Jump to content

Sexualität mit einem/einer Behinderten


bi****

Empfohlener Beitrag

Keine Ahnung. Habe ich mir noch nie überlegt. Ich denke eher nicht, daß ich das kann. So grundsätzlich hätte ich einfach zuviele Bedenken. Aber ich sag mal trotzdem, das es vor allem auf den Menschen ankommt. Ich würde mich definitiv entscheiden, wenn es wirklich soweit kommt. Ich suche es jedenfalls nicht.

Anonymes-Mitglied-1
vor 18 Minuten, schrieb Cyrano69:

Ist Ihnen eigentlich bekannt, das die meisten Behinderungen erst im Lauf des Lebens erstehen. Wir haben eine knapp zehn prozentige Chance eine Behinderung zu bekommen. Falls es ihnen auch passieren sollte, dann sollten Sie schauen, das schon vorher genug geflickt zu haben.Ich habe selten so einen ignoranten Kommentar gelesen. Es gibt genug alte Menschen, die auch noch Sex haben wollen und dazu körperlich in der Lage wären, nur die Situation in den Heimen lässt das meistens nicht zu.

Mag alles stimmen. Ich stelle trotzdem die Frage, seit wann man Sex bei Bedürftigkeit bekommt. Man muss keine Behinderung haben, um ohne oder mit wenig Sex leben zu müssen. 

Weiß nicht, worauf die Frage generell abzielt. 

Natürlich können Menschen mit Behinderungen Sex haben. Höchstwahrscheinlich mit Menschen, zu denen sie bereits eine stärkere Bindung besteht. Wen will man sich aber angeln, wenn man sich mit einer Behinderung auf einer Online-Dating-Plattform anmeldet und auf Sex hofft? Glaubt man, hier auf Menschen mit Tiefgang zu treffen? 

Hier gilt: Die Attraktivsten zuerst und am meisten. - Dann kommt die Resterampe. 

Wo fängt denn Behinderung an???

Amputierter Finger? Vllt
Steisfes Knie?
Fehlender Arm? Sicher


Da der Alltag vor niemanden halt macht, braucht s der Spass auch nicht. Oder?

Anonymes-Mitglied-1

Eigentlich genügt schon eine Glatze, um abgelehnt zu werden...

Schwerhörigkeit ist mit Sicherheit etwas anderes als Down-Syndrom.....

(bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Ich denke dabei eher an Mitleid.

Das finde ich ziemlich bemitleidenswert 

vor 46 Minuten, schrieb 2_Meter_Typ:

Schwerhörigkeit ist mit Sicherheit etwas anderes als Down-Syndrom.....

Dein Scharfsinn betört mich immer wieder aufs Neue 

Aktuell kann ich mir das gar nicht vorstellen. Ich bin zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder komplett unabhängig, Kind alleine großgezogen, Haus gebaut, immer Vollzeit berufstätig im Schichtdienst, Hund tot, Kater tot, Meerschweinchen tot… zum ersten Mal hab ich nur noch nach mir zu schauen und kann tun und lassen, was ich will.

Ne Brille lasse ich gelten, trage selber eine, hab GdB 50 bin also selber „schwerbehindert“ … 

Das reicht mir aktuell… ich möchte niemanden an meiner Seite, den ich pflegen oder für den ich mich in hohem Maße verantwortlich fühlen würde. 
Also, klare Antwort: Nein ich möchte kein Date dieser Art 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 8 Stunden, schrieb bigdream278:

Wie denkt ihr darüber? Denkt ihr das ihr als z.b. nicht Nichtbehinderte mit einem/einer Behinderten euch verabreden könntet? Und das daraus auch ein sehr intimes Treffen werden kann? Oder sagt ihr absolut No-Go

Kommt auf die Art der Einschränkung (physisch oder psychisch) an.

Generell sehe ich erstmal den Menschen. Alles andere wird man sehen.

vor 2 Stunden, schrieb Wifesharing-Forever:

Vielleicht weil dieser Mann nicht meine Kriterien oder Ansprüche erfüllen kann die ich von einem Sexpartner erwarte ;)

😅 Nicht sofort an Stephen Hawking denken😂......Was isr mit.....🤔....Voll ausgebildeter Diphallie💁‍♂️...😅

Für alle gilt: Sex nur bei mir. Dafür muss der Mann ein Auto haben und ohne Hilfe in den ersten Stock kommen. Da gibt es keine Ausnahmen. Wer psychisches Gepäck hat, ist ebenso raus wie jemand, der körperlich eingeschränkt ist.

Rein hypothetisch. Nein. Ich finde einen offenen und freundlichen Umgang miteinander extrem wichtig, aber für eine Beziehung oder Intimität würde ich mich mit jemandem mit den gleichen körperlichen oder mentalen Voraussetzungen einlassen. Es kommt zwar drauf an um welche Behinderung es geht, aber grundsätzlich nein.

NoGo, weil mit unserem Lebensstil nicht vereinbar.
Sichtbare körperliche, geistige wie auch psychische Erkrankungen, da entsteht keine Nähe, intime Gedanken erst recht nicht. Aber man muss ja nicht alles toll finden, jeder Mensch ist frei in den eigenen Entscheidungen

Ja, es hängt natürlich immer vom Verhältnis zueinander ab. Wenn keine Abhängigkeit vorliegt ( Bezugsperson oä) , warum nicht?

Es sind Menschen mit normalen Bedürfnissen 

Im Steinhaus habe ich mal eine Dame kennengelernt, die aufgrund ihrer kognitiven Fähigkeiten in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen angestellt ist. Gut, das habe ich erst danach erfahren, aber hätte es einen Unterschied gemacht, wenn ich es vorher gewusst hätte? 🤔 ich weiß es nicht. Ich bin auch gerne auf einer bestimmten Motto-Party, der ROT, in der Location One. Da war schon einige Male ein Herr, dem fehlt ein Teil vom Arm. In der anderen Hand hatte er immer ein Mädel und die wirkte nicht unglücklich.

Hm. Das ist genauso ein Fall wie mit dem Sex mit Transmenschen. Warum wird so ein Thread zugelassen? Als ob sich jemand die Behinderung aussuchen könnte, und dann wird man noch vorgeführt wie ein Versuchskaninchen.

vor 9 Minuten, schrieb Myclitisbig:

Hm. Das ist genauso ein Fall wie mit dem Sex mit Transmenschen. Warum wird so ein Thread zugelassen? Als ob sich jemand die Behinderung aussuchen könnte, und dann wird man noch vorgeführt wie ein Versuchskaninchen.

🤔Das sehe ich nicht so, aber genau da liegt der Punkt: Jeder hat andere Werte, Moralvorstellungen und Vorurteile. Und nur durch solche Diskussionen ist es dem einen oder anderen möglich, eventuelle Eigenschaften zu ändern. Wer sich nicht austauschen möchte und nur in seiner eigenen Blase bleiben möchte, okay, aber das zeugt aus meiner Sicht nicht von Toleranz. Vielleicht denkt sich der eine oder andere ja durch solche Diskussionen: „Ja, stimmt, Menschen mit Beeinträchtigungen sind sehr vielfältig. Eine Behinderung ist tatsächlich nicht immer sichtbar und ich habe pauschalisiert, das war nicht richtig.“ Wäre diese Erkenntnis nicht schon eine Diskussion wert?

vor 21 Stunden, schrieb bigdream278:

Wie denkt ihr darüber? Denkt ihr das ihr als z.b. nicht Nichtbehinderte mit einem/einer Behinderten euch verabreden könntet? Und das daraus auch ein sehr intimes Treffen werden kann? Oder sagt ihr absolut No-Go

Das ist schwer zu sagen. Für mich kommt das erst einmal auf die Art der Behinderung an. Geistig behindert – wie sieht das aus oder wo fängt das an? Körperlich behindert, keine Arme, keine Beine, es gibt da so viel. Ich würde einmal behaupten, dass für mich immer noch erst der Mensch zählt.

Aber da wäre für mich meine Unsicherheit, mein Nichtwissen, ob ich damit wirklich klarkomme, ob ich damit umgehen kann, wenn es zu mehr würde. 

Es ist für mich aber auf keinen Fall ein No-Go. Meinen Partner würde ich doch auch nicht verlassen, wenn er auf einmal behindert wäre.

Es hängt wohl immer von der Art der Behinderung ab. Ich hatte eine Freundin die eine Dysmelie hat. Trotz des fehlens eines Teils ds Arms war sie eine Aufregende und schöne Frau. Allerdings wenn eine geistige Behinderung vorliegt könnte es Männer geben die eine solche Behinderung für sich ausnutzen würden.

interessanter Weise wird "Behinderung" mit Rillstuhl und/oder geistigen bzw. Intellektuellen Einschränkungen gleichgesetzt.
Es gibt aus meiner Sicht eine ganze Menge von Einschränkungen, (blind, Taub, Krebs), die zwar offiziell als (Schwer-) Behinderung gelten, aber keine Auswirkungen auf sexuelle Fähigkeiten haben und nicht dazu führen, jemanden für mich als Sexpartnerin auszuschließen.
Für mich ist wichtig, dass die Person zurechnungsfähig ist und bewusst zustimmen kann.

Dann konkretisiere ich die Frage mal etwas. Wenn der Mann oder die Frau mit Behinderung nur körperlich eingeschränkt wäre z.b. Rollstuhl, ansonsten voll im Leben stehend. Sitzend, kleiner Scherz am Rande und ja ich darf das so schreiben, da ich selbst auch eine körperliche Einschränkung habe

Vor 3 Stunden, schrieb Kismet60:

Das ist schwer zu sagen. Für mich kommt das erst einmal auf die Art der Behinderung an. Geistig behindert – wie sieht das aus oder wo fängt das an? Körperlich behindert, keine Arme, keine Beine, es gibt da so viel. Ich würde einmal behaupten, dass für mich immer noch erst der Mensch zählt.

Aber da wäre für mich meine Unsicherheit, mein Nichtwissen, ob ich damit wirklich klarkomme, ob ich damit umgehen kann, wenn es zu mehr würde. 

Es ist für mich aber auf keinen Fall ein No-Go. Meinen Partner würde ich doch auch nicht verlassen, wenn er auf einmal behindert wäre.

Eine Unsicherheit ist vollkommen normal. Allerdings auch andersherum. Aber sollte man nicht einfach seine Unsicherheit über Bord werfen in solchen Fällen, wenn alles bzw. Vieles andere stimmt an dem Menschen. Wir sind alle nicht Perfekt. Auch die nicht die denken sie seien perfekt

×
×
  • Neu erstellen...