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Kein Risiko...kein Spaß?


Bo****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Bolero2000:

Statt aus meinem Umfeld nehme ich mal ein Beispiel aus den Medien...vor mehreren Jahren kam es in der S-Bahn zu einem Streit zwischen einem angetrunkenen und wohl sehr aggressiven Mann und jemanden in Handwerksklamotten, der vielleicht gerade Feierabend hatte. [...] Und dann bekommt er ein Messer in den Rücken!

Dass ein konfrontativer und eskalierter Streit (egal ob in der Bahn oder in der eigenen Wohnung) mit Fremden ein anderes Setting ist als eine gemeinsam vereinbarte Verabredung, die zwei Menschen miteinander treffen, sollte allen Leserinnen und Lesern dieser Begebenheit klar sein.

 

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Warum ist es passiert? Weil das spätere Opfer sich nicht nur auf einen Streit mit einem angetrunkenen und aggressiven Mann eingelassen hat, sondern diesen auch noch aus den Augen lies und wie "Hans guck in die Luft" losgetrottelt ist.

Das "aus den Augen lassen" ist aber nur dann ein Risiko, wenn es vorher einen eskalativen Streit dieser Art gegeben hat. Ansonsten kannst du aus einer Bahn aussteigen, ohne auf die Personen zu achten, die mit dir gereist oder mit denen du dich sogar unterhalten hast. Das ist also kein guter Vergleich. Willst du das auf die Situation übertragen, die du hier im Forum diskutieren willst, dann muss da ebenfalls 1. ein solch angetrunkener und aggressiver Mensch beteiligt sein, 2. ein Streit mit diesem Menschen eskalieren und 3. jemand nach diesem Streit dem Aggressor den Rücken zudrehen.

Das sind alles Voraussetzungen, die du soeben konstruiert hast und die nicht zu einer gewöhnlichen Verabredung unter Menschen (auch unter sich fremden Menschen) passen. Du nimmst einen absoluten Ausnahmefall aus einer absoluten Ausnahmesituation und meinst, es wäre angemessen, dieses Beispiel und dessen Risiko auf das Datingverhalten von Menschen zu übertragen. Dann kannst du auch einen beliebigen Amoklauf (oder eine Amokfahrt) bemühen und daraus schließen: "ich wundere mich immer wieder mal über Menschen, die ohne irgendeinen vorherigen Kontakt direkt fremden Menschen auf der Straße, in Parks, auf Waldwegen usw. begegnen."

Ganz gemäß deinem Startposting:

Am 24.8.2026 at 12:35, schrieb Bolero2000:

Moin, ich wundere mich immer wieder mal über Menschen, die nach kurzem schriftlichen Kontakt, direkt zu fremden Menschen in die Wohnung gehen oder selbst fremde Menschen einladen. 

Wenn das für dich persönlich ein Risiko bedeutet, das du aus ganz bestimmten Einzelfällen ableitest, ist das schon okay. Es ist aber trotzdem deine falsche Wahrnehmung, dass dieses Risiko so hoch wäre, wie du meinst.

 

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Ein alter Kneipenkumpel von mir, der niemals an Krawall beteiligt war, meinte, so etwas könne man doch nicht ahnen. Ich sagte DOCH, genau damit musst du rechnen und dich zumindest umsehen, bis die Bahn abfährt...

Im Normalfall musst du nicht damit rechnen. Selbst wenn du eine Meinungsverschiedenheit diskutierst, musst du nicht damit rechnen. Nur in dem Fall, wo durch einen Streit (so wie du ihn beschreibst) bereits ein immenses Aggressionspotential aufgebaut ist, sollte man sich besonders vorsehen. Diese Voraussetzungen hast du beim Dating aber nicht. Du denkst nur, die wären vorhanden und ergäben ein grundsätzliches Risiko, vor dem man sich hüten müsse.

Und deshalb wunderst du dich (Zitat) "immer wieder mal über Menschen, die nach kurzem schriftlichen Kontakt, direkt zu fremden Menschen in die Wohnung gehen oder selbst fremde Menschen einladen." - obwohl auch das eher selten ist, weil sehr viele Menschen ähnliche Bedenken haben, wie du sie hier formulierst. Häufiger kommt das Einlgeadenwerden nur bei solchen Personen vor, die eine generelle Positivität und einen angemessenen Umgang vermitteln. Vermutlich wurde ich deshalb in den damaligen Zeiten vergleichsweise oft eingeladen. Bei anderen Menschen mag das seltener bis gar nicht der Fall sein.

bearbeitet von LacusLenitatis
vor 1 Stunde, schrieb Windgust:

Ein freundliches "Der Nächste muss da wieder sitzen" tut es auch. Ich finde, man sollte sein Leben nicht von Angst bestimmen lassen 

Wie kommst du auf "sein Leben nicht von Angst bestimmen lassen"?

Weil ich empfehle, in gewissen Situationen umsichtiger zu sein?

vor 2 Stunden, schrieb Windgust:

Ein freundliches "Der Nächste muss da wieder sitzen" tut es auch. Ich finde, man sollte sein Leben nicht von Angst bestimmen lassen 

vor 32 Minuten, schrieb Bolero2000:

Wie kommst du auf "sein Leben nicht von Angst bestimmen lassen"?

Weil ich empfehle, in gewissen Situationen umsichtiger zu sein?

Das Beispiel war so, dass man aus Angst darauf verzichtet das Richtige zu tun.

vor 3 Stunden, schrieb LacusLenitatis:

Das ist wie auf dem Rummel, wo dir an einem Nachmittag 15.000 Leute begegnen, die dir nichts Böses wollen, und lediglich ein einziger Taschendieb dir dein Geld stehlen will

Dein Beispiel und der Taschendieb könnte auch jemand sein, der gerade jemanden zum abreagieren braucht...und so etwas kommt häufiger vor, als du es scheinbar wahr haben möchtest. 

 

vor 2 Stunden, schrieb Bolero2000:

Ich sage doch nicht, dass alle Menschen nur noch in ihrer Wohnung bleiben können oder ausschließlich mit Schutz raus dürfen..."NATÜRLICH SIND DA DA DRAUßEN ÜBERWIEGEND UNGEFÄHRLICHE MENSCHEN!".

Aber es gibt verschiedene Situationen, in denen es sehr gefährlich werden kann...und dazu gehört auch, dass es nicht ungefährlich ist, wenn man nach wenigen Nachrichten oder sogar vielen Nachrichten über mehrere Stunden oder Tage, einen fremden Menschen direkt zu sich in die Wohnung holt

Es kann und darf jeder Erwachsene handeln wie es beliebt, aber mich interessiert es und ich mache gerne auf die Gefahren aufmerksam, die einige scheinbar nicht wahrnehmen oder erstmal ignorieren...wenn durch mein kluggescheiße doch jemand umdenkt, wäre mein Thema nicht umsonst. 

vor 44 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Das ist also kein guter Vergleich.

In dem Vergleich geht es mir um die unbekümmertkeit, die in gewissen Situationen gefährlich werden kann...nicht werden muss!...aber wie in meinem Beispiel leider passiert. 

 

vor 55 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Im Normalfall musst du nicht damit rechnen. Selbst wenn du eine Meinungsverschiedenheit diskutierst, musst du nicht damit rechnen. Nur in dem Fall, wo durch einen Streit (so wie du ihn beschreibst) bereits ein immenses Aggressionspotential aufgebaut ist, sollte man sich besonders vorsehen.

Wenn du mit jemandem diskutierst, weil du ihn auf etwas aufmerksam gemacht hast, kannst du gerne unbekümmert losmarschieren...ich würde mich definitiv nochmal umdrehen, weil ich nicht weiss, ob es sich weiter in ihm aufbaut...einfach nur kurz vorsichtig sein ohne in Angst und Panik zu verfallen. 

 

vor 59 Minuten, schrieb LacusLenitatis:

Diese Voraussetzungen hast du beim Dating aber nicht. Du denkst nur, die wären vorhanden und ergäben ein grundsätzliches Risiko, vor dem man sich hüten müsse.

Wenn jemand einen fremden Menschen nach ein paar Nachrichten direkt zu sich in die Wohnung holt, ist es definitiv nicht ohne Risiko! 

vor einer Stunde, schrieb LacusLenitatis:

Und deshalb wunderst du dich (Zitat) "immer wieder mal über Menschen, die nach kurzem schriftlichen Kontakt, direkt zu fremden Menschen in die Wohnung gehen oder selbst fremde Menschen einladen." - obwohl auch das eher selten ist, weil sehr viele Menschen ähnliche Bedenken haben, wie du sie hier formulierst.

Es ist schön im Thema zu erfahren, dass es eher selten so wie in meinem Beispiel geschieht...dafür habe ich mich ja interessiert. 

Und den hoffentlich wenigen, die hier kommentieren oder mitlesen und trotzdem weiterhin so handeln, drücke ich die Daumen dafür, dass es wirklich immer gut geht...die Wahrscheinlichkeit dafür ist ja relativ hoch...aber das Risiko bleibt. 

vor 1 Minute, schrieb Windgust:

Das Beispiel war so, dass man aus Angst darauf verzichtet das Richtige zu tun.

Du meinst, man sollte andere darauf aufmerksam machen, dass sie die Füße vom Sitz nehmen sollen oder verstehe ich dich gerade falsch?

vor einer Stunde, schrieb Bolero2000:
vor einer Stunde, schrieb Windgust:

Das Beispiel war so, dass man aus Angst darauf verzichtet das Richtige zu tun.

Du meinst, man sollte andere darauf aufmerksam machen, dass sie die Füße vom Sitz nehmen sollen oder verstehe ich dich gerade falsch?

Jaaa, dass war's!

Am 24.8.2026 at 12:35, schrieb Bolero2000:

Wie viel Risiko seid ihr bereit einzugehen?

Um welches Risiko geht's denn eigentlich genau?

Für mich das Größte, dass ich bei der Frau einer von vielen netten Bekanntschaften wäre, die sie besucht.

Davor kann ich mich einigermaßen schützen.

 

Oder, dass sie evtl. was komplett anderes sucht als ich, irgendwie den Mann für's Leben sucht und keine Ruhe mehr gibt, ständig auf der Matte steht.

Aber auch...wenn ich so offen und ehrlich bin, die Dinge direkt anspreche, mich nicht auf faule Kompromisse einlasse...

 

Dass sich die Frauen die Klinke in die Hand geben und dass ständig ne andere zu mir kommt?

Dass ich evtl. die Kontrolle verliere, dass ich evtl. zum Gesprächsthema werde?

Auch das kann ich ja selbst bestimmen und mich davor schützen.

 

Ich bin da ganz offen- ich würde lieber eine Frau zu mir nachhause einladen, von der ich zuimndest ein Profil kenne, mit der ich mich zuvor zumindest etwas ausgetauscht habe, mit der ich wenigstens ein paarmal hin und her geschrieben habe, meine Fragen gestellt habe und die Antworten aufmerksam gelesen habe, mit der ich evtl. vorher zumindest kurz mal telefoniert habe.

Ab wann ist mir denn jemand wirklich unbekannt, fremd?

Ich wundere mich öfter mal, welche Frauen "ihre Männer" vorab immer gerne online ausgiebig kennenlernen, sich vorab öfter mal nur so treffen wollen...und irgendwie entsteht oft zumindest der Eindruck, dass sie nen recht regen Wechsel an Sexpartnern haben. Alle gut kennengelernt, nicht fremd, und doch nicht selten einer nach dem anderen?

 

Für mich ist viel entscheidender das nacher, als das davor.

Eine Frau wäre mir definitiv fremd, wenn ich von einem ONS, oder evtl. 2- 3 Mal zum nächsten rutschen würde. Ich hätte diese Frau nicht gekannt, sonst hätte ich es bleiben lassen.

Aber wie gesagt, diese Risiko lässt sich sehr gut eingrenzen, minimieren- wenn man es denn wirklich möchte.

 

Geht's hier in erster Linie um Sex mit Unbekannten, mit Fremden, oder nur, dass es möglichst anonym, weit weg von zuhause sein muss/soll?

Sex mit Fremden ist doch heutzutage nix soooo besonderes mehr, oder?

Für Männer evtl. nachvollziehbarer (Prostition), aber für Frauen auch keine solche Ausnahme.

Wie oft wird gejammert, dass Er wieder mal nur Das Eine Wollte, dass Er ein Arschloch war, sich nicht mhr meldet, nach dem besten 6 ever?

Oder dass er wieder mal kein Single war?

Oder, dass er nach 2-3 Mal kein Interesse, keine Lust mehr hatte?

Ich bezweifle etwas, dass der Typ Mann der Frau so bekannt, so wenig fremd war.

Aber das Wichtigste ist wohl, dass sie dann zumindest einigermaßen anonym, nicht verfolgbar ist, dass die zahlreichen Herren nicht ständig bei hr zuhause auf der Matte stehn.

 

vor einer Stunde, schrieb Windgust:

Jaaa, dass war's!

Wenn du es brauchst, wünsche ich dir viel Erfolg. 

vor 12 Stunden, schrieb Bolero2000:

und ich mache gerne auf die Gefahren aufmerksam, die einige scheinbar nicht wahrnehmen oder erstmal ignorieren...

Dass Menschen gefährlich sein können, ist vermutlich allen bewusst. Dass die wenigsten Menschen in den seltensten Situationen gefährlich sind, wohl ebenfalls. Es geht in dieser Diskussion nicht darum, dass ich (oder sonstwer) behaupten möchte, es kömnne niemals etwas passieren, wenn man sich mit fremden Leuten trifft. Umgekehrt konstruierst du aber eine Größe eines vermeintlichen Risikos, das in dieser Form, die du allein schon mit deinem Initialposting samt Threadtitel, aber auch mit deinen weiteren Ausführungen suggerierst, eben nicht existiert.

Da helfen in deiner "Argumentation" eben auch nicht deine konstruierten Vergleiche, wie das Beispiel einer Bahnhofs-Messerstecherei nach einem Streit mit einem aggressiven Volltrunkenen. Man kann das Thema ganz locker besprechen, aber man muss nicht versuchen, es dramatischer zu konstruieren als es in Wirklichkeit ist.

Ja, es gibt Übergriffe überall auf der Welt. Und trotzdem nein, wenn zwei Menschen sich spontan auf ein Date treffen, ist das Risiko nicht deutlich anders als wenn sie das nach einem halben Jahr intensiven Chattens und Telefonierens tun.

Umgekehrt funktionieren solche Dinge wie beispielsweise Love-Scamming und generell emotionales Abhängigmachen nur über längeren Kontakt. Von dieser Betrachtungsweise aus wären die schnellen Dates deutlich risikoärmer.

Um Spaß zu haben benötige ich vertraute und eingespielte Sexpartner die wissen wie ich es und was ich mag, aber

sicher kein Risiko

Ich mag mir das nicht alles ausmalen was passieren kann wenn ich einem fremden Mann in sein Haus folgen würde

Von weniger schlimmen Dingen wie heimlich gefilmt zu werden bis hin zu KO Tropfen und einer Massen ***igung 

Früher hat man da nicht drüber nachgedacht, heute wohl, aber früher gab es aber auch nicht so viele gestörten Kerle

Kein Risiko, schon garnicht in unseren Privaträumen, die wird kein Fremder je betreten, das ist absoluter Schutzraum der Familie und geht niemanden etwas an. Falsche Begehrlichkeiten will man ohnehin nicht wecken.

(bearbeitet)

Begegnungen und Verbindungen ohne sagen wir mal Restrisiko gibt es auch nach einem gemeinsamen Leben nicht. Man liest selten von schönen, einvernehmlichen Begegnungen zwischen Menschen in privaten Wohnungen. Es wird eher bekannt, wenn etwas aus dem Ruder lief. Hier sei jedoch eine Dunkelziffer zugestanden. 

Dass der Nervenkitzel des Restrisikos Antriebsfeder ist, glaube ich nicht. Eher die Sehnsucht nach einer Begegnung in privater Atmosphäre, also nicht in einem Hotel oder outdoor. Wer nicht traut, dem ist nicht zu trauen, sagte schon Opa, der Weise. Es gibt viele Gründe, sich nicht in der eigenen Privatwohnung zu treffen. Das Risiko können die meisten meiner Meinung nach gut einschätzen. Also eher "ein bewußtes in Kauf nehmen" als "Kick". 

bearbeitet von Georg-FR

Ich bin nach wie vor fest der Überzeugung, dass das Hauptrisiko das der vielen Bekanntschaften ist, die man verständlicherweise vom privaten Umfeld fernhalten möchte und muss.

Diesem Risiko kann man aber nur damit entgegnen, indem man nen gewissen Charakter zeigt und indem man nicht jedem jucken unten rum nachgeht.

 

Die kriminellen Risikien sind nachvollziehbar, ich würde auch niemandem empfehlen leichtfertig Menschen, die man nicht wirklich kennt einfach so zu sich nachhause einzuladen.

Aber nochmal:

Ab wann kennt man jemanden denn eigentlich, aber wann ist jemand nicht mehr unbekannt?

Und geht's eben nicht tatsächlich eigentlich darum, lieber auswärts zu rum zu vögeln, damit einem die Sexpartner einfach persönlich nicht zu nahe kommen?

 

Das Risiko von Straftaten, ist ja auswärts auch vorhanden.

Manchmal habe ich etwas den Eindruck, viele möchten gerne Geschäfte mit der Mafia machen und sich gleichzeitig absichern, dass ja nix böses passieren kann.

 

Ich hab den Eindruck und auch die persönliche Erfahrung gemacht, es gibt Menschen, die lernen jemanden ziemlich spontan und überraschend kennen und es passt.

Und dann gibt's widerum Menschen, die wollen angeblich partout eine Beziehung, lernen ihre diversen Kandidaten immer erst ausführlich kennen, haben einen ONS nach dem anderen und betonenen nach Jahren noch, dass nie mit fremden Sex haben würden.

 

Klar kann man sagen, je länger man sich Zeit lässt,  je besser man jemanden "kennenlernt", desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwie reinfällt.

Und wenn man dann natürlich noch möglichst anonym im Auto, Outdoor, im Hotelzimmer, Swingerclub etc. Sex hat, ist der Vorteil, dass man einigermaßen anonym untertauchen, sich aus dem Staub machen zu können natürlich größer, als wenn der andere weiß, wo man wohnt. 

Aber bis auf den Swingerclub, bleibt evtl.  das Risiko krimineller Handlungen trotzdem.

Wird evtl. den "normalsterblichen" bei dem jetzt nicht groß was zu holen ist seltener treffen, wobei es sogar diesbezüglich Beispiele und Berichte gibt.

Wo z.b. arbeitslose Ehemänner von ihren Affären erpresst wurden...

(bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Wifesharing-Forever:

Früher hat man da nicht drüber nachgedacht, heute wohl, aber früher gab es aber auch nicht so viele gestörten Kerle

Die gab es auch früher schon.

Die Frage ist nur, haben sie es früher immer in Presse,  TV und Internet geschafft? Influencer und Insta-Reels gab es noch nicht, dominieren heute aber die öffentliche Wahrnehmung, obwohl zumeist nur Meinung,  selten Fakt.

Wieviel ist früher gar nicht publik geworden,  weil sich Opfer geschämt und es nicht öffentlich angeprangert haben?

Ich glaube, es war schon immer so.

Nur ist die Wahrnehmung heute öffentlicher, allgegenwärtiger, von der Flut an Informationen,  egal ob richtig oder falsch,  gespeist.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza

Ich würde mich erstmal auf neutralem Boden kennenlernen ,wobei man dem Gegenüber nur vor und nicht in den Kopf gucken kann.
Da ich eine Dame suche,mache ich mir da nicht so die Gedanken.
Wobei es mir aber schon wichtig ist,sich erstmal auf neutralem Boden zu treffen,allein um zu sehen,ob eventuell passt.Ansonsten wäre es unangenehm.Und verzweifelt bin ich nun nicht bei meiner Suche.
Würde eine Dame mich gleich zu sich nach Hause einladen ,wäre das schon ein NoGo für mich.
In der heutigen Zeit ist es leider sehr riskant,sich jemand Unbekannten ins Haus zu holen.

vor 10 Stunden, schrieb LacusLenitatis:

Ja, es gibt Übergriffe überall auf der Welt. Und trotzdem nein, wenn zwei Menschen sich spontan auf ein Date treffen, ist das Risiko nicht deutlich anders als wenn sie das nach einem halben Jahr intensiven Chattens und Telefonierens tun.

Spontan zu sich einladen oder spontan zu einer Person oder im schlimmsten Fall mehreren (was man noch nicht weiss!) in die Wohnung zu fahren...nur nach ein paar Nachrichten!...darum geht es!

Und du erzählst allen ernstes, dass das Risiko nicht deutlich anders als nach einem halben Jahr intensiven chatten und telefonieren ist?

Ich kann kaum glauben, dass das überhaupt irgendein Mensch glaubt. 

vor 10 Stunden, schrieb LacusLenitatis:

Dass Menschen gefährlich sein können, ist vermutlich allen bewusst

Vor allem denen, die nach ein paar Nachrichten direkt einen fremden Menschen, der vielleicht noch ein paar Überraschungsgäste im Gepäck hat, zu sich einladen 🤓

Das Beispiel vom Bahnhof sollte zeigen wie unbedarft manche Menschen (wahrscheinlich nicht mal wenige) sind und ich nannte es aufgrund deiner "Rummelgeschichte".

Den Rest schenke ich mir, weil wir in unterschiedlichen Welten leben. 

Es haben viele so geantwortet, wie ich es von klardenkenden Erwachsenen erhofft habe...ein paar werden weitermachen wie immer und laufen hoffentlich niemals dadurch in ihr Unglück...und wer weiss, vielleicht aber nur vielleicht, denken ein paar Mitlesende um und minimieren einige Risikofaktoren, ohne in Angst und Panik zu fallen. 🍀

vor 10 Stunden, schrieb Wifesharing-Forever:

Von weniger schlimmen Dingen wie heimlich gefilmt zu werden bis hin zu KO Tropfen und einer Massen ***igung 

Früher hat man da nicht drüber nachgedacht, heute wohl, aber früher gab es aber auch nicht so viele gestörten Kerle

 

vor 7 Stunden, schrieb Tiefkuehlpizza:

Die gab es auch früher schon.

Die Frage ist nur, haben sie es früher immer in Presse,  TV und Internet geschafft? Influencer und Insta-Reels gab es noch nicht, dominieren heute aber die öffentliche Wahrnehmung, obwohl zumeist nur Meinung,  selten Fakt.

Wieviel ist früher gar nicht publik geworden,  weil sich Opfer geschämt und es nicht öffentlich angeprangert haben?

Ich glaube, es war schon immer so.

Nur ist die Wahrnehmung heute öffentlicher, allgegenwärtiger, von der Flut an Informationen,  egal ob richtig oder falsch,  gespeist.

Ich habe eben auf die schnelle nach "Massenver-ge-waltigungen" (Gruppenver-ge-waltigungen) gegoogelt und der Unterschied von 2014 zu den Jahren in den 2020ern zum Beispiel 2023,24 oder 25 sind gewaltig. 

vor 28 Minuten, schrieb Bolero2000:

Ich habe eben auf die schnelle nach "Massenver-ge-waltigungen" (Gruppenver-ge-waltigungen) gegoogelt und der Unterschied von 2014 zu den Jahren in den 2020ern zum Beispiel 2023,24 oder 25 sind gewaltig. 

Und wer ist schuld?

Man hätte es minimieren können, aber jetzt ist es zu spät 

 

 

Ich nehme nur Eine - bin ja auch kein kleines Meerschweinchen...:joy:

 

vor 9 Minuten, schrieb Wifesharing-Forever:

Und wer ist schuld?

Man hätte es minimieren können, aber jetzt ist es zu spät 

 

Schwieriges Thema leider 🤷‍♂️

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Bolero2000:

Ich habe eben auf die schnelle nach "Massenver-ge-waltigungen" (Gruppenver-ge-waltigungen) gegoogelt und der Unterschied von 2014 zu den Jahren in den 2020ern zum Beispiel 2023,24 oder 25 sind gewaltig

Die Statistik zeigt, was offiziell erfasst wird.

Für mich zeigt das in erster Linie, dass die Dunkelziffer von früher,  die in keiner Statistik aufgetaucht ist,  heute angezeigt wird und damit ins Licht der Statistik rückt, weil sich heute Opfer auch wehren. 

Ich denke da nur an die unzähligen Fälle unter dem Dach der Kirche. Früher totgeschwiegen,  heute endlich benannt.

Ich glaube nicht, dass es heute häufiger vorkommt. 

Es wird heute eher angezeigt, was ich grundsätzlich für eine richtige Entwicklung halte.

Was heute mehr vorkommt, sind Nachahmer, weil durch die Presse inspiriert. In Erfurt wäre niemand auf die Idee gekommen ein Schulmassaker anzurichten,  hätte er es nicht in den Nachrichten aus den USA gesehen.....

In Berlin, Magdeburg oder Leipzig hätte es die Fahrten durch die Fußgängerzone nie gegeben,  hätte es nicht ein Vorbild aus Paris gegeben.  Manchmal ist viel Information,  sind Nachrichten auch konteaproduktiv.

Oder die Sache in dem Einkaufszentrum in München. Zig Sender haben damals fast 8h life berichtet, obwohl es nichts zu berichten gab. Damit gibt man Tätern überhaupt erst eine Plattform. 

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
vor 6 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Für mich zeigt das in erster Linie, dass die Dunkelziffer von früher,  die in keiner Statistik aufgetaucht ist

Du glaubst in 2014 gab es eine höhere Dunkelziffer als heute? 

vor 9 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

In Berlin, Magdeburg oder Leipzig hätte es die Fahrten durch die Fußgängerzone nie gegeben,  hätte es nicht ein Vorbild aus Paris gegeben

Oder ohne Paris wäre es in Berlin gestartet. 

vor 8 Minuten, schrieb Bolero2000:

Du glaubst in 2014 gab es eine höhere Dunkelziffer als heute? 

Fakt ist, heute ist ein stärkeres Bewusstsein da.

Auch hier bei poppen.de hat sich meine Wahrnehmung stark verändert.  Während ich anfangs ziemlich unbefangen gedated habe, habe ich durch Frauen,  die mir ihre Negativerlebnisse mit der Seite und den gedateten Männern erzählt haben, durch einen Austausch auf Stammtischen meine Sicht geändert. Da wurden Dinge erzählt, die ich für unvorstellbar hielt. Und dann stellt man(n) fest, dass es das schon immer gab,  man es aber nicht wahrgenommen hat. Und früher wurde das auch nicht wirklich thematisiert.  Heute schon.  Und das ist richtig so.

Gerade eben, schrieb Tiefkuehlpizza:

Fakt ist, heute ist ein stärkeres Bewusstsein da.

2014...nicht 1954.

(bearbeitet)
vor 19 Minuten, schrieb Bolero2000:

Oder ohne Paris wäre es in Berlin gestartet. 

Möglich, aber weniger wahrscheinlich.  

Wenn man zum Beispiel an den Typen denkt, der da ein Haufen Kinder auf der Insel in Norwegen abgeschlachtet hat. Man gibt ihm die Chance, öffentlich im Gerichtssaal aufzutreten, anstatt ihn unter Ausschluss der Presse den Prozess zu machen. Stattdessen bekommt er eine Plattform und dann wird die Tat auch noch verfilmt.

vor 4 Minuten, schrieb Bolero2000:

2014...nicht 1954.

Das Bewusstsein 2014 war ein gänzlich andres als heute. Me Too war erst 2017.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
vor 6 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Das Bewusstsein 2014 war ein gänzlich andres als heute. Me Too war erst 2017.

Es soll schon 2016 im Vergleich zu 2015 einen gewaltigen Anstieg gegeben haben...bin gerade am googeln. 

Bei offiziellen Zahlen geht es nicht um das Bewusstsein, welches durch die Medien erweitert wird.

vor 13 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Möglich

Ja.

 

vor 14 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

aber weniger wahrscheinlich.  

Ist schwer zu überprüfen...vielleicht ist es doch sehr wahrscheinlich. 

vor 15 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Wenn man zum Beispiel an den Typen denkt, der da ein Haufen Kinder auf der Insel in Norwegen abgeschlachtet hat.

Sei mir nicht böse, aber darüber mag ich im moment nicht auch noch nachdenken...das ist einfach nur ein unfassbarer Wahnsinn. 

(bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb Bolero2000:

Es soll schon 2016 im Vergleich zu 2015 einen gewaltigen Anstieg gegeben haben...bin gerade am googeln. 

Bei offiziellen Zahlen geht es nicht um das Bewusstsein, welches durch die Medien erweitert wird.

Aber ein Bewusstsein führt dazu,  eine Haltung zu ändern. 

Sich eben nicht als Opfer für eine Tat zu schämen und sie deshalb nicht zur Anzeige zu bringen,  sondern klar benennen,  wer der Täter ist. Und ein Bewusstsein führt auch dazu, nicht die Augen zu verschließen, dem Opfer zuzuhören, zu glauben und auch bei Bedarf aktiv zu handeln. 

Es gibt keine Mitschuld des Opfers. 

Es gibt nur die Schuld des Täters. 

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
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