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Partnerschaft mit Witwe oder Witwer


Im****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Vor 3 Minuten , schrieb TinaundOlaf:

Natürlich... jedoch ist jeder in der Trauerphase froh um jede Entscheidung,die er nicht fällen muss....

Wie gesagt, er war danach 20 Jahre mit jemand anderen verheiratet, in der Zeit kann man sowas ändern. allerdings ist meine Beerdigung auch geplant und bezahlt, und daran möchte ich auch nichts ändern. Allerdings lasse ich mich nicht mit einem Partner beerdigen, sondern anonym bestatten...
Ich finde das dem zweiten Partner gegenüber einfach alles unfair. Warum muss der zweite Partner immer für alles Verständnis haben und zurückstecken? Aber so ist das wohl wenn man sich jemand anlacht, der verwitwet ist. Würde mir persönlich auch nie in den Sinn kommen. Ich habe auch schon den einen oder anderen Mann kennengelernt, der verwitwet ist, und genau aus diesem Grund wurde nie mehr daraus.🤷🏽‍♀️

Geschrieben

Heutzutage ist das nicht mehr normal früher war das so bis der Tod uns scheidet,
Dementsprechend waren sie auch nach dem Tod des Partners treu,

Er hat bestimmt auch Angst irgendwann wieder alleine zu sein und die Bindung zu seiner Frau ist für immer und ewig ich verstehe schon warum er so ist,

Geschrieben
Vor 4 Minuten , schrieb DickeElfeBln:

Das ist was anderes, das geht tiefer und da darfst du dein Leben lang ab und zu in tiefe Trauer verfallen. 

Mein Vater starb 2010, LG 2011.. Ich empfinde da keine Trauer, keinen Verlust (weil nicht mehr da), wenn ich an Beide denke. Die eignen sich Beide dafür, das man ihnen Schuld, wie bei den 63 Millionen letztens, in die Schuhe schieben kann, wenn etwas nicht klappt. 

Und jetzt während unserer Kommunikation merke ich mal wieder wie unterschiedlich die Menschen ticken. Mein Großvater ist 2011 verstorben und ich denke immer noch täglich an ihn, und heule paar Mal die Woche wegen ihm noch immer... Ich kann seinen Tod einfach nicht akzeptieren.

Geschrieben
vor 11 Minuten, schrieb Imperatorin:

Ich habe ein Kind verloren, ich weiß genau wie sich das anfühlt. Der noch ist das eine ganz andere Liebe als mit einem Partner.

Ich persönlich würde niemals einen Witwer treffen. Genau aus diesen Gründen. Er muss alleine abschließen und nicht eine andere Frau, die ihn dazu überreden muss. In diesem Fall fängt eine Beziehung negativ an, obwohl Beziehungen meistens mit durchweg Glücksgefühlen anfangen. Bist du verwitwet?

Das tut mir sehr leid für dich, dass du ein Kind verloren hast. :-(

Ich bin seit 9 geschieden nach 28 Jahren. 

Meine Vater starb aber mit 53, als meine Mutter 42 war und wir Kinder 13,15,16. Es war ach eine große Liebe.

Trotzdem hat sie ein Jahr später eine neue Beziehung eingehen können, die zwei Jahre gehalten hat und danach noch den neuen Mann für den Rest ihres Lebens gefunden. 

Meine jüngere schwerkranke Schwester hat mit 52 ihren Mann verloren mit dem sie durch eine große Liebe verbunden war und auf den sie auf Grund ihrer Krankheit mit Pflegestufe 5 24 Stunden am Tag angewiesen war. Ich habe sie letztes Jahr 7 Monate gepflegt bis zu ihrem Tod und sie hatte sogar einen man kennengelernt , mit dem sie eine besondere seelische Verbindung hatte. Er ist aber verheiratet und sie war totkrank und hatte nur noch wenige Monate zu leben. Sie hätte sich aber eine neue Liebe gewünscht, obwohl ihr verstorbener Mann ihre größte Liebe war und sie auch am Ende gerne zu ihm gegangen ist.

Gerade wenn man aus der Liebe herausgerissen wurde, sehnt man sich doch nach Liebe. Ich finde auch nicht das man 'abschließen ' muss mit dem verlorenen Partner und erst recht muss einen niemand dazu überreden. Man kann dem anderen nur zeigen, dass es auch etwas Neues Wunderbares geben kann. Und schauen, ob er sich darauf einlasse kann. Wenn man deutlich merkt er ist noch nicht soweit, kann man immer noch sagen, es geht nicht. Aber wenn einem der andere wirklich etwas bedeutet, sollte man es doch versuchen. Nicht als Trauerthe***utin, sondern als Mensch der einfach da ist, Liebe schenkt  und zeigt, das es da auch wieder Licht gibt.

 

 

Geschrieben
vor 2 Minuten, schrieb Imperatorin:

unterschiedlich die Menschen ticken.

Ein Glück..... Schmunzel 

Geschrieben
Vor 6 Minuten , schrieb Imperatorin:

Wie gesagt, er war danach 20 Jahre mit jemand anderen verheiratet, in der Zeit kann man sowas ändern. allerdings ist meine Beerdigung auch geplant und bezahlt, und daran möchte ich auch nichts ändern. Allerdings lasse ich mich nicht mit einem Partner beerdigen, sondern anonym bestatten...
Ich finde das dem zweiten Partner gegenüber einfach alles unfair. Warum muss der zweite Partner immer für alles Verständnis haben und zurückstecken? Aber so ist das wohl wenn man sich jemand anlacht, der verwitwet ist. Würde mir persönlich auch nie in den Sinn kommen. Ich habe auch schon den einen oder anderen Mann kennengelernt, der verwitwet ist, und genau aus diesem Grund wurde nie mehr daraus.🤷🏽‍♀️

Dann war es auch nicht der richtige...ich habe mein herz neu verloren und so verrückt wie es klingt ....bin ich froh das es damals so kam wie es kam,damit es heute so ist wie es ist...

Geschrieben
Vor 4 Minuten , schrieb Jana7667:

Heutzutage ist das nicht mehr normal früher war das so bis der Tod uns scheidet,
Dementsprechend waren sie auch nach dem Tod des Partners treu,

Er hat bestimmt auch Angst irgendwann wieder alleine zu sein und die Bindung zu seiner Frau ist für immer und ewig ich verstehe schon warum er so ist,

Das hast du schön gesagt und war eine tolle Erklärung! Aus der Sicht habe ich das so noch gar nicht gesehen.

Geschrieben
Vor 6 Minuten , schrieb TinaundOlaf:

Dann war es auch nicht der richtige...ich habe mein herz neu verloren und so verrückt wie es klingt ....bin ich froh das es damals so kam wie es kam,damit es heute so ist wie es ist...

Ja, genau das meine ich ja... Wie kann man 20 Jahre lang Liebe vortäuschen und diese Person ausnutzen? Der neue Partner oder Partnerin von einem Witwer oder einer Witwe kann sich doch niemals sicher sein über die ehrlichen Gefühle.
Zu sagen dass man froh ist dass der erste Partner verstorben ist, finde ich aber auch ganz schön hart🙈🙈🙈
Obwohl... Vor 20 Jahren ist mein Partner verstorben, das war allerdings eine wirklich richtig miese Beziehung mit extremer Gewalt, Lug und Betrug...heute bin ich auch froh, dass es so gekommen ist, denn sonst wäre ich wahrscheinlich schon tot🤷🏽‍♀️
Siehst du, bei diesem ganzen Geschreibe hier über dieses Thema, habe ich nicht mal einen Gedanken an ihn verloren, obwohl ich selber mal in einer ähnlichen Situation war, quasi verwitwet...

Geschrieben

Bei uns war 'bis dass der Tod uns scheidet' Programm. Habe auch über 5 Jahre gebraucht um mich neu zu binden. Aber der neue Mann lebt damit, dass ich seinen Vorgänger immer lieben werde, und wenn ich die Vergangenheit leugnen oder verdrängen würde wäre es einfach nur schäbig. Aber wie nach einer anderen Trennung auch, man kann durchaus auch wieder neues Glück finden. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit die ihn zu dem formte was und wie er ist, und es kommt nur darauf an, das zu akzeptieren und zusammen ehrlich einen Neuanfang wagen zu können. Eine ehrliche Beziehung erfordert immer Mut und Vertrauen und sich einlassen können, egal ob nach Trennung, Tod oder Scheidung. Allerdings muss man die Vergangenheit auch als das betrachten was sie ist, Vergangenheit.

Geschrieben
vor 1 Minute, schrieb Imperatorin:

Wie gesagt, er war danach 20 Jahre mit jemand anderen verheiratet, in der Zeit kann man sowas ändern. allerdings ist meine Beerdigung auch geplant und bezahlt, und daran möchte ich auch nichts ändern. Allerdings lasse ich mich nicht mit einem Partner beerdigen, sondern anonym bestatten...
Ich finde das dem zweiten Partner gegenüber einfach alles unfair. Warum muss der zweite Partner immer für alles Verständnis haben und zurückstecken? Aber so ist das wohl wenn man sich jemand anlacht, der verwitwet ist. Würde mir persönlich auch nie in den Sinn kommen. Ich habe auch schon den einen oder anderen Mann kennengelernt, der verwitwet ist, und genau aus diesem Grund wurde nie mehr daraus.🤷🏽‍♀️

Mhhmmm...

Wenn man sich natürlich auf diesen Platz drücken lässt ,dann will man da auch hin.

Habe ich so nie gesehen.

Mein damaliger Partner sprach von seiner verstorbenen Frau und von den Urlaubsorten .

Wir sind sogar einmal in den gleichen Hotel gestrandet in dem er mit ihr war.

2.Wahl?

Mein Sohn ist nie auf den Platz seiner  toten Schwester gerückt .

Er hat seinen Platz weil das Leben ihn dem vorgeben hat.

 

Ich bin jetzt mal ganz böse.....

Wenn ich mich verliebe gehe ich ohne Vorurteile in diese Geschichte rein.

Der kann Witwer sein behindert anderer Nationalität....und und und.

Sollte vorher da schon Zweifel herrschen nur 1% kann ich jetzt schon sagen das sich die immer mehr aufbauen werden weil ich gerade zu suche.

Ich habe es ja gewusst ....tut ja gut für die eigene Selbsterkennung!

 

Ein Witwer ist ein Mensch mit Verlust.

Es ist nicht meine Aufgabe diesen Verlust aufzufüllen ,aber wenn ich nur eine kleine Chance sehe in eine Geschichte zu gehen aus der ich 

ernte erfahre und auch Liebe erhalte nehme ich dies Chance war.

Ich bin dankbar für Menschen / Männer die nach meinen Verlust kennen lernen durfte.

Sie haben nämlich eines.....mich bereichert!

 

Vielleicht ist man in einem gewissen Alter auch zu bequem geworden und möchte es leicht locker ohne den eigenen Kompass zu verstellen.

Wer weiss!:rainbow:

 

Geschrieben

Bei meiner LG war als ich sie kennenlernte, 8 Jahre vorher der Mann wg. Krankheit gestorben. Es hängen in ihrer Wohnung heute noch Bilder von ihm, genauso wie von anderen Verwandten oder Kindern. Mich stört das nicht. Wir sprechen auch Wertfrei über ihn und über meine Ex. Doch das ist bei uns beiden rum. Natürlich wird ihr verstorbener Mann immer irdgendwo dazu gehören, sie waren lange genug verheiratet, Kinder etc. Ich fühle mich da nicht als 2. Wahl sondern als Partner im nächsten Lebensabschnitt, heißt ja auch Lebensabschnittsgefährte. Und das klappt prima seit 2013.

Geschrieben
Vor 2 Minuten , schrieb Bellastella7:

Bei uns war 'bis dass der Tod uns scheidet' Programm. Habe auch über 5 Jahre gebraucht um mich neu zu binden. Aber der neue Mann lebt damit, dass ich seinen Vorgänger immer lieben werde, und wenn ich die Vergangenheit leugnen oder verdrängen würde wäre es einfach nur schäbig. Aber wie nach einer anderen Trennung auch, man kann durchaus auch wieder neues Glück finden. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit die ihn zu dem formte was und wie er ist, und es kommt nur darauf an, das zu akzeptieren und zusammen ehrlich einen Neuanfang wagen zu können. Eine ehrliche Beziehung erfordert immer Mut und Vertrauen und sich einlassen können, egal ob nach Trennung, Tod oder Scheidung. Allerdings muss man die Vergangenheit auch als das betrachten was sie ist, Vergangenheit.

Natürlich hat jeder eine Vergangenheit, keine Frage... hast du denn viele Bilder von deinem verstorbenen Mann stehen? Redest du mit deinem neuen Mann über ihn? Wie fühlst du dabei? Weinst du manchmal in seinen Armen?

Geschrieben
Vor 4 Minuten , schrieb KarlaLangenfeld:

Mhhmmm...

Wenn man sich natürlich auf diesen Platz drücken lässt ,dann will man da auch hin.

Habe ich so nie gesehen.

Mein damaliger Partner sprach von seiner verstorbenen Frau und von den Urlaubsorten .

Wir sind sogar einmal in den gleichen Hotel gestrandet in dem er mit ihr war.

2.Wahl?

Mein Sohn ist nie auf den Platz seiner  toten Schwester gerückt .

Er hat seinen Platz weil das Leben ihn dem vorgeben hat.

 

Ich bin jetzt mal ganz böse.....

Wenn ich mich verliebe gehe ich ohne Vorurteile in diese Geschichte rein.

Der kann Witwer sein behindert anderer Nationalität....und und und.

Sollte vorher da schon Zweifel herrschen nur 1% kann ich jetzt schon sagen das sich die immer mehr aufbauen werden weil ich gerade zu suche.

Ich habe es ja gewusst ....tut ja gut für die eigene Selbsterkennung!

 

Ein Witwer ist ein Mensch mit Verlust.

Es ist nicht meine Aufgabe diesen Verlust aufzufüllen ,aber wenn ich nur eine kleine Chance sehe in eine Geschichte zu gehen aus der ich 

ernte erfahre und auch Liebe erhalte nehme ich dies Chance war.

Ich bin dankbar für Menschen / Männer die nach meinen Verlust kennen lernen durfte.

Sie haben nämlich eines.....mich bereichert!

 

Vielleicht ist man in einem gewissen Alter auch zu bequem geworden und möchte es leicht locker ohne den eigenen Kompass zu verstellen.

Wer weiss!

 

Naja, dein Sohn hat ja seinen eigenen Platz, wenn er den Platz deiner Tochter einnehmen würde, dann hättest du ja keinen Sohn mehr... oder ist er nach dem tot geboren?
Wie gesagt, verstorbene Kinder sind für mich eine ganz andere Nummer als einen verstorbener Partner. Mit nichts zu vergleichen.
Du bist eine unglaublich starke Frau, ich bewunder dich!

Geschrieben
Vor 10 Minuten , schrieb Imperatorin:

Ja, genau das meine ich ja... Wie kann man 20 Jahre lang Liebe vortäuschen und diese Person ausnutzen? Der neue Partner oder Partnerin von einem Witwer oder einer Witwe kann sich doch niemals sicher sein über die ehrlichen Gefühle.
Zu sagen dass man froh ist dass der erste Partner verstorben ist, finde ich aber auch ganz schön hart🙈🙈🙈
Obwohl... Vor 20 Jahren ist mein Partner verstorben, das war allerdings eine wirklich richtig miese Beziehung mit extremer Gewalt, Lug und Betrug...heute bin ich auch froh, dass es so gekommen ist, denn sonst wäre ich wahrscheinlich schon tot🤷🏽‍♀️
Siehst du, bei diesem ganzen Geschreibe hier über dieses Thema, habe ich nicht mal einen Gedanken an ihn verloren, obwohl ich selber mal in einer ähnlichen Situation war, quasi verwitwet...

Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte ist,das man sich neu verlieben kann und darf! Die Toleranz derer, die glauben sich mit verstorbenen messen zu müssen, macht es nicht leichter...ich hab das Glück zum zweiten Mal gefunden und bin mehr als dankbar und glücklich ... Wie viel da jeder selbst reininterpretiert muss jeder selbst wissen.

Geschrieben

Mein Mann verstarb 2002, ein neuer Partner müsste damit klar kommen das in meiner Wohnung Fotos von meinem Mann hängen. Es ist meine Wohnung und die gestalte ich so wie ich möchte. Da ich aber niemanden mehr stationär aufnehme, sondern nur noch ambulant, ist es sein Problem. Was ich überhaupt nicht mache, ist ständig auf den Friedhof gehe. Gibt mir nix. Mein Mann ist in meinem Herzen.

Geschrieben

Wen ich eine Frau kennenlerne die einen verstorbenen Mann hat finde ich das ok wen noch Bilder das sind oder paar Sachen die an ihn erinnern auch das besuchen beim Friedhof ist ok. Er war ein Teil ihres Lebens und wird es immer sein... Natürlich hat das für mich auch Grenzen zu

Wen er jeden Tag Thema ist
Wen Klamotten noch im Schrank sind
Wen die eine Seite des Bettes immer noch für ihn ist uvm

Dan würde ich gegen und ihr sagen das sie ihr Leben weiter leben muss und es auch ohne ihm weiter geht sie muss drüber hinweg kommen.

Geschrieben

Das kannst Du nicht verallgemeinern. Es geht wirklich jeder anders damit um. Ich habe vor 15 Monaten meine Frau verloren. Sie war die Liebe meines Lebens. Ich habe für mich einen Weg gefunden. Du brichst zusammen und sieht kein Ziel und keine Zukunft mehr. Aber damit finde ich, wird man einer wunderbaren Beziehung nicht würdig. Ich freue mich einfach über die Zeit die ich mit Ihr haben durfte. Das bedeutet nicht, dass man nicht trauert , aber für mich war es der Weg zurück ins Leben. Für einen neuen Partner ist es nicht leicht, da es mit dem alten Partner ja keine Trennung so gesehen gab. Aber wenn der neue Partner einem Zeit lässt und über so ein zwei Eigenarten hinwegblicken kann (z.B. Zusammenbruch am Todestag, etc.) ohne Stress zu machen wird einen tollen Partner bekommen können. Vor allem von dem er oder sie weiß, dass er nicht einfach oberflächlich ist und für den Beziehungen Tiefgang haben.

Geschrieben

Ich werde das jetzt hier mal auslaufen lassen, ich habe für mich persönlich eine Antwort gefunden... wenn man zu viele Bilder rumstehen hat, ist es doch fast unmöglich etwas seriöses Neues anzufangen. Man wird permanent erinnert... für mich steht fest: niemals ein Witwer, es ging ja auch nicht um mich, sondern einfach um Schwarmempfinden. Und das Empfinden ist mal wieder bei jedem anders.
Ich danke euch für eure Beteiligung und eure Ansichten.

Geschrieben

Ob er sie noch liebt? Das ergibt sich wohl aus der Definition ... mag sie ihn? Ist sie gerne mit ihm zusammen? Wollen sie zusammenziehen? Evtl ist ja bei anderen auchnicht die Nummer 1 und bekommt es nurnicht mit? Kann sie ihm Zeit geben?

Geschrieben
Vor 7 Minuten , schrieb Drwusel:

Das kannst Du nicht verallgemeinern. Es geht wirklich jeder anders damit um. Ich habe vor 15 Monaten meine Frau verloren. Sie war die Liebe meines Lebens. Ich habe für mich einen Weg gefunden. Du brichst zusammen und sieht kein Ziel und keine Zukunft mehr. Aber damit finde ich, wird man einer wunderbaren Beziehung nicht würdig. Ich freue mich einfach über die Zeit die ich mit Ihr haben durfte. Das bedeutet nicht, dass man nicht trauert , aber für mich war es der Weg zurück ins Leben. Für einen neuen Partner ist es nicht leicht, da es mit dem alten Partner ja keine Trennung so gesehen gab. Aber wenn der neue Partner einem Zeit lässt und über so ein zwei Eigenarten hinwegblicken kann (z.B. Zusammenbruch am Todestag, etc.) ohne Stress zu machen wird einen tollen Partner bekommen können. Vor allem von dem er oder sie weiß, dass er nicht einfach oberflächlich ist und für den Beziehungen Tiefgang haben.

Alleine die Betitelungen: Liebe des Lebens... Sehr schwierig, genau das ist der Punkt, warum ich niemals einen Witwer treffen würde. Da kann doch keiner mithalten. ich möchte die Liebe des Lebens für meinen Partner sein. Man geht eine Partnerschaft in der Hoffnung, dass diese niemals endet!
Aber mit dem Wissen, dass eine andere Frau immer die Liebe des Lebens sein wird, könnte ich nicht umgehen. Wie du schon sagtest, man kann es nicht verallgemeinern. und für mich wäre ein Witwer ein NoGo.

Geschrieben
Vor 17 Minuten , schrieb Imperatorin:

Natürlich hat jeder eine Vergangenheit, keine Frage... hast du denn viele Bilder von deinem verstorbenen Mann stehen? Redest du mit deinem neuen Mann über ihn? Wie fühlst du dabei? Weinst du manchmal in seinen Armen?

Ich habe ein (!) Bild stehen, und am Geburtstag und Todestag meines Mannes nimmt mein Freund mich in den Arm und tröstet mich. Ich hatte einen verdammt tollen Mann und habe einen verdammt tollen Freund. Und es tut gut dass er dann weder distanziert noch genervt ist, 22 Jahre negiert man eben nicht einfach so. Und um so besser weiß ich, dass ich wieder gut gewählt habe.

Geschrieben
Vor 3 Minuten , schrieb sand-feet:

Ob er sie noch liebt? Das ergibt sich wohl aus der Definition ... mag sie ihn? Ist sie gerne mit ihm zusammen? Wollen sie zusammenziehen? Evtl ist ja bei anderen auchnicht die Nummer 1 und bekommt es nurnicht mit? Kann sie ihm Zeit geben?

Liebe ist der noch nicht im Spiel, die sind in einer Kennenlernphase, aber starke Gefühle sind wohl schon vorhanden, zumindest von ihrer Seite aus, sonst wäre sie jetzt nicht an den.: weitermachen oder beenden!
Und Zeit geben?... Wie lange denn noch? Die Frau ist 5 Jahre tot oder so... wenn man sich auf einen neuen Partner einlässt, nachdem man einen verloren hat, sollte man keine Zeit für irgendwas brauchen. Warum soll der neue Partner direkt am Anfang auf irgendwas verzichten und zurückstecken? Ich denke dann soll der Trauernde Part sich lieber eine Therapie suchen

Geschrieben

Ich würde es ehrlich gesagt sogar gut finden, zu sehen, dass der Partner unvergessen bleibt. So weiß man wenigstens, dass dieser Mensch aufrichtig liebt und man selbst auch im Herzen bleibt, wenn man einmal das Zeitliche segnet. Ich hätte da jedenfalls vollstes Verständnis.

Geschrieben
Vor 2 Minuten , schrieb Bellastella7:

Ich habe ein (!) Bild stehen, und am Geburtstag und Todestag meines Mannes nimmt mein Freund mich in den Arm und tröstet mich. Ich hatte einen verdammt tollen Mann und habe einen verdammt tollen Freund. Und es tut gut dass er dann weder distanziert noch genervt ist, 22 Jahre negiert man eben nicht einfach so. Und um so besser weiß ich, dass ich wieder gut gewählt habe.

So wie das bei dir läuft, hört sich das richtig gut und perfekt an. Das an besonderen Tagen, besondere Gefühle auftreten, völlig verständlich, aber es sollte nicht den Alltag bestimmen, tut es bei Dir ja auch nicht!

Geschrieben

Muan muss such eben Bewusstsein , das es nur durch eine tod zu einem Kennenlernen gekommen ist, aber macht eine deswegen zu zweiten Wahl? Denke eher zu einer Alternative. Natürlich wenn der andere nur jemand sucht um nicht alleine zusein, würde ich auch lieber eine andere alternativ nehmen. Lieber einmal geliebt, als....

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