalitätsrate aufgrund der vielen unzufriedenen Männer. 

Vor 16 Minuten , schrieb Belanna:

Damit keiner rätseln muß wer der Vater des oder der Kinder ist? Sonst müsste es evtl. Sammelunterhalt geben, wobei wäre dann günstiger es auf viele zu verteilen. 🙃😉

Genau das ist der gesellschaftliche Hintergrund. Wobei es historisch eher um das Erbe ging, als den Unterhalt.

Ist das faszinierend, das wir politisch mit dem Unterhaltsvorschuss gerade jetzt genau diese Diskussion haben. Oder?

Biologisch gesehen ist der Mensch flexibel veranlagt – Impulse für Exogamie oder sexuelle Vielfalt existieren parallel zum Bedürfnis nach Bindung. Dass sich die Monogamie dennoch als dominantet Modell durchsetzt, liegt vor allem daran, dass sie als sozialer und psychologischer Kompromiss funktioniert. Ob es heute noch das Modell der Zukunft ist, kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Der Wunsch war wohl vorhanden, dass Leben hat aber anders entschieden aus welchen Gründen auch immer.

Eine offene Beziehung oder Absprache bedeutet niemals Narrenfreiheit – sie basiert auf einem Fundament aus tiefem Vertrauen, absolutem Respekt und glasklarer Ehrlichkeit. Wenn Absprachen gebrochen werden, ist das ein Vertrauensmissbrauch, der genau dieselbe Verletzung hinterlässt wie Fremdgehen in einer klassischen Partnerschaft.
Für mich ist die vereinbarte Spielart etwas Intimes und Tiefes. Sex funktioniert bei mir nicht völlig ohne Gefühle; es gehört immer eine gewisse Nähe und emotionale Verbindung dazu. Doch so offen wir miteinander sein können, so klar sind auch meine Grenzen. Ich lebe abgesprochene Freiheiten, aber in dem Moment, in dem von „Mäuschen zu Mäuschen“ gesprungen wird, wird nicht nur mein Vertrauen aufs Spiel gesetzt, sondern auch meine Gesundheit.
Das Risiko, mich wegen fehlender Transparenz mit Krankheiten anzustecken, die man unter Umständen nie wieder loswird, werde und will ich nicht eingehen. Dafür ist mir mein Körper und meine Wohlbefinden zu kostbar. Dann lohnt sich das alles nicht mehr.
Ehrlichkeit muss an erster Stelle stehen. Loyalität bedeutet, auch dann den Mut zur Wahrheit zu haben, wenn es unbequem wird. Wenn die Absprachen nicht mehr reichen oder das Bedürfnis entsteht, mit anderen Personen intim zu werden, erwarte ich das direkte Gespräch:
„Du, mir reicht das so nicht mehr. Ich möchte das gerne mit XY ausprobieren. Ist das für dich in Ordnung oder ist das der Punkt, an dem wir unsere Sache beenden?“
So ein Gespräch erfordert Mut, aber es zollt dem anderen Respekt. Vertrauensmissbrauch hingegen zerstört alles. Wenn die Ehrlichkeit fehlt, verliert das Ganze seinen Sinn und seinen Wert.

Vor 13 Minuten , schrieb KrawallMarzipan:

Welche heftigen Erwartungen denn bitte?
Hast du meinen Beitrag überhaupt richtig gelesen bzw. auch verstanden?

Ich habe ihn genau gelesen. War ja nicht so umfangreich. Verstanden habe ich ihn nicht vollständig - daher ja meine Fragen.

Vor 1 Stunde, schrieb Mr_Ms_Sextrosia:

Huhu,
Hatte mich schon mit dem Thema beschäftigt.
Die Monogamie war auch nicht von Anfang an da, diese kam erst viel später.
Der Grund dahinter war das man Ländereien und Wert Sachen an die Kinder vererben wollte.
Damit das aber auch funktionierte entstand die Monogamie, die dann von der Religion gefestigt wurde und bis zum heutigen Zeitpunkt oft als das normale anerkannt wird.

Arten von Polygamie gab es davor schon in verschiedenen Formen.

Zum Thema: warum ein fremdgehen nicht akzeptiert wird, würde ich sagen das man die liebende Person eher so Ansicht als gehöre diese dem selbst. Teilen wird da dann nicht gern gesehen.
Warum man dann fremdgeht können verschiedene Gründe haben, Zuneigung von der anderen Person, Interessen sind ähnlicher aber auch bestimmte Vorlieben die man hat und mit dem eigenen Partner nicht machen kann.

Hoffe konnte so auf deine Frage antworten 😜

Das ist mir ein wenig zu banal geschrieben.
Es hat nicht automatisch mit Besitzanspruch zu tun, wenn sich nur auf einen Menschen einlassen kann und will.
Es geht mir dabei um eine sehr intensive und intime Verbindung, die für mich in dem Moment und für die Dauer der Beziehung besonders ist.
Und genau das wünsche ich mir von meinem Gegenüber. Ich möchte für ihn genauso besonders sein wie er es für mich ist. Und dieses intensive Gefühl und der Wunsch nach Nähe möchte ich mit niemand anderem teilen. Und ich wünsche mir, dass mein Gegenüber es ebenso empfindet.
Und nur aus diesem Empfinden heraus entsteht der Wunsch nach Monogamie. Das hat nichts mit Besitzanspruch zu tun.

Vor 1 Minute , schrieb SuppenkOma:

Das ist mir ein wenig zu banal geschrieben.
Es hat nicht automatisch mit Besitzanspruch zu tun, wenn sich nur auf einen Menschen einlassen kann und will.
Es geht mir dabei um eine sehr intensive und intime Verbindung, die für mich in dem Moment und für die Dauer der Beziehung besonders ist.
Und genau das wünsche ich mir von meinem Gegenüber. Ich möchte für ihn genauso besonders sein wie er es für mich ist. Und dieses intensive Gefühl und der Wunsch nach Nähe möchte ich mit niemand anderem teilen. Und ich wünsche mir, dass mein Gegenüber es ebenso empfindet.
Und nur aus diesem Empfinden heraus entsteht der Wunsch nach Monogamie. Das hat nichts mit Besitzanspruch zu tun.

Das sehe ich genauso!

Manchmal ist es Kontrollbedürfnis.
Dass es da dann um monogame Treue geht, steht gar nicht so sehr im Vordergrund - das ist dann lediglich eine Konvention, in der das Kontrollbedürfnis mit einer allgemein akzeptierten Legitimation versehen ist und bei der sich der Rechtfertigungsdruck bequem umkehren lässt.

Es ist schon ziemlich lange her, dass ich begriffen habe, dass der Wunsch nach Monogamie beim Partner auch damit zu tun haben kann, wie sehr man darauf vertraut, dass er nicht einfach weiterzieht, wenn sich etwas besseres ergibt oder - noch etwas anderes - für einen selbst da ist, wenn man ihn braucht.
Letzteres ist also eher eine Frage der Priorität, die man beim Partner haben möchte.

Das ist nun nicht allgemeingültig und erfasst ebenso wie jeder Grund, nicht monogam zu leben, nur einen Teil der möglichen Ursachen (und garantiert nicht für jeden).
Also: Ein Vertrauen in die Stabilität der eigenen Beziehung - und je mehr man sich bewusst wird, dass man es sich selbst etwas zu sehr in der Beziehung bequem gemacht hat, desto tendenziell niedriger fällt dieses Vertrauen aus.

Und bei der Priorität kann man daraus ein "ich möchte an erster Stelle stehen" machen - oder ein "ich dulde überhaupt niemanden neben mir" werden.

Das zu verallgemeinern wäre falsch - aber ein Blick darauf, wie sich so jemand sonst verhält, kann das stützen oder entkräften.

Der Haken an der ganzen Sache ist, dass all das für einen selbst praktisch (mit Ausnahmen... WENIGEN Ausnahmen) nicht erkennbar ist, solange man selbst noch drin steckt. Es bei anderen oder seinem früheren Selbst zu erkennen, ist leichter

Erstrebenswert? Würde ich so jetzt nicht sagen, das geht nur jedes Paar einzeln etwas an, wie sie daa handeln wollen. 🤷‍♀️ Mich als Außenstehende/r geht das null an. Wichtig finde ich nur, dass soetwas Grundsätzliches vor dem Start einer Beziehung untereinander geklärt wird, damit eben nicht die zusammenkommen, wo darüber konträre Einstellungen herrschen bzw. dass der Partner, der gerne monogam leben möchte, das vorher weiß, dass der andere nicht treu sein kann/möchte oder andersherum und sich dann bewusst dafür oder dagegen entscheiden kann Beziehung ja/nein oder von Anfang an offene Beziehung etc. 🤷‍♀️ Bei mir persönlich ist es so - ich bin weder gläubig, noch interessiert mich, was Tante Erna oder Nachbar Schmitz über mich denkt. Wenn ich eine Beziehung eingehe, ist die bisher immer monogam gewesen, weil ich persönlich das nicht brauche, mit anderen Leuten Sex zu haben, wenn ich erfüllenden Sex zu Hause mit meinem Partner haben kann. Aber wie gesagt, können andere das gerne anders handhaben.

Mhh... Für mich hat Treue weniger mit Besitz oder Moral zu tun, sondern mit Vertrauen und Respekt.

Mein eigenes Verhalten kann ich beeinflussen, das meines Partners nicht🤷🏻‍♀️ . Aber ich erwarte, dass man miteinander redet. Ich glaube tatsächlich, dass Kommunikation viele Seitensprünge verhindern kann. Wenn in einer Beziehung etwas fehlt oder sich Bedürfnisse verändern, sollte man den Mut haben, das anzusprechen – bevor man heimlich Fakten schafft.

Wenn mein Partner zb heimlich fremdgeht und ich es herausfinde, war's das für mich. Nicht in erster Linie wegen des Sexes, sondern wegen der Lüge und des Vertrauensbruchs. Wer aus Bequemlichkeit oder Gewohnheit an einer Beziehung festhält und sich seinen Spaß heimlich woanders holt, der nimmt dem anderen die Möglichkeit, selbst eine bewusste Entscheidung zu treffen. Und das ist alles... Aber nicjt fair.

Wer eine offene Beziehung möchte oder merkt, dass "Monogamie" nicht mehr das Richtige ist, soll das ehrlich sagen. Dann kann der andere entscheiden, ob er diesen Weg mitgehen möchte oder nicht. Heimliches Fremdgehen ist für mich keine Frage der Sexualität, sondern der Ehrlichkeit!

Vor 44 Minuten , schrieb LouisCypher:

Monogamie ist halt (leider oder nicht) immer noch die tradierte, gesellschaftliche Defaultposition. Es ist einfacher dem zu folgen, als sich selbst dazu zu positionieren. Diese Erwartungshaltungen sind nicht nur anerzogene, sondern werden (auch hier) ständig von außen wiederholt und verstärkt.
Außerdem endet dann die ständige Sucherei, die man als "Single" hat.

Bei der Frequenz mit der sich Menschen aber scheiden lassen oder "fremdgehen" liegt es aber Nähe, das es beim Menschen keine biologische Vordisposition zur Monogamie gibt, sondern eher das Gegenteil vorliegt.

Monogamie ist also eher ein Machtinstrument und eng verwoben mit dem Patriarchat.

Monogamie ist ein Machtinstrument und eng verwoben mit dem Patriarchat?

Wie kommt man den in heutigen Zeiten, in denen jeder insbesondere hierzulande selbst entscheiden darf, wie und in welcher Beziehungsform er leben will, auf so eine steile These?
🤘

vor 21 Minuten, schrieb Ywo:

Warum nicht? Ich teile nicht, habe ich noch nie und werde ich nie. Mir reicht einer auf den ich mich voll und ganz konzentriere.

Selbstverständlich teilst du deine Liebe auf im Laufe deines Lebens - nur eben hintereinander und nicht nebeneinander, was wesentlich effizienter wäre. 😉 

Hmm bei mir stellt sich das ganz natürlich ein wenn ich regelmäßig sex mit jemandem habe den ich auch liebe.ob das so sein muss,keine Ahnung 🤷‍♂️

Warum Fremdgehen für mich ein nogo ist? Weil es ein bewusstes verletzt der Person ist die ich liebe und einer Person die ich liebe tue ich nicht bewusst und voller Absicht weh. Sie verletzt ihr Vertrauen missbrauchen sie hinterlegen ihr weh tun sind alles Dinge die ich der Person nicht antun möchte der ich mein Herz geschenkt habe.

Warum monogam? Weil es die einzige Beziehungsform ist die für mich und meine Werte Prinzipien und mir selbst vereinbaren kann und möchte.

Vor 23 Minuten , schrieb SuppenkOma:

Das ist mir ein wenig zu banal geschrieben.
Es hat nicht automatisch mit Besitzanspruch zu tun, wenn sich nur auf einen Menschen einlassen kann und will.
Es geht mir dabei um eine sehr intensive und intime Verbindung, die für mich in dem Moment und für die Dauer der Beziehung besonders ist.
Und genau das wünsche ich mir von meinem Gegenüber. Ich möchte für ihn genauso besonders sein wie er es für mich ist. Und dieses intensive Gefühl und der Wunsch nach Nähe möchte ich mit niemand anderem teilen. Und ich wünsche mir, dass mein Gegenüber es ebenso empfindet.
Und nur aus diesem Empfinden heraus entsteht der Wunsch nach Monogamie. Das hat nichts mit Besitzanspruch zu tun.

Mhhh aber dieses intensive Gefühl kannst du ja auch in einer nicht monogamen Beziehung zu einer bestimmten Person haben.
Auch das du für ihn was besonderes bist und umgekehrt auch.
Vertrauen aufbauen, Leidenschaft teilen und auch besondere Momente kannst du ja alles mit der einen Person haben.
Das alles sind ja Gefühle die du mit einer Person teilen kannst.

Aber das hat doch jetzt so gesehen nicht mit dem körperlichen zu tun ?
Bestimmte Vorlieben sind immer ein gutes Beispiel. Die man vorher garnicht wissen kann.
Aber auch Neues zu erleben in der sexuellen Welt die du selbst vorher garnicht wusstest.
Kann man dann ja trotzdem erforschen.

Es heißt ja auch nicht immer in einer Polygamie das du täglich denn Partner Wechsels. Das kommt eher selten vor das man da jemanden hat.

Aber so gesehen ist das doch Besitzanspruch?
Dein Partner darf alles mit dir teilen und auch umgekehrt aber seinen eigenen Körper der Lust hingeben darf er nicht.

Und wenn es nur Blasen was du Villt nicht magst aber er schon. Oder anal und co.
Die man dem Partner nicht erfüllen möchte oder kann 😜😅

Vor 17 Minuten , schrieb SuppenkOma:

Monogamie ist ein Machtinstrument und eng verwoben mit dem Patriarchat?

Wie kommt man den in heutigen Zeiten, in denen jeder insbesondere hierzulande selbst entscheiden darf, wie und in welcher Beziehungsform er leben will, auf so eine steile These?
🤘

Das eine ist die rechtliche Freiheit, das andere die gelebte Realität.
Wir reden hier ja darüber, das nichtmongam lebende Menschen immer noch gesellschaftlich als "BetrügerInnen" an ihren PartnerInnen gesehen und verunglimpft werden. Das ist leicht zu belegen, wenn man hier die Profile, vor allem von Frauen (meine Wahrnehmung!) , von Frauen liest.

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