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Plötzliche Angststörungen


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Gerade eben, schrieb Rob_80:

Angst ist nur ein Gedanke. Gedanken können verdrängt werden! Zitat T2000

Angst ist nicht nur ein Gedanke sondern ein körperliche Reaktion die sogar genetisch bedingt ist und damit vererbbar

(bearbeitet)
vor 20 Minuten, schrieb Enja781:

Da hast Du völlig Recht, allerdings bestand mein Beitrag aus mehreren Komponenten.

Ich habe das erwähnt, weil daraus eine Angststörung hätte erwachsen können.

Ich bin aber nicht über meine Grenzen gegangen. Ich bin anfangs nur mit ihm gefahren usw.

Das alles kann man aber auch nutzen, um Ängste zu bekämpfen.

Außerdem schrieb die TE auch von Unsicherheit/Unbehagen seit vielen Jahren, was da noch keine Angst war.

Aber wenn man anfängt aus Unsicherheit oder Unbehagen etwas zu vermeiden KANN, daraus eine Angststörung entstehen.

Also ist es hilfreich sich rechtzeitig zu überwinden und auch kleinere Unsicherheiten auszuräumen. Vielleicht mit Hilfe, indem jemand dabei ist, der die Sicherheit bieten kann.

 

TE  ist aber über den Punkt der anfänglichen Unsicherheit und Angst weit hinaus. Es wurde von einer Panikattacke geschrieben und da kann der Rat aller poppen.de  Hobbypsychologen nur sein, Finger weg vom Lenkrad und hin zum Facharzt.

 

bearbeitet von Michaela4711

Verkehren...

Rein verkehrspsychologisch - Augen auf beim Geschlechtsverkehr... öhm... beim Kraftverkehr...

Ernsthaft mal - Ängsten sollte man sich zeitig stellen... und das mitunter eben auch mit professioneller Hilfe...

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und einen zielführenden Weg...

Da muss ein Profi ran, so ausgeprägt wie das ist.
Und Du solltest das Auto lieber stehen lassen. Was würde wohl passieren, wenn Du in gewissen Situationen wieder Panik bekommst und andere Menschen gefährdest oder gar verletzt? Und mit 80 über die Landstraße zu schleichen, ist auch keine Lösung. Du behinderst die anderen Verkehrsteilnehmer. Menschen wurden auch schon wegen zu langsamen Fahrens verurteilt.
Such Dir Hilfe bei einem Profi, nur diese Menschen können Dir langfristig helfen.

vor 43 Minuten, schrieb Toystory08:

 

Gaaaaanz schwierige Aussage. Bei seiner beschriebenen Symptomatik braucht es hier keine Angaben von Geschlecht und Alter... Und bitte nicht mit Hausmitteldiagnostik anfangen. Na klar kann es hormonelle Beeinträchtigungen geben aber das sollte er dem The***uten/ Arzt erklären und nicht dir.

Hast auch nix verstanden von meiner Aussage!

vor 11 Minuten, schrieb Tantramann1959:

Deine antrainierte Vermeidungsstrategie mag ja bei Spinnen und Fahrstühlen noch gefahrlos funktionieren. Sobald du allerdings mit Maschinen, Anlagen oder in diesem Fall KfZ und dann noch im öffentlichen Raum zu tun hast, kann es gefährlich für Leib und Leben werden, nicht nur für dich. Es heißt also schnellstens Fachkräfte aufsuchen und professionelle Hilfe zu holen. Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner. Alles Weitere ist einfach nur fahrlässig und gefährlich für dich.

Da bin ich gerade unsicher.

Okay, echte Panikattacken sollte man im Straßenverkehr natürlich nicht bekommen, aber eine gewisse Angst bzw. "Unsicherheit" und  "Vorsicht" sorgt für eine gewisse Fahrweise.

Ist es nicht so, dass man tatsächlich "Angst" vor Fahrern haben sollte, die rüpellos fahren, die abgelenkt sind, die nicht den Seitenblick machen, die rücksichtslos überholen etc.

Ich überhole auf Landstraßen sehr selten. So viel Zeitersparnis gibt das auch nicht, als dass man dafür sein Leben und das Anderer riskieren müsste. Also überhole ich nur dann, wenn es wirklich überschaubar und sicher ist. Mich stört es aber auch nicht, mit 50 hinter einem LKW hinterherzufahren. Auf 10km sind das wieviele Minuten Verlust, wenn ich 50 statt 70 fahre? Okay, das könnte ich ausrechnen, aber dazu habe ich gerade keine Lust. Es ist es auf jeden Fall nicht Wert gefährliche Manöver zu fahren.

Ich war auch Motorradfahrer und ich werde es wieder werden. Gerade da ist eine vorausschauende Fahrweise überlebenswichtig, weil es Leute gibt, die rüpellos fahren.

Z.B. Autobahnauffahrt rauf und dann direkt auf die linke Spur. So, dass alle bremsen müssen. Sowas macht niemand, der vorsichtig fährt. Was stört es, wenn jemand mit 80 hinter einem LKW her fährt? 

 

vor 4 Minuten, schrieb Michaela4711:

TE  ist aber über den Punkt der anfänglichen Unsicherheit und Angst weit hinaus. Es wurde von einer Panikattacke geschrieben und da kann der Rat aller poppen.de  Hobbypsychologen nur sein, Finger weg vom Lenkrad und hin zum Facharzt.

 

Aber es ging um Erfahrungen! 

Mich kotzt das so an, dass immer nur Fachkräfte empfohlen werden! Gerade dann, wenn das Problem akut ist.

The***uten sind auch NUR Menschen. Die wedeln nicht m ist dem Zauberstab und alles ist heile. Was glaubst Du macht ein The***ut anders, als ein "Betroffener"?

Vor 11 Minuten , schrieb Denglishman:

Angst ist nicht nur ein Gedanke sondern ein körperliche Reaktion die sogar genetisch bedingt ist und damit vererbbar

Du meinst die körperlichen Reaktionen die durch den GEDANKEN ANGST ausgelöst werden . Denn da wo die Gedanken gebildet werden, ist die Schaltzentrale zu allem über die Nerven: 1. Angstgedanke löst Schweißbildung an, weil der Blutdruck steigt und der Körper sich kühlen möchte. Verwechse bitte nicht die Fundamentalgleichung Actio=Reactio

Den einzigen Rat den ich dir geben kann, such dir einen The***uten, da die Wartezeiten eh lange sind, lieber jetzt schon irgendwie anrufen als später.

So wie sich das liest, lässt sich das nicht in kurzer Zeit behandeln das dauert. Setz dich nicht unter Druck, immer mal wieder dem ganzen aussetzen bis du merkst es wird zu viel (also wirklich zu viel) und das ganze wiederholen..

Der Arzt hilft dir da gut weiter.

Vor 12 Minuten , schrieb Denglishman:

Angst ist nicht nur ein Gedanke sondern ein körperliche Reaktion die sogar genetisch bedingt ist und damit vererbbar

Und Gedanken kann man auch nicht vererben, nur Kohle, Immobilien und Schulden!

Gerade eben, schrieb Rob_80:

 

Du meinst die körperlichen Reaktionen die durch den GEDANKEN ANGST ausgelöst werden . Denn da wo die Gedanken gebildet werden, ist die Schaltzentrale zu allem über die Nerven: 1. Angstgedanke löst Schweißbildung an, weil der Blutdruck steigt und der Körper sich kühlen möchte. Verwechse bitte nicht die Fundamentalgleichung Actio=Reactio

Gedanken werden nicht im Kleinhirn erzeugt wo diese Sachen hinterlegt sind.

Vor 5 Minuten , schrieb lukesolo:

Da kann wohl nur ein Psychiater helfen, das wird eine längere Zeit dauern

Psychiater ist für Medikamente, der Psychologe für die Seele. Eventuell erstmal zum Arzt für die Seele, welcher dann wiederum eventuell an den Psychiater vermittelt, simultan.

vor 1 Minute, schrieb Enja781:

Aber es ging um Erfahrungen! 

Mich kotzt das so an, dass immer nur Fachkräfte empfohlen werden! Gerade dann, wenn das Problem akut ist.

The***uten sind auch NUR Menschen. Die wedeln nicht m ist dem Zauberstab und alles ist heile. Was glaubst Du macht ein The***ut anders, als ein "Betroffener"?

Weil deine Erfahrungen TE wenig nützen wenn die nächste Panikattacke am Brückenpfeiler endet.

Bei akuten Zahnschmerzen nützen mir deine Erfahrungen auch wenig und ich würde den Gang zum Zahnarzt bevorzugen. Auch wenn dein Erfahrungen andere waren. Zahnärzte sind übrigens auch nur Menschen.

 

 

Das ist echt unheimlich persönlich. Also erstmal denke ich, dass es sehr viele Leute gibt mit Angststörungeb, d.h. du bist daher nicht „unnormal“ oder sowas. Ja, man kann das besser hinbekommen. Ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich, daher kann ich dir nur sagen, was bei mir geholfen hat:
Erstmal hat mir erst vorgestern eine Psychologin gesagt, dass Angst nicht real ist. Warum nicht? Weil du was fühlst, was es eigentlich nicht gibt. Hört sich blöd an, weil einen die Angst lähmen kann. Trotzdem muss man sich dessen bewusst sein. Es ist ein „nur“ ein Gefühl, das nicht real ist. Was hat mir geholfen: etwas ähnliches. Ich bin berufsbedingt ein absoluter Kopfmensch und ich habe mir überlegt, warum sollte ich vor dieser Sache Angst haben? Jeden Tag begegnen Menschen dergleichen Sache, aber alles ist gut. Und die führen ein entspannteres Leben. Das will ich auch wieder. Also in dem Sinn hab ich mich auf Statistiken verlassen. Wäre bei dir z.B. möglich, wenn du dich fragst „wie viele Menschen fahren täglich Auto“ - ca. 7 Millionen (keine Ahnung ob die Zahl stimmt). Okay, wie viele Unfälle gibt es denn am Tag? - 3000. also wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass mir das passiert? Bei nahezu 0. Noch 2 Sachen die mir geholfen haben: Atemübung. Kannst die 4-7-8 Methode anwenden. Die ist gut um kurzfristig die Angst wenig bis gar nicht zu spüren. Und wenn du is. Auto gehst, fang an zu lächeln (ja zwing dich dazu) und sag dir: Autofahren macht einfach Spaß.“ oder einfach nur sagen „fein wirds“ und lächle dabei 20-30 Sekunden. Dein Gehirn wird nach einiger Zeit darauf programmiert, dass alles gut ist.
Hat mir alles so geholfen und ich hätte vorher fast mein ganzes Privatleben an die Wand gefahren. Hat ca halbes Jahr gedauert, dass ich sagen konnte, ich fühl mich fast wie vorher. Mittlerweile ist es wirklich richtig gut.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Und falls du Fragen hast, meld dich einfach.

Anonymes-Mitglied-5
vor einer Stunde, schrieb HübscheDicke:

Mir stellt sich die Frage nach Geschlecht und Alter. Ohne andere Details... weiblich um die 50-??? Wechseljahre? Machen genau das!!! Dann hättest du hier einen anderen Therapieansatz und Hormone würden helfen

Und bei "männlich 52" machst du dann das Fahrverhalten am Testosteronspiegel fest?

Vielleicht auch noch die Blutzuckerwerte? Wobei Unterzucker eine Erklärung sein könnte. 

 

Es gibt erstmal nur eins und das ist: Auto stehen lassen um andere nicht zu gefährden. Den Rest besorgt die medizinische Fachkraft.

 

 

Huhu, 

Das könnte Agoraphobie sein.

Bekämpfen kann man das mit einer Konfrontationstherapie. Diese ist auf einer Autobahn allerdings schwierig. 

vor 1 Minute, schrieb Rob_80:

 

Und Gedanken kann man auch nicht vererben, nur Kohle, Immobilien und Schulden!

hab keine Lust auf solchen "philosophischen" Unsinn

vor 6 Minuten, schrieb Enja781:

Okay, echte Panikattacken sollte man im Straßenverkehr natürlich nicht haben.

Nur darum geht es nach den Schilderungen im EP.

Vorsicht, Rücksichtnahme, vorausschauende Fahrweise, keine Schädigung, Behinderung oder Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sind im Paragraph 1 StVO festgelegt. Die geschilderten Umstände raten gerade deswegen an, sich Hilfe zu holen. Ich war ebenfalls Jahre auf dem Bike unterwegs und auch einige Zeit im Kleinlastverkehr. Du handelst nicht mehr rational, wenn Angst oder Panik dich treiben und darin liegt die Gefahr.

Anonymes-Mitglied-5
vor 1 Minute, schrieb NichtUnschuldig:

Erstmal hat mir erst vorgestern eine Psychologin gesagt, dass Angst nicht real ist. Warum nicht? Weil du was fühlst, was es eigentlich nicht gibt.

Angst an sich ist real. Ihr Grund kann fehlgeleitet oder unangemessen sein. 

VG an die Psychologin.

(bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb Enja781:

Mich kotzt das so an, dass immer nur Fachkräfte empfohlen werden! Gerade dann, wenn das Problem akut ist.

Mich kotzt es an, das Hobbypsychologen denken, auf Grund ihrer Erfahrungen, können sie andere Körper und Seelen therapieren und  dann rumjammern, wenn man sie ausbremst.

bearbeitet von Ladiablaelfo
auf die nette Version umgeschrieben
vor 1 Minute, schrieb Michaela4711:

Weil deine Erfahrungen TE wenig nützen wenn die nächste Panikattacke am Brückenpfeiler endet.

Bei akuten Zahnschmerzen nützen mir deine Erfahrungen auch wenig und ich würde den Gang zum Zahnarzt bevorzugen. Auch wenn dein Erfahrungen andere waren. Zahnärzte sind übrigens auch nur Menschen.

 

 

Ja, aber Medizin ist anders als Psychologie.

Man kann schnell Karies rausbohren und ne Füllung machen und alles ist heile.

Kann man schnell Angst rausbohren und mit  Selbstvertrauen füllen?

Als Arzt braucht man nur das Wissen über die Krankheiten und Diagnosekriterien und Medikamente.

Als The***ut MUSS man auf die Psyche der Menschen eingehen und erstmal verstehen, um bei einer gewünschten Änderung zu helfen.

Wieso sollen nicht Leute helfen können, die so etwas mal erlebt haben? 

Ein The***ut muss eigentlich nur Diagnosen erstellen. 

(bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb Ladiablaelfo:

Mich kotzt es an, das Hobbypsychologen denken, auf Grund ihrer Erfahrungen, können sie andere Körper und Seelen therapieren und  dann rumjammern, wenn man sie ausbremst.

mich kotzen  beide an,  weil sie immer meinen genau die richtigen dafür zu sein und trotzdem nur Bahnhof verstehen

zum Glück hat man ja als Betroffener die Wahl den richtigen zu finden.

kann halt nur ein bissel dauern 

manchmal sogar ein Leben lang. 

bearbeitet von Denglishman

Eine Angststörung kontrolliert man nicht, die Angststörung kontrolliert das Leben der betreffenden Person und hat eine Funktion. Da gilt es hinzuschauen. In der Regel gelingt dies nur mit professioneller Begleitung und gegebenenfalls auch mit medikamentöser Unterstützung. So wie Du es schilderst, würde ich meinen Hausarzt mit ins Boot nehmen und mich in fachliche Hände überweisen lassen. Alleine schafft man das nicht, sondern driftet unter Umständen immer tiefer in die Angststörung hinein

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