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Verklemmt oder nicht verklemmt?


Ye****

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

An was es liegt weiß ich nicht ! Ich kenne einige Leute ( Frauen und Männer) die verklemmt und prüde sind ! Kein FKK oder der gleichen ! Ich denke dann immer,die machen selbst,im Schlafzimmer, noch das Licht aus ! Beim Sex ! Ich hingegen,bin freizügig und gehe auch "offen" mit dem Thema Sex um ! Habe kein Problem damit !Aber ,daß können halt nicht alle ! Warum ? Vielleicht, Elternhaus,Erziehung? ??

Geschrieben

Ich halte nicht viel von Deiner These.

Glaube auch nicht, dass real solch ein Gefälle existiert.

Unbestritten gibt es Gegenden, die konservativ geprägt sind. Die Menschen dort sind sicher nicht verklemmter, als anderswo.

Die lassen es genauso "krachen", wie anderswo, gehen vielleicht nur nicht so offensiv damit um.

Dafür gibt es viele Gründe, aber mit verklemmt hat das nichts zu tun.

Es liegt an jedem einzelnen. Erziehung spielt eine Rolle und was man aus seinem Leben macht.

Ein persönliches Beispiel. Ich bin sehr konservativ erzogen worden. Mein Cousin war immer sehr angepasst. Wollte Missionar werden und würde von den meisten Verwandten dafür gefeiert.

Ich war immer schon anders und natürlich das schwarze Schaf.

Mein Cousin hat sich nicht weiter entwickelt, lebt jetzt auch sehr konservativ und ist zufrieden, soviel ich weiß.

Ich, der "aufsässige", bin hier gelandet und....das ist toll. Trotzdem war es ein langer Weg, mich von den "Fesseln" zu befreien.

Kommt eben immer darauf an, was man aus seinem Leben machen möchte und macht.

Geschrieben
vor 3 Stunden, schrieb rolleken6:

Ich halte nicht viel von Deiner These.

Glaube auch nicht, dass real solch ein Gefälle existiert.

Unbestritten gibt es Gegenden, die konservativ geprägt sind. Die Menschen dort sind sicher nicht verklemmter, als anderswo.

Die lassen es genauso "krachen", wie anderswo, gehen vielleicht nur nicht so offensiv damit um.

Dafür gibt es viele Gründe, aber mit verklemmt hat das nichts zu tun.

Es liegt an jedem einzelnen. Erziehung spielt eine Rolle und was man aus seinem Leben macht.

Klar, Durchschnittsbetrachtungen sind immer pauschalisierend, und haben keine Aussagekraft für einen einzelnen Menschen.
Trotzdem glaube ich, dass in der Summe Tendenzen abzuleiten sind, und Zusammenhänge bestehen, aus Sexualität und der Prägung durch das Umfeld. Erziehung ist nicht nur das Ergebnis elterlichen Wirkens. 
Sex gilt z.B als unseriös. Im Büro wird man im Schnitt seltener Frauen im Minirock herumlaufen sehen, als in der Kneipe. 
Unter Akademikern werden sexuelle Themen weniger zur Sprache kommen, wie wenn sich z.B. Bauarbeiter treffen. Natürlich nur im Schnitt, aber in der Summe hat das dann Auswirkungen auf Gebiete, in denen der Bildungsstand höher, oder niedriger ist. 
Das hat erstmal wenig mit dem menschlichen Grundbedürfnis nach Sex zu tun. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es sich am Ende auch darauf auswirkt. Auf die Anzahl der Sexualpartner, oder wie oft man Sex hat. 

Was diese Betrachtung bringt, ist wiederum eine andere Frage.
Ich finde es interessant, und ich mache mir gerne über Dinge Gedanken. Wenn das dem einen oder anderen sinnlos erscheint, kann ich das verstehen, ist mir am Ende aber auch egal. 

 


 

Geschrieben
Am 21.8.2020 at 00:11, schrieb Yes_We_Can:

Dass es z.B einen eklatanten Ost-West-Unterschied gibt, ist recht eindeutig. Lässt sich mit dem geschichtlichen Kontext schlüssig erklären.

Das halte ich doch eher für Wunschdenken .

Es gibt einen Unterschied zwischen Stadt und Land und Der erklärt sich durch die stärkere soziale Kontrolle .

Trotzdem bedeutet Das nun auch nicht das Alle in der Stadt unverklemmt und Alle in Dörfern verklemmt sind . 

 

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