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Wer oder was ist wirklich dominant ?


Li****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 16 Minuten, schrieb HansDampf77:

Ggf. verstehe ich es auch falsch, doch ist es nicht viel dominanter/selbstsicherer, wenn der Mann sich garnicht so schnell aus der Reserve locken lässt? 

 

ja, deshalb ist es ein ausgezeichneter Weg für mich, "echte" Doms von Möchtegern-50SoG-Typen zu unterscheiden. *lach* Ich provoziere Doms gern, um zu sehen, wie sie denken, welche Einstellung sie zu subs haben. Manche fühlen sich dann schnell in ihrer Dominanz in Frage gestellt - dann bin ich raus.

Mein Mentor-Dom hat ein 3-Phasen-System bei mir "installiert". Ich kann ihn necken, provozieren.. solange er lacht.. Phase 1.. alles gut... rollt er mit den Augen.. Phase 2... Vorsicht *grins*  kneift er die Augen zusammen und es kommt so ein Grollen aus ihm raus....Phase 3 und ich weiß, ich muss aufhören...  Ist quasi das Ampelsystem der Kommunikation zwischen uns ...

vor 12 Minuten, schrieb HerSublimity:

Das verstehst du entweder genau richtig oder wir verstehen es beide falsch! 😚

Ich zitiere einen ehemaligen Dom als Reaktion auf meine wiederholten Versuche hin, ihn zu provozieren: „Ach Hase, wir wissen doch beide, dass ich nicht so einfach die Fassung verliere... Aber wenn es dir Freude bereitet, mach gerne weiter!“. Einfache, aber sehr wirkungsvolle Aussage...

Die Reaktion finde ich gut *grins* beherrscht, aber effektiv!

Geschrieben
Gerade eben, schrieb Mr_Balvenie:

Okay, in dem Fall haben wir uns erstmal sehr erschrocken angesehen, uns dann gegenseitig gefragt ob dem anderen etwas passiert sei, aber danach war der Abend einfach nur noch lustig! :clapping:

Aber, wir schweifen ab... ;)

1:1 dasselbe Erlebnis hier! 😂

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb TooBadForYou:

Du hast anscheinend nur den dümmlichen Film gesehen, und mehr nicht.

Versuchst du mich gerade zu bedommeln? *g*

Nee, ich habe nur die Romane gelesen. Aber was hat das jetzt damit zu tun? Wofür dienen die als Argument? Dominanz hat nun mal die Eigenschaft sich durchzusetzen. Sagt auch Herr Duden. Wie sie das macht, die Dominanz, ist nicht immer ein Machtanspruch, wohl aber ist sie manipulativ.

Um was geht es denn deiner Meinung nach  was ist dieses 'mehr'?

bearbeitet von glaubensfrage
Geschrieben

Ein dominanter Mann hat es nicht nötig zu schreiben, das er dominant ist. Naturdominante Männer strahlen es auch in Wort und Text aus ohne dabei nur einmal dasWort dominant zu erwähnen.

Geschrieben
vor 10 Minuten, schrieb HerSublimity:

Ich zitiere einen ehemaligen Dom als Reaktion auf meine wiederholten Versuche hin, ihn zu provozieren: „Ach Hase, wir wissen doch beide, dass ich nicht so einfach die Fassung verliere... Aber wenn es dir Freude bereitet, mach gerne weiter!“. Einfache, aber sehr wirkungsvolle Aussage..

Irgendwoher kenne ich das... nur wenn man dann eher ruhig bleibt, ggf. noch lächelt, brodelt sie noch mehr... 😁

Naja, wenn es dann doch ernst wird (b.z.w. um ernste Themen geht) , sie es wirklich schafft mich zum kochen zu bringen, sage ich kein Wort mehr. Dann sprechen meine Augen... dann bedarf es auch keine Worte! 

Geschrieben

    Die Bücher sind nicht besser *seufz* 

in einer Dom/sub-Beziehung spielt es eben sehr wohl eine Rolle, wie die Dominanz durchgesetzt wird, weil es nämlich um Konsens geht und Dinge im Vorfeld besprochen und vereinbart werden. Es ist die sub, die letztlich erlaubt, in welchem Rahmen ein Dom seine Dominanz auslebt. Dies ist dann eben das Gegenteil von egoistischem Verhalten zur eigenen Befriedigung..

 

vor 1 Minute, schrieb glaubensfrage:

Versuchst du mich gerade zu bekommen? *g*

Nee, ich habe nur die Romane gelesen. Aber was hat das jetzt damit zu tun? Wofür dienen die jetzt als Argument? Dominanz hat nun mal die Eigenschaft sich durchzusetzen. Sagt auch Herr Duden. Wie sie das macht, die Dominanz, ist dabei unerheblich. 

Um was geht es denn deiner Meinung nach  was ist dieses 'mehr'?

 

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Um was geht es denn deiner Meinung nach  was ist dieses 'mehr'?

Nach deinen Worten kommt dein "Wissen" wirklich nur von Romanen und Duden. Es klingt so, als ob du glaubst, eine dominante Person kann nur die Peitsche schwingen. Das ist völliger Unsinn.

Ich habe aber keine Lust darauf, für dich den Erklärbär zu spielen.

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb glaubensfrage:

@Lisbetha

Es gibt auch eine Welt nebst Verhalten außerhalb von BDSM, echt.

Auch in einer Vanilla-Beziehung sollte die Dominanz nicht aus Egoismus bestehen und dass Dominanz manipulativ ist, ist eine gewagte These... 

Aber ich weiß, Du und ich kommen inhaltlich nicht auf einen Nenner... Das macht einfach keinen Sinn. :joy:

Geschrieben
Gerade eben, schrieb TooBadForYou:

Es klingt so, als ob du glaubst, eine dominante Person kann nur die Peitsche schwingen. Das ist völliger Unsinn.

Badboy, ich hab mit keinem Wort irgendwelche Klischees aus dem BDSM Bereich in den Ring geworfen, das warst du. ^^

Ich habe im Laufe dieses thread zwei Personen genannt, die dominant sind, das eine war die Föhnwelle der Vereinigten Staaten, der andere war Gandhi. Dem einen geht es um Macht, dem anderen nicht. 

vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

Aber ich weiß, Du und ich kommen inhaltlich nicht auf einen Nenner... Das macht einfach keinen Sinn. 

Richtig.

Geschrieben

ja, die Föhnwelle als Beispiel für dominant zu nennen, hat schon was :clapping:

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb glaubensfrage:

Badboy, ich hab mit keinem Wort irgendwelche Klischees aus dem BDSM Bereich in den Ring geworfen, das warst du. ^^

Öhm...doch. Romane und Duden...

Das sagt alles.

Schönen Abend noch.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

ja, die Föhnwelle als Beispiel für dominant zu nennen, hat schon was

Es gibt nicht nur die gute Dominanz, die wohlwollend anderen gegenüber ist. Es gibt auch die, die andere dabei platt macht. Frag Herrn duden, wenn du mir nicht glaubst. 

bearbeitet von glaubensfrage
Geschrieben
Gerade eben, schrieb glaubensfrage:

Es gibt nicht nur die gute Dominanz, die wohlwollend anderen gegenüber ist. 

ich sage nicht, dass es nur wohlwollende Dominanz gibt... was ist denn an Trump bitte dominant? Und ich meine nicht irgendetwas, das es per Amt an Macht erhalten hat... was für Eigenschaften oder Verhaltensweisen machen ihn für dich dominant? Da bin ich ja mal gespannt.. 

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb TooBadForYou:

Öhm...doch. Romane und Duden...

Moment, du hast den Film als Argument hergenommen. Ich hab lediglich zugegeben die Romane gelesen zu haben. 

Aber gut, magst oder kannst meine Frage bezüglich des 'mehr' nicht beantworten. Ist ok.

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Moment, du hast den Film als Argument hergenommen. Ich hab lediglich zugegeben die Romane gelesen zu haben. 

Aber gut, magst oder kannst meine Frage bezüglich des 'mehr' nicht beantworten. Ist ok.

 "Ich habe gelesen", sagt wohl alles.

Also hast du dich nicht ernsthaft mit dem Thema beschäftigt.

Was wirkliche Dominanz ist, weißt du nicht. Thats it...

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

was ist denn an Trump bitte dominant?

Sein Egoismus, seine Rücksichtslosigkeit, sein Durchsetzingswille auf biegen und brechen alles was ihm im Weg steht wir platt zu machen, sein manipulativer Charakter, sein grenzenloser Narzissmus uswusf. Er verdrängt andere und das ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil. Wie gesagt, nimm die eine Definition, die der Duden im Angebot hat.

Ich sehe Dominanz nicht nur als etwas gutes, sie kann auch sehr toxisch sein. Sorry, ich hab da nun mal ne andere Sicht und huldige ihr nicht reflexartig.

Gandhi gestehst du aber Dominanz zu?

vor 7 Minuten, schrieb TooBadForYou:

Also hast du dich nicht ernsthaft mit dem Thema beschäftigt.

Doch, habe ich. Aber nicht auf Grundlage irgend eines Romanes oder dessen Verfilmung. Ich weiß immer noch nicht, warum du den als Argument bringst. Willst du mich darüber dominieren, ihn für dich und gegen mich benutzen? Ich versteh es nicht. Ich hab den Roman nicht erwähnt, nur du benutzt ihn für irgendwas ... um was genau durchzusetzen? ;)))

Was ist denn nun dieses mehr? Kommt da noch ne Antwort?

 

Geschrieben

Dominant bedeutet für mich auf dieser Seite, das ich nicht nur die Führung übernehmen kann, sondern auch etwas härter anpacke.
Nur weil ich nicht HART? Schreibe kann ich mich dennoch dominant benehmen..

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Sein Egoismus, seine Rücksichtslosigkeit, sein Durchsetzingswille auf biegen und brechen alles was ihm im Weg steht wir platt zu machen, sein manipulativer Charakter, sein grenzenloser Narzissmus uswusf. Er verdrängt andere und das ausschließlich zu seinem eigenen Vorteil. Wie gesagt, nimm die eine Definition, die der Duden im Angebot hat.

Ich sehe Dominanz nicht nur als etwas gutes, sie kann auch sehr toxisch sein. Sorry, ich hab da nun mal ne andere Sicht und huldige ihr nicht reflexartig.

Gandhi gestehst du aber Dominanz zu?

Ist mir neu, dass der Duden, bei dem es ja im Wesentlichen um Rechtschreibung und Grammatik geht, das Wort Dominanz als Synomyme für Rücksichtslosigkeit, Manipulation und Narzissmus nennt. Da wäre ich dankbar für eine Quelle. Das Wort Dominanz ist letztlich ja erst mal wertfrei und beschreibt zunächst nur das "Durchsetzen" gegenüber anderen.

Synonyme zu Dominanz (Quelle: Duden)

Hervortreten, Übergewicht, Überwiegen, Vorherrschen; (bildungssprachlich) Prädominanz; (bildungssprachlich veraltend) Prävalenz

führende Rolle, Führerschaft, Überlegenheit, Übermacht, Vorherrschaft, Vormachtstellung, Vorrangstellung; (bildungssprachlich) Präpotenz, Superiorität

 

Alles, das Du damit verbindest, ist eine persönliche Wertung. Darüber hinaus eine ziemlich einseitige.. 

 

 

Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb glaubensfrage:

Was ist denn nun dieses mehr? Kommt da noch ne Antwort?

Ich schrieb vom Film. Du kommst mit Romanen und Duden.

Das zeigt mir, dass du nur angelesenes "Wissen" hast.

Also nichts, was wirkliches Wissen ist. Und genau deswegen bist du uninteressant für mich, was eine Diskussion über dieses Thema betrifft. 

Dominant bedeudet, in den Kopf des Gegenüber einzudringen...

Geschrieben

Dominant kann jede Person sein, sofern sie es will,  wenn sich nur jemand Schwächeres findet. Und das funktioniert in allen Gesellschaftsschichten, wenn man sich umschaut.

Der letzte Lutscher, auf Arbeit der größte Trottel und Schuhabtreter seiner Vorgesetzen, gehänselt zu Schulzeiten, gepiesackt von den Geschwistern, von den Eltern als Blödmann beschimpft, kann zuhause dominant sein, einfach, weil seine Frau noch schwächer ist und es zuläßt, dass er führt, bzw. sie kacke behandelt, etc.

Wieviele Dominante, die sich dann noch selbst so bezeichnen, wurden von  Mami bis Ende 20 gepampert, durften nicht mit ihrer Kacke spielen und haben als Erwachsene dann den Drang, jemanden zu dominieren, zu erniedrigen und sich mächtig zu fühlen?

Das oben Beschriebene würde ich jedoch als eine negative Form von Dominanz bezeichnen, denn sie  beruht auf einem schwachen Selbstbewusstsein. Diese Menschen versuchen auch ausserhalb des Bettes den Starken im Haushalt, auf Arbeit oder sonstwo zu markieren. Es gibt ja den Spruch "Gib dem kleinen Mann Macht".

 

Positiv ist Dominanz, wenn die führende Person dabei respektvoll mit dem unterwürfigen Part umgeht und diesen auch "glücklich" macht.

 

Ich denke, dass viele Auswüchse von Dom/Sub pathologisch sind und in jungen Jahren ihren Ursprung haben. Klar, wenns Beiden Spaß macht. Aber oftmals treffen nicht Dom/Sub aufeinander, sondern Sadist und Opfer. Einer gehört zu den oben Genannten und will Macht und Erniedrigung, nutzt gezielt Schwächere aus, um den eigenen Status zu erhöhen, der Andere gibt seine Menschenwürde ab.

 

Meine  Definition von Dominanz ist lehrbuchmäßig, der Begriff ist festgelegt, aber die Auswüchse und Ursprünge extrem vielfältig.

 

 

 

 

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Lisbetha:

Dominanz als Synomyme

Dominanz bedeutet die Fähigkeit seinen Willen durchzusetzen, richtig? Und das macht die Föhnwelle, mit genau diesen Charaktereigenschaften. Ich habe nicht behauptet, das nur die funktionieren, daher habe ich den Gandhi daneben gestellt. Dem ging es nicht um Macht wie Trump, sondern um Freiheit, nicht nur für sich, sondern auch für andere. Oder anders:

Nicht nur Gott ist ein Führer, sondern auch der Teufel.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb TooBadForYou:

Dominant bedeudet, in den Kopf des Gegenüber einzudringen...

das ist sehr wahr und der Gegenüber erlaubt dieses Eindringen, daher ist es eben keine Manipulation 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Lisbetha:

das ist sehr wahr und der Gegenüber erlaubt dieses Eindringen, daher ist es eben keine Manipulation 

Die meisten verstehen dieses " Spiel " nicht.

Deswegen sind mir die meisten Kommis hier völlig Wumpe.

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