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Nitrobär

Das Ende des Verlangens Fluch oder Segen

Empfohlener Beitrag

Nitrobär
Geschrieben

Das ist zwar eher ein nicht körperliches Thema , weil es um das Denken geht , aber ich denke es passt hier noch am besten rein . 

Ich habe vor längerer zeit eine Dokumentation über einen Mann gesehen , der das Ende seines Verlangens als absolut befreiend geschildert hat .

Mich würde da mal interessieren wie Das andere user / userinnen vom Stand heut aus einschätzen und mit welcher Begründung  . 

Ich bin da noch nicht zu einer endgültigen Meinung gekommen , kann aber den " Befreiungsgedanken " ganz gut nachvollziehen . 

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Cunninlingus
Geschrieben
Du meinst wenn das sexuelle Verlangen nachlässt? Ich stelle mir das ganz interessant vor, da der Geist vermutlich fokusierter und zielgerichteter arbeiten kann, wenn er nicht mehr von karnalen Gelüsten abgelenkt wird. Ohnehin scheint es ja eine exponentiale Kurve Intelligenz/Sex zu geben. Gerade da Verlangen ja fast nach Sucht klingt sollte ein Ende davon eigentlich keine negativen Implikationen haben. Was man nicht begehrt kann man auch nicht vermissen. Oder, um es mit Buddha zu halten: Existenz ist Leiden. Der Grund alles Leidens ist Verlangen.
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Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube dem Mann absolut. Und es ist ja auch logisch: Menschen ohne Verlangen, leben für gewöhnlich besser, freier, glücklicher................

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Beleidigung entfernt
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Cholibri
Geschrieben
Aber wie sollte das denn NICHT der Fall sein? Ein Verlangen zu verspüren ist doch ein Zwang. Und ohne einen solchen zu leben ist doch besser als mit. Grassierende Asexualität wäre gleichwohl das Ende dieser schönen wie enervierenden Community. ;-)
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Nitrobär
Geschrieben

Ich sehe Verlangen nicht als negativ an , es bereichert mein Leben ja auch . 

Einen Zwang verspüre ich da nicht . 

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SinnlicheXXL
Geschrieben

Da wechseljahresbedingt einige Jahre lang meine Libido komplett weg war, kenn ich die Situation gewissermaßen. Es ist zwiespältig: Einerseits macht das unglaublich frei, denn man ist ja viel weniger auf einen anderen Menschen angewiesen. Dann setzt es sehr viel Energien für andere Dinge frei. Ich war jedenfalls nicht unzufrieden in der Situation.

Andererseits kann guter Sex natürlich auch sehr glücklich und zufrieden machen und ist auch sehr gesund

Von daher würde ich sagen, es kommt sehr auf die Situation an: Frisch verliebt oder in einer normalen Beziehung wäre es sehr schwierig, wenn man kein Bedürfnis nach Sex hätte. Aber als Single oder in Beziehung mit einem sexuell inaktiven Partner kann es durchaus befreiend sein, wenn das sexuelle Bedürfnis weg ist.

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SonyboyPB
Geschrieben (bearbeitet)

Ich habe soviel um die Ohren, da denkt man vielleicht beim Duschen an bestimmten Stellen, ach da war doch was.

Die ganzen Brüste hier übersieht man ja schon.

Mir ist schleierhaft, wie hier manche den ganzen Tag an Sex denken!

Dann bin ich wohl kurz davor! :$

bearbeitet von SonyboyPB
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Nitrobär
Geschrieben

@Seelenwanderin

Also ich meine schon explizit sexuelles Verlangen . 

@SonyboyPB

Nö , ich denke Du denkst da ziemlich normal , so ohne Anlaß habe ich auch kein Verlangen und ein simples Bild weckt auch Keins .

fruitpunch
Geschrieben
@Seelenwanderin: gut ausformuliert. Sehe ich auch so. Verlangen ist da um ihm nachzugehen. Das macht das Leben lebenswerter.
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liebhab_er1
Geschrieben
vor 52 Minuten, schrieb Nitrobär:

Ich habe vor längerer zeit eine Dokumentation über einen Mann gesehen , der das Ende seines Verlangens als absolut befreiend geschildert hat .

Mich würde da mal interessieren wie Das andere user / userinnen vom Stand heut aus einschätzen und mit welcher Begründung  .

Ohne diese dokumentation gesehen zu haben, bin ich mir recht sicher, das Dir da ein intelektuelles Mißverständnis unterlaufen ist.

Du beziehst deine Frage auf sexuelles verlangen, wobei wohl der Dokubeitrat möglicherweise eher in die richtung der Antwort von Seelenwanderen gegangen sein wird.

Sexuelles Verlangenist bei einigen Menschen von Natur aus extrem gering oder extrem hoch ausgeprägt. Bei Frauen beschreibt das die Bandbreite zwischen frigiede und nixphoman.

Ich gehe davon aus, das sexuelles Verlangen bei Denen, die eine durchschnittliche Ausprägung mit ins Leben bekommen haben, niemals absolut vergehen wird. Besonders beim Mann wird nur irgend wann das Können abhanden kommen.

Beim Einen früher - beim Anderen später. Im durchschnitt angeblich so mitte 50.

Dieses drückt schon der generationenalte Spruch mancher Männer aus - "nun ist mir das Können genommen - wann wird mir endlich das Wollen genommen?"

Ich bin immer wieder erschrocken, wie wenig Menschen über den Menschen als solches wissen, und einfach mit "Glauben" daher gehen ....

 

Ich schätze die Doku die Du gesehen hast eher so ein wie eine Doku, die fanatische Vegetaria oder andere Extremisten verfast haben. Nur irgend welche möchtegernintellektuellen Spinner, die sich und Ihre Ideologie (zum Zweck der Selbstbeweltigung) unters Volk bringen wollen.

 

Nitrobär
Geschrieben

@liebhab_er1

Ich hab Das schon aufmerksam verfolgt und weiß worum es da ging , dem völligen Abhandenkommen eines sexuellen Verlangens ,

das früher mal ziemlich stark war und die Auswirkung auf die generelle Zufriedenheit . 

IntelligenzFesselt
Geschrieben

Ein Verlangen kann ja auch sein, sich mehr Wissen oder eine Fremdsprache aneignen zu wollen. Wenn man das Verlangen nach gar nichts mehr verspürt, weil einen alles egal ist, würde ich fast sagen, das man da in eine Depression hineingeschlittert ist.

Mir ist sowas leider auch schon passiert. Allerdings: Das sexuelle Verlangen war dennoch da.

märchenPrinz92
Geschrieben
Ich denke das sollte man im Einzelfall genauer betrachten. Hast du einen link zur Doku bzw wo man diese findet? Würde ich mir mal gern ansehen. Zudem sollte man sich die Frage stellen, warum der Mensch dieses Verlangen hat. Sexuelles Verlangen hat ja nicht nur die Ursache der Fortpflanzung......
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Nitrobär
Geschrieben

@märchenPrinz92

Hab ich leider nicht , hab auch schon danach gesucht , aber wohl noch nicht das richtige Stichwort gefunden .

liebhab_er1
Geschrieben (bearbeitet)
Am 5.8.2019 at 00:29, schrieb Nitrobär:

@Seelenwanderin

@SonyboyPB

Nö , ich denke Du denkst da ziemlich normal , so ohne Anlaß habe ich auch kein Verlangen und ein simples Bild weckt auch Keins .

Das stimmt nachdenklich. Von Natur aus wird beim Mann immer mal wieder eine "Versuchserektion" gestartet. Nachts mehrfach.  Auch Du wirst dich womöglich daran erinnern, in Jungen Jahren solches auch mal Tagsüber erlebt zu jhaben - nachts davon auch schon mal wach geworden zu sein. Und immer wider wird auch das eine und andere mal ein gewisses verlangen nach praktiziertem Sex daraus entsanden sein.

 

bearbeitet von MOD-Minu
Off Topic entfernt
Nitrobär
Geschrieben

@liebhab_er1

Solche " Versuchserektionen " haben mal gar nichts mit dem Verlangen am Hut Das hier Thema ist und ja ich bin keine 14 mehr und werde durch irgendwelche Nacktbilder erregt , für mich kein Grund zur Besorgnis . 

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liebhab_er1
Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb Nitrobär:

@liebhab_er1

Ich hab Das schon aufmerksam verfolgt und weiß worum es da ging , dem völligen Abhandenkommen eines sexuellen Verlangens ,

das früher mal ziemlich stark war und die Auswirkung auf die generelle Zufriedenheit . 

Gut - wenn dem So ist, dan wird in der Doku Unterschlagen, was ich gerade versucht habe, an Sachzusammenhängen auf zu zeigen.

Ich selber habe mich mit Zunmahme meiner Krankheit COPD damit befasst. COPD betrifft nur die Lunge. Hat aber am Ende in mancherlei Hinsicht auch Zusammenhänge mit Gewebestrukturen - Botenstoffen und und und.

Nur darüber bin ich dazu gekommen, das PDE 5 Hemmer die eigentlich als Herzkreislaufmedikament eingeführt - zu Medikamenten gegen erektive Disfunktion angewendet wurden. ich kann nun damit Folgeerscheinungen Meines Krankheitsbildes deutlichst reduzieren. Natürlich wird davon auch bei mir die Erektionsfehogkeit positiv beeinflußt und damit ein Sexuelles verlangen zumindest positiv unterstützt.

Nitrobär
Geschrieben

Der Mann war in keiner Weise krank . 

fruitpunch
Geschrieben
vor 3 Minuten, schrieb Nitrobär:

@liebhab_er1

Solche " Versuchserektionen " haben mal gar nichts mit dem Verlangen am Hut Das hier Thema ist und ja ich bin keine 14 mehr und werde durch irgendwelche Nacktbilder erregt , für mich kein Grund zur Besorgnis . 

Vollkommen richtig. Schwachsinn, dass es von Liebhab_er1 als schon krank bezeichnet und dargestellt wird. 

Ohne einen zwischenmenschlichen Bezug zu einer Frau hab ich auch kein Verlangen. Erst wenn es gefunkt hat, und dann ist nach wie vor so, dass meine Libido und das Verlangen extrem hoch und viel ist. 

 

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liebhab_er1
Geschrieben
vor 5 Minuten, schrieb Nitrobär:

@liebhab_er1

Solche " Versuchserektionen " haben mal gar nichts mit dem Verlangen am Hut Das hier Thema ist und ja ich bin keine 14 mehr und werde durch irgendwelche Nacktbilder erregt , für mich kein Grund zur Besorgnis . 

Mir ging es nicht um iorgend wleche Besorgnis, sondern darum, Sachzusammenhänge auf zu zeigen, die eben mit zum Thema gehöhren, die in deiner "DOKU" einfach ausgeblendet wurden.

Du mußt auch nicht annehmen, ich wollte irgend welche Potenz von irgend Jemandem in Frage stellen. Bei solchen Reaktionen kommt mir schnell der Gedanke, das die Fragestellung am Ende doch nicht wirklich von Interesse des Fragenden ist, sondern anderes Ansinnen damit verfolgt wird. DAS widerum würde mein aufrichtiges Befassen mit deiner Frage dann doch kontakarieren.

märchenPrinz92
Geschrieben
@Nitrobär Schade.....wäre interessant gewesen. Naja, die Frage ist halt welchen Ausgangspunkt hatte dieser Mann. Wenn man beispielsweise übertrieben nymphoman ist und einem das selbst starke Probleme bereitet, dann ist diese Befreiung davon nur nachvollziehbar. Passiert diese jedoch aus einer starken Verbitterung oder einem nicht verarbeiteten Trauma heraus, ist es kritisch zu sehen. In diesem Falle kann es dazu kommen dass man sich selbst spaltet, oder man könnte es mit anderen Worten als selbstbestragung bezeichnen welche eben aus der Resignation heraus entsteht eben gerade diesem Verlangen nicht nachkommen zu können. Im Grunde genommen machen sich die wenigsten Gedanken darüber was beim Sex eigentlich passiert, das es lebenserhaltende grundbedürfnisse stillt usw. Diese sich selbst zu nehmen oder zu verleugnen wird früher oder später Reaktionen zeigen...
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Devotin9
Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Minuten, schrieb fruitpunch:

Ohne einen zwischenmenschlichen Bezug zu einer Frau hab ich auch kein Verlangen. Erst wenn es gefunkt hat, und dann ist nach wie vor so, dass meine Libido und das Verlangen extrem hoch und viel ist. 

 

Interessant, das zu lesen.

Solche Äußerungen habe ich oft von Frauen gehört, wozu ich selber wohl gehöre.

Ich bin meist "libidotechnisch" ganz ruhig, aber sobald es zu einem Kontakt kommt, bei dem mir eine Person besonders gefällt, erreicht meine Libido Extremwerte.

Dass es manchen Männern genau so geht, hätte ich echt nicht gedacht, da man sagt, Männer denken ständig an Sex xD

 

Zur Frage: Solche Phasen des Nichtverlangens empfinde ich großartig, da ich mental and physisch leistungsfähiger werde.

bearbeitet von Devotin9
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Nitrobär
Geschrieben

@märchenPrinz92

Es war ein " schleichender " Prozeß und der Mann war nicht in einer Beziehung , also in dieser Hinsicht dann auch problemfrei .

Marie-Anne
Geschrieben

Sex wird sowieso total überbewertet.

Und da ich demisexuell bin, fällt das Verlangen nach Sex, ohne echte "Gefühle" für einen Mann, bei mir sowieso schon immer komplett weg.

Sprich keine Schmetterlinge im Bauch, auch kein Verlangen nach Sex.

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