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Wenn die Ex schreibt


Gl****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
vor 7 Minuten, schrieb Glückskater:

Ich sehe keine Schuld in meinem Verhalten. Ich habe sie nicht gezwungen und von Anfang an klar gesagt ich kann keine Kinder mehr haben. Klarer kann man es nicht kommunizieren. 
 

Manchmal reicht das eben nicht aus zu sagen ich war ja passiv.

Ich denke auch, dass du von Anfang hättest nein sagen müssen.

Solche Sachen machen eine Depression nicht besser.

Geschrieben

Rational gesehen stimme ich da zu.

von der emotionalen Seite ist das nicht eindeutig.

Geschrieben

Ende 30, depressiv und Kinderwunsch - eine krasse Kombi...

Geschrieben

ich treffe mich mit meinem ex nach zirka 25 jahren. da sind keine gefühle wie verliebt oder wut oder schlechtes gewissen oder schuld. wir haben ne gute zeit, wenn wir uns treffen

Geschrieben

Sie muss sich selbst zurück ins Leben kämpfen. 

Eine Therapie ist hart. Sie kostet Unmengen Tränen und Schmerz. Sie muss sich dort ihren Problemen stellen. 

 

Derzeit scheint ihr der Schlüsselreiz zu fehlen, der ihr den Willen und die Kraft gibt, die sie braucht.

Solange sie dazu nicht bereit ist, wirst Du sie nicht dazu bekommen, eine Therapie zu beginnen. 

 

Und eigentlich WEISST Du das auch. 

Und nein, es ist keine Liebe, die Dich an sie bindet. 

Geschrieben
Vor 2 Stunden, schrieb Glückskater:

Vielleicht ein paar Ergänzungen:

Sie ist super empathisch und saugt Emotionen von ihrer Umgebung auf. Diese Emotionen kann die aber nicht einfach weg legen und sie kommt damit nicht klar. Ein normaler Einkauf ist für sie ein Kampf.

sie hat ein Minderwertigkeitsgefühl, ganz stark und ist dann was ihr Leben betrifft passiv. Sie packt nichts an. Sie macht nur das Minimale zum überleben. Das ist Teil der Depression.

Sie hat eine schwere zu ertragene Vergangenheit mit Selbstmortversuch, ***igung, mangelnder Liebe, Verlust von Bezugspersonen, Abtreibung, Alkohol,.... Sie sieht keinen Sinn für ihr Leben. Das hat sie nicht verarbeitet und kommt immer wieder hoch. Das ist die Ursache der Depression.

Ja es ist eine tiefe emotionale Verbindung zwischen uns. Das hab ich so noch nicht empfunden. Ich habe ihre Mauern überwunden und bin tief in Ihre Welt eingetaucht. Mehr als sie es wollte. Es passierte ohne Gewalt, sie hat sich wohl gefühlt und hat sie immer weiter geöffnet ohne es selbst zu merken. Wenn sie sich gehen gelassen hat, kam immer ein abruptes schließen und sie hat probiert mich zu verjagen. Sie warnte mich das sie nicht gut ist und ich soll sie lassen, es macht keinen Sinn. Dennoch kamen wir immer näher zusammen.

es sind 5 Monate her. Wir waren 3 Monate zusammen. Im Normalfall würde ich sagen das müsste schon lange abgeschlossen sein. Ich vermeide sie aktiv anzuschreiben. Mir geht es gut und ich fühle mich gut in meinem Leben. Ich bin nicht traurig oder am Boden zerstört. Mein Leben läuft gut. Die Verbindung mit ihr ist aber genau so stark wie vor 5 Monaten. In vergangenen Trennungen mit anderen Beziehungen hat sie das immer langsam aufgelöst, hier komischer weise nicht.

Ich habe ihr eine Therapie rausgesucht die für die passen könnte. Sie hat das auch bestätigt. Sie geht es aber nicht an weil die die Kraft dazu nicht hat. Sie will nicht dass ich sie dahinfahre. Es ist leider in Dortmund. Ich bin der Meinung der Impuls um sich von der Depression rauszukommen muss von ihr kommen. Sie muss es wollen. Raus aus der Komfort Jammer Zone und anpacken. Das kann ich nicht für sie tun.

noch was zum Kinderwunsch: sie will ein Kind für dass sie da ist, erhofft sich dadurch einen Sinn für ihr eigenes Leben. Das Kind will sie in einer klassischen Beziehung mit dem Vater erziehen. Sie will nicht alleinerziehende sein und weiß auch, sie kann das nicht alleine machen. Trotz Sterilität gibt es medizinische Möglichkeiten ein Kind zu bekommen. Die sind sehr teuer (>10000€) und habe eine geringe Erfolgschance. So gerne ich mit ihr eine Familie gegründet hätte, so unvorstellbar ist es für mich ein Kind zu bekommen in dieser Situation. Ein Kind ist nicht die Lösung einer Depression. Sie übernimmt nur mit Mühe die Verantwortung über sich selbst. Wie soll sie als Mutter dann noch diese zusätzliche Verantwortung mittragen? Ich finde die ersten 5 Jahren eines Kindes sehr hart. Es saugt viel Energie von sich selbst. Viele Paare verlieren sich dadurch wie es mir auch mit der Mutter meiner Kinder ging. Und für das Kind selbst ist es von Anfang an eine schwere Belastung. Für mich wäre es unverantwortlich jetzt mir ihr ein Kind zu haben, egal ob ich Zeiger wäre oder adoptiv Vater. Es fühlt sich weder für die, noch für mich und gleich gar nicht für das Kind richtig an. Da müsste vieles anders werden von Ihrer Seite. Warum sollte es ausgerechnet jetzt klappen wenn es seit über 25 Jahren nicht geht?

Ich liebe Sie und sie wird immer besonders für mich sein. Eine gemeinsame Zukunft sähe ich heute nicht. Der Wunsch würde immer wiederkehren oder es kommt die ewige verdammte Frage was wäre wenn. Sie muss ihrem Wunsch nachgehen bis sie den aufgibt. Erst dann kann es was geben. Ich kann die Last für Ihren nicht erfüllten Traum nicht tragen.

Jetzt war es länger.

 

Da muss man eben auch mal anmerken, dass nicht jede Depression heilbar ist. Sicher wird hier immer die Psychotherapie empfohlen, doch in nicht wenigen Fällen hilft sie einfach nicht

Geschrieben
vor 42 Minuten, schrieb Goldie16:

Da muss man eben auch mal anmerken, dass nicht jede Depression heilbar ist. 

Das stimmt wohl. Aber Therapie kann unter Umstände den Zustand erträglicher und das Leben lebenswerter machen. 

Aber das dauert seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen. 

Diese Chance auf Verbesserung nicht zu nutzen, wäre schade. 

Geschrieben

Was will sie denn von dir, außer zu jammern und dich mit runterzuziehen? Ich würde da eine ganz klare Linie ziehen. Ich habe dieses zurück zur/zum Ex ehrlich gesagt noch nie verstanden. Ich trenne mich niemals leichtfertig, aber wenn ich es tue, dann aus ganz klaren Gründen.

Geschrieben
Vor 2 Stunden, schrieb velvetNlace:

Das stimmt wohl. Aber Therapie kann unter Umstände den Zustand erträglicher und das Leben lebenswerter machen. 

Aber das dauert seine Zeit und geht nicht von heute auf morgen. 

Diese Chance auf Verbesserung nicht zu nutzen, wäre schade. 

Es nützt ja nichts, wenn sie nicht will. Dazu die fehlende Kraft, das ist leider die Crux bei dieser Erkrankung. Es fehlt einfach der Antrieb dazu, hinzu kommen oft Ängste. Da kann selbst die Therapie eine Überforderung sein

Geschrieben
vor 5 Stunden, schrieb Imperatorin:

Ach, okay es geht um Kinderwunsch... ja, dann sehe ich das mal wie viele andere... Du hast ihr wertvolle Zeit genommen... wie kann man nur so egoistisch sein... und wie kommt sie überhaupt auf die Idee dich zu vermissen?

ja, drei Monate Lebenszeit hat sie nun in ihn investiert, ohne ihren Lebenstraum verwirklicht zu sehen, der Egoismus von ihm ist wirklich unfassbar.. Ironie aus

Geschrieben
vor 6 Stunden, schrieb Glückskater:

Vielleicht ein paar Ergänzungen:

Sie ist super empathisch und saugt Emotionen von ihrer Umgebung auf. Diese Emotionen kann die aber nicht einfach weg legen und sie kommt damit nicht klar. Ein normaler Einkauf ist für sie ein Kampf.

sie hat ein Minderwertigkeitsgefühl, ganz stark und ist dann was ihr Leben betrifft passiv. Sie packt nichts an. Sie macht nur das Minimale zum überleben. Das ist Teil der Depression.

Sie hat eine schwere zu ertragene Vergangenheit mit Selbstmortversuch, ***igung, mangelnder Liebe, Verlust von Bezugspersonen, Abtreibung, Alkohol,.... Sie sieht keinen Sinn für ihr Leben. Das hat sie nicht verarbeitet und kommt immer wieder hoch. Das ist die Ursache der Depression.

Ja es ist eine tiefe emotionale Verbindung zwischen uns. Das hab ich so noch nicht empfunden. Ich habe ihre Mauern überwunden und bin tief in Ihre Welt eingetaucht. Mehr als sie es wollte. Es passierte ohne Gewalt, sie hat sich wohl gefühlt und hat sie immer weiter geöffnet ohne es selbst zu merken. Wenn sie sich gehen gelassen hat, kam immer ein abruptes schließen und sie hat probiert mich zu verjagen. Sie warnte mich das sie nicht gut ist und ich soll sie lassen, es macht keinen Sinn. Dennoch kamen wir immer näher zusammen.

es sind 5 Monate her. Wir waren 3 Monate zusammen. Im Normalfall würde ich sagen das müsste schon lange abgeschlossen sein. Ich vermeide sie aktiv anzuschreiben. Mir geht es gut und ich fühle mich gut in meinem Leben. Ich bin nicht traurig oder am Boden zerstört. Mein Leben läuft gut. Die Verbindung mit ihr ist aber genau so stark wie vor 5 Monaten. In vergangenen Trennungen mit anderen Beziehungen hat sie das immer langsam aufgelöst, hier komischer weise nicht.

Ich habe ihr eine Therapie rausgesucht die für die passen könnte. Sie hat das auch bestätigt. Sie geht es aber nicht an weil die die Kraft dazu nicht hat. Sie will nicht dass ich sie dahinfahre. Es ist leider in Dortmund. Ich bin der Meinung der Impuls um sich von der Depression rauszukommen muss von ihr kommen. Sie muss es wollen. Raus aus der Komfort Jammer Zone und anpacken. Das kann ich nicht für sie tun.

noch was zum Kinderwunsch: sie will ein Kind für dass sie da ist, erhofft sich dadurch einen Sinn für ihr eigenes Leben. Das Kind will sie in einer klassischen Beziehung mit dem Vater erziehen. Sie will nicht alleinerziehende sein und weiß auch, sie kann das nicht alleine machen. Trotz Sterilität gibt es medizinische Möglichkeiten ein Kind zu bekommen. Die sind sehr teuer (>10000€) und habe eine geringe Erfolgschance. So gerne ich mit ihr eine Familie gegründet hätte, so unvorstellbar ist es für mich ein Kind zu bekommen in dieser Situation. Ein Kind ist nicht die Lösung einer Depression. Sie übernimmt nur mit Mühe die Verantwortung über sich selbst. Wie soll sie als Mutter dann noch diese zusätzliche Verantwortung mittragen? Ich finde die ersten 5 Jahren eines Kindes sehr hart. Es saugt viel Energie von sich selbst. Viele Paare verlieren sich dadurch wie es mir auch mit der Mutter meiner Kinder ging. Und für das Kind selbst ist es von Anfang an eine schwere Belastung. Für mich wäre es unverantwortlich jetzt mir ihr ein Kind zu haben, egal ob ich Zeiger wäre oder adoptiv Vater. Es fühlt sich weder für die, noch für mich und gleich gar nicht für das Kind richtig an. Da müsste vieles anders werden von Ihrer Seite. Warum sollte es ausgerechnet jetzt klappen wenn es seit über 25 Jahren nicht geht?

Ich liebe Sie und sie wird immer besonders für mich sein. Eine gemeinsame Zukunft sähe ich heute nicht. Der Wunsch würde immer wiederkehren oder es kommt die ewige verdammte Frage was wäre wenn. Sie muss ihrem Wunsch nachgehen bis sie den aufgibt. Erst dann kann es was geben. Ich kann die Last für Ihren nicht erfüllten Traum nicht tragen.

Jetzt war es länger.

 

Danke für die Ausführungen. 

Bei meinem letzten Beitrag zu dem Thema letzte Nacht war ich angesichts offener Fragen in einer Art 50:50 Situation bzgl Pro und Contra. Inzwischen würde ich zu 90% sagen: beende die Beziehung. Der einzige Pro-Beziehung-Aspekt scheint zu sein, dass Du gefühlsmäßig irgendwie zu dieser Dame durchgedrungen bist und ihr anscheinend etwas bedeutet hast. Insofern könntest Du schon eine Stütze für sie sein in dieser Situation. Sprich: ein Kontaktabbruch könnte sie noch weiter in die Depression stürzen. Allerdings sind Depressionen ein ernster Aspekt, auch für Personen, die anderen in diesem Punkt helfen wollen. Es besteht das Risiko, mitgezogen zu werden.

So wie Du es beschreibst, diese Antriebslosigkeit ihrerseits, kaum für sich selbst sorgen zu können, Einkäufe schon eine Herausforderung etc., ist das keine Grundlage für ein Kind. "Sie erhofft sich durch ein Kind einen Sinn für ihr Leben..." - und wenn nicht? Wenn sie das Kind dann nur als weitere Belastung empfindet? Dann wäre dieses kleine unschuldige Kind das wahre Opfer in dieser Sache. -

Es kann nur den Weg über professionelle Hilfe geben. Die Frau schafft es in der Verfassung, in der Du sie beschreibst, nicht alleine. Und Du kannst das alleine auch nicht stemmen. Erst Depressionsbewältigung, dann das Thema Kind. Sie kann aus einem kleinen Baby, das die Mutter absolut braucht, keinen Therapieversuch machen.

Außerdem: Du hast geschrieben, sie wolle das Kind dann in einer klassischen Beziehung mit dem Vater groß ziehen. Wenn das Kind dann auch auf ganz natürliche Weise gezeugt werden soll, dann bist Du durch die Sterilisation ohnehin "raus". Und Du hast geschrieben, es wäre für Dich unverantwortlich, jetzt mit dieser Dame ein Kind zu haben, egal ob als Erzeuger oder Adoptivvater. Damit ist die Sache doch eigentlich klar. - Versuche meinetwegen als Freundschaftsdienst, eine Therapie für die Dame zu erreichen. Aber danach kann es wohl nur noch eine Trennung im Guten geben, mit einem sachlichen und freundschaftlichen Gespräch zum Abschluss. 

Geschrieben

Wie weit bist du bereit zu gehe?Diese Frage solltest du dir selbst zuerst stelle.Es bringt dir nix zu lese was andere mache oder dir rate.

Geschrieben

Hallo Glückskater,
Bist Du schonmal mit der Frage konfrontiert gewesen, warum Dir diese Frau begegnet ist und welche Verhaltensmuster aus Deiner Vergangenheit bei Dir angetriggert werden? Hast Du Dich u.a. schonmal mit weiblichem Narzissmus beschäftigt? Vielleicht könnte Dir das zu etwas mehr Klarheit verhelfen. Ich betrachte solche Begegnungen immer als Geschenk, da sie oft auch zu großer Selbsterkenntnis führen und bin dankbar dafür, dass man wieder etwas dazulernen durfte. Next level im adventure des Lebens 😉 Ansonsten kann ich mich nur "Bavarianradio" anschließen. Als Freundschaftsdienst vielleicht gemeinsam eine geeignete Therapieform finden und in Freundschaft auseinandergehen.

Geschrieben

Ja da is was dran. Sie triggert extrem viel in mir und ich genauso in ihr. In mir triggert es mein Helfersyndrom und meine Verlustangst. Diese Erfahrung bringt mich definitiv weiter. 
 

Ich glaube nicht, das sie Narzisst ist. Natürlich braucht sie Aufmerksamkeit. Das ist weniger eine Ego Sache als die Einsamkeit und Hilflosigkeit in Bezug Ihrer Probleme.

Ich werde Sie begleiten in Ihrer Genesung solange ich das Gefühl habe, ich kann was beitragen kann. Ich werde mir aber nicht ihre Probleme als meine sehen. Ich kann sie motivieren aber der Impuls muss von ihr kommen.

Was anderes als Freundschaft ist heute nicht möglich und ich werde den notwendigen Abstand halten. Da sie auch in einer anderen Stadt wohnt, ist der Abstand schon geografisch festgelegt. 

Geschrieben (bearbeitet)

Sie hat die Antwort gelesen ... reicht. ;)

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
Gestern um 07:45 Uhr, schrieb Glückskater:

Vielleicht ein paar Ergänzungen:

Sie ist super empathisch und saugt Emotionen von ihrer Umgebung auf. Diese Emotionen kann die aber nicht einfach weg legen und sie kommt damit nicht klar. Ein normaler Einkauf ist für sie ein Kampf.

sie hat ein Minderwertigkeitsgefühl, ganz stark und ist dann was ihr Leben betrifft passiv. Sie packt nichts an. Sie macht nur das Minimale zum überleben. Das ist Teil der Depression.

Sie hat eine schwere zu ertragene Vergangenheit mit Selbstmortversuch, ***igung, mangelnder Liebe, Verlust von Bezugspersonen, Abtreibung, Alkohol,.... Sie sieht keinen Sinn für ihr Leben. Das hat sie nicht verarbeitet und kommt immer wieder hoch. Das ist die Ursache der Depression.

Ja es ist eine tiefe emotionale Verbindung zwischen uns. Das hab ich so noch nicht empfunden. Ich habe ihre Mauern überwunden und bin tief in Ihre Welt eingetaucht. Mehr als sie es wollte. Es passierte ohne Gewalt, sie hat sich wohl gefühlt und hat sie immer weiter geöffnet ohne es selbst zu merken. Wenn sie sich gehen gelassen hat, kam immer ein abruptes schließen und sie hat probiert mich zu verjagen. Sie warnte mich das sie nicht gut ist und ich soll sie lassen, es macht keinen Sinn. Dennoch kamen wir immer näher zusammen.

es sind 5 Monate her. Wir waren 3 Monate zusammen. Im Normalfall würde ich sagen das müsste schon lange abgeschlossen sein. Ich vermeide sie aktiv anzuschreiben. Mir geht es gut und ich fühle mich gut in meinem Leben. Ich bin nicht traurig oder am Boden zerstört. Mein Leben läuft gut. Die Verbindung mit ihr ist aber genau so stark wie vor 5 Monaten. In vergangenen Trennungen mit anderen Beziehungen hat sie das immer langsam aufgelöst, hier komischer weise nicht.

Ich habe ihr eine Therapie rausgesucht die für die passen könnte. Sie hat das auch bestätigt. Sie geht es aber nicht an weil die die Kraft dazu nicht hat. Sie will nicht dass ich sie dahinfahre. Es ist leider in Dortmund. Ich bin der Meinung der Impuls um sich von der Depression rauszukommen muss von ihr kommen. Sie muss es wollen. Raus aus der Komfort Jammer Zone und anpacken. Das kann ich nicht für sie tun.

noch was zum Kinderwunsch: sie will ein Kind für dass sie da ist, erhofft sich dadurch einen Sinn für ihr eigenes Leben. Das Kind will sie in einer klassischen Beziehung mit dem Vater erziehen. Sie will nicht alleinerziehende sein und weiß auch, sie kann das nicht alleine machen. Trotz Sterilität gibt es medizinische Möglichkeiten ein Kind zu bekommen. Die sind sehr teuer (>10000€) und habe eine geringe Erfolgschance. So gerne ich mit ihr eine Familie gegründet hätte, so unvorstellbar ist es für mich ein Kind zu bekommen in dieser Situation. Ein Kind ist nicht die Lösung einer Depression. Sie übernimmt nur mit Mühe die Verantwortung über sich selbst. Wie soll sie als Mutter dann noch diese zusätzliche Verantwortung mittragen? Ich finde die ersten 5 Jahren eines Kindes sehr hart. Es saugt viel Energie von sich selbst. Viele Paare verlieren sich dadurch wie es mir auch mit der Mutter meiner Kinder ging. Und für das Kind selbst ist es von Anfang an eine schwere Belastung. Für mich wäre es unverantwortlich jetzt mir ihr ein Kind zu haben, egal ob ich Zeiger wäre oder adoptiv Vater. Es fühlt sich weder für die, noch für mich und gleich gar nicht für das Kind richtig an. Da müsste vieles anders werden von Ihrer Seite. Warum sollte es ausgerechnet jetzt klappen wenn es seit über 25 Jahren nicht geht?

Ich liebe Sie und sie wird immer besonders für mich sein. Eine gemeinsame Zukunft sähe ich heute nicht. Der Wunsch würde immer wiederkehren oder es kommt die ewige verdammte Frage was wäre wenn. Sie muss ihrem Wunsch nachgehen bis sie den aufgibt. Erst dann kann es was geben. Ich kann die Last für Ihren nicht erfüllten Traum nicht tragen.

Jetzt war es länger.

 

Nichts besonderes ehrlich gesagt. Dieses Gefühl der Verbindung haben eig alle bei Verrückten. Im Bett für viele unvergesslich, zum Leben aber nicht zu gebrauchen. Vermutlich sind die Depressionen ihr geringstes Problem. Da kann ich nur sagen: viel Glück!

Geschrieben (bearbeitet)
Am 22.3.2021 at 23:35, schrieb Glückskater:

ich weiß auch nicht wie ich es schonend beibringen kann. Schließlich geht es ihr grade wirklich nicht gut.

Klar und deutlich ist immer besser, als vor lauter Rücksichtnahme sterben zu wollen.

Bei allem Verständnis für kranke Menschen - aber solange depressiv Kranke nicht ehrlich an ihrer Krankheit arbeiten, sind sie ein Gefahren- und Belastungspotential für ihre Mitmenschen. Die können ihren Partnerinnen und Partnern das Leben zur Hölle machen.

 

Am 23.3.2021 at 10:11, schrieb Glückskater:

Rational gesehen stimme ich da zu.

von der emotionalen Seite ist das nicht eindeutig.

Die eierlegende Wollmilchsau wird immer nur eine Phantasievorstellung sein und bleiben.

bearbeitet von rainbow_1954
Geschrieben
Am 22.3.2021 at 22:23, schrieb Kurvenwunder:

39, Depressionen und ein Kind um jeden Preis?

..... es klang ja auch so, dass sie insgesamt kein gutes Umfeld hat. Was soll das? Wäre ich ein Mann, würde ich die Beine in die Hand nehmen und rennen. 

Geschrieben

zieh dich zurück, kontakt minimieren oder ganz abbrechen

Geschrieben

Ich habe den Kontakt auf das minimale reduziert. Ich schreibe sie aktiv nicht mehr an, es bringt nichts. Es ist ihr Leben und ihre Entscheidung es in den Griff zu bekommen. Es gibt keine Zukunft mit ihr.

Danke für eure Meinungen.

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