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Vertrauen, Ehrlichkeit und Eifersucht


Ni****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben


Vertrauen würde man dann über eine "längere" Zeit aufbauen, dass fängt schon bei ganz banalen Sachen an wie bei zu abgemachten Zeiten pünktlich auftauchen oder sich an das was man sagt auch halten.


Ich dachte schon, nur bei mir ist das für das Bilden von Vertrauen wichtig ...

Das sind eben die ganz banalen Dinge, die viel bewirken können.


Geschrieben

QUOTE[=Epicus;13513786]hm Vertrauen ist sowas ähnliches wie Respekt

Für mich sind das zwei paar Schuhe und nicht unbedingt ähnlich!!

Respekt= die Einstellung und Meinung der anderen zu akzeptieren

Das hatte aber in meinen Augen nichts mit Vertrauen zu tun,da ich ja nur sein Sicht der Dinge respektiere.
Wenn diese Person daraus ableitet das ich ihr Vertraue,dann geht sie recht leichtfertig mit ihren Vertauen um!!!

Der Mensch ist ein Egoist und bei Rückschlägen verstärkt sich das auch noch und dann ist es schwer wieder den anderen zu vertrauen.


Geschrieben

QUOTE[=Epicus;13513786]hm Vertrauen ist sowas ähnliches wie Respekt



Der Mensch ist ein Egoist und bei Rückschlägen verstärkt sich das auch noch und dann ist es schwer wieder den anderen zu vertrauen.




und manchmal.. hat dann dieser Mensch.. komplett den Respekt & das Vertrauen.. vergeigt. Aber Egoistischen Menschen.. geht das eh an der Hutschnur vorbei . Aber sie bekommen immer das..was sie verdienen


Geschrieben

hm... also mein Vertrauen wurde schon zu oft stark erschüttert welches ich damals leichtfertig verteilt hatte. Vertrauen ist sowas ähnliches wie Respekt, man bekommt es nicht, man verdient es sich!



Respekt muss man sich verdienen? Jeder Mensch hat Respekt verdient, das gebietet die Würde des Menschen.

Respekt ist nichts anderes als Rücksicht auf die Belange des anderen. Es ist eine Wertschätzung.

Deine Beschreibung zur Pünktlichkeit hat mit diesem Respekt zu tun. Wer unpünktlich ist, über die Maßen, wiederholt, ohne Bescheid zu sagen oder durch Unfall, Koma oder Tod daran gehindert, ist schlicht Respektlos für mich. Er stiehlt mir Zeit. Er hat keine WErtschätzung für die Zeit, die ich ihm schenken will, er nimmt keine Rücksicht darauf, dass meine Zeit endlich ist. Und das liesse ich nicht mit mir machen

Vertrauen hat für mich damit gar nichts zu tun.


Geschrieben


Vertrauen hat für mich damit gar nichts zu tun.


Für mich schon.


Pünktlichkeit hat für mich etwas mit Verlässlichkeit zu tun.
Ich verlasse mich darauf, dass er mich nicht unnötig warten lässt ... er Bescheid sagt, wenn es später -oder nichts mehr- wird.
Über solche Ecken baut sich bei mir Vertrauen auf.


Geschrieben

Wer Zeit "stiehlt" ist Respektlos, kann aber durchaus ein treuer, loyaler und damit Vertrauenswürdiger Mensch sein.

Wer aber Respektlos ist, die Zeit "zu stehlen", wertschätzt meine Zeit nicht. Diesen Umstand will ich für mich nicht.
Das Vertrauen ist für mich ein Gefühl, kein Umstand

Schwierig zu erklären, aber "auf etwas vertrauen" ist nochmal etwas anderes als das Vertrauen in einen Menschen und dessen Loyalität, Ehrlichkeit.


Geschrieben

Jeder Mensch hat Respekt verdient, das gebietet die Würde des Menschen.
.


Bist Du Dir da sicher? Wirklich jeder?


Geschrieben

Ja. Auch in Anbetracht dessen, was jetzt an Beispielen genannt werden könnte.

Ich mache mich nicht gemein mit denen, die Dinge tun, die Menschenunwürdig sind und damit auch Respektlos.

Ich heisse damit nicht Taten gut.


Geschrieben

Bist Du Dir da sicher? Wirklich jeder?


Gute Frage! Meinen Respekt verdient beileibe nicht jedeR. Und dazu muss ich auch gar nicht an Kriegsverbrecher, xxxxxx-Schänder oder sonstige Unholde zu denken: Respekt ist etwas, das ich Jemandem aktiv entgegenbringe (oder eben nicht) und hat mit dessen Recht auf Würde nur sehr mittelbar zu tun. Ich habe z.B. keinen Respekt vor Leuten, die ich gar nicht kenne und vielleicht niemals kennenlernen werde. Ihre Würde behalten diese Menschen deshalb dennoch.

Insofern verstehe ich auch die Aufregung nicht, eine Ähnlichkeit zwischen Respekt und Vertrauen darin zu erkennen, dass beide erworben werden müssen.


Geschrieben

Gute Frage! Meinen Respekt verdient beileibe nicht jedeR. Und dazu muss ich auch gar nicht an Kriegsverbrecher, xxxxxx-Schänder oder sonstige Unholde zu denken: Respekt ist etwas, das ich Jemandem aktiv entgegenbringe (oder eben nicht) und hat mit dessen Recht auf Würde nur sehr mittelbar zu tun. Ich habe z.B. keinen Respekt vor Leuten, die ich gar nicht kenne und vielleicht niemals kennenlernen werde. Ihre Würde behalten diese Menschen deshalb dennoch.
.


So sehe ich es auch. Es gibt Menschen, wie z. B.
jetzt Kriegsverbrecher. Oder es muss auch nicht einmal so krass sein. Ich hätte jetzt keinen Respekt
vor einem Tierquäler, oder vor jemand, der immer
Intrigen schmiedet. Es kann gar nicht ein jeder meinen Respekt bekommen.


Geschrieben

1) Schenkt ihr neuen Menschen in eurem Leben sofort euer Vertrauen?
2) Wenn ja, wie reagiert ihr, falls ihr doch mal ins Zweifeln kommt?
3) Wenn nein, wie baut ihr Vertrauen auf?


1. Ja, außer mein Bauchgefühl sagt mir ich sollte das nicht tun. Dann will ich aber auch keinen weiteren Kontakt mit diesem Menschen
2. In mich gehen und erfühlen, woher der Zweifel kommt. Ist es nicht aus mir und Erfahrungen der Vergangenheit, rede ich mit der betreffenden Person.
3. Ich schenke Vertrauen und empfinde es als Geschenk. Aktives bauen? Die bisherigen Erfahrungen in meinem Leben sagen mir, dass das auf Krampf hinausläuft. Den braucht kein Mensch.


Geschrieben

Sich bei jemandem erst mal was verdienen zu müssen klingt mir zu sehr nach hochnäsig -
Nach , ich bin was besseres , also verdiene dir dieses , jenes und welches erst mal bei mir und zeige damit das du genauso viel wert bist wie ich -

Ich glaube alles steht und fällt mit der Intensität die mich mit jemandem verbindet -
Ist es nur eine flüchtige Begegnung , eine Momentaufnahme , kann es mir egal sein ob mein gegenüber dies jenes oder welches ist -
Mich verbindet ja nichts mit ihm -
Selbst dann nicht wenn es zu häufigeren , rein zufälligen Begegnungen kommt -

Aber um so intensiver ein kontakt wird , um so mehr ist man auf gegenseitiges vertrauen und so weiter angewiesen -
Um so größer die Gefühlsbindung zwischen 2 Menschen wird , um so schlimmer wird ein einseitiger Bruch des entgegengebrachten empfunden -


Geschrieben

Sich bei jemandem erst mal was verdienen zu müssen klingt mir zu sehr nach hochnäsig -
eres , also verdiene dir dieses , jenes und welches erst mal bei mir und zeige damit das du genauso viel wert bist wie ich -
-


Nein, das bedeutet das nicht.
Es bedeutet, dass, der fremde Partner sich nach einer
Zeit so bewährt hat, dass man ihm vertraut.


Geschrieben

Wenn ich jemanden kennenlerne, den ich spontan mag, gehe ich erstmal davon aus, dass er insgesamt nett und vertrauenswuerdig ist.
Mein Vertrauen muss sich also niemand verdienen.
Die Art Vertrauen, die ihm Zugang zu meiner Email und meinem Konto gibt, waechst mit der Zeit, wenn nichts passiert, was mir sagt "sei vorsichtig".


Geschrieben

Nein, das bedeutet das nicht.




Liebe Lori , wenn ich schreibe das klingt mir zu sehr nach -
Dann ist ist es eine aussage darüber wie ich etwas aus meiner Sicht sehe -
Dann kannst du nicht hergehen und sagen , nein so ist das nicht und jetzt hast du es so zu sehen wie ich -


Geschrieben (bearbeitet)

Wenn ich jemanden kennenlerne, den ich spontan mag, gehe ich erstmal davon aus, dass er insgesamt nett und vertrauenswuerdig ist.
.


Zu Vertrauen, ganz am Anfang ,dazu ist ein jeder fähig,
wenn er möchte, sonst wäre es ausgeschlossen, überhaupt jemand, jemals zu vertrauen.

Diese Redewendung meint nur das Vertrauen, das mit der Zeit wächst.

@poglotzer.
sehe es, wie Du willst, aber es ist nur eine Redewendung.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

Wenn ich jemanden kennenlerne, den ich spontan mag, gehe ich erstmal davon aus, dass er insgesamt nett und vertrauenswuerdig ist.
.



Ähnlich wie Geniesserin56 finde ich das ein wunderbares Wort zu beschreiben was es für mich ist.

Jemand ist grundsätzlich erstmal vertrauenswürdig weil ich ihn mag.
Die Intensität des Vertrauenswächst dann. Oder es wird schnell klar, dass er dessen sich nicht als "würdig" erweist. Ende.


Geschrieben

Vertrauen ist wichtig.
Erlichkeit ist ein Absolutes muss.
Ohne wenn und aber.
Eifversucht in gesunden masen.


Geschrieben

Respekt muss man sich verdienen? Jeder Mensch hat Respekt verdient, das gebietet die Würde des Menschen.



das stimmt zwar, doch manchen menschen kann ich trotzdem keinen respekt entgegen bringen. ich zeige es ihnen zwar nicht, doch es ist keiner vorhanden.


Geschrieben

"vertrauenswürdig" - das Wort mag ich.


Geschrieben

Zu Vertrauen, ganz am Anfang ,dazu ist ein jeder fähig,
wenn er möchte, sonst wäre es ausgeschlossen, überhaupt jemand, jemals zu vertrauen.


Genau das ist aber eigentlich das Thema hier.

das stimmt zwar, doch manchen menschen kann ich trotzdem keinen respekt entgegen bringen. ich zeige es ihnen zwar nicht, doch es ist keiner vorhanden.


Wenn ich jemandem keinen Respekt (mehr) entgegenbringe, dann doch erst, weil er etwas getan hat, weswegen er meinen Respekt nicht mehr verdient.


Geschrieben (bearbeitet)

Wenn ich jemandem keinen Respekt (mehr) entgegenbringe, dann doch erst, weil er etwas getan hat, weswegen er meinen Respekt nicht mehr verdient.


Nö. Respekt hat niemand automatisch in kleinen, großen oder gleich großen Portionen. Jedenfalls nicht VON mir.

Rechte, Würde, Autorität, ... meinetwegen – aber nicht Respekt. Ich hielte es auch für eine Unsitte, Respekt unbegründet einzufordern. Damit wird er entwertet. Du selbst sprichst im Zusammenhang mit Respekt vom "verdienen", ansonsten gibt es auch noch das "zollen" und das ja nicht unbegründet.

Respekt ist deshalb – ähnlich wie Vertrauen – etwas, dass ich erst im Laufe eines Kennenlernens (nicht nur partnerschaftlich) aufbaue und dem Anderen entgegenbringe – wie das Vertrauen. Hier klang zwar auch schon mehrfach an, dass bei einem anfänglichen "Mögen" Vertrauen gewährt würde, aber das ist dann eben ein "Vertrauensvorschuss". Ähnliches gilt für den Respekt.


bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben

...

Vielleicht bin ich auch nur naiv, aber bisher lebe ich da verdammt gut mit.



Es hat für mich tatsächlich etwas mit einer Art Naivität zu tun, sich offen auf Neues einzulassen. Eine Art zurück auf Anfang

Ich lebe nicht immer "gut" damit, diese Naivität scheint aber eine Art Charakterzug zu sein.

Im Moment des Vertrauensbruches k*** sie mich an. Gehe ich auf neue Menschen zu, bin ich sehr zufrieden mit ihr.


Geschrieben

Wenn ich jemandem keinen Respekt (mehr) entgegenbringe, dann doch erst, weil er etwas getan hat, weswegen er meinen Respekt nicht mehr verdient.




Sehe ich genauso -

Meine Begegnungen finden auf Augenhöhe statt -
Denn mein gegenüber ist kein besserer oder schlechterer Mensch als ich selber -
Erst wenn er etwas macht was ich nicht respektieren kann habe ich das recht in für mich negativ zu beurteilen -


Geschrieben

Eine Art zurück auf Anfang


Ich frage mich, wie ihr das schafft ...


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