Mhhh aber dieses intensive Gefühl kannst du ja auch in einer nicht monogamen Beziehung zu einer bestimmten Person haben.
Auch das du für ihn was besonderes bist und umgekehrt auch.
Vertrauen aufbauen, Leidenschaft teilen und auch besondere Momente kannst du ja alles mit der einen Person haben.
Das alles sind ja Gefühle die du mit einer Person teilen kannst.
Aber das hat doch jetzt so gesehen nicht mit dem körperlichen zu tun ?
Bestimmte Vorlieben sind immer ein gutes Beispiel. Die man vorher garnicht wissen kann.
Aber auch Neues zu erleben in der sexuellen Welt die du selbst vorher garnicht wusstest.
Kann man dann ja trotzdem erforschen.
Es heißt ja auch nicht immer in einer Polygamie das du täglich denn Partner Wechsels. Das kommt eher selten vor das man da jemanden hat.
Aber so gesehen ist das doch Besitzanspruch?
Dein Partner darf alles mit dir teilen und auch umgekehrt aber seinen eigenen Körper der Lust hingeben darf er nicht.
Und wenn es nur Blasen was du Villt nicht magst aber er schon. Oder anal und co.
Die man dem Partner nicht erfüllen möchte oder kann 😜😅
Nein, kann ich nach meinem Empfinden nicht. Wenn er dieses Bedürfnis nach Nähe, diese Intensität und diese emotionale Verbindung auch mit anderen Menschen teilt, scheint mir die eigene Verbindung, die sich für mich besonders anfühlt, für ihn nicht so abzufühlen. Das wäre natürlich okay, aber nicht erstrebenswert für mich.
Für mich ist das Bedürfnis nach Nähe emotional und körperlich, das hätte ich vielleicht noch dazu schreiben sollen. So wird auch der Sex für mich besonders.
Aber es muss eben passen, menschlich, sexuell kompatibel, emotional usw. auf verschiedenen Ebenen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ständig etwas Neues erleben müssen, also alle Sexualpraktiken auszuprobieren, falls das damit gemeint ist.
Nein, es ist kein Besitzanspruch, weil ich weder etwas vorschreibe noch verbiete. Ich wünsche mir von diesem Menschen exklusive Nähe und er wünscht sich dasselbe von mir. Wir wollen es so, da geht es null um Besitz.
Ich besitze niemanden und gehöre niemandem. Aber ich gehöre zu jemandem, weil wir es so wollen. Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied.
Wie weiß man, wann genau eine Beziehung beginnt und wie und wann spricht man das in dem Hormonwirrwarr an ohne das Gegenüber vor den Kopf zu stoßen?
Fairer ist es, das Gegenüber gleich zu Beginn ggf. vor den Kopf zu stoßen und nicht jahrelang zu warten, um dann mit "vollzogener Abwechslung" um die Ecke zu kommen. Vorlieben können sich entwickeln, aber vor dem Ausleben sollte man das dann schon mal diskutieren.
Das eine ist die rechtliche Freiheit, das andere die gelebte Realität.
Wir reden hier ja darüber, das nichtmongam lebende Menschen immer noch gesellschaftlich als "BetrügerInnen" an ihren PartnerInnen gesehen und verunglimpft werden. Das ist leicht zu belegen, wenn man hier die Profile, vor allem von Frauen (meine Wahrnehmung!) , von Frauen liest.
Verstehe ich nicht.
Auch in gelebter Realität darf jeder für sich selbst entscheiden, worauf er oder sie sich einlässt. 🤷♀️
Ich mag Leidenschaft und Sinnlichkeit, sich Zeit dafür nehmen, nur im hier und jetzt zu sein. Begehren und begehrt werden. Im Rausch der Gefühle Zeit und Raum um sich herum zu vergessen. Diese Intensität kann ich nur mit einem Menschen teilen, dass es auch erfüllend für beide ist. Ich wünsche mir daher ein passendes Gegenüber, das ebenfalls so empfindet und entsprechend agiert.
Wer Liebe nicht als begrenzende Ressource versteht, kann parallele Beziehungen als effizientere Nutzung von Zuneigung verstehen - vorausgesetzt, alle Beteiligten entscheiden sich freiwillig dafür.
Monogamie liebt nacheinander. Polyamorie kann gleichzeitig lieben - nicht aus Mangel an Tiefe, sondern aus der Überzeugung, dass Zuneigung kein Nummernspiel ist.
Ich habe ihn genau gelesen. War ja nicht so umfangreich. Verstanden habe ich ihn nicht vollständig - daher ja meine Fragen.
Bleibt die Gegenfrage offen, was genau da eine Zumutung wäre, bzw. was man da verlangt.
Ohne zu wissen was du genau meinst, kann ich schwer darauf Antworten o.o
Wer Liebe nicht als begrenzende Ressource versteht, kann parallele Beziehungen als effizientere Nutzung von Zuneigung verstehen - vorausgesetzt, alle Beteiligten entscheiden sich freiwillig dafür.
Monogamie liebt nacheinander. Polyamorie kann gleichzeitig lieben - nicht aus Mangel an Tiefe, sondern aus der Überzeugung, dass Zuneigung kein Nummernspiel ist.
Ja, das ist mir klar. Das hatten wir ja schon im Nachbarfred diskutiert.
Und ich glaube daran, dass Liebe unterschiedliche empfunden und gelebt werden kann.
Ich spreche ja grundsätzlich für mich und warum ich mich nur auf einen Menschen einlassen kann und möchte.
Ich spreche anderen deshalb nichts ab.
Ich empfinde Liebe auch nicht als begrenzende Ressource, weder begrenzend noch als Ressource.
Es ist einfach die Art, wie ich mich auf jemanden einlassen kann, sowohl emotional als auch körperlich, darüber hinaus ist mir nicht mehr möglich, denn mehr als all-in habe ich nicht zu geben.
Und ich wünsche mir ein passendes Gegenüber. 🤷♀️
Ich spreche ja grundsätzlich für mich und warum ich mich nur auf einen Menschen einlassen kann und möchte.
Das können polgam liebende Menschen auch, nur eben mehrfach gleichzeitig.
vor 11 Minuten, schrieb SuppenkOma:
Ich spreche anderen deshalb nichts ab.
Ich empfinde Liebe auch nicht als begrenzende Ressource, weder begrenzend noch als Ressource.
Parallele statt serielle Beziehungen bedeuten mehr emotionale Kraftquellen (Ressourcen). Liebe muss nicht als begrenztes Gut angesehen werden. Verschiedene Partner könnten unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen.
Man kann das googeln, statt vermuten. Meine Haltung ist: Liebe ist monogam, Sexualität ist polygam. Die Liebe für eine bestimmte Person ist einzigartig. Der Sex mit jemandem ist Instinkt.
Auszug aus Google:
Die wissenschaftliche Forschung aus Anthropologie, Neurobiologie und Evolutionspsychologie zeichnet ein klares Bild: Der Mensch ist biologisch weder strikt monogam noch rein polygamiert, sondern evolutionsbiologisch flexibel.
In der Wissenschaft wird der Mensch meist als sozial monogam mit einer Neigung zur seriellen Monogamie eingeordnet.
Die Psychologie unterscheidet klar zwischen sozialer Monogamie (gemeinsam leben und Kinder erziehen) und sexueller Monogamie.
Monogamie ist daher für mich eine persönliche Lebensentscheidung wie Fremdgehen auch. Man muss nur mit offenen Karten spielen.
Es gibt viele Themen zum Fremdgehen und polygamie, aber gab es schonmal einen zum Thema "Monogamie"?
Ich möchte nichts werten, nur verstehen!
Bei den Themen zum Fremdgehen heißt es immer nur, dass es Betrug ist und man einfach monogam ist.
Aber warum genau? Was macht Monogamie für Euch (jeden einzelnen) so erstrebenswert, bzw. Warum ist fremdgehen so abscheulich?
Das kann ja ganz, ganz viele Gründe haben. "Weil es sich so gehört und so propagiert wird" ist zwar ein Grund, aber es muss ja trotzdem dahinterliegende Gefühle geben.
Z.B. "man ist eine Niete im Bett, wenn der Partner fremdgeht"
"Verlustängste"
"Ekel" (bei der Vorstellung, dass ein Anderer dran oder drin war)
"Besitzansprüche"
O.ä.
Es gibt monogame Tierarten. Der Mensch ist es nicht. Wenn er es wäre, gäbe es nie Untreue. Also ist die Treue und der Anspruch auf Treue frei gewählt. (Was nichts schlimmes ist!!!!)
Aber was genau steckt dahinter, dass man selbst treu sein möchte UND vom Anderen Treue erwartet?
Ich würde mich über ehrliche Antworten freuen. Ich bin mir neugierig
Man sollte sich vielleicht erstmal Gedanken machen, was fremdgehen eigentlich ist, es ist ein Vertrauensbruch, durch Lügen und betrügen... es mag sein, das es Menschen gibt die nicht monogam leben können, aber, und das ist das entscheidende, so was muss man kommunizieren... Ehrlichkeit muss in jeder Beziehung die oberste Priorität haben...
Wenn ich persönlich eine Beziehung eingehe, dann gehe ich diese Beziehung auch nur genau mit dieser einen Person ein, weil man dann keine andere Person mehr braucht bzw auch keine andere Person mehr haben möchte. Treue hat für mich etwas mit Ehrlichkeit, Vertrauen und Loyalität zu tun.. genauso muss man auch ehrlich zueinander sein, wenn die Beziehung dann doch irgendwann nicht mehr funktioniert, oder aber man sich unterschiedlich entwickelt... viele haben einfach ein sehr großes Problem mit Ehrlichkeit in jederlei Hinsicht..
wer zu sich selber schon nicht ehrlich sein kann, wird auch niemals anderen gegenüber ehrlich sein können.
Ich will keinem Menschen den Willen und das innere Bedürfnis nach monogam gelebten Beziehungen absprechen, nur weil behauptet wird, der Mensch sei keine monogame Spezies.
Dass der Mensch nicht monogam ist, wurde meiner Meinung nach noch nicht annähernd schlüssig belegt. Untreue wird ja oft auf bestimmte "Mangelerscheinungen" in der Partnerschaft zurück geführt, was logischerweise eher darauf hindeutet, daß jeder Mensch monogam wäre, wenn in der Beziehung alles passen würde.
Werden nicht eher zyklisch "Freiheiten" und "Bedürfnisse ", komischerweise immer sexueller Art, gehypet, um ausserehelichen Sex zu rechtfertigen?
Die Gesellschaft, die Kirchendoktrin usw hätten die "Natur" der Menschheit unterdrückt. Ähm, vielleicht, aber darin steckt nicht einmal ansatzweise ein Hinweis darauf, wie die menschliche Natur ist. Und wenn verschiedene Menschen verschiedener Natur sein könnten?
Es bleibt spannend, und längst nicht jeder freiwillig monogam lebende Mensch ist unterdrückt, manipuliert, spießig und verklemmt.
Der Satz „Der Mensch ist nicht monogam, sonst gäbe es keine Untreue“ überzeugt mich überhaupt nicht. Menschen lügen, betrügen, stehlen oder werden gewalttätig – trotzdem käme niemand auf die Idee zu behaupten, Ehrlichkeit oder Respekt seien deshalb unnatürlich. Die Fähigkeit, etwas zu tun, ist kein Beweis dafür, dass man es auch tun sollte. Gerade der Mensch zeichnet sich doch dadurch aus, dass er Triebe kontrollieren und bewusste Entscheidungen treffen kann
Ich lese noch, darauf möchte ich nur schnell eingehen.
Ich will das nicht als Rechtfertigung benutzen. Aber es gibt monogame Tierarten, die es einfach SIND. Die müssen sich nicht dafür entscheiden oder willentlich dagegen.
Da ja offensichtlich das Bedürfnis bei manchen Menschen vorhanden ist, scheint es sich um eher um eine Wahl zu handeln in Monogamie leben zu wollen oder es eben nicht zu tun.
Auch Gewalt, Lügen, betrügen, stehlen scheint in der Natur des Menschen zu lieben. Allerdings entscheiden sich Menschen dafür, das Nicht zu tun (oder möglichst wenig)
Wenn es also eine bewusste Entscheidung ist, muss es dafür ja Gründe geben. Zumindest bin ich davon ausgegangen. Sowohl, dass ich treu bin, als auch Treue vom Partner verlange. Oder auch Ehrlichkeit, keine Gewalt etc.
Es sollte also keine Ausrede sein, nur unterstützend für die These der Entscheidung sein. Das worauf ich ja die Antworten haben möchte
vor 2 Stunden, schrieb Don0887:
Für mich hat Monogamie auch nichts mit Besitzansprüchen oder Kontrolle zu tun. Ich möchte niemanden besitzen. Ich möchte mit einem Menschen zusammen sein, weil ich ihn liebe und weil genau diese Person für mich genügt. Wenn zwei Menschen sich wirklich lieben und ihre Beziehung sie erfüllt, warum sollte man dann überhaupt das Bedürfnis haben, sich emotionale oder körperliche Nähe woanders zu holen? Dass man andere Menschen attraktiv findet, ist völlig normal. Entscheidend ist aber, was man daraus macht.
Also gehst Du davon aus, dass ein Partner genügt, wenn man sich liebt. Genügt der Partner nicht, ist es keine Liebe?
Aber es gibt monogame Tierarten, die es einfach SIND. Die müssen sich nicht dafür entscheiden oder willentlich dagegen.
Naja, das sind aber eher auch Zweckgemeinschaften, da diese Tierarten ihren Nachwuchs gemeinsam aufziehen und damit mehr Chancen bestehen, den durchzubringen. In Herden/Rudeln usw. sind meist nur die weiblichen Tiere monogam.
Parallele statt serielle Beziehungen bedeuten mehr emotionale Kraftquellen (Ressourcen). Liebe muss nicht als begrenztes Gut angesehen werden. Verschiedene Partner könnten unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen.
Ja natürlich können sie das, sonst würden sie ja so nicht leben können und wollen. Das bestreitet ja niemand.
Und wenn sich Deine sogenannten "Kraftquellen" in nur einem Menschen vereinen lassen und ich mich genau darauf einladen möchte, weil es mir genauso und nicht verteilt am meisten gibt? Spricht da etwas dagegen?
Es klingt ein wenig so, also wolltest Du mir Polyamorie schmackhaft machen, ohne dabei zu erkennen, dass nicht jedermann so tickt oder so leben möchte. 🤷♀️
Sorry, aber Du wertest in Deinem EP total. Da kannst Du noch so oft schreiben, dass Du das nicht willst, machst es dennoch.
Du führst nur Negative Dinge auf, nichts Positives. So kann man von Beginn an versuchen, die Dinge in gewünschte Richtungen zu schieben.
Und Polygamie ist in D verboten!
Warum man das macht? Weil beide Beteiligten es aus freien Stücken so möchten, ganz einfach. Und wenn man diese Absprachen getroffen hat, ist Fremdgehen logischerweise nicht akzeptabel. Was ist so schwer, dass zu verstehen?
Klar, dass sofort wieder "Besitzansprüche" zum Thema gemacht werden. Sorry, aber das ist einfach verlogen und nicht ehrlich. Du willst hier die Monogamie abwerten und schlecht reden, dass kann man wunderbar herauslesen.
Parallele statt serielle Beziehungen bedeuten mehr emotionale Kraftquellen (Ressourcen). Liebe muss nicht als begrenztes Gut angesehen werden. Verschiedene Partner könnten unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen.
Also erfüllt der eine Partner z.B. die sexuellen Bedürfnisse und ein anderer die emotionalen. Muss dann der fürs Emotionale sehen, wo er seine sexuellen Bedürfnisse befriedigt? Da könnte es dann zu Konflikten kommen, falls er da niemanden findet.
Monogam ist eine Entscheidung von beiden Partnern .
Und wenn alles harmonisch ist bedarf es für mich keine weiteren Personen bzw Ablenkung....
Verlust kann man auch erleiden mit einem vorzeitigen Ableben einer Person.
Monogamie ist ein Machtinstrument und eng verwoben mit dem Patriarchat?
Wie kommt man den in heutigen Zeiten, in denen jeder insbesondere hierzulande selbst entscheiden darf, wie und in welcher Beziehungsform er leben will, auf so eine steile These? 🤘☕️
Oh, ich kann dem zustimmen. Wer hat sich das denn ausgedacht?
In erster Linie galt das für Frauen, während es gesellschaftlich anerkannt war, wenn Männer zu Prostituierten gingen. (Oder Geliebte hatten).
Frauen müssen schon seit anno dazumal damit leben, monogam zu sein. Was auch ein Grund sein könnte, dass Monogamie einen hohen Stellenwert hat. Ein Mann der nicht fremdgeht ist ein guter Mann...
Wie gesagt, mir geht es hier wirklich nicht um Seiten, geschweige denn um Verurteilung. Es sind Wünsche und Entscheidungen. Genau DIE will ich -ohne Wertung- verstehen.
Es klingt ein wenig so, also wolltest Du mir Polyamorie schmackhaft machen, ohne dabei zu erkennen, dass nicht jedermann so tickt oder so leben möchte. 🤷♀️
Es ist eher ein Gedankenspiel, da mich @Enja781s Frage nach dem "Warum der Treue" inspiriert hat.🙃
Oh, ich kann dem zustimmen. Wer hat sich das denn ausgedacht?
In erster Linie galt das für Frauen, während es gesellschaftlich anerkannt war, wenn Männer zu Prostituierten gingen. (Oder Geliebte hatten).
Frauen müssen schon seit anno dazumal damit leben, monogam zu sein. Was auch ein Grund sein könnte, dass Monogamie einen hohen Stellenwert hat. Ein Mann der nicht fremdgeht ist ein guter Mann...
Wie gesagt, mir geht es hier wirklich nicht um Seiten, geschweige denn um Verurteilung. Es sind Wünsche und Entscheidungen. Genau DIE will ich -ohne Wertung- verstehen.
Dass es solche Zeiten hierzulande mal gab, ist unbestritten. Aber im hier und jetzt darf doch jeder für sich entscheiden, wie und mit wem er zusammen leben mag? Auch nicht global, aber wir haben ja hierzulande durchaus diese Freiheit. Daher beziehe ich mich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf heute.
Keine Frau muss in D monogam sein, wenn sie nicht will, ein Mann im Übrigen auch nicht. 🤷♀️
Monogamie sowie Polygamie ist eine Entscheidung.man entscheidet sich dafür... Fremdgehen ist Betrug an seinem Partner und sich selbst gegenüber und viele Gründe fürs Fremdgehen sind billige Ausreden...weil, für ein Kind muss man sich nicht für eine Partnerschaft mit nur einem Partner entscheiden, steuerliche Vorzüge? In der heutigen ist es wurscht ob man Single bleibt oder verheiratet...ist beides für den Arsch.......wer gerne Sex mit mehreren haben will der sollte Abstand halten von der Monogamie... meine Meinung
wenn die Partnerin der der Partner kein Sex mehr möchte oder nicht mehr haben kann, sollte man das miteinander besprechen und Sex mit nem andern zulassen. Punkt
Ah, sorry wieder mein Fehler durch mein Vokabular.
Für mich bedeutet Fremdgehen NUR Fremdficken. Mit der Erlaubnis des Partners. Gegen den Willen bzw. entgegen einer gemeinschaftlich getroffenen Absprache ist es "Betrug"!
Man ist auch nicht gleich Poly-irgendwas, wenn man mal Lust auf andere Erfahrungen hat.
Also, ich meinte im EP nicht den "Betrug" der unverzeihlich ist, sondern die Vorstellung dem Partner die Erlaubnis zu geben, etwas zu tun, das er sich wünscht. (Fremdficken)
Wusstest du, dass die Idee der Monogamie in vielen Kulturen historisch betrachtet eine relativ neue Entwicklung ist? 🌏 Jahrtausendelang lebten Menschen in unterschiedlichen ...
Empfohlener Beitrag
Su****
Nein, kann ich nach meinem Empfinden nicht. Wenn er dieses Bedürfnis nach Nähe, diese Intensität und diese emotionale Verbindung auch mit anderen Menschen teilt, scheint mir die eigene Verbindung, die sich für mich besonders anfühlt, für ihn nicht so abzufühlen. Das wäre natürlich okay, aber nicht erstrebenswert für mich.
Für mich ist das Bedürfnis nach Nähe emotional und körperlich, das hätte ich vielleicht noch dazu schreiben sollen. So wird auch der Sex für mich besonders.
Aber es muss eben passen, menschlich, sexuell kompatibel, emotional usw. auf verschiedenen Ebenen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ständig etwas Neues erleben müssen, also alle Sexualpraktiken auszuprobieren, falls das damit gemeint ist.
Nein, es ist kein Besitzanspruch, weil ich weder etwas vorschreibe noch verbiete. Ich wünsche mir von diesem Menschen exklusive Nähe und er wünscht sich dasselbe von mir. Wir wollen es so, da geht es null um Besitz.
Ich besitze niemanden und gehöre niemandem. Aber ich gehöre zu jemandem, weil wir es so wollen. Das ist für mich ein himmelweiter Unterschied.
Do****
Fairer ist es, das Gegenüber gleich zu Beginn ggf. vor den Kopf zu stoßen und nicht jahrelang zu warten, um dann mit "vollzogener Abwechslung" um die Ecke zu kommen. Vorlieben können sich entwickeln, aber vor dem Ausleben sollte man das dann schon mal diskutieren.
Su****
Verstehe ich nicht.
Auch in gelebter Realität darf jeder für sich selbst entscheiden, worauf er oder sie sich einlässt. 🤷♀️
El****
Wer Liebe nicht als begrenzende Ressource versteht, kann parallele Beziehungen als effizientere Nutzung von Zuneigung verstehen - vorausgesetzt, alle Beteiligten entscheiden sich freiwillig dafür.
Monogamie liebt nacheinander. Polyamorie kann gleichzeitig lieben - nicht aus Mangel an Tiefe, sondern aus der Überzeugung, dass Zuneigung kein Nummernspiel ist.
Kr****
Bleibt die Gegenfrage offen, was genau da eine Zumutung wäre, bzw. was man da verlangt.
Ohne zu wissen was du genau meinst, kann ich schwer darauf Antworten o.o
Su****
Ja, das ist mir klar. Das hatten wir ja schon im Nachbarfred diskutiert.
Und ich glaube daran, dass Liebe unterschiedliche empfunden und gelebt werden kann.
Ich spreche ja grundsätzlich für mich und warum ich mich nur auf einen Menschen einlassen kann und möchte.
Ich spreche anderen deshalb nichts ab.
Ich empfinde Liebe auch nicht als begrenzende Ressource, weder begrenzend noch als Ressource.
Es ist einfach die Art, wie ich mich auf jemanden einlassen kann, sowohl emotional als auch körperlich, darüber hinaus ist mir nicht mehr möglich, denn mehr als all-in habe ich nicht zu geben.
Und ich wünsche mir ein passendes Gegenüber. 🤷♀️
El****
Das können polgam liebende Menschen auch, nur eben mehrfach gleichzeitig.
Parallele statt serielle Beziehungen bedeuten mehr emotionale Kraftquellen (Ressourcen). Liebe muss nicht als begrenztes Gut angesehen werden. Verschiedene Partner könnten unterschiedliche Bedürfnisse erfüllen.
Anonymes-Mitglied-3
Man kann das googeln, statt vermuten. Meine Haltung ist: Liebe ist monogam, Sexualität ist polygam. Die Liebe für eine bestimmte Person ist einzigartig. Der Sex mit jemandem ist Instinkt.
Auszug aus Google:
Die wissenschaftliche Forschung aus Anthropologie, Neurobiologie und Evolutionspsychologie zeichnet ein klares Bild: Der Mensch ist biologisch weder strikt monogam noch rein polygamiert, sondern evolutionsbiologisch flexibel.
In der Wissenschaft wird der Mensch meist als sozial monogam mit einer Neigung zur seriellen Monogamie eingeordnet.
Die Psychologie unterscheidet klar zwischen sozialer Monogamie (gemeinsam leben und Kinder erziehen) und sexueller Monogamie.
Monogamie ist daher für mich eine persönliche Lebensentscheidung wie Fremdgehen auch. Man muss nur mit offenen Karten spielen.
Fu****
Man sollte sich vielleicht erstmal Gedanken machen, was fremdgehen eigentlich ist, es ist ein Vertrauensbruch, durch Lügen und betrügen... es mag sein, das es Menschen gibt die nicht monogam leben können, aber, und das ist das entscheidende, so was muss man kommunizieren... Ehrlichkeit muss in jeder Beziehung die oberste Priorität haben...
Wenn ich persönlich eine Beziehung eingehe, dann gehe ich diese Beziehung auch nur genau mit dieser einen Person ein, weil man dann keine andere Person mehr braucht bzw auch keine andere Person mehr haben möchte. Treue hat für mich etwas mit Ehrlichkeit, Vertrauen und Loyalität zu tun.. genauso muss man auch ehrlich zueinander sein, wenn die Beziehung dann doch irgendwann nicht mehr funktioniert, oder aber man sich unterschiedlich entwickelt... viele haben einfach ein sehr großes Problem mit Ehrlichkeit in jederlei Hinsicht..
wer zu sich selber schon nicht ehrlich sein kann, wird auch niemals anderen gegenüber ehrlich sein können.
Ge****
Ich will keinem Menschen den Willen und das innere Bedürfnis nach monogam gelebten Beziehungen absprechen, nur weil behauptet wird, der Mensch sei keine monogame Spezies.
Dass der Mensch nicht monogam ist, wurde meiner Meinung nach noch nicht annähernd schlüssig belegt. Untreue wird ja oft auf bestimmte "Mangelerscheinungen" in der Partnerschaft zurück geführt, was logischerweise eher darauf hindeutet, daß jeder Mensch monogam wäre, wenn in der Beziehung alles passen würde.
Werden nicht eher zyklisch "Freiheiten" und "Bedürfnisse ", komischerweise immer sexueller Art, gehypet, um ausserehelichen Sex zu rechtfertigen?
Die Gesellschaft, die Kirchendoktrin usw hätten die "Natur" der Menschheit unterdrückt. Ähm, vielleicht, aber darin steckt nicht einmal ansatzweise ein Hinweis darauf, wie die menschliche Natur ist. Und wenn verschiedene Menschen verschiedener Natur sein könnten?
Es bleibt spannend, und längst nicht jeder freiwillig monogam lebende Mensch ist unterdrückt, manipuliert, spießig und verklemmt.
En****
Auch @PrinzessinOfPower
Ich lese noch, darauf möchte ich nur schnell eingehen.
Ich will das nicht als Rechtfertigung benutzen. Aber es gibt monogame Tierarten, die es einfach SIND. Die müssen sich nicht dafür entscheiden oder willentlich dagegen.
Da ja offensichtlich das Bedürfnis bei manchen Menschen vorhanden ist, scheint es sich um eher um eine Wahl zu handeln in Monogamie leben zu wollen oder es eben nicht zu tun.
Auch Gewalt, Lügen, betrügen, stehlen scheint in der Natur des Menschen zu lieben. Allerdings entscheiden sich Menschen dafür, das Nicht zu tun (oder möglichst wenig)
Wenn es also eine bewusste Entscheidung ist, muss es dafür ja Gründe geben. Zumindest bin ich davon ausgegangen. Sowohl, dass ich treu bin, als auch Treue vom Partner verlange. Oder auch Ehrlichkeit, keine Gewalt etc.
Es sollte also keine Ausrede sein, nur unterstützend für die These der Entscheidung sein. Das worauf ich ja die Antworten haben möchte
Also gehst Du davon aus, dass ein Partner genügt, wenn man sich liebt. Genügt der Partner nicht, ist es keine Liebe?
Das ist ja schonmal eine Antwort
Do****
Naja, das sind aber eher auch Zweckgemeinschaften, da diese Tierarten ihren Nachwuchs gemeinsam aufziehen und damit mehr Chancen bestehen, den durchzubringen. In Herden/Rudeln usw. sind meist nur die weiblichen Tiere monogam.
RSSC666
Weil man einen liebenden Menschen, der Exklusivität verdient, betrügt und/oder verletzen kann.
Su****
Ja natürlich können sie das, sonst würden sie ja so nicht leben können und wollen. Das bestreitet ja niemand.
Und wenn sich Deine sogenannten "Kraftquellen" in nur einem Menschen vereinen lassen und ich mich genau darauf einladen möchte, weil es mir genauso und nicht verteilt am meisten gibt? Spricht da etwas dagegen?
Es klingt ein wenig so, also wolltest Du mir Polyamorie schmackhaft machen, ohne dabei zu erkennen, dass nicht jedermann so tickt oder so leben möchte. 🤷♀️
Me****
Sorry, aber Du wertest in Deinem EP total. Da kannst Du noch so oft schreiben, dass Du das nicht willst, machst es dennoch.
Du führst nur Negative Dinge auf, nichts Positives. So kann man von Beginn an versuchen, die Dinge in gewünschte Richtungen zu schieben.
Und Polygamie ist in D verboten!
Warum man das macht? Weil beide Beteiligten es aus freien Stücken so möchten, ganz einfach. Und wenn man diese Absprachen getroffen hat, ist Fremdgehen logischerweise nicht akzeptabel. Was ist so schwer, dass zu verstehen?
Klar, dass sofort wieder "Besitzansprüche" zum Thema gemacht werden. Sorry, aber das ist einfach verlogen und nicht ehrlich. Du willst hier die Monogamie abwerten und schlecht reden, dass kann man wunderbar herauslesen.
di****
Also erfüllt der eine Partner z.B. die sexuellen Bedürfnisse und ein anderer die emotionalen. Muss dann der fürs Emotionale sehen, wo er seine sexuellen Bedürfnisse befriedigt? Da könnte es dann zu Konflikten kommen, falls er da niemanden findet.
La****
Monogam ist eine Entscheidung von beiden Partnern .
Und wenn alles harmonisch ist bedarf es für mich keine weiteren Personen bzw Ablenkung....
Verlust kann man auch erleiden mit einem vorzeitigen Ableben einer Person.
En****
Oh, ich kann dem zustimmen. Wer hat sich das denn ausgedacht?
In erster Linie galt das für Frauen, während es gesellschaftlich anerkannt war, wenn Männer zu Prostituierten gingen. (Oder Geliebte hatten).
Frauen müssen schon seit anno dazumal damit leben, monogam zu sein. Was auch ein Grund sein könnte, dass Monogamie einen hohen Stellenwert hat. Ein Mann der nicht fremdgeht ist ein guter Mann...
Wie gesagt, mir geht es hier wirklich nicht um Seiten, geschweige denn um Verurteilung. Es sind Wünsche und Entscheidungen. Genau DIE will ich -ohne Wertung- verstehen.
El****
Es ist eher ein Gedankenspiel, da mich @Enja781s Frage nach dem "Warum der Treue" inspiriert hat.🙃
Su****
Dass es solche Zeiten hierzulande mal gab, ist unbestritten. Aber im hier und jetzt darf doch jeder für sich entscheiden, wie und mit wem er zusammen leben mag? Auch nicht global, aber wir haben ja hierzulande durchaus diese Freiheit. Daher beziehe ich mich nicht auf die Vergangenheit, sondern auf heute.
Keine Frau muss in D monogam sein, wenn sie nicht will, ein Mann im Übrigen auch nicht. 🤷♀️
Dino_Haraldino
wenn die Partnerin der der Partner kein Sex mehr möchte oder nicht mehr haben kann, sollte man das miteinander besprechen und Sex mit nem andern zulassen. Punkt
En****
Ah, sorry wieder mein Fehler durch mein Vokabular.
Für mich bedeutet Fremdgehen NUR Fremdficken. Mit der Erlaubnis des Partners. Gegen den Willen bzw. entgegen einer gemeinschaftlich getroffenen Absprache ist es "Betrug"!
Man ist auch nicht gleich Poly-irgendwas, wenn man mal Lust auf andere Erfahrungen hat.
Also, ich meinte im EP nicht den "Betrug" der unverzeihlich ist, sondern die Vorstellung dem Partner die Erlaubnis zu geben, etwas zu tun, das er sich wünscht. (Fremdficken)