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Vertrauen, Ehrlichkeit und Eifersucht


Ni****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Quatsch. Es geht nicht darum, nichts falsches zu tun, sondern kontinuierlich gemeinsam zu reflektieren: was habe ich gemeint, wie hast Du es empfunden, warum hast Du so reagiert..




Es geht nur darum -
Du kannst noch so viel reflektieren , machen und tun -
Man hat kein Video wo man sich jede einzelne Kleinigkeit , die das Trauma hervorgerufen hat ansehen kann -
Du hast nur die Anhaltspunkte die dir gegenüber geäußert werden -
Du erfährst nicht jede Kleinigkeit , die für sie zum Auslöser geworden ist -
Darum kann man nicht alles im voraus erahnen was richtig und falsch ist -
Und darum kann eine kleine , für dich unbewusste Geste -
Das was du mühevoll mit viel Geduld und über längere zeit aufgebaut hast 0 und nichtig machen -
Du kannst es nicht verhindern das es immer wieder hochkommt -
Und wenn es wieder hochgekommen ist kannst fragen , warum , wie hast du dich gefühlt und so weiter , wie du willst -
Es ist zu spät , es ist wieder da und du kannst wieder von vorne anfangen -
Das geht so lange , bis sie es für sich verarbeitet hat -
Du kannst versuchen ihr dabei zu helfen -
Aber du kannst es nicht für sie verarbeiten -


Und egal wie viele neue Anläufe du versuchst , irgendwann stellst du fest , dass du schon über deine eigenen grenzen weit hinausgegangen bist -
Das dir nur noch die Wahl bleibt , einen Schlussstrich ziehen oder selber daran Kaputtgehen -


Nein ich würde nie einer frau sagen komme in 2 - 3 Jahren wieder -
Aber ich würde ihr ehrlich sagen , du ich glaube du bist noch nicht bereit für was neues -

Denn eins kannst du mir glauben , ich werde mich mit Sicherheit nicht nochmal auf so etwas einlassen -


Geschrieben

Ok... hier mal die Sicht von "Vertrauen, Ehrlichkeit und Eifersucht" von einem Ausserirdischen.

Es fängt mit ungefähr 5 Jahren an. Meine Eltern liesen sich scheiden.
Danach wurde es aber auch nicht besser.
Daraus resultierte dann eine riesen Angst gegenüber Frauen besser Beziehung.

2 mal hatte ich dann eine Freundin.
Bei einer ging ich Fremd, und das ärgerte mich am meisten ( sie wusste nichts davon). Jetzt mal ganz ehrlich : So viel anders war die Muschi der anderen doch auch nicht... hmm.... und eigentlich wäre ich doch viel lieber.. hmmmm...

Nach der 2. war ich aber so traurig weil ich echt am überlegen war sie zu heiraten, so viel investiert hatte, und ich sie trotzdem verlassen musste , das ich ablenkung brauchte. Typisch Mann.. ich weis.. ;-)
Mittlerweile war das Internet voll mit Frauen, und dann dachte ich mir, ich stelle mich bei der gelegenheit einfach mal den ängsten, und picke mir dann genau die heraus die fremdgehen.
Und gottseidank sind viele Frauen redsehlig. Vielleicht nicht sofort... aber zumindest danach !
Dadurch das ich gut in Mustererkennung bin, brachte mich das ganze auf ne

Theorie : Das ganze ist nur ein Symptom das etwas nicht richtig funktioniert. Und die Ursache hat so gut wie nichts mit Sex zu tun.
Eigentlich ist es noch nicht einmal was persönliches.
Nun... theorien sind nett.. aber..

Dann kam ein Dreier dazwischen. Praktisch. Denn eigentlich wollte ich mal wissen, warum Er das zulässt.
Aber es kam anders. Ich beobachte die beiden... Gab mein wie immer mein bestes, und bemerkte das sie sich zu mir hingezogen fühlte.
Oha ! Was richte ich da an ?
Der Mailverkehr danach war auch sehr aufschlussreich.
Noch aufschlussreicher war aber das er mitlas.
Nach Wochen der Funkstille, ging er in die Offensive, und seit dem hat Madame auch kein interesse mehr an anderen Männern.
WOW !

Und dann reflektierte ich... also bei mir damals war das weniger ein Aufmerksamskeitsdefizit, sondern ich habe mich mehr durch fehlendes Vertrauen in meiner Person ungeliebt gefühlt.
Aha !
Und dann noch was : Wenn man anfängt seinen "Partner für selbstveständlich" zu halten, oder dauernd an ihn herumdoktern muss.. dann ist das mit der Zeit ein echter Liebeskiller !

Auch habe ich gelernt, das manchmal ausschweifungen auch daher kommen können, das jemand grundlegende, ich sag mal genauer : Imaginäre Devizite hat.
Ich habe Frauen kennengelernd, die nach 4 Jahren beschissener Beziehung sich alles reingesteckt haben, was nicht bei 3 auf den Bäumen war, und/oder was sie nicht runterschütteln konnten.Die dann aber nach ca ein paar Monaten wieder völlig "normal" wurden.
Andere haben das so 20 Jahre lang durchgezogen.. äh.. sich durchziehen lassen .
Da ich sie aber gut kannte, viel es mir sehr schwer über sie zu urteilen.
Und das machte mich erneut nachdenklich.
Vielleicht machen Menschen nur Bullshit, sind aber niemals selbst Bullshit ? Wäre doch möglich..

Muss ich denn z.B. Fremdgehen, etc.. persönlich finden ?
hmmm.. also eigentlich nicht. Da läuft was schief.
Die Frage ist was.
Das ist mitunter nicht einfach.
Ich denke, weil das Prinzip das die Wahrheit erst mal schrecken, aber später vielleicht zu wesentlich besseren ergebnissen führt, also wie es so schön oft heist, Nachhaltiger ist, irgendwie aus der Mode gekommen ist...
Und in den Medien.. naja... denen ist es lieber, wenn man Devizite mit Konsum kompensiert.. ;-)

Ich persönlich muss noch dringend lernen, wie ich besser damit umgehe, das Frauen gerne ausserhalb des Bettes ihre Spielchen treiben, oder das Prinzip von Ehrlichkeit und Kreativen Kompromissen noch nicht erkannt haben, und meinen, sie wären so gut im Lügen, und mit mir kann man es ja machen.. stimmt :
Bis her habe ich eher so reagiert :
Verwunderung, Ärger, Beobachten, In Sicherheit wiegen, Schwächen analysieren ,Zeitpunkt abwarten, Präzise augeführter Gegenschlag.
(Einmal sogar mit dem Lover (gleiches Spielchen) im Team... die guckte so richtig doof aus der wäsche)
War sehr oft befriedigend zu sehen, wie sie hinterher mit etwas fehlendem Selbstbewusstein dann ohne mich durchs leben taumelten..
Aber für mich ist das halt irgendwie ein Schlag ins gesicht.
Trotzdem finde ich, es gibt da noch optimierungspotential.
Das Prinzip Rache ist doch irgendwie Kindisch, statt Kindhaft.
Und warum ich sowas noch persönlich sehen sollte, sehe ich immer weniger ein...

Eifersucht : Wollen wir nicht die/der Beste, Geilste, Schönste für den anderen sein ?
Hmmm... ich denke mit der Erkenntnis kann das doch locker sehr nutzbringend einsetzen :
z.B. in einer Beziehung. "Du solltest mal eifersüchtig auf Dich vor 5 Jahren sein! Denn wenn es Zeitmaschienen gäbe würde ich Dich mit Dich selbst betrügen. " ;-)
Andereseits hat man aber auch eine wunderbares Werkzeug in der Hand, um zu viel davon wieder abzubauen.
Und sich selbst nicht angegriffen zu fühlen.

Aber er anfang ist gemacht.
Mein Kater, ist einer, den wollte ihn niemand haben.
Gehbehindert, Aufmerksamsgeil, Vergangenheit, und will dann noch der Boss sein.
Und wenn er das alles nicht bekommt, kackt er halt nicht ins Klo.
Deswegen...
Nun... nach 3-4 Tagen habe ich klar gemacht : Du kannst so oft unters Bett scheissen, wie Du willst ! Du kommst hier nicht weg !
Mittlerweile haben wir uns beide im "Griff". (Glaube ich zumindest).
Und wenn doch mal was daneben geht.. nehme ich das nicht mehr persönlich.
Schaue ihn zwar noch genervt an, aber dann raufen wir uns zum spass ein bisschen(meine HÄNDE ! ) das dann in Kuscheln übergeht.
Oder er wird zwangsgekuschelt..

Kurzum : Ich denke aus den Steinen die man mir in den Weg gelegt hat, habe ich mir was schönes gebaut !


Geschrieben (bearbeitet)

manche menschen lügen so gekonnt, sie sind total glaubwürdig und widersprechen sich nie und bei keinem. sie lügen täglich.
sie sind sogar in der lage, ihnen nahestehenden personen etwas zuzuschieben, auch wenn es den anderen schadet, nur damit ihre eigenen lügen nicht auffliegen. sie erfinden auch geschichten, die sie nach jahren immer noch gleich erzählen.
es sind die perfekten schauspieler, freundlich, zuvorkommend, beliebt.
hat man eine vermutung das etwas nicht stimmt und die äussert, heisst es man hat kein vertrauen und es werden beweise geliefert das man sich getäuscht hat..

ich hatte so einen partner.

und ja ich hab ihn am ende das erste und einzige mal mit allen konsequenzen " ausspioniert " indem ich das komplette haus auf den kopf gestellt hab, das war der einzige weg das zu erfahren was ich wissen wollte. danach war meine beziehung beendet.
es wäre mir aber lieber gewesen er hätte mich mit 100 frauen betrogen als wie diese lügen.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

> perfekten schauspieler, freundlich, zuvorkommend, beliebt.
Und arm...
... bei der einen habe ich irgendwann nur noch mitleid empfunden.
Beobachte mal : Die erkennen irgendwann selbst nicht mehr den unterschied.
Das ist dann auch der Grund, warum manche so erfolgreich sind.

Das Talent als solches.. bewundere ich irgendwie, weil das strengt mich so an, das ich das schon aus natürlicher Faulheit sein lasse.
Bei Fremden kann man das Spielchen ja auch wie schon beschrieben habe gerne mal zu einem Rohrkrepierer werden lassen.
Wenn es das ego braucht. Ekalhaft wird es aber, wenn Du sowas in der Familie hast ! = Muckibude für Nerven !


Geschrieben


ich hatte so einen partner.


Ich auch. Und er treibt noch heute seine Spielchen. Wenn auch als Ex.

Es ist interessant, das Ganze Jahre später aus einer anderen Perspektive zu beobachten. Wie charmant er Leute um den Finger wickelt. Wie gut er sich bei anderen anbiedert.

... und lügt und weiter lügt. Und kein Außenstehender bekommt es wirklich mit.

Wer so etwas Derartiges nicht selbst erlebt hat, wird es nicht für möglich halten, dass es das tatsächlich gibt.


Ich ziehe meine Grenzen heute enger.

Meine Entscheidungen betreffen nur noch mich.


Geschrieben

Damit, Tristania, resignierst du und lässt ihn immer noch Macht über dich haben. Und diese Macht wirkt auf die Männer, die du kennenlernst und die einen Vertrauensvorschuss als Form von Respekt und menschlicher Wertschätzung genießen sollten. Du wirst vermutlich immer Angst um dein Glück haben, auch mit dem besten Mann,wenn du das nicht loslassen kannst.

Was, wenn du das offizielle E-Mail-Konto deines Partners filzt und nichts findest? Bist du dann beruhigt oder nagt der Zweifel weiter? Fragst du dich nicht, ob er irgendwo einen heimlichen Webmailer hat? Installierst du dann einen Keylogger auf dem Rechner?

Du bist dann förmlich vergiftet, und dieses Gift vergiftet auch deine Beziehungen.


Geschrieben

Ich halte es für menschlich, dass man nach schlechten Erlebnissen noch eine ganze Weile misstrauisch ist.
Dabei muss es nicht nur um Betrug oder sonstigen Vertrauensmissbrauch gehen.
Wenn ein Mensch eine unglückliche Liebesbeziehung hinter sich hat, wird er sich, so denke ich, auch nicht sofort in eine neue Beziehung stürzen.Ausnahmen bestätigen hier sicher auch die Regel.
Den Vergleich mit dem Gift finde ich passend, aber es liegt an jedem von uns, seine eigene Form der Entgiftung zu finden.


Geschrieben

wirkt auf die Männer, die du kennenlernst und die einen Vertrauensvorschuss als Form von Respekt und menschlicher Wertschätzung genießen sollten


Wie ich schon einmal schrieb, bekommt von mir jede neue Bekanntschaft einen Vertrauensvorschuss.
Den kann ich ohne Probleme schenken. Mir geht es wunderbar dabei.

Der hält, bis ich das erste Mal Dinge feststelle, die irgendwie nicht zusammenpassen.
Ich bin so fair und suche das Gespräch, um Zweifel auszuräumen. Das würde ich im umgekehrten Falle auch erwarten.
Ich kann nichts klarstellen, wovon ich nichts weiß.

Mein Problem -oder auch Glück- ist, dass viel zu viele vermeintliche Kleinigkeiten im Gedächtnis bleiben, die zum ungünstigsten Zeitpunkt -spätestens dann, wenn wieder eine Ungereimtheit an's Licht kommt- zurück in's Gedächtnis strömen.
Und dann hake ich nach. Sehr genau. Bis ich die Antworten habe, die zusammenpassen - in Wort und Tat.



Einen Keylogger habe ich noch nie verwendet. Daran habe ich auch noch nie einen Gedanken verschwendet.

Mir ist schon bewusst, dass es unzählige Anbieter gibt, die Mailfächer bereitstellen.
Die alle zu überwachen und ausfindig zu machen, ist nicht mein Ansinnen.
Ich versuche schon, meinem Liebsten zu glauben, wenn er mir sagt, dass er nur da und da "Kunde" ist.




Dass er so noch immer eine gewisse Macht über mich hat, ist mir bewusst. Es wurmt mich auch ungemein.
Dieses stellenweise Misstrauen in den Griff zu bekommen, ist schwerer, als sich das Rauchen abzugewöhnen.


Geschrieben

Vor vielen Jahren hatte ich einen Freund, der so wenig mit seiner eigenen Biografie zurechtkam, dass er sich eine Vita frei erfand. Generell bin ich ein eher zu gutgläubiger Mensch, aber selbst mir fielen die unzähligen Ungereimtheiten auf. Wenn man ihn darauf hinwies, ließ er sich immer neue Ausreden einfallen. Eines Tages wollte ich einfach wissen, was Sache ist und stöberte in seinen Unterlagen, wo ich natürlich die Beweise fand, dass die meisten seiner Geschichten frei erfunden waren.

Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich ihn je direkt darauf ansprach, aber es war schon schwierig, mit jemanden zusammen zu sein, wo man grundsätzlich nie wusste, was erfunden und was wahr ist. Irgendwie sah ich das Ganze wohl als eine Art Krankheit - Münchhausen-Syndrom gibt es ja tatsächlich als Krankheitsbild.

Noch extremer trieb es allerdings eine Bekannte, die jedem erzählte, dass sie an Leukämie sterben werde. Wenn du hinterher erfährst, dass ihre Berichte über Chemotherapie frei erfunden waren, fühlst du dich einigermaßen verscheißert.


Geschrieben

Tristania:

Der hält, bis ich das erste Mal Dinge feststelle, die irgendwie nicht zusammenpassen.

Wie oft ist das? Wie oft ist das eher subjektiv als objektiv? Wie oft geheimnisst du irgendwas in an sich erklärbare Umstände hinein? Wie oft nerven die "Verdachtsansprachen" deine Partner? Wie oft hast du Beziehungen langsam aber sicher innerlich beendet, weil sich bestimmte Dinge weder ausräumen noch beweisen ließen?

Du musst keine dieser Fragen positiv beantworten, nur mal in deine Gefühlswelt hineinhorchen, was sie in dir auslösen.

Auf meine Worte, dass diese Gefühle dich immer noch in Abhängigkeit von ihm halten, bist du nicht eingegangen. Warum nicht?

Wenn man einen Kohlenkeller fegt, bekommt man diesen nie ganz sauber. Es bleibt von jeder Lieferung etwas Staub in den Fugen. Das ist normal. Aber du hast noch ein paar Raummeter Kohlen da unten. Und das ist in dem Fall kein schwarzes Gold. Das muss weg.


Geschrieben

Jeder hat doch seine "Kellerkinder", die ungerufen rumoren, aber auch die Chance mit jedem neuen Anfang diese "Geister" raus zum Spielen zu schicken.

In den letzten Jahren meiner Ehe habe ich nur noch funktioniert, keine Gefühle zugelassen, weil es für mich nicht anders zu diesem Zeitpunkt möglich war.

- und dennoch kann ich heute zunächst einmal offen und ehrlich auf einen Menschen zugehen.
Denn, erst dann kann sich Vertrauen entwickeln.

Nun, ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, anderen so zu begegnen, wie ich es auch erwarten würde.


Geschrieben

Wie oft geheimnisst du irgendwas in an sich erklärbare Umstände hinein? Wie oft nerven die "Verdachtsansprachen" deine Partner? Wie oft hast du Beziehungen langsam aber sicher innerlich beendet, weil sich bestimmte Dinge weder ausräumen noch beweisen ließen?


Dass sich nicht alles beweisen lässt, ist mir durchaus bewusst.
Selbst, wenn die Erklärung noch so an den Haaren herbeigezogen sein mag - ich verlasse mich da eher auf mein Bauchgefühl ... scanne seine Mimik ... Tonfall ...
Manchmal löst sich alles in Wohlgefallen auf und erklärt sich von selbst. Auch Positives merke ich mir.

Für mich sind diese "Aussprachen" Lehrstunden, vertrauen zu lernen.


An sich reagiert mein Liebster recht gelassen.
Er weiß im umgekehrten Fall, dass ich ihm Rede und Antwort stehe und notfalls auch Nachweise -so möglich- erbringe, sollte für ihn etwas einer Klärung bedürfen.

Ich bleibe da genauso ruhig und respektvoll, wie ich es bei ihm erwarte.



Auf meine Worte, dass diese Gefühle dich immer noch in Abhängigkeit von ihm halten, bist du nicht eingegangen. Warum nicht?



Worin siehst Du diese Abhängigkeit?


Geschrieben

ich verlasse mich da eher auf mein Bauchgefühl ... scanne seine Mimik ... Tonfall ...
Manchmal löst sich alles in Wohlgefallen auf und erklärt sich von selbst. Auch Positives merke ich mir.

Für mich sind diese "Aussprachen" Lehrstunden, vertrauen zu lernen.

Worin siehst Du diese Abhängigkeit?

Dieser Scan ist absolut unverlässlich. Ich traue keinem Menschen, der von sich sagt, er könne sich auf seine Menschenkenntnis verlassen.

Lehrstunden sind es auf dem Rücken des Burschen, der sie ertragen muss. Gut, wenn du jemanden findest, der das mitmacht, ist es vollkommen in Ordnung. Es ist ja immer ein Ding zwischen euch beiden. Ich würde mich nicht voll angenommen finden.

Die Abhängigkeit ist eindeutig. Wenn einer dein Vertrauen zerstört und du anderen deshalb nicht mehr vertrauen kannst, hängst du vielleicht dein Leben lang am Gängelband der Bösartigkeit des ersten. Schon jetzt erzwingt, was er getan hat eine Quasi-Inquisition in deinen Beziehungen. Wenn in einem solchen Fall Beziehungen nicht mehr gelingen, wäre es für die meisten unter Umständen eine gute Idee, sich coachen oder therapieren zu lassen, um wieder frei zu sein und ein Glück ohne Zweifel finden zu können.

Gut, ich bin ein Romantiker mit klassischer sexueller Orientierung. Mein Leben, Fühlen und Lieben ist ein ganz anderes als deins. Vielleicht kann man das nicht wirklich 1:1 übertragen. Dennoch halte ich Respekt und Vertrauen für ein Menschenrecht, das für alle gelten soll.


Geschrieben



Gut, ich bin ein Romantiker mit klassischer sexueller Orientierung. Mein Leben, Fühlen und Lieben ist ein ganz anderes als deins. Vielleicht kann man das nicht wirklich 1:1 übertragen. Dennoch halte ich Respekt und Vertrauen für ein Menschenrecht, das für alle gelten soll.



Das sehe ich auch so, jeder verdient einen Vertrauensvorschuß. natürlich fällt Mann dabei hin und wieder auf die Schnauze.


Geschrieben

Wenn er clever ist, fällt er auf die nächste... aber dann nicht mehr rein...


Geschrieben

Wenn er clever ist, fällt er auf die nächste... aber dann nicht mehr rein...



Dann bin ich jedenfalls NICHT clever.
Ich bin schon auf die Nase gefallen, aber meine Einstellung NICHT geändert und bin weiter von der Vertrauenswürdigkeit der nächsten Partnerin ausgegangen.
Warum?
Weil ich einfach so gestrickt bin und weil ich daher vielleicht zu sehr von mir selber auf andre schliesse?
Weil ich denke, wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus?

Vielleicht bin ich auch nur naiv, aber bisher lebe ich da verdammt gut mit.


Geschrieben

Dieser Scan ist absolut unverlässlich.


Ich glaube, das macht jedeR unbewusst ... schon beim Kennenlernen.

In dem frühen Stadium würde ich Dir durchaus zustimmen, dass er unzuverlässig ist, da das gesamte Spektrum der Mimik noch unbekannt ist.


Bestimmte Gesichtsausdrücke prägen sich durch Beobachten unbewusst ein.
Auch positive Gefühlsregungen bleiben nicht unbemerkt ... bestimmte Verhaltensweisen.

Irgendwann kennt man den Menschen recht gut, dass es kaum Mühe mehr macht, Gesagtes als wahr oder falsch einzuordnen.




Wenn einer dein Vertrauen zerstört und du anderen deshalb nicht mehr vertrauen kannst, hängst du vielleicht dein Leben lang am Gängelband der Bösartigkeit des ersten.


Klingt plausibel.
Nur lässt sich das nicht ohne Weiteres durchbrechen.


Geschrieben

Vor vielen Jahren hatte ich einen Freund, der so wenig mit seiner eigenen Biografie zurechtkam, dass er sich eine Vita frei erfand. .......... Irgendwie sah ich das Ganze wohl als eine Art Krankheit - Münchhausen-Syndrom gibt es ja tatsächlich als Krankheitsbild.


vielleicht solltest du dich zuerst einmal informieren, was das münchhausen-syndrom ist, bevor du derartige begriffe in den raum wirfst

es betrifft auf jeden fall ganz bestimmt nicht die menschen, die pausenlos lügengeschichten, ihre lebensgeschichte beteffend , erfinden......


Geschrieben

...selbst wenn man ehrlich durchs leben geht, heißt das noch lange nicht, dass man alles richtig macht, oder gemacht hat in einer Beziehung...


Geschrieben

>Noch extremer trieb es allerdings eine Bekannte, die jedem erzählte, dass >sie an Leukämie sterben werde. Wenn du hinterher erfährst, dass ihre >Berichte über Chemotherapie frei erfunden waren, fühlst du dich >einigermaßen verscheißert.
Kenn ich leider auch !

Leute !
Das sind ganz arme Menschen !
Denen fehlt z.B. so viel Aufmerksamkeit oder .... das sie...
Ok. Ich erkläre das mal so :
Wie Drogenabhängig.
Da eine entsprechende auch noch gekifft hat, kamen wir ( die gruppe der geschädigten ) überein, das die uns so weggeraucht hat, wie nen Joint.
Da wir aber so leicht manipulierbar waren, hatte ich gleich mal ein paar andere Fragen gestellt ...

Ich denke eigentlich fällt es mir leichter solche "extremisten" nicht persönlich zu nehmen.

Das ich aber hier dauernd lese, das Mädels gerne Computer durchstöbern, bringt mich auf eine nette Idee unsere Geschäftsführung wieder mal ärgern :
Gerade unsere paranoiden BWL'ler stehen ja total beim Paarungsritual auf "NDL's".
Selbst die Putze hat ne Geheimhaltungsvereinbarung unterschrieben.. (ich nicht, mit dem hinweis, das man mich seit xxJahren kennt, und ich andernfalls aufstehe... )
Nun werde ich denen mal erzählen, das es doch Sinn macht, das die Liebschaften der Mitarbeiter das doch bitte auch tun müssten...
Ich glaube, das erzeugt "Stimmung" ! ;-)


Geschrieben

Wenn er clever ist, fällt er auf die nächste... aber dann nicht mehr rein...



Das Problem dabei ist, daß man ja immer wieder auf neue Individuen mit völlig unterschiedlichen Charakteren trifft. außerdem macht Liebe ja bekanntlich blind. ich denke, vor Enttäuschungen IST niemand gefeit, wer man sich wirklich auf eine Person einläßt.


Geschrieben

. ich denke, vor Enttäuschungen IST niemand gefeit, wer man sich wirklich auf eine Person einläßt.



Wahrscheinlich lässt sich manch Einer deswegen erst garnicht mehr auf eine Beziehung ein...


Geschrieben

Das Poblem ist das Muster, das man hat - eine schwer zu durchbrechende Matrix. Ich kenne Frauen mit Helfersyndrom, die sich immer wieder bitter beklagen, dass der Neue ein seelisches Wrack ist...

So ist das auch mit dem Vertrauen. Man fällt mit einem Typ Mensch rein, sucht sich den gleichen wieder und wird erneut enttäuscht.

Klassischer Induktionsfehler: Irgendwann glaubt man alle sind "so". Dabei ist man es selbst, der immer "so" ist.


Geschrieben

@ Lichtschimmer ich denke, das ist den meisten Menschen durchaus bewusst.
Es ist für einige Menschen aber evtl. nicht so einfach, dieses Muster zu durchbrechen, da man sich ja sonst mit sich und seinen "Problemen" auseinandersetzen muesste!
Auch, wenn es mit Sicherheit eine schmerzhafte Arbeit ist, so zieht doch JEDER seinen Nutzen daraus.
Zwingen kann man jedoch NIEMANDEN zu seinem Glück!


Geschrieben

Das tu ich nicht. Aber ich weiß, wie gut es ist, ungute Muster zu verändern. Es ist eine Emanzipation von Zwängen, die zu mehr Freiheit und Freiwilligkeit führt.


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