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Kismet60

Fetisch oder doch "nur" eine Vorliebe?

Empfohlener Beitrag

michael31515
Geschrieben
mir egal - Fetisch bleibt Herz, Hirn und Verstand
Geschrieben

Wie du richtig sagst, würde ich mich in meiner Sexualität eingeschränkt fühlen, wenn es einen besonderen Auslöser geben müsste, um Lust zu empfinden.

Ich bevorzuge da mein breit gefächertes Spektrum...

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Geschrieben
Einschränkungen existieren nur im Kopf... wer mit Vorurteilen an Sex heran geht, schränkt sich doch erst ein. Und jeder hat Vorlieben und Abneigungen. Ein Fetisch ist eine reine Kopfsache, wenn sie ausgelebt werden kann, bereichert es den Sex und nimmt ihm nichts weg, denn der Sex ist damit ja nicht auf die eine Sache eingeschränkt. Sie kommt nur noch bereichernd hinzu.
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v1980er
Geschrieben
Vorliebe ist etwas, was man gerne macht, Fetisch ist etwas, was man zwingend braucht, um überhaupt Lust zu empfinden. Könnte mir schon vorstellen, dass das sehr belastend sein kann für Betroffene. Der einzige Fetisch, den ich habe sind Frauen 😀
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Geschrieben
Servicepost: Dazu gibt es einen Wikipediaeintrag mit hinreichend Informationen. 🤷‍♂️
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Gutdrauf_NRW
Geschrieben
wieso Einschränkung....? Ich hab den Fetisch, auf z. B. grüne Augen (oder blau, grau oder braun) stehen, aber beim Sex hat das Gegenüber (oder Hintermann) die Augen eher mal zu ;-))))) dann begnüge ich mich mit dem anderen Fetisch, seinem "Körper", weil ich den fühle/spüre.... oder den 3Tage Bart... oder oder fällt mir total viel ein da kann man sogar neues Fetisch entdecken....
DickeElfeBln
Geschrieben

Ich hab nen Maenner Fetisch, ich koennte auf Dauer nicht ohne 

Keine Ahnung, ob ich nen Fetisch hab, hab ich mich noch nie mit befasst.... 

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Rubensliebhaber76
Geschrieben
würde Fetisch nicht als einschränkung sehen sondern eher als " erweiterung"
Myraja
Geschrieben

Ich habe manche Vorlieben die im Bereich Fetisch (laut Poppen-Forum) eingeordnet werden. Eine Einschränkung, im Sinne von ohne diese Vorlieben kann ich keine sexuelle Lust erleben, habe ich allerdings nicht.

Ich bin auf meine Vorlieben ziemlich fixiert und würde mit mir diesbezüglich nicht handeln lassen, das heisst Mann passt zu mir oder halt nicht, Kompromisse auf der sexuellen Ebene taugen für mich nichts, dabei würde ich lustlos werden.

6foot7
Geschrieben
Spannendes Thema! Ich teile die Meinung von Kismet. Ein Fetisch denke ich, bezieht sich auf einen kleinen Kreis und speziellen Vorlieben die man vielleicht unbedingt und sogar bedingungslos ausleben möchte.
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Aufematratze
Geschrieben
Für mich bedeutet Fetisch eine ausgefallene Variante im, oder als, Spiel die zur Befriedigung führt. Und sei es nur der Zweck, eine Befriedigung im Kopf zu erlangen. Also kein Einschränkungen, sondern eher eine Bereicherung.
Transhure
Geschrieben
Fetisch als Einschränkung = völliger Blödssinn . Es ist für die meisten einfach nur eine erotische Ergänzung . Und eine Sache als Fetisch zu bezeichnen ist auch zu mind. 90% einfach nur falsch .
v1980er
Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Aufematratze:

Also kein Einschränkungen, sondern eher eine Bereicherung. 

Nicht zwingend, ich wüsste jetzt nicht, wie z. B. ein Gummianzug die Sexualität merklich verbessern sollte...

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normal301
Geschrieben
Der Begriff Fetisch kommt aus dem Portugiesischen, vom Wort „feitico“, was Zauber oder Zaubermittel bedeutet. Bei Naturvölkern gelten als Fetische bestimmte Objekte, denen die Menschen Zauberkräfte zuschreiben – das hat mit Sex noch nichts zu tun. Im 19. Jahrhundert wurde erstmals ein erotischer Kontext hergestellt, und zwar von dem französischen Psychologen Alfred Binet, der den Begriff erstmals anwandte, um sexuelle Fixierungen auf Objekte zu erklären. Im Zuge der sexuellen Revolution hat sich das Wort Fetischismus als Bezeichnung und Szenebegriff für eine Vielzahl sexueller Spielarten etabliert, umgangssprachlich wird häufig jede sexuelle Fixierung auf ein einzelnes Objekt oder eine spezifische Sexualpraktik Fetischismus genannt.Das Wort Fetisch ist inzwischen aber extrem verwässert. Da kann ein Fetisch im extremsten (verwässerten) Fall plötzlich irgendwie alles sein, das man mag. Da wird jedes Interesse oder Hobby zu einem Fetisch. Eine "typische" Frau, die eben viele Schuhe hat, hat dann einen Schuh-Fetisch. Und Menschen, die gerne reiten plötzlich einen Pferde-Fetisch. Das ist vielleicht vergleichbar mit dem Wort "geil", das ja eigentlich eine sexuelle Erregung meint. Trotzdem ist es schon längst üblich zu sowas zu sagen wie "Wir haben heute echt geiles Wetter". Allerdings haben die Jugendlichen heutzutage meist überhaupt keinen Plan wovon sie da reden und es wird sich zu einer 98% Wahrscheinlichkeit nicht um einen tatsächlichen Fetisch gehandelt haben.
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DerBelafonte
Geschrieben

Das Entscheidende ist das man nicht aneinander vorbei redet, was beim Thema Fetisch ganz offensichtlich der Fall ist. Der Begriff Fetisch wird heute unterschiedlich verwendet oft genug einfach für "Vorliebe".

Bevor also nicht klar ist was man selbst darunter versteht, macht es keinen Sinn eine Aussage zu treffen wie man nun zu "Fetischen" steht. Von daher halte ich das Thema für eine Forumsdiskussion sehr ungeeignet, da jeder mit seiner eigenen Definition daher kommt - und davon ausgehend dem nächsten widerspricht. 

 

Wenn Fetisch für einen bedeutet, dass man nur noch heiß wird wenn man gerade an Füßen leckt - ja das ist es für den betroffenen eine heftige Einschränkung und ggf. ein sinnvoller Anlass für ein Gespräch mit einem Sexualtherapeuten.

Wenn Fetisch für einen bedeutet, dass man es ab und an ganz geil findet auch an Füßen zu lecken - kein Thema, soll jeder machen wie er will.

Anubis05
Geschrieben
Ich glaube auch nicht, das man ein Fetisch als Einschränkung sehen sollte. Wenn Andere den Fetisch nicht anerkennen oder gar als unnatürlich bezeichnen, liegt das wohl mehr an der Intolleranz des Anderen. Vielleicht kann man sagen, das ein Fetisch eine stärkere Ausprägung einer Vorliebe ist. Ergo, man versucht diese Vorliebe stärker auszuleben und macht es zu seinem Fetisch.
Aufematratze
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Minuten, schrieb v1980er:

Nicht zwingend, ich wüsste jetzt nicht, wie z. B. ein Gummianzug die Sexualität merklich verbessern sollte...

Das ist es ja du weißt es nicht, der der diesen Fetisch hat, weiß es aber sehr wohl. Darum trägt er den Gummianzug. Es ist neben, bzw. zu der normalen Befriedigung, nochmal ein extra Kick... 

bearbeitet von Aufematratze
Fetisch-devot
Geschrieben (bearbeitet)

Nun, da ich den "Fetisch" schon im Nickname habe, komme ich ja fast nicht umhin, hier zu antworten :)

Zunächst fällt auf, das der Begriff "Fetisch" teilweise recht inflationär gebraucht wird und meistens in der übertragenen Bedeutung einer "Vorliebe" verwendet wird.

An sich betrachtet man hier eine sexuelle Erregung bzw Anziehung durch Körperteile oder Kleidungsstücke/Materialien, welche nicht primär der Sexualität im Sinne der Fortpflanzung dienen. Die klinische Diagnostik der Paraphilie/ des Partialismus möchte ich an dieser Stelle aus Zeit- und Platzgründen aussparen, das können Fachlexika und Nachschlagewerke sicher besser erklären als ich :)

Aber noch ein Wort zur gefühlten oder tatsächlichen Einschränkung der Sexualität durch einen Fetisch. Es kommt doch sehr auf den Grad der Empfindung an.

Geht es so weit, das eine Sexualität überhaupt nicht mehr ohne entsprechende Stimulanz möglich ist, wäre womöglich eine entsprechende Therapie anzuraten, sofern der/ die Betroffene darunter leidet.

Stellt der Fetisch dagegen lediglich einen Teil der Sexualität dar, der sein kann aber nicht muss, sehe ich diesen eher als eine Erweiterung an. Inwieweit es dann "nur" eine Vorliebe ist, darüber kann man sicher trefflich diskutieren. Für meinen Teil fasse ich alles "nicht-alltägliche", das aber in entsprechenden Clubs zum "Dresscode" gehört, durchaus als Fetisch auf :)

 

bearbeitet von Fetisch-devot
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devotinHH
Geschrieben (bearbeitet)

Für mich ist der Begriff negativ vorbelegt. EinenFetisch verstehe ich als extreme bis krankhafte Erweiterung einer Vorliebe.Wenn es "ohne" nicht mehr geht ist es ein Fetisch. Bei poppen wird der Begriff eher "weichgespült" gebraucht.

bearbeitet von devotinHH
  • Gefällt mir 2
jaybob70
Geschrieben
vor 59 Minuten, schrieb Kismet60:

Etwa jeder sechste Mensch soll einen der ca. 549 bekannten Fetische haben.

Ich finde die Aussage „ca. 549“ witzig....

 

Ich hab einen Fetisch für Wortspiele und Wortungereimtheiten....

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SpermadeiTürauf
Geschrieben (bearbeitet)
vor 34 Minuten, schrieb BerlinerMaedchen:

Wenn ich nicht mehr ohne kann, nicht mehr ohne erregt werde...dann wird eine Vorliebe zu einem Fetisch..für MICH.

Sehr treffende Definition. Witzig ist ja beispielsweise, wenn man sagt, dass man(n) sich durchaus für schöne Frauenfüße begeistern kann, wird man oft sofort in die Fußfetischistenecke gestellt. Schwärmt man hingegen von Titten, Arsch und Beinen ist das hingegen nicht der Fall, da ganz was anderes 😉😂

bearbeitet von SpermadeiTürauf
Fetisch-devot
Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb SpermadeiTürauf:

Sehr treffende Definition. Witzig ist ja beispielsweise, dass wenn man sagt, dass man(n) sich durchaus für schöne Frauenfüße begeistern kann, wird man oft sofort in die Fußfetischistenecke gestellt. Schwärmt man hingegen von Titten, Arsch und Beinen ist das hingegen nicht der Fall, da ganz was anderes 😉😂

Richtig, weil Brüste, Po und Beine (hier wenigstens graduell) primäre Merkmale sind, die eine sexuelle Anziehung vermitteln sollen bzw die von der breiten Masse als anziehend empfunden werden.

Bei den Füßen ist dies nicht der Fall, wodurch hier eine weitaus stärkere Assoziation mit dem Bereich "Fetisch" aufkommt. Ob das nun immer gerechtfertigt ist oder nicht ist natürlich noch einmal eine andere Frage :)

 

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spannend69
Geschrieben

Es gibt sowohl therapeutisch als auch umgangssprachlich verschiedene Verwendungen des Begriffs, die zum Teil stark voneinander abweichen und sich vor allem durch die Frage unterscheiden, ob der sexuelle Fetischismus eine mit anderen Vorlieben gleichberechtigte sexuelle Präferenz ist oder es sich grundsätzlich um eine behandlungsbedürftige Störung des Sexualverhaltens, eine Paraphilie, handelt... sagt wiki...

Meine persönliche Definition unterstellt dem Fetisch ein gewisses Suchtverhalten. Fehlt dieses ist es lediglich eine bereichernde Vorliebe.

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