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Sex und Behinderung - wie stehst Du dazu?


Ca****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Am 28.1.2024 at 10:25, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Menschen mit Behinderung müssen mehr leisten ,um ans Ziel zu kommen.Das ist leider so. So ungerecht wie es nun mal ist. Und sie müssen mit anderen Sachen trumpfen.aber was andere behindert,muss nicht jeden behindern.

Das gilt nicht für Behinderte allein, sondern für alle: Ungleiche Fähigkeiten und Anstrengungen sind Normalität, das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun. Außer, man will irgendeinem höheren Wesen bzw. Schicksal einen Vorwurf machen ...

Am 28.1.2024 at 10:50, schrieb CatAgain72:

Das liegt aber auch an der Erziehung, bzw. dem Umfeld. Wem alles nachgetragen wird, der wird nicht selbstständig.

Und auch das gilt natürlich nicht nur für Behinderungen.

Am 28.1.2024 at 11:29, schrieb Bimannsg66:

Wichtig ist mir, das mein Gegenüber sofort mit offenen Karten spielt!
Seine "Behinderung" z.b in seiner Profilbeschreibung bekannt gibt, so weiss jeder woran er ist und somit sofort entscheiden kann ob eine Kontaktaufnahme in Frage kommt

Was jemand offen schreibt oder zu welchem Zeitpunkt der damit um die Ecke kommt, ist immer eine heikle Frage. Aber die gilt nicht nur für körperliche Behinderungen, sondern für alle Eigenschaften, die man für absehbar problematisch hält. Letztlich stellt sich jeder eher positiv dar und "verzichtet" auf so manches in der Selbstdarstellung ...

Am 28.1.2024 at 12:07, schrieb Paolo69:

Der Behindertenbegriff ist defizitär orientiert und somit diskriminierend.

Wer kein Defizit einräumen will, sollte allerdings auch keine außerordentliche Hilfe beanspruchen.

Am 28.1.2024 at 12:09, schrieb ElliPyrelli:

Bingo! Jede Behinderung ist eine Beförderung auf anderen Gebieten!☝️

10 ct ins woke Phrasenschwein bitte!

Am 28.1.2024 at 12:17, schrieb Woodstock2911:

Das behinderte nicht als behinderte bezeichnet werden wollen ist der größte Mumpitz aller Zeiten. Es lässt sich nicht durch positive Begrifflichkeiten schön reden, wie die Community der Sonderpädagogen das gerne einreden wollen. Die beste Bezeichnung der ich etwas abgewinnen kann ist Menschen mit Behinderung. Es drückt alles aus, was wir sind. Was unter Behinderten abgeht lasse ich hier einfach mal außen vor, denn da würden hier viele nur noch mit dem Kopf schütteln.

Danke! So habe ich es auch kennengelernt in meinem früheren Job bei einer Behindertenwerkstatt.

Am 28.1.2024 at 13:38, schrieb Zora_69:

Wenn wir ehrlich sind 1. Optik iss die Eintrittskarte und dann erst , Charakter das Programm ...
... Auf die ein oder andere Seite haben wir doch alle ein Ding anna Klatsche oder ? ...

Für beides: :thumbsup:

Am 28.1.2024 at 16:45, schrieb Sueno66:

Menschlich gesehen ziemlich abstoßend 🙄

Nein, sie ist nur ehrlich. Und kann sich das umsomehr erlauben, als man bei ihrer Erfahrung wirklich nicht von Vorurteilen reden kann.

Am 29.1.2024 at 06:41, schrieb CaptainForthWorth:

... Es gibt Rollstuhl fahrende Basketballer ...

Spielen die mit laufenden Rollstuhlfahrern in einer Liga? Und gibt der Gliedmaßenlose Schwimmunterricht für Nichtbehinderte?

––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

Ein Behinderter und sein Ggü. schulden sich gegenseitig nichts. Beide sind berechtigt, sich ihr Urteil übereinander gemäß ihren Vorstellungen zu bilden, ohne darüber irgendwem Rechenschaft schuldig zu sein, wie unter Nichtbehinderten.

Geschrieben

Kommt auf das Handicap an. Alle Handicaps die dich davon abhalten vor mir wegzurennen sind natürlich kein Nachteil :sweat_smile: Aber ohne Spaß, es kommt darauf an was es ist. Egal was man mir erzählt, der Mensch ist wie Rammstein sagt ein Augentier und wenn es etwas ist dass eine Person wirklich entstellt hab ich leider Probleme damit und gebe das auch offen zu. Allerdings ist meine Toleranzschwelle recht hoch würde ich sagen. Hats dir bei einem Motorradunfall einen unterschenkel oder den Arm abgerissen, kein Problem. ALLERDINGS ... und da werden mich jetzt EINIGE anhassen... ist größeres ÜBERGEWICHT ein Handicap das ich nicht tolerieren kann und ja, ich mit 72-74kg als Mann kann auch als Handicap für eine Frau gelten weil ich vielleicht zu leicht bin, ist okey. Aber wenn jemand 20-30kg MEHR wiegt als ich selbst, bin ich raus, da ist mir sogar eine Person mit fehlenden Beinen lieber oder die im Rollstuhl sitzt, aber leicht genug ist dass ich sie hochheben kann. Mir ist auch bewusst dass einige Menschen nichts für ihr Übergewicht können, trotzdem darf ich persönliche Präferenzen haben und sehe das als Handicap. Dann lieber zu dünn und ich kann dir was zu essen kochen... jemanden zum Sport auffordern und gesunder Ernährung, dafür fehlt mir die Zeit...

Geschrieben

Eine pauschale Antwort darauf wird es nicht geben können, das Thema ist einfach zu komplex, schon allein die Definition, was eine Behinderung/Beeinträchtigung ist.

Manche kann man vielleicht auf anhieb erkennen, andere erfährt man nur, wenn man die Person überhaupt erst kennen lernt. Es kommt ja auch auf den Menschen als solchen an, man kann mit und ohne Behinderung ein "schöner" Mensch sein, sowohl von der Optik als auch durch sein Verhalten, aber beim Sex müssen sich ja Menschen finden, die sich auf irgendeine Art gegenseitig anziehend finden und deshalb muss es eben im Kopf stimmen, sowohl bei den einen als auch bei den anderen.

Ich behaupte mal unvoreingenommen zu sein, aber dennoch habe ich gewisse Vorstellungen an einen Partner und das betrifft erstmal nur die Optik, da bin ich noch nicht bei dem Punkt, wo ich einen Menschen auch in körperlicher/sexueller Hinsicht anziehend finden könnte. Ich brauche keine Perfektion aber schon einen gewissen Rahmen, dabei unterscheide ich nicht zwischen Menschen mit einer Beeinträchtigung oder anderen Menschen.

Geschrieben
Ich habe da kein Problem wenn die Frau körperlich eingeschränkt ist. Man muss sich nur verstehen und zusammen spass haben. Wie was klappt das kann man einfach und offen besprechen.
Geschrieben (bearbeitet)

Zum Wort Behinderung: es heißt auch Behindertenausweis, Behindertenparkplatz...bisher wird das Wort Behinderung verwendet. Andere beschönigende Wörter machen es nicht besser. Menschen mit Behinderungen ist für mich der realistische Begriff.

 

Zur Frage: Es kommt auf den Grad, die Art und meinem subjektivem Empfinden an. 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
Am 28.1.2024 at 10:41, schrieb thomasfrech:

Da habe ich kein Problem mit. Die entsprechende Person würde mir schon sagen, worauf ich zu achten habe, falls das überhaupt notwendig ist. Das läuft sich schon zurecht.
Allerdings habe ich das Gefühl, schon immer, dass viele Menschen mit Behinderung sich viel zu sehr zurückziehen… Anders kann ich mir nicht erklären, warum ich so selten Welche sehe. Also mit offensichtlicher Behinderung. Ist aber ein ganz subjektives Empfinden ohne jede Wertung

Dankeschön. Ja genau, so ist es. Die meisten, die ich persönlich kenne, sagen, was sie an eventueller Unterstützung brauchen. 

Aber Du hast auch Recht, dass sich wirklich viele verkriechen. Hier, im spießigen Straubing, fällt mir das besonders auf. Schade, aber es is eben so.

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Warum denn nicht? Was spricht denn dagegen? Auch solche Menschen haben Gefühle und Verlangen. Solange die Person aus freiem Willen macht ist das völlig in Ordnung.

Geschrieben
Am 28.1.2024 at 10:04, schrieb CatAgain72:

Mich interessiert die Meinung völlig unvoreingenommener Mitglieder. Außerhalb des Klischees "Körperlich ist unwichtig - das Innere zählt." Im Real-Life ist das eben nur ein Klischee. 

Ehrlich: Auf der Suche nach einer Frau wäre eine Behinderung ein Argument gegen sie. Eine super Frau ohne Behinderung ist vorteilhafter als eine super Frau mit Behinderung.

Würde meine Frau eine Behinderung bekommen wird sie nach wie vor mein Engel bleiben und ich werde dafür sorgen das ihre Behinderung sich möglichst wenig auf ihre Lebensqualität auswirkt.

Geschrieben
Auch die Menschen haben Gefühle und haben es auch verdient diese zu genießen
Geschrieben (bearbeitet)

Das was ich erlebt habe ist, dass diejenigen, die regelmäßig Diskriminierung bei genannten Begrifflichkeiten rufen, mit den angeblich diskriminierten Personen nichts aber auch gar nichts zu tun haben bzw. hatten. Es gibt nur zuviele Beispiele von Situationen bei denen Menschen, die unter Behinderungen leiden, von "gesunden" Menschen auf diese Weise bevormundet und damit auch diskriminiert werden.

Ich hatte eine Beziehung zu einer Frau mit Behinderung. Sie hat nach einem Unfall ihre beiden Beine verloren. Sie selbst hat sich selbst als eine Frau mit Behinderung bezeichnet ... Sie hat nur zu oft über solche Menschen geschimpft, die angeblich ihre Rechte einfordern und sich letztendlich nur wichtig machen wollen.

Ausserdem hatten wir zusammen mega geilen Sex, an den ich mich noch oft zurück erinnere.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
  • 3 Wochen später...
Geschrieben

Sex und Behinderung ? Das Eine schliesst das Andere keineswegs aus. Ich hatte eine behinderte Herrin, die mich gefühlvoll aber mit aller Härte geleitet hat und ich jederzeit wieder bereit wäre . Auch der Sex mit ihr war sehr schön, wenn auch anders.

Geschrieben

In diesem Zusammenhang finde ich den Beitrag von @Audiophiler unterste Schublade.

Schläft eigentlich die Foren Leitung gerade??

Geschrieben
Am 28.1.2024 at 10:13, schrieb alsterschwan:

ich finde diesen Ausdruck "Behinderung" nicht gerade angebracht, Handikap passt besser(nicht meine Aussage, sondern von jemanden der mit solchen Menschen arbeitet) es soll Menschen geben, die sich gezielt diese Menschen aussuchen, weil das deren Fetisch ist....ich behandle jeden Menschen so, wie ich behandelt werden möchte...aber eine Beziehung....nicht wirklich

Müssen wir in Zukunft jeden Begriff neu definieren? Sicher entwickelt sich eine Sprache weiter. Doch ist das immer zum besten der Menschen?

Darüber kann sich jeder mal seinen Kopf zerbrechen. Ich finde, die Menschen, die davon betroffen sind sollten bestimmen, welcher Begriff für sie richtig ist und nicht alle anderen Klugscheißer, die denken sie können damit die Welt verändern. 

Geschrieben

Warum nicht? Wenn es sich ergibt oder wenn man drauf steht. Sind auch nur Menschen die ihrerseits Vorlieben und Fantasien haben die sie ausleben wollen. Wenn sich jetzt also ein „ normalo „ mit jemanden trifft der ein Handicap hat. Solang alle Spaß haben ist das völlig in Ordnung :ok_hand:

  • 2 Wochen später...
Geschrieben

Also ich bin betroffen und es ist nicht einfach jemanden zu finden. Mein Handicap ist das ich zwei Künstliche Darmausgänge habe

Geschrieben
Wo beginnt für Dich Sex?
Wenn Du Dich selbst befriedigst, ist es auch eine sexuelle Handlung
Vielleicht kann man nicht mit allen Behinderungen Geschlechtsverkehr haben. Aber es gibt genügend Möglichkeiten bei sich und/ oder eine zweite Person den Orgasmus zu erreichen
Geschrieben

Gewisse Einschränkungen zu haben bedeutet ja nicht das dieser'e ein  Mensch 2. Klasse ist,denke es gibt viele Menschen mit körperlichen sowie geistigen Einschränkungen.Kann da nur von mir Auskunft darüber geben wie es ist.Mein Mann war fit,fuhr Motorrad und eines Tages ereilte ihn ein schwerer Unfall,die Pflege und das für einander dasein war eine schwere Zeit ,aber für mich selbstverständlich.Bis er dann an den Folgeschäden von uns ging.Später in den Jahren lernte ich einen jungen Mann kennen,er war an einem Rollstuhl gebunden,konnte aber alles selbständig ausführen,anfangs lief alles sehr gut/ harmonisch auch sexuell aber dann gab's einen Schalter in meinem Kopf der hinterfragte' Ist es jetzt Mitleid..oder was ist mein dasein mit ihm.Sehr kompliziert,nur wollte ich ihn nicht weh tun und sprach meine Verunsicherung offen an und ich kam zum Entschluss es nicht weiter zu führen,wir sind bis heute gute Freunde.Mein Fazit heute,wenn es in einer Partnerschaft passiert gehört es zu mir,nur für ein neu sich kennenlernen geht das nicht,da ich zu sensible und emotional bin .

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