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Unterschied der/die Sub/Sklavin/Sklave?


Pastor2710

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Die Unterscheidung liegt für mich bei den Tabus. Im Gegensatz zur Sub, hat eine Sklavin keine (sexuellen) Tabus zu haben. Wenn meine Sub also meine Sklavin sein möchte, ist der sexuelle Aspekt betont und ich werde ihre sexuellen Tabus bewusst ignorieren. Hat meine Sub z.B. den AV oder das Rimming auf der Tabuliste, wird Sie mir als Sklavin uneingeschränkt für den Anilingus zur Verfügung stehen.

Das sehen, besonders Frauen, die sich als „Sklavin“ bezeichnen natürlich völlig anders, wobei ich mich bei manchen Profilen fragen muss, ob diese überhaupt eine „Sub“ sind.

Für eine Verbindung im BDSM, sollte man diesen, wie auch eine andere BDSM-Begriffe im Vorfeld mit dem Partner klären, das kann einen die eine oder andere böse Überraschung ersparen.

Geschrieben

Es hat doch eh jeder ne andere Definition, also ist die Suche nach Unterschieden müssig.

Geschrieben

Sub: das Spiel fängt immer wieder neu an, endet somit auch immer wieder

SklavInn: das Spiel fängt nur einmal an und hört auch nur einmal auf

 

Und ganz am Ende ist und bleibt es Hirnwixxe. 

Geschrieben

Hmmm, vielleicht sollte mir mal ein Dom erklären, was eine Sub ist und wie lange das dauert?

Sklavin war ich nur bei 2 Typen. Da hatte ich absolut nichts mehr zu melden. 24/7 mehrere Jahre lang. Fand ich toll.

Solche Typen, lernt frau aber leider nicht mehr kennen. Gibt es die überhaupt noch?

Und ich meine keine Zuhälter.

Geschrieben

Die slaves, die ich kenne, sind alle aus dem Bereich Gorean und dort wird EINMAL vereinbart, was die Dynamik umfasst (Weitergabe, Start und ggf. Ende). Danach entscheidet eigentlich nur noch der "Master" über den Alltag, den Sex, Bestrafungen, die Weitergabe an andere Master, den Release usw... 

Subs wie ich suchen den Dom selbst aus, haben harte und weiche Limits, die der Dom zu respektieren hat. Gerade die harten Limits dürfen für mich nicht gepusht werden. Darüber hinaus bestimme ich mit, welchen Anteil im Alltag es hat.. Ist es nur für Sessions, nur im privaten, 24/7.. Ich bin auch nur submissiv meinem eigenen Dom gegenüber, allen anderen trete ich nur mit Respekt entgegen, unterwerfe ich mich diesen aber nicht. Die slaves, die ich kenne, sind jedem Dom/Master gegenüber devot. 

Ich habe Frauen kennengelernt, die gern für jeden Dom slave sein wollten. Ein befreundeter Dom fragt dann immer, ob sie bitte Bilder schicken könne, wie sie sich ein Brandzeichen auf die Stirn setzt.  Vielen ist glaube ich nicht klar, was eine solche Dynamiken umfassen kann. 

 

Geschrieben

komm hohl das Lasso raus......wir Spielen Cowboy und Indianer !!

Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb EichelXL:

komm hohl das Lasso raus......wir Spielen Cowboy und Indianer !!

das hat jetzt mit dem Thema genau was zu tun? Oder sind das für Dich Synonyme für sub/slave? :confused:

Geschrieben

" komm hohl das Lasso raus......wir Spielen Cowboy und Indianer " einfach mal HOHL was vom Stapel gelassen.

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb Lisbetha:

Vielen ist glaube ich nicht klar, was eine solche Dynamiken umfassen kann. 

Ich versuche mal eine Antwort, nur so beispielhaft, auf das rein Sexuelle.

Meine Herren hat es nicht interessiert, ob ich gerade "in Stimmung" war oder nicht. Die haben mich einfach genommen - blank und trocken. Es hat sie auch nicht interessiert, ob es mir gefiel, ob es unangenehm oder gar schmerzhaft für mich war. Ich habe mich allerdings, als ihr sexuelles Eigentum angesehen, das nur existiert, um ihnen Freude zu bereiten. Und dann war es eben nicht unangenehm oder wenn doch, anfangs vielleicht, aber da mir nichts Anderes übrig blieb, als mich ganz hinzugeben, wurde es dennoch schön für mich.

Ich war glücklich ihnen als Fickstück und "Reservoir" dienen zu dürfen und ihre Lust, sprang gewissermaßen auf mich über. Hatten sie einen schönen Orgasmus in mir, war ich glücklich und befriedigt.

Seine Lust wurde meine Lust. Sein Orgasmus - mein Glück und meine Befriedigung. Ich hatte nie das Bedürfnis, selber einen Orgasmus zu bekommen und wenn ich mal einen bekam, empfand ich den eher als unnötig. Ich wollte mit jeder Faser meines Körpers, ihm gehören. Seine Fickpuppe sein, um es mal etwas drastischer auszudrücken, die nur existierte, um meinen Herrn glücklich zu machen.

Könnte man auch als extrem Frauenfeindlich bezeichnen, vielleicht auch als Brutal-Sex oder "Vergewaltigung" aber für mich war das "normal". Und ich war glücklich.

 

Bei heutigen Dom's verzweifle ich regelmäßig. Mich einfach mal so nehmen, ohne Vorwarnung, egal ob ich Lust habe? Keine Chance, macht einfach keiner mehr. Schade eigentlich... Das gilt auch für Züchtigungen. Ich war es gewohnt, dass es dafür wahrscheinlich keinen Grund gab und wenn doch, dachte ich nicht darüber nach. Es war halt so. Ich hatte es zu ertragen. Für mich war das normal.

Geschrieben

Leider gibt es im BDsm kein Standartwerk,das für manche Begriffe/ Praktiken eine Definition bzw Richtung vorgibt.So kommt es vor das man wahrscheinlich von 100 Kommentaren 100 Verschiedene Meinungen dazu bekommt.Was ich immer sehr interessant finde,diejenigen die immer die professionellste Meinung haben/ schreiben ( augenscheinlich oder abgeschrieben) sind meistens Menschen die überhaupt keine Ahnung von der Thematik haben....Letztlich bleibt doch der Handlungsspielraum der Spielbeziehung im gegenseitigen Einvernehmen der Partner,egal wie man es nennt

Geschrieben

Puh, eine gute Frage bei der ich mir vorstellen kann, dass es sicher mehrere Definitionsmöglichkeiten gibt. Ich persönlich würde es anhand meiner Situation so definieren, dass ich zwar immer die Sub meines Herrn bin - immerhin habe ich einen Vertrag unterschrieben - aber nicht immer in der Rolle der Sklavin bin, da wir keine 24/7-Beziehung führen. Erst, wenn mein Herr mich mit meinem vertraglich festgelegten Sklavennamen (Helena) anspricht, weiß ich, dass ich jetzt in den "Sklavenmodus" schalten muss. Auch fallen mir BDSM-Beziehungen ein, bei denen das Themenspektrum Sklave, Demut und Unterwürfigkeit keine besonders ausgeprägte Rolle spielen, wie z.B. bei Adult Baby oder Brat/Brat Tamer. Auch dort könnte man meiner Meinung nach argumentieren, dass diese Leute zwar Subs sind - aber eben keine Sklaven, da sie sich nicht im "klassischen" Sinne unterwürfig verhalten. Das wäre zumindest meine Ansicht dazu!

Geschrieben

Ich hohl dann mal den duhden und kucke mahl nach, opp das alles richtich is.

Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb harry5koeln91:

.Letztlich bleibt doch der Handlungsspielraum der Spielbeziehung im gegenseitigen Einvernehmen der Partner,egal wie man es nennt

Das hat hier doch bislang noch niemand in Frage gestellt. Und macht es nicht Sinn, sich über Meinungen und Erfahrungen auszutauschen? Dafür ist dieses Unterforum doch da, oder nicht? Mit tatsächlichem slave-Dasein kenne ich mich nicht aus, weiß nur, was befreundete Frauen mir über ihre Beziehung erzählt haben, deshalb finde ich es toll, dass @Tussi2000 Beispiele genannt hat.. 

Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Lisbetha:

das hat jetzt mit dem Thema genau was zu tun? Oder sind das für Dich Synonyme für sub/slave? :confused:

Hallo meine Liebe....dafür braucht man.......Fantasien !!

Geschrieben
vor 4 Minuten, schrieb EichelXL:

Hallo meine Liebe....dafür braucht man.......Fantasien !!

ich stehe da mehr auf Dominanz, die sich nicht in Rätseln ausdrückt ;) Freut mich aber zu lesen, dass Du schon in Liebe entbrannt bist... 

Geschrieben

Das ist ja mal eine ruhige und schöne Diskussion. Ich finde es kommt drauf an was man vorher abgemacht hat. Was tabu ist und was nicht. Wie die Regeln sind. Dann wenn man mal weiter ist kann man doch mal weiter sehen was noch zu machen ist. Was ich finde die Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt und das Wohlfühlen ist wichtig. Eine Sub hat ihre Tabus und ein Sklave hat würde ich mal sagen keine.

Geschrieben

Habe meine Sub auch genommen wenn sie nicht wollte oder willig war.

Geschrieben
vor einer Stunde, schrieb EichelXL:

komm hohl das Lasso raus......wir Spielen Cowboy und Indianer !!

Jup, gleiches Prinzip 😂👍

Geschrieben

So und wo ist nun der Unzerschied zwischen zwei Unterwürfigen?

Geschrieben
Vor 1 Stunde, schrieb bitburg320:

Das ist ja mal eine ruhige und schöne Diskussion. Ich finde es kommt drauf an was man vorher abgemacht hat. Was tabu ist und was nicht. Wie die Regeln sind. Dann wenn man mal weiter ist kann man doch mal weiter sehen was noch zu machen ist. Was ich finde die Ehrlichkeit, Vertrauen, Respekt und das Wohlfühlen ist wichtig. Eine Sub hat ihre Tabus und ein Sklave hat würde ich mal sagen keine.

Das sehe ich anders... Es sei denn, wir sprechen nicht über BDSM, sondern über echte Sklaverei. - Und ewig murmelt das Grüßtier...

Geschrieben

oder es ist wie bei allem......... der Übergang ist fliessend

Geschrieben
vor 12 Minuten, schrieb Kim_Krefeld:

So und wo ist nun der Unzerschied zwischen zwei Unterwürfigen?

für mich der Grad der Unterwerfung und für Dich?

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