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Sexualität und Behinderung


Luki_MS

Empfohlener Beitrag

vor 33 Minuten, schrieb Audiophiler:

Re: "Das wäre ja völlig neu, dass die GKV die Kosten übernimmt. Kannst du das mal belegen?"
Das nennt sich "selbstbestimmte Teilhabe" und wird sehr selten und nicht regelmäßig angewendet.

Die unterstellte gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Ich zitiere mal aus einem aktuellen Text der AOK:

"Grundsätzlich müssen Menschen mit Behinderung oder ihre Angehörigen die Kosten einer Sexualbegleitung selbst tragen. Eine Finanzierung dieser Leistung durch einen Sozialleistungsträger ist derzeit nicht möglich. Zu diesem Thema gibt es mehrere Gerichtsurteile, die zu dem Schluss kommen, dass sich aus dem Recht auf sexuelle Selbstbestimmung kein Anspruch auf die Finanzierung von Sexualbegleitung ableiten lässt. Eine gesetzliche Grundlage zur Kostenübernahme einer Sexualbegleitung im Rahmen von Sozialleistungen existiert nicht."

So steht es überall geschrieben. Bei Krankenkassen und sonstigen Unterstützungsorganisationen, siehe z.B. die Stiftung "Liebenau Teilhabe gGmbH":

"Sämtliche Formen der Assistenz, z.B. eine Berührerin, die Anleitung zur Masturbation gibt, hat der Mensch mit Behinderung von seinem Barbetrag zu finanzieren."
("Barbetrag" = eigene finanzielle Mittel.)

Wie auch immer der genannte Einzelfall gelagert ist, er leitet sich nicht aus einem Rechtsanspruch ab. Keine Krankenkasse muss solche Leistungen finanzieren und es darf bezweifelt werden, dass eine es von sich aus freiwillig tut.

Wieso soll das ein tabu sein und es hat doch jeder das recht selbst zu entscheiden, mit wem er sich einlassen möchte und mit wem nicht.

Am 31.7.2026 at 23:22, schrieb Luki_MS:

Ich hab das Gefühl dass hier 9M:1F angemeldet sind

Optimist 😅

kein Tabu nur für unsichere Menschen oder die die eh untollerant sind. Aber ich spreche hier nur von Körperlich beeinträchtigten Menschen.
Ich hatte mal was mit einer Mitstudentin und als wir dann Intim wurden fragte sie mich ob ich denn damit kein Problem hätte und ich Dummi wusste erst nicht was sie meint. Sie hatte ein amputiertes Bein aber das war mir nicht aufgefallen. Doch es war mir aufgefallen aber einfach nicht wichtig das die Frau einfach nur sympatisch war und der Sex mit ihr war schön. Natürlich auch ein wenig eigenschränkt durch ihre Behinderung, aber auch anders und trotz allem sehr geil für beide.

Am 31.7.2026 at 11:31, schrieb Baggermax:

Denkt ihr auch mal daran das es jeden von uns treffen kann, Unfall, Schlaganfall, MS u.s.w.

Jemandem, der ständig daran denkt, was ihn alles treffen könnte, unterstelle ich eine behandlungswürdige Angststörung! 
Natürlich weiß jeder Mensch, dass ihm ein Unheil widerfahren kann, wahrscheinlich im Laufe des Lebens in irgendeiner Form widerfahren wird! Aber sein Leben permanent darauf auszurichten, wäre ja mindestens so einschränkend, als hätte man diese Einschränkung schon! 
 

Audiophiler

Da ist was dran!

Im Wartezimmer meines Hausarztes (mein Haus wurde übrigens nie krank!) war ein Aushang zu lesen:

 

Die Patienten werden gebeten untereinander
keine Symptome auszutauschen!

Anonymes-Mitglied-9

Es ist doch jedem selbst überlassen ob er es möchte oder nicht. Jeder hat seine eigenen Vorstellungen mit wem er sich treffen möchte.

Warum sollten Menschen mit einer oder mehrfachen Behinderung keinen SEX haben ?

vor 14 Stunden, schrieb Fred151981:

kein Tabu nur für unsichere Menschen oder die die eh untollerant sind.

Warum bin ich unsicher oder intolerant, wenn ich erkenne, dass bestimmte Einschränkungen nicht in mein Leben, und damit meine ich nicht Sex, passen? 

Alle Menschen haben das Recht frei zu entscheiden über ihr eigenes Leben und auch darüber, wen sie sexuell attraktiv finden oder eben nicht. Niemand hat das Recht, etwas bei anderen für sich einzufordern, vor allem nicht Sex.
Was nicht in das eigene Leben passt, das muss niemand ins eigene Leben lassen und dafür Lebenszeit verschwenden.
Was nicht passt, das wird auch nicht passend gemacht, zumindest nicht im eigenen Leben.
Gesellschaftlich ist das was anderes, gleiche Rechte für alle, Menschen mit Behinderung nicht irgendwo kasernieren, wo es beliebt, sondern schlicht in der Mitte der Gesellschaft aufnehmen, Bildung zugänglich machen, Wohnraum entsprechend gestalten, das sind alles wichtige Schritte und da kann man sich auch aktiv beteiligen, aber im eigenen Leben muss man nichts!

Audiophiler
Am 3.8.2026 at 00:35, schrieb GeMeinSam:

Alle Menschen haben das Recht frei zu entscheiden über ihr eigenes Leben und auch darüber, wen sie sexuell attraktiv finden oder eben nicht. Niemand hat das Recht, etwas bei anderen für sich einzufordern, vor allem nicht Sex.
Was nicht in das eigene Leben passt, das muss niemand ins eigene Leben lassen und dafür Lebenszeit verschwenden.
Was nicht passt, das wird auch nicht passend gemacht, zumindest nicht im eigenen Leben.
Gesellschaftlich ist das was anderes, gleiche Rechte für alle, Menschen mit Behinderung nicht irgendwo kasernieren, wo es beliebt, sondern schlicht in der Mitte der Gesellschaft aufnehmen, Bildung zugänglich machen, Wohnraum entsprechend gestalten, das sind alles wichtige Schritte und da kann man sich auch aktiv beteiligen, aber im eigenen Leben muss man nichts!

Sollte ich tatsächlich gemäß Grundgesetz (gilt das noch?) das Recht auf freie Sex haben mit wem ich will, schafft endlich die Ignorierfunktion ab, damit man einen Kontakt aufbauen kann - oder benennt das Forum um, statt poppen.de auf "über Sex quatsche.de", das trifft es eher...

 

Sex.jpg

  • 4 Wochen später...

Ich finde es geil mit einer Frau in einer Behinderung ab zu ficken

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