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Gefühle zeigen ?


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Empfohlener Beitrag

Luderwicht
vor 3 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Ich lese in den Kommentaren von seichten Versuchen, Frauen und Männer (mal wieder) auf eine Stufe zu stellen und zu relativieren.

Ich verstehe, ganz allgemein und threadübergreifend, diesen Impuls nicht, Frauen und Männer immer gleichberechtigt irgendwie darzustellen, wenn ein Thema die Männer betrifft.
Es ist für beide Geschlechter wenig hilfreich, wenn es um ein spezifisches Männerthema geht, sinngemäß ein "aber Frauen auch“ hinterherzuschieben. Das verwässert doch nur die Ernsthaftigkeit des eigentlichen Problems.
 

Das Thema hier ist, finde ich,  sehr geschlechtsspezifisch und man kann deutliche Unterschiede beobachten, z.B. die  Rate an vollendeten Suiziden bei Männern, wo genau dieses "bloß keine Gefühle zeigen" mit ein großes Puzzleteil ist, zumal Männer und Frauen scheinbar immer noch sehr oft anders im Umgang mit Gefühlen sozialisiert werden, wenn auch ein gegenteiliger Trend beobachtbar ist.

Was sind die Parameter, dass die Söhne in einigen Familien lernen, emotional sein zu dürfen, und in anderen nicht?

Bildungsniveau, Bildungsrichtung (BWL vs Heilerziehungspfleger), Mindset, Wohnumfeld, Familienstruktur, Alkoholkonsum, Brillenträger, …? 🤔🤫😎

HansDampf77
vor 32 Minuten, schrieb Chaoth:

Ich kenne das Feedback, speziell auf dem Singlemarkt, als eher entwertend, zu anstrengend, etc.

Auf Menschen die andere Menschen wegen Schwächen und Krankheiten abwerten, kann und sollte man gut verzichten! 
Was für mich auch für Menschen zählt, die zu mir respektvoll und nett sind, aber andere Menschen so behandeln! 
 

Ich finde man sollte bei Date‘s aber auch nicht gleich zum Anfang Alles auf den Tisch legen, das kann schnell Andere überfordern und für einem selbst verletzend sein. 
 

Erstmal schauen ob die Chemie passt und darauf ggf. erstmal eine Basis schaffen. Wenn man Menschen dann etwas besser kennengelernt hat, bekommt man eigentlich mit, ob sie mit den „Schwächen“ klarkommen könnten. 
 

Aber nur weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat, so wie wohl fast Jeder, sollte man seine „Schwächen“ nicht als Grund vorschieben und ggf. dann noch über die „ach so schlechte Gesellschaft“ schimpfen! 
 

MMn gibt es SEHR viele gute Menschen! Doch wer die Welt nur aus einer negativen Brille betrachtet, voll mit Vorurteile, nur das schlechte in der Welt sieht, übersieht schnell das Gute und die guten Menschen!!! 

(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb Luderwicht:

Was sind die Parameter, dass die Söhne in einigen Familien lernen, emotional sein zu dürfen, und in anderen nicht?

Bildungsniveau, Bildungsrichtung (BWL vs Heilerziehungspfleger), Mindset, Wohnumfeld, Familienstruktur, Alkoholkonsum, Brillenträger, …? 🤔🤫😎


Ich kenne sie nicht alle und bin mir fast sicher, dass man keine vollumfängliche Liste machen kann.
Aber Du hast Beispiele genannt, wo in jungen Jahren Fehlentwicklungen passieren können, dann kann natürlich auch etwas vorgelebt  und auch beobachtet werden.
Weder Schmerzen noch Gefühle zu zeigen, kann z.B. mit Mangel an Zuneigung verbunden sein, und es kommt dann dazu, dass vieles nicht rausgelassen wird/werden kann und sich etwas aufstaut. Manches endet in Therapien (und immer mehr, zum Glück, nutzen sowas), anderes in unglücklichen Leben, Beziehungen und sogar im Suizid.

Ja, es liegt eindeutig an den Brillen. *zwinkermsiley*

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
HansDampf77
vor 31 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Ich lese in den Kommentaren von seichten Versuchen, Frauen und Männer (mal wieder) auf eine Stufe zu stellen und zu relativieren.

Ich verstehe, ganz allgemein und threadübergreifend, diesen Impuls nicht, Frauen und Männer immer gleichberechtigt irgendwie darzustellen, wenn ein Thema die Männer betrifft.
Es ist für beide Geschlechter wenig hilfreich, wenn es um ein spezifisches Männerthema geht, sinngemäß ein "aber Frauen auch“ hinterherzuschieben. Das verwässert doch nur die Ernsthaftigkeit des eigentlichen Problems.
 

Das Thema hier ist, finde ich,  sehr geschlechtsspezifisch und man kann deutliche Unterschiede beobachten, z.B. die  Rate an vollendeten Suiziden bei Männern, wo genau dieses "bloß keine Gefühle zeigen" mit ein großes Puzzleteil ist, zumal Männer und Frauen scheinbar immer noch sehr oft anders im Umgang mit Gefühlen sozialisiert werden, wenn auch ein gegenteiliger Trend beobachtbar ist.

Ich glaube das der diesbezüglich Unterschied, zwischen Frauen und Männer, nicht alleine an der Sozialisierung liegt. 
 

Natürlich spielt auch die Sozialisierung eine Rolle, so wie die eigenen Vorbilder, doch mMn liegt der Unterschied viel tiefer, in unseren unterschiedlichen Wesen. 
 

Als ich angefangen habe mich mit Tantra zu beschäftigen, eigentlich schon früher, habe ich mich u.A. auch mit alten asiatischen Leeren auseinandergesetzt. 
Ich muss zwar gestehen das ich Vielen erstmal skeptisch gegenüber stand und glaubte das dabei viel Blödsinn erzählt wird. 
Doch da meine Skepsis meine Neugier und Wissbegierde nicht unterdrückte, habe ich mich auch mit Dingen beschäftigt, die mir teilweise erstmal suspekt waren. 
 

Heute könnte ich ganze Bücher damit füllen, musste einsehen das an Vielen zumindest ein Teil was dran ist und kann immer noch Viel lernen. 
 

Alles zu erklären würde diesen Rahmen sprengen, doch sollte man verstehen das für Männer ihr „Herz“, ihr Schwächstes und Empfindlichstes ist… Frauen sind da meist anders, da ihr Herz meist ihr Stärkstes ist… 

vor 16 Minuten, schrieb HansDampf77:

Ich glaube das der diesbezüglich Unterschied, zwischen Frauen und Männer, nicht alleine an der Sozialisierung liegt. 
 

Natürlich spielt auch die Sozialisierung eine Rolle, so wie die eigenen Vorbilder, doch mMn liegt der Unterschied viel tiefer, in unseren unterschiedlichen Wesen. 
 

Als ich angefangen habe mich mit Tantra zu beschäftigen, eigentlich schon früher, habe ich mich u.A. auch mit alten asiatischen Leeren auseinandergesetzt. 
Ich muss zwar gestehen das ich Vielen erstmal skeptisch gegenüber stand und glaubte das dabei viel Blödsinn erzählt wird. 
Doch da meine Skepsis meine Neugier und Wissbegierde nicht unterdrückte, habe ich mich auch mit Dingen beschäftigt, die mir teilweise erstmal suspekt waren. 
 

Heute könnte ich ganze Bücher damit füllen, musste einsehen das an Vielen zumindest ein Teil was dran ist und kann immer noch Viel lernen. 
 

Alles zu erklären würde diesen Rahmen sprengen, doch sollte man verstehen das für Männer ihr „Herz“, ihr Schwächstes und Empfindlichstes ist… Frauen sind da meist anders, da ihr Herz meist ihr Stärkstes ist… 


Willst Du damit sagen, dass es um angeborene Unterschiede geht?

HansDampf77
vor 8 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:


Willst Du damit sagen, dass es um angeborene Unterschiede geht?

Ja. 

Ich wünsche mir sehr, dass Männer Gefühle zeigen und auch darüber reden können. Mein Exmann ist so erzogen worden, dass man keine Gefühle zeigt und keine Probleme hat und auch nicht darüber spricht. Deshalb hat er jahrelang seine Depression vor allen versteckt und mit Alkohol kompensiert, sie auch selbst negiert, sich dadurch in ein Burn-Out manövriert . Unsere Beziehung ist daran nach 28 Jahren gescheitert und er ist auch nicht für seine Kinder da, da er sich immer noch weigert professionelle Hilfe anzunehmen. Seine Familie weiß immer noch nichts davon. Ein Leben voller Lügen, weil er glaubt Stärke zeigen zu müssen. Wahre Stärke ist Probleme anzusprechen und sich Hilfe zu holen. Der patriarchalische Männlichkeitswahn bringt für Frauen und Männer nichts Gutes.

Luderwicht
vor 44 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:


Ich kenne sie nicht alle und bin mir fast sicher, dass man keine vollumfängliche Liste machen kann.
Aber Du hast Beispiele genannt, wo in jungen Jahren Fehlentwicklungen passieren können, dann kann natürlich auch etwas vorgelebt  und auch beobachtet werden.
Weder Schmerzen noch Gefühle zu zeigen, kann z.B. mit Mangel an Zuneigung verbunden sein, und es kommt dann dazu, dass vieles nicht rausgelassen wird/werden kann und sich etwas aufstaut. Manches endet in Therapien (und immer mehr, zum Glück, nutzen sowas), anderes in unglücklichen Leben, Beziehungen und sogar im Suizid.

Ja, es liegt eindeutig an den Brillen. *zwinkermsiley*

Das weiß ich ja alles 😉

Wer bringt seinen Söhnen bei, sich nicht so „anzustellen“, nicht zu heulen, dass stark sein bedeutet, alles auszuhalten, auch wenn man es nicht aushalten kann?

Natürlich liegt es sehr daran, wie man selbst aufgewachsen ist. Aber Erziehung und Sozialisation geschehen nicht nur durch die Eltern. Da mischen der Kiga mit, die Schulen, die Freunde, … 

Gibt es generelle Gründe, wie in meinem vorherigen Beitrag erwähnt?

Gibt es ein Nord-Süd- oder Ost-West-Gefälle? Dürfen Söhne aus Armen oder reichen Familien eher heulen, Jungs, die Schwestern haben, … 

Ich erwarte keine wirkliche Antwort! Es sind eher Gedankengänge 🤗

HansDampf77
vor 8 Minuten, schrieb WeißeLöwin:

Ich wünsche mir sehr, dass Männer Gefühle zeigen und auch darüber reden können. Mein Exmann ist so erzogen worden, dass man keine Gefühle zeigt und keine Probleme hat und auch nicht darüber spricht. Deshalb hat er jahrelang seine Depression vor allen versteckt und mit Alkohol kompensiert, sie auch selbst negiert, sich dadurch in ein Burn-Out manövriert . Unsere Beziehung ist daran nach 28 Jahren gescheitert und er ist auch nicht für seine Kinder da, da er sich immer noch weigert professionelle Hilfe anzunehmen. Seine Familie weiß immer noch nichts davon. Ein Leben voller Lügen, weil er glaubt Stärke zeigen zu müssen. Wahre Stärke ist Probleme anzusprechen und sich Hilfe zu holen. Der patriarchalische Männlichkeitswahn bringt für Frauen und Männer nichts Gutes.

Es ist nicht nur der patriarchale Männlichkeitswahn, der kommt noch verstärkend dazu…. 
 

Das Frauen und Männer tendenziell andere Wesenszüge haben, liegt nicht nur an die Prägung, sondern auch an unterschiedlichen Wesenszüge. 
 

 

vor 4 Minuten, schrieb HansDampf77:

Ja. 


Bedeutet das dann nicht, dass sich das Problem nicht alleine durch Erziehung/Sozialisation lösen lässt?

Wie passt es dann dazu, dass prähistorische Frauen eine höhere Knochendichte hatten (nur heutige Spitzenathletinnen erreichen das vergleichbar) und eine gleichberechtigte Rolle spielten wähend Jagd, Feldarbeit, Alltag, etc.?
Viele Unterschiede in unseren Fähigkeiten (z.B. Empathie, räumliches Denken) schrumpfen drastisch oder verschwinden, wenn Kinder frei von Stereotypen aufwachsen. Dazu gibt es valide Studien.
Ist es nicht so, dass sich unser Hirn so verdrahtet, wie wir es benutzen?
Existieren denn Hinweise, dass Männer emotional verwundbarer geboren (ihr Herz als Schwächstes) werden als Frauen oder ist das vielleicht nur kulturell bedingt?
Hat die Geschichte nicht immer wieder gezeigt, wie flexibel die Geschlechterrollen sind?

Weißt Du was anderes?

Was Du über Tantra und so schreibst, sind tolle philosophische Modelle, aber sie stammen aus Zeiten, in denen man noch nicht wirklich was über unser Hirn oder prähistorische Knochenfunde wusste. 

Ich meine, wie sind alle gleichermaßen zu Gefühlen fähig, wenn wir von klein auf in die richtigen Bahnen gelenkt werden und es wäre sicher sehr gut für die Männerwelt.
 

 

vor 4 Minuten, schrieb Luderwicht:

Das weiß ich ja alles 😉

Wer bringt seinen Söhnen bei, sich nicht so „anzustellen“, nicht zu heulen, dass stark sein bedeutet, alles auszuhalten, auch wenn man es nicht aushalten kann?

Natürlich liegt es sehr daran, wie man selbst aufgewachsen ist. Aber Erziehung und Sozialisation geschehen nicht nur durch die Eltern. Da mischen der Kiga mit, die Schulen, die Freunde, … 

Gibt es generelle Gründe, wie in meinem vorherigen Beitrag erwähnt?

Gibt es ein Nord-Süd- oder Ost-West-Gefälle? Dürfen Söhne aus Armen oder reichen Familien eher heulen, Jungs, die Schwestern haben, … 

Ich erwarte keine wirkliche Antwort! Es sind eher Gedankengänge 🤗


Ich verstehe Dich.
Es ist wie mit vielen anderen Dingen auch. Es lässt sich durch alle Schichten und Variationen beobachten, finde ich. Wir werden viele Anekdoten und Beispiele finden, wo die Männer sehr gefühlvoll sind, während es nichts an den Statistiken und Durchschnitten ändert.

Ich wünsche Dir wunderbare Gedankengänge.

HansDampf77
(bearbeitet)
vor 41 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Bedeutet das dann nicht, dass sich das Problem nicht alleine durch Erziehung/Sozialisation lösen lässt?

Nein, denn man kann lernen das es Unterschiede gibt, lernen den Anderen besser zu verstehen und wie man besser aufeinander zugehen kann. 
 

Doch solange „Frauenversteher“ eher als Schimpfwort genutzt wird, zumindest abwertend gemeint ist, Männer und Frauen, von dem anderen Geschlecht, als unbegreifliche Wesen gesehen werden, wird das Nichts. 

vor 41 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Wie passt es dann dazu, dass prähistorische Frauen eine höhere Knochendichte hatten (nur heutige Spitzenathletinnen erreichen das vergleichbar) und eine gleichberechtigte Rolle spielten wähend Jagd, Feldarbeit, Alltag, etc.?
Viele Unterschiede in unseren Fähigkeiten (z.B. Empathie, räumliches Denken) schrumpfen drastisch oder verschwinden, wenn Kinder frei von Stereotypen aufwachsen. Dazu gibt es valide Studien.
Ist es nicht so, dass sich unser Hirn so verdrahtet, wie wir es benutzen?
Existieren denn Hinweise, dass Männer emotional verwundbarer geboren (ihr Herz als Schwächstes) werden als Frauen oder ist das vielleicht nur kulturell bedingt?
Hat die Geschichte nicht immer wieder gezeigt, wie flexibel die Geschlechterrollen sind?

Sich körperlich anzupassen, geht viel schneller, als das sich tief sitzende, die nicht von Prägung stammende, Wesen ändern. 
 

Frauen und Männer sind biologische nicht gleich, was über die reine Anatomie hinweg geht. 
 

Es ist mMn auch nicht erstrebenswert, die unterschiedlichen Wesen zu versuchen anzupassen/anzugleichen (wenn das überhaupt geht). MMn macht es viel mehr Sinn, besser die Unterschiede zu verstehen und zu lernen wie man mit diesem Verständnis besser zueinander findet. 
 

Leider wird in unserer Zeit gedacht das man  als Individuum „perfekt“ sein sollte, bildlich gesehen eine perfekte Kugel. 
 

Doch Menschen sind alleine Wenig, nur im Team sind wir wirklich gut! Und das grundlegende Team der Natur, ist das Team zwischen Frau und Mann. Im perfekten Fall ergänzt man sich, nutzt die Stärken des Anderen und gleicht seine Schwächen aus. 
 

Ying und Yang, ☯️ daher kam ich sinnbildlich auf die Kugel. Zwei (vermeintlich) perfekten Kugeln, prallen eher voneinander ab. Doch wenn zwei perfekt zueinander passende Teile zu einer Kugel werden, ist eine wirkliche Einheit möglich. 
 

Ein Motor wird kein Getriebe und ein Getriebe kein Motor, da bringt das Beste Wollen Nichts. Doch wenn man die Unterschiede versteht, akzeptiert, kann man feststellen das Motoren besser mit Getriebe funktionieren und umgekehrt. 

bearbeitet von HansDampf77
vor 22 Minuten, schrieb HansDampf77:

Nein, denn man kann lernen das es Unterschiede gibt, lernen den Anderen besser zu verstehen und wie man besser aufeinander zugehen kann. 
 

Doch solange „Frauenversteher“ eher als Schimpfwort genutzt wird, zumindest abwertend gemeint ist, Männer und Frauen, von dem anderen Geschlecht, als unbegreifliche Wesen gesehen werden, wird das Nichts. 


Satz 1 teile ich und damit sind wir doch wieder sehr nah beieinander außerhalb der Biologie. *tsjakkaa*
Es ist immer schön, mit Dir zu schreiben. Du bist ein freundlicher und sehr umgänglicher Mensch.

Frauenversteher als Schimpfwort ist kacke, aber wer das nutzt, sagt doch viel über sich selbst aus. Wir haben noch einen sehr langen Weg vor uns. Das Geschlecht spielt keine Rolle, solange Menschen ihre schlechten Eigenschaften pflegen.

Dein Ansatz asiatischer Philosophien ist prima, wobei ich Tantra dann mehr in Richtung Dalai Lama und den 4 edlen Wahrheiten verorte.
Überzogene Ichs sind das Problem dieser Welt.

HansDampf77
vor 7 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:


Satz 1 teile ich und damit sind wir doch wieder sehr nah beieinander außerhalb der Biologie. *tsjakkaa*
Es ist immer schön, mit Dir zu schreiben. Du bist ein freundlicher und sehr umgänglicher Mensch.

Frauenversteher als Schimpfwort ist kacke, aber wer das nutzt, sagt doch viel über sich selbst aus. Wir haben noch einen sehr langen Weg vor uns. Das Geschlecht spielt keine Rolle, solange Menschen ihre schlechten Eigenschaften pflegen.

Dein Ansatz asiatischer Philosophien ist prima, wobei ich Tantra dann mehr in Richtung Dalai Lama und den 4 edlen Wahrheiten verorte.
Überzogene Ichs sind das Problem dieser Welt.

Wenn wir jetzt mal auf die Biologie zurückkommen, nicht all zu Tief gehen, kann man doch schon die Unterschiede bei unseren Hormonen sehen, die uns die Natur mitgeben hat und auch unsere Wesen beeinflusst. Keine Erziehung der Welt wird was daran ändern, das Frauen normalerweise mehr Östrogene als Männer und Männer mehr Testosteron haben. 
 

Man könnte durch Eingriff in die Gene oder Zusätze/Medikamente diesbezüglich eine Angleichung schaffen… Doch das ist so dumm, wie der Glauben das wir die Natur nach unseren Vorstellungen verändern können, ohne ggf. schwerwiegende Konsequenzen dadurch zu haben. 
 

Einige Völker vor uns haben es besser verstanden, da sie versuchten mit der Natur in Symbiose zu leben und nicht versuchten die Natur zu beherrschen. 
 

Man sollte nicht versuchen aus einer Wüste einen Regenwald zu machen und aus einem Regenwald eine Wüste. Besser ist es die Gegebenheiten anzunehmen wie sie sind und sich den Gegebenheiten anzupassen.

vor 24 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Es ist immer schön, mit Dir zu schreiben. Du bist ein freundlicher und sehr umgänglicher Mensch.

Danke, gleichfalls. 

vor 27 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Dein Ansatz asiatischer Philosophien ist prima, wobei ich Tantra dann mehr in Richtung Dalai Lama und den 4 edlen Wahrheiten verorte.

Dabei geht es mehr um eine Geisteshaltung. Beim Tantra gibt es das zwar auch, doch bezog ich mich eher auf die unterschiedlichen Energieflüsse und die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. 

Auf gar keinen Fall! Du wirst nur Ausgenutzt, jeden Fall bei mir so.

vor 4 Stunden, schrieb HansDampf77:

Auf Menschen die andere Menschen wegen Schwächen und Krankheiten abwerten, kann und sollte man gut verzichten! 
Was für mich auch für Menschen zählt, die zu mir respektvoll und nett sind, aber andere Menschen so behandeln! 
 

Ich finde man sollte bei Date‘s aber auch nicht gleich zum Anfang Alles auf den Tisch legen, das kann schnell Andere überfordern und für einem selbst verletzend sein. 
 

Erstmal schauen ob die Chemie passt und darauf ggf. erstmal eine Basis schaffen. Wenn man Menschen dann etwas besser kennengelernt hat, bekommt man eigentlich mit, ob sie mit den „Schwächen“ klarkommen könnten. 
 

Aber nur weil man schlechte Erfahrungen gemacht hat, so wie wohl fast Jeder, sollte man seine „Schwächen“ nicht als Grund vorschieben und ggf. dann noch über die „ach so schlechte Gesellschaft“ schimpfen! 
 

MMn gibt es SEHR viele gute Menschen! Doch wer die Welt nur aus einer negativen Brille betrachtet, voll mit Vorurteile, nur das schlechte in der Welt sieht, übersieht schnell das Gute und die guten Menschen!!! 

Es geht nicht darum ob solche Menschen tragbar sind, oft ist es ihnen einfach zu viel und das kann ich verstehen. Jeder hat seine eigenen Baustellen, Vorstellungen usw. und da passt man nunmal nicht wirklich ins Schema, da darf man auch nicht abwertend drüber urteilen, so viel weiß ich selbst.

Der Tip mit dem langsam angehen ist an sich gut, wird sich zeigen ob das Ausmaß der Quersumme dann aber nur das unvermeidliche hinauszögert. Komplexe Charaktere sind nunmal nicht jedermanns Sache.

Und nein, ich schimpf da nicht drüber, solche Menschen fallen bei mir grundsätzlich durchs Raster. Es sind "die Guten", die weh tun. Aber da wären wir wieder beim ersten Absatz. Und solange ich mich in diesem Teufelskreis drehe bleibe ich meinem Mantra treu.
Ich mag dennoch deine Sicht auf die Dinge, behalte das bitte bei. Gibt zu viele pauschalisierende, verbitterte Leute da draußen.

vor 15 Stunden, schrieb HansDampf77:

Wenn wir jetzt mal auf die Biologie zurückkommen, nicht all zu Tief gehen, kann man doch schon die Unterschiede bei unseren Hormonen sehen, die uns die Natur mitgeben hat und auch unsere Wesen beeinflusst. Keine Erziehung der Welt wird was daran ändern, das Frauen normalerweise mehr Östrogene als Männer und Männer mehr Testosteron haben. . Besser ist es die Gegebenheiten anzunehmen wie sie sind und sich den Gegebenheiten anzupassen

Guten Morgen, 
gerne komme ich, nicht all zu tief (ich versuche es wirklich), auf die Biologie-Idee zurück.

Hormone machen ihr eigenes Ding in uns, sollte man meinen, aber Geilheit kann man willentlich unterdrücken und Hormonwerte können wir ändern, z.B. durch Stress, Sport und auch Fürsorge.
Ich erwähnte ja, dass es Studien gibt, die zeigten, dass Jungs und Mädchen, ohne Stereotype erzogen, in ihren Fähigkeiten, auch der Empathie, kaum bis keine Unterschiede mehr zeigten.

Sind wir also nicht doch mehr an Kultur dran als an angeborenen Anlagen?
Hormonspiegel und Verhaltensdiktat sind verschiedene Dinge.
Testosteron macht nicht gefühlsblind. Es beeinflusst Antrieb, Libido und Dominanzstreben, aber nicht unsere Tränendrüsen.
Auch Männer haben Östrogene und Frauen Testosteron.  Das ist ein Gleichgewicht und kein binärer Schalter. Nur die Konzentration der Stoffe unterscheidet sich.

Unsere größte biologische Stärke ist die Anpassungsfähigkeit unseres Geistes.
Gefühle und Verhalten erleben mehr Einfluss durch Kultur, Erziehung und Sozialisation und Studien bestätigen das.
Ob ein Mann also hart wie Kruppstahl sein muss und keinen Schmerz kennt und dann keine Gefühle zeigt, ist überwiegend durch seine Umgebung definiert.
Ich drücke es mal anders aus.  Nur weil wir im Schnitt mehr Testi haben, bedeutet das nicht, dass wir naturgegeben weniger fühlen. Die Biologie gibt uns ein potential, aber die Kultur entscheidet, welche Teile unseres Potentials wir zeigen/nutzen dürfen und ausformen.
Unser Gehirn ist Biologie und unser Handeln/Denken beeinflusst Biologie. Du bist asiatischen Philosophien zugetan und verstehst sicher, wie sehr wir Kraft des Geistes uns selber beeinflussen können.

Es liegt also an uns im Einzelnen, aber auch an der Gesellschaft, was wir aus der Frage des TE  " sollen  , dürfen Männer heutzutage Gefühle zeigen  Emotionen oder müssen wir immer stark 💪 sein" machen und wie wir unseren männlichen Nachwuchs formen wollen.

Hans, ich bin kein Freund davon, wenn Menschen (negative) Verhaltensweisen, gerade hier in diesem und anderen Threads, durch Biologie erklären, relativieren und als "ist eben so" festlegen wollen. Dauerausrede Biologie. Bloß nicht an sich arbeiten und etwas verändern. Damit meine ich nicht Deine Argumentation und Dich als Mensch. Du bist immer nett und freundlich und zugänglich, Dir andere Perspektiven und auch Fakten anzuschauen und darüber nachzudenken.

Männer dürfen und sollten Gefühle (der Menschlichkeit) zeigen. Umso besser wird die Welt.

Männer greifen bei Problemen zur Flasche und/oder zu Drogen. Und das kann/darf/soll nicht sein. Wenn das Vertrauen nicht da ist oder ausgenutzt wird, dann macht mich das traurig. Andererseits ist es nachvollziehbar, nicht jeden mit seinen Sorgen belasten zu wollen. Dabei tut gerade eine andere Perspektive gut.

Ich habe nicht alles gelesen, daher vielleicht eine bereits gestellte Frage. Was verstehst du unter „Gefühlen“? Die Bekundung von tiefen Emotionen, wie Liebe, Schmerz oder ähnliches?
Wenn ich einen Mann liebe, würde ich es durchaus wünschen, dass auch er mir deutlich macht, dass er mich auch liebt. Nein, nicht durch Geschenke oder Zuwendung finanzieller Art. Er sollte in der Lage sein, mit mir darüber zu sprechen.
Genauso würde ich erwarten, dass er bei Trauer oder Wut auch darüber redet. Daran erkenne ich eine funktionierende Beziehung. Es gibt Phasen, in denen ich ihn auffangen kann und umgekehrt.

(bearbeitet)
vor 45 Minuten, schrieb Havelnixe72:

Männer greifen bei Problemen zur Flasche und/oder zu Drogen. Und das kann/darf/soll nicht sein. Wenn das Vertrauen nicht da ist oder ausgenutzt wird, dann macht mich das traurig. Andererseits ist es nachvollziehbar, nicht jeden mit seinen Sorgen belasten zu wollen. Dabei tut gerade eine andere Perspektive gut.


Ja, viele Männer haben nie gelernt, über ihren Schmerz zu sprechen und nutzen deshalb Suchtmittel zur Selbstmedikation.
Und andere Menschen greifen zu Konsum und Shopping, andere essen zu viel oder rauchen, andere lenken sich in Kommentarspalten und Foren ab, andere betreiben zuhause Bingewatching, etc.
Es gibt so viele Möglichkeiten mit Mangel umzugehen, um sich von sich selbst abzulenken.

Uns fehlen leider zigtausende kassenärztlich niedergelassene The***utInnen. Da haben wir die Männer, die keinen Schmerz kennen und so viele andere Sorgen, Nöte und Kümmernisse, die uns gesellschaftlich belasten. :disappointed_relieved:

Mittlerweile nutzen viele Männer das Angebot von Therapien, weil es mittlerweile auch in großen Teilen der Männerwelt voll okay ist, auch so an sich zu arbeiten.
Und auch sonst nehme ich wahr, dass Männer ihre Gefühle mittlerweile mehr und besser ausdrücken als meine Vater- und Opa-Generation.

Andere nicht belasten zu wollen, ist irgendwie  auch nur Ausdruck eines Mangels an Urvertrauen, finde ich. Vielleicht weil man in jungen Jahren zu sehr auf sich gestellt war und einiges fehlte und man hat nie gelernt, dass eine geteilte Last leichter ist.

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Immer stark und bereit sein, andere abzustechen und Kriege anzuzetteln ?? Nein, danke, empathielose Kerle stürzen die Welt in den Abgrund : die könnten definitv weg !!!

vor 5 Minuten, schrieb hopez:

Ich habe nicht alles gelesen, daher vielleicht eine bereits gestellte Frage. Was verstehst du unter „Gefühlen“? Die Bekundung von tiefen Emotionen, wie Liebe, Schmerz oder ähnliches?
Wenn ich einen Mann liebe, würde ich es durchaus wünschen, dass auch er mir deutlich macht, dass er mich auch liebt. Nein, nicht durch Geschenke oder Zuwendung finanzieller Art. Er sollte in der Lage sein, mit mir darüber zu sprechen.
Genauso würde ich erwarten, dass er bei Trauer oder Wut auch darüber redet. Daran erkenne ich eine funktionierende Beziehung. Es gibt Phasen, in denen ich ihn auffangen kann und umgekehrt.


Der TE wirkt leider nicht an seinem Beitrag mit, wenn ich ich nichts überlesen habe. :-( 
Das, was Du beschreibst, ist auch für mich ein Mindestmaß an Gefühlen für eine funktionierende Beziehung, wie ich sie mir vorstelle.

Es macht einen großen Unterschied ob Mann Gefühle zeigt oder ob er ständig jammert

Und dann noch jammert und nichts ändert

Für mich ist es wichtig verstanden zu werden. Das geht natürlich nur, wenn ein paar Menschen meine Gefühle, Gedanken, Meinungen usw erfahren, inklusive die ausbleibenden. Wenn man "gelernt" hat, dass man sich in bestimmten Situationen soundo fühlt, dieses Gefühl aber ausbleibt. 

Bei der Suche nach Faktoren, die bedingen, wer seine Gefühle ausdrückt und wer weniger, überseht bitte nicht, dass man einen Teil seines Charakters bei Geburt schon hat. Nicht alles ist anerzogen oder aberzogen.

Männer (Menschen), die nur Wut, Schadenfreude und Überlegenheit ausdrücken können, gehören meiner Meinung nach abgeschafft, die können ersatzlos weg.

vor 44 Minuten, schrieb Georg-FR:

Für mich ist es wichtig verstanden zu werden. Das geht natürlich nur, wenn ein paar Menschen meine Gefühle, Gedanken, Meinungen usw erfahren, inklusive die ausbleibenden. Wenn man "gelernt" hat, dass man sich in bestimmten Situationen soundo fühlt, dieses Gefühl aber ausbleibt. 

Bei der Suche nach Faktoren, die bedingen, wer seine Gefühle ausdrückt und wer weniger, überseht bitte nicht, dass man einen Teil seines Charakters bei Geburt schon hat. Nicht alles ist anerzogen oder aberzogen.

Männer (Menschen), die nur Wut, Schadenfreude und Überlegenheit ausdrücken können, gehören meiner Meinung nach abgeschafft, die können ersatzlos weg.

Guten Morgen Georg,

gerade fühle ich, was Du sagst. Dieses Verstandenwerden kann ein sehr übler Geselle sein in unserer Kommunikation mit allem um uns herum. Die Empfänger verstehen ja auch oft nur entsprechend ihrer Erfahrungen und so kann ein Dreizeiler bei 3 Menschen 3 verschiedene Gefühle auslösen.
Verstandenwerden ist ein Reflexionsthema meiner Kindheit und Jugend.

Bei deinem Punkt vom Angeborenen stimme ich Dir in Teilen zu.
Was Du sagst ist korrekt und wunderbar in Zwillingsstudien zu beobachten, aber man sollte sich nie zurücklehnen auf ein "ist eben so", dazu ist das einfach auch zu gut erforscht.
Die Genetik liefert sowas wie Temperament, z. B. Introvertiertheit/Extrovertiertheit, aber wie wir Schmerz, Liebe oder Sorgen kommunizieren, ist fast zu 100% kulturell erlernt. 
Wenn Du vielleicht in diesen Punkten mitgehen kannst, haben wir dann nicht Potential zum "Abschaffen"?

Du schriebst vom Abschaffen negativer Männer. Könnten wir nicht statt abschaffen einfach vorbeugen durch eine bessere Sozialisation und bis dahin gegen Toxisches und Negatives gegenhalten?

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