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Frau mit Depressionen 😕


ER****

Empfohlener Beitrag

vor 8 Stunden, schrieb ER350:

Zum einen bin ich mir nicht sicher ob ich das will zum anderen ist die Frage ob sie es wirklich so meint. Was meint ihr? 

Du weißt selbst nicht, ob Du das willst? Da Du Dich hier angemeldet hast, ist Deine Entscheidung doch schon gefallen. Warum dann noch nachfragen?

DU bist viele Jahre mit ihr verheiratet, DU solltest SIE kennen und wissen, ob SIE das so meint oder nicht.

Ob es tatsächlich Depressionen bzw. psychische Probleme sind, muss ein Arzt diagnostizieren!

 

In meinem Bekanntenkreis haben zwei Frauen das auch zu ihren Männern gesagt, heute sind beide Paare geschieden und leben glücklich in neuen Beziehungen.

Die Beziehung für dritte zu öffnen muß wohl überlegt und miteinander ausgiebig besprochen und durchdacht sein.
Es muss ein Vetorecht und feste Absprachen geben, was geht und was nicht und das muss dann für beide wirklich verbindlich sein.
Und selbst dann ist es ne große Herausforderung und kann alles kaputt machen, was Dir lieb und wert ist.
Mir wäre es ehrlich gesagt wichtiger, mit meiner Partnerin Wege aus der Depression zu erarbeiten.
Natürlich müssen Deine Bedürfnisse auch Raum finden… aber ob das Poppen.de ist, bezweifele ich stark
(bearbeitet)

Tja...Depressionen....!

Der Oberbegriff wenn die Erschöpfung kommt die Müdigkeit und die Antriebslosigkeit.

Bei mir war es ein Verlust und bei anderen ist es die Müdigkeit vom Leben.

Reiss dich mal zusammen und was soll andere sagen kommt da nicht gut!

Ich litt wirklich an Depressionen und was ich bekam war wirklich Liebe und Verständnis von der Familie...

Die haben mich damals verstanden!

Allerdings half auch professionelle Hilfe.

Du bist in einem Rad gefangen von Traurigkeit Verzweiflung und eigentlich steht die Zeit still.

Eine ganz schlimme schwere Zeit wo die Seele weint,und da einen Partner zu haben der versteht ist das wichtigste.

Das ist Halt und der Baum an dem man sich festhalten kann.

Wenn ich so einen Thread lese möchte ich weinen ,weil es mir wieder zeigt wie Menschen doch ticken.

Ja natürlich bist du auch noch da und deine Gier nach ficken...

Doch ist man nicht auch in der Not da für den Menschen den man liebt...

Was machen sich die Leute das doch nur einfach...

Ja irgendwann muss sie natürlich sagen...Ich brauche Hilfe!

Dann wirklich dazu sein ,und zu helfen zeigt den Charakter.

 

Ganz ehrlich...Im Grunde hast du für dich das Ding schon gegen die Wand gefahren.

Ich nenne eine Anmeldung hier wenn ein Partner in Not ist und Verzweiflung ....charakterlos !

 

Ein Hoch auf meine Familie und manchmal danke ich Gott das ich keinen Partner haben wenn ich so etwas lese.:thumbsdown:

 

bearbeitet von KarlaLangenfeld
(bearbeitet)
vor 9 Stunden, schrieb ER350:

seit ungefähr einem 1 Jahr psychische Probleme. Ich sag ihr auch das sie sich Hilfe suchen soll

Bist du dir sicher dass es psychische Probleme sind?

vor 9 Stunden, schrieb ER350:

Ihre Libido geht  inzwischen gegen Null. Das kommuniziert sie mir auch. 

Das kann auch ein Anzeichen auf die Wechseljahre sein.

vor 9 Stunden, schrieb ER350:

Aber so langsam ist es echt frustrierend. 

Das macht mir eher den Anschein als hättest du psychische Probleme.

vor 9 Stunden, schrieb ER350:

Ab und an endet es in einer Diskussion in der sie dann meint ich soll mir dafür jemand anderen suchen. 

Du hast doch zwei gesunde Hände, und mindestens ein internetfähiges Endgerät zu Hause. Selbst Hand anlegen, statt fremdficken!

vor 9 Stunden, schrieb ER350:

Zum einen bin ich mir nicht sicher ob ich das will zum anderen ist die Frage ob sie es wirklich so meint. 

Nein sie meint es ganz bestimmt nicht so, dass du ihr Fremdficken sollst, aber versetz dich mal in ihre Lage und denk drüber nach ob du es wollen würdest dass deine Frau mit nem Anderen in dir Kiste hüpft weil du, aus welchem Grund auch immer, kein Bock hast.

vor 9 Stunden, schrieb ER350:

Was meint ihr? 

Ich meine, dass du eher Hilfe brauchst als sie.

Molly

bearbeitet von Mik3-Molly
Verstehe ich das richtig, dass du Libido-Probleme mit psychischen Problemen begründest? Oder ist es doch anders herum? Geht aus dem Posting nicht eindeutig hervor für mich.
Sollte ersteres der Fall sein, dann hat sie keine Depression sondern einfach keine Lust auf Sex. Das kann verschiedenste Ursachen haben: Anti-Baby-Pille, Wechseljahre, Gefühle anders.... da gilt es die Ursache zu finden und evtl etwas dagegen zu unternehmen: Anti-Baby-Pille weglassen, anders verhüten, Wechseljahre: mit dem Frauenarzt reden, welche Möglichkeiten es gibt - bei Gefühle verändert könnte ihr Vorschlag ernst gemeint sein.
Wenn die Probleme wirklich psychisch sind, sollte ein Mensch ihres Vertrauens, der nicht ganz so nah an ihr dran ist wie du mal mit ihr reden. Mit etwas menschlichem Abstand könnte das leichter fallen.

Ob ihr Angebot, dir eine andere zu suchen, tatsächlich ernst gemeint ist, kann man so mit den wenigen Infos gar nicht beurteilen.
Bist du Arzt, das du das diagnostiziert hast? Oder machst du das daran fest, das "ihre Libido" nicht mehr möchte? Statt hier nach Antworten zu suchen, solltest du ihr bei stehen, gemeinsam Hilfe suchen. Und was ich dazu meine, da du hier angemeldet bist, spielst du ja mit dem Gedanken, sie zu betrügen 🤦‍♀️. Die arme Frau!!!!
Vor 26 Minuten , schrieb kaktus50:

Hab vergessen mitzuteilen, dass ich 12 Jahre mit einer manisch- depressiven Frau verheiratet war...also ja, habe genug erlebt um das was ich geschrieben habe auch zu untermauern.

Daraus lässt sich schließen, dass die Ehe trotzdem ein Ende fand.
„(…) was wird sie sagen, wenn ihr klar wird, dass du nicht zu ihr gehalten hast?“
Was hat denn deine gesagt, nachdem du zwölf Jahre zu ihr gehalten hast?

vor einer Stunde, schrieb Mauseline240581:

Wow...
Beim Lesen deines Kommentars würde mir gerade eiskalt...
Schon Mal was von "in guten wie in schlechten Zeiten" gehört?
Wenn jeder direkt hinschmeißen wollte, wenn der Partner / die Partnerin Mal nicht so funktioniert, wie das Gegenüber es gerne hätte, dann wäre das schon verdammt traurig.
Außerdem... Hast du mal an die Kinder gedacht?
Die brauchen den Papa UND die Mama.
Eine Depression ist kein Spaziergang, keine Frage.
Aber wenn Mann lieber ans Ficken denkt, als an das Wohl der Partnerin, dann ist das alles andere, aber ganz sicher nicht in Ordnung!!

Warum wurde dir eiskalt? Weil du in der Situation warst einen Partner mit Depressionen gehabt zu haben, du dich jahrelang versucht hast zu kümmern, ihn zu stützen, die Familie zu stützen, alles am laufen zu halten, nur weil er keine Therapie wollte und dich dann am Ende mit seinem Suizid nervlich und finanziell kaputt verlassen hat?

Wenn er an mich und die Kinder gedacht hätte, so wie ich die ganzen Jahre, wäre es nicht so weit gekommen. Er war krank und hat uns damit krank gemacht, weil eben keine Hilfe von außen genommen wurde. Habe ich versagt, nein.

Ja, super, in der Theorie ist es so einfach, bleib beim Partner und gib dich und dein Leben auf!

*Kopf schüttelnd, Thema verlassend*

vor 16 Minuten, schrieb Mik3-Molly:

Nein sie meint es ganz bestimmt nicht so, dass du ihr Fremdficken sollst, aber versetz dich mal in ihre Lage und denk drüber nach ob du es wollen würdest dass deine Frau mit nem Anderen in dir Kiste hüpft weil du, aus welchem Grund auch immer, kein Bock hast.

😔der springende Punkt,  ohne Empathie jedoch völlig falsch gedeutet 

vor 16 Minuten, schrieb Mik3-Molly:

Ich meine, dass du eher Hilfe brauchst als sie.

Molly

😌gehe komplett konform 

Anonymes-Mitglied-4
vor 3 Stunden, schrieb fuckingchilled:

Personen, die sich nicht in der gleichen Situation befinden und keine Ahnung von dieser Erkrankung Haben, sollten einfach still sein und ihre selbstdarstellerischen Wertvorstellungen für sich behalten. Bin selbst in der Situation. Über 10 Jahre hat es gedauert, bis meine Frau verstanden hat, dass ihr Zustand eine psychiatrische Ursache hat. Sex das letzte mal vor 5 Jahren. Deine Frau muss unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, bevor sich das Krankheitsbild chronifiziert. Je nach Schweregrad sollte eine stationäre Behandlung in Erwägung gezogen werden. Das wird im Rahmen der ambulanten Therapie festgestellt. Wartezeiten auf ein Platz sind lang. Du musst dich entscheiden was du willst. Zu seiner Frau stehen bedeutet nicht Selbstaufgabe. Auch wenn viele hier das nicht verstehen. Wenn es dir nur um sexuelle Befriedigung geht und im Übrigen zu Deiner Frau stehst, dann ist ihre Aussage unerheblich. Wenn es Dir nicht gut geht, packt man das nicht. Wenn ich nicht ab und an fremd gehen würde, wäre der eigene psychische und emotionale Stress nicht zu kompensieren. Und an diejenigen, die nicht in so einer Situation sind, schämt euch. Keine Ahnung von nichts aber moralische Vorwürfe machen.

Fand Deinem Kommentar bis zum Schluss, eigentlich ganz gut! 

Für mich ist das eine faule Ausrede, um fremdzugehen, dass Du dadurch Deinen 'psychischen' und 'emotionalen' Stress so abbaust. Das kann man auf andere Art und Weise auch!!

Ich könnte Dir aus dem Stegreif mindestens 30 Patienten nennen, die daran zerbrechen würden, wenn sie herausfinden würden, dass ihre Partner Fremdgehen!

Es werden genügend Gruppen angeboten, für betroffene Angehörige, in denen man sich Austauschen, Rat holen kann. Es gibt Hunderte von Hobbys, denen Du nachgehen kannst, aber Du vögelst lieber andere Frauen, um selbst psychisch stabil ffür Deine Frau zu bleiben. Sehr armselig!

Eventuell bist du ihr psychisches Problem....schon mal darüber nachgedacht, das eventuell bei ihr ein anderer Mann im Spiel ist und sie eventuell zu feige ist es dir zu beichten und deswegen keinen Sex mit Dir!?Solch einen Fall hatte ich erst letztens im Bekanntenkreis..
Es gibt nur zwei Möglichkeiten.....Trennung ..oder selbst in Depression zu verfallen...auch ein geliebter Partner kann einen krank machen!!!
Ich (er) leide selbst seit 12 Jahren (rezidivierende) Depressionen. Es hat 9 Jahre und einige Zusammenbrüche und Trennungen geraucht um Dinge wie Reha und Therapie anzugehen.
Ja, es ist richtig - an Depressionen erkrankt einer und leiden mehrere. Vorwürfe sind da fehl am Platze, die macht sich der/die Erkrankte selbst am meisten. Er/sie sieht sich meistens als das Problem, die Ursache und als Ballast.

Ich kann nur für mich sprechen und kann den Libido Verlust nur bestätigen. Zum einen ist es die Krankheit, die zeitweise zu völligem Verlust führt, es gibt aber auch Antideoressiva, die dazu führen und bei Männern durchaus auch zu Errektionsproblemen.
Dem Partner sexuell freie Hand zu geben kommt da durchaus häufiger vor. Es nimmt etwas die Last. Man hat selbst ein schlechtes Gewissen, keine Lust zu haben und rechnet alleine deshalb oft mit Trennung. Man hofft dann, dass der Partner, wenn er seine Lust anderweitig befriedigt, zu mindestens diese Last schwindet. Es frisst einen auf, dem Partner oder dem Umfeld an sich nicht gerecht werden zu können.

Erkrankte nehmen Dinge, die sie NICHT können intensiver wahr als den Bereich, wo sie vielleicht noch etwas hin bekommen.

Ich würde zum Eingangsbeitrag sagen, wenn sie tatsächlich Depressionen hat, ist die fehlende Libido erstmal sicher das kleinste Problem.

Wenn die Depressionen "nur" ihre fehlende Lust ist, wär evtl. eher der Partner ein Fall für nen Psychologen.

Ich weis nicht, ob für mich die Lösung wäre, mir für Sex aber v.a. für Erotik ständig andere Frauen zu suchen.

Eine Beziehung ohne Erotik MIT meiner Partnerin möchte ich auf Dauer nicht.

Sich mal eine andere Frau zu suchen um mit ihr das was in der Beziehung fehlt ist mal evtl. eine Alternative- noch dazu dann, wenn der Vorschlag von ihr selbst kommt, aber auf Dauer?

Da gibt's für mich einfach nur die Lösung, entweder Trennung (für mich eigentlich eher der allerletzte Ausweg), oder eben gemeinsam professionelle Hilfe suchen.

Selbst wenn's irgendwie "Zwang"  für sie ist.

Ohne fachliche Hilfe geht da nichts aber bevor sie psychologische Hilfe in Anspruch nimmt wüde ich auch an dich appellieren mal eine Paar Therapie zu versuchen, ich denke das Problem geht an euch beide.

Was mich immer wieder erstaunt,  es geht um Trieb, nur wo bleibt Geborgenheit, kuscheln dem Partner Nähe geben.😔

vor einer Stunde, schrieb Like2Bone:

Diese Ehe ist ihr offenbar nicht wichtig genug um daran etwas ändern zu wollen. 

Ich finde es reichlich dreist, einer Frau, die offenbar psychische Probleme hat (Diagnose ist uns hier nicht bekannt), zu unterstellen, dass ihr diese Ehe nicht wichtig genug ist. Weil sie keinen Sex will?!

 

Vllt liegt es auch an ihm, denn wie man hier im Thread erfahren konnte, sucht der TE ja schon seit Anbeginn ihrer Probleme. Vllt. IST er das Problem, weil sie es herausgefunden hat? 

 

Vor 7 Minuten , schrieb velvetNlace:

Ich finde es reichlich dreist, einer Frau, die offenbar psychische Probleme hat (Diagnose ist uns hier nicht bekannt), zu unterstellen, dass ihr diese Ehe nicht wichtig genug ist. Weil sie keinen Sex will?!

 

Vllt liegt es auch an ihm, denn wie man hier im Thread erfahren konnte, sucht der TE ja schon seit Anbeginn ihrer Probleme. Vllt. IST er das Problem, weil sie es herausgefunden hat? 

 

Warum so relativiert ihn die Schuld zuweisen?
Ich bin der Meinung, dass die Probleme mit Sicherheit an ihn liegen.
In der Regel landen die Fremdgänger nicht vor der 1. Tat hier, sondern weil die sich zu sicher werden und einen immer neuen kick brauchen.
Somit wage ich sogar zu behaupten, dass (wenn überhaupt vorhanden) er diese Depression ausgelöst hat und nun im Fluchtmodus ist, da er ja jeden Tag mit seiner Schuld konfrontiert wird.

Da wir alle dich nicht kennen, deine Frau noch weniger und nichts über eure Beziehung wissen, sind unsere Kommentare bestimmt zielführend.
Weniger Gedanken machen, denn einfachen Weg einschlagen. Wer am arsch ist sollte verlassen werden. Wenn bei euch nichts mehr läuft. Glasklar trennen soll die sich doch jemanden anderen suchen denn sie runter ziehen kann. Habe selber psychische Probleme und festgestellt wenn ich mit der Diagnose rausrücken tu, werden die Leute abweisend und halten Abstand von mir.

Ich bin gerade ein wenig wortlos ....da schreibt jemand das seine Frau psychische Probleme hat , ihre Libido auf Null sinkt und zack ist sie die depressive Mutter die ihre Familie in die Tiefe zieht . Wow ......

Alles Ärzte und Psychologen hier ? 

 

Ich möchte gar nicht so viel dazu schreiben , der Rat für sie dazusein,  sie nicht unter Druck setzen (für mich liest es sich so als ob du es machst ) hast du schon bekommen.  

Ich weiß das Alter deiner Frau nicht , aber falls sie in den Wechseljahren ist kann das ein Grund für alles sein. Auch  wenn manche Männer das oft nicht so ernst nehmen,  aber die Wechseljahre sind eine enorme hormonelle Herausforderung und können eine Frau auch mal komplett auf den Kopf stellen. 

...so in etwas lautet der Antrag auf einen...Freifahrtschein...auf Kosten des Partners...
vor 9 Stunden, schrieb ER350:

Hi, 

Bin schon länger verheiratet und meine Frau hat seit ungefähr einem 1 Jahr psychische Probleme. Ich sag ihr auch das sie sich Hilfe suchen soll aber zwingen kann man sie nun mal nicht. Ihre Libido geht  inzwischen gegen Null. Das kommuniziert sie mir auch. Aber so langsam ist es echt frustrierend. Ab und an endet es in einer Diskussion in der sie dann meint ich soll mir dafür jemand anderen suchen. Zum einen bin ich mir nicht sicher ob ich das will zum anderen ist die Frage ob sie es wirklich so meint. Was meint ihr? 

Für mich gibt es zwei gesonderte Thematiken.

1.) Depressionen:

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass jemand, der an einer Depression leidet einfach nicht die Kraft hat, sich mit irgendwas anderem zu beschäftigen.

Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute habe ich meine ganze Kraft dafür gebraucht, mich nicht der Krankheit zu ergeben.

Ohne professionelle Hilfe und die Unterstützung eines verständnisvollen, einfühlsamen Partners hätte ich das nicht geschafft.

Diese Erkenntnis, dass ich Hilfe brauchte, kam dann ganz aus mir selbst heraus, ohne Druck, ohne Forderungen.

Alles andere funktioniert nicht.

2.) Wie gehen Menschen mit Krankheiten ihres Partners um, wenn das für sie Einschränkungen im eigenen Leben bedeutet:

Nun ja - das kommt wohl auf den jeweiligen Charakter an und wie die Beteiligten ihre Beziehung definieren.

Es kann ja sein, dass das hier an dem Kontext mit Poppen.de als Sexforum so ist, aber mir drängt sich manchmal der Eindruck auf, dass für einige der Sex in der Beziehung das Wichtigste ist.

Das ist auch vollkommen in Ordnung, wenn BEIDE an der Partnerschaft / Beziehung beteiligten Personen, dieses so für sich annehmen.

Leider ist ein weiterer Eindruck von mir, dass genau das nicht passiert. In dem Moment, wenn irgendwelche Schwierigkeiten auftreten, die zur Störung eines geregelten Sexlebens führen, wird versucht nochmal neu zu verhandeln. Der Sex wird in den Vordergrund gerückt, wird zur Hauptsache gemacht und es wird gefordert, gedrängelt, manipuliert, um zu erreichen, dass der / die andere nachgibt und endlich wieder "funktioniert".

Ich stelle mir gerade vor, wie es wäre, wenn ich in einer Partnerschaft leben würde, mit einem Mann, den ich liebe und sexuell begehre und dieser würde keinen Sex mehr mit mir haben KÖNNEN (wohlgemerkt, nicht mehr KÖNNEN - nicht, nicht mehr WOLLEN).

Würde ich mir diesen Teil einer Partnerschaft woanders holen?

Würde ich meinen Partner auf diese Weise verletzen?

Ganz klar - nein, das würde ich nicht.

Woher ich das so genau weiß?

Weil ich bereits in einer solchen Situation war. Der gleiche Partner, der mich liebevoll und einfühlsam während meiner Depression unterstützt hat, litt einige Jahre später an einer schwerwiegenden Gefäßkrankheit, die es ihm unmöglich machte, eine Erektion zu bekommen. Wir lebten noch 2,5 Jahre sex- aber nicht lieblos zusammen, bis er leider starb.

DAS nenne ich für mich definiert eine Partnerschaft.

Wie gesagt, es ist natürlich jedem selbst überlassen, wie er / sie Partnerschaft / Beziehung für sich definiert.

Aber dann sollte das auch von Anfang an klar definiert werden, etwa in der Art:

"Sobald ich keinen Sex mehr bekomme, bin ich raus."

finde es heraus, lass es darauf ankommen. such dir jemanden zum sex und schau, ob sie es bemerkt und wie und ob sie reagiert

Jeder Mensch kennt Phasen im Leben, in denen es nichts gibt, worauf man sich freuen kann, alles grau in grau erscheint, man „deprimiert“ ist. So kann das Wetter, die berufliche Tätigkeit oder eine private Enttäuschung als deprimierend erlebt werden. Depression wird oft als Begriff gebraucht, um alltägliche Schwankungen unseres Befindens zu beschreiben. Aber eine Depression im medizinischen Sinne ist etwas anderes als eine vorübergehende Phase der Niedergeschlagenheit und Unlust oder ein Stimmungstief, das bei fast jedem Menschen im Laufe des Lebens ein- oder mehrmals auftritt.

Aus medizinisch-the***utischer Sicht ist die Depression eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst, mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursacht. Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können sich selten allein von ihrer gedrückten Stimmung, Antriebslosigkeit und ihren negativen Gedanken befreien. Aber es gibt gute und effektive Möglichkeiten der medikamentösen und psychothe***utischen Behandlung.
Es wäre besser, du überzeugst sie, einen Arzt aufzusuchen und ihr beizustehen, als über sowas nachzudenken.
(bearbeitet)

Die Frage, die sich mir stellt, ist: Ist eine Depressionen bei ihr professionell diagnostiziert worden? Oder sind das allein deine Vermutungen? 

Klar, eine Depression kann zum Verlust des sexuellen Verlangens führen, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. 

Vielleicht würde sie zum Arzt gehen, wenn sie das Gefühl hätte, du unterstützt sie dabei. 

 

bearbeitet von PhotographyLover
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