Ko**** Geschrieben am Mittwoch um 18:47 Autor Gerade eben, schrieb LaMotte1: Ist denn die Beziehung glücklich, obwohl der Sex fehlt oder weil der Sex fehlt? Eine wirklich philosophische Betrachtungsweise.
Co**** Geschrieben am Mittwoch um 18:49 Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Allerdings begreife ich das nicht als Beziehungsproblem. Das wird es ja nur, wenn die Sexualität zwingend in einer Partnerschaft verortet wird. Löst man Sexualität aus dem Beziehungskontext heraus braucht es eine Lösung für mein (psychologisch formuliert) Sinnlichkeitsbedürfnis. Ich habe dieses Bedürfnis. Nicht die Beziehung ist mangelhaft. Dann gibt es für mein Bedürfnis eben keine monogame Lösung. Lieber eine zufriedene nichtmonogame Beziehung als eine unzufriedene monogame Beziehung. Ich finde es schlimm das so oft am Partner rumgedoktert wird, damit das Sexualleben akzeptabel ist. Bei allen anderen Bedürfnissen finden wir andere Lösungen jenseits der Partnerschaft ohne das die Partnerschaft selbst in Frage gestellt wird. Aber bei der Sexualität muss was kommen sonst ist Ende. Das verstehe ich nicht. Warum? Warum nicht das erhalten, was in der Beziehung intakt ist und für den Rest braucht es individuelle Lösungen? Könnte es nicht so einfach sein?
Su**** Geschrieben am Mittwoch um 18:50 vor 14 Minuten, schrieb Assassins84: Können tut ja scheinbar alles, wenn sich die richtigen begegnen. Ist die Frage, ob du, lieber TE, das willst. Ne, das ist nicht die Frage! Die Frage ist: Kann eine... glückliche Beziehung ohne erfülltes Sexualleben dauerhaft funktionieren?
La**** Geschrieben am Mittwoch um 18:53 Vor 5 Minuten , schrieb Kowalski29041972: Eine wirklich philosophische Betrachtungsweise. Das muss an der Hitze liegen!
La**** Geschrieben am Mittwoch um 18:55 Vor 5 Minuten , schrieb Supernova_69: Ne, das ist nicht die Frage! Die Frage ist: Kann eine... glückliche Beziehung ohne erfülltes Sexualleben dauerhaft funktionieren? Wäre sie denn dann eine glückliche Beziehung, wenn etwas nicht funktioniert?
Ko**** Geschrieben am Mittwoch um 18:56 Autor vor 1 Minute, schrieb LaMotte1: Das muss an der Hitze liegen! Ist gut möglich. In dem Punkt kann ich dich sehr gut verstehen.
Mi**** Geschrieben am Mittwoch um 18:57 Falsche Frage richtige Frage: Kann eine Beziehung ohne erfülltes Sexualleben glücklich sein?
Ko**** Geschrieben am Mittwoch um 18:59 Autor vor 1 Minute, schrieb Michaela4711: Falsche Frage richtige Frage: Kann eine Beziehung ohne erfülltes Sexualleben glücklich sein? Frei nach dem Motto- Was war zuerst da, Huhn oder Ei.
Co**** Geschrieben am Mittwoch um 19:04 Vor 7 Minuten , schrieb Michaela4711: Falsche Frage richtige Frage: Kann eine Beziehung ohne erfülltes Sexualleben glücklich sein? Kann man die Pizza genießen obwohl die Spaghetti schlecht geworden sind? Oder ist die Pizza ungenügend, weil die Spaghetti schlecht sind?
Mi**** Geschrieben am Mittwoch um 19:20 vor 2 Stunden, schrieb chiarra68: Wenn beide keine Lust auf Sex haben: ja Dann ist aber auch nichts unerfüllt. Und genau das war die Frage.
Mi**** Geschrieben am Mittwoch um 19:27 vor 22 Minuten, schrieb Constans: Kann man die Pizza genießen obwohl die Spaghetti schlecht geworden sind? Oder ist die Pizza ungenügend, weil die Spaghetti schlecht sind? Ich esse keine Spaghetti Pizza. Aber kann eine Pizza gut sein, wenn der Boden verbrannt ist?
Do**** Geschrieben am Mittwoch um 19:35 Für mich persönlich auf gar keinen Fall. Ja, ich kann jemanden lieben, ohne dass sexuelle Aktivitäten miteinander stattfinden. In eine Liebesbeziehung wäre ich unglücklich, wenn die sexuelle Komponente fehlt.
Mi**** Geschrieben am Mittwoch um 19:36 Das würde wahrscheinlich nur in einer Offenen Beziehung so funktionieren.
M4**** Geschrieben am Mittwoch um 19:39 Bei meiner Frau und mir funktioniert es in einer offenen Beziehung Recht gut 😉
Dies ist ein beliebter Beitrag. Su**** Geschrieben am Mittwoch um 19:45 Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Das Vertrackte daran ist, dass es oft mit super gutem Sex und Erotik pur und Leidenschaft und all‘ dem geilen Shit beginnt und irgendwann hat dann einer von beiden keine Lust mehr/Libidoverlust und dann entsteht eine Schräglage… mir ist es noch nie gelungen, das auf Dauer wieder hinzukriegen, weil meine betreffenden Partner null dazu bereit waren, darüber zu sprechen und aktiv zu werden, um es wieder zu ändern, hab immer nur zu hören bekommen, es hätte mit mir rein gar nichts zu tun, er hätte auch keine Lust auf andere Frauen. Na super 👍 Ich hatte sogar angeboten, die Beziehung sexuell zu öffnen. Da wurde mir vorgeworfen, das würde ich nur anbieten, weil ich selber fremdficken will 🤷🏻♀️ Ich habs einmal 4 Jahre ohne Sex ausgehalten, weil ich den Mann sehr geliebt habe… aber dann war Ende der Fahnenstange bei mir, ich habe nur dieses eine Leben bearbeitet am Mittwoch um 19:52 von Supernova_69
lausitz112 Geschrieben am Mittwoch um 19:59 vor einer Stunde, schrieb Supernova_69: Er hat es nicht erwähnt, weil es nicht seine Frage ist und deshalb keine Relevanz hat Jetzt wird’s aber philosophisch Die Frage nach den Männern und ihrer libido ( Krankheitenr, Saufen ect.) stand aber ober auch nicht zur Debatte. Von einer Ursache war überhaupt nicht die Rede. Du mußt ja laut deiner eigenen Aussage (siehe oben in einer deiner Antworten)vorbelastet sein.
Co**** Geschrieben am Mittwoch um 20:01 Wenn eine sexlose Beziehung Unglück sein soll, wieso kann man als Single sexuell zufrieden sein? Sex gehört doch in eine Beziehung... Schummelt der Single? Oder geht die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben als Eigenverantwortung beim Single mit Eintritt in eine Beziehung auf den Partner über? Mit einem beziehungsunpassenden Menschen sollte ich nicht in Beziehung sein, aber als Single ihn vögeln geht? Kein Wunder warum die Zahl der Singles steigen, wenn man den Handlungsspielraum bei Problemen in Beziehungen so einengt ist es kein Wunder, warum soviele Beziehungen scheitern oder unglücklich enden. Die konnten nie erfolgreich sein. Früher oder später kommt jede Beziehung an einen Punkt wo es mit 'Bordmitteln' nicht weiter geht und Kreativität gefragt ist. Wenn man dann auf Regeln beharrt ist das Ende alternativlos. Ist immer wieder aufs Neue es enden lassen eine schöne Erfahrung?
Su**** Geschrieben am Mittwoch um 20:08 (bearbeitet) vor einer Stunde, schrieb Constans: Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Allerdings begreife ich das nicht als Beziehungsproblem. Das wird es ja nur, wenn die Sexualität zwingend in einer Partnerschaft verortet wird. Löst man Sexualität aus dem Beziehungskontext heraus braucht es eine Lösung für mein (psychologisch formuliert) Sinnlichkeitsbedürfnis. Ich habe dieses Bedürfnis. Nicht die Beziehung ist mangelhaft. Dann gibt es für mein Bedürfnis eben keine monogame Lösung. Lieber eine zufriedene nichtmonogame Beziehung als eine unzufriedene monogame Beziehung. Ich finde es schlimm das so oft am Partner rumgedoktert wird, damit das Sexualleben akzeptabel ist. Bei allen anderen Bedürfnissen finden wir andere Lösungen jenseits der Partnerschaft ohne das die Partnerschaft selbst in Frage gestellt wird. Aber bei der Sexualität muss was kommen sonst ist Ende. Das verstehe ich nicht. Warum? Warum nicht das erhalten, was in der Beziehung intakt ist und für den Rest braucht es individuelle Lösungen? Könnte es nicht so einfach sein? Weil Menschen unterschiedlich geprägt sind, weil es Verlustängste gibt, weil viele von uns moralisch dazu erzogen wurden an Monogamie festzuhalten. Was Du lebst, ist für Dich und Deinen Partner richtig und für andere etwas anderes oder sie entwickeln sich vielleicht noch dahin! Mich macht es immer stutzig, wenn Menschen ihren way of life allen anderen als das Ei des Kolumbus verkaufen wollen bearbeitet am Mittwoch um 20:08 von Supernova_69
Ca**** Geschrieben am Mittwoch um 20:10 Nun, ich kann hier nur für mich sprechen. Die Intimität zwischen meiner Frau und mir kocht krankheitsbedingt seit einigen Jahren auf Sparflamme. Wir sind deswegen nicht unglücklich, doch ein Stück vom Glück fehlt eben, das lässt sich nicht leugnen. Zugegebenermaßen ist das hin und wieder belastend, allerdings überwiegen die Liebe und Verbundenheit. Irgendwann kam meine Frau auf die Idee, unsere Ehe zu öffnen, mir zuliebe, damit ich aufs Körperliche nicht verzichten muss. Ich rechne ihr das wirklich hoch an und ich sehe dies auch keineswegs als Freibrief, mit jeder x-beliebigen Dame in die Kiste zu springen. Emotional ist dies - zumindest für mich - wahrlich kein leichtes Unterfangen.
Su**** Geschrieben am Mittwoch um 20:10 (bearbeitet) vor 12 Minuten, schrieb lausitz112: Die Frage nach den Männern und ihrer libido ( Krankheitenr, Saufen ect.) stand aber ober auch nicht zur Debatte. Von einer Ursache war überhaupt nicht die Rede. Du mußt ja laut deiner eigenen Aussage (siehe oben in einer deiner Antworten)vorbelastet sein. Das hast Du aber gut erkannt, Chapeau 🎩 Ich bin extrem schwer belastet vor 10 Minuten, schrieb Constans: Wenn eine sexlose Beziehung Unglück sein soll, wieso kann man als Single sexuell zufrieden sein? Sex gehört doch in eine Beziehung... Schummelt der Single? Oder geht die Verantwortung für ein erfülltes Sexualleben als Eigenverantwortung beim Single mit Eintritt in eine Beziehung auf den Partner über? Mit einem beziehungsunpassenden Menschen sollte ich nicht in Beziehung sein, aber als Single ihn vögeln geht? Kein Wunder warum die Zahl der Singles steigen, wenn man den Handlungsspielraum bei Problemen in Beziehungen so einengt ist es kein Wunder, warum soviele Beziehungen scheitern oder unglücklich enden. Die konnten nie erfolgreich sein. Früher oder später kommt jede Beziehung an einen Punkt wo es mit 'Bordmitteln' nicht weiter geht und Kreativität gefragt ist. Wenn man dann auf Regeln beharrt ist das Ende alternativlos. Ist immer wieder aufs Neue es enden lassen eine schöne Erfahrung? Jetzt vergleichste aber Äpfel mit Birnen und argumentierst völlig unlogisch für mich (bin aber auch nicht die Intelligenteste) bearbeitet am Mittwoch um 20:12 von Supernova_69
Luderwicht Geschrieben am Mittwoch um 20:29 vor 1 Stunde, schrieb Constans: Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation. Allerdings begreife ich das nicht als Beziehungsproblem. Das wird es ja nur, wenn die Sexualität zwingend in einer Partnerschaft verortet wird. Löst man Sexualität aus dem Beziehungskontext heraus braucht es eine Lösung für mein (psychologisch formuliert) Sinnlichkeitsbedürfnis. Ich habe dieses Bedürfnis. Nicht die Beziehung ist mangelhaft. Dann gibt es für mein Bedürfnis eben keine monogame Lösung. Lieber eine zufriedene nichtmonogame Beziehung als eine unzufriedene monogame Beziehung. Ich finde es schlimm das so oft am Partner rumgedoktert wird, damit das Sexualleben akzeptabel ist. Bei allen anderen Bedürfnissen finden wir andere Lösungen jenseits der Partnerschaft ohne das die Partnerschaft selbst in Frage gestellt wird. Aber bei der Sexualität muss was kommen sonst ist Ende. Das verstehe ich nicht. Warum? Warum nicht das erhalten, was in der Beziehung intakt ist und für den Rest braucht es individuelle Lösungen? Könnte es nicht so einfach sein? Isses aber nicht 🎶🎵 Ich bin mir fast sicher, hätten wir einzeln außerhalb unserer Beziehung Sex, wäre der Sex nur erfüllend, wenn viele Emotionen dabei wären. Bis hin zu Verlieben! Mein Mann hatte eine Affäre und hat sich in die Frau verliebt, zusätzlich zu mir! Und ich kann mir Sex ohne meinen Mann kaum vorstellen! Daher sind wir ja hier gelandet 😎
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