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Gefühle zeigen ?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Männer und Gefühle?

Ich halte mich für eine starke Frau und ich mag klare Ansagen.

Wenn Mann mir mitteilt was er denkt und fühlt kann ich damit umgehen.Wenn er aber auf der Bettkante sitzt und flennt und alles zerredet bin ich weg.

 

 

vor einer Stunde, schrieb Leise_statt_Laut:

Bei deinem Punkt vom Angeborenen stimme ich Dir in Teilen zu.

Ich schrieb absichtlich "zum Teil angeboren". Und damit meinte ich nicht vererbt (Genetik), oder auf jeden Fall nicht, von den Eltern genetisch mitbekommen. Manche Dinge überspringen ja auch mal gerne eine Generation. Bei Anderen ist es gänzlich schleierhaft, woher sie kommen, weil es keine offensichtliche familiären Vorläufer dazu gibt. 

Es gehört vor allem Einsicht dazu, an sich arbeiten zu wollen, Fehler einzusehen, von Eltern unreflektiert übernommene Ansichten von eigenen Weltbildern und Idealen zu trennen. Diese ist aber nicht jedem Menschen mitgegeben. "ist eben so" kann dennoch auf keinen Fall gelten.

Es ist meiner Meinung nach sehr müßig, weil nur in Teilen ober nur bei einem Teil der Menschheit fruchtbar, Negativität begegnen zu wollen. Introvertiertheit/Extrovertiertheit kann nach meiner Logik auch nicht genetisch sein, weil sich gerade in dieser Hinsicht Menschen mit Erlebtem ändern können. Je nach dem, welche Rückschlüsse sie aus Erfahrung ziehen, ändern viele ihr Verhalten, andere nicht. Differenzieren muss man wollen und man muss es können.

Vorbeugen können wir auch nicht, weil vieles "zum Wohle" eines Teils der Menschheit gewollt ist. Es bräuchte zu viele Menschen, die an einem Strang ziehen. Und die wären sehr bald untereinander zerstritten. Wenn nicht, wäre ein Teil unzufrieden. Wenn es Gewissheit und Einigkeit darüber gäbe, welche Folgen welches Handeln hat, wäre schon viel gewonnen. Dann wäre aber mit Sicherheit noch keine Einigung über die Ziele erreicht. Wenn sich alle einig wären, was "bessere" Solzialisation ist, .... 

 

vor 1 Stunde, schrieb KarlaLangenfeld:

Wenn er aber auf der Bettkante sitzt und flennt und alles zerredet bin ich weg

... und wenn es geheuchelt wäre, weil er denkt, du willst das so ?   

vor 17 Minuten, schrieb Georg-FR:

Ich schrieb absichtlich "zum Teil angeboren". Und damit meinte ich nicht vererbt (Genetik), oder auf jeden Fall nicht, von den Eltern genetisch mitbekommen. Manche Dinge überspringen ja auch mal gerne eine Generation. Bei Anderen ist es gänzlich schleierhaft, woher sie kommen, weil es keine offensichtliche familiären Vorläufer dazu gibt. 

Es gehört vor allem Einsicht dazu, an sich arbeiten zu wollen, Fehler einzusehen, von Eltern unreflektiert übernommene Ansichten von eigenen Weltbildern und Idealen zu trennen. Diese ist aber nicht jedem Menschen mitgegeben. "ist eben so" kann dennoch auf keinen Fall gelten.

Es ist meiner Meinung nach sehr müßig, weil nur in Teilen ober nur bei einem Teil der Menschheit fruchtbar, Negativität begegnen zu wollen. Introvertiertheit/Extrovertiertheit kann nach meiner Logik auch nicht genetisch sein, weil sich gerade in dieser Hinsicht Menschen mit Erlebtem ändern können. Je nach dem, welche Rückschlüsse sie aus Erfahrung ziehen, ändern viele ihr Verhalten, andere nicht. Differenzieren muss man wollen und man muss es können.

Vorbeugen können wir auch nicht, weil vieles "zum Wohle" eines Teils der Menschheit gewollt ist. Es bräuchte zu viele Menschen, die an einem Strang ziehen. Und die wären sehr bald untereinander zerstritten. Wenn nicht, wäre ein Teil unzufrieden. Wenn es Gewissheit und Einigkeit darüber gäbe, welche Folgen welches Handeln hat, wäre schon viel gewonnen. Dann wäre aber mit Sicherheit noch keine Einigung über die Ziele erreicht. Wenn sich alle einig wären, was "bessere" Solzialisation ist, .... 


 

Ich gehe mit. Die perfekte, allgemeingültige Sozialisation wird es bestimmt nie geben, weil wir uns schon beim Frühstück über den richtigen Belag streiten oder ob die Brötchen 2 Minuten länger im Ofen bleiben. ;-)
Vielleicht müssen wir gar nicht auf irgendeine perfekte Einigkeit warten. Wir haben ja bereits einen hart erarbeiteten Konsens über Gesetze geschaffen und sowas wie zivilisatorische Standards, die allgemeingültig sind.

Menschen sind  unterschiedlich gestrickt sind. Es entbindet sie aber  nicht von der Verantwortung, Grenzen zu wahren. Man muss sich ja nicht über alle Lebensziele einig sein, um zu verstehen, dass ein Nein ein Nein ist, egal ob in der Biologie oder im Chatverlauf.

Ich glaube auch nicht an eine perfekt Welt. Wir werden schlechte Eigenschaften sicher nie ausmerzen.
Mir würde es reichen, mit "Ist halt so" oder "Die Natur ist so"  nicht mehr unsoziales Verhalten zu entschuldigen. Das wäre schon ein riesiger Gewinn, an dem zu arbeiten, sich lohnt.
Im Kleinen innerhalb unserer Familie, aber vielleicht können wir ein wenig auch nach außen tragen.
Z.B. sich trauen, scheiß Verhalten gegen Frauen gegenüber den eigenen Freunden, Kollegen, etc. zu benennen und nicht wegzuschauen.

Wer hier im Thread würde sich trauen, Verwandte, Kumpel und Kollegen auch mal zu stoppen und nicht wegzuschauen oder schlimmer, nicht zu lächeln und mitzumachen?
Es fängt doch meist im Kleinen des Alltagssexismus an, wo viele gar nicht erkennen/wissen, dass es Sexismus ist, was da passiert.

vor 5 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:

Guten Morgen, 
gerne komme ich, nicht all zu tief (ich versuche es wirklich), auf die Biologie-Idee zurück.

Hormone machen ihr eigenes Ding in uns, sollte man meinen, aber Geilheit kann man willentlich unterdrücken und Hormonwerte können wir ändern, z.B. durch Stress, Sport und auch Fürsorge.
Ich erwähnte ja, dass es Studien gibt, die zeigten, dass Jungs und Mädchen, ohne Stereotype erzogen, in ihren Fähigkeiten, auch der Empathie, kaum bis keine Unterschiede mehr zeigten.

Sind wir also nicht doch mehr an Kultur dran als an angeborenen Anlagen?
Hormonspiegel und Verhaltensdiktat sind verschiedene Dinge.
Testosteron macht nicht gefühlsblind. Es beeinflusst Antrieb, Libido und Dominanzstreben, aber nicht unsere Tränendrüsen.
Auch Männer haben Östrogene und Frauen Testosteron.  Das ist ein Gleichgewicht und kein binärer Schalter. Nur die Konzentration der Stoffe unterscheidet sich.

Unsere größte biologische Stärke ist die Anpassungsfähigkeit unseres Geistes.
Gefühle und Verhalten erleben mehr Einfluss durch Kultur, Erziehung und Sozialisation und Studien bestätigen das.
Ob ein Mann also hart wie Kruppstahl sein muss und keinen Schmerz kennt und dann keine Gefühle zeigt, ist überwiegend durch seine Umgebung definiert.
Ich drücke es mal anders aus.  Nur weil wir im Schnitt mehr Testi haben, bedeutet das nicht, dass wir naturgegeben weniger fühlen. Die Biologie gibt uns ein potential, aber die Kultur entscheidet, welche Teile unseres Potentials wir zeigen/nutzen dürfen und ausformen.
Unser Gehirn ist Biologie und unser Handeln/Denken beeinflusst Biologie. Du bist asiatischen Philosophien zugetan und verstehst sicher, wie sehr wir Kraft des Geistes uns selber beeinflussen können.

Es liegt also an uns im Einzelnen, aber auch an der Gesellschaft, was wir aus der Frage des TE  " sollen  , dürfen Männer heutzutage Gefühle zeigen  Emotionen oder müssen wir immer stark 💪 sein" machen und wie wir unseren männlichen Nachwuchs formen wollen.

Hans, ich bin kein Freund davon, wenn Menschen (negative) Verhaltensweisen, gerade hier in diesem und anderen Threads, durch Biologie erklären, relativieren und als "ist eben so" festlegen wollen. Dauerausrede Biologie. Bloß nicht an sich arbeiten und etwas verändern. Damit meine ich nicht Deine Argumentation und Dich als Mensch. Du bist immer nett und freundlich und zugänglich, Dir andere Perspektiven und auch Fakten anzuschauen und darüber nachzudenken.

Männer dürfen und sollten Gefühle (der Menschlichkeit) zeigen. Umso besser wird die Welt.

Ich wollte schlechte Verhaltensweisen nicht entschuldigen, nur aufzeigen das Männer und Frauen, über die Anatomie hinweg, nicht gleich sind. 
 

Ach, mal zur Empathie. Ich finde das meine Partnerin sehr emphatisch ist, doch sie meint ich wäre emphatischer. 😉

Ob das so ist weiß ich nicht, doch mit meiner Empathie könnte ich ihren Beruf wahrscheinlich nicht machen. Vielleicht würde ich mit Berufserfahrung anders damit umgehen, mich besser abgrenzen können, doch glaube ich nicht das ich das hinbekommen würde. 

vor 2 Stunden, schrieb Georg-FR:

Ich schrieb absichtlich "zum Teil angeboren". Und damit meinte ich nicht vererbt (Genetik), oder auf jeden Fall nicht, von den Eltern genetisch mitbekommen. Manche Dinge überspringen ja auch mal gerne eine Generation. Bei Anderen ist es gänzlich schleierhaft, woher sie kommen, weil es keine offensichtliche familiären Vorläufer dazu gibt. 

Es gehört vor allem Einsicht dazu, an sich arbeiten zu wollen, Fehler einzusehen, von Eltern unreflektiert übernommene Ansichten von eigenen Weltbildern und Idealen zu trennen. Diese ist aber nicht jedem Menschen mitgegeben. "ist eben so" kann dennoch auf keinen Fall gelten.

Es ist meiner Meinung nach sehr müßig, weil nur in Teilen ober nur bei einem Teil der Menschheit fruchtbar, Negativität begegnen zu wollen. Introvertiertheit/Extrovertiertheit kann nach meiner Logik auch nicht genetisch sein, weil sich gerade in dieser Hinsicht Menschen mit Erlebtem ändern können. Je nach dem, welche Rückschlüsse sie aus Erfahrung ziehen, ändern viele ihr Verhalten, andere nicht. Differenzieren muss man wollen und man muss es können.

Vorbeugen können wir auch nicht, weil vieles "zum Wohle" eines Teils der Menschheit gewollt ist. Es bräuchte zu viele Menschen, die an einem Strang ziehen. Und die wären sehr bald untereinander zerstritten. Wenn nicht, wäre ein Teil unzufrieden. Wenn es Gewissheit und Einigkeit darüber gäbe, welche Folgen welches Handeln hat, wäre schon viel gewonnen. Dann wäre aber mit Sicherheit noch keine Einigung über die Ziele erreicht. Wenn sich alle einig wären, was "bessere" Solzialisation ist, .... 

 

... und wenn es geheuchelt wäre, weil er denkt, du willst das so ?   

Ich ficke nicht mit Männer die heucheln....

Was heißt "sollen" oder "dürfen" Männer Gefühle zeigen?

Sie machen es einfach. Das sieht man doch am besten , wenn die Lieblingsmannschaft verloren hat oder der Wagen einen kleinen Kratzer abbekommt.

 

(P.S.: Meine Frau hat mich gezwungen das zu schreiben.):jumping:

Vor 1 Stunde, schrieb jooe50:

Was heißt "sollen" oder "dürfen" Männer Gefühle zeigen?

Sie machen es einfach. Das sieht man doch am besten , wenn die Lieblingsmannschaft verloren hat oder der Wagen einen kleinen Kratzer abbekommt.

 

(P.S.: Meine Frau hat mich gezwungen das zu schreiben.)

Sehr sympathisch, deine Frau. Und was denkt sie abseits der Klischees? Oder waren das Erfahrungen aus ihrem Leben mit dir?

vor einer Stunde, schrieb jooe50:

Was heißt "sollen" oder "dürfen" Männer Gefühle zeigen?Sie machen es einfach. Das sieht man doch am besten , wenn die Lieblingsmannschaft verloren hat oder der Wagen einen kleinen Kratzer abbekommt.
(P.S.: Meine Frau hat mich gezwungen das zu schreiben.):jumping:


Zwinker 2x, wenn wir die Polizei rufen sollen.

vor 5 Stunden, schrieb KarlaLangenfeld:

Wenn Mann mir mitteilt was er denkt und fühlt kann ich damit umgehen.Wenn er aber auf der Bettkante sitzt und flennt und alles zerredet bin ich weg.

Wenn ihr z.B. ein Kind verliert, würdest Du sagen, „stelle Dich mal nicht an und flenne nicht wie ein Mädchen!“ ? 

vor 7 Minuten, schrieb HansDampf77:

Wenn ihr z.B. ein Kind verliert, würdest Du sagen, „stelle Dich mal nicht an und flenne nicht wie ein Mädchen!“ ? 

Es geht doch eher nicht um Extremsituationen.

So im normalen Leben finde ich es grundsätzlich schwierig, wenn Menschen viel jammern, anstatt sich Hilfe zu suchen. Auch bei Frauen! Hilfe muss ja keine professionelle Hilfe sein. Oft genügt es schon, in der Nachbarschaft, bei der Kirchengemeinde, … zu fragen.
Eine Nenntante hat sich früher immer beschwert, dass ihr niemand helfen würde. Fragen würde sie aber nicht, weil sie nicht betteln würde! 🙄 Dabei muss man gar nicht betteln! Nur fragen! Wenn niemand weiß, dass man Hilfe benötigt und auch gerne hätte, gibt es keine echte Alternative!

Kurzfristiges Fluchen und Jammern ist gut für die Seele, aber eben nicht übertreiben!

vor 7 Stunden, schrieb Luderwicht:

Es geht doch eher nicht um Extremsituationen.

So im normalen Leben finde ich es grundsätzlich schwierig, wenn Menschen viel jammern, anstatt sich Hilfe zu suchen. Auch bei Frauen! Hilfe muss ja keine professionelle Hilfe sein. Oft genügt es schon, in der Nachbarschaft, bei der Kirchengemeinde, … zu fragen.
Eine Nenntante hat sich früher immer beschwert, dass ihr niemand helfen würde. Fragen würde sie aber nicht, weil sie nicht betteln würde! 🙄 Dabei muss man gar nicht betteln! Nur fragen! Wenn niemand weiß, dass man Hilfe benötigt und auch gerne hätte, gibt es keine echte Alternative!

Kurzfristiges Fluchen und Jammern ist gut für die Seele, aber eben nicht übertreiben!

Danke....

vor 23 Stunden, schrieb Luderwicht:

Es geht doch eher nicht um Extremsituationen.

So im normalen Leben finde ich es grundsätzlich schwierig, wenn Menschen viel jammern, anstatt sich Hilfe zu suchen. Auch bei Frauen! Hilfe muss ja keine professionelle Hilfe sein. Oft genügt es schon, in der Nachbarschaft, bei der Kirchengemeinde, … zu fragen.
Eine Nenntante hat sich früher immer beschwert, dass ihr niemand helfen würde. Fragen würde sie aber nicht, weil sie nicht betteln würde! 🙄 Dabei muss man gar nicht betteln! Nur fragen! Wenn niemand weiß, dass man Hilfe benötigt und auch gerne hätte, gibt es keine echte Alternative!

Kurzfristiges Fluchen und Jammern ist gut für die Seele, aber eben nicht übertreiben!

Den Beitrag worauf ich mich bezogen hatte, war aber auch nicht weniger „extrem“, nur in die andere Richtung. 
 

Es ging mir auch nicht um Die die über Alles motzen und jammern. Es ging mir um die Aussage das es grundsätzlich nicht gehen würde, wenn Männer „flennen“. 
 

 

vor 42 Minuten, schrieb HansDampf77:

Den Beitrag worauf ich mich bezogen hatte, war aber auch nicht weniger „extrem“, nur in die andere Richtung. 

Es ging mir auch nicht um Die die über Alles motzen und jammern. Es ging mir um die Aussage das es grundsätzlich nicht gehen würde, wenn Männer „flennen“. 

Du hast den Beitrag auf den Du Dich bezogen hast wohl nicht richtig verstanden.

Am 9.5.2026 at 11:45, schrieb KarlaLangenfeld:

Männer und Gefühle?

Ich halte mich für eine starke Frau und ich mag klare Ansagen.

Wenn Mann mir mitteilt was er denkt und fühlt kann ich damit umgehen.Wenn er aber auf der Bettkante sitzt und flennt und alles zerredet bin ich weg.

Da steht nicht, dass Männer nicht weinen dürfen, da steht nur, dass eine starke Frau keinen „Lappen“ gebrauchen kann…

VG Sebastian

vor 30 Minuten, schrieb bastian38:

Du hast den Beitrag auf den Du Dich bezogen hast wohl nicht richtig verstanden.

Da steht nicht, dass Männer nicht weinen dürfen, da steht nur, dass eine starke Frau keinen „Lappen“ gebrauchen kann…

VG Sebastian

Ich denke, dass niemand eine Partnerschaft mit jemandem führen möchte, der unentwegt jammert. 
Das ist nervenaufreibend, zieht runter und macht für jeden das Leben weniger schön. Und es ändert nichts! 
Veränderungen gibt es nur, wenn man anpackt und seine Möglichkeiten sucht und findet! Vielleicht stimmen Möglichkeiten und Wünsche/Träume nicht überein. Das ist bedauerlich, aber manchmal nicht zu ändern. 
Ich zum Beispiel hätte gerne den Weltfrieden 🌈 🌍, weiß aber, dass Jammern nichts nützt. 
Also Philanthrop bleiben 🤗 immerhin DAS geht!

Anonymes-Mitglied-7
Gestern um 09:31 Uhr, schrieb Leise_statt_Laut:


Ja, viele Männer haben nie gelernt, über ihren Schmerz zu sprechen und nutzen deshalb Suchtmittel zur Selbstmedikation.
Und andere Menschen greifen zu Konsum und Shopping, andere essen zu viel oder rauchen, andere lenken sich in Kommentarspalten und Foren ab, andere betreiben zuhause Bingewatching, etc.
Es gibt so viele Möglichkeiten mit Mangel umzugehen, um sich von sich selbst abzulenken.

Uns fehlen leider zigtausende kassenärztlich niedergelassene The***utInnen. Da haben wir die Männer, die keinen Schmerz kennen und so viele andere Sorgen, Nöte und Kümmernisse, die uns gesellschaftlich belasten. 

Mittlerweile nutzen viele Männer das Angebot von Therapien, weil es mittlerweile auch in großen Teilen der Männerwelt voll okay ist, auch so an sich zu arbeiten.
Und auch sonst nehme ich wahr, dass Männer ihre Gefühle mittlerweile mehr und besser ausdrücken als meine Vater- und Opa-Generation.

Andere nicht belasten zu wollen, ist irgendwie  auch nur Ausdruck eines Mangels an Urvertrauen, finde ich. Vielleicht weil man in jungen Jahren zu sehr auf sich gestellt war und einiges fehlte und man hat nie gelernt, dass eine geteilte Last leichter ist.

 

🫶 sehr gut eingeschätzt

Ich find emotionslose Männer schwach. Sich wie ein Mähdrescher durchs Leben bewegen und alles kleinmachen ist keine Stärke.

Warum geht es hier gerade nur um Jammern ? Es gibt ja auch Gefühle wie, Freude, Liebe, Begeisterung, ..... 

Aber auch die zeigen viele Menschen nicht gerne. 

Sind wir nicht  alle Menschen? Warum  sollten  Männer  keine Gefühle zeigen  dürfen? 

Am 9.5.2026 at 08:54, schrieb Leise_statt_Laut:

Ich erwähnte ja, dass es Studien gibt, die zeigten, dass Jungs und Mädchen, ohne Stereotype erzogen, in ihren Fähigkeiten, auch der Empathie, kaum bis keine Unterschiede mehr zeigten.

Sind wir also nicht doch mehr an Kultur dran als an angeborenen Anlagen?

Ich denke, wissenschaftliche Fakten lassen sich für beide Seiten finden. Ich vertraue lieber meiner eigenen Lebenserfahrung.

Wenn ich sehe wie unterschiedlich schon Mädchen und Jungen im Kindergarten spielen, wie unterschiedliche Richtungen ihre Temperamente haben, dann bietet die rein kulturelle Prägung keine schlüssige Erklärung mehr.

Dating Plattformen sind auch ein gutes Beispiel für unterschiedliche Veranlagungen. Wenn eine hetero Frau sich anmeldet, bekommt sie 400 Anschreiben. Wenn sich ein hetero Mann anmeldet, dann bekommt er nur das Begrüßungs-Anschreiben des Betreibers.

(bearbeitet)
vor 58 Minuten, schrieb Windgust:

Ich denke, wissenschaftliche Fakten lassen sich für beide Seiten finden. Ich vertraue lieber meiner eigenen Lebenserfahrung.Wenn ich sehe wie unterschiedlich schon Mädchen und Jungen im Kindergarten spielen, wie unterschiedliche Richtungen ihre Temperamente haben, dann bietet die rein kulturelle Prägung keine schlüssige Erklärung mehr.Dating Plattformen sind auch ein gutes Beispiel für unterschiedliche Veranlagungen. Wenn eine hetero Frau sich anmeldet, bekommt sie 400 Anschreiben. Wenn sich ein hetero Mann anmeldet, dann bekommt er nur das Begrüßungs-Anschreiben des Betreibers.


Vorsicht, es wird lang. *g*

 

Guten Morgen Windgust,
magst Du mir mal diese andere Seite vorstellen und benennen, was die so aussagt? Und hat sie valide Studien dazu?
Ich gehe jetzt aber nicht davon aus, dass Du versuchst, eine False Balance aufzubauen und Wissenschaft zu relativieren, oder?
Postfaktisches Denken ist meist nicht sehr hilfreich.


Zu Deinen Erfahrungen, die vermutlich alle Eltern und Erzieher:innen teilen, ich auch, frage ich mich,
ob Du etwa glaubst, dass ein dreijähriges Kind im Kindergarten ein biologisches Naturprodukt ist, das noch völlig unberührt von den Erwartungen seiner Eltern (und Umfeld) ist? ;-)
Ich sprach ja von Studien, in denen ganz bewusst Kinder frei von Stereotypen erzogen wurden.
Das ist im Durcheinander des Kindergartens und der Eltern sicher nicht der Fall.
Siehst Du also Symptome einer Biologie oder der Erziehung und Sozialisation?
Wie erklärst Du Dir (uns), dass stereotypfreies Aufwachsen sich im Ergebnis dann so drastisch anders äußert?

Historisch haben diese Studien zudem Rückendeckung.
Die Anthropologie hat das alte Bild vom jagenden Mann und der beerenpflückenden Frau längst revidiert. Es herrschte Gleichberechtigung und Frauen jagten sehr erfolgreich (Großwild) und führten auch an. 
Es gab auch keinen Besitz zum Anhäufen und somit wenig Grund für Machtstrukturen.
Kooperation war unsere Stärke, egal ob m oder w.
Schau Dir doch mal die Agta auf den Philippinen an oder die Aka-Pygmäen, deren Väter den Kleinen zur Beruhigung die Brust geben.
Sorry, aber wenn Biologie ein starres Gesetz wäre, könnten diese Männer nicht so extrem fürsorglich und diese Frauen nicht so erfolgreich auf der Jagd sein.


Die Plattformen sind ein interessanter Punkt aber spiegeln sie nicht nur ein tradiertes Jagd- und Auswahlmuster wider, das durch Algorithmen verstärkt wird?
Wenn das Verhalten auf Dating-Plattformen biologisch determiniert wäre, warum hat sich dann erst mit der Einführung von Algorithmen das Gießkannenprinzip so extrem entwickelt? War die Biologie vor 50 Jahren eine andere?
Und was hat es mit Gefühlen und den genannten Studien zu tun, dass Du es hier eingeführt hast?
 

Ich wiederhole mich einfach mal.
"Viele Unterschiede in unseren Fähigkeiten (z.B. Empathie, räumliches Denken) schrumpfen drastisch oder verschwinden, wenn Kinder frei von Stereotypen aufwachsen. Dazu gibt es valide Studien."
 

Meine persönlich Meinung ist, sich auf falschen Annahmen auszuruhen, also das scheiß Verhalten Biologie ist, finde ich, degradiert uns Menschen, vor allem uns Männer gehörig, obwohl wir doch in der Lage sind, Kraft unseres Geistes die Umwelt zu formen, ja sogar zu zerstören. Aber das Kackverhalten kriegen wir nicht geändert?

Windgust, hast Du sowenig Vertrauen in Deine und unsere Fähigkeiten? Ich appelliere an Deine Fähigkeit, im klassischen Sinne querzudenken, wo man die Wissenschaft anerkennt und faktenbasiert argumentiert.
Die Wissenschaft hinterfragt sich ebenfalls ständig, aber sie liefert immer valide Argumente und verknüpft Wissen aus vielen Bereichen und verlässt auch mal ausgetretene Pfade.


Insgesamt, nicht an Dich gerichtet, bin ich in diesem und anderen Themen sehr erstaunt, wie stark sich besonders die Männer an die Biologie klammern, um (Fehl)Verhalten zu erklären.

 

bearbeitet von Leise_statt_Laut
(bearbeitet)
vor 41 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Insgesamt, nicht an Dich gerichtet, bin ich in diesem und anderen Themen sehr erstaunt, wie stark sich besonders die Männer an die Biologie klammern, um (Fehl)Verhalten zu erklären.

Wie gesagt, ich habe meine eigene Lebens-Studie durchgeführt und glaube an sie.

Fehlverhalten damit zu erklären ist mir auch zu billig. Für sein Fehlverhalten ist immernoch jeder selbst verantwortlich. Dass hat nichts mit den unterschiedlichen Veranlagungen zu tun, die ich sehe.

"Männer kommen vom Mars und Frauen von der Venus". Wenn ich diesen Beziehungsratgeber zusammen mit meiner Frau lese, lachen wie uns kaputt, wie gut dort geschildertes männliches und weibliches Verhalten zu uns passt.

Das erwähnte Verhältnis von 400:1 kannst du dir immernoch mit Prägungen erklären? In der heutigen, gleichberechtigten Zeit?

bearbeitet von Windgust
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