Anonymes-Mitglied-6
😴😴😴😴
😴😴😴😴
Oh, is' heute wieder MoralapostelSCHLUCKAUFinnen-Tag?
Vor 1 Minute , schrieb Südfriese:Oh, is' heute wieder MoralapostelSCHLUCKAUFinnen-Tag?
Ja
Ich finde Fremdgehen auch nicht gut. Aber warum wird immer der Part verteufelt der das macht? Wo ist denn das Verständnis für ihn/sie?
Der Part der keine Lust mehr hat und die Gründe nicht klar kommuniziert, ist doch genauso Schuld und egoistisch. Zu allem gehören immer zwei
Schon wieder das Fremdgehthema🤨. Wir sind verheiratet, jeder weiß vom Anderen, warum wir Beide hier drin sind, weil wir es wollten. Die Beweggründe sollten jedem selbst überlassen sein, ohne Moralisieren. Es gibt Treffen mit Sex, und ohne, denn mittlerweile hat man hier auch Bekannte gefunden.
"Wie weit würdet ihr gehen, würde es zu einem Treffen kommen?" Diese Frage zeigt mir, wie weit du gehen würdest 🤣
Die Frage ist ja hier fast schon naiv. Jeder zweite hier geht fremd.
vor 2 Stunden, schrieb SweetyDevil23:Ich finde Fremdgehen auch nicht gut. Aber warum wird immer der Part verteufelt der das macht? Wo ist denn das Verständnis für ihn/sie?
Der Part der keine Lust mehr hat und die Gründe nicht klar kommuniziert, ist doch genauso Schuld und egoistisch. Zu allem gehören immer zwei
Das ist so.
Aber man hat immer die Wahl für Konsequenz, Freiheit und Neustart oder den vermeintlich leichten Weg, der aber das Problem nicht löst, sondern nur die Trägheit unterstützt.
Ich habe mich damals getrennt, bin zu keinem Zeitpunkt fremd gegangen.
Das hatte mehrere gute Seiten. Wir sind respektvoll auseinander und pflegen noch immer ein gutes, respektvolles Miteinander, arbeiten noch zusammen, ziehen unser Kind als Patchworkfamilie auf, haben nun aber beide wieder die Chance, ein glückliches Leben zu führen.
Und es geht uns beiden gut. Es ist jetzt halt eine Freundschaft.
Ich sehe gar nicht ein, jemanden, der mir mal sehr nahe war, keinen Respekt mehr zu zollen. Den hat sie sich redlich verdient, auch wenn es mit uns nicht mehr funktioniert hat. Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun.
Vor 2 Stunden, schrieb Tiefkuehlpizza:Das ist so.
Aber man hat immer die Wahl für Konsequenz, Freiheit und Neustart oder den vermeintlich leichten Weg, der aber das Problem nicht löst, sondern nur die Trägheit unterstützt.
Ich habe mich damals getrennt, bin zu keinem Zeitpunkt fremd gegangen.
Das hatte mehrere gute Seiten. Wir sind respektvoll auseinander und pflegen noch immer ein gutes, respektvolles Miteinander, arbeiten noch zusammen, ziehen unser Kind als Patchworkfamilie auf, haben nun aber beide wieder die Chance, ein glückliches Leben zu führen.
Und es geht uns beiden gut. Es ist jetzt halt eine Freundschaft.
Ich sehe gar nicht ein, jemanden, der mir mal sehr nahe war, keinen Respekt mehr zu zollen. Den hat sie sich redlich verdient, auch wenn es mit uns nicht mehr funktioniert hat. Das eine hat aber nichts mit dem anderen zu tun.
Es hat doch nie was mit dem Anderen zu tun. Man tut nur so als ob es mit dem Anderen zu tun hat.
Wenn ich mich scheiden ließe, wäre ich Single. Das würde hier auf dem Portal wahnsinnig viel verändern. Dabei hab ich nur auf dem Papier was geschrieben bekommen.
Dieses Papier ändert null an meinem Verhalten, meinem Wesen oder meinen Werten. Also es ändert nicht das Geringste an den Werten, wo man sich portalübergreifend gegenseitig versichert, das sie die Hauptsache wären.
Ich warte darauf das mir mal jemand erklärt welche Werte ein Single haben kann, aber nicht ein Mensch in Beziehung (so es allseits transparent gelebt wird).
Dabei hätte man mit einem Menschen in Beziehung den ultimativen Beweis ob dieser Mensch zu seinen Werten steht. Was wöllte man mehr?
Früher habe ich das Wort "Besitzdenken" gehasst. Aber ich komme immer mehr an den Punkt das der Mensch irgendwie aus niederen Beweggründen Beziehungen eingeht. Ich finde kein anderes passenderes Wort dafür, wissend das es für andere hart klingt.
Aber wenn ich das Gezeter um Exklusivität so betrachte, habe ich eher Gollum im Sinn. Mein Schatz.....
Und mit Blick auf all die Beziehungsgewalt, Eifersucht, all den oft vorhandenen Beziehungsmasochismus (David Schnarch), und all dem Leid, was man sich so zufügt und austeilt für das gelobte Ziel der Monogamie, weiß ich nicht ob ich das noch so will. Es widert mich ehrlich gesagt an.
Es geht nicht darum, das es ein monogames Ideal gibt (was ich ja sogar auch teile). Es geht darum zu was die Menschen werden, wenn sie dieses Ideal auf Biegen und Brechen durchziehen. Kompromisslos.....
vor 22 Minuten, schrieb Constans:Es geht nicht darum, das es ein monogames Ideal gibt (was ich ja sogar auch teile). Es geht darum zu was die Menschen werden, wenn sie dieses Ideal auf Biegen und Brechen durchziehen. Kompromisslos
Ich weiß jetzt zwar nicht, wie du von meinem Text zu deinem kommst, aber vielleicht erklärst du es mir?
Von Monogamie oder Polygamie habe ich nichts geschrieben, sondern von Respekt, noch dazu aus der 'Ich-Perspektive" ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Ich, wohlgemerkt ich, missbrauche kein Vertrauen, aus Respekt gegenüber dem Menschen, der mir vertraut.
Deshalb löse ich lieber das Problem, als es auf die lange Bank zu schieben. Wenn die Lösung nicht in der gemeinsamen Zukunft liegt, weil dafür die Basis verloren gegangen ist, liegt die Lösung in der respektvollen Trennung.
Einen Mittelweg sehe ich da nicht, weil Respekt und Verrauen verloren gehen
Stell dir vor, es gibt auch Paare im 21. Jahrhundert, die sind in ihrer Sexualität frei, verbunden und kommen doch durch die Woche, ohne 21 Rosenkränze zu beten ^^
bearbeitet von Grisu82
vor 10 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-6:😴😴😴😴
⏰⏰⏰⏰
Bei mir hat sich nicht geändert, ich bin nach wie vor hier drin und das obwohl ich vor gut 2 Jahren geheiratet habe
Aber ich muss zum Glück auch nichts vor meinem Partner verheimlichen
Ich kann mir auch keine Beziehung oder Ehe vorstellen in der ich vor meinem Partner etwas verheimlichen müsste
Dann bin ich ihn ja ständig am belügen, das wäre mir alles zu anstrengend, was man sich dann alles merken muss
Man kann gemeinsam sexuell so viel erleben
Es ist doch alles viel schöner wenn man den Menschen den man liebt an allem teilhaben lassen kann
Man hat nur dieses eine Leben, da wollte ich keinen Tag verschwenden an dem ich unglücklich bin
Und wenn das mit einem Partner zusammen nicht funktioniert dann ist es der falsche
Es gibt sie, die Menschen die zu 100% zu einem passen und das in jeder Lebenslage
vor 23 Stunden, schrieb Schnuckelchen74:Aber es macht eben etwas mit einem, wenn man eine Partnerin an seiner Seite hat, mit der man gerne auch noch intim werden würde und es einfach überhaupt nicht bekommt!!
Ich hab es damals angesprochen und sie konnte sich das nicht vorstellen, die Beziehung zu öffnen, wollte es einfach nicht!
Ich hab es akzeptiert und☝️zum Glück geschafft, mich zurückzuhalten, auch wenn das Verlangen und die Sehnsucht in mir immer größer und stärker wurde, umso länger diese Situation anhielt... 😬🤷♂️😕
Und ich war und bin absolut kein Fremdgänger!!!
Wie gesagt, ich bin vom Prinzip her nicht dagegen und ich kann das Leid dahinter auch gut nachvollziehen.
Deswegen habe ich von Beginn an eine "offene Beziehung" vereinbart. Na ja, ER hat einfach dieselbe Einstellung wie ich. Ich möchte nicht, dass er leiden muss, wenn ich vielleicht irgendwann keine Lust mehr auf Sex habe, oder umgekehrt.
Ich reflektiere mich aber auch sehr stark. Ich gucke mir immer genau an, warum ich jetzt gerade keine Lust auf Sex habe und auch, warum ich jetzt will.
Man kann ja versuchen mehr von dem zu machen, was Lust macht und weniger von dem, was zu Lustlosigkeit führt.
DAS wäre für mich der wichtigste Inhalt eines Gespräches. NICHT "Warum willst Du keinen Sex?", sondern "was kann ICH tun?". "Was wünschst Du Dir, was fehlt Dir? Wie fühlst Du Dich, wenn...?" usw.
Natürlich wird sie auch wissen, dass es wenig Sex gibt und der Mann ggf. mehr will. Sobald aber der Druck im Vordergrund steht, lässt die Lust nach. Jedenfalls bei mir. Ich denke, dass das vielen so geht.
Gerade dann, wenn ein "ernstes Gespräch" über mangelnde Sex Bereitschaft wäre. Ich würde mir wie ein Gegenstand vorkommen. Lust kann man nicht einfach aus dem NICHTS erzeugen. So eine Erwartung KANN es nicht geben.
Die Frage ist also vielmehr, was können WIR tun, damit es DIR besser geht? (um wieder Lust haben zu können)
DAS macht für mich den Unterschied aus. In der einen Version ist der Mann das arme Opfer, das keinen Sex mehr von der bösen Frau bekommt, die sich verweigert. In der anderen Version, wird AUCH auf die Bedürfnisse der Frau geguckt und ZUSAMMEN eine Lösung gesucht.
vor 23 Stunden, schrieb Michaela4711:Wenn man aus Angst vor so einem Szenario die eigene Beziehung vorsorglich öffnet, obwohl man gar kein eigentliches Bedürfnis hat, wäre das auch ein Thema für die nächste Ther—pie.
Na ja, eben aufgrund dieser ganzen Themen im Forum wollte ich einfach niemals in so eine Situation kommen.
Außerdem finde ich es auch nicht gut, dem Partner sexuelle Wünsche zu verweigern. Wenn ich das, aus Gründen, nicht geben möchte, ist es für mich völlig Okay, wenn er es sich woanders holt.
Vielleicht ist das AUCH eine Art von Respekt. ER würde mir nie eine Szene machen, wenn ich keine Lust habe und umgekehrt. Er sagt immer, dass es mein Körper ist und ich selbst darüber bestimmen darf. ICH darf entscheiden von wem und wann und auf welche Art ich anfassen zulassen möchte. Ich mag genau diese Einstellung, weil Sex ein großes Streitthema zu sein scheint. Ich wollte nie in so eine Situation kommen. Und bin es mit diesem Partner nicht
.
Aber genau weil wir uns gegenseitig als Menschen mit Bedürfnissen und Wünschen ansehen, gehen wir auch im Alltag viel respektvoller und liebevoller und freundlicher um, als manch andere Paare (von denen ich gehört habe).
Es ist eine grundsätzliche Einstellung. ER ist nämlich kein BESITZ, der meine Wünsche erfüllen muss und umgekehrt. Alles, was passiert, ob sexuell oder nicht, passiert freiwillig und es gibt keinen Stress oder Vorwürfe, wenn etwas mal nicht gemacht wird. (Kochen, putzen, einkaufen o.ä.) Dann macht es halt der Andere oder auch erst am nächsten Tag.
Wir haben nie Streit über derartige Dinge.
Natürlich kann jeder Wünsche äußern, wie gemeinsame Unternehmungen, Essenswünsche, kuscheln, ja auch Sex, aber die Umsetzung ist immer freiwillig und das macht es, für mich, so schön
Vor 1 Stunde, schrieb Tiefkuehlpizza:Ich weiß jetzt zwar nicht, wie du von meinem Text zu deinem kommst, aber vielleicht erklärst du es mir?
Von Monogamie oder Polygamie habe ich nichts geschrieben, sondern von Respekt, noch dazu aus der 'Ich-Perspektive" ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
Ich, wohlgemerkt ich, missbrauche kein Vertrauen, aus Respekt gegenüber dem Menschen, der mir vertraut.
Deshalb löse ich lieber das Problem, als es auf die lange Bank zu schieben. Wenn die Lösung nicht in der gemeinsamen Zukunft liegt, weil dafür die Basis verloren gegangen ist, liegt die Lösung in der respektvollen Trennung.
Einen Mittelweg sehe ich da nicht, weil Respekt und Verrauen verloren gehen
Dein Beitrag war nur der Anlass einen Beitrag zu schreiben, der sich dann in eine allgemeine Richtung entwickelte.
Wobei ich schon ein wenig einhaken würde. Gerade so Worte wie "Respekt und Vertrauen" werden mir oft zu euphemistisch verklärt, um Verletzungen zu legitimieren. Ich finde daher das diese Wörter für mich eindeutig ein "Geschmäckle" haben.
Gerade eben, schrieb Constans:
Dein Beitrag war nur der Anlass einen Beitrag zu schreiben, der sich dann in eine allgemeine Richtung entwickelte.
Wobei ich schon ein wenig einhaken würde. Gerade so Worte wie "Respekt und Vertrauen" werden mir oft zu euphemistisch verklärt, um Verletzungen zu legitimieren. Ich finde daher das diese Wörter für mich eindeutig ein "Geschmäckle" haben.
Findest du?
Finde ich gar nicht.
Vertrauen und Respekt empfinde ich als sehr hohe Güter und ich finde sogar, dass sie sehr eng miteinander verknüpft sind.
Und jemanden zu verletzen, hat ja nichts mit Respekt zu tun.
In einer Beziehung wissen immer beide, dass der flow fehlt, verloren gegangen ist.
Dann wird man in der Regel versuchen, zu reden, das Problem versuchen, zu erkennen und bestenfalls beseitigen.
Wenn das aber nicht funktioniert, bleibt in meinen Augen für beide nur die respektvolle Abgang mit der Trennung, die auch einen anschließenden respektvollen bis freundschaftlichen Umgsng ermöglicht, insbesondere, wenn man über Kinder irgendwie in gemeinsamer Verantwortung verbunden bleibt.
vor 4 Minuten, schrieb Enja781:Wie gesagt, ich bin vom Prinzip her nicht dagegen und ich kann das Leid dahinter auch gut nachvollziehen.
Deswegen habe ich von Beginn an eine "offene Beziehung" vereinbart. Na ja, ER hat einfach dieselbe Einstellung wie ich. Ich möchte nicht, dass er leiden muss, wenn ich vielleicht irgendwann keine Lust mehr auf Sex habe, oder umgekehrt.
Ich reflektiere mich aber auch sehr stark. Ich gucke mir immer genau an, warum ich jetzt gerade keine Lust auf Sex habe und auch, warum ich jetzt will.
Man kann ja versuchen mehr von dem zu machen, was Lust macht und weniger von dem, was zu Lustlosigkeit führt.
DAS wäre für mich der wichtigste Inhalt eines Gespräches. NICHT "Warum willst Du keinen Sex?", sondern "was kann ICH tun?". "Was wünschst Du Dir, was fehlt Dir? Wie fühlst Du Dich, wenn...?" usw.
Natürlich wird sie auch wissen, dass es wenig Sex gibt und der Mann ggf. mehr will. Sobald aber der Druck im Vordergrund steht, lässt die Lust nach. Jedenfalls bei mir. Ich denke, dass das vielen so geht.
Gerade dann, wenn ein "ernstes Gespräch" über mangelnde Sex Bereitschaft wäre. Ich würde mir wie ein Gegenstand vorkommen. Lust kann man nicht einfach aus dem NICHTS erzeugen. So eine Erwartung KANN es nicht geben.
Die Frage ist also vielmehr, was können WIR tun, damit es DIR besser geht? (um wieder Lust haben zu können)
DAS macht für mich den Unterschied aus. In der einen Version ist der Mann das arme Opfer, das keinen Sex mehr von der bösen Frau bekommt, die sich verweigert. In der anderen Version, wird AUCH auf die Bedürfnisse der Frau geguckt und ZUSAMMEN eine Lösung gesucht.
Ich bin da - eben aus der Erfahrung, die ich mit diesem Punkt für mich gemacht habe - sogar noch krasser und möchte für mich (auch aus noch weiteren Gründen!) überhaupt gar keine feste Beziehung mehr eingehen! 😁🙃🤷♂️😘😉
Gut, bei meiner Ex-Frau war mir ja klar, woran es lag - sie ist ja an schweren Depressionen erkrankt. 🤷♂️
Dafür konnte sie selbst ja natürlich auch nichts!
Was die Situation aber natürlich auch nicht wirklich einfacher machte, denn Depressionen schaffst Du eben nicht mal so "g'schwind" wieder aus der Welt und es ist alles wieder wie davor... 🤪🙄😬🤷♂️😕
Ich hab mein Versprechen "...in guten, wie in schlechten Tagen..." ernst genommen, bin ihr zur Seite gestanden, hab sie unterstützt, wo und wie es mir nur möglich war!
Auch sie zu verlassen, wäre für mich von MIR aus überhaupt nicht in Frage gekommen!
Und dennoch hatte ich als gesunder Partner aber natürlich auch weiterhin nach wie vor meine Bedürfnisse und das Verlangen danach, diese auch zu "stillen"... 🤷♂️😘
Wie gesagt, ich habe damals durchgehalten, weil ich zum Glück auch ein gut funktionierendes Gewissen habe.
Sie hat sich die Krankheit ja schließlich auch ganz sicher nicht ausgesucht... 😬🤷♂️😕
Aber ich weiß für mich selbst dadurch heute eben auch, daß ich solch eine absolut potthäßliche, Situation in meinem Leben definitiv kein(!!!) weiteres Mal mehr durchleben müssen möchte!!!
Nein, da bleib ich dann doch lieber nur noch für mich alleine!! 🙏🤷♂️😏😘😉
Vor 40 Minuten , schrieb Enja781:Na ja, eben aufgrund dieser ganzen Themen im Forum wollte ich einfach niemals in so eine Situation kommen.
Außerdem finde ich es auch nicht gut, dem Partner sexuelle Wünsche zu verweigern. Wenn ich das, aus Gründen, nicht geben möchte, ist es für mich völlig Okay, wenn er es sich woanders holt.
Vielleicht ist das AUCH eine Art von Respekt. ER würde mir nie eine Szene machen, wenn ich keine Lust habe und umgekehrt. Er sagt immer, dass es mein Körper ist und ich selbst darüber bestimmen darf. ICH darf entscheiden von wem und wann und auf welche Art ich anfassen zulassen möchte. Ich mag genau diese Einstellung, weil Sex ein großes Streitthema zu sein scheint. Ich wollte nie in so eine Situation kommen. Und bin es mit diesem Partner nicht .
Aber genau weil wir uns gegenseitig als Menschen mit Bedürfnissen und Wünschen ansehen, gehen wir auch im Alltag viel respektvoller und liebevoller und freundlicher um, als manch andere Paare (von denen ich gehört habe).
Es ist eine grundsätzliche Einstellung. ER ist nämlich kein BESITZ, der meine Wünsche erfüllen muss und umgekehrt. Alles, was passiert, ob sexuell oder nicht, passiert freiwillig und es gibt keinen Stress oder Vorwürfe, wenn etwas mal nicht gemacht wird. (Kochen, putzen, einkaufen o.ä.) Dann macht es halt der Andere oder auch erst am nächsten Tag.
Wir haben nie Streit über derartige Dinge.
Natürlich kann jeder Wünsche äußern, wie gemeinsame Unternehmungen, Essenswünsche, kuscheln, ja auch Sex, aber die Umsetzung ist immer freiwillig und das macht es, für mich, so schön
Auch das finde ich schwierig.
Ich bin in der Tat am Überlegen die Sexualität in der eigenen Beziehung wieder aufzubauen. Und das indem ich die Sexualität frei von meinen eigenen Bedürfnissen mache. Wenn Sexualität sein soll muss sie dem Wesen des Anderen entsprechen.
Von Sexualität wird mir oft ein zu eindimensionales Bild gezeigt. Oft im Sinne, wenn es der Frau gefällt, kann der Mann sich nebenher befriedigen. Nur, was ist, wenn das so schlichtweg nicht funktioniert?
Wenn eine Frau beanstandet das sie viel Zeit braucht um sich fallen zu lassen, erntet sie Applaus und Mitgefühl.
Sage ich als Mann, das ich Zuwendung brauche und Zeit und so weiter, werde ich müde belächelt. Ich muss dann mal wieder mit der Welt klar kommen, so dann der Habitus der Antworten. Denn ein Mann gibt es ihr (so wie sie es sich wünscht). Und gleichzeitig nimmt er es sich, so wie er es braucht.
Und ich, ich frage mich: Wann darf ich als Mann mal empfangen? Denn für mich ist die Wortpaarung nicht geben und nehmen, sondern geben und empfangen.
Ich behaupte mal, das trifft hier auf die Mehrzahl der Männer und zum kleineren Teil auch Frauen zu, das einer hier angemeldet ist und der andere hat keine Ahnung. Die Gründe sind aber oft vielfältig. Das muss auch nicht immer an einer eingeschlafenen Ehe liegen. Ich bin immer erheitert, wie viele sich darüber empören. Letztlich muss jeder selbst mit sich klar kommen. Natürlich ist Betrug egal in welcher Form immer Mist, aber das Portal heißt poppen und nicht heiligenschein.de
.
Vor 29 Minuten , schrieb Schnuckelchen74:
Ich bin da - eben aus der Erfahrung, die ich mit diesem Punkt für mich gemacht habe - sogar noch krasser und möchte für mich (auch aus noch weiteren Gründen!) überhaupt gar keine feste Beziehung mehr eingehen! 😁🙃🤷♂️😘😉
Gut, bei meiner Ex-Frau war mir ja klar, woran es lag - sie ist ja an schweren Depressionen erkrankt. 🤷♂️
Dafür konnte sie selbst ja natürlich auch nichts!
Was die Situation aber natürlich auch nicht wirklich einfacher machte, denn Depressionen schaffst Du eben nicht mal so "g'schwind" wieder aus der Welt und es ist alles wieder wie davor... 🤪🙄😬🤷♂️😕
Ich hab mein Versprechen "...in guten, wie in schlechten Tagen..." ernst genommen, bin ihr zur Seite gestanden, hab sie unterstützt, wo und wie es mir nur möglich war!
Auch sie zu verlassen, wäre für mich von MIR aus überhaupt nicht in Frage gekommen!
Und dennoch hatte ich als gesunder Partner aber natürlich auch weiterhin nach wie vor meine Bedürfnisse und das Verlangen danach, diese auch zu "stillen"... 🤷♂️😘
Wie gesagt, ich habe damals durchgehalten, weil ich zum Glück auch ein gut funktionierendes Gewissen habe.
Sie hat sich die Krankheit ja schließlich auch ganz sicher nicht ausgesucht... 😬🤷♂️😕
Aber ich weiß für mich selbst dadurch heute eben auch, daß ich solch eine absolut potthäßliche, Situation in meinem Leben definitiv kein(!!!) weiteres Mal mehr durchleben müssen möchte!!!
Nein, da bleib ich dann doch lieber nur noch für mich alleine!! 🙏🤷♂️😏😘😉
Ich hätte keine Angst vor einer Beziehung mit einer depressiven Frau, oder Autistin, oder Borderlinerin.
Wo kommen wir hin, wenn die Werte, die wir vertreten, nicht mehr herausgefordert werden dürfen?
Einzig zwei Einschränkungen habe ich: reine ADHS/ADS Frauen und therapieunwillige Narzissten oder auch eine Egoistin.
Ansonsten habe ich keine Angst vor psychisch beeinträchtigten Menschen.
Ja, es geht nicht alles dann, und auch manches nicht wie üblich. Aber darum geht es mir nicht. Sondern es geht darum das zu achten, was gelingend miteinander gelebt werden kann. Ohne das eine Messlatte ständig "ungenügend" anzeigt.
Ich suche auf dieser Seite keine persönliche Kennenlernen und Treffen habe eine offene Beziehung und seit längerer Zeit eine feste Freundin.
Bevorzugt nutze ich diese Seite zum Chatten und stöbern in den Foren, sich unkompliziert etwas zu unterhalten, mehr nicht.
Sofortige Trennung wäre das
Heimlich ist nicht erwünscht
Eine Ehe besteht aus Geben und Nehmen. Dabei solle man empathisch sein und nie nachrechnen.
Eine Ehe wird von viele Komponenten bestimmt, die sie harmonisch und stabil machen. Und Sex ist der Kleber dafür.
Wenn aber wenn eine Seite Sex ersatzlos aufkündigt, warum sollte der andere dann einfach nur angearscht sein? Ich denke hier nicht an Erfüllungssex. Man kann auch anders intim sein. Wenn man aber stattdessen zum triebgesteuerten Bittsteller abgestempelt wird, hört mein Verständnis auf. Als hätte sie nicht früher auch Spaß und Freude daran gehabt.
Pech gehabt mein Freund, du kannst dir das Teil da unten jetzt abnehmen lassen. Oder vielleicht fällt es auch von selbst ab, wenn es nicht mehr gebraucht wird.
Wie ich eingangs schon erwähnte, besteht eine Ehe nicht nur aus Sex. Der Rest beschränkt sich aber auch nicht nur auf materielle Güter. An einer Ehe hängt auch ein Stück Lebensplanung.
Und wer von außerhalb will nun bestimmen oder urteilen, dass man das alles steichen soll, weil einer Seite die körperlichen Bedürfnisse des anderen egal sind?
Ehrlich - dann scheiß ich doch auch auf Loyalität und suche mir meinen Ausgleich anderswo.
Aus meiner Sicht sind nicht die Wechseljahre das Problem. Die kann man gut gemeinsam durchleben. Sondern ich denke, auch in den Wechseljahren kann eine Frau Empathie für ihren Mann empfinden. Man kann immer noch gut miteinander empathisch, zärtlich und intim sein. Oder stirbt diese Gehirnwindung mit den Wechseljahren ab?
Ich glaube auch nicht, dass alle Frauen in diesem Punkt gleich sind. Aber anscheinend sind es doch so einige. Und ich glaube, es ist einfach ein Stück Horizont, das diesen Frauen fehlt.
Von Anonymes-Mitglied-1 , in In der Partnerschaft
Von Mannbli , in Sexspielzeug und andere Hilfsmittel
Empfohlener Beitrag
Su****
Ich würde vermuten, dass das keine Seltenheit ist. Die Frau braucht keinen Sex mehr, der Mann aber schon und wird dann noch als schwanzgesteuert verunglimpft. Für viele Normalität. 🤷♂️ Ich würde es nicht Gemeinheit nennen. Aber geist- und empathielos.
Zwischen brauchen, wollen und können liegen riesengroße Unterschiede.
Wenn sie in den Wechseljahren ist, ist das eben eine komplette Umstellung, körperlich, hormonell, mental. Da hat man vielleicht erstmal andere Sorgen oder Prioritäten und wünscht sich vielleicht erstmal mehr emotionale statt körperlicher Nähe. Bietest Du ihr die in dieser schwierigen Phase?