Jump to content

Kann eine...


Ko****

Empfohlener Beitrag

Gerade eben, schrieb LaMotte1:

Ist denn die Beziehung glücklich, obwohl der Sex fehlt oder weil der Sex fehlt?

Eine wirklich philosophische Betrachtungsweise.

Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Allerdings begreife ich das nicht als Beziehungsproblem. Das wird es ja nur, wenn die Sexualität zwingend in einer Partnerschaft verortet wird.
Löst man Sexualität aus dem Beziehungskontext heraus braucht es eine Lösung für mein (psychologisch formuliert) Sinnlichkeitsbedürfnis.
Ich habe dieses Bedürfnis. Nicht die Beziehung ist mangelhaft.
Dann gibt es für mein Bedürfnis eben keine monogame Lösung.

Lieber eine zufriedene nichtmonogame Beziehung als eine unzufriedene monogame Beziehung.
Ich finde es schlimm das so oft am Partner rumgedoktert wird, damit das Sexualleben akzeptabel ist.
Bei allen anderen Bedürfnissen finden wir andere Lösungen jenseits der Partnerschaft ohne das die Partnerschaft selbst in Frage gestellt wird. Aber bei der Sexualität muss was kommen sonst ist Ende.
Das verstehe ich nicht. Warum?
Warum nicht das erhalten, was in der Beziehung intakt ist und für den Rest braucht es individuelle Lösungen? Könnte es nicht so einfach sein?

vor 14 Minuten, schrieb Assassins84:

Können tut ja scheinbar alles, wenn sich die richtigen begegnen. Ist die Frage, ob du, lieber TE, das willst.

Ne, das ist nicht die Frage!

Die Frage ist:

Kann eine...

glückliche Beziehung ohne erfülltes Sexualleben dauerhaft funktionieren?
Vor 5 Minuten , schrieb Kowalski29041972:

Eine wirklich philosophische Betrachtungsweise.

Das muss an der Hitze liegen!

Vor 5 Minuten , schrieb Supernova_69:

Ne, das ist nicht die Frage!

Die Frage ist:

Kann eine...

glückliche Beziehung ohne erfülltes Sexualleben dauerhaft funktionieren?

Wäre sie denn dann eine glückliche Beziehung, wenn etwas nicht funktioniert?

vor 1 Minute, schrieb LaMotte1:

 

Das muss an der Hitze liegen!

Ist gut möglich. In dem Punkt kann ich dich sehr gut verstehen.

vor 1 Minute, schrieb Michaela4711:

Falsche Frage richtige Frage: Kann eine Beziehung ohne erfülltes Sexualleben glücklich sein?

Frei nach dem Motto- Was war zuerst da, Huhn oder Ei.

Vor 7 Minuten , schrieb Michaela4711:

Falsche Frage richtige Frage: Kann eine Beziehung ohne erfülltes Sexualleben glücklich sein?

Kann man die Pizza genießen obwohl die Spaghetti schlecht geworden sind? Oder ist die Pizza ungenügend, weil die Spaghetti schlecht sind?

vor 2 Stunden, schrieb chiarra68:

Wenn beide keine Lust auf Sex haben: ja

Dann ist aber auch nichts unerfüllt. Und genau das war die Frage.

vor 22 Minuten, schrieb Constans:

 

Kann man die Pizza genießen obwohl die Spaghetti schlecht geworden sind? Oder ist die Pizza ungenügend, weil die Spaghetti schlecht sind?

Ich esse keine Spaghetti Pizza.

Aber kann eine Pizza gut sein, wenn der Boden verbrannt ist?

Für mich persönlich auf gar keinen Fall. Ja, ich kann jemanden lieben, ohne dass sexuelle Aktivitäten miteinander stattfinden. In eine Liebesbeziehung wäre ich unglücklich, wenn die sexuelle Komponente fehlt.

vor einer Stunde, schrieb Supernova_69:

Er hat es nicht erwähnt, weil es nicht seine Frage ist und deshalb keine Relevanz hat 

Jetzt wird’s aber philosophisch 

Die Frage nach den Männern und ihrer libido ( Krankheitenr, Saufen ect.) stand aber ober auch nicht zur Debatte. Von einer Ursache war überhaupt nicht die Rede. Du mußt ja laut deiner eigenen Aussage (siehe oben in einer deiner Antworten)vorbelastet sein.

Wenn eine sexlose Beziehung Unglück sein soll, wieso kann man als Single sexuell zufrieden sein? Sex gehört doch in eine Beziehung... Schummelt der Single?
Oder geht die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben als Eigenverantwortung beim Single mit Eintritt in eine Beziehung auf den Partner über?
Mit einem beziehungsunpassenden Menschen sollte ich nicht in Beziehung sein, aber als Single ihn vögeln geht?

Kein Wunder warum die Zahl der Singles steigen, wenn man den Handlungsspielraum bei Problemen in Beziehungen so einengt ist es kein Wunder, warum soviele Beziehungen scheitern oder unglücklich enden. Die konnten nie erfolgreich sein. Früher oder später kommt jede Beziehung an einen Punkt wo es mit 'Bordmitteln' nicht weiter geht und Kreativität gefragt ist. Wenn man dann auf Regeln beharrt ist das Ende alternativlos. Ist immer wieder aufs Neue es enden lassen eine schöne Erfahrung?

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Constans:

Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Allerdings begreife ich das nicht als Beziehungsproblem. Das wird es ja nur, wenn die Sexualität zwingend in einer Partnerschaft verortet wird.
Löst man Sexualität aus dem Beziehungskontext heraus braucht es eine Lösung für mein (psychologisch formuliert) Sinnlichkeitsbedürfnis.
Ich habe dieses Bedürfnis. Nicht die Beziehung ist mangelhaft.
Dann gibt es für mein Bedürfnis eben keine monogame Lösung.

Lieber eine zufriedene nichtmonogame Beziehung als eine unzufriedene monogame Beziehung.
Ich finde es schlimm das so oft am Partner rumgedoktert wird, damit das Sexualleben akzeptabel ist.
Bei allen anderen Bedürfnissen finden wir andere Lösungen jenseits der Partnerschaft ohne das die Partnerschaft selbst in Frage gestellt wird. Aber bei der Sexualität muss was kommen sonst ist Ende.
Das verstehe ich nicht. Warum?
Warum nicht das erhalten, was in der Beziehung intakt ist und für den Rest braucht es individuelle Lösungen? Könnte es nicht so einfach sein?

Weil Menschen unterschiedlich geprägt sind, weil es Verlustängste gibt, weil viele von uns moralisch dazu erzogen wurden an Monogamie festzuhalten. Was Du lebst, ist für Dich und Deinen Partner richtig und für andere etwas anderes oder sie entwickeln sich vielleicht noch dahin! 
Mich macht es immer stutzig, wenn Menschen ihren way of life allen anderen als das Ei des Kolumbus verkaufen wollen 

bearbeitet von Supernova_69

Nun, ich kann hier nur für mich sprechen. Die Intimität zwischen meiner Frau und mir kocht krankheitsbedingt seit einigen Jahren auf Sparflamme. Wir sind deswegen nicht unglücklich, doch ein Stück vom Glück fehlt eben, das lässt sich nicht leugnen. Zugegebenermaßen ist das hin und wieder belastend, allerdings überwiegen die Liebe und Verbundenheit.

Irgendwann kam meine Frau auf die Idee, unsere Ehe zu öffnen, mir zuliebe, damit ich aufs Körperliche nicht verzichten muss. Ich rechne ihr das wirklich hoch an und ich sehe dies auch keineswegs als Freibrief, mit jeder x-beliebigen Dame in die Kiste zu springen. Emotional ist dies - zumindest für mich - wahrlich kein leichtes Unterfangen.

(bearbeitet)
vor 12 Minuten, schrieb lausitz112:

Die Frage nach den Männern und ihrer libido ( Krankheitenr, Saufen ect.) stand aber ober auch nicht zur Debatte. Von einer Ursache war überhaupt nicht die Rede. Du mußt ja laut deiner eigenen Aussage (siehe oben in einer deiner Antworten)vorbelastet sein.

Das hast Du aber gut erkannt, Chapeau 🎩 Ich bin extrem schwer belastet 

vor 10 Minuten, schrieb Constans:

Wenn eine sexlose Beziehung Unglück sein soll, wieso kann man als Single sexuell zufrieden sein? Sex gehört doch in eine Beziehung... Schummelt der Single?
Oder geht die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben als Eigenverantwortung beim Single mit Eintritt in eine Beziehung auf den Partner über?
Mit einem beziehungsunpassenden Menschen sollte ich nicht in Beziehung sein, aber als Single ihn vögeln geht?

Kein Wunder warum die Zahl der Singles steigen, wenn man den Handlungsspielraum bei Problemen in Beziehungen so einengt ist es kein Wunder, warum soviele Beziehungen scheitern oder unglücklich enden. Die konnten nie erfolgreich sein. Früher oder später kommt jede Beziehung an einen Punkt wo es mit 'Bordmitteln' nicht weiter geht und Kreativität gefragt ist. Wenn man dann auf Regeln beharrt ist das Ende alternativlos. Ist immer wieder aufs Neue es enden lassen eine schöne Erfahrung?

Jetzt vergleichste aber Äpfel mit Birnen und argumentierst völlig unlogisch für mich (bin aber auch nicht die Intelligenteste) 

bearbeitet von Supernova_69
vor 1 Stunde, schrieb Constans:

Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Allerdings begreife ich das nicht als Beziehungsproblem. Das wird es ja nur, wenn die Sexualität zwingend in einer Partnerschaft verortet wird.
Löst man Sexualität aus dem Beziehungskontext heraus braucht es eine Lösung für mein (psychologisch formuliert) Sinnlichkeitsbedürfnis.
Ich habe dieses Bedürfnis. Nicht die Beziehung ist mangelhaft.
Dann gibt es für mein Bedürfnis eben keine monogame Lösung.

Lieber eine zufriedene nichtmonogame Beziehung als eine unzufriedene monogame Beziehung.
Ich finde es schlimm das so oft am Partner rumgedoktert wird, damit das Sexualleben akzeptabel ist.
Bei allen anderen Bedürfnissen finden wir andere Lösungen jenseits der Partnerschaft ohne das die Partnerschaft selbst in Frage gestellt wird. Aber bei der Sexualität muss was kommen sonst ist Ende.
Das verstehe ich nicht. Warum?
Warum nicht das erhalten, was in der Beziehung intakt ist und für den Rest braucht es individuelle Lösungen? Könnte es nicht so einfach sein?

Isses aber nicht 🎶🎵

Ich bin mir fast sicher, hätten wir einzeln außerhalb unserer Beziehung Sex, wäre der Sex nur erfüllend, wenn viele Emotionen dabei wären. Bis hin zu Verlieben! 
Mein Mann hatte eine Affäre und hat sich in die Frau verliebt, zusätzlich zu mir! 
Und ich kann mir Sex ohne meinen Mann kaum vorstellen! Daher sind wir ja hier gelandet 😎

×
×
  • Neu erstellen...