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Wie lange ist es kämpfen und ab wann ist es hinterherlaufen?


Fi****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Tja, lässt sich pauschal nicht beantworten.
Empfindet wohl jeder etwas anders. Is ja auch ein schmaler Grat, der sich auch noch bewegt.
Aber wenn es des Guten zuviel ist, spürt man das mehr als deutlich.
Solange man sich diese Frage noch stellen muss, kämpft man noch und das is auch ok so, selbst wenn man später rückblickend sagen muss, dass es sich nicht "gelohnt" hat.
Dann war's eben nur zu Übung.🤷🏼‍♂️
Geschrieben
Das ist meiner Meinung nach eine sehr individuell zu beantwortende Frage. Sowohl von Mensch zu Mensch als auch von Situation zu Situation. Die wichtigsten Fragen dabei sind vermutlich "Warum will A, aber B nicht? Und kann sich realistischerweise etwas an dieser Situation ändern?" Wenn man zu beiden Fragen keine sinnvollen Antworten hat, ist es wohl eher hinterherlaufen...
Geschrieben
Wenn vom gegenüber nur noch ablehnung kommt und kläre Worte gefallen sind !
Ab da ist der Punkt wo man loslassen sollte
Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb T0uch_me:

Nach dem kämpfen folgt bei mir die Resignation Hand in Hand mit der Gleichgültigkeit. Hinterherlaufen kam für mich noch nie in Frage. Und wie lange die Kämpfe ausgefochten werden, hängt mit der "Verbundenheit des Gegenüber zusammen.

Wer mir dem Feuer spielt ......sollte sich nicht verbrennen...im Kampf gibt es immer ein Verlierer und Niederlagen sich einzugestehen muss man Größe und Charakter besitzen und das haben die wenigsten. Allso rennen sie euch wehmütig hinterher. 

 

Geschrieben
Um jemand kämpfen und sich bemühen, ist auch immer ein hinterherlaufen!
Aber am Verhalten des anderen, kann man ja spüren ob es sich ĺohnt, oder ob die Bemühungen ins leere laufen und man dem anderen nur den Bauch pinselt, um dessen Ego aufzupimpen!
Bevor man aber seinen Stolz und seine Würde mit Füßen tritt, wäre der Punkt erreicht, das Trauerspiel schnellsten zu beenden!!
Geschrieben
Während einer Beziehung darf man nicht kämpfen müssen. Es harmoniert oder bringt nichts.
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Eine Trennung ist schmerzhaft aber auch ein klares Signal. Da ist kämpfen vergebene Mühe, denn der Entschluss ist ja gefasst. Ein erneutes Zusammenkommen würde dann ja auf der Basis von Mitleid erfolgen. Und ein Mensch der kämpfen muss, wird irgendwann müde. Entweder müde, weil der dauerhafte Kampf anstrengend ist oder weil sich Unzufriedenheit einschleicht, weil man erwartet, dass irgendwann etwas zurück kommt und das ausbleibt. Und kommt man tatsächlich wieder zusammen, glaube ich, dass man eh' bald in die alten Muster zurück fällt und am gleichen Punkt wie zuvor steht.
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Der Unterschied für mich zwischen kämpfen und hinterherlaufen ist der, dass man beim Kämpfen auf die Person eingeht und sich noch Gedanken macht. Ein Hinterherlaufen heißt nur noch, dass man nur noch um den alten Zustand bettelt.
Geschrieben
vor 13 Minuten, schrieb Imperatorin:

Kann beides ab Tag eins beginnen, oder erst in 50 Jahren....
Die Intensität ist ausschlaggebend.

Für mich ist es immer hinterherlaufen. Denn wenn ein Partner sein Interesse verloren hat ist es schwer zu glauben, dass es wieder da ist. Dazu noch das Problem, wer sagt dir, dass ihr bald die selben Diskussionen führt.

Meine Erfahrung ist die, auch wenn beide glauben die Beziehung ist gerettet, sie ende auf die gleiche Weise wieder. Lieber ein Kurzes , aber schmerzhaftes Ende. Garantien gibt es jedoch nicht.

 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Engelderlust69:

Wenn vom gegenüber nur noch ablehnung kommt und kläre Worte gefallen sind !
Ab da ist der Punkt wo man loslassen sollte

Manchmal werden Worte gesagt aus einer Wut heraus. Wäre dann ein Bemühen um Klärung nicht sinnig?

vor 1 Minute, schrieb Kuscheleinheit:

Wer mir dem Feuer spielt ......sollte sich nicht verbrennen...im Kampf gibt es immer ein Verlierer und Niederlagen sich einzugestehen muss man Größe und Charakter besitzen und das haben die wenigsten. Allso rennen sie euch wehmütig hinterher. 

 

Kampf ist auch ein unglückliches Wort in dieser Angelegenheit. Sich Bemühen ein Mißverständnis zu klären finde ich setzt Größe voraus.

Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb SweetGwendoline:

Für mich macht beides keinen Unterschied... Immer ist einer dabei der nicht mehr will und einer der das nicht akzeptieren kann... Das Ergebnis ist meist das selbe, es wird nur anders genannt. Der der geht, nennt es hinterher laufen, der der hinterher läuft nennt es kämpfen...

Das ist auch eine sehr schöne Erklärung!

Geschrieben
Ich habe meiner Meinung nach die letzten 3 jahre verbracht zu kämpfen, doch es war sinnloses hinterherlaufen. 😪 schwieriges Thema .... es kommt immer drauf an was die Gegenseite zulässt. Denke hierfür gibt es pauschal keine Antwort.
Geschrieben
Wenn ich anfangen muss zu kämpfen stimmt ja sowieso was überhaupt nicht.... entweder es klappt aus freien Stücken oder gar nicht.
Geschrieben
Man kämpft während einer Krise. Wenn eine Partei bereits entschieden hat zu gehen, dann beginnt das Hinterherlaufen.
Geschrieben
Kämpfen ist es wenn BEIDE noch am Erhalt der Beziehung interessiert sind!
Hinterherzulaufen ist es wenn der Andere KEIN Interesse mehr hat!
Dann kann es auch schnell zum Stalken werden!!
Geschrieben

Das hängt ganz von der persönlichen Einstellung ab ab wann es kämpfen und hinterher laufen ist. Ich persönlich halte es bei solchen Themen immer so das man sich selbst einen point of no return setzt - sprich man sagt sich „wenn das oder dies  passiert ist es definitiv aus und ich bin weg“…. und das nicht nur in Beziehungen , auch bei Hobbies, Arbeit, Politik usw. 

Natürlich muss msn dann auch so konsequent sein und es dann durchsetzen ohne neue Chance und Gelegenheiten. So kommt man unter Umständen aus einer langen Unzufriedenheit raus. Das es an so einem Punkt aber zu einem emotionalen Feuerwerk kommt bleibt auch nicht aus. 
 

Das schlimmste was man tun kann ist sich damit zufrieden zu geben wie es ist (weil es angeblich keine Alternativen gibt) und leider ist unsere Gesellschaft bereits so brainwashed das sie vielen hin nehmen und wie gelähmt geschehen lassen.

Geschrieben
Endlich mal ein wirklich interessantes Thema, das neugierig macht auf die eingehenden Antworten 👍👍👍.
Geschrieben
Gerade eben, schrieb Geheimrat:

Kämpfen? Mit wem? Welche Waffen nutzt Du?

Kommunikation

Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe in Beziehungen ein sehr feines Gespür und Gehör entwickelt.

Eine Trennung entwickelt sich und dazu gehört Zeit.

Oft sind es  Ungereimtheiten Streit Differenzen die dazu führen alles sehr gut noch einmal zu durch läuten.

Wenn  es zum AUS kommt ,hab ich persönlich schon damit abgeschlossen.

Ich bin da ganz hart mit mir selbst.

Ich laufe nicht hinter her und stehe auch nicht mehr für Gespräche zur Verfügung.

OFT werden ja noch Schuldzuweisungen hin und her geschoben ,und sowas tue ich mir gar nicht mehr an.

Kämpfen? Um was denn bitte?

Um einen Menschen der mich über hat?

Wo bleibt denn da mein stolz!!

Hinter her laufen?Gern im Rollenspiel ,aber real würde ich mir eher das Bein abhaken.

 

Wer nicht in meinem Leben bleiben will oder möchte darf gehen.

Die Option das ich bettele kämpfe flehe gibt es nicht ,weil ich gelernt habe gut los zu lassen.

Das Leben ist einfach zu spannend ,weil die Zukunft immer kommt.

Altlasten dürfen gern zurück bleiben...:thumbsdown:

bearbeitet von KarlaLangenfeld
Geschrieben
das eine geht ins andere über, wenn du es verpasst, dich zu distanzieren
Geschrieben
Kämpfen kann nur funktionieren, wenn man gemeinsam kämpft. Allein kämpfen ist sinnlos, da kann man nur verlieren.
Hinterherlaufen ist es, wenn man den anderen anbettelt, wieder zurück zu kommen oder noch ne Chance zu bekommen.
Man sollte immer seine eigenen Wert nicht vergessen und sich nicht mit Füßen treten lassen.
Geschrieben

Ich kann und werde auch nie verstehen wie Menschen mit einem Partner wieder zusammen kommen von den man sich getrennt hat.

Schauspieler heiraten  gern den gleichen Partner zweimal....wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Was sagte sie.....Ich habe so sehr um ihn gekämpft...Oh Gott!!:persevere:

Geschrieben
vor 26 Minuten, schrieb Quertz:

Ein Beispiel hätte ich gerne von Dir! Verzeihen kann man sofort, aber trotz verzeihen noch kämpfen??? 

Scheinbar sehen hier alle im "Kampf" als Ursache von drohendem Beziehungsende und das noch einseitig. Kampf um eine gemeinsame Zukunft kann auch anders sein.

Trotz falscher Entscheidung des Partners gekämpft und nach dessen Einsicht verziehen. Es gibt Menschen, die heiraten zweimal und zwar denselben Partner! Da hat mindestens einer gekämpft.

Berufliche Fehlentscheidung, Wochenendbeziehung oder monatelange Abwesendheit mit der Erkenntnis, dass der (tapfer wartende und somit kämpfende) Partner doch wichtiger als der Job ist.

Schwere Verletzung, Krankheit oder sonstwie Schicksal, der Partner kämpft an der Seite anstatt sich abzuwenden und zwar bis es überstanden ist...mit jeder Konsequenz.

Schlußendlich ganz banal Größe zu zeigen und zu sagen: "Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht!"...und für diesen einen Satz selbst gekämpft zu haben, weil er etwas bewirkt und bewirken soll! Da hat verzeihen noch gar nicht angefangen....

Ich sagte ja bereits, kämpfen enthält eine Option, sonst ist es kein Kampf sondern ein aussichtsloses Unterfangen wie z.B. hinterherlaufen.

 

Geschrieben
Hinterherlaufen kann durchaus eine Kampftaktik sein. Wenn die Beute abgehetzt ist, lässt sie sich leichter überwältigen.
Geschrieben
Etwas was beendet wurde, lohnt sich kein auch kein Kampf mehr.
Ab dem Tag wo man getrennte Wege geht und dennoch darum vermeintlich kämpfen möchte, rennt man unnötig der Vergangenheit hinterher.
Man zieht sich auch nicht zwei mal die dreckige unterwäsche an, oder ?
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