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Warum Monogamie?


En****

Empfohlener Beitrag

vor 2 Stunden, schrieb kusheldir:

Viel interessanter fände ich die Frage: Warum ist Fremdgehen in monogamen Beziehungen so weit verbreitet und warum wird es meist hinter Lügen versteckt? Wäre es anders nicht sinnvoller?

Das ist doch einfach zu beantworten. 

"Warum ist Fremdgehen in monogamen Beziehungen so weit verbreitet " 

Die einen suchen tatsächlich den Kick und die Abwechslung. Anderen fehlt etwas in der Beziehung und sie suchen es dann anderswo. 

"... warum wird es meist hinter Lügen versteckt?"

Weil man hofft, dass es nicht heraus kommt. Eigentlich will man ja den Partner nicht verletzen. Und was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß. 

"Wäre es anders nicht sinnvoller?" 

Sinn ist so subjektiv. Ich bin da eher beim Nutzen. 

Was ergibt einen Sinn (mit Nutzen) und was hat keinen Sinn (führt zu keinem Nutzen)?  Man könnte auch abwägen, welcher Schaden kleiner wäre.  Das werden viele sehr unterschiedlich bewerten, da Sinn enen subjektiv ist. Und diese Freiheit sollte man ihnen lassen. Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass es nicht zielführend ist, sich an irgendeiner Moral festzuklammern. Moral wird irgendwann gemacht, ist dehnbar und kann sich ändern. 

Ich finde, Monogamie (die aufgezwungene) ist der reinste Stress. Ich bin treu, weil ich es möchte und nicht weil ich es muss. Die grundlose Eifersucht eines ehemaligen Freundes hat mich untreu werden lassen. Ist passiert, abgehakt, Beziehung beendet.

  • Moderator

Über Religion zu diskutieren ist immer noch nicht gestattet laut den Forenregeln. Das Thema kann man wunderbar ohne religiöse Inhalte diskutieren.

Keep popping
Pop-MOD-Sunshine, POP Crew

Gestern um 12:21 Uhr, schrieb Mr_Ms_Sextrosia:

Mhhh aber dieses intensive Gefühl kannst du ja auch in einer nicht monogamen Beziehung zu einer bestimmten Person haben.
Auch das du für ihn was besonderes bist und umgekehrt auch.
Vertrauen aufbauen, Leidenschaft teilen und auch besondere Momente kannst du ja alles mit der einen Person haben.
Das alles sind ja Gefühle die du mit einer Person teilen kannst.

Aber das hat doch jetzt so gesehen nicht mit dem körperlichen zu tun ?
Bestimmte Vorlieben sind immer ein gutes Beispiel. Die man vorher garnicht wissen kann.
Aber auch Neues zu erleben in der sexuellen Welt die du selbst vorher garnicht wusstest.
Kann man dann ja trotzdem erforschen.

Es heißt ja auch nicht immer in einer Polygamie das du täglich denn Partner Wechsels. Das kommt eher selten vor das man da jemanden hat.

Aber so gesehen ist das doch Besitzanspruch?
Dein Partner darf alles mit dir teilen und auch umgekehrt aber seinen eigenen Körper der Lust hingeben darf er nicht.

Und wenn es nur Blasen was du Villt nicht magst aber er schon. Oder anal und co.
Die man dem Partner nicht erfüllen möchte oder kann 😜😅

Polygamie ist die verbotene Mehrehe,du meinst wohl Polyamorie? Wenn man schon so glühend Partei für etwas ergreift sollte man sich vielleicht zumindest der Bedeutung der Begriffe über die man redet im Klaren sein,meinst du nicht?

vor 5 Stunden, schrieb Pop-MOD-Sunshine:

Über Religion zu diskutieren ist immer noch nicht gestattet laut den Forenregeln. Das Thema kann man wunderbar ohne religiöse Inhalte diskutieren.

Keep popping
Pop-MOD-Sunshine, POP Crew

klar kann man das.

dann landet man aber in der Evolution und damit im Reich der Tiere.

und das ist ja auch wieder OT.

kann man also drehen wie man möchte.

die Gesellschaft wo die Heiligkeit halt mit dazu gehört

oder die Evolution halt und damit unsere Abstammung

vor 5 Stunden, schrieb Pop-MOD-Sunshine:

Das Thema kann man wunderbar ohne religiöse Inhalte diskutieren.

Ach ja, ist das wirklich so?

Naja, das Forum ist eben kein Bildungskanal.

Vor 9 Stunden, schrieb CalamityJane:

Der Mensch ist auch ein Säugetier und wie bei vielen Tierarten gibt es auch bei Menschen monogame Beziehungen
Es gibt Tierarten bei dem das Weibliche Tier das männliche versucht aufzufressen .....

Und es gibt Tierarten, bei denen das/die Männchen nach der Befruchtung versterben, da sie ihren Zweck erfüllt haben.
Ind welche wo die Weibchendas bei der Paarung erhaltene Sperma über mehrere Jahre speichern und im Grunde genommen zu wahren "Gebährmaschinen" werden, die ständig Nachkommen produzieren.
Wäre das erstrebenswert?!

Vor 6 Minuten , schrieb Hannover_1973:

Und es gibt Tierarten, bei denen das/die Männchen nach der Befruchtung versterben, da sie ihren Zweck erfüllt haben.
Ind welche wo die Weibchendas bei der Paarung erhaltene Sperma über mehrere Jahre speichern und im Grunde genommen zu wahren "Gebährmaschinen" werden, die ständig Nachkommen produzieren.
Wäre das erstrebenswert?!

Ich hab nur ein Kind da musst andere fragen

Vor 37 Minuten , schrieb CalamityJane:

Ich hab nur ein Kind da musst andere fragen

Du bist ja auch kein Insekt, denke ich.

vor 8 Stunden, schrieb Pop-MOD-Sunshine:

Über Religion zu diskutieren ist immer noch nicht gestattet laut den Forenregeln. Das Thema kann man wunderbar ohne religiöse Inhalte diskutieren.

Keep popping
Pop-MOD-Sunshine, POP Crew

Das war Kulturgeschichte 🤷‍♂️

Hmmm manche Tiere sind monogam, aber der Mensch nicht?!

Steile These!

Dann bin ich wohl ein Tier.:grin:

vor 7 Stunden, schrieb Amaia:

Hmmm manche Tiere sind monogam, aber der Mensch nicht?!

Steile These!

Dann bin ich wohl ein Tier.:grin:

Nein, das hast Du falsch verstanden. Im Prinzip sind wir Menschen auch nur Säugetiere. Natürlich gibt es auch sehr schlaue Tierarten, aber die werden sich sicherlich keine Gedanken über Moral machen.

Da gibt es Tierarten die sich lebenslang binden und Treue leben. Weil sich das für die scheinbar bewährt hat. Darüber wird nicht nachgedacht, es wird getan.

Wäre der Mensch also eine rein monogame Spezies, dann WÄRE das auch so, ohne dass man sich bewusst dafür entscheiden muss. Es wäre einfach gegeben. 

Da aber nicht ALLE oder fast alle Menschen treu sind, scheint Monogamie nicht fest in den Genen verankert zu sein.

Wir Menschen denken nur mehr darüber nach, was sich gehört, was nicht, welche Konsequenzen etwas haben möchte, welche Vorteile etwas haben könnte o.ä.

Homosexualität gilt ja auch als "unnatürlich". Das stimmt ebenso wenig. Es gibt sehr, sehr viele Tierarten, die Homosexuelle Partnerschaften führen. Die TUN das auch einfach ohne sich darüber Gedanken zu machen. Es ist also etwas völlig normales und natürliches. Wäre es das nicht, würde es DAS auch nicht geben.

 

 

Am 24.7.2026 at 09:53, schrieb Immersion:

Es bedeutet vor allem dies:

Jemand erklärt und beurteilt aus einem spezifischen Gefüge aus Gefühlswelt und Vorstellungen mit immanenten Grenzen heraus ein ihm unverständliches Gefüge. Wenn da etwas außerhalb der eigenen Vorstellungswelt liegt, wird ein vertraut klingendes Stichwort und Konzept gesucht - und es wieder im bekannten Rahmen beurteilt.

Es ist nur aber auch ein sehr heterogenes Feld, was sich außerhalb der Monogamie abspielt - und manches entspricht schlicht und ergreifend tatsächlich den bekannten Regeln und Verfehlungen.

Da schau, ein rotes Auto. Ich hab's doch gewusst und schon immer gesagt: Autos sind rot.

Es ist halt einfacher, als sich bewusst zu machen und zu akzeptieren, dass es vielfätiger ist und dass andere Menschen nicht auf die selbe Weise fühlen und lieben als man selbst.

Es gibt eine ganze Reihe von Begriffen dafür, ein eigenes begrenztes Verständnis als Maßstab und Beurteilungsrahmen für alles, was davon nicht erfasst wird, anzuwenden.

Nur ist auch das aber nicht das, wonach Du fragst.

Auch wenn es immer wieder auf Verurteilungen hinausläuft (und in die Falle rutschst Du selbst auch immer wieder), ist die Frage doch immer noch:

Warum liebt jemand nur einen Menschen zu Zeit?
Oder wenn er das nicht tut: warum resultiert daraus dann trotzdem eine monogame Beziehung?
Offen ist dabei die Frage, wie dann mit der Gefühlslage in Bezug auf diejenigen außerhalb der monogamen Beziehung umgegangen wird und ob es da emotional Unterschiede gibt.

Und die wesentliche Frage: Warum erwartet man, dass der Partner genau so fühlt und handelt - und sich das nie ändert?

Das kommt in den Antworten tatsächlich ziemlich kurz - und das ist durchaus aufschlussreich

***

Danke:)

Natürlich bemühe ich mich nicht zu verurteilen. Ich persönlich mag es nicht belogen zu werden. Ich mag es, wenn man darüber reden und gemeinsam Lösungen finden kann. Das funktioniert aber nur, wenn die Fakten bekannt sind und keine ausgedachten. Diese Ehrlichkeit beginnt ja schon bei sich selbst. Man muss selbst wissen, wie man sich fühlt oder in gewissen Situationen fühlen könnte. Was hat zu der Einstellung und dem Gefühl geführt.

Ich mag z.B. keine Oliven. "Weil es so ist!" Oder "weil die ekelig" sind, wäre keine Antwort auf die Frage nach dem warum. Vielleicht weil sie grün sind? Aber es gibt auch andere grüne Lebensmittel. Mag ich die auch nicht? Und es gibt auch "schwarze" (gefärbte) Oliven. Dann zählt "grün" nicht mehr. Es ist hilfreich wenn man sich selbst darüber bewusst ist, warum man etwas mag oder nicht mag.

Meine Einstellungen haben sich im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Immer wenn ich neuen Input dazu bekommen habe. 

Ich kann mittlerweile besser nachvollziehen, dass Menschen fremdgehen, als dass sie treu sind, bzw. Treue einfordern. Selbst treu zu sein, ist eine bewusste Entscheidung. Vom anderen Treue zu verlangen natürlich auch, aber man kann ihn nicht dazu bringen treu sein zu WOLLEN, höchstens es zu sein!

Jetzt gibt aber regelmäßig Threads, in denen die Frau keine Lust mehr auf Sex hat, ihm aber Seitensprünge verbietet. Das ist für mich so schwer zu verstehen, weil es ja keine freiwillige Monogamie von ihm ist.

Ist es dann nicht auch schon ein Seitensprung, wenn er nur daran denkt? 

Der Seitensprung wird mehr verteufelt, als die Frau dazu zu zwingen endlich Mal wieder Sex mit ihm zu haben. Notfalls mit Ultimatum. Das sagt auch schon einiges aus...

Ich weiß, ich bin kompliziert. Ich habe immer gaaanz viele Gedanken im Kopf, bei denen aber manchmal die Verbindung fehlt. Dann würde ein einziger Kommentar wieder mehr Verbindung schaffen, um besser zu verstehen.

Was Andere machen ist mir verhältnismäßig egal. So lange ich da nicht involviert bin UND im rechtlichen Rahmen stattfindet.

Es gibt auch so viele Konstellationen und Möglichkeiten, wie Sand am Meer. Deswegen ist meine Meinung meist nur vorübergehend. Dafür muss ich aber raus aus der Bubble und mehr Meinungen hören.

Aber ich bekomme so wenig "Meinung" bzw. "Gefühle". 

 

Nehmen wir nochmal das "ja heißt ja" Thema.(Möchtest Du mit mir schlafen), macht das auch sehr viel deutlich..

Natürlich beschäftigt mich das aus Gründen. Es hängt alles zusammen 🤣

Wird nicht hauptsächlich fremdgegangen, weil der Partner (geschlechtsneutral) nicht so reagiert, wie es gewünscht ist? Druck machen ist natürlich okay!

"Z.B. bitte 3 Mal die Woche Sex mit Spielart x, y und z....sonst....."

Mich erschreckt es, wie viele Männer dieses "ja heißt ja" ablehnen. Wenn sie dich immer so rücksichtsvoll wären, müsste da keine Angst herrschen.

Bedeutet es nicht eigentlich die Angst davor Macht zu verlieren? (Da muss ich nochmal viel näher hingucken)

 

Jetzt sind wir ja beim Frendgehen bzw..dem Verbot und Monogamie. Hat das auch was mit Macht zu tun? Könnte es was damit zu tun haben..(natürlich NIE immer, nur in möglichen Szenarien!

So nach dem Motto, wenn ich ihn eh schon regelmäßig drüberrutschen lasse, obwohl ich das nicht will, soll er gefälligst auch glücklich damit sein und mich nicht betrügen. (Okay, auch weit hergeholt, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen).

Für mich, ganz persönlich, bedeutet eine monogame Beziehung, mit der Erlaubnis alles zu tun, was ich möchte und er was er möchte, Freiheit! (Offene Beziehung= Seitensprung erlaubt) Genau das, was alle schrieben..ich WILL gar nicht anders. Aber kann es ein Wille sein, wenn es eigentlich eine Regel oder Zwang ist?

Ich darf, was immer ich will und ich darf alles lassen, was ich nicht will. Ich muss nicht regelmäßig die Beine breit machen. Es ist auch Okay, wenn ich mal einen Monat nicht will. Eigentlich schlimm, dass man sowas extra erwähnen muss 😔. Er versucht nicht mit zu überreden oder zu überrumpeln. Er lässt mich einfach. 

Ich habe so viele Beziehungen erlebt, in denen regelmäßig versucht wurde zu überreden oder zu überrumpeln. Damals dachte ich noch, dass das normal wäre. Deswegen wollte ich später auch nur F+, damit Sex nicht mittels emotionaler Erpressung zum Trennungsgrund wird.

Okay, da muss ich nochmal ganz woanders hingucken, obwohl ich das eigentlich ziemlich gut verarbeitet habe..

Jedenfalls kann ich gerade noch nicht verstehen, wieso ich einen Menschen, den ich liebe, Sex verweigern sollte, obwohl er sich den wünscht. Wenn ich nicht will und er das respektiert, warum nicht mit Anderen?

Es sei denn er respektiert es mit mir auch nicht. Dann müsste ich andere Frauen schützen. Aber das geht schon wieder zu weit.

Und ich habe noch mindestens 100 andere Gedankenstränge, die ich nicht verbinden kann.

Mit fehlt da zunächst was in der Mitte. Natürlich werden 1000 weiße Flecken übrig bleiben, aber so 2-3 neue Inputs würden schon reichen.

Sorry fürs zutexten. Dir schreibe ich gerne, weil Du versuchst mich zu verstehen :)

 

 

 

 

 

Am 24.7.2026 at 10:24, schrieb Immersion:

Naturgesetz ist, wenn Wasser bei exakt 100° (und nur dann) zu kochen beginnt.

Eine Aussage mit derselben Qualität.

Da wollte ich eigentlich gestern schon was dazu sagen. :)

Ich fand es gut :)

Problematisch wird es erst, wenn ich Eier kochen will 🤣.

Dann habe ich zwar kochendes Wasser, aber nicht die Temperatur. Oder kein hart gekochtes Ei.

Ich gehe noch einen Schritt weiter.

In der Kindheit wurde mit beigebracht Farben zu benennen.

Rot, grün, blau ,gelb usw.

Kann ich wirklich sicher sein, dass diese Farbe, bei der mir beigebracht wurde, grün zu sein auch jeder so sieht ?

Vielleicht sehe ich viele verschiedene Grauabstufungen, für die mir Bezeichnungen beigebracht wurden. Vielleicht ist "mein grün" gar nicht grün :)

 

 

vor 58 Minuten, schrieb Enja781:

Jetzt gibt aber regelmäßig Threads, in denen die Frau keine Lust mehr auf Sex hat, ihm aber Seitensprünge verbietet. Das ist für mich so schwer zu verstehen, weil es ja keine freiwillige Monogamie von ihm ist.

Technisch ist das schon eher unfreiwillig keusche Monogamie.

Auch eine gar nicht mal so seltene und irrelevante Frage, warum auch da dann noch Treue eingefordert wird und wie sich das dann mittels freier Interpretation und Ergänzung von Annahmen zurechtgebogen wird.

Da muss ich doch glatt mal überlegen, ob es da eine salvatorische Klausel gibt.. Nein, die gibt es nicht. 

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Es ist hilfreich wenn man sich selbst darüber bewusst ist, warum man etwas mag oder nicht mag.

Definitiv. In manchen Fällen kann man sich selbst dann austricksen. Dann, wenn man zum Kern kommt, was genau einen eigentlich stört (das geht mitunter sehr viel tiefer)  - und warum.

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Ich kann mittlerweile besser nachvollziehen, dass Menschen fremdgehen, als dass sie treu sind, bzw. Treue einfordern.

Je mehr man in diesem Feld an Erfahrungen sammelt - aus erster und zweiter Hand - desto differenzierter wird das Bild und desto unsinniger werden einfache Regeln.

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Deswegen ist meine Meinung meist nur vorübergehend.

Das ist weit, WEIT mehr wert als ein moralischer Kompass, bei dem man nicht merkt, dass die Nadel klemmt.

vor einer Stunde, schrieb Enja781:

Sorry fürs zutexten. Dir schreibe ich gerne, weil Du versuchst mich zu verstehen :)

Der Versuch und so ein Anspruch an sich selbst machen schon mal einen ziemlichen Unterschied 😏😉

Ich komme gut mit und sehe manches eher nur in Nuancen noch etwas anders. 
 

vor 41 Minuten, schrieb Enja781:

Dann habe ich zwar kochendes Wasser, aber nicht die Temperatur. Oder kein hart gekochtes Ei.

Dafür reichen 70°. Heißt, an jedem Ort auf diesem Planeten, an dem Du ein Ei kochen kannst (den freien Fall hoch oben in der Stratosphäre, den Du nur mit einem Druckanzug überleben würdest, nehme ich da mal aus), ist die Temperatur immer ausreichend, wenn das Wasser kocht. 🤓

Auf dem Mt. Everest reden wir mal über die Dauer…

vor 51 Minuten, schrieb Enja781:

Kann ich wirklich sicher sein, dass diese Farbe, bei der mir beigebracht wurde, grün zu sein auch jeder so sieht ?

Ich überarbeite gerade ein User Interface für mehrere farbenblinde Kollegen - und die sehen Farben SEHR unterschiedlich. Du glaubst gar nicht, was für Farben für manche völlig identisch aussehen… was ich da an Tests mache, geht schon sehr in die Richtung „Farbwahrnehmungstests beim Augenarzt“. Das hat mir noch mal eine grundlegende Erweiterung bezüglich unterschiedlicher, subjektiver Perspektiven auf Objektivität bewirkt. 

vor 16 Stunden, schrieb Immersion:

Dafür reichen 70°. Heißt, an jedem Ort auf diesem Planeten, an dem Du ein Ei kochen kannst (den freien Fall hoch oben in der Stratosphäre, den Du nur mit einem Druckanzug überleben würdest, nehme ich da mal aus), ist die Temperatur immer ausreichend, wenn das Wasser kocht. 🤓

Auf dem Mt. Everest reden wir mal über die Dauer…

Ich hatte irgendwann als Kind mal gehört, dass man auf dem Mount Everest Eier nicht hart kochen kann. (Sowas wie Sendung mit der Maus oder so)

Als Du das mit dem kochenden Wasser schriebst have ich nochmal gegoogelt. Da stand etwa 68°C um Eigelb cremig zu machen. Wäre ein Frühstücksei. Ob es reicht das Ei bei niedrigerer Temperatur ewig zu kochen, damit es hart wird, weiß ich leider nicht. 

Ich hatte es als Kind spannend gefunden und als Tatsache hingenommen. 

 

Vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Ich hatte irgendwann als Kind mal gehört, dass man auf dem Mount Everest Eier nicht hart kochen kann. (Sowas wie Sendung mit der Maus oder so)

Als Du das mit dem kochenden Wasser schriebst have ich nochmal gegoogelt. Da stand etwa 68°C um Eigelb cremig zu machen. Wäre ein Frühstücksei. Ob es reicht das Ei bei niedrigerer Temperatur ewig zu kochen, damit es hart wird, weiß ich leider nicht. 

Ich hatte es als Kind spannend gefunden und als Tatsache hingenommen. 

 

Hart braucht - soweit ich weiß - 80 Grad, aber es gibt wohl (und da bin ich gerade zu faul zum Nachschlagen) einen kleinen Bereich, in dem Zeit Temperatur bei Eiweißgerinnung kompensieren kann.
Hart wird auf dem Everest dann eher nicht gehen. Aber für ein Frühstücksei reicht es.
Da werde ich einmal ungenau, lasse mich zum Runden und ungefähren Angaben hinreißen und werde prompt erwischt… 😁😛

Mein Hirn funktioniert wohl nur eingeschränkt. Ich denke 'Ich will dich. Ich begehre dich' etc. Ein 'Ich will euch' kenn ich nur von Katzenbabies. Selbst als Bisexuelle habe ich entweder nur was mit einem Mann oder nur mit einer Frau (bitte keine Pärchenanfragen, ich suche nichts). Selbst meine F+ liefen immer exclusiv, wobei ich ehrlich gesagt keinen Schmerz damit hätte, mal EINEN Freifahrtschein auszustellen. Wurde bisher auch nie eingelöst 🤙

Am 24.7.2026 at 14:54, schrieb Havelnixe72:

Ich finde, Monogamie (die aufgezwungene) ist der reinste Stress. Ich bin treu, weil ich es möchte und nicht weil ich es muss. Die grundlose Eifersucht eines ehemaligen Freundes hat mich untreu werden lassen. Ist passiert, abgehakt, Beziehung beendet.

Aus dem gleichen Grund gehe ich keine Mono-Kontakte mehr ein.

So what…:scream:

Monogamie wurde uns von der Kirche und dem Staat beigebracht. Ich denke, der Mensch ist nicht monogam, aber mittlerweile glauben viele fest daran.

Gut möglich, dass auch Verlustangst dazu beiträgt, aber das ist Spekulation.

Viele haben aber den Reiz auf was Neues und Abwechslung. So kommt es zum fremdgehen.

Oft würde es vermutlich schon reichen, mit dem Partner offen auch über sexuelle Themen zu reden.

Problematisch finde ich nur heimliches fremdgehen 

 

(bearbeitet)

In der "Zeit gibt es einen interessanten Artikel "Ob du treu oder untreu bist, hängt nicht von deinen Genen ab"***

Darin wird kurz von Forschungen berichtet an Tierarten, die monogam oder promiskuitiv leben. Tatsächlich gibt es wohl 24 Gene, die mit Monogamie zusammenhängen. 

Biologisch definierte Monogamie ist nicht gleich Treue. Treue hat viel zu tun mit unseren Sehnsüchten, vielleicht auch mit unseren Unzulänglichkeiten. Am Ende ist es eine individuelle Entscheidung. Machen wir uns nichts vor: jeder wird für sich gute Gründe finden, treu zu sein, oder eben nicht. Das kann zum Beispiel an den Lebensumständen liegen oder an der Erziehung. 

"Dabei täte es gut, stattdessen (eigene) Bedürfnisse und Grenzen auszuloten, sich zu öffnen und ehrlich miteinander zu sein. Mit anderen Worten: Beziehungsarbeit zu leisten." Am Ende steht idealerweise eine Entscheidung, die für beide passt.

bearbeitet von NathalieG
Links sind nicht gestattet
Am 25.7.2026 at 13:45, schrieb Immersion:

Der Versuch und so ein Anspruch an sich selbst machen schon mal einen ziemlichen Unterschied 😏😉

Ich komme gut mit und sehe manches eher nur in Nuancen noch etwas anders. 

Mir fehlen noch Puzzleteile oder Nuancen. Natürlich ist der Mensch zu komplex, um alles auf einfache Regeln runterbrechen zu können. Das macht es mir manchmal so schwer was zu schreiben, weil ich gleich zig Ausnahmen im Kopf habe und der Text dann noch viel länger wäre. 

Ich bin weder für Monogamie noch dagegen. Ich bin für freie Entfaltung. 

Ich glaube, dass es viele Glaubenssätze gibt, die uns von klein auf eingebleut werden. Z.B. "Wenn Du mich lieben würdest, würdest Du/würdest Du nicht..." Unabhängig davon, wie man das selbst empfindet, gibt es "Regeln", an die man sich zu halten hat.

Also, wenn der Partner (mal) keinen Sex will, liebt er nicht. Wenn man liebt, will man immer Sex :). Wenn man Spielarten ablehnt, liebt man nicht. Wenn man liebt, tut man den Partner einen Gefallen. Sowas habe ich auch schon oft im Forum gelesen. Es wird pauschal die Liebe angezweifelt.

Ich würde aber erstmal Liebe von einer  Partnerschaft trennen. Liebe ist für mich auf eine Person gerichtet, nicht auf Verhalten. Ich denke, man kann auch Personen lieben, mit denen man nicht zusammenpasst. Wenn die Interessen und Bedürfnisse unterschiedlich sind, kann man trotzdem lieben, aber es würde eine Partnerschaft erschweren.

Oft wird versucht den Partner so zu ändern, dass er für eine Partnerschaft geeignet ist. Das ist für mich dann aber keine Liebe mehr. (Na ja unter Umständen..Ausnahmen, Du weißt.. 🤣)

Aber wenn man anfängt, dem Partner Dinge zu verbieten oder zu etwas zu drängen und gerne mit den Worten "Wenn Du mich lieben würdest...", oder noch besser, "Weil ich Dich liebe, musst Du/darfst Du nicht... (sonst geht es mir so schlecht). 

Dass es der anderen Person damit vielleicht schlecht gehen könnte, wird gar nicht gesehen oder ignoriert. "Wer liebt bringt auch Opfer". (Dass man vielleicht selbst derjenige ist, der nicht liebt, wird natürlich übersehen)

Deswegen halte ich es für sehr sinnvoll, wenn man nur Partnerschaften eingeht, für die man den Partner nicht erst völlig verändern muss. Das ist aber natürlich nicht ganz so leicht. Das ist auch noch komplizierter, weil sich Menschen beim Kennenlernen auch unbewusst verstellen.

Manche auch absichtlich, aber ich gehe hier mal von "unabsichtlich" aus.

Man lernt jemanden kennen, freut sich, will Nähe und gemeinsame Zeit. Da ist es dann auch egal, ob es der Spaziergang ist, den man vielleicht gar nicht so mag. Frau denkt "geil, ein Mann der auch die Natur genießt" und 3 Monate später geht er nicht mehr mit spazieren, sondern will nur noch Sex. Überspitzt gesagt! Oder umgekehrt, sie will immer Sex und auf einmal will sie spazieren gehen 🤣.

Also auch eine "Beziehung" verändert sich. (Beziehung Überbegriff für alles zwischenmenschliche)

Jetzt müsste man eigentlich nochmal "Liebe" und die Abstufungen definieren, führt aber zu weit. Also denk Dir bitte die Abstufungen dazu. Ich bleibe bei "Liebe" wegen den Sätzen wie "wenn Du lieben würdest...".

Liebe bedeutet für mich eben nicht den Partner so zu formen, wie man ihn haben will, sondern genau so zu lieben, wie er ist. (Ja, manchmal passt es dann nicht für eine Partnerschaft).

Aber alles, was "zwanghaft" passiert, ist ja nicht wirklich echt und das hält niemand ewig aus. 

Man kann sich nicht ewig nur nach dem Partner richten, das bricht irgendwann über einem zusammen. 

Ich kann natürlich Sex haben, obwohl ich das nicht will. Rein körperlich ist das möglich. Frau muss ja, wenn sie liebt und wenn der Mann Bedürfnisse hat.

Ja, wieder anderes Thema (ja heißt ja, versus "nein heißt nein")

Passt hier aber trotzdem, wenn nicht wirklich "ja" gesagt wird, sondern nur durch emotionale Erpressung erzwungen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine Beziehung WIRKLICH glücklich ist. Z.B. auch, wenn damit gedroht wird, dem Partner die Kinder zu entziehen.

Ich bin für gesunden Egoismus. Ich würde es gerne Egozentrisch nennen, aber das wird leider anders definiert. Natürlich bin ich der wichtigste Mensch in meinem Leben! Mit mir muss ich bis an mein Lebensende klar kommen. 

Natürlich muss ich dafür sorgen, dass es mir gut geht! Wie auch immer das sein soll.

Auf Kosten eines Anderen würde es mir aber auch nicht gut gehen! Also achte ich darauf, dass es mir so gut wie möglich geht und zeitgleich auf den Anderen und irgendwo überschneiden sich die Kreise.

Jetzt habe ich schon wieder so viel geschrieben und quasi nichts gesagt.

 

Okay, ich versuche noch das Fazit. (,bzw. Alle Gedanken)

Liebe ist freiwillig. Sex muss freiwillig sein.

Jeder soll immer für sich entscheiden dürfen, wie er sein und was er tun möchte. 

Liebe sollte kein Zwang sein, Dinge zu tun oder zu unterlassen.

Es gibt keine Regel, wie sich Liebe zu äußern hat.

Jede hat eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse (und Ängste und Glaubenssätze). 

In einer Beziehung sind Beide wichtig!

Ich bin nicht der Nabel der Welt.

Ich möchte niemanden unglücklich machen!

Ich kann nicht entscheiden, wie sich ein anderer fühlen muss..

 

 

 

Am 23.7.2026 at 10:02, schrieb Enja781:

Aber warum genau? Was macht Monogamie für Euch (jeden einzelnen) so erstrebenswert, bzw. Warum ist fremdgehen so abscheulich?

Es ist doch nicht der Sex der verletzt, aber das ich belogen und betrogen werde istl schlimm

Eine intakte und glückliche Beziehung basiert auf Vertrauen und wenn dieses missbraucht wird ist man eben sehr verletzt

Ob der Partner nun mal Sex mit einer anderen Frau hat ist doch halb so wild, aber das er lügt und betrügt ist schlimm

So die Aussage von einigen Frauen in meinem Freundes und Bekanntenkreis

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Ich glaube, dass es viele Glaubenssätze gibt, die uns von klein auf eingebleut werden. Z.B. "Wenn Du mich lieben würdest, würdest Du/würdest Du nicht..." Unabhängig davon, wie man das selbst empfindet, gibt es "Regeln", an die man sich zu halten hat.

Das bedeutet letztlich eher:

„Wenn Du mich so lieben würdest, wie ich es mir vorstelle und wovon ich überzeugt bin, dass es für jeden genau so sein muss, dann würdest Du…/nicht…“

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Mir fehlen noch Puzzleteile oder Nuancen.

Ich bezweifle auch, dass es jemals alle sein werden. Es ist ja schließlich nicht nur ein Puzzle - sondern mehrere. Mein persönlicher Anspruch ist da, wenigstens einen Eindruck zu bekommen, was als Bild herauskommt und möglichst wenig kreativ ergänzen zu müssen.

 

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Ich denke, man kann auch Personen lieben, mit denen man nicht zusammenpasst. Wenn die Interessen und Bedürfnisse unterschiedlich sind, kann man trotzdem lieben, aber es würde eine Partnerschaft erschweren.

Oft wird versucht den Partner so zu ändern, dass er für eine Partnerschaft geeignet ist. Das ist für mich dann aber keine Liebe mehr. (Na ja unter Umständen..Ausnahmen, Du weißt.. 🤣)

Ja, das mit der Trennung stimmt absolut.

Und auch das mit der Änderung.

ich würde da sogar noch ergänzen, dass auch das viel zu oft vorkommt:

“Ich ändere mich - und wenn Du mich wirklich lieben würdest, würdest Du Dich daran anpassen und Dich dort nach mir richten“. Mit einem offensichtlichen Denkfehler. Aber auch so eine Einstellung entwickelt sich mitunter erst mit der Zeit.

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Liebe bedeutet für mich eben nicht den Partner so zu formen, wie man ihn haben will, sondern genau so zu lieben, wie er ist. (Ja, manchmal passt es dann nicht für eine Partnerschaft).

DAS ist ein Dreh- und Angelpunkt. Auch für die Frage nach der Erwartung von Monogamie.

vor 2 Stunden, schrieb Enja781:

Natürlich bin ich der wichtigste Mensch in meinem Leben! Mit mir muss ich bis an mein Lebensende klar kommen.

Oh… da kommt nun noch eine ganz andere Nuance ins Spiel - und das betrachte ich nicht als allgemeingültigen Grundsatz. Als weitere Ausprägung: ja. Aber ich kenne eine Ausprägung, in der man so sehr liebt, dass man um einen geliebten Menschen vor Leiden bewahren zu wollen praktisch jeden Preis zu zahlen bereit ist.

Aber wer da nun um die Ecke kommt und behauptet, nur das sei die echte und wahre Liebe, geht besser ganz schnell weiter. Zumal das, wenn es konsequent gilt, sehr unschön wird (man muss dabei nur mal kurz die Perspektive wechseln, das reicht schon).

vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

Auf Kosten eines Anderen würde es mir aber auch nicht gut gehen!

… und genau das ist es nämlich.

 

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