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Sexualität. Mit einem Rollstuhlfahrer. Von Geburt an gelähmt.


speedroller

Empfohlener Beitrag

vor 50 Minuten, schrieb Baggermax:

Auch Menschen mit Beeinträchtigung haben ein Recht auch liebe, Sex und Zärtlichkeit

In welchem Gesetzbuch steht das geschrieben? :confused:

@speedroller
Du bist 55 Jahre alt und stellst weiblichen Userinnen diese Fragen?
Ich gehe darauf auch gerne noch ein.
Vorher würde ich Dich gerne folgendes fragen:
Wie bist Du denn bisher mit der Thematik umgegangen?
Bist Du noch Jungfrau?

(bearbeitet)

@Baggermax

Das „Auch“ … zu Anfang Deines Kommentares finde ich absolut diskriminierend!!!

Ist Dir das bewusst? 

Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung, Sexualität, etc…. ein Recht darauf hat niemand!

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor einer Stunde, schrieb Baggermax:

Auch Menschen mit Beeinträchtigung haben ein Recht auch liebe, Sex und Zärtlichkeit

Ein Recht? Echt jetzt?🙄🤦‍♀️

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb L-lucky:

In welchem Gesetzbuch steht das geschrieben? :confused:

In keinem!

Ein Recht darauf hat niemand!

bearbeitet von Gelöschter Benutzer

Mein erster Gedanke...klar traue ich mir das zu...wenn ich denn jemanden kennenlernen würde und es funkt, dann will man sich ja auch näher kommen. Reden hilft ja bekanntlich. In dem Fall ist es ganz dringend erforderlich :-) Dann macht man gemeinsam das Beste draus.
Mich interessiert allerdings auch wie deine bisherigen Erfahrungen sind.

vor 3 Minuten, schrieb Supernova_69:

In keinem!

Ein Recht darauf hat niemand!

:clapping:.. deswegen hab ich ihn das gefragt! ;)

Ich danke Ihnen. Dass sie auf dieses Thema. Eingehen wollen. (um ihre Frage zu beantworten. Ich bin keine Jungfrau mehr. Ich habe schon. Sexualität. Ausgeübt.

Und um deine Frage zu beantworten:
Ich würde es mir zutrauen, aber ich würde es nicht wollen.
Da bin ich nunmal ganz ehrlich.

Ich hab da grundsätzlich keine Probleme mit.
Mir kommt es auch nicht auf die Behinderung an, sondern wie der Mensch damit umgeht. Jemand, der (muss ich leider so sagen) gerne Mitleid empfängt, ist nichts für mich, da ich ja kein Mitleid geben will, sondern (im besten Fall) Liebe.
Mein Exmann ist behindert und ich hatte vorher auch schon Partner mit verschiedenen Einschränkungen, alle ohne Mimimi... Die Beziehungen sind dann aus anderen Gründen auseinander gegangen, die Behinderungen/Einschränkungen waren nie der Grund.

Ich hab aber sowieso grundsätzlich keine Probleme mit Leuten "die anders sind", also ja auch bei Freundschaften oder als Arbeitskollegen nicht. Ich hab schon früh viel Kontakt gehabt, deswegen ist sowas für mich "normal" und ich hab deswegen wohl weniger Berührungsängste...

Und bevor jemand auf die Idee eines entsprechenden Kommentars kommt: nein, ich vögel die nicht aus Mitleid, sondern weil mir das Aussehen/der Charakter/die Einstellung/das Auftreten.... gefällt

Gerade eben, schrieb Soulwhisper:

Eher nicht.
Ich arbeite in einem sozialen Bereich, ich versetze Berge um Wünsche zu erfüllen und würde gegen Dämonen kämpfen um 'meine Schäfchen' zu beschützen.
Aber beim Sex möchte ich mir nichts zutrauen müssen und nur Grenzen einhalten und keine Hilfestellung geben müssen und mich auch einfach mal nur mal vögeln lassen.
🤷🏼‍♀️

Du sprichst mir aus der Seele...
Das Gleiche bei mir...

@LischenMüller

Das Missverständnis entsteht oft nur im Sprachgebrauch: Niemand kann von einer anderen Person Sex einfordern, weil das die sexuelle Selbstbestimmung der Gegenseite verletzen würde. Aber du hast absolut recht: Der Staat, die Gesellschaft und die Institutionen sind in der Pflicht, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass Menschen mit Behinderung ihre Sexualität ungehindert und selbstbestimmt ausleben können – genau wie alle anderen auch. Allerdings sind wir da in der Realität weit entfernt davon, aber das ist ein anderes Thema.

vor 16 Minuten, schrieb Ywo:

Ein Recht? Echt jetzt?🙄🤦‍♀️

Ich finde das „auch“ viel schockierender 

Vor 2 Minuten , schrieb Invisible_Man:

@LischenMüller

Das Missverständnis entsteht oft nur im Sprachgebrauch: Niemand kann von einer anderen Person Sex einfordern, weil das die sexuelle Selbstbestimmung der Gegenseite verletzen würde. Aber du hast absolut recht: Der Staat, die Gesellschaft und die Institutionen sind in der Pflicht, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass Menschen mit Behinderung ihre Sexualität ungehindert und selbstbestimmt ausleben können – genau wie alle anderen auch. Allerdings sind wir da in der Realität weit entfernt davon, aber das ist ein anderes Thema.

Mir gings jetzt nur darum, dass sich das einige auch mal vor Augen führen und nicht gleich auf den Kommentator losgehen...
Natürlich kann man es anders schreiben...aber wo er nunmal Recht hat...🤷‍♀️

Vor 9 Minuten , schrieb LieschenMüller:

Nur mal so am Rande,weil sich über das Wort "Recht" so aufgeregt wird.
Hab ich mal im Zuge meiner Ausbildung gelernt:
‼️Ja, Menschen mit Behinderung haben absolut das Recht auf Liebe und Sexualität. Das ist rechtlich sogar sehr klar geregelt.Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Partnerschaft stützt sich vor allem auf drei wichtige Säulen:Das Grundgesetz (Artikel 2 & 3 GG): Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt das Recht jedes Menschen, seine Sexualität und Beziehungen frei und selbstbestimmt zu leben. Zudem verbietet das Grundgesetz jede Diskriminierung aufgrund einer Behinderung.Die UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 23 UN-BRK): Dieses internationale Gesetz (das auch in Deutschland gilt) fordert ausdrücklich, dass Menschen mit Behinderung das Recht haben, Beziehungen einzugehen, zu heiraten und eine Familie zu gründen – genau wie jeder andere Mensch auch.Das Bundesteilhabegesetz (SGB IX): Es sichert das Recht auf soziale Teilhabe und das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht. Einrichtungen und Betreuungspersonen müssen die Privatsphäre der Betroffenen respektieren und dürfen Beziehungen oder intime Kontakte nicht einfach verbieten.Kurz gesagt: Die Gesetze schützen die sexuelle Selbstbestimmung als grundlegendes Menschenrecht, das für alle Menschen gleichermaßen gilt.‼️

Das heißt jetzt aber nicht, dass Menschen mit Behinderung den Staat oder sonst wen verklagen könnten um Ses zu bekommen. Es bedeutet, dass ihnen nicht verboten werden darf Sex zu haben.

Anonymes-Mitglied-2
vor 7 Minuten, schrieb LieschenMüller:

Nur mal so am Rande,weil sich über das Wort "Recht" so aufgeregt wird.
Hab ich mal im Zuge meiner Ausbildung gelernt:
‼️Ja, Menschen mit Behinderung haben absolut das Recht auf Liebe und Sexualität. Das ist rechtlich sogar sehr klar geregelt.Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Partnerschaft stützt sich vor allem auf drei wichtige Säulen:Das Grundgesetz (Artikel 2 & 3 GG): Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt das Recht jedes Menschen, seine Sexualität und Beziehungen frei und selbstbestimmt zu leben. Zudem verbietet das Grundgesetz jede Diskriminierung aufgrund einer Behinderung.Die UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 23 UN-BRK): Dieses internationale Gesetz (das auch in Deutschland gilt) fordert ausdrücklich, dass Menschen mit Behinderung das Recht haben, Beziehungen einzugehen, zu heiraten und eine Familie zu gründen – genau wie jeder andere Mensch auch.Das Bundesteilhabegesetz (SGB IX): Es sichert das Recht auf soziale Teilhabe und das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht. Einrichtungen und Betreuungspersonen müssen die Privatsphäre der Betroffenen respektieren und dürfen Beziehungen oder intime Kontakte nicht einfach verbieten.Kurz gesagt: Die Gesetze schützen die sexuelle Selbstbestimmung als grundlegendes Menschenrecht, das für alle Menschen gleichermaßen gilt.‼️

Sie haben natürlich das Recht, Liebe und Sexualität zu erfahren - wenn sie einen geeigneten Partner dafür finden. Sie haben keinen Anspruch darauf, dass das Leben oder die Gesellschaft ihnen einen solchen bereitstellt.

Offener Umgang mit der Thematik ist in jedem Fall besser, als Dinge zu verschweigen oder garnicht anzusprechen.

Für mich persönlich ist es nicht vorstellbar mit einem eingeschränkten Menschen intim zu sein. Es sind meine eigenen Grenzen, die ich da nicht überschreiten wollen würde und hat nichts mit dem Gegenüber zu tun.
Es gibt eine, nicht gerade kleine, Community, die den Fetisch hat, Sex mit Menschen mit Einschränkung zu wollen, da bin ich mir aber moralisch wie ethisch nicht sicher, ob ein solch spezieller Fetisch dann wirklich respektvoll agiert oder doch eher, nur zum Eigennutz, “Behinderte” objektifiziert werden
Ich persönlich will keinerlei Sex außerhalb der Beziehung mit meinem Mann haben, insofern mit keinem anderen Menschen.
Wenn es Dir, @@speedroller, nbsp;ausschließlich um Sex geht und nicht noch andere Erwartungen bei Dir dahinter stehen im Verborgenen, dann würde ich Dir andere Plattformen empfehlen, wo Du wahrscheinlich auf respektvollere Angebote treffen würdest als hier.
Viel Erfolg

Vor 12 Minuten , schrieb LieschenMüller:

Nur mal so am Rande,weil sich über das Wort "Recht" so aufgeregt wird.
Hab ich mal im Zuge meiner Ausbildung gelernt:
‼️Ja, Menschen mit Behinderung haben absolut das Recht auf Liebe und Sexualität. Das ist rechtlich sogar sehr klar geregelt.Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Partnerschaft stützt sich vor allem auf drei wichtige Säulen:Das Grundgesetz (Artikel 2 & 3 GG): Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt das Recht jedes Menschen, seine Sexualität und Beziehungen frei und selbstbestimmt zu leben. Zudem verbietet das Grundgesetz jede Diskriminierung aufgrund einer Behinderung.Die UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 23 UN-BRK): Dieses internationale Gesetz (das auch in Deutschland gilt) fordert ausdrücklich, dass Menschen mit Behinderung das Recht haben, Beziehungen einzugehen, zu heiraten und eine Familie zu gründen – genau wie jeder andere Mensch auch.Das Bundesteilhabegesetz (SGB IX): Es sichert das Recht auf soziale Teilhabe und das sogenannte Wunsch- und Wahlrecht. Einrichtungen und Betreuungspersonen müssen die Privatsphäre der Betroffenen respektieren und dürfen Beziehungen oder intime Kontakte nicht einfach verbieten.Kurz gesagt: Die Gesetze schützen die sexuelle Selbstbestimmung als grundlegendes Menschenrecht, das für alle Menschen gleichermaßen gilt.‼️

Man sollte in diesem Fall vielleicht nicht KI bemühen, sondern den gesunden Menschenverstand einsetzen.
All diese „Rechte“ bestehen aber sie sind nicht einklagbar und somit irgendwie obsolet.

Vor 3 Minuten , schrieb dingens09:

Das heißt jetzt aber nicht, dass Menschen mit Behinderung den Staat oder sonst wen verklagen könnten um Ses zu bekommen. Es bedeutet, dass ihnen nicht verboten werden darf Sex zu haben.

😁kannste alles fein googeln...

vor 4 Stunden, schrieb speedroller:

Ich habe mal eine Frage. An die weibliche. Community. Wer würde sich zutrauen? Mit einem behinderten Menschen. Sexualität zu haben.? Es geht dabei. Um mich selbst. Ich bin seit meiner Geburt. Gelähmt. Welche Frau mit. Etwas mehr Gewicht. Würde sich das Zutrauen? Ist nur eine Frage. Und bevor. Fragen kommen. Wegen der Grammatik. Dieser Text. Ist mit einem Sprachprogramm. Geschrieben. So fällt mir das sprechen. Und das schreiben? Etwas leichter. Würde mich über antworten. Besonders aus der weiblichen Community. Freund. Bitte keine Demütigung. Oder Beleidigung. Ich stelle diese Frage. Nur mal in den Raum.

Die wichtige Frage steht doch noch im Raum, um welche Art Sexualität und Möglichkeiten dir eine Partnerin oder Frau helfen könnten?

Da du nach Sexualität fragst, scheint in dem Gebiet zwischen deinen Beinen noch alles zu funktionieren, oder!?

Gerade eben, schrieb Anonymes-Mitglied-2:

Sie haben natürlich das Recht, Liebe und Sexualität zu erfahren - wenn sie einen geeigneten Partner dafür finden. Sie haben keinen Anspruch darauf, dass das Leben oder die Gesellschaft ihnen einen solchen bereitstellt.

OK, Du schaust anders auf den Begriff als ich. 
Was nützt einem denn dieses Recht, wenn man nicht dazu kommt und ein Gegenüber benötig um das Recht zu erlangen? 
Das ist für mich vollkommen unlogisch, in dem Kontext in dem Du es nutzt, gebe ich Dir sehr gerne Recht. 
Gut das Du es anführst.

 

Vor 1 Minute , schrieb alice666:

Man sollte in diesem Fall vielleicht nicht KI bemühen, sondern den gesunden Menschenverstand einsetzen.
All diese „Rechte“ bestehen aber sie sind nicht einklagbar und somit irgendwie obsolet.

Wenn du meine Ausbildung als Ki bezeichnen willst,bitte...
Es ist lediglich eine Zusammenfassung 😂..
Und es geht nicht ums Verklagen etc...
Es ging mir um das Wörtchen "Recht" .

Dieses Forum hat eine Suchfunktion, damit hättest Du viele Antworten bereits finden können, da die Frage regelmäßig gestellt wird.
Und es wäre auch schön gewesen, die Hintergründe der Frage zu erfahren.
Jeder Mensch darf frei entscheiden, mit wem er sich treffen möchte und Sex haben möchte. Daraus darf weder eine Verpflichtung kreiert werden, noch irgendwelche Arten von Diskriminierungs-Gedanken. Leider schwingt sowas bei diesen Fragen immer mal wieder mit. Gut zu erkennen an Aussagen wie "...haben ein Recht auf..." Daher wäre es einfach interessant gewesen, warum Du diese Frage stellst. Denn die Antworten helfen Dir ja nicht wirklich weiter.

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