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Werden wir noch als Mensch gesehen – oder nur nach Aussehen und Status bewertet?


Odin-69

Empfohlener Beitrag

Wie klärt man das beim Kennenlernen mit dem Kontostand? Erstes Treffen bei der Hausbank?

(bearbeitet)

Den Eindruck habe ich überhaupt nicht.

 

bearbeitet von Supernova_69

Ich sehe es nicht so, habe es so auch nicht wahrgenommen und agiere selbst auch nicht so.

Ich habe mich noch nie für einen Kontostand meines Gegenübers interessiert. Mich interessiert der Mensch an sich, alles was ihn ausmacht, dazu gehört auch seine Persönlichkeit.

Vielleicht hast Du nur einen Hang dazu, nicht auf die richtigen/passenden Leute zu treffen?

Ich habe zum Glück ein gutes Bauchgefühl und umgebe mich nur mit Menschen, die auch zu mir passen. Zu den anderen Menschen, die mir nicht gut tun, halte ich maximalen Abstand.

Ich finde es auch schwierig, von ein paar Erfahrungen gleich auf die ganze Gesellschaft zu schließen. Es wird immer solche und solche geben, muss man so akzeptieren. Aber niemand zwingt Dich, mit diesen Menschen zu interagieren. 🤷‍♀️

Einfach das machen, was Dir gut tut! 🍀
🤘

Nun, das ist leider das Spiegelbild unserer "Leistungsgesellschaft". Es wird von klein auf der Egoismus und das Materielle Denken gefördert, das Zwischenmenschliche und andere Werte werden zunehmend abgeschafft.....

Vor 1 Minute , schrieb Strapser:

Nun, das ist leider das Spiegelbild unserer "Leistungsgesellschaft". Es wird von klein auf der Egoismus und das Materielle Denken gefördert, das Zwischenmenschliche und andere Werte werden zunehmend abgeschafft.....

So sachen wie Empathie, Rücksichtnahme, Loyalität usw. Werden zwar eingefordert und erwartet, aber nicht gegeben....

Anonymes-Mitglied-1

Wer behauptet die inneren Werte zählen vorrangig der lügt sich selbst in Tasche.

Zu allerst zählt der 1.optische Eindruck. Ist schon an der Kasse beim Discounter so, ich stelle mich da an wo es optisch eher passt.

Beim kennenlernen ist es nicht anders. Schön gucken oder schön saufen ist nicht.

Es muss optisch passen...der Gesamteindruck entscheidet.

Bei mir ganz klar: Der dunkle südländische Hauttyp mit braunen Augen bis max 170 cm und max 70 kg.

Tattoos gehen garnicht (die sofort ins Auge fallen).

Die vielgepriesenen inneren Werte erkennt man grundsätzlich erst später. Evtl vorher sofern es Korrespondenz oder Telefonate gab. Wer was anderes behauptet spinnt.

Leider überwiegt immer mehr Status Aussehen, aber wer der Mensch wirklich ist interessiert nicht

wie soll eine langfristige Beziehung mit einem unerotischen Überlebenskünstler oder Snob funktionieren?

Wer gleich am Anfang meinen Kontostand wissen will oder welchen Job ich habe, hat von vornherein schlechte Karten für eine Beziehung. Ist doch schön, wenn sich die Doofen selbst aussortieren.
Für mich sind ganz andere Werte wichtig.

Die Persönlichkeit ist das in welches ich mich verliebe. Menschen die sich optisch gehen lassen und/oder auf Kosten der Allgemeinheit leben schließe ich für diesen weiteren Schritt aber aus. Es sollte jedem klar sein, dass man die eigene Haltung zum Leben eben oft auch sofort sieht.

Bereits 1956 beschäftigte sich Erich Fromm in seinem Werk „Die Kunst des Liebens“ mit der Frage, wie Liebe in modernen Gesellschaften verstanden wird.

Er kritisiert, dass Liebe in westlichen Gesellschaften zunehmend nach den Prinzipien des Marktes betrachtet wird. Partner werden wie Waren auf einem Beziehungsmarkt wahrgenommen, deren „Wert“ sich aus Attraktivität, Status, Einkommen oder anderen Eigenschaften ergibt. Beziehungen orientieren sich dabei häufig an einem Kosten-Nutzen-Denken: Die eigenen „Investitionen“ sollen sich lohnen und möglichst eine hohe „Rendite“ in Form von Anerkennung, Sicherheit oder persönlicher Bedürfnisbefriedigung erbringen.

Fromm stellt diesem marktwirtschaftlichen Verständnis die Auffassung gegenüber, dass Liebe keine Ware und keine Tauschbeziehung ist, sondern eine Fähigkeit und eine aktive Haltung. Wahre Liebe beruht auf Fürsorge, Verantwortung, Respekt und dem aufrichtigen Interesse am Wachstum des anderen – nicht auf der Frage, welchen persönlichen Nutzen eine Beziehung bringt.

Am Ende entscheidet jeder für sich, ob Gefühle oder "Rendite" die Partnerwahl beeinflußt.;)

Das Aussehen ist nunmal das Erste, was man wahrnimmt. Und natürlich muss mir mein Gegenüber auch optisch gefallen, das alleine reicht aber nicht. Nach dem Kontostand habe ich noch nie jemanden gefragt.

Das äußerliche entscheidet bei mir mit. Wenn man in Kontakt kommt, sind innere Werte und Charakter wichtig.
Einen Menschen persönlich kennen lernen, das ist für mich wichtig.
Was aber hier sehr schwierig ist. Man wird hier schon negativ abgestempelt, wenn man hier anders denkend ist.

vor 2 Stunden, schrieb Odin-69:

Ist echte Persönlichkeit heute überhaupt noch gefragt – oder zählen am Ende doch nur Aussehen, Status und materielle Dinge?

Ich habe zunehmend den Eindruck, dass viele Menschen beim Kennenlernen zuerst nach Äußerlichkeiten oder dem Kontostand urteilen. Charakter, Werte, Ehrlichkeit und die Art, wie jemand mit anderen umgeht, scheinen oft erst an zweiter Stelle zu stehen – wenn überhaupt.

Natürlich gilt das nicht für alle. Dennoch frage ich mich, ob wir uns als Gesellschaft zu sehr von Oberflächlichkeiten leiten lassen. Wie soll eine langfristige und vertrauensvolle Beziehung entstehen, wenn der erste Filter vor allem auf Optik und Status basiert?

Wie seht ihr das? Ist das nur eine subjektive Wahrnehmung oder erlebt ihr ähnliche Entwicklungen?

Also wenn ich eine Frau kennengelernt habe, habe ich eigendlich nie nach Ihrem Kontostand gefragt. Während des Kennenlernen habe ich gemerkt, habe ich relativ schnell gemerkt, ob mein Gegenüber es wert ist, um noch intensiever kennen zu lernen. 

Ich glaube nicht, dass das etwas mit oberflächlichkeit zu tun hat, sondern ich habe wirklich keine Lust, mich mit Menschen zu beschäftigen, wo es einfach nicht passt.

Hab mich noch nie für den Kontostand einer Frau interessiert. Noch interessiert mich was meine Freunde verdienen. Geld ist mir vollkommen egal. Mit meinen Freunden, bin ich wegen ihren Charakter und Werte befreundet. 

Es wollte auch noch keine Frau wissen, was ich so verdiene. Die hatten immer alle ihr eigenes Geld. Ich mag nämlich unabhängige Frauen, die "erst mal keinen Mann brauchen" - und für mich dann trotzdem "eine Ausnahme" gemacht haben. Eben wegen meines Charakters, Ehrlichkeit und meiner Art mit anderen umzugehen.

Die Gesellschaft ist mir ziemlich egal. Aber diese "Gesellschaft" Thematik ist auch vollkommen ausgelutscht. Man kann nicht bei jeder Kleinigkeit, der Gesellschaft die Schuld geben. Erst recht nicht bei solchen Dingen, wie "Persönlichkeit" und "Dating". Wenn man(n) nun ständig auf Frauen trifft, die nur auf den Stauts und Geld schauen - hat man(n) einfach einen scheiß Frauen Geschmack. Dann hat die Gesellschaft damit nichts zu tun. Wenn Frauen einem niemals antworten, hat die Gesellschaft damit nichts zu tun. Man schreibt einfach scheiß Nachrichten. Wird man bei einem Date ständig versetzt - wieder scheiß Geschmack. Am Ende ist das alles eine Individuelle Sache.

Wenn die Gesellschaft überhaupt ein Problem hat, dann dass immer die Gesellschaft schuld ist. 

Für jede Person, mit negativen Erfahrungen, gibt es halt auch Personen mit positiven Erfahrungen. 

Aussehen muss ansprechend sein, aber die Persönlichkeit ist genau so wichtig ! was nützt eine schöne Hülle aber man kann mit dem Menschen nicht reden ?!

Das Aussehen ist doch das Erste was jemand wahrnimmt, ob nun hier, im Supermarkt oder in einer Bar.
Wenn es optisch nicht passt, ist der Rest doch vollkommen egal, sogar der Kontostand.

Also ist die Optik erstmal entscheidend und dann geht es doch weiter….

Oder hast du dich schon einmal zu einem Obdachlosen auf die Straße gesetzt und ein Gespräch angefangen?

Hm. Früher ist für mich Partnerschaft einfach passiert. Es gab diesen Blick, diesen ersten Tanz, diesen ersten Kuss, die Gespräche nächtelang über alle möglichen und vor allem unmöglichen Themen, es entwickelte sich. Langsamer oder schneller passten die Mosaiksteinchen zusammen und ergaben ein stimmiges Gesamtbild.

Abgesehen davon, dass Kontakte heute für mich nicht mehr vordergründig dem Aufbau einer lebenslangen Partnerschaft dienen, ist für mich nach wie vor die Kombination von inneren und äußeren Werten entscheidend. Ich jagte noch nie einem Idealbild hinterher. Für mich ist am Äußeren wichtig, dass Selbstbewußtsein und Selbstwertgefühl sichtbar sind und wenn dann den Mund ein ungezwungenes Lächeln ziert und neugierige Augen in die Welt blicken, müssen nur noch inhaltsvolle Worte zu hören sein. 

Eigentlich ganz einfach ;) .

vor 2 Stunden, schrieb Odin-69:

Kontostand

Interessanter wäre das richtige Aktien- und Immobilienportfolio. Das kann schon attraktiv machen...

Die dumme Oberflächlichkeit sortiert sich aktiv und schnell aus und damit kann ich sehr gut leben, denn weder mein Kontostand noch mein Beruf noch anderes wird das Leben des anderen besser machen. Unabhängigkeit in allem ist Grundvoraussetzung. Wer meinen Lebensstil nicht selbst leben kann, hat in meinem Leben nichts zu suchen. Aber ich habe ja meinen perfekten Partner seit fast 3 Jahrzehnten, deshalb ist Dating überflüssig, zum Glück.

Wenn sie top aussieht und ein prall gefülltes Konto hat, sind das schon mal ganz gute Ausgangsvoraussetzungen. Gut blasen können  und freigiebig sein kommen noch dazu? Dann laufe ich immer noch nicht weg.

Es scheint vielen Menschen mehr ums Aussehen und Statussymbole (mein Haus, mein Auto, mein Kontostand) zu gehen, als um den Menschen selbst - also die sogenannten inneren Werte (, was ich persönlich zum Kotzen finde)!

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