Ich mag Fussball aus verschiedenen Gründen nicht besonders. Ich hasse es aber auch nicht. Es hebt mich in der Regel nicht an, ab und an begeistert mich ein gutes Spiel aber doch.
Dennoch würde ich das nicht werten.
Ich würde jetzt auch keinem Fan seinen Fußball madig machen.
Ich bin dafür nur eben nicht so zu begeistern, wie andere.
Das wars.
Dazu muss ich nicht werten.
Ich muss Fußball nicht schlecht reden, bloß, weil ich nicht dafür brenne, es nicht mag.
Gut, und trotzdem gibts Leute, die Fußball doof finden. Auch wenn du ihm eher neutral gegenüberstehst. Und die Fußball auch doof finden dürfen. Warum sollte ich als Fan mich aber jetzt hinstellen und versuchen, diese negative Wertung irgendwie als nicht erlaubt zu framen? Das versuchst du hier ja so ein bisschen mit meiner Schlampen-Wertung, habe ich den Eindruck.
vor 7 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:
Ich frage dabei aber trotzdem::
Reicht es nicht, in für dich gut oder für dich schlecht zu unterteilen?
Braucht es da einen Begriff, der in der deutschen Sprache negativ besetzt ist?
Du, der Ansatz ist mir schon viel zu links-gutmenschig. Ganz ehrlich. Viel zu sprachpolizeilich. Hilfe, Hilfe, ein "Schimpfwort"! 🙄 NATÜRLICH braucht es einen abwertenden Begriff, wenn man Abneigung Kund tun möchte. Vllt. ist das bei Sir Earl Charles of Canterburry and Lady Hoffelpoffer from Sussex beim jährlichen Proms anders und man beleidigt sich da "zivilisiert". Ich bin aber kein Engländer...
Anders herum: Muss wegen des Wortes Schlampe und seiner Bedeutung überhaupt debattieren? Es meint, was es meint. Es beschreibt Tat und damit einhergehende Wertung. Das Menschen mit der Äußerung negativer Wertungen nicht mehr klarkommen und diese verbannen möchten ist deren Problem. Wenn ich jemanden Arschloch nennen möchte, weil genau das meine Sicht ist, dann sage ich auch Arschloch. Und nicht: "Sie unsozialer Mensch! Sie müssen aber mal ihr Verhalten hinterfragen." Und wenn ich Lily als Schlampe bezeichnen möchte, tue ich auch das und sage nicht: "Eine freie Frau, die die Freuden der Liebe mit beruflichem Erfolg 24 Stunden lang mit anderen teilt. Welch emanzipatorischer Fortschritt, dass Frauen heute an einem Tag mit 101 Männern schlafen können! Was für eine Zeit am Leben zu sein!"
Es tut mir also leid aber Schlampe geht für mich als Begriff schon klar. Darf man sagen. Und eigentlich gehts doch gar nicht um den Begriff, oder? Was dir jetzt eigentlich nicht gefällt und das eigentliche Übel auf meiner Seite ist doch, dass ich so furchtbar unmodern bin, nicht wahr? Dass ich es nicht als normal ansehe oder gar beklatsche, wenn ne Frau drei Stunden ihren Arsch raus hält und da einfach jeden dran lässt, der sich halt einfach nur in eine Liste eingetragen hat. Beklatsche ich das nicht, bin ich natürlich postwendend Patriarch und blablabla. Habe ein Problem damit, dass Frauen sich selber verwirklichen und ausleben und blablabla. Weil ich Lily's 101 Dalmatiner Nummer als Schlampentat tituliere, ziehst du dir gerade ne halbe weiße Ritterüstung an. ^^
Ich habe Lily schon bewusst als Beispiel gewählt. Ich wollte mal sehen, ob Leute dann tatsächlich auch da anfangen, liberal daher zu reden. Leider habt ihr das auch noch getan. 🙈 Ehrlich mein Guter, du weißt ich habe kein Problem mit dir aber wenn ich nicht mal Lily mit der Aktion als Schlampe bezeichnen darf... Wenn du selbst da noch versuchst Erklärungen zu finden und das ganze schön bunt anzustreichen... Das kann ich einfach nicht ernst nehmen. Irgendwann muss auch mal gut sein mit dem "Jeder darf alles und hat dafür gefeiert zu werden und wer es nicht feiert der ist Böse und sollte besser nichts sagen". 101 in 24 = Schlampe. Ist mind. ne mathematische Formel. ^^
Und nein, wo ich da meine persönliche Grenze ziehe und ob sie 10, 20 oder 50 Männer gehabt haben muss, damit ich ihr das Etikett Schlampe aufklebe, tue ich nicht Kund. 😂 So blöd könnte ich gar nicht sein. Dann wollen Leute das wieder mit mir diskutieren, weil ihnen meine Zahl nicht gefällt. Als ginge sie das was an...
Wenn ich jemanden Arschloch nennen möchte, weil genau das meine Sicht ist, dann sage ich auch Arschloch. Und nicht: "Sie unsozialer Mensch! Sie müssen aber mal ihr Verhalten hinterfragen."
Jein.
Bei Arschloch macht man keinen Unterschied nach Geschlecht.
Bei Schlampe schon.
Die 101 Typen in 24 h Frau ist für dich eine Schlampe.
Bekäme es ein Mann mal rein theoretisch hin, 101 Frauen in 24h zu beglücken, käme niemand auf diesen Begriff, obwohl er das Gleiche tut.
Und schon allein das ist aus meiner Sicht ein Grund, das Wort aus dem Sprachschatz zu streichen.
vor 35 Minuten, schrieb B-Jayyy:
Wenn du selbst da noch versuchst Erklärungen zu finden und das ganze schön bunt anzustreichen...
Ich rede es nicht schön bunt. Ich werte es nur nicht.
vor 35 Minuten, schrieb B-Jayyy:
Jeder darf alles und hat dafür gefeiert zu werden und wer es nicht feiert der ist Böse und sollte besser nichts sagen".
Ich habe Lily schon bewusst als Beispiel gewählt. Ich wollte mal sehen, ob Leute dann tatsächlich auch da anfangen, liberal daher zu reden. Leider habt ihr das auch noch getan. 🙈
Na ein bisschen kenne ich deinen Stil ja nun schon. Und klar, braucht es Extreme, um Dinge zu veranschaulichen.😉
vor 4 Minuten, schrieb B-Jayyy:
Welches Wort anstelle von Schlampe wäre denn angemessen? Und zwar auch dem gegenüber angemessen, was ich aussagen möchte? Welches wäre das denn?
Ich denke, das braucht es nicht wirklich. Es reicht im Grunde- ich mag es nicht. Warum, muss man niemanden begründen, genauso wenig, ab wann. 🤷♂️
Findest du? Also ich lese das genannte Mindset sehr oft. 🤷♂️
Und wir überschneiden uns. ^^ s.o.
Also, was sage ich jetzt anstatt Schlampe, wenn ich aussagen möchte, dass eine Frau mehr verschiedene Sexualkontakte hat oder hatte als sie mit meinem Wertekodex vereinbar sind und ich ihre sexuelle Freizügigkeit abstoßend finde? Gibt es ein Wort, was nicht negativ aufgefasst werden würde? Und... Erfüllte es dann aus meiner Sicht noch seinen Zweck, wenn es eben neutralrüber käme? Wollte ich denn neutral sein? Oder wollte ich "Arschloch" sagen?
Gibt es ein Wort, was nicht negativ aufgefasst werden würde?
Hatte ich ja geschrieben. Ich mag es nicht oder ich finde es nicht gut. Das reicht. Ohne Begründung.
vor 32 Minuten, schrieb B-Jayyy:
Erfüllte es dann aus meiner Sicht noch seinen Zweck, wenn es eben neutralrüber käme?
Die Zweck ist erfüllt. Du hast klar gemacht, dass es nicht deins ist.
vor 32 Minuten, schrieb B-Jayyy:
Wollte ich denn neutral sein? Oder wollte ich "Arschloch" sagen?
Wenn du unbedingt die Konfrontation suchst, wirst du wohl abwerten, beleidigen, whatever. Für 2 Minuten tut es vielleicht gut, eventuell tut es dir hinterher leid, in jedem Fall hättest du die Contenance verloren. Und ich denke, das hättest du nicht nötig, auch wenn es dir Spaß bereiten würde.
Die Frage ist aber, braucht es die Konfrontation wirklich? Und da denke ich: vollkommen unnötig.
Die Zweck ist erfüllt. Du hast klar gemacht, dass es nicht deins ist.
Dann sende ich aber doch eine Botschaft, die nicht der Wahrheit entspricht. "Ist nicht meins" ist nicht meine Wertung. Meine Wertung ist "schlimmer". Von daher würde ich mich darin nicht wiederfinden. Wenn etwas nicht meins ist, dann sage ich, dass es nicht meins ist. Und wenn ich etwas scheiße finde möchte ich es scheiße nennen können, weil "ist nicht meins" eben zu schwach ist.
vor 5 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:
Wenn du unbedingt die Konfrontation suchst, wirst du wohl abwerten, beleidigen, whatever. Für 2 Minuten tut es vielleicht gut, eventuell tut es dir hinterher leid, in jedem Fall hättest du die Comtenance verloren. Und ich denke, das hättest du nicht nötig, auch wenn es dir Spaß bereiten würde.
Die Frage ist aber, braucht es die Konfrontation wirklich? Und da denke ich: vollkommen unnötig.
Na, auch das bin nicht wirklich ich. Tut mir das hinterher leid? Nope. Ich habe mal den CEO eines Mittelständlers vor versammelter Mannschaft einen Huso genannt. Hat gekostet. Aber Reue war das Letzte, was ich danach empfunden habe. Im Gegenteil, ich bin heute eher ein stückweit stolz drauf. Und hat meinem Selbstvertrauen nicht gerade geschadet.
Die Contenance zu verlieren... Definieren wir wohl etwas anders. Ich weiß ja nicht, was du dir da gerade so im Kopfkino vorstellst. Vllt. hüpfe ich da ja wie Rumpelstilzchen vor Lily rum, geifernd und tobend vor Wut und schreie: "Du Schlampe!! DU SCHLAMPEEEEEE!!!!11!!1!" 😂 So ungefähr. Was hältste alternativ von folgender Situation:
Bro: "Alter, haste gehört? Da ist so ne Tante, Lily irgendwer, die hat in 24 Stunden für ihren OF mit 101 Typen gefickt."
Ich: "Echt jetzt? Was ne Schlampe!!"
Bro: "Aber echt!"
Von welcher Konfrontation sprichst du also? Da ist keine Konfrontation die ich mit dem Bro suche, indem ich das Wort Schlampe benutze. Warum sollte ich überhaupt eine Konfrontation mit dem Bro suchen? Er ist doch ein Bro...
Welche Konfrontation hast du da also gerade im Kopf?
Die Benutzung von Schimpfworten unterliegt bei mir der Angemessenheit. Wenn ich es als angemessen empfinde, eines zu benutzen, dann mache ich das. Ohne das ich nachher mein eigenes Niveau in Frage stelle. Ich gehe sogar noch drastisch weiter: Wenn es der Wahrheit entspricht, ist es kein Schimpfwort mehr. Sondern eine Zustandsbeschreibung. Frag mal Herrn Höcke, der hat dazu was zu erzählen. 😁
ein Mann der als Single ständig neue Frauen aufreißt wird ja von anderen Männern meist eher noch bewundert.
Vielleicht von einigen Männern und überwiegend in eher jüngeren Jahren.
vor 9 Stunden, schrieb WeißeLöwin:
Frauen sind in beiden Fällen immer noch die 'Schlampe'.
Auch nicht für jeden. Ich habe mehrere Frauen kennengelernt, die ziemlich bis sehr viele Männer hatten und es waren für mich trotzdem tolle Frauen.
Für mich ist es tatsächlich die unehrliche Betrügerin, die einen Mann zerstören kann...und das sehe ich umgekehrt genauso, nur das dann eher ein anderes Wort eingesetzt wird...welches hattest du, Schlampo oder ähnlich? Könnte man machen, aber es wird wahrscheinlich schwierig bei Schlampo ernst zu bleiben.
Was soll mir jemand erzählen, der Geschichtslehrer ist, aber aus der Geschichte nichts gelernt hat, sie nur studiert, um sie zu kopieren?
Das nennt man Plagiat - nichts Neues, nur Dinge, die man in Geschichtsbüchern 1:1 wieder findet.
Warum ist er nicht in NRW geblieben, wo er geboren wurde oder in Hessen, wo er studiert hat? Importthüringer oder wieder nur Kopie...
Egal.
An der Stelle bin ich dann auch raus.
Ich glaube, was auch immer du jetzt da mit Höcke meinst ist nicht das, worauf ich angespielt habe. Es ging darum, wann eine Beleidigung keine Beleidigung mehr ist. Das hat ihm ein Gericht nämlich schon erklärt. War auch relativ prominent in den Medien. Ist vllt. an dir vorbei gegangen.
Nicht jeder reagiert mit Beleidigungen auf unmoralische Menschen.
Das verlange ich auch nicht von anderen, aber es gibt Menschen, die unter gewissen Voraussetzungen solche Worte nutzen. Wenn jemand einen anderen (Partner) nach Strich und Faden belügt und betrügt, ist ein "Schlampe" für die Frau oder ein vergleichbares Schimpfwort für den betrügenden Mann, in meinen Augen noch harmlos.
Empfohlener Beitrag
B-****
Gut, und trotzdem gibts Leute, die Fußball doof finden. Auch wenn du ihm eher neutral gegenüberstehst. Und die Fußball auch doof finden dürfen. Warum sollte ich als Fan mich aber jetzt hinstellen und versuchen, diese negative Wertung irgendwie als nicht erlaubt zu framen? Das versuchst du hier ja so ein bisschen mit meiner Schlampen-Wertung, habe ich den Eindruck.
Du, der Ansatz ist mir schon viel zu links-gutmenschig. Ganz ehrlich. Viel zu sprachpolizeilich. Hilfe, Hilfe, ein "Schimpfwort"! 🙄 NATÜRLICH braucht es einen abwertenden Begriff, wenn man Abneigung Kund tun möchte. Vllt. ist das bei Sir Earl Charles of Canterburry and Lady Hoffelpoffer from Sussex beim jährlichen Proms anders und man beleidigt sich da "zivilisiert". Ich bin aber kein Engländer...
Anders herum: Muss wegen des Wortes Schlampe und seiner Bedeutung überhaupt debattieren? Es meint, was es meint. Es beschreibt Tat und damit einhergehende Wertung. Das Menschen mit der Äußerung negativer Wertungen nicht mehr klarkommen und diese verbannen möchten ist deren Problem. Wenn ich jemanden Arschloch nennen möchte, weil genau das meine Sicht ist, dann sage ich auch Arschloch. Und nicht: "Sie unsozialer Mensch! Sie müssen aber mal ihr Verhalten hinterfragen." Und wenn ich Lily als Schlampe bezeichnen möchte, tue ich auch das und sage nicht: "Eine freie Frau, die die Freuden der Liebe mit beruflichem Erfolg 24 Stunden lang mit anderen teilt. Welch emanzipatorischer Fortschritt, dass Frauen heute an einem Tag mit 101 Männern schlafen können! Was für eine Zeit am Leben zu sein!"
Es tut mir also leid aber Schlampe geht für mich als Begriff schon klar. Darf man sagen. Und eigentlich gehts doch gar nicht um den Begriff, oder? Was dir jetzt eigentlich nicht gefällt und das eigentliche Übel auf meiner Seite ist doch, dass ich so furchtbar unmodern bin, nicht wahr? Dass ich es nicht als normal ansehe oder gar beklatsche, wenn ne Frau drei Stunden ihren Arsch raus hält und da einfach jeden dran lässt, der sich halt einfach nur in eine Liste eingetragen hat. Beklatsche ich das nicht, bin ich natürlich postwendend Patriarch und blablabla. Habe ein Problem damit, dass Frauen sich selber verwirklichen und ausleben und blablabla. Weil ich Lily's 101 Dalmatiner Nummer als Schlampentat tituliere, ziehst du dir gerade ne halbe weiße Ritterüstung an. ^^
Ich habe Lily schon bewusst als Beispiel gewählt. Ich wollte mal sehen, ob Leute dann tatsächlich auch da anfangen, liberal daher zu reden. Leider habt ihr das auch noch getan. 🙈 Ehrlich mein Guter, du weißt ich habe kein Problem mit dir aber wenn ich nicht mal Lily mit der Aktion als Schlampe bezeichnen darf... Wenn du selbst da noch versuchst Erklärungen zu finden und das ganze schön bunt anzustreichen... Das kann ich einfach nicht ernst nehmen. Irgendwann muss auch mal gut sein mit dem "Jeder darf alles und hat dafür gefeiert zu werden und wer es nicht feiert der ist Böse und sollte besser nichts sagen". 101 in 24 = Schlampe. Ist mind. ne mathematische Formel. ^^
Und nein, wo ich da meine persönliche Grenze ziehe und ob sie 10, 20 oder 50 Männer gehabt haben muss, damit ich ihr das Etikett Schlampe aufklebe, tue ich nicht Kund. 😂 So blöd könnte ich gar nicht sein. Dann wollen Leute das wieder mit mir diskutieren, weil ihnen meine Zahl nicht gefällt. Als ginge sie das was an...
Ti****
Jein.
Bei Arschloch macht man keinen Unterschied nach Geschlecht.
Bei Schlampe schon.
Die 101 Typen in 24 h Frau ist für dich eine Schlampe.
Bekäme es ein Mann mal rein theoretisch hin, 101 Frauen in 24h zu beglücken, käme niemand auf diesen Begriff, obwohl er das Gleiche tut.
Und schon allein das ist aus meiner Sicht ein Grund, das Wort aus dem Sprachschatz zu streichen.
Ich rede es nicht schön bunt. Ich werte es nur nicht.
Jetzt, wirst du aber unsachlich. 😉
bearbeitet von TiefkuehlpizzaB-****
Welches Wort anstelle von Schlampe wäre denn angemessen? Und zwar auch dem gegenüber angemessen, was ich aussagen möchte? Welches wäre das denn?
Ti****
Na ein bisschen kenne ich deinen Stil ja nun schon. Und klar, braucht es Extreme, um Dinge zu veranschaulichen.😉
Ich denke, das braucht es nicht wirklich. Es reicht im Grunde- ich mag es nicht. Warum, muss man niemanden begründen, genauso wenig, ab wann. 🤷♂️
bearbeitet von TiefkuehlpizzaB-****
Findest du? Also ich lese das genannte Mindset sehr oft. 🤷♂️
Und wir überschneiden uns. ^^ s.o.
Also, was sage ich jetzt anstatt Schlampe, wenn ich aussagen möchte, dass eine Frau mehr verschiedene Sexualkontakte hat oder hatte als sie mit meinem Wertekodex vereinbar sind und ich ihre sexuelle Freizügigkeit abstoßend finde? Gibt es ein Wort, was nicht negativ aufgefasst werden würde? Und... Erfüllte es dann aus meiner Sicht noch seinen Zweck, wenn es eben neutralrüber käme? Wollte ich denn neutral sein? Oder wollte ich "Arschloch" sagen?
Ti****
Hatte ich ja geschrieben. Ich mag es nicht oder ich finde es nicht gut. Das reicht. Ohne Begründung.
Die Zweck ist erfüllt. Du hast klar gemacht, dass es nicht deins ist.
Wenn du unbedingt die Konfrontation suchst, wirst du wohl abwerten, beleidigen, whatever. Für 2 Minuten tut es vielleicht gut, eventuell tut es dir hinterher leid, in jedem Fall hättest du die Contenance verloren. Und ich denke, das hättest du nicht nötig, auch wenn es dir Spaß bereiten würde.
Die Frage ist aber, braucht es die Konfrontation wirklich? Und da denke ich: vollkommen unnötig.
bearbeitet von TiefkuehlpizzaB-****
Dann sende ich aber doch eine Botschaft, die nicht der Wahrheit entspricht. "Ist nicht meins" ist nicht meine Wertung. Meine Wertung ist "schlimmer". Von daher würde ich mich darin nicht wiederfinden. Wenn etwas nicht meins ist, dann sage ich, dass es nicht meins ist. Und wenn ich etwas scheiße finde möchte ich es scheiße nennen können, weil "ist nicht meins" eben zu schwach ist.
Na, auch das bin nicht wirklich ich. Tut mir das hinterher leid? Nope. Ich habe mal den CEO eines Mittelständlers vor versammelter Mannschaft einen Huso genannt. Hat gekostet. Aber Reue war das Letzte, was ich danach empfunden habe. Im Gegenteil, ich bin heute eher ein stückweit stolz drauf. Und hat meinem Selbstvertrauen nicht gerade geschadet.
Die Contenance zu verlieren... Definieren wir wohl etwas anders. Ich weiß ja nicht, was du dir da gerade so im Kopfkino vorstellst. Vllt. hüpfe ich da ja wie Rumpelstilzchen vor Lily rum, geifernd und tobend vor Wut und schreie: "Du Schlampe!! DU SCHLAMPEEEEEE!!!!11!!1!" 😂 So ungefähr. Was hältste alternativ von folgender Situation:
Bro: "Alter, haste gehört? Da ist so ne Tante, Lily irgendwer, die hat in 24 Stunden für ihren OF mit 101 Typen gefickt."
Ich: "Echt jetzt? Was ne Schlampe!!"
Bro: "Aber echt!"
Von welcher Konfrontation sprichst du also? Da ist keine Konfrontation die ich mit dem Bro suche, indem ich das Wort Schlampe benutze. Warum sollte ich überhaupt eine Konfrontation mit dem Bro suchen? Er ist doch ein Bro...
Welche Konfrontation hast du da also gerade im Kopf?
Die Benutzung von Schimpfworten unterliegt bei mir der Angemessenheit. Wenn ich es als angemessen empfinde, eines zu benutzen, dann mache ich das. Ohne das ich nachher mein eigenes Niveau in Frage stelle. Ich gehe sogar noch drastisch weiter: Wenn es der Wahrheit entspricht, ist es kein Schimpfwort mehr. Sondern eine Zustandsbeschreibung. Frag mal Herrn Höcke, der hat dazu was zu erzählen. 😁
Si****
Google mal den Namen Lily Phillips.
B-****
Ahahaha, ich könnt dich knutschen!! 😘
Ti****
Was soll mir jemand erzählen, der Geschichtslehrer ist, aber aus der Geschichte nichts gelernt hat, sie nur studiert, um sie zu kopieren?
Das nennt man Plagiat - nichts Neues, nur Dinge, die man in Geschichtsbüchern 1:1 wieder findet.
Warum ist er nicht in NRW geblieben, wo er geboren wurde oder in Hessen, wo er studiert hat? Importthüringer oder wieder nur Kopie...
Egal.
An der Stelle bin ich dann auch raus.
Bo****
Vielleicht von einigen Männern und überwiegend in eher jüngeren Jahren.
Auch nicht für jeden. Ich habe mehrere Frauen kennengelernt, die ziemlich bis sehr viele Männer hatten und es waren für mich trotzdem tolle Frauen.
Für mich ist es tatsächlich die unehrliche Betrügerin, die einen Mann zerstören kann...und das sehe ich umgekehrt genauso, nur das dann eher ein anderes Wort eingesetzt wird...welches hattest du, Schlampo oder ähnlich? Könnte man machen, aber es wird wahrscheinlich schwierig bei Schlampo ernst zu bleiben.
bearbeitet von Bolero2000Ye****
Nicht jeder reagiert mit Beleidigungen auf unmoralische Menschen.
B-****
Ich glaube, was auch immer du jetzt da mit Höcke meinst ist nicht das, worauf ich angespielt habe. Es ging darum, wann eine Beleidigung keine Beleidigung mehr ist. Das hat ihm ein Gericht nämlich schon erklärt. War auch relativ prominent in den Medien. Ist vllt. an dir vorbei gegangen.
Ich geh auch mal weiter spielen. Have fun!
Bo****
Das verlange ich auch nicht von anderen, aber es gibt Menschen, die unter gewissen Voraussetzungen solche Worte nutzen. Wenn jemand einen anderen (Partner) nach Strich und Faden belügt und betrügt, ist ein "Schlampe" für die Frau oder ein vergleichbares Schimpfwort für den betrügenden Mann, in meinen Augen noch harmlos.
Nu****
Ich kann darauf warten, bis du es mir freiwlilig erzählst, Fremde