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Heimlich bei poppen und verheiratet


Jo****

Empfohlener Beitrag

vor 17 Stunden, schrieb alice666:

Aber dann doch Bitteschön mit offenen Karten.

Es liegt in der Natur des Seitensprungs, dass er üblicherweise nicht "mit offenen Karten" stattfindet.

Es gibt sogar Menschen, die wussten bis zum tatsächlichen Seitensprung nicht mal, dass sie dazu fähig sind. Wie hätten die da "mit offenen Karten" spielen können? Und hinterher, wenn er längst abgehakt ist, ihn nochmal thematisieren, obwohl er, sollte er verheimlicht werden, keine Auswirkung auf die Beziehung haben wird?

Kann derjenige machen, wenn er die Beziehung ins Chaos stürzen will, aber die meisten verzichten lieber und aus gutem Grund darauf. Zwingen kannst du als Außenstehende jedenfalls keinen dazu, aber gefallen muss es dir natürlich nicht.

Vor 2 Stunden, schrieb LacusLenitatis:

Es liegt in der Natur des Seitensprungs, dass er üblicherweise nicht "mit offenen Karten" stattfindet.

Es gibt sogar Menschen, die wussten bis zum tatsächlichen Seitensprung nicht mal, dass sie dazu fähig sind. Wie hätten die da "mit offenen Karten" spielen können? Und hinterher, wenn er längst abgehakt ist, ihn nochmal thematisieren, obwohl er, sollte er verheimlicht werden, keine Auswirkung auf die Beziehung haben wird?

Kann derjenige machen, wenn er die Beziehung ins Chaos stürzen will, aber die meisten verzichten lieber und aus gutem Grund darauf. Zwingen kannst du als Außenstehende jedenfalls keinen dazu, aber gefallen muss es dir natürlich nicht.

Du redest von Äpfeln, ich von Birnen.

Ein Seitensprung ist üblicherweise etwas, was nicht geplant ist. Und ein Seitensprung kann 1x oder 10x passieren aber meistens nicht mit der selben Person, denn spätestens nach ein paar Malen mit der selben Frau ist es wohl eher eine Affäre.
Aber ist es tatsächlich ein „Ausrutscher“ (🙄) auf einer Betriebsfeier o. ä., und da gebe ich Dir Recht, lohnt sich unter Umständen nicht mal ein Bericht an die Ehefrau.

Aber die Männer die hier erzählen, dass bei ihnen Zuhause im Bett nichts mehr läuft und die sich deswegen hier angemeldet haben, die haben einen klaren Plan. Und über den könnten sie durchaus die liebe Ehefrau informieren. Tun aber die wenigsten und das ist halt eierlos.

vor 32 Minuten, schrieb alice666:

Du redest von Äpfeln, ich von Birnen.

Dass du von "Birnen" sprachst, hattest du in deinem Posting, das ich zitierte, nicht erwähnt.
Aber danke für die Aufklärung.

Vor 3 Minuten , schrieb LacusLenitatis:

Dass du von "Birnen" sprachst, hattest du in deinem Posting, das ich zitierte, nicht erwähnt.
Aber danke für die Aufklärung.

Wenn Du nur „Birne“ verstehst, sind wir wohl am Ende unserer Diskussion 🤔😂

Gerade eben, schrieb alice666:

Wenn Du nur „Birne“ verstehst, sind wir wohl am Ende unserer Diskussion

Wenn du deinen eigenen Platzhalter als Ausdruck nicht mehr lesen möchtest, kann ich nichts dafür. Meine Anmerkung bezog sich auf deine Ausführungen und deshalb schrieb ich "Birne" als deine Kurzfassung in Anführungszeichen. Mein Dank war ernst gemeint, aber ich bin mir echt nicht mehr so sicher, ob er angebracht war ...
:confused:

Vor 27 Minuten , schrieb LacusLenitatis:

Wenn du deinen eigenen Platzhalter als Ausdruck nicht mehr lesen möchtest, kann ich nichts dafür. Meine Anmerkung bezog sich auf deine Ausführungen und deshalb schrieb ich "Birne" als deine Kurzfassung in Anführungszeichen. Mein Dank war ernst gemeint, aber ich bin mir echt nicht mehr so sicher, ob er angebracht war ...

Du darfst den Post, den Du von mir ursprünglich zitiert hast nicht aus dem Kontext reißen.

Aber unabhängig davon:
(Ungeplante) Seitensprünge waren hier nie Thema. Alles was ich bisher hier schrieb, bezog sich ausschließlich dem Thema entsprechend auf geplantes (!) und heimliches Fremdgehen.

Am 7.7.2026 at 11:51, schrieb Constans:

 

Auch das finde ich schwierig.

Ich bin in der Tat am Überlegen die Sexualität in der eigenen Beziehung wieder aufzubauen. Und das indem ich die Sexualität frei von meinen eigenen Bedürfnissen mache. Wenn Sexualität sein soll muss sie dem Wesen des Anderen entsprechen.

Von Sexualität wird mir oft ein zu eindimensionales Bild gezeigt. Oft im Sinne, wenn es der Frau gefällt, kann der Mann sich nebenher befriedigen. Nur, was ist, wenn das so schlichtweg nicht funktioniert?

Wenn eine Frau beanstandet das sie viel Zeit braucht um sich fallen zu lassen, erntet sie Applaus und Mitgefühl.
Sage ich als Mann, das ich Zuwendung brauche und Zeit und so weiter, werde ich müde belächelt. Ich muss dann mal wieder mit der Welt klar kommen, so dann der Habitus der Antworten. Denn ein Mann gibt es ihr (so wie sie es sich wünscht). Und gleichzeitig nimmt er es sich, so wie er es braucht.

Und ich, ich frage mich: Wann darf ich als Mann mal empfangen? Denn für mich ist die Wortpaarung nicht geben und nehmen, sondern geben und empfangen.

So schwierig finde ich das gar nicht.

Eigentlich ist es doch egal, was alle anderen Frauen wollen oder alle anderen Männer wollen und machen.

Wichtig ist doch, was DU willst und die entsprechende Partnerin.

Ich glaube nicht, dass Du allgemein müde belächelt wirst, wenn Du sagst, dass Du Zeit brauchst. Zumindest nicht von all denen, die es ähnlich sehen.

Ich weiß nicht, wie Du das meinst. Das kann jetzt -für meine Einschätzung- positiv oder negativ sein.

Wenn Du damit meinst, dass sie Dir 3 Stunden einen blasen soll, kommt das sicher nicht so häufig vor.

Wenn es darum geht, vorher Zeit miteinander zu verbringen und sich gegenseitig heiß zu machen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das auch zu bekommen.

Ich bin ja sehr dafür auch über Sex zu reden. 

Da würde alles über dem Balkon fliegen von der holden Maid

Vor 2 Stunden, schrieb Antonio442:

Da würde alles über dem Balkon fliegen von der holden Maid

Ist das jetzt dein soziologischer Nachweis für mangelnde Impulskontrolle und nicht vorhandene Verhältnismäßigkeit? Ist dir das wichtig, das sie dann Schaden erleidet und es bitter bereuen wird? Freust du dich auf jenen Tag, damit du aus deiner (!) Sicht gerechtfertigt endlich angesammelte Aggression ausleben kannst?

Vor 3 Stunden, schrieb Enja781:

So schwierig finde ich das gar nicht.

Eigentlich ist es doch egal, was alle anderen Frauen wollen oder alle anderen Männer wollen und machen.

Wichtig ist doch, was DU willst und die entsprechende Partnerin.

Ich glaube nicht, dass Du allgemein müde belächelt wirst, wenn Du sagst, dass Du Zeit brauchst. Zumindest nicht von all denen, die es ähnlich sehen.

Ich weiß nicht, wie Du das meinst. Das kann jetzt -für meine Einschätzung- positiv oder negativ sein.

Wenn Du damit meinst, dass sie Dir 3 Stunden einen blasen soll, kommt das sicher nicht so häufig vor.

Wenn es darum geht, vorher Zeit miteinander zu verbringen und sich gegenseitig heiß zu machen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das auch zu bekommen.

Ich bin ja sehr dafür auch über Sex zu reden. 

Ich würde das mit Sexualität nicht so eindimensional sehen wie es üblicherweise ist.
Bei mir z.Bsp. geht es (vermutlich) nicht um Praktiken zum Ankreuzen. In den wichtigen Kategorien, damit Sexualität erlebbar wird gibt es mehr Variablen, als es oft so kolportiert wird.
Wir reden (auch wenn es um Sex geht) oft über Zeit und Praktiken.
Selten um Kategorien wie Aufmerksamkeitsfenster oder Reizmanagement. Es sind Kategorien, über die man sich nicht unterhält, weil sie zu schwere Kost sind. Sex soll ja Spaß machen, leicht sein.
Und das könnte ich so nicht liefern. Also liefern schon, aber das ist dann ein abliefern meinerseits. Das hat dann bei mir null mit Sinnlichkeit oder Genuss zu tun.
Ich ahne so langsam, das Sinnlichkeit und Genuss mir geschenkt werden muss. Durch Zuwendung. Durch Aufmerksamkeit und Zeit. Zeit, in dem ich in den Modus kommen kann genießen zu können. Haltung, nicht Technik.

Eigentlich eine Wirksamkeitserklärung an die Frau. Ein "Ohne dein Zutun ist es mir nicht möglich" und kein "Lass mich machen, ich mach das schon."
Ich wäre schon eine Herausforderung, gebe ich ja zu.

Und in manchen Fällen ist es neurobiologisch eben nicht kompatibel, egal wie gut man es miteinander meint. Auch da geht es dann nicht um Praktiken, sondern das Sexualität eingebettet sein muss in ein Umgang, der durch die Reizwahrnehmung bedingt vorgegeben ist.
Passt es nicht, kann man über Techniken und Zeitaufwand reden solange man will. Diese Differenz kann im Alltag sogar positiv ergänzend und daher wichtig sein. Aber es zwingt einen in monogamen Kontext sich zwischen gelingendem Alltag und gelingender Sexualität zu entscheiden.
Was würdest du opfern? Und wärst du dann glücklich? Oder würde es dich dazu bringen zu überlegen ob dir nicht doch ein nichtmonogamer Umgang vorherbestimmt ist, ohne das du das selbst so wölltest?

Ich bin hier auf solcher Seite schon auf ein Profil gestoßen: ,,Sexsüchtig`` ich erkannte ihn sofort an seine Bilder ohne Gesicht doch seine Nacktbilder, Unterhose, Halskette und Muttermahl machten mich sicher. Wir haben uns in der Arbeit nebeneinander umgezogen und unter der Dusche konnte ich ihn auch sehen. Was noch dazu kommt er war damals mit 30 Jahren nicht mal ein halbes Jahr verheiratet und ist Prediger in einer Sekte.

Alextirol-7735
Am 7.7.2026 at 17:45, schrieb JunusCalibrus:

Ja, sobald du eine mehrmals gefickt hast. Monogamie ist nichts für Männer. Du solltest aber nicht vergessen wer deine Nr. 1 ist und wer nicht. ;)

So ähnlich erklärte mir es eine verheiratete Frau hier im Chat. Ich mach es einfach 🌞 hab auch mega Lust darauf 

Heimlichkeiten in einer Beziehung sind grundsätzlich schlecht, aber es geht mich überhaupt nichts an, wie andere ihr Leben gestalten.

Die Gründe sind sicher vielfältig und mir steht eine moralische Bewertung nicht zu.

Es geht nur um Sex und eine gute Zeit. Zu Hause ist es irgendwann in die Richtung gegangen und es geht um Abwechslung und kleine Abenteuer 😊

Am 7.7.2026 at 17:58, schrieb GreyC:

Denn es gibt genügend Single-Männer. Und die sind für die Fremdgängerinnen leichter zu händeln. 

Da kommt es dann darauf an, was genau sie sich eigentlich erhofft.

Als ToyBoy sind Singles fraglos praktischer.
Wenn es darum geht, verstanden zu werden, dreht sich das Ganze.

Alextirol-7735

Ich bin das erste Mal vor kurzem fremd gegangen und hatte eigentlich wider erwarten doch kein schlechtes Gewissen, war aber bei weitem nicht so erfüllend wie vorgestellt. 

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Immersion:

Da kommt es dann darauf an, was genau sie sich eigentlich erhofft.

Als ToyBoy sind Singles fraglos praktischer.
Wenn es darum geht, verstanden zu werden, dreht sich das Ganze.

 

Na ja, von besonders hohen Ansprüchen gehe ich hier nicht aus. 

bearbeitet von GreyC
Vor 33 Minuten , schrieb GreyC:

 

Na ja, von besonders hohen Ansprüchen gehe ich hier nicht aus. 

Man gibt die Hoffnung nicht auf - und wenn die tot ist, besteht immer noch die Möglichkeit.
Es ist nun nicht so, als WÜSSTE ich nicht, dass es mehr als ein Hirngespinst ist. Selbst hier.
Aber ja, in all den Heuhaufen auf all diesen weit voneinander entfernten Feldern sind wirklich nicht viele Nadeln verloren gegangen.

Seitensprünge führen nur seitwärts und nie nach vorn.

Luderwicht
Am 9.7.2026 at 11:38, schrieb Constans:

Aber es zwingt einen in monogamen Kontext sich zwischen gelingendem Alltag und gelingender Sexualität zu entscheiden.

Da solltest du bei dir bleiben!

Bei uns funktioniert das - in dem Rahmen, in dem es zu uns passt!

Mein Mann muss bestimmt viel Rücksicht auf mich nehmen, da für mich ALLES stimmen muss, damit ich mich wirklich einlassen kann und nicht nur mitmache. Aber das ist für ihn kein Verlust! Um so intensiver ist unser Sex! 
Inwiefern wir in dem Kontext zwischen Alltag und Sexualität entscheiden müssten, erschließt sich mir nicht. Gut, mein Mann kann seinem Chef schlecht vermitteln, dass er später oder gar nicht zur Arbeit kommt, weil wir gerade Sex miteinander haben, … 🤔🤫  Obwohl … 😁 Man weiß es nicht 😇

Vor 35 Minuten , schrieb Luderwicht:

Da solltest du bei dir bleiben!

Bei uns funktioniert das - in dem Rahmen, in dem es zu uns passt!

Mein Mann muss bestimmt viel Rücksicht auf mich nehmen, da für mich ALLES stimmen muss, damit ich mich wirklich einlassen kann und nicht nur mitmache. Aber das ist für ihn kein Verlust! Um so intensiver ist unser Sex! 
Inwiefern wir in dem Kontext zwischen Alltag und Sexualität entscheiden müssten, erschließt sich mir nicht. Gut, mein Mann kann seinem Chef schlecht vermitteln, dass er später oder gar nicht zur Arbeit kommt, weil wir gerade Sex miteinander haben, … 🤔🤫  Obwohl … 😁 Man weiß es nicht 😇

In dem Beitrag, auf den du dich bezogen hast ging es u.A. um Neurodivergenz.

Die Paarung, das einer ADHS hat und der andere autistische Züge hat ist recht häufig bei Neurodivergenten. Im Alltag ergänzen sich oft beide. Der ADHS'ler lockert den Autisten auf, der Autist strukturiert für den ADHS'ler mit. Weil das so eine perfekte komplementäre Ergänzung ist, findet sich die Paarung recht häufig.
Was im Alltag gut ist, kann sich in der Sexualität als nachteilig erweisen. Der ADHS'ler hat seine Probleme, wenn etwas recht lange dauern (liegt in der Natur der Sache). Um es Mal auf den Punkt zu bringen, nicht wenige müssen (!) kiffen damit sie wenigstens ein Film zu Ende schauen können.
Wenn der Autist lange braucht um zur Befriedigung zu kommen braucht das länger als das es der ADHS'ler 'aushält'.
In der Dynamik würde ein Autist im Alltag vom Anderen profitieren, aber in der Sexualität wäre es für ihn/ für sie problematisch und würde mit der Zeit kulmierend zu einem echten Problem werden.

In neurotypischen Kontext kann es sein das die Autonomie des Mannes (oder der Frau) die sexuelle Ausstrahlung äußerst positiv beeinflusst, aber im Alltag führt die Autonomie dazu das keine Absprachen getroffen werden. Oder der Fels in der Brandung des Alltags stellt sich im Bett als unbeweglicher Fels heraus.
Es ist (mal wieder auf "Matrix der Lust" verwiesen) eben schon so, das es gut sein kann das paradoxe Eigenschaften gewünscht werden. Also das es die Erwartung gibt, das der Mensch im Alltag bitte nicht so ist wie im Bett- und andersherum. Im Bett Soll der Felsen dann tanzen und keinesfalls unverrückbar an einem Punkt stehen.
Und das führt dann einfach zu Konflikten, weil wenn das monogam gelöst werden soll, wird es schwierig, um nicht zu sagen unmöglich.....
Was nicht selten dazu führt, das die Sexualität ausgelagert wird.

Am 12.7.2026 at 08:54, schrieb rolleken6:

Heimlichkeiten in einer Beziehung sind grundsätzlich schlecht

Warum?
Niemand erzählt einem anderen Menschen alles aus dem eigenen Leben, auch dem Partner nicht (und auch wenn eine Person behauptet, sie täte es, stimmt das nicht, weil irgendetwas immer unerzählt bleiben wird). Es ist schlichtweg nicht möglich, sich gegenseitig alles zu erzählen, was passiert ist bzw. was man gedacht und getan und gefühlt usw. hat. Daher erzählen Menschen immer das, was sie als relevant für die Beziehung erachten, alles andere ist naturgemäß dann eine Art "Heimlichkeit", wenn du das so nennen willst.

Im Falle einer Registrierung in einer Webcommunity: Natürlich kann man das erzählen, aber man muss es nicht. Ich bin in ca. 40 Communitys zu Hobbys, Interessensgebieten und Job registriert und entscheide selbst, was ich davon für wen als erzählensrelevant empfinde. Die meisten Inhalte und Themen sind dann offenbar diese "Heimlichkeiten", wie du sie nennst.

Sowas ist aber normal und nicht grundsätzlich ein Problem bzw. "grundsätzlich schlecht" ist sowas auch nicht.

Am 9.7.2026 at 11:38, schrieb Constans:

Selten um Kategorien wie Aufmerksamkeitsfenster oder Reizmanagement. Es sind Kategorien, über die man sich nicht unterhält, weil sie zu schwere Kost sind. Sex soll ja Spaß machen, leicht sein.
Und das könnte ich so nicht liefern. Also liefern schon, aber das ist dann ein abliefern meinerseits. Das hat dann bei mir null mit Sinnlichkeit oder Genuss zu tun.
Ich ahne so langsam, das Sinnlichkeit und Genuss mir geschenkt werden muss. Durch Zuwendung. Durch Aufmerksamkeit und Zeit. Zeit, in dem ich in den Modus kommen kann genießen zu können. Haltung, nicht Technik.

Sorry, ich habe die Antwort erst jetzt gefunden.

Zuwendung und Aufmerksamkeit :)

Ich weiß natürlich nicht, wie es Dir geht, aber ich nehme die Schlagworte mal auf.

Mir ist das "Vorspiel" das Wichtigste. Zitat: "Zeit, in dem ich in den Modus kommen kann, genießen zu können". 

Das ist aber nicht fummeln an gewissen Stellen! Das "Vorspiel" ist viel mehr. Und das nicht UM Sex zu haben! Also erwartungslos. 

Ich liebe dieses Kribbeln, bei einem Blick, einer liebevollen Berührung, dem Zusammengehörigkeitsgefühl. 

Ich weiß nicht, irgendwie fällt mir jetzt die Vorfreude auf Weihnachten oder Geburtstag ein, als man noch Kind war und sich die Geschenke nicht selbst kaufen konnte. Als es noch wichtig war, dass ein Anderer das Geschenk besorgt. Und dann war es 2 Stunden super und danach noch uninteressant. Eigentlich war es ja nur die Idee, wie glücklich das Geschenk machen wird und dann war es doch nicht so toll.

Studien zur Gehirnforschung behaupten, dass es fast egal ist, ob man sich etwas nur vorstellt, oder wirklich tut. Natürlich muss die Vorstellung mit Emotionen sein. Das, was für den Einen sehr beruhigend und wunderschön ist, ist für den Anderen beängstigend. Also, es ist individuell.

Ich glaube aber schon, dass jeder Vorstellungen (Hormone) hat, die reagieren. Einer braucht mehr Zeit, einer weniger. Dem Einen ist Kuscheln unangenehm, der Nächste will gar nicht aufhören.

Am 9.7.2026 at 11:38, schrieb Constans:

Aber es zwingt einen in monogamen Kontext sich zwischen gelingendem Alltag und gelingender Sexualität zu entscheiden.
Was würdest du opfern? Und wärst du dann glücklich? Oder würde es dich dazu bringen zu überlegen ob dir nicht doch ein nichtmonogamer Umgang vorherbestimmt ist, ohne das du das selbst so wölltest?

Meinst Du?

Ich muss nicht monogam sein. Niemand MUSS das sein! Es ist doch jedem selbst überlassen, welche Vereinbarung er trifft! Aber wenn man eine Vereinbarung trifft, sollte man sich auch daran halten oder die Vertragsbedingungen -mit beidseitigem Einverständnis- ändern oder den Vertrag kündigen.

Vertragsbruch ist ein Kündigungsgrund. Gut, manche gehen das Risiko ein. 

 

 

Alextirol-7735
Am 7.7.2026 at 17:45, schrieb JunusCalibrus:

Ja, sobald du eine mehrmals gefickt hast. Monogamie ist nichts für Männer. Du solltest aber nicht vergessen wer deine Nr. 1 ist und wer nicht. ;)

Oh wie recht du hast, schade irgendwie dass ich so lange damit gewartet habe.

Vor 17 Minuten , schrieb Enja781:

Meinst Du?

Ich muss nicht monogam sein. Niemand MUSS das sein! Es ist doch jedem selbst überlassen, welche Vereinbarung er trifft! Aber wenn man eine Vereinbarung trifft, sollte man sich auch daran halten oder die Vertragsbedingungen -mit beidseitigem Einverständnis- ändern oder den Vertrag kündigen.

Vertragsbruch ist ein Kündigungsgrund. Gut, manche gehen das Risiko ein. 

 

 

Fremdgehen, wenn der eigene Partner das verurteilt, wird ja nie erfolgreich sein. Man unterschätzt wieviele Jahre man das heimlich ohne einen Fehler zu machen durchziehen müsste bis die eigene Sexualität versiegt ist.
Und zu Hause ändert sich in der Zwischenzeit ja nichts, weswegen man ja dann immer fremdgehen müsste.
Das heißt, die Wahrscheinlichkeit ist groß, das man irgendwann im den vielen Jahren einen Fehler machen wird und dann fliegt es auf. Und dann geht das Theater los.
Was für mich kein Plädoyer für Enthaltsamkeit oder Trennung oder die nächste Monogamie ist.
Ich bin stark dafür mehr für alternative Beziehungsmodelle zu werben (und das nicht nur wegen Sex). Nicht weil Monogamie schlecht wäre, sondern weil Polyküle (wenn mehrere Menschen miteinander auf unterschiedliche Weise verbunden sind) etwas resilienter sind, weil mehr Ressourcen geteilt werden. In dieser intensiven und anspruchsvollen Welt ist das ein Vorteil.

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