Jump to content

Gefühle zeigen ?


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 41 Minuten, schrieb Windgust:

Wie gesagt, ich habe meine eigene Lebens-Studie durchgeführt und glaube an sie.
...
Das erwähnte Verhältnis von 400:1 kannst du dir immernoch mit Prägungen erklären? In der heutigen, gleichberechtigten Zeit?



Sind wir denn so sehr gleichberechtigt, wie Du suggerierst?
Gender Pay Gap, Gender Pension Gap, Orgasm Gap, etc.
Frauen leisten in Deutschland im Durchschnitt täglich an die 45 % mehr unbezahlte Sorgearbeit (Kindererziehung, Haushalt, Pflege von Angehörigen) als Männer. Sie sind häufiger alleinerziehend und treten in Beziehungen mit Kindern beruflich viel öfter zurück, während er weiter vorankommt. Geringere Rente, extrem oft im Armutsbereich. 75 % aller Teilzeitbeschäftigten sind Frauen.
Sie sind außerdem deutlich häufiger Opfer von sexueller Gewalt bis hin zu Femiziden.

Dein Ausweichen zieht bei mir nicht und ist nur eine privilegierte Sichtweise. Bleib beim Thema, bitte.
Es geht hier um Gefühle und Männer und nicht um Gleichberechtigung. Themen-Switching ist es unschön und kein Argument gegen die genannten Studien. Deine Lebens-Studien sind kein Beweis für die Allgemeinheit und gegen Fakten. Sie können nur Dir dienen.
Lebens-Studien sind nicht Merkmal von klassischem Querdenken, wie Du es Dir auf die Fahne geschrieben hast.


Du schreibst "Für sein Fehlverhalten ist immer noch jeder selbst verantwortlich." 
Wer ist für die Kinder und deren Verhalten im Kindergarten dann verantwortlich? Etwa Eltern und Erzieher:innen inkl. einem oft vorkommenden beschissenem Personalschlüssel und damit verbundener Vernachlässigung und wenig individuellem Eingehen auf Bedürfnisse?

Ich frage deswegen noch einmal, wie erklärst Du Dir, dass die Studien zeigten, dass stereotypisches Verhalten durch äußere Einflüsse wie Erziehung einfach mal verschwinden können im Gegensatz zum Kindergarten, wo einfach wild drauf los erzogen wird?


Du kannst gerne bei Lebens-Studien bleiben, aber damit blendest du eben nackte Fakten und Zahlen aus. kann man machen, ist aber unvernünftig. Hauptsache ist aber, dass Du damit glücklich lebst. Es ist immer gemütlicher, die eigene Wahrnehmung zur allgemeingültigen Wahrheit zu erklären.
Wir sind auf zwei verschiedenen Ebenen unterwegs.
So kommen wir  sehr sicher nicht zusammen und es steht Mitlesenden frei, sich rauszuziehen, was sie brauchen, um über das Thema nachzudenken.

Dabei können wir es dann eigentlich auch belassen. Oder was meinst Du? .

bearbeitet von Leise_statt_Laut
Am 7.5.2026 at 12:51, schrieb Angel-2021:

Das ist eine Frage , natürlich dürfen Männer Gefühle zeigen unbedingt sogar ,mit das wichtigste in einer zwischenmenschlichen Beziehung , die meisten Frauen freuen sich darüber ( mich eingeschlossen 😉)

Dann sage ich mal gefühlvoll mein Kompliment für eine hübsche Frau 

Gefühle zeigen und Gefühle haben sind immer noch zwei paar Stiefel....gruß aus RW

Unsere Perspektiven unterscheiden sich fundamental, lieber @Leise_statt_Laut.

Ich glaube nicht an deine Studie, zumindest nicht so, dass deine Schlussfolgerungen zwingende Wahrheit sind. Mit solchen Dogmen kann nicht mein eigenes Denken ausgeknipst werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse, gerade auf soziologischem Gebiet, unterliegen dem Wandel der Zeit. Und  ich glaube auch nicht an diese ganzen Gaps. Zwei Beispiele:

vor 8 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

75 % aller Teilzeitbeschäftigten sind Frauen.

Ich finde es positiv, dass es soviel Teilzeitjobs gibt. Neben Kindern und Haushalt ist es für viele Frauen wichtig auch noch Teilzeit arbeiten zu können.

Sorgearbeit ist keine Erwerbsarbeit. Um das familiär auszugleichen gilt der Zugewinn. Egal wer wieviel der Eheleute verdient, es wird alles geteilt, inkl. der Rentenansprüche.

Ich finde, wir können stolz darauf sein, wie gut die Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft umgesetzt ist. Was ja nicht heißt, das alles perfekt ist.

vor 10 Minuten, schrieb Windgust:

Unsere Perspektiven unterscheiden sich fundamental, lieber @Leise_statt_Laut.

Ich glaube nicht an deine Studie, zumindest nicht so, dass deine Schlussfolgerungen zwingende Wahrheit sind. Mit solchen Dogmen kann nicht mein eigenes Denken ausgeknipst werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse, gerade auf soziologischem Gebiet, unterliegen dem Wandel der Zeit. Und  ich glaube auch nicht an diese ganzen Gaps. Zwei Beispiele:

Ich finde es positiv, dass es soviel Teilzeitjobs gibt. Neben Kindern und Haushalt ist es für viele Frauen wichtig auch noch Teilzeit arbeiten zu können.

Sorgearbeit ist keine Erwerbsarbeit. Um das familiär auszugleichen gilt der Zugewinn. Egal wer wieviel der Eheleute verdient, es wird alles geteilt, inkl. der Rentenansprüche.

Ich finde, wir können stolz darauf sein, wie gut die Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft umgesetzt ist. Was ja nicht heißt, das alles perfekt ist.


Dein letzter Satz sagt es im Grunde, wenn auch nur schwammig. Die Gaps sind real und belegt.

Dass alles geteilt wird, erkenne ich nicht allumfassend, denn sonst wären nicht so viele Rentnerinnen in der Altersarmutsfalle.
Statistiken sind nun mal keine Meinung und die Schlangen bei den Tafeln bestehen zu einem großen Teil aus genau den Frauen, die Du in Deiner Lebensstudie als abgesichert betrachtest.
Es ist Utopie, dass die Männer alles fair teilen und finanziell die Frau ausgleichen und z.B. nen guten Batzen in die staatliche Rente ausgleichend einzahlen oder in eine private Vorsorge.
Deine Erklärung klingt ein wenig  so,  als würde man vor einem brennenden Haus stehen, aber sagen, dass man nicht an Hitze glaubt.

Außerdem bist Du dem eigentlichen Beitragsthema und meinen Argumenten dazu weiterhin ausgewichen.
Deswegen ist für mich an dieser Stelle die Diskussion beendet.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

so ermüdend, wie immer wieder alles auf einfache Dichotomien reduziert und durch irgendwelche populären Narrative (auch wenn die MANCHMAL sogar zutreffen) erklärt wird.

Ob man Gefühle hat, wie stark die sind, ob und in welchem Umfang man sie kontrolliert/dosiert, warum man das mancht, ob man das überhaupt kann, WANN man das macht und unter welchen Bedingungen nicht, was geschieht, wenn man ...

Nee, ist zu kompliziert. Aber man will ja auch nicht allzu stumpf wirken - zum Glück gibt es die Küchenpsychologie und verbreitete, wohlklingende Plattheiten.

Bin ich froh, dass ich den Ärger und Frust einigermaßen im Griff habe und bewusst darüber heulen kann. Ich befürchte nur, dass das recht schnell in ein hysterisches Joker-Lachen übergehen wird.

vor 27 Minuten, schrieb Leise_statt_Laut:

Es ist Utopie, dass die Männer alles fair teilen und finanziell die Frau ausgleichen und z.B. nen guten Batzen in die staatliche Rente ausgleichend einzahlen

Nein, das ist Gesetz. Im Scheidungsfalle wird der Zugewinn geteilt. Auch die Rentenansprüche werden zu gleichen Teilen aufgeteilt, egal wer eingezahlt hat.

Es gibt natürlich Rentnerinnen die eine sehr geringe Rente bekommen, aber "Rentnerinnen in der Altersarmutsfalle" sind eben auch mitarbeitende Ehefrauen. Z. B. die Zahnarztgattin, die im Büro geholfen hat. Dann hat sie eine geringe Rente, lebt aber in Saus und Braus zusammen mit ihrem Ehemann. Stirbt dieser, bekommt sie seine Rente anteilmäßig als Witwenrente weiter gezahlt.

Statistik ist halt auch immer eine Frage des Blickwinkels darauf.

vor 3 Stunden, schrieb Windgust:

Ich denke, wissenschaftliche Fakten lassen sich für beide Seiten finden. Ich vertraue lieber meiner eigenen Lebenserfahrung.

Wenn ich sehe wie unterschiedlich schon Mädchen und Jungen im Kindergarten spielen, wie unterschiedliche Richtungen ihre Temperamente haben, dann bietet die rein kulturelle Prägung keine schlüssige Erklärung mehr.

Dating Plattformen sind auch ein gutes Beispiel für unterschiedliche Veranlagungen. Wenn eine hetero Frau sich anmeldet, bekommt sie 400 Anschreiben. Wenn sich ein hetero Mann anmeldet, dann bekommt er nur das Begrüßungs-Anschreiben des Betreibers.

Wo wir von eigenen Erfahrungen sprechen 😉 - also: Ich bin Jg1970 und weiblich und hätte im Kindergarten gerne in der Bauecke gespielt! Durften wir Mädchen nicht! Wir mussten in der Puppenecke spielen 🤯 Ich habe es gehasst! Ich konnte damals genauso wenig Rollenspiele wie heute! Und wollte nicht! Mein Lieblingsspielzeug war Lego und Matchboxautos!
Eine Tochter (Jg 1993) von mir hat sich mit drei Jahren ein Parkhaus gewünscht, was sie natürlich auch bekommen hat. Allerdings sollte ich mich dafür rechtfertigen, habe ich natürlich nicht, aber einige Leute hatten wohl ein Schleudertrauma vom Kopfschütteln 🙄

Meine andere Tochter (Jg 1995) ist Chemieingenieurin. Ich denke, dass Männer, wenn sie so einen Studiengang beginnen, nicht so häufig gefragt werden, warum sie das denn studieren! 
Zu Beginn waren sie drei Studentinnen, sie hat als einzige weiter gemacht, bei ihrem Masterstudium in Süddeutschland war es ähnlich. Grundsätzlich schaffen es nur weniger als fünfzig Prozent aller Studierenden dieses Studiengangs, aber drei von fünf Frauen am Ende ist eben, absolut betrachtet, schade.

MMn gibt es primär Unterschiede zwischen Menschen. Und dann wird man in eine Familie, eine Kultur und Subkultur, in Systeme hineingeboren, in denen man im besten Fall einigermaßen weltoffen aufwachsen darf! In der man unterstützt wird, sich auszuprobieren, keine Helikopter-, Rasenmäher- oder sonstwas für Eltern über die Kinder wachen, sondern ihnen Mut zusprechen und sie neugierig sein lässt, ohne als Erwachsene sämtliche Werte vorzugeben! „Mach mal 🥰“, oder „Du machst das schon 🥰“ mit einem gelebten Dazusein und immer heimlich eine rettende Hand bereitzuhalten, gibt Kindern die Möglichkeit zur Selbstbefähigung, macht mutig und selbstbestimmt. Ich habe sicher viele Fehler gemacht, finde ich nicht gut, ist aber menschlich. Aber ich weiß auch, was ich richtig gemacht habe und mache! 
Die Menschen sind individuell, nicht die Geschlechter!


 

vor 3 Stunden, schrieb Leise_statt_Laut:

Insgesamt, nicht an Dich gerichtet, bin ich in diesem und anderen Themen sehr erstaunt, wie stark sich besonders die Männer an die Biologie klammern, um (Fehl)Verhalten zu erklären.

Es geht ja nicht grundsätzlich darum Fehlverhalten mit der Biologie zu begründen, sondern darum das Männer und Frauen nicht gleich sind. 
 

Was ist denn das Wichtigste, was uns die Natur mitgibt? 
Leben, überleben und sich fortpflanzen. 
 

Das sich nur im Sexuellen Unterschiede zeigen, ist auch rein von der Natur aus erklärbar. 
Natürlich hatten Kinder früher bessere Chancen zu überleben, wenn sie im Familienverbund aufgewachsen sind. Doch wenn es rein um den Trieb geht, sich fortzupflanzen, gibt es schon unterschiedliche Vorgehensweisen, die schon rein biologisch unterschiedlich sind. 
 

Männer könnten, um sich fortzupflanzen, auch auf das Modell gehen, so viele Kinder wie möglich zu zeugen, da sie dabei selbst wenig Risiken haben (im Gegensatz zu Frauen). Auch wenn Männer sich nicht um ihre z.B. 100 Kinder kümmern, ist die Wahrscheinlichkeit da das einige Kinder überleben und die Gene weitergeben. 
 

Frauen konnten dieses Model nicht nachgehen, da sie nicht so viele Kinder gebären können, zusätzlich jede Schwangerschaft und Geburt ein Risiko (damals noch viel mehr) birgt.

Wenn ich jetzt noch meine Erfahrungen mit Tantramassagen betrachte, gibt es dabei auch Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Wenn man Männer eine Tantramassage gibt, ist es z.B. kein wirkliches Problem wenn man nebenbei ihr Lingam berührt wird, wenn er z.B. im Weg liegt und besser positioniert wird. 
Bei Frauen sollte man es tunlichst vermeiden, zu früh die Yoni zu berühren! Die Yoni, wenn überhaupt gewollt, berührt man erst wenn die Frauen dafür bereit sind, was etwas Zeit bedarf. 
Berührt man zu früh die Yoni, kann man sich Viel versauen! Da könnte man der Frau auch unerwartet ein Eimer kaltes Wasser über den Körper kippen… 

vor 26 Minuten, schrieb Luderwicht:

Wo wir von eigenen Erfahrungen sprechen 😉 - also: Ich bin Jg1970 und weiblich und hätte im Kindergarten gerne in der Bauecke gespielt! Durften wir Mädchen nicht! Wir mussten in der Puppenecke spielen 🤯 Ich habe es gehasst! Ich konnte damals genauso wenig Rollenspiele wie heute! Und wollte nicht! Mein Lieblingsspielzeug war Lego und Matchboxautos!

Danke fürs teilen deiner Gedanken. An einer Stelle möchte ich einhaken:

Diese Zuordnung im Kindergarten nach Geschlechtsstereotypen, hat die dich umgeprägt? Denn das ist ja das, was oft behauptet wird, dass sich Menschen so leicht in eine gewünschte Richtung prägen lassen. Die Frage ist rhetorisch, du hast ja geschrieben, dass du deinen Weg gegangen bist. Das ist klasse und so nehme ich die Menschen war.

vor einer Stunde, schrieb Windgust:

Danke fürs teilen deiner Gedanken. An einer Stelle möchte ich einhaken:

Diese Zuordnung im Kindergarten nach Geschlechtsstereotypen, hat die dich umgeprägt? Denn das ist ja das, was oft behauptet wird, dass sich Menschen so leicht in eine gewünschte Richtung prägen lassen. Die Frage ist rhetorisch, du hast ja geschrieben, dass du deinen Weg gegangen bist. Das ist klasse und so nehme ich die Menschen war.

Ich behaupte, dass es insofern Einfluss genommen hat, dass ich mir Vieles, was ich als Kind oder Jugendliche an Stärke und Fähigkeiten gehabt hätte, eben doch nicht zugetraut habe. Zumindest hat es mich in dem maßgeblichen Alter, in dem man ua die Berufswahl trifft, an mir zweifeln lassen. Ich habe „nur“ Erzieherin gelernt. Ein wichtiger Beruf, aber ich bin in dem Bereich nicht teamfähig (besonders mit einigen Eltern hätte ich massive Schwierigkeiten) 🤪. Also eine echte Fehlentscheidung! 
Ich wäre gerne Bibliothekarin geworden, habe ich mir damals nicht zugetraut 🤷🏼‍♀️

Sich nicht ausprobieren zu können, gesagt zu bekommen, dass man etwas sowieso nicht kann, macht unter Umständen so viel mit einem, dass es auch Auswirkungen auf andere Lebensbereiche hat. Es macht klein! 

(bearbeitet)

Das tut mir leid zu hören, @Luderwicht. Eltern sollten ihre Kinder fördern bei dem was sie wollen.

bearbeitet von Windgust
×
×
  • Neu erstellen...