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Wie wichtig ist Treue in einer Beziehung?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Ich lese hier immer wieder in verschiedenen Themen ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema Treue in einer Beziehung. Manche Menschen gehen regelmäßig fremd und finden nichts dabei, solange es nicht rauskommt. Andere können sich einen solchen Vertrauensbruch gegenüber dem Partner/der Partnerin überhaupt nicht vorstellen. Was ist Eure Meinung dazu?

Ich mache auch gleich den Anfang, mit meiner Antwort. Ich persönlich bin nicht der Meinung, dass eine Beziehung um jeden Preis ein Leben lang halten muss. Dafür müssen beide Partner regelmäßig hart arbeiten und auch manchmal einiges ertragen im Leben. Nicht jeder ist dafür gemacht. Gerade Beziehung in denen irgendwann nur noch ein Partner Sex haben möchte können auf Dauer eine Prüfung darstellen. Wenn die Beziehung langfristig nicht mehr beide glücklich macht und reden nicht mehr hilft, dann finde ich eine ehrliche Trennung völlig in Ordnung. Fremdgehen empfinde ich persönlich als einen so schweren und verletzenden Vertrauensbruch, dass ich mich immer vorher trennen würde, bevor sowas unwürdiges passiert.

Am schönsten ist aber natürlich, wenn man wirklich für immer zusammen bleibt und beide damit glücklich sind, was ja nicht vielen Paaren gelingt.

morituritesalutant
Geschrieben

ich bin monogam und führe nur monogame beziehungen,somit treue ein muss und kein kann.

Geschrieben
vor 2 Stunden, schrieb GentlemanJo:

Wenn die Beziehung langfristig nicht mehr beide glücklich macht und reden nicht mehr hilft, dann finde ich eine ehrliche Trennung völlig in Ordnung. Fremdgehen empfinde ich persönlich als einen so schweren und verletzenden Vertrauensbruch, dass ich mich immer vorher trennen würde, bevor sowas unwürdiges passiert.

Hinterm Rücken fremd vögeln finde ich zum kotzen...will aber nicht behaupten, dass es nach langer Beziehung, nicht passieren könnte...aber dann sollte darüber gesprochen werden. Das gleiche gilt meiner Meinung nach auch, wenn einer von beiden kein Interesse mehr am Sex hat.

Geschrieben
Wie soll hier noch jemand antworten bei DER Vorverurteilung..?
Geschrieben
Wenn man Single ist und jeden Tag mit einem anderen Menschen Sex hat, aber eben immer mit einem anderen, ist das dann monogam?
Geschrieben

Treue... beginnt für mich bereits im Kopf ohne das ich etwas tue. Dich wem soll ich treu sein? Mir? Meinen Ansichten?  Meinem Mann? Wer entscheidet wo Untreue beginnt? 

Ich glaub wir haben da sehr individuelle Ansichten und solang diese mit dem Partner ggf. Eventuellen Partner harmonieren ist doch alles in Ordnung.

Geschrieben (bearbeitet)

Es ist immer nur Sex. Ob Liebesakt, Rachenummer, Fremdgeherei, Vergewaltigung etc.. Entscheidend für den Unterschied ist die Anschauung des Subjekts! Dass Treue nun einhergeht mit Monogamie, ist ein christlicher Dogmatismus, der von vielen einfach so axiomatisch angenommen und gesetzt wird. Zwar haben wir alle den Wunsch, dass Beziehungen möglichst ein Leben lang halten, trotzdem pflegen wir häufig nicht die Eigenarten der Wesen ein, die diese Beziehung führen. Einen Menschen, den ich aber ein Leben lang an meiner Seite haben möchte, muss auch gelegentlich mal etwas Neues erleben dürfen, sonst bricht irgendwann die große Langeweile aus. Menschen möchten auch mal Abenteuer erleben. Warum das nicht im Rahmen eines gemeinsamen Treueaktes erleben? ***

bearbeitet von MOD-Sunshine
religiöses entfernt
Geschrieben
vor 31 Minuten, schrieb Gladiole1:

Wie soll hier noch jemand antworten bei DER Vorverurteilung..?

Das entscheidet doch jeder für sich. 

Wichtig für jeden einzelnen ist doch, dass man mit seinem Handeln leben kann...

aCreativeNickname
Geschrieben

Ich finde, dass Treue selbstverständlich sein sollte in einer Beziehung zumindest finde ich es verwirrend wenn Leute damit werben, dass sie treu sind. Generell würde ich unter Treue aber auch mehr verstehen als nur "nicht fremdgehen", sondern auch sonst zu dem Partner zu stehen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb GentlemanJo:

Fremdgehen empfinde ich persönlich als einen so schweren und verletzenden Vertrauensbruch, dass ich mich immer vorher trennen würde, bevor sowas unwürdiges passiert.

Oft ist doch das Vertrauen längst schon gebrochen und sämtliche Karren sind tief im Sand versunken.  Dabei möchte ich hier überhaupt keine Schuldzuweisungen äußern.

Nur mal eine kleine hypothetische Anekdote mit satirischer Allegorese

Man stelle sich vor, der menschliche Körper wäre eine vollkommen hohle Hülle, die es mit Glückseligkeit zu füllen gilt, um überhaupt Energie für Lebenskraft zu haben.

Woher bezieht man in einer, seit Jahren unglücklichen, Beziehung diese Glückseligkeit, deren Kraft man unter Umständen benötigt, um überhaupt eine Trennung realisieren zu können?

Ich glaube viele Hüllen sind im Laufe der Jahre absolut ausgetrocknet. Man hat verlernt diese Glückseligkeit selbst zu produzieren, da man sie seit Jahren aus dem Partner saugte.

Wie lange kann ein Mensch ohne Glückseligkeit überleben? Was für einen Stellenwert hat die Liebe in Bezug auf Glückseligkeit? Was für Alternativen bleiben um Kraft zu tanken?

Wäre es fair, einen hilflosen Partner im Regen stehen zu lassen? Hat nicht jeder Mensch ein Recht auf Glückseligkeit? Würde ohne auswärts Tanken denn irgendetwas besser?

Solange man die neue Tankstelle nicht beklaut, ist doch zunächst, unter Umständen, vielleicht überhaupt nichts Schlimmes passiert, was nicht ohnehin vorher schon existierte.

Ich möchte an dieser Stelle weder behaupten, dass Fremdgehen legitim ist, noch, dass immer beide die Schuld tragen. Es liegt wohl immer am persönlichen Umgang.

Darum würde ich mir niemals ein Vorurteil in eine Richtung bilden. Dafür gibt es wirklich die traurigsten Beispiele auf beiden Seiten einer Partnerschaft.

Wie wichtig ist Treue in einer Beziehung:confused:  ...ich glaube, es kommt wirklich darauf an, ob man sich selbst und seinen Aussagen gegenüber dem Partner, treu bleiben kann.

Wenn man das mit innerer Zufriedenheit von sich behaupten kann, führt man bestimmt eine glückliche Beziehung.

Treue ist wie Liebe, ein Geschenk, also Hingabe und sollte niemals zur Erwartung werden.

Man sagt ja nicht umsonst, wenn Treue Spaß macht, ist es Liebe.

Drum lasst uns Liebe machen und uns gegenseitig treu bleiben:$:wave:

bearbeitet von Gegen-Gift
Textgliederung
Geschrieben

Ich bin treu und erhoffe mir das Selbe von meiner Partnerin und Das hat mit dem Unsinn von katholisch so gar nix am Hut . 

Geschrieben
vor 13 Minuten, schrieb Nitrobär:

Das hat mit dem Unsinn von katholisch so gar nix am Hut . 

Ich hoffe sogar, dass die ihren Gewohnheiten, in Bezug auf Sexualität, nicht mehr allzu lange treu bleiben (dürfen).  :$

Geschrieben

Mir ist Das was Andere zaubern egal , solange se nicht versuchen ihr Ding als das einzig Wahre zu verkaufen . 

Geschrieben
vor 1 Stunde, schrieb Bolero2000:

Das entscheidet doch jeder für sich. 

Wichtig für jeden einzelnen ist doch, dass man mit seinem Handeln leben kann...

Die Frage ging zwar gar nicht an dich.. Aber danke für die Antwort 😉 😉 😉 

Geschrieben

Für uns ist Treue sehr wichtig!
Allerdings bedeutet für uns Treue nicht automatisch Monogamie (letztere leben wir nämlich nicht).
Daher stellt sich bei dem Begriff "Treue" erstmal die Frage was hier genau gemeint ist?
Emotionale Treue?
Oder doch eher körperliche Treue?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden, schrieb Gladiole1:

Wie soll hier noch jemand antworten bei DER Vorverurteilung..?

Die Frage ist völlig neutral formuliert. Dann folgt noch meine ganz persönliche Meinung auf die Frage, welche keine Vorverurteilung darstellt sondern eben meine Sicht auf das Thema. Selbstverständlich kann Deine persönliche Meinung eine komplett andere als meine Meinung sein. Das nennt sich eine kontroverse Diskussion. 

vor 11 Minuten, schrieb Alwed:

Für uns ist Treue sehr wichtig!
Allerdings bedeutet für uns Treue nicht automatisch Monogamie (letztere leben wir nämlich nicht).
Daher stellt sich bei dem Begriff "Treue" erstmal die Frage was hier genau gemeint ist?
Emotionale Treue?
Oder doch eher körperliche Treue?

Ich finde den Begriff in seiner Bedeutung völlig unmissverständlich. Er basiert auf einer klassischen monogamen Beziehung und dem gegenseitigen Versprechen nicht fremdzugehen. Treue wird genau dann gebrochen, wenn min. ein Partner ohne das Wissen und die Billigung des anderen Partners mit mindestens einer weiteren Person intime Kontakte hat. Zusätzlich hat Treue auch etwas damit zu tun sich für den anderen verantwortlich zu fühlen und füreinander einzustehen. Auch in schlechten Zeiten.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Geschrieben
vor 21 Minuten, schrieb GentlemanJo:

Das nennt sich eine kontroverse Diskussion. 

".. Bevor so etwas UNWÜRDIGES passiert.." 

Das nenne ich Vorverurteilung 😉 

Geschrieben

Das ist meine Meinung und keine Vorverurteilung. 

Geschrieben

Meiner Meinung nach ist es das 😉 

Und die lasse ich mir auch nicht nehmen 😉 egal was du noch sagst 😉 😉 😉 

Geschrieben
Ich habe eine ganz eigene Definition von Treue und die körperliche Treue zählt da nicht mit rein. Für mich hat ein offener Umgang, Ehrlichkeit und Fairness eine größere Bedeutung. Aber da spielt wohl meine polyamore Denkweise eine große Rolle. Auch polyamor kann man treu sein (mental).
Geloeschter-Benutzer
Geschrieben

 

vor 8 Stunden, schrieb GentlemanJo:

Ich lese hier immer wieder in verschiedenen Themen ganz unterschiedliche Meinungen zum Thema Treue in einer Beziehung. Manche Menschen gehen regelmäßig fremd und finden nichts dabei, solange es nicht rauskommt. Andere können sich einen solchen Vertrauensbruch gegenüber dem Partner/der Partnerin überhaupt nicht vorstellen. Was ist Eure Meinung dazu?

Wie schon genannt ist es für mich das Einstehen für meine Partnerin. Sie zu unterstützen, gerade in (für sie) "schlechten Zeiten" finde ich fundamental, genau so wie ich mir in persönlichen "Tiefphasen" ihrer Unterstützung sicher sein kann.

vor 6 Stunden, schrieb Bolero2000:

Hinterm Rücken fremd vögeln finde ich zum kotzen...will aber nicht behaupten, dass es nach langer Beziehung, nicht passieren könnte...aber dann sollte darüber gesprochen werden.

Warum sollte man erst darüber reden, wenn es schon passiert ist? Kann man nicht besser im Vorfeld das Gespräch suchen? Oder redet man in Beziehungen nicht über Bedürfnisse? Dann muss das "hinter dem Rücken" mit dem automatisch einhergehenden Vertrauensbruch gar kein Thema sein. Immer gleich mit der Trennungskeule draufhauen wenn es mal nicht so läuft wie man es gern hätte - na ja, die Beziehung scheint es dann ja nicht wert zu sein (als ob Sex der einzige Grund für "monogame" Beziehungen ist :confused:). 

Mein Fazit: Treue kann, muss aber nicht allein auf die sexuelle Ebene bezogen sein.

Habt Spaß :coffee_happy:

Geschrieben
vor 25 Minuten, schrieb Geloeschter-Benutzer:

Warum sollte man erst darüber reden, wenn es schon passiert ist?

Das man erst dann darüber reden soll, habe ich nicht geschrieben! Aber wenn es in einer "eigentlich" monogamen Beziehung irgendwann mal passiert, sollte man meiner Meinung nach darüber reden. 

 

vor 28 Minuten, schrieb Geloeschter-Benutzer:

Kann man nicht besser im Vorfeld das Gespräch suchen?

Klar kann man das....aber manche bevorzugen eine monogame Beziehung und gehen nicht davon aus, dass etwas passieren könnte.

 

vor 30 Minuten, schrieb Geloeschter-Benutzer:

Immer gleich mit der Trennungskeule draufhauen wenn es mal nicht so läuft wie man es gern hätte - na ja, die Beziehung scheint es dann ja nicht wert zu sein (als ob Sex der einzige Grund für "monogame" Beziehungen ist :confused:)

Das hast du aus meinem Kommentar herausgelesen?😳🙄

 

vor 7 Stunden, schrieb Bolero2000:

Hinterm Rücken fremd vögeln finde ich zum kotzen...will aber nicht behaupten, dass es nach langer Beziehung, nicht passieren könnte...aber dann sollte darüber gesprochen werden. Das gleiche gilt meiner Meinung nach auch, wenn einer von beiden kein Interesse mehr am Sex hat.

Hmmm🤔🤷

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