Ich hab versucht , den kompletten Thread zu lesen. Genügend Tipps, gute Anregungen hast du erhalten, hast auch darauf schon reagiert. So hier, als auch mit Arztterminen, Atemübungen, usw. Find ich sehr gut. Einzig mit der Benutzung schwerwiegender Disgnosebegriffe solltest du vorsichtig sein. Nur weil du eine Angst vor Landstraßen- oder Tunnelfahrten entwickelst, ist es noch lange keine Angststörung. Viel zu schnell wird mit Begriffen um sich geworfen, dass alleine das schon "toxisch" ist.
Nicht für alles braucht msn den Fachmann. Manchmal reicht es, wenn er sagt, wie du selbst den Schaden beheben kannst, oder es bloß ein nicht reparaturwürdiger Schönheitsfehler ist.
Viel Glück!
Asisstenzregelsystem ESP elektronisches Stabilitätsprogramm. Erkennt instabile Fahrsituation und wirkt Schleudern entgegen. Je nach Hersteller und Baujahr durch Gaswegnahme und Bremseingriffe (selbständig).
Edit:
1995 Mercedes S Klasse, ab 97 auch in Kleinwagen etc.
Am 30.6.2026 at 18:57, schrieb Anonymes-Mitglied-1:
Seit vergangenen Freitag kann ich plötzlich nicht mehr angstfrei Auto fahren. Ich habe das Steuer bei einem Spurwechsel auf einer Schnellstraße leicht verrissen und mich wahnsinnig erschreckt. Seitdem fahre ich mit ständiger Panik, kann nicht schneller als 80 kmh fahren und nicht überholen. Aber leider muss ich jeden Tag 50 km über Land fahren.
Nachdem ich nun ein paar Tage über das Ereignis und die Folge nachgedacht habe, musste ich feststellen, dass ich diese Angst schon sehr lange pflege. Ich habe seit 1990 meinen Führerschein, hatte immer ein Auto und musste beruflich oft fahren.
Schon vor gut 20 Jahren, seinerzeit habe ich noch in einer Großstadt gewohnt, habe ich es vermieden, unbekannte Strecken zu fahren und habe stattdessen dann die öffentlichen Verkehrsmittel genommen. Dann zog ich aufs Land und da hatte ich plötzlich Angst bei Dämmerung/in der Dunkelheit zu fahren und habe es seitdem auch nicht mehr getan. Dann stellte ich bei einem Urlaub fest, dass ich Angst vor zu langen Tunneln habe. Vermeide ich seitdem. Als nächstes bekam ich Angst davor auf der Autobahn zu fahren. Mittlerweile kann ich dies auch nicht mehr als Beifahrer, weil ich ständig Gefahren sehe.
Ich habe da offensichtlich durch stetige „Vermeidung“, einer sehr entwicklungsfähigen Angst die Möglichkeit gegeben, sich zu entwickeln.
Nun meine Fragen:
Wem ist schon ähnliches geschehen?
Hast Du es geschafft Deine Angststörung zu kontrollieren? Wenn ja, wie hast Du es geschafft und wie lange hat das gedauert?
Da es ein sehr persönliches Thema ist, darf gerne anonym geantwortet werden.
Danke für Euer Feedback.
Vor 25 Jahren habe ich in der Verhaltenstherapie gelernt, dass Vermeidung die Angst steigern kann. Hast du ja selbst schon gemerkt!
Da es dich einschränkt, solltest du dir unbedingt professionelle Hilfe suchen, unter Umständen wird es sonst noch schlimmer. 🍀
Meine erste Panik im Straßenverkehr hatte ich auf einer Schnellstraße, die ich bis dahin schon tausendmal gefahren war. Mein Impuls war eigentlich, einfach anzuhalten und im Auto sitzenzubleiben. Das war natürlich keine wirkliche Option! Da ich die Symptome einer Panik schon theoretisch kannte, bin ich da wieder herausgekommen, hatte seitdem aber Angst, wieder eine Panik zu bekommen 🙄 Ich habe mir in solchen Situationen mein Wissen über den Umgang mit Paniken mantraartig vorgebetet. Mit der Zeit haben die Paniken nachgelassen.
Das ist jetzt ungefähr zwanzig Jahre her.
Paniken habe ich nur noch sehr selten und nicht mehr so schlimm. Eben mit professioneller Unterstützung!
Empfohlener Beitrag
Anonymes-Mitglied-1
Guter und hilfreicher Kommentar, danke.
Ro****
Ich wollte mal lieb Danke sagen, ist zwar schon viele Jahre her, tut aber trotzdem gut, Zuspruch zu bekommen 🤗
ma****
Ich meinte damit nicht autonomes Fahren.
Asisstenzregelsystem ESP elektronisches Stabilitätsprogramm. Erkennt instabile Fahrsituation und wirkt Schleudern entgegen. Je nach Hersteller und Baujahr durch Gaswegnahme und Bremseingriffe (selbständig).
Edit:
1995 Mercedes S Klasse, ab 97 auch in Kleinwagen etc.
bearbeitet von maximus-mma-spiritBo****
🤗
Co****
Verkehrsgefährdung. Gib den Lappen ab.
Luderwicht
Vor 25 Jahren habe ich in der Verhaltenstherapie gelernt, dass Vermeidung die Angst steigern kann. Hast du ja selbst schon gemerkt!
Da es dich einschränkt, solltest du dir unbedingt professionelle Hilfe suchen, unter Umständen wird es sonst noch schlimmer. 🍀
Meine erste Panik im Straßenverkehr hatte ich auf einer Schnellstraße, die ich bis dahin schon tausendmal gefahren war. Mein Impuls war eigentlich, einfach anzuhalten und im Auto sitzenzubleiben. Das war natürlich keine wirkliche Option! Da ich die Symptome einer Panik schon theoretisch kannte, bin ich da wieder herausgekommen, hatte seitdem aber Angst, wieder eine Panik zu bekommen 🙄 Ich habe mir in solchen Situationen mein Wissen über den Umgang mit Paniken mantraartig vorgebetet. Mit der Zeit haben die Paniken nachgelassen.
Das ist jetzt ungefähr zwanzig Jahre her.
Paniken habe ich nur noch sehr selten und nicht mehr so schlimm. Eben mit professioneller Unterstützung!