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123 Tage Trennungsschmerz - Und bei euch so?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Ich will nicht groß mit mischen hier, nur mach das nicht mit selbst Mitleid, lässt dich klein wirken.🚬
Geschrieben
Ich würde meinen, das die Dauer des Trennungsschmerzes von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig ist...und es daher keine allgemein gültige Antwort geben kann.
Ich persönlich habe jedenfalls unterschiedlich lange damit zu tun gehabt.
Geschrieben
Bei mir begann die Verarbeitung meist schon weit vor der endgültigen Trennung. Damit waren dann zum Stichtag die meisten Tränen schon geheult. Danach war der Blick dann binnen weniger Tage wieder nach vorn gerichtet.
Geschrieben

Das Thema tut mal ein wenig gut, mir jedenfalls und ich dachte von mir selbst immer, ich wäre zu sentimental, zur sehr ein Weichei bei dieser Sache. Jetzt weiss ich, wie vielen es auch nicht besser geht. Danke allen Teilnehmern für die Offenheit.

Geschrieben
fernbeziehung? das ist doch nur ein alibi, im grunde ist nichts anderes wie eine freundschaft+ man sieht sich nur am wochenende. wer weiss, wie das im alltag funktioniert hätte, wenn es soweit gekommen wäre mit zusammenziehen. ausserdem ist das typisch für eine fernbeziehung: du bist für den partner nicht verfügbar, wenn es ihm/ihr dreckig geht und umgekehrt. such dir was im umkreis von 30 minuten, da kann man auch mal von dort aus zur arbeit fahren. länger ist unfug und für mich einenF+
Geschrieben
Vor 2 Stunden, schrieb Exxxon:
Wenn man dies alles liest, fällt eins überwiegend auf. Männer werden verlassen, Frauen verlassen. Männer leiden, Frauen schließen ab.
Wie gesagt, überwiegend, nicht ausschließlich.
Was sagt das nun aus für mich? Das ich alles richtig mache

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich finde, wenn man einmal so richtig krass verletzt wurde, lernt man seine Gefühle zu steuern, obwohl sich das viele immer nicht vorstellen können.

Geschrieben
Kommt drauf an wie lange die Beziehung ging, wer Schluss gemacht hat und wie vorhersehbar oder vernünftig die Entscheidung sich anfühlt.
Aber generell trauere ich der Vergangenheit nicht lange nach und schaue dann lieber in die Zukunft. Um es Mal philosophisch zu betrachten beinhaltet jedes Ende auch einen neuen Anfang.
Geschrieben
Da ich mich auch mitten in einer Trennungsphase mit anschließender Scheidung befinde, kann ich nur berichten, dass es nach "nur" 7 Jahren ein langer trauer Prozess wird. Vieles muss verarbeitet werden und dies braucht Zeit. Es zu beschleunigen, um zeitnah wieder in eine Partnerschaft oder ähnliches zu gehen halte ich persönlich für falsch. Aber jedem das seine. Ich finde es wichtig, diesen Prozess ohne Hass zu dem gegenüber abzuschließen und dann ein Schlussstrich zu ziehen. Ich denke 1-2 Jahre brauche ich schon dafür, um jemand neues ein Teil meines Lebens werden zu lassen . In 7 Jahren ist so einiges passiert. Ich wünsche alles beste für die Zukunft
Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Linda0512:

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich finde, wenn man einmal so richtig krass verletzt wurde, lernt man seine Gefühle zu steuern, obwohl sich das viele immer nicht vorstellen können.

Korrekt. Wie ich hier auch schon schrieb, seitdem ich einmal wie ein Stück Müll weggeschmissen wurde, ich 10 Monate brauchte, um das zu verarbeiten......... Gut geschrieben von Dir, kann ich meine Gefühle steuern. Es ist halt so mit einer Trennung und shit happens. Neuer Tag, neues Glück 

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb Linda0512:

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich finde, wenn man einmal so richtig krass verletzt wurde, lernt man seine Gefühle zu steuern, obwohl sich das viele immer nicht vorstellen können.

Das ist oft nur die berühmte Mauer um einen selbst, die man baut. Sie hält leider auch das eventuell neue Gute ab...und kann zur Routine werden. Lieben zu können bedeutet immer schutzlos verletzlich zu sein. Ich möchte mir diese Fähigkeit erhalten, allen Risiken zum Trotz!

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 8 Minuten, schrieb Desasi:

Das ist oft nur die berühmte Mauer um einen selbst, die man baut. Sie hält leider auch das eventuell neue Gute ab...und kann zur Routine werden. Lieben zu können bedeutet immer schutzlos verletzlich zu sein. Ich möchte mir diese Fähigkeit erhalten, allen Risiken zum Trotz!

Am Thema vorbei, alle beide. Macht doch ein neues Thema auf.

Ja Du hast Recht. Ich hoffe das alle hier die mit Ihrem unglaublichen  Schmerz, und dem schrecklichen Gefühl der Einsamkeit, des Verlasseneins, der Hoffnungslosigkeit, ohne Zukunftsperspektive, und ohne jegliche Zärtlichkeit, die Sie so sehr vermissen, Ihr sollt wissen, es gibt Stellen , die können euch professionell helfen. Das wollt ich euch noch auf eurem harten, aber nicht aussichtlosen Weg der Einsamkeit mitgeben. Viel Glück . 

bearbeitet von Liam888
Geschrieben
vor 14 Minuten, schrieb Desasi:

Das ist oft nur die berühmte Mauer um einen selbst, die man baut. Sie hält leider auch das eventuell neue Gute ab...und kann zur Routine werden. Lieben zu können bedeutet immer schutzlos verletzlich zu sein. Ich möchte mir diese Fähigkeit erhalten, allen Risiken zum Trotz!

Nein, für mich ist das keine Mauer. Ich bin sehr wohl offen für Neues, aber ich habe aber einfach gelernt, noch genauer hinzuschauen und eine kurze Verliebtheit eben auch nur als das zu sehen was sie ist. Ich wundere mich auch immer wieder wie manche Menschen Liebe für sich definieren, wie schnell sich manche verlieben und wie schnell sie dann doch über die ach so große Liebe hinweg kommen. Das funktioniert für mich nicht. Ich liebe ganz oder gar nicht. Eine leichte Verliebtheit kann schön sein, aber sie verletzt mich eben auch nicht. Ich bin mir wichtig und deshalb passe ich noch mehr auf mich auf.

Geschrieben
umso länger mann zusammen wahr, desto länger braucht man, um drüber weg zu kommen
Geschrieben
@linda0512: weil die menschen sympathie mit liebe verwechseln. manche steigern sich in etwas hinein andere wiederum reden sich die liebe ein, sei es aus selbstzweck oder pragmatismus. ich hab seit der trennung von meiner ex vor 14 jahren einen dachschaden. ich lass mir viel zeit, mit dem ergebnis, dass die mädels dann plötzlich vergeben sind. aber egal was du machst und wie du prüfst, passieren kann etwas immer. man kann den menschen vor den kopf schauen, aber nicht hinein. was ich aber auch festgestellt habe, wenn du anständig bist, hast du nie ne chance. wie gesagt, es wird sympathie mit liebe verwechselt.
Geschrieben

Was habe ich damals gelitten.. Es hat lange gedauert, bis ich mich wieder auf jemanden einlassen konnte und bin prompt wieder auf die Schnautze gefallen.

Seit dem grenze ich mich ab, so gut es nur geht. Verliebtsein und Schmetterlinge im Bauch lasse ich noch zu, aber mich wieder richtig fallen zu lassen, geht einfach nur bis zu einem gewissen Punkt. 

Geschrieben
Bei mir hat das auch eine Weile gedauert bzw. dauert länger an. Abschließen kann ich sehr schnell, evtl. zu schnell, aber die Gefühle richtig verarbeiten braucht etwas länger Zeit. Ich denke in einem Monat sollte das schon wieder gehen. Dir weiterhin alles Gute bei der Verarbeitung!
Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb leandrohuares:

Ich will nicht groß mit mischen hier, nur mach das nicht mit selbst Mitleid, lässt dich klein wirken.🚬

Lesen und Verstehen! Eine gabe die nicht jeder besitzt 

Geschrieben
Denke bei so etwas gibt es keinen Tag X an dem man festmachen kann das es einem wieder besser geht. Es kommt vor allem darauf an wie innig und vertraut man zusammen war.
Geschrieben

Wenn ich einen Menschen im Herzen  habe dann dauert es sehr lange  bis ich diesen Menschen wieder hinausbekomme . Ich bin überrascht wie schnell das bei manchen hier geht . 

Geschrieben
Ich verarbeite überhaupt keine Trennung.Ich lerne damit zu leben.Des liegt daran das ich sehr lange brauche um jemand mental an mich ran zu lasse.Wenn ich dann aber ein Mädel ins Herz geschlosse hab,dann kann ich äusserst schwer wieder loslasse.
Geschrieben
Jeder geht damit anders um. Freundes- und Bekanntenkreis ist immer hilfreich bei der Bewältigung. Wenn das aber dann auch noch das Umfeld des Partners war …..Ablenkung hilft eigentlich immer
Anonymes-Mitglied-4
Geschrieben
Es gibt Beziehungen (auf freundschaftlicher Ebene) denen ich noch nach mehr als 10 Jahren nachtrauere...
Geschrieben
Nicht in die Opferrolle gehen
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