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pawpaw2

Die liebe Prostata...

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

Wenn die Prostata beginnt, Probleme zu machen, kommt Mann ins Überlegen.
Was tun? Welche Möglichkeiten gibt es? 

Wenn ich richtig verstanden habe, wird das übermäßige Wachstum der Prostata eigentlich von den Hoden verursacht. Entsprechend setzt die Schulmedizin auf Medikamente, die die dort produzierten Hormone blockieren. Eigentlich eine chemische Kastration, mit ähnlichen Nebenwirkungen.
Und nach einigen Jahren folgt dann doch die Prostataentfernung, eine sicherlich nicht wünschenswerte OP...

Eine Querdenkerfrage: Wenn im fortgeschrittenen Alter sowieso endgültig kein Kinderwunsch mehr besteht - dann könnte Er sich doch gleich die Hoden entfernen lassen? Quasi vorbeugend - beizeiten, bevor erträgliche Problemchen zu einem echten Problem werden?
Dann wäre Ruhe, die Prostata würde nicht mehr weiterwachsen. Für mich immerhin eine angenehmere Vorstellung als eine Prostata-OP. Ich glaube, früher wurde das sogar so gemacht, zumindest unter entsprechenden Umständen. Heutzutage wagt es nur niemand mehr auszusprechen.

Aber im Ernst - kann jemand Erfahrungen beisteuern, Alternativen aufzeigen, gute Tips geben - und mir und anderen Betroffenen vielleicht etwas Hoffnung machen?

bearbeitet von pawpaw2
LJ666
Geschrieben
Puh..zu so einem Thema würde ich persönlich Termine bei mindestens 2-3 Urologen machen um mich professionell beraten lassen.
  • Gefällt mir 3
rosly
Geschrieben
Mittels Prävention lässt sich das auch vermeiden. Also ist keine OP nötig.
FLR-Chris
Geschrieben
Dir ist aber schon klar das die Hoden hormone produzieren die den ganzen Körper beeinflussen. Männer die sich aus div gründen die Hoden entfernen lassen müssen dürfen dann Hormone und andere Medikamente nehmen um halbwegs normal leben zu können. Mal abgesehen von Impotenz steigert man dann schön das Risiko von Krebs und div Kreislauf Erkrankungen. Welches ist da wohl das kleinere Übel?
emkat1717
Geschrieben
Was ich gerade in dem Fall als erstes sehe, ist die Kostenübernahme durch die KK. Ich denke, die wollen gute Gründe für die Entfernung haben bevor sie auch nur einen Cent locker machen dafür. Evtl.musst du, sofern sie sich überhaupt darauf einlassen, wahrscheinlich ein Gutachten erstellen lassen. Sowas erfolgt i.d.R. auf eigene Kosten und kann schon mal weit über 1000€ kosten. Und vorab solltest du, wie bereits erwähnt, erstmal mit ein, zwei oder auch drei Urologen sprechen. Die können dir wahrscheinlich sagen, ob es Sinn macht, ob sie es überhaupt machen würden und was für Folgen durch den Eingriff entstehen können.
Geschrieben
Oh ja das ist das einzigste wo vor ich richtig Respekt habe. Das die Potenz weg geht oder Prostatakrebs.
Geschrieben
vor 39 Minuten, schrieb rosly:

Mittels Prävention lässt sich das auch vermeiden. Also ist keine OP nötig.

Ein angenehmer Gedanke. Weisst Du mehr darüber? Wie könnte eine Prävention funktionieren?

vor 42 Minuten, schrieb Nepumuk1976:

Dir ist aber schon klar das die Hoden hormone produzieren die den ganzen Körper beeinflussen. Männer die sich aus div gründen die Hoden entfernen lassen müssen dürfen dann Hormone und andere Medikamente nehmen um halbwegs normal leben zu können. Mal abgesehen von Impotenz steigert man dann schön das Risiko von Krebs und div Kreislauf Erkrankungen. Welches ist da wohl das kleinere Übel?

Ein gutes Argument! Mit fehlenden Bällchen kommen neue Probleme auf, und mit dem Sexleben wäre wohl noch gründlicher Schluß, als wenn man doch lieber die Prostata "opfert"...

Fetisch-devot
Geschrieben
Ich denke eine Unterdrückung bzw Verringerubg der Hormonproduktion in den Hoden kann man nur schwerlich mit einer chirurgischen Entfernung derselben vergleichen. Hierzu würde ich dringend die Meinung mehrerer Fachärzte einholen und zwar im persönlichen Gespräch. Internetforen halte ich da für unzureichend. Zudem ist es fraglich, ob so ein Eingriff überhaupt vorgenommen würde, da diese Form der Behandlung wohl aus bestimmten Gründen nicht der Standard ist.
Geschrieben
vor 39 Minuten, schrieb emkat1717:

... Kostenübernahme durch die KK ... Gutachten ... auf eigene Kosten ... weit über 1000€ kosten. ... erstmal mit ein, zwei oder auch drei Urologen sprechen. Die können dir wahrscheinlich sagen, ob es Sinn macht, ob sie es überhaupt machen würden und was für Folgen durch den Eingriff entstehen können.

Stimmt natürlich. Bei 2 Urologen war ich zumindest schon.
Ich habe aber das Thema "Hoden entfernen" nicht angesprochen - das habe ich nicht gewagt.
Wahrscheinlich ist es ja sowieso nur ein irrwitziger Gedanke von mir. In der Realität würde das sicherlich kein Arzt "einfach so" machen, und selbst wenn, könnte ich mir das nicht leisten.
Ich denke, ich habe keine Alternativen. Ich werde wohl als ganz normaler 08/15-Patient irgendwann meine bisherige Sexualität mit einer Prostataentfernung beenden...

mondkusss
Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb pawpaw2:

Wenn ich richtig verstanden habe, wird das übermäßige Wachstum der Prostata eigentlich von den Hoden verursacht. Entsprechend setzt die Schulmedizin auf Medikamente, die die dort produzierten Hormone blockieren. Eigentlich eine chemische Kastration, mit ähnlichen Nebenwirkungen.

 

vor 4 Stunden, schrieb pawpaw2:

Wenn im fortgeschrittenen Alter sowieso endgültig kein Kinderwunsch mehr besteht - dann könnte Er sich doch gleich die Hoden entfernen lassen?

ähm....du solltest dich mal zumindest mit den grundlegenden funktionen deines körpers vertraut machen...letzteres wäre nämlich eine tatsächliche, irreversible kastration :coffee_morning:

bearbeitet von MOD-Meier-zwo
Texteile und Zitat entfernt wegen Off-Topic
futuresoundofegypt
Geschrieben

Frag mal deinen Urologen was die natürlichste Art ist, gegen die anwachsende Prostata zu arbeiten. Ich wette er wird dir sagen, da du jeden Tag Hand anlegen sollst. Das Problem in der heutigen Gesellschaft ist nur leider, das du dann, wenn das die Menschen in deinem Umfeld mitbekommen als "Krank" abgestempelt wirst. Dann wäre nur zu überlegen was dir wichtiger wäre. Op´s, Chemie, Drogen, keine Prostata und deren Folgen oder nur in den Köpfen der Leuten als "Krank" bezeichnet zu werden, weil du Hand anlegst, aber ne gesunde Prostata hast?! 

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Affairedecoeur
Geschrieben
jede Menge medizinisches Halbwissen......ich geh mir mal Popcorn holen..... aber mal ganz im Ernst, statt Dir hier von anderen Internetmedizinern Rat zu holen, würd ich mich mal mit dem Urologen Deines Vertrauens unterhalten.....
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mondkusss
Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Affairedecoeur:

statt Dir hier von anderen Internetmedizinern Rat zu holen, würd ich mich mal mit dem Urologen Deines Vertrauens unterhalten.....

dazu scheint er wohl zu viel schiss zu haben, die frage, die ihn eigentlich beschäftigt auszusprechen....lieber fragt man ein forum von laienmedizinern mit dr.google-studium

wer hat nochmal die legende erfunden, männer wären das starke, mutige geschlecht...?

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Rondevouz_mit_Joe
Geschrieben
Basische - gesunde Ernährung - pflanzliche Rohkost und Bewegung sollen helfen...
MrsGrinch
Geschrieben
Wenn ich mir den Knöchel verstauchen könnte, dann hacke ich meinen Fuß auch nicht vorsichtshalber ab. Google nach Kastration und deine Frage wird sich selbst beantworten. Falls ich falsch liege und du schlauer bist als alle Ärzte, hier schonmal meinen Glückwunsch zum Nobelpreis für Medizin.
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transemk
Geschrieben
Oh gott
mondkusss
Geschrieben
vor 11 Minuten, schrieb rosly:

Spontan würde ich zu einer regelmäßigen Darmkur raten. Sollte Dich diese Option wirklich interessieren kannst Du Dich gern privat melden, dann kann ich Dir mehr Infos geben. Lg

diese aussage kenne ich von einer arbeitskollegin, die einem danach immer sofort eine sündteuere ampullenkur aufschwatzen will.....:smirk:

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Littleshadow
Geschrieben
Könntest du denn ohne Hoden leben? Fehlt dir dann nicht etwas beim Sex?
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rosly
Geschrieben
vor 19 Minuten, schrieb mondkusss:

diese aussage kenne ich von einer arbeitskollegin, die einem danach immer sofort eine sündteuere ampullenkur aufschwatzen will.....:smirk:

Nein ich schwantze niemandem irgend welche ampullen auf, doch manches möchte man eben nicht öffentlich preisgeben und erklären müssen. 

Crusander
Geschrieben
Tamsulosin gehört zu den wichtigsten Wirkstoffen bei gutartiger Prostatavergrößerung (benignes Prostatahyperplasiesyndrom). Die Prostata oder Vorsteherdrüse liegt ringförmig um die Harnröhre. Sie ist bei vielen Männern höheren Alters vergrößert und ruft Symptome wie Probleme beim Wasserlassen hervor. Der Wirkstoff Tamsulosin lindert solche Beschwerden und verzögert das Fortschreiten der Krankheit. Bei den meisten älteren Männern ist die Vorsteherdrüse (Prostata) gutartig vergrößert. Durch den Druck des neuentstandenen Gewebes auf die in unmittelbarer Nähe liegende Harnröhre kann es in vielen Fällen zu Beschwerden beim Wasserlassen, häufigem nächtlichen Harndrang, Problemen beim vollständigen Entleeren der Blase bis hin zu Rückstauschäden mit Harnwegserkrankungen und Nierenfunktionsstörungen kommen. Der Wirkstoff Tamsulosin ist ein sogenannter alpha-1-Rezeptor-Blocker: Er blockiert bestimmte Andockstellen (sogenannte „alpha1A -Rezeptoren“) für Botenstoffe wie Adrenalin in der glatten Muskulatur von Prostata und Harnröhre. In der Folge können die Botenstoffe nicht mehr binden, wodurch sich die Muskulatur entspannt. Der Harnabfluss wird dadurch deutlich erleichtert. Tamsulosin ist aufgrund des vergleichsweise spezifischen Angriffs an seiner Andockstelle nebenwirkungsärmer als die anderen Vertreter dieser Wirkstoffklasse. Trotzdem kann es nach der Einnahme bei ungefähr zehn Prozent der Behandelten zu Schwindel und Ejakulationsstörungen kommen. Seltener (das heißt bei weniger als einem Prozent der Patienten) ruft Tamsulosin Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck, beschleunigten Puls, Nasenschleimhautentzündungen, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und Hautausschläge hervor. Rezeptpflichtig und die Hoden bleiben auch dran
mondkusss
Geschrieben

quellenangabe wäre wünschenswert, wenn man schon www-wissen zum besten gibt @Crusander

heiße_landfrau
Geschrieben
Ich weiß nicht wie sich das entfernen des Hoden beim Menschen auswirkt. Bei Hunden z B. zieht das gravierende Veränderungen mit sich ...
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Thorshammer59
Geschrieben
vor 7 Stunden, schrieb pawpaw2:

Ein gutes Argument! Mit fehlenden Bällchen kommen neue Probleme auf, und mit dem Sexleben wäre wohl noch gründlicher Schluß, als wenn man doch lieber die Prostata "opfert"...

neben den rein orhanischen wirkungen sind auch die hormonellen nebenwirkungen auf´s hirn nicht zu unterschätzen. hatte mal cholesterinsenker verschrieben bekommen, die nebenwirkungen waren auch auf dem beipackzettel verzeichnet. rein organisch hatte sich nichts verändert, uneingeschränkte funktion aller organe. nur im kopf war da, wo vorher sex stand, nur noch ein großes schwarzes loch. in etwa so: sex? ist bekannt. sollte man mal haben, so wie man auch den rasen mal mähen oder den müll rausbringen sollte. geht aber auch noch morgen oder so. (hab die pillen dann wieder abgesetzt und beschlossen, lieber an einem schlaganfall beim poppen dahinzuscheiden)

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Johanna_Katharina
Geschrieben

Lass mal lieber die große Kanone stecken :)

Du kannst nicht einfach dein Testosteron medikamentös blocken oder eine Orchiektomie machen lassen. 

Ja gut...kein Testosteron = kein Dht = kein Haarausfall mehr (juchu) und keine prostatahyperplasie  mehr. 

Dafür aber auch keine Samenergüsse und keine Erektionen mehr. Möchtest du keine Erektionen mehr?

Soweit die Theorie, praktisch kannst du aber ohne ein Sexualhormon nicht leben. Nach einer Orchi muss also das Testosteron substituiert werden. Was hast du jetzt gewonnen wenn du das Testosteron dann wieder künstlich zuführen must? 

(Ich blocke ja mein Testosteron , führe aber Östrogen zu. Ohne EIN Sexualhormon würde es nicht gehen.)

Geh regelmäßig zur Vorsorge und versuch doch mal zuerst was alle machen. Kürbiskerne oder Sägepalme. Und wenn's nicht wirkt wird dir der Uro was verschreiben.

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kusheldir
Geschrieben
Alles Schmarrn, für meine Begriffe! Einige Male Sägezahnpalme 3000mg nehmen, bis sich die Probleme reduziert haben, dann damit Pause machen. Zur Hormonregulierung liefert das Buch "Hormone natürlich regulieren" einige Infos, aber leider nicht genug. Dh. die muss man sich dann im Netz suchen… so von wegen Interaktion der Wirkung mit anderen Hormonen (=Nebenwirkungen bei Über- oder Langzeitdosierungen). Die Weißkittel übertreiben grundsätzlich - wollen ja Geld machen! Es geht aber auch anders. Nur a) Wissen die das entweder nicht, oder b) Wollen es nicht sagen.
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