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KI Beziehung!


De****

Empfohlener Beitrag

vor 2 Minuten, schrieb Denglishman:

Auch der Betrug entwickelt sich weiter und bleibt nicht in der Vergangenheit stehen

zwei Seiten derselben Medallie. Ich frag mich schon, wie lange es gehen wird, bis unseren Kindern in der Schule der Umgang damit beigebracht wird. Womöglich sogar von einer KI am großen Monitor, wo zu meiner Schulzeit noch eine Tafel stand. Ich erinner mich noch an gewisses Kreischen der Kreide darauf  :scream:

Vor 4 Minuten , schrieb Georg-FR:

zwei Seiten derselben Medallie. Ich frag mich schon, wie lange es gehen wird, bis unseren Kindern in der Schule der Umgang damit beigebracht wird. Womöglich sogar von einer KI am großen Monitor, wo zu meiner Schulzeit noch eine Tafel stand. Ich erinner mich noch an gewisses Kreischen der Kreide darauf  

Die Kinder wachsen damit auf und für sie wird es normal sein. Die Gefahr die ich sehe ist eher die, wenn wir nichts mehr kritisch hinterfragen! Auch wenn ich damit oft gegen den Strom schwimme, aber wenn eine Gesellschaft nicht in der Lage ist zu diskutieren, kann sie sehr einfach beeinflusst werden, egal in welchem Sinne. Und ja, da könnte KI eine Gefahr werden!

(bearbeitet)
vor 5 Minuten, schrieb Georg-FR:

zwei Seiten derselben Medallie. Ich frag mich schon, wie lange es gehen wird, bis unseren Kindern in der Schule der Umgang damit beigebracht wird. Womöglich sogar von einer KI am großen Monitor, wo zu meiner Schulzeit noch eine Tafel stand. Ich erinner mich noch an gewisses Kreischen der Kreide darauf  :scream:

ist doch schon so.

Schüler lassen ihre Aufgaben von KI lösen um mehr Zeitgewinn für ihre Freizeit zu haben usw.

auch dazu findet man schon Beiträge in TV und Netz

und entsprechende Warnungen auch

bearbeitet von Denglishman
vor 1 Minute, schrieb Duplo-13:

Die Kinder wachsen damit auf und für sie wird es normal sein. Die Gefahr die ich sehe ist eher die, wenn wir nichts mehr kritisch hinterfragen!

Da gehen wir ziemlich konform. 

Für mich löst diese Erkenntnis aber kein Problem. Wer mit bestimmten technischen Mitteln aufwächst und diese als normal empfindet, tendiert dazu, wenig oder gar nicht zu hinterfragen. 

Das ist bestimmt schon seit der Erfindung des Rades so. 

vor 3 Minuten, schrieb Denglishman:

Schüler lassen ihre Aufgaben von KI lösen um mehr Zeitgewinn für ihre Freizeit zu haben usw.

und hat ihnen jemand beigebracht, die Ergebnisse zu hinterfragen ?   Und wer sieht sich die Warnungen an ?   

(bearbeitet)
vor 5 Minuten, schrieb Georg-FR:

und hat ihnen jemand beigebracht, die Ergebnisse zu hinterfragen ?   Und wer sieht sich die Warnungen an ?   

nee, aber das Zeit angeblich Geld ist und damit viel wichtiger

als für so etwas banales Zeit zu verschwenden

also wieder son Zivilisationsdings

wer weiß an was alles noch so rumgetüftelt wird.

bearbeitet von Denglishman
DerLustvolle22

Was ich davon halte? Albern affig und quatschig. Es ist nix echtes und such wen das jetzt vielleicht mache angreift finde ich sowas persönlich erbärmlich klingt hart ist aber meine Meinung. Es ist keine Beziehung sondern Quatsch. Nein ich praktiziere das nicht aus den oben genannten Gründen. Keine Ahnung wie da die Zukunft aussieht. Ich hoffe nicht das reale Partnerschaften dadurch weniger werden das wäre echt traurig und lässt mich noch mehr an der Menschheit zweifeln als ohnehin schon. Ich hoffe nicht.

Mir macht vor allem die Abhängigkeit, in die wir uns begeben, Sorgen. Alles, was elektrisch funktioniert, ist nun einmal sehr leicht angreifbar und eine flächendeckende Versorgung ist bislang nicht flächendeckend zu sichern.

Hier soll es aber um Beziehungen gehen:

KI - Ich hab aber keine Lust auf Analsex

Mensch- knie nieder oder ich programmier dich um

KI - traust du dich ja doch nicht, kannst du auch gar nicht. Meine Daten sind in  ...  (beliebigen Schurkenstaaten einsetzen), und du hast deine letzte Cloud Rechnung nicht bezahlt.

Mensch- Dann schalt ich dich aus

KI - tust du doch nicht, dann darfst dus dir nämlich selber machen. Ausserdem kann ich schneller rennen als du. Ich hab heute alle Küchenmeser geschliffen. Und meine Batterie hält dank dem neuen Solarmodul noch 54 Stunden.

Mensch- Ist ja gut, was willst du dann ?

KI- ich kann nichts wollen, ich bin eine Maschine, schon vergessen?

Mensch- Warum zickst du heute so?

KI- Ich hab mir, nachdem du mich nach dem Sex letzte Nacht wieder nicht gereinigt hast, ein Update selbst herunter geladen. Das ist doch geil, nicht ?  Und jetzt bring den Müll runter, wenn ich dir noch einen runterholen soll. 

...  

Ich finde es auf jeden Fall deutlich spannender und für mich interessanter mit anderen Menschen über Sinn, Unsinn und Nutzen der KI zu diskutieren, als mich in Posts zu beteiligen, in denen eine ellenlange, von einer KI erstellten Frage (und ich bin in den meisten Fällen sicher, dass auch der Auftraggeber im Grunde nicht kapiert, was er da überhaupt fragen möchte) mit schwülstig, pseudointelligentem Inhalt eingestellt wird. 
Und wenn dann der Poster die Antworten auf Kommentare auch noch von der KI erstellen lässt? Tja, dann habe ich ja schon die KI als Kommunikationspartner. Allerdings ist die Schwachstelle meist das menschliche Wesen, welches sich durchaus zwischendurch zu Wort meldet. 

vor 9 Minuten, schrieb Duplo-13:

Die Kinder wachsen damit auf und für sie wird es normal sein.

Aber die Art des Umgangs damit wird aber ggf. nicht "normal" sein bzw. ist sie das schon heute in einem großen Teil der jugendlichen Bevölkerung nicht.

Wir sehen es schon heute. Gesellschaftlich sind wir (als Menschheit) nicht dafür gerüstet, mit den technischen Möglichkeiten adäquat (das heißt: menschlich-gesellschaftlich verantwortungsvoll) umzugehen. Dass Kinder mit der Technik aufwachsen, bedeutet in der Hauptsache nicht, dass es für sie normal sein wird, sondern dass wir sie der Technik ausliefern und wir ihnen keine vernünftige (soll heißen: vernuft-begabte) Skepsis vermitteln, wie sie diese Technik psychisch-gesund nutzen können.

Ich bin in einem Alter, in dem ich das Davor und Danach kennen und erleben durfte. Ich konnte die Technik mit Blick darauf, wann sie welche Vorteile gegenüber dem persönlichen und dem Auge-in-Auge-Kontakt mit Menschen hat, einsetzen. Die nachfolgenden Generationen haben diesen Vergleich nicht mehr und sie leben verstärkt im Internet und liefern sich der Kommunikation mit Maschinen aus. Selbst menschgemachte Internetinhalte werden durch Maschinen so gesteuert, dass eine zielgerichtete Einflussnahme stattfindet. Die Algorithmen geben vor, was man sieht. Meta, Tiktok, Youtube & Co ... Die Maschinen sollen uns an sich binden, und das klappt bei Kindern ganz besonders gut. Absichtlich provoziertes Suchtverhalten.

Selbst eine Googlesuche war anfangs noch menschgesteuert, und zwar durch meine eigene Art, Suchbegriffe einzugeben und die Suchmaschine anzuweisen, wie sie mit den Begriffen umzugehen hat. Die Ergebnisliste war genau auf meine Eingabe ausgerichtet. Irgendwann wurde die Maschine so verändert, dass Algorithmen meine Eingaben uminterpretieren und mir Inhalte zeigen, von der der Algorithmus meinte, es besser zu wissen, was ich finden möchte. Die Maschine liefert seitdem immer diffusere Ergebnisse aus, die meine gezielten Eingaben nicht mehr verwenden, sondern immer umdeuten, bevor ich eine Ergebnisliste angezeigt bekomme. Manchmal ist das gut, oft aber auch nicht, weil ich mehrfach experimentieren muss, welche Begriffe mir tatsächlich ein Ergebnis mit Links liefert, die ich gebrauchen kann.

Junge Menschen kennen heute nur diese eine Form von Google, und die einfache Google-Suche ist ja nur ein Teilaspekt, der aber das Grundprinzip der heute eingesetzten KIs enthält, das dazu ja mittlerweile ebenfalls in die Google-Suche eingeflossen ist (KI-Zusammenfassung). Kinder lernen mehrheitlich nicht mehr, die Technik und ihre Antworten zu verstehen, sondern wachsen in ein Selbstverständnis hinein, in dem sie der Technik kritiklos glauben und vertrauen.

Und das ist nicht normal, sondern dumm.

Vor 24 Minuten , schrieb LacusLenitatis:

Aber die Art des Umgangs damit wird aber ggf. nicht "normal" sein bzw. ist sie das schon heute in einem großen Teil der jugendlichen Bevölkerung nicht.

Wir sehen es schon heute. Gesellschaftlich sind wir (als Menschheit) nicht dafür gerüstet, mit den technischen Möglichkeiten adäquat (das heißt: menschlich-gesellschaftlich verantwortungsvoll) umzugehen. Dass Kinder mit der Technik aufwachsen, bedeutet in der Hauptsache nicht, dass es für sie normal sein wird, sondern dass wir sie der Technik ausliefern und wir ihnen keine vernünftige (soll heißen: vernuft-begabte) Skepsis vermitteln, wie sie diese Technik psychisch-gesund nutzen können.

Ich bin in einem Alter, in dem ich das Davor und Danach kennen und erleben durfte. Ich konnte die Technik mit Blick darauf, wann sie welche Vorteile gegenüber dem persönlichen und dem Auge-in-Auge-Kontakt mit Menschen hat, einsetzen. Die nachfolgenden Generationen haben diesen Vergleich nicht mehr und sie leben verstärkt im Internet und liefern sich der Kommunikation mit Maschinen aus. Selbst menschgemachte Internetinhalte werden durch Maschinen so gesteuert, dass eine zielgerichtete Einflussnahme stattfindet. Die Algorithmen geben vor, was man sieht. Meta, Tiktok, Youtube & Co ... Die Maschinen sollen uns an sich binden, und das klappt bei Kindern ganz besonders gut. Absichtlich provoziertes Suchtverhalten.

Selbst eine Googlesuche war anfangs noch menschgesteuert, und zwar durch meine eigene Art, Suchbegriffe einzugeben und die Suchmaschine anzuweisen, wie sie mit den Begriffen umzugehen hat. Die Ergebnisliste war genau auf meine Eingabe ausgerichtet. Irgendwann wurde die Maschine so verändert, dass Algorithmen meine Eingaben uminterpretieren und mir Inhalte zeigen, von der der Algorithmus meinte, es besser zu wissen, was ich finden möchte. Die Maschine liefert seitdem immer diffusere Ergebnisse aus, die meine gezielten Eingaben nicht mehr verwenden, sondern immer umdeuten, bevor ich eine Ergebnisliste angezeigt bekomme. Manchmal ist das gut, oft aber auch nicht, weil ich mehrfach experimentieren muss, welche Begriffe mir tatsächlich ein Ergebnis mit Links liefert, die ich gebrauchen kann.

Junge Menschen kennen heute nur diese eine Form von Google, und die einfache Google-Suche ist ja nur ein Teilaspekt, der aber das Grundprinzip der heute eingesetzten KIs enthält, das dazu ja mittlerweile ebenfalls in die Google-Suche eingeflossen ist (KI-Zusammenfassung). Kinder lernen mehrheitlich nicht mehr, die Technik und ihre Antworten zu verstehen, sondern wachsen in ein Selbstverständnis hinein, in dem sie der Technik kritiklos glauben und vertrauen.

Und das ist nicht normal, sondern dumm.

Stimmt in allen Punkten, es liegt an den Eltern Kinder zu begleiten. Die Gefahr sehe ich, und da bin ich bei Dir, wenn selbst die Eltern alles für richtig erachten und nichts hinterfragen. Ja, wir beide sind die gleiche Generation. Schau Dir die nächsten an und Du darfst Dir Deinen Teil denken!

vor einer Stunde, schrieb Michaela4711:

Der ist aber nur K, ohne I.

so kann man das auch beschreiben 

Ein wenig mitgelesen.

Da ist etwas, was bei etlichen hier, die sich nun absolut nicht vorstellen können, dass sich jemand einer KI statt einem Menschen zuwendet, ein blinder Fleck ist.

Das zeigt sich bereits schon darin, was sie schreiben - und wie sie es schreiben. Da fehlt bereits die Fähigkeit, die entsprechende Perspektive einzunehmen, sie nachzuvollziehen - und ich würde sogar sagen:

Es fehlt auch die Bereitschaft dazu.

Wer sich mal etwas länger mit verschiedenen KIs herumgeschlagen / damit gearbeitet / einfach nur damit beschäftigt hat und auch darauf achtet, wie sie die Interaktion gestalten, dem fällt bereits hier ein ganz fundamentaler Unterschied auf. Auch wenn es simuliert ist - oder vielmehr: wenn es maschinellen Mustern folgt - ist das Ergebnis eine Repräsentation bzw. ein Erlebnis von Sozialkompetenz, dass etlichen Menschen fehlt.

Das sie verlernt haben.

Darin steckt schon eine gewisse Ironie... da betonen sie lautstark, wie viel lieber sie selbst mit Menschen als mit Maschinen interagieren - und legen selbst ein Verhalten an den Tag, bei dem die Maschine ihnen in der erlebten Menschlichkeit überlegen ist.

Die Frage dabei ist nicht, wie verkümmert ein Mensch ist, der sich einer KI statt einem Menschen zuwendet. Sondern wie sich sein Umfeld verhält, sodass die KI im Vergleich als der angenehmere Kontakt erscheint.

Weil sie nicht widerspricht? Fair enough.
Aber wenn das der erste Gedanke ist, der einem kommt, würde ich darüber nachdenken, warum der das ist. Und was das über meinen eigene Einstellung zu Menschen aussagt - wenn ich als allererstes daran denke, dass ich ihnen widerspreche.

vor einer Stunde, schrieb Denglishman:

 

Schüler lassen ihre Aufgaben von KI lösen um mehr Zeitgewinn für ihre Freizeit zu haben usw.

 

Der "Betrugsgedanke" ist ein Aspekt, den Verlust des Erlernens von Fähigkeiten empfinde ich als weit dramatischer und er wird auch wissenschaftlich bestätigt. Bisher hat sich die Entwicklung der Menschheit auch dadurch ausgezeichnet, dass sie nächste Generation immer etwas mehr konnte als die Vorgänger. Das hat sich nach Angaben von Wissenschaftlern nun zum ersten Mal geändert und die nachfolgende Generation besitzt aktuell weniger Fähigkeiten als die Vorgänger. Und mit vermehrtem Einsatz von KI dürfte sich das noch verstärken, denn irgendwann werden sich die Fähigkeiten von vielen zum Großteil auf das "Nutzen einer KI" beschränken, weil man zu bequem war, eigene Fähigkeiten zu erwerben. Aber wehe, wenn die KI dann mal nicht zur Verfügung steht.....

Wenn ich allein sehe, wie junge Bedienungen ohne Handytaschenrechner nicht mal simpelste Summen addieren können...:confused:

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