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Kommunikation killt Beziehung?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann, wenn es um solche für mich wichtigen Themen geht? Ist es wirklich ein Problem, wenn einer der Partner Bedarf hat, über ein Thema zu reden, für das sich der andere Partner nicht interessiert? 

Wenn grundsätzlich einer der Partner nicht bereit ist, über Themen zu reden, die die Beziehung direkt betreffen, dann stellt das meiner Meinung nach ein großes Problem dar.

Habe ich auch schon so erlebt in einer Beziehung, dass mein Partner ständig geblockt hat und da ich nicht sehr durchsetzungsfähig bin und auch ziemlich harmoniesüchtig habe ich aufgegeben. Wir sind dann noch mehrere Monate um den Rosa Elefanten namens Beziehungsprobleme drumherum getanzt, bis ich schließlich die Reißleine gezogen habe.

Leider kann ich Dir nur so eine allgemeine Antwort geben, da ich ja die genauen Hintergründe nicht kenne (die mich auch gar nichts angehen).

Bei allgemeinen Dingen hat es mich nie gestört, wenn mein jeweiliger Partner sich nicht dafür interessiert hat. Da hatte ich dann immer andere Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich die jeweiligen Interessen / Hobbys diskutieren und verfolgen konnte.

Geschrieben
Kommunikation ist super wichtig..wie soll man sonst die Probleme beheben, keiner kann hellsehen
Geschrieben (bearbeitet)

Mein Exmann hat auch jede kontroverse Kommunikation abgeblockt. Wurde die Diskussion ihm zu lästig, ließ er mich einfach stehen. Für ihn gab es nur eine klare Rollenverteilung und damit Punkt. Als es zur endgültigen Trennung und einer letzten großen Aussprache kam, kam prompt von ihm die Bemerkung:* Hätten wir doch mal früher geredet* .... Er hatte 36 Jahre Zeit mit mir zu reden .. Tja^^ Chance vertan!
Mein jetziger Mann und ich reden über ALLES! Geschäftliches sowie Privates, Wünsche, Ideen, Träume ... Probleme gibt es nicht bei uns. Für mich steht außer Frage fest, dass es nie ein Zuviel des miteinander! Redens geben kann.

bearbeitet von Naturduft
Geschrieben
vor 4 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann, wenn es um solche für mich wichtigen Themen geht?

Genauso, wie es zu viel Kommunikation geben kann, kann es auch zu wenig geben.

Manche Sachen kann man mit einem einzigen, kurzen Satz auf den Punkt bringen.

Andere wiederum bedürfen einer ausgiebigen Erklärung. Das ist halt von Fall zu Fall unterschiedlich.

Natürlich müssen die Beteiligten auch miteinander reden wollen.

Geschrieben

Ich glaube nicht das Kommunikation der Killer ist, sondern das Vorhandensein von Blockaden. Also... Da hat jemand was gesagt, was bei mir durch Vorerfahrungen einen "Film" ablaufen lässt. So nach dem Motto: "Aha, jetzt kommt die Nummer wieder." 

Muss ich nicht wieder haben..Schluss! Natürlich weiß man in dem Moment nicht, ob das Gegenüber das genauso gemeint hat, wie man glaubt zu wissen. Ist aber egal, weil man ja die Erfahrung gemacht hat..führt eh zu nix. In meinem Fall werde ich nie Antworten auf eventuelle Missverständnisse bekommen und war quasi gezwungen, die Sache zu beenden..für mich. Es gibt ja schließlich noch so etwas wie "Selbstliebe". Was einfach nur beschreibt, für sein eigenes Wohlbefinden verantwortlich zu sein. Von daher werde jedenfalls ich, in bestimmten Fällen, immer gleich reagieren... :information_desk_person:

Was ich eigentlich sagen will..Du hast nicht alles in der Hand, wenn dein Gegenüber "austickt". Wenn in so einem Fall ein Bruch stattgefunden hat, werden immer Scherben zurückbleiben..egal welchen Kleber du auch nutzt

Geschrieben
Das ist das Problem in der Kommunikation... *dir* ist ein Thema wichtig, *sie* will aber nicht ... warum auch immer, dahin gestellt. Nun liegt, zeigt sich, wer von beiden Empathie ist ohne generell immer einzustecken. Ich beobachte erst die Lage, finde ich keine Erklärung, breche ich die Ursache auf. Indem ich es unterstreichen warum das geklärt werden muss,für mich. Sollte nur mit trotz reagiert werden, beende ich das ganze. Schließlich kann ich ja nur was beurteilen was für mich schlüssig ist... !
Geschrieben
ich finde, du hast es richtig gemacht. kommunikation ist das A und O in einer beziehung. auch ich würde keine beziehung wollen, in der ich immer wieder rätseln muss, was denn los ist und ich mein wunsch, darüber zu reden ignoriert wird. mehr als ihr gespräche anbieten kannst du nicht machen. denn auch dir tut es ja weh, ignoriert zu werden. das nennt man übrigens "silent treatment" und kocht jeden menschen weich.
Geschrieben
vor 12 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann? 

  • Nein, Kommunikation ist ein Grundbaustein

(Ich hab die Frage mal grundlegend gestellt, denn es geht ja nicht nur um dich) 

Geschrieben
Ich besitze keine "Telepathischen" Fähigkeiten, Kommunikation ist das A und O in jeder Beziehung.
"Nur sprechenden Menschen, kann geholfen werden" schweigen aus Furcht den anderen zu verletzen zu verlieren, kann nie eine Lösung sein. Irgendwann, staut sich soviel Mist an, das gar keine gehaltvolle Kommunikation mehr möglich ist. Typische "Krankmacher" in einer Beziehung. ❣
Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Erneut muss ich mich mit einer Beziehung auseinandersetzen, die einzig und allein aufgrund eines Missverständnisses und weil die Frau, die ich liebe, nicht bereit war zu kommunizieren ein ebenso schmerzhaftes wie unnötiges Ende genommen hat. 

Manchmal "kann" ein Mensch nicht so kommunizieren wie das Gegenüber es gerne hätte. Es fehlt hier an Selbstvertrauen und an dem Vertrauen der Beziehung. Solche Menschen sind extrem im Zwiespalt mit sich und haben schlichtweg angst falsch "erhört" zu werden.

Mir half es mich schriftlich artikulieren zu können. Ich schrieb Seitenweise meine Sorgen , Ängste und Wünsche nieder, wo andere mit 3 Sätzen fertig wären brauchte ich ein komplexes Gespräch in schriftlicher Form.

Bekloppt was?! Inzwischen kann ich auch frei "reden" , dauerte nur etwa 15 Jahre :confused:

Geschrieben
vor 11 Stunden, schrieb Rondevouz_mit_Joe:

Im Grunde kann ja jeder nur an sich arbeiten. Dann kann es hilfreich sein, entspannter mit dem Thema umzugehen, um den Druck raus zu nehmen. Erzwingen lässt sich ja eh nichts. Was ist wichtiger, die Liebe oder die Klärung? Dann sieht vielleicht auch das Ergebnis anders aus...

Ein guter Punkt. Nur was passiert mit der Liebe, wenn es keine Klärung, d.h. Auflösung der Situation gibt? Bei einem oder beiden bleibt die empfundene Kränkung der Auseinandersetzung und wirkt unverarbeitet im Verborgenen weiter. Also besser reden; mindestens bis die Gefühle auf dem Tisch sind und es eine Versöhnung gibt, wenn auch keine inhaltliche Klärung. Passiert ähnliches häufiger, müssen Ursache und Gründe m.E. nach geklärt werden, sonst droht schnell das Aus...

Wenn eine simple inhaltliche Klärung nicht schnell funktioniert, dann gibt es im Hintergrund schon Beziehungsprobleme. Einer kann das Thema nicht loslassen, weil es ihn unbewusst triggert. Das sieht dann vielleicht wie "Zerreden" aus, ist aber viel schlimmer. Kleinigkeiten inhaltlich zu klären sollte in einer funktionierenden, unbelasteten Beziehung kein Ding sein. Wer will was? Kann/will man sich auf einen Kompromiss einigen oder wie integriert man einzelne Punkte, wo jeder mal seine eigene Meinung hat, sein eigenes Ding macht. Gibt ja drumherum so viel Gemeinsamkeiten, da ist das doch kein Ding. Funktioniert das nicht, dann hat man ein ganz anderes, tiefer gehendes Problem. Der einzelne Punkt, an dem man sich abarbeitet ist dann nur Symptom...

Geschrieben (bearbeitet)

😌😌😌Kommunikation geht nicht nur verbal. Daran scheitert es meistens. Empathie ist eh etwas, was vor vielen Menschen freiwillig geflüchtet ist, verständlich. Reden kann auch Druck sein.....ja ein schmaler Grad. Zusammen Schweigen, und sich trotzdem verstehen. Und nichts anderes. ❤

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Liebe Community, 

aus gegebenem Anlass habe ich mal eine Frage an die Beziehungserprobten und -willigen hier. 

Erneut muss ich mich mit einer Beziehung auseinandersetzen, die einzig und allein aufgrund eines Missverständnisses und weil die Frau, die ich liebe, nicht bereit war zu kommunizieren ein ebenso schmerzhaftes wie unnötiges Ende genommen hat. 

 

Es ging seit einigen Monaten um die Fragestellung, weshalb sie sich immer wieder von mir zurückzieht, mich dann ignoriert und in diesen Phasen auch nicht bereit ist, mit mir darüber zu sprechen. 

Weil ich keinerlei Hinweise von Ihr bekommen habe, musste ich mich jetzt leider trennen. Im Zuge der Trennung, die sie sehr verletzt hat, hat sie mir dann nachvollziehbar und sehr deutlich die Hintergründe erklärt. Nichts davon war etwas, über das wir nicht leicht und entspannt hätten reden können. Dann wären Verletzungen und die Trennung leicht vermeidbar gewesen. 

 

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann, wenn es um solche für mich wichtigen Themen geht? Ist es wirklich ein Problem, wenn einer der Partner Bedarf hat, über ein Thema zu reden, für das sich der andere Partner nicht interessiert? 

 

Würd ich freuen, wenn Ihr davon absehen könntet, sie oder mich zu bewerten, es geht wirklich nur um die Fragestellung, wie sie formuliert ist. 1.000 Dank! 

Sehr merkwürdig. Stimmt die Geschichte auch? Normalerweise trennen sich die Ollen und lange vor dem Punkt, an dem Du hier, angeblich, die Reißleine gezogen hast. Und wenn eine Frau sich schon zurückzieht, heißt das immer, dass sie keinen Bock mehr hat. 

Anonymes-Mitglied-3
Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Erneut muss ich mich mit einer Beziehung auseinandersetzen, die einzig und allein aufgrund eines Missverständnisses und weil die Frau, die ich liebe, nicht bereit war zu kommunizieren ein ebenso schmerzhaftes wie unnötiges Ende genommen hat. 

Na klar.

Immer sind die anderen daran Schuld.

Nur man selber nicht.

vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Es ging seit einigen Monaten um die Fragestellung, weshalb sie sich immer wieder von mir zurückzieht, mich dann ignoriert und in diesen Phasen auch nicht bereit ist, mit mir darüber zu sprechen. 

Tja, warum wohl?

Könnte es nicht an DIR liegen?

vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann, wenn es um solche für mich wichtigen Themen geht?

Tja, das scheint das Problem zu sein.

"ICH" und nicht der andere.

vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Würd ich freuen, wenn Ihr davon absehen könntet, sie oder mich zu bewerten,

Wie soll das bitteschön funktionieren?

Schreibst doch von dir bzw. von deinem Problem?

vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Nichts davon war etwas, über das wir nicht leicht und entspannt hätten reden können.

Wieso WIR?

Du vlt. Sie anscheinend nicht.

Wieder das selbe Problem, nämlich das "ICH".

vor 13 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Dann wären Verletzungen und die Trennung leicht vermeidbar gewesen. 

Soll das jetzt ne Entschuldigung deiner Handlung sein?

Schwache Kür.

Damit sind wir nämlich auch bei der Bewertung.

Bestätigung und Anerkennung bzw. Streicheleinheiten abholen.

Und die Betroffene nicht selber hier zu Wort kommen lassen.

Also nur deine Seite bzw. Ansichten zu präsentieren.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Eigentor.

Habe die Ehre (gehabt)!

  • Moderator
Geschrieben

Schwierig.

Man kann so viel sagen, so viel reden und im Grunde is nichts ausgesprochen.

Ich bin ein Mensch der kein Problem mit Diskussionen hat, ABER wenn ich meinen Standpunkt klar gemacht habe, und der andere Standpunkt mir ebenfalls erörtert wurde beginnt erst dann der "Arbeitsprozess" nämlich auf einen gemeinsamen Nenner kommen, eben eine Lösung zu finden. Ich führe keine sinnlosen Diskussionen.

Wenn eine Diskussion nur genutzt wird um meinen Standpunkt zu zerrwerfen, mir madig zu machen oder im Grunde nur genutzt werden soll, damit ich von meinem Standpunkt abrücke, macht in diesem Sinn für mich Kommunikation eher mehr kaputt.

Ich glaube, es ist nicht nur wichtig zu reden, sondern es ist auch wichtig zuzuhören!

Meist sind "vordergründige" Probleme nur ein Synonym für die Dinge die wirklich im Argen liegen.

Die berühmte nicht geschlossene Zahnpasta Tube. Der Mensch regt sich jeden Morgen und Abend darüber auf. "Warum kann er/die nicht die Zahnpasta Tube zudrehen....Blödmann/frau usw"

Denjenigen den es stört fühlt sich nicht erhört, fühlt sich nicht mit seinen Bedürfnissen respektiert - nämlich, dass die Zahnpasta Tube geschlossen ist -.

Derjenige der die Zahnpasta Tube nicht schließt fühlt sich bevormundet, gegängelt, mißverstanden, weil er/sie die Tube ja nur nicht schließt weil er/sie weiß, dass er/sie sich danach die Zähne ebenfalls putzt und so einen Arbeitsschritt gespart wird.

Dies alles nur wegen eine Zahnpasta Tube, die aber so viel ausmachen kann.

Weil man das ja selber doof findet, dass man diese Tube zu einem Problem macht, wird "geschluckt" und es treten mehr solcher "kleinen Probleme" auf, und auf einmal ist ein riesen Wutballen im Körper, der platzt und man schlittert in eine Krise die man selber nicht versteht.

Anonymes-Mitglied-3
Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb NathalieG:

Ich glaube, es ist nicht nur wichtig zu reden, sondern es ist auch wichtig zuzuhören!

Man muss auch zuhören können, ohne das etwas gesagt wird.

Falls du verstehts was ich damit meine.

Oder auch das zwischen den Zeilen heraushören.

Ist halt sehr Vielschichtig.

Wie bei Shrek und das mit der Zwiebel und den Schichten. :smiley: :coffee_happy:.

 

Geschrieben
Kommunikation kann eine Beziehung beleben, aber auch zerstören...
Und wenn einer nicht bereit ist zu kommunizieren ist der Ofen eh aus
Geschrieben
vor 13 Stunden, schrieb LaMotte1:

Aber wenn sie nicht bereit war zur Kommunikation, ist es doch eher ein zu wenig ...?

Das hat mich auch stutzig gemacht. Die Überschrift müsste heißen: "FEHLENDE Kommunikation killt Beziehung" 

Geschrieben
Hm, schwierig. Man muss den anderen auch reden lassen und vor allem zuhören und aushalten können. Wenn das schon öfter passiert ist, sollte man die eigene Kommunikation überdenken, nicht nur den vermeintlichen Fehler beim anderen suchen. Wenn sich einer für unfehlbar hält oder direkt laut wird, um dem anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen oder einfach nur streitet, um zu streiten und es zu gar keiner Lösung des angeblichen Problems kommt,schwelt irgendwann alles nur noch unter der Oberfläche und der große Crash kommt garantiert.
Geschrieben
vor 15 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann, wenn es um solche für mich wichtigen Themen geht?

Für mich nicht , allerdings kann es der falsche Zeitpunkt sein .

Es ist immer gut dem Partner , der Partnerin den nötigen auch zeitlichen Freiraum zu gewähren .

Dazu muss man natürlich wissen wie Der ausschaut . 

 

vor 15 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Ist es wirklich ein Problem, wenn einer der Partner Bedarf hat, über ein Thema zu reden, für das sich der andere Partner nicht interessiert? 

 

Das sollte kein Problem sein , allerdings sehe ich den Zusammenhang zuEurem Problem da nicht .

vor 20 Minuten, schrieb ElliPyrelli:

Die Überschrift müsste heißen: "FEHLENDE Kommunikation killt Beziehung" 

Aus ihrer Sicht kann es zu viel und zu bedrängend gewesen sein . 

Geschrieben
Zuviel Kommunikation gibt's nicht. Reden funktioniert nur in beide Richtungen. Sonst ist es ein Monolog. Nur wer miteinander redet kann Probleme klären. Ist die Frau nicht bereit zu reden, hat sie scheinbar ein ganz anderes Kernproblem. Wo soll das hinführen wenn sie einfache Bedürfnisse nicht artikulieren kann. Will man sowas dauerhaft?
Geschrieben
vor 16 Stunden, schrieb RowdyCaminski:

Liebe Community, 

aus gegebenem Anlass habe ich mal eine Frage an die Beziehungserprobten und -willigen hier. 

Erneut muss ich mich mit einer Beziehung auseinandersetzen, die einzig und allein aufgrund eines Missverständnisses und weil die Frau, die ich liebe, nicht bereit war zu kommunizieren ein ebenso schmerzhaftes wie unnötiges Ende genommen hat. 

 

Es ging seit einigen Monaten um die Fragestellung, weshalb sie sich immer wieder von mir zurückzieht, mich dann ignoriert und in diesen Phasen auch nicht bereit ist, mit mir darüber zu sprechen. 

Weil ich keinerlei Hinweise von Ihr bekommen habe, musste ich mich jetzt leider trennen. Im Zuge der Trennung, die sie sehr verletzt hat, hat sie mir dann nachvollziehbar und sehr deutlich die Hintergründe erklärt. Nichts davon war etwas, über das wir nicht leicht und entspannt hätten reden können. Dann wären Verletzungen und die Trennung leicht vermeidbar gewesen. 

 

Meine Frage an Euch ist, ob Ihr denkt, dass es auch zu viel Kommunikation geben kann, wenn es um solche für mich wichtigen Themen geht? Ist es wirklich ein Problem, wenn einer der Partner Bedarf hat, über ein Thema zu reden, für das sich der andere Partner nicht interessiert? 

 

Würd ich freuen, wenn Ihr davon absehen könntet, sie oder mich zu bewerten, es geht wirklich nur um die Fragestellung, wie sie formuliert ist. 1.000 Dank! 

Ich glaube es kann zu viel Kommunikation geben, wenn man ein Thema immer wieder bespricht oder zerlegt ist das schlecht. Mache ich auch zu oft. 

Aber ich finde das es kein Problem darstellen darf wenn du über ein Thema reden möchtest das wir wichtig ist. Dafür ist doch ein Partner auch da, dass man sich öffen kann und über die Gedanken und Gefühle reden kann. Einmal darüber reden, dann das Thema abhaken.

Kommunikation ist in einer Partnerschaft das A und O. Ohne kann man keine richtige Verbindung aufbauen und es wird auf kurz oder lang schief gehen. 

Geschrieben

Ich sehe das auch so, dass das mit dem "ich kann es in Deinen Augen lesen", auf Dauer sicher nicht funktioniert.

Darum ist REDEN Gold und SCHWEIGEN Blech.

Wenn man sich nur noch "anschweigt", ist eine Beziehung schon am Ende!

Geschrieben

Reden führt dazu das man erfährt in Massen nicht dazu zwingen,das man erfährt Scheibchenweise was unser Gegenueber will und moechte  !!!!

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