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Plötzliche Angststörungen


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Vor 10 Minuten , schrieb Denglishman:

und was ist daran jetzt logisch?

mehr bedeutet nicht automatisch auch mehr.

zeigt halt nur die Unfähigkeit.

Es sind viele Faktoren dazu gekommen die es damals gar nicht gab, z.B. das Smartphone das ziemlich viel zu Ungäljen beiträgt. Mehr zugelassene Autos bedeuten statistisch einfach mehr Gelegenheiten für Stoßstangen-Kratzer – aber zum Glück eben nicht mehr schwere Tragödien.

Vor 5 Minuten , schrieb Michaela4711:

Können wir uns hierauf einigen:

Ja, über einen Zeitraum von 26 Jahren betrachtet sind die Unfallzahlen und insbesondere die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland massiv zurückgegangen.
Betrachtet man die langfristige Entwicklung (zum Beispiel im Vergleich von der Jahrtausendwende um das Jahr 2000 bis heute), zeigt sich trotz der jüngsten minimalen Schwankungen ein historischer Rückgang der Opferzahlen um mehr als 60 Prozent.

Ja das ist korrekt, wie eben erwähnt haben sich die Statistiken geändert, was früher eine Bagatelle war ist heute ein Unfall in der Bestandsaufnahme, die Zahl der Menschen, die auf den Straßen sterben oder schwer verletzt werden, um fast 70% gesunken.

vor 2 Minuten, schrieb Invisible_Man:

Mehr zugelassene Autos bedeuten statistisch einfach mehr Gelegenheiten für Stoßstangen-Kratzer – aber zum Glück eben nicht mehr schwere Tragödien.

son Kratzer ist für manch einen nicht nur ne schwere Tragöde sondern einfach mal der Weltuntergang ;).

Anonymes-Mitglied-1
Vor 20 Minuten , schrieb Craysie:

Es haben schon sehr viele hier geschrieben, aber auch ich möchte dir fachliche Hilfestellung ans Herz legen. Nach meinem unverschuldeten Frontalunfall bin ich lange nicht die Strecke gefahren, dann habe ich mich dem gestellt, jmd als Beifahrer mitgenommen, es überwunden. Wenn jedoch waghalsige Überholmanöver auf meiner Fahrbahn passieren, dann grumelt mein Bauch immer noch, aber es ist wichtig, dich der Angst und der Verarbeitung zu stellen, deshalb professionelle Hilfe, wenn du es alleine nicht schaffst.

Ja, werde ich wohl müssen.

Das akute Problem werde ich selbst in den Griff kriegen müssen, weil die passende fachliche Hilfe nicht spontan verfügbar ist und spontan auch überhaupt nichts machen kann. Da bin ich aber zuversichtlich.

Aber das grundsätzliche Problem muss auch weg.

vor 1 Minute, schrieb Invisible_Man:

 

Ja das ist korrekt, wie eben erwähnt haben sich die Statistiken geändert, was früher eine Bagatelle war ist heute ein Unfall in der Bestandsaufnahme, die Zahl der Menschen, die auf den Straßen sterben oder schwer verletzt werden, um fast 70% gesunken.

mag das Auto betreffen.

bei Radfahren und Fußgängern ist es aber eher umgekehrt.

na und diese E- Scootersache kommt ja auch noch dazu als neues Problem.

Vor 2 Minuten , schrieb Denglishman:

son Kratzer ist für manch einen nicht nur ne schwere Tragöde sondern einfach mal der Weltuntergang .

Darum geht es nicht es taucht in der Statustik als Unfall auf und das war vor mehr als 40 Jshren nicht der Fall.

vor 1 Minute, schrieb Invisible_Man:

 

Darum geht es nicht es taucht in der Statustik als Unfall auf und das war vor mehr als 40 Jshren nicht der Fall.

na weil es früher halt auch richtige Stoßstangen waren und nicht diese Erdölzeug von heute.

dazu kommt das es heute aktive Knautschzonen gibt, was es früher in diesem Bereich nicht so gab.

Gerade eben, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Männers @Invisible_Man und @Denglishman trefft Euch auf ein Bierchen und diskutiert das da.

Prost 🍻(nein, ich bin nicht die, die hier üblicherweise Prost sagt)

ok, ja wir sind etwas vom Thema abgekommen.

sry

Anonymes-Mitglied-1
Vor 1 Stunde, schrieb KrawallMarzipan:

Frage mich gerade eher warum man das schon viele Jahre mitmacht, anstatt sich Hilfe zu holen. Auf eine Art bringst du mit der Angst im Nacken nicht nur dich, sondern auch andere in Gefahr.
Man muss sich auch nicht schämen wenn man. Professionelle Hilfe in Anspruch nimmt. Viel Erfolg dabei ✌

Danke.
Ich habe das Problem nicht erkannt und davon mal abgesehen sind Ther***uten nicht meine Lieblingsberufsgruppe. Aber was solls, muss wohl.

Anonymes-Mitglied-1
Vor 1 Stunde, schrieb Michaela4711:

Ja, ich denke auch, ihr beide habt da eine tiefe Verbindung. 

Lese ich da Ironie?

Sie war fast die einzige, der klar war, dass „mach 100 Sitzungen beim Ther***uten und setz Dich dann erst wieder ans Steuer“ kein praktikabler Rat sein kann.

Noch ein letztes dazu dann bin ich raus.

Dass du das Problem nach all den Jahren so klar analysiert hast, ist der wichtigste und schwerste erste Schritt gewesen. Du hast die Angst als das entlarvt, was sie ist: ein hausgemachtes, antrainiertes Verhaltensmuster. Und was man sich antrainiert hat, kann man auch wieder verlernen.
Such dir für den Übergang so schnell wie möglich eine Fahrschule in deiner Nähe, die explizit "Auffrischungskurse für Angstpatienten" anbietet. Allein das Wissen, dass du das Problem jetzt aktiv angehst, wird dir auf deinen täglichen Pflicht-Kilometern ein Stück der Hilflosigkeit nehmen. Du bist nicht hilflos – du hast nur zu lange nachgegeben. Du kannst dir das Steuer zurückholen.

Vor 6 Stunden, schrieb Mitsch8512:

Psychiater ist für Medikamente, der Psychologe für die Seele. Eventuell erstmal zum Arzt für die Seele, welcher dann wiederum eventuell an den Psychiater vermittelt, simultan.

Wartezeiten bis ein Jahr oder nehmen keine Patienten mehr auf. Das ist die Realität.
Deshalb, wie ich schon erwähnte,mit dem Hausarzt mal unverfänglich reden. ( für den Anfang )

Vor 6 Stunden, schrieb NichtUnschuldig:

Das ist echt unheimlich persönlich. Also erstmal denke ich, dass es sehr viele Leute gibt mit Angststörungeb, d.h. du bist daher nicht „unnormal“ oder sowas. Ja, man kann das besser hinbekommen. Ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich, daher kann ich dir nur sagen, was bei mir geholfen hat:
Erstmal hat mir erst vorgestern eine Psychologin gesagt, dass Angst nicht real ist. Warum nicht? Weil du was fühlst, was es eigentlich nicht gibt. Hört sich blöd an, weil einen die Angst lähmen kann. Trotzdem muss man sich dessen bewusst sein. Es ist ein „nur“ ein Gefühl, das nicht real ist. Was hat mir geholfen: etwas ähnliches. Ich bin berufsbedingt ein absoluter Kopfmensch und ich habe mir überlegt, warum sollte ich vor dieser Sache Angst haben? Jeden Tag begegnen Menschen dergleichen Sache, aber alles ist gut. Und die führen ein entspannteres Leben. Das will ich auch wieder. Also in dem Sinn hab ich mich auf Statistiken verlassen. Wäre bei dir z.B. möglich, wenn du dich fragst „wie viele Menschen fahren täglich Auto“ - ca. 7 Millionen (keine Ahnung ob die Zahl stimmt). Okay, wie viele Unfälle gibt es denn am Tag? - 3000. also wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mir das passiert? Bei nahezu 0. Noch 2 Sachen die mir geholfen haben: Atemübung. Kannst die 4-7-8 Methode anwenden. Die ist gut um kurzfristig die Angst wenig bis gar nicht zu spüren. Und wenn du is. Auto gehst, fang an zu lächeln (ja zwing dich dazu) und sag dir: Autofahren macht einfach Spaß.“ oder einfach nur sagen „fein wirds“ und lächle dabei 20-30 Sekunden. Dein Gehirn wird nach einiger Zeit darauf programmiert, dass alles gut ist.
Hat mir alles so geholfen und ich hätte vorher fast mein ganzes Privatleben an die Wand gefahren. Hat ca halbes Jahr gedauert, dass ich sagen konnte, ich fühl mich fast wie vorher. Mittlerweile ist es wirklich richtig gut.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Und falls du Fragen hast, meld dich einfach.

Sehr guter Beitrag aus der gelebten Praxis.

Atem-Übungen. Das hilft wirklich.
Hab ich von meinem Bruder gelernt,da er nur mit dem Flieger unterwegs ist und Flugangst hat. Durch diese Übungen, minimierte er seine Ängste.

Vor 10 Minuten , schrieb Alpha-Frau:

Sehr guter Beitrag aus der gelebten Praxis.

Atem-Übungen. Das hilft wirklich.
Hab ich von meinem Bruder gelernt,da er nur mit dem Flieger unterwegs ist und Flugangst hat. Durch diese Übungen, minimierte er seine Ängste.

De sogenannte 4-7-8 Atemtechnik (4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden langsam durch den Mund ausatmen).

Anonymes-Mitglied-1
Vor 10 Minuten , schrieb Invisible_Man:

De sogenannte 4-7-8 Atemtechnik (4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden langsam durch den Mund ausatmen).

Genau sowas brauche ich. Danke für die Erklärung. Wollte das schon googlen.

Ich hatte schon mehrmals Beinahe-Unfälle auf der Straße und es hat mich nie sonderlich gejuckt. Mich bringt nichts so schnell aus der Ruhe.

Vor 47 Minuten , schrieb Alpha-Frau:

Wartezeiten bis ein Jahr oder nehmen keine Patienten mehr auf. Das ist die Realität.
Deshalb, wie ich schon erwähnte,mit dem Hausarzt mal unverfänglich reden. ( für den Anfang )

Teilweise noch länger,. Würde zum Hausarzt gehen, Dringlichkeits Code für die 116117 geben lassen und darüber bekommt man relativ zeitig einen Termin. Wenn wirklich dringend nötig nimmt auch jede Klinik Akut Patienten auf.

Vor 17 Minuten , schrieb JunusCalibrus:

Ich hatte schon mehrmals Beinahe-Unfälle auf der Straße und es hat mich nie sonderlich gejuckt. Mich bringt nichts so schnell aus der Ruhe.

Jeder ist anders 😉

vor 14 Minuten, schrieb Mitsch8512:

Wenn wirklich dringend nötig nimmt auch jede Klinik Akut Patienten auf.

für so etwas wohl kaum.

du erst wieder.

Vor 36 Minuten , schrieb :

Genau sowas brauche ich. Danke für die Erklärung. Wollte das schon googlen.

Solche eine Technik mag helfen, ergründet aber nichts das Problem. Geh einfach mal beim Arzt vorbei.

Vor 2 Minuten , schrieb Denglishman:

für so etwas wohl kaum.

du erst wieder.

Ich kann dir sagen, man wird aufgenommen wenn man dahingehend, das ganze natürlich in Verbindung mit dem Hausarzt.

Es mag sich für den einen nicht schlimm anhören, für die Betroffene Person kann es die Hölle sein. Daher ja, aufnahme funktioniert dadurch.

(bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb Mitsch8512:

 

Ich kann dir sagen, man wird aufgenommen wenn man dahingehend, das ganze natürlich in Verbindung mit dem Hausarzt.

Es mag sich für den einen nicht schlimm anhören, für die Betroffene Person kann es die Hölle sein. Daher ja, aufnahme funktioniert dadurch.

ja klar.

nach was für einer Wartezeit?

und nur vom Hausarzt?

tolle science fiction

da gewinnt man schon eher den Jackpot im Lotto

nicht mal mit Unterstützung von Psychiater funktioniert das. so einfach.

geschweige mit Hilfe eines The***uten.

wo lebst du denne?

auf dem Mond?

bearbeitet von Denglishman
Vor 4 Minuten , schrieb Denglishman:

ja klar.

nach was für einer Wartezeit?

und nur vom Hausarzt?

tolle science fiction

da gewinnt man schon eher den Jackpot im Lotto

nicht mal mit Unterstützung von Psychiater funktioniert das. so einfach.

geschweige mit Hilfe eines The***uten.

wo lebst du denne?

auf dem Mond?

Es geht um eine Aktu Einweisung in eine Psyichatrische Fachklinik, diese erhälst man von seinem Hausarzt. Die Wartezeit richtet sich natürlich je nach Klinik.
Ich kenne Kliniken, da gibts Donnerstags die Akut Überweisung, Montags gehts in die Klinik.


Ebenso die Möglichkeit über die 116117 und dem Dringlichkeits Code, da gibts übrigens für jeden Facharzt Bereich 😉.

Woher ich all das weiß, aus Erfahrung, eigener Interesse an diesem Thema und noch so einigem anderen 😁.
Innerhalb der Familie hab ich jemanden der Leiter solch einer Klinik war, autark hab ich mir aus Interesse in meiner Freizeit ein Psychologie Studium rein gepfiffen, könnte dir einiges erzählen 😉✌️

mag vlt. in deiner Gegend so sein.

ist aber nicht der Normalfall in Deutschland.

also bitte nicht so übertreiben.

übrigens, akut kann man sich auch selber Einweisen

sollte aber gewichtigere Gründe haben als diesen

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