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Stehen Frauen wirklich auf Arschlöcher?


Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Hmm... naja, ich sags mal so.

Prägungen sind sehr schwer aufzubrechen. D.h. es ist sehr aufwändig, jemanden, der von einer bestimmten Sache aufgrund seiner vergangenen Erfahrungen, frühkindlichen Prägungen etc überzeugt ist, vom Gegenteil zu überzeugen.

Das wird natürlich durchaus versucht. Die Manipulation von tief verankerten Überzeugungen ist für die Psychologie ein durchaus faszinierendes Gebiet.

Gehirnwäsche, NLP (neurolinguistische Programmierung), solche Sachen, da versucht man schon einiges, um entsprechende Effekte zu erzielen. Wie auch immer das funktioniert. Ich vermute, es spielen extreme Emotionen, Destabilierung etc eine Rolle. Aber ich hab nicht wirklich Ahnung davon.

Eines kann ich allerdings mit Bestimmtheit sagen: mit solchen sprachlichen Techniken wie dem Hier:

Ich muss wirklich gerade lächeln...denn das was die letzten Beiträge hergeben ist klassisch weibich. Wie aufgescheuchte Hühner......



erreichst du keine entsprechenden heftigen Gefühlswallungen. Bestenfalls eine milde Genervtheit. Damit könntest du nichtmal jemandem vorm Obststand dazu bringen, einen Apfel zu kaufen.

Da muss man schon ein bisschen geschickter vorgehen. Sonst könnte das ja jeder Vollspaten.


Geschrieben

Manche Männer haben dann ein Problem, wenn Frau wie ein Mann auftritt (inklusive Brusttrommeln und Sackkratzen). Ebenso haben manche Frauen ein Problem, wenn Mann sich wie eine Frau verhält (inklusive Damenwäsche tragen und PMS). Wer aus eigenem Selbstverständnis heraus in seiner Geschlechterrolle agiert - auch diejenigen, die sich so verhalten, wie innerhalb der Klammern beschrieben - wird mit Sicherheit weniger oder gar keine Probleme im Umgang mit dem "anderen" und dem eigenen Geschlecht haben. Wer allerdings sein Verhalten/Auftreten/Leben mit seinem Geschlecht begründet und immer wieder Geschlechterkampf provoziert, wird mit Sicherheit bei denen anecken, die dies nicht tun.

Nein, auf Arschlöcher steht niemand. An eines zu geraten, ist dennoch möglich...


Geschrieben

Ich muss wirklich gerade lächeln...denn das was die letzten Beiträge hergeben ist klassisch weibich. Wie aufgescheuchte Hühner......

Dass ich klassisch weiblich argumentiere, hat mir bisher noch niemand gesagt.

Und das Frauen klassischerweise wie aufgeregte Hühner argumentieren, würde ich mich noch nicht mal als Mann wagen zu behaupten.


Geschrieben

Du solltest das nicht inhaltlich betrachten, lieber Delphin. Es ist eine Diskussionsform, bei der nicht per Argumentation, sondern per Subtext versucht wird, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen. Hier lautet die Botschaft: ihr seid mir unterlegen (flatternde Hühner, interessanterweise assoziiert sie diese Schwäche mit "weiblich") und sie "beweist" ihre Überlegenheit (und damit die ihrer Position) mit Pferden, Sohn, Erfolg.
Betrachtet sich selbst also als stark, obwohl weiblich. Klingt anstrengend, muss ich zugeben. Als Selbstbild im Rollenbild. Sehr konfliktbehaftet.
Aber egal. Es ist ihr Rollenbild, das respektiere ich. Es ist nicht meins. Braucht sie nicht zu respektieren. Alles gut. Du argumentierst nicht weiblich


Geschrieben

Was hier so umgangssprachlich als "Arschloch" bezeichnet wird, nenne ich einen "Blender/in"

Wenn manN/frau an eine/n gerät, wird im ersten Augenblick nicht alles gesehen. Erst wenn sich die Augen an die Verhältnisse gewöhnt haben, wird erkannt, was dahinter steckt.

Und der Ärger, dass man geblendet wurde ist dementsprechend hoch und führt zu Reaktionen, die hier auf so herrliche Weise präsentiert werden.


Geschrieben

Nachdem ich mich nun vergewissert habe, dass es "klassich weiblich" und "klassisch männlich" nicht mehr gibt, (alles schnöder Sozialisationsballast), bereite ich mich mental und körperlich auf meine erste Schwangerschaft vor und rätsel, wie ich die "Bestäubung" bewerkstelligen und den Raum in meinem Körper für den sehnlichst erwarteten Nachwuchs schaffe.

Schokolade und Gurken habe ich bereits gehortet. Ein Schwangerschaftspass ist trotz Stirnrunzeln und anfänglicher Ablehnung meines Arztes beantragt. Die Suche nach der passenden Kinderzimmereinrichtung ist im vollen Gange und mit meinen Mitstreitern, die das gleiche Ziel verfolgen, ist ein Raum für die kommende Gymnastik angemietet. Für unsere Partnerinnen und uns wollen wir nach der Schwangerschaft natürlich die selbe sexy Figur haben, wie wir sie davor besaßen. Wir treffen uns gleichgeschlechtlich in kleiner Runde und tauschen die alltäglichen kleinen Herausforderungen, die eine Schwangerschaft an uns stellt aus. Noch zögere ich, Fläschchen zu kaufen, in der stillen Hoffnung, Milch möge einschießen, sobald ich und die Schwangerschaft die Reife dafür erreicht haben.

Alles in Allem: Es ist eine wunderschöne Zeit.
(Sollte ich mir nicht doch noch das rote Kleid mit den weißen Punkten zulegen, vor der Niederkunft?)


Geschrieben

SmartInfo,

du bist zu alt, um schwanger zu werden...


Geschrieben

... du bist zu alt, um schwanger zu werden ...


Zu "alt" gibt es nicht, wenn ich die "Vorträge" in diesem Thread verfolge, welche die bisher allgemein anerkannten biologischen Gesetzmäßigkeiten als nicht mehr zeitgemäß umschreiben.


Geschrieben

Tja, so ist das heutzutage halt... nix hält mehr


Geschrieben

Was ist denn meine geschlechtlich vorgegeben Rolle als Frau?
Kochen, putzen, Kinder gebären, Beine breit machen?



Auch wenn man die nachfolgenden Postings außeracht lässt um gegen etwas wettern zu können , sollte man doch in der Lage sein zwischen -
Einer von der Natur vorgegebenen Rollenverteilung und der Aufgabenverteilung innerhalb einer Beziehung zu unterscheiden -
Wobei es sich beim Kinder gebären doch wohl um genau so eine , von der Natur vorgegebenen Rollenverteilung handelt -
Wo es sich hingegen , wer von beiden jetzt kocht , wäscht , putzt oder die Löcher in die Wand bohrt , nicht um eine Vorgabe der Natur handelt -
Sondern um die Aufgabenverteilung untereinander -


Geschrieben

Offensichtlich birgt das hohe Alter auch Wahrnehmungsprobleme, denn die rein anatomischen/biologischen Unterscheidungsmerkmale zwischen Mann und Frau werden hier an keiner Stelle in Frage gestellt.


Geschrieben

Ja, aber der Versuch der argumentationslosen Außerkraftsetzung der gegnerischen Meinung (die behaupten angeblich absurde Dinge, daher ist diese Meinung falsch) ist dennoch sehr löblich.

Weiter so


Geschrieben

Offensichtlich birgt das hohe Alter auch Wahrnehmungsprobleme, denn die rein anatomischen/biologischen Unterscheidungsmerkmale zwischen Mann und Frau werden hier an keiner Stelle in Frage gestellt.


Wohl weniger das Alter, eher die Sturheit einiger Zeigenossinen, denn

- die rein anatomisch / biologischen Unterscheidungsmerkmale bewirken die Geschlechterteilung und damit verbunden die Rollenverteilung, welche, evolutionsbiologisch gesehen in der Spezialisierung das Fortbestehen der Art garantierten.

Die Grundzüge bleiben davon unberührt, egal, ob eine Frau in der Lage ist, 220 KG zu reißen oder ein Mann es gerage mal schafft, 10 kg hoch zu heben. Dies sind die Ausnahmen von der Regel und wer die Ausnahme zur Regel definiert, verkennt schlicht und ergreifend die Realität.


Geschrieben

Und wie sollte die Aufgabenverteilung innerhalb einer Beziehung dann bitte aussehen damit sich Mann und Frau nicht immer wieder beweisen müssen wer die dickeren Eier hat?


Geschrieben (bearbeitet)



- die rein anatomisch / biologischen Unterscheidungsmerkmale bewirken die Geschlechterteilung und damit verbunden die Rollenverteilung, welche, evolutionsbiologisch gesehen in der Spezialisierung das Fortbestehen der Art garantierten.



wo hast du das denn abgekupfert...aus dem "alten, oder aus dem neuen
Testament"....?

..und wie viele Kinder, hast du in deinem "hohen Alter" schon gezeugt?

Ist doch schließlich, deine biologische Aufgabe....oder..?


bearbeitet von Marie-Anne
Geschrieben

Und wie sollte die Aufgabenverteilung innerhalb einer Beziehung dann bitte aussehen damit sich Mann und Frau nicht immer wieder beweisen müssen wer die dickeren Eier hat?


Es geht nicht darum, zu beweisen, wer die "dickeren Eier" hat, denn nur in der Ergänzung wird das Gemeinsame so stark, dass es seine eigentliche Aufgabe bestehen und wahrnehmen kann. In der Ergänzung des "weiblichen" mit dem "männlichen" liegt der Schlüssel zum Erfolg dieses Leben zu meistern und es weiter zu geben. Nicht im gegenseitigen Bekriegen oder sich streitig nachen von angeblichen Vorzügen oder Nachteilen, welche durch "Gleichschaltung" eleminiert gehörten. Das ist der falsche Weg, der nicht zum Erfolg führen kann, der spaltet und die gebündelten Kräfte zerstört.


Geschrieben

Ich frage ja nur, weil wenn ich jetzt z.B. eine Frau kennenlernen würde die mehr Geld als ich verdient, ich mit ihr Kinder in die Welt setzen würde und sie dann fragt ob ich nur noch Halbtags Arbeiten gehe und den Haushalt machen würde, wäre ich dann noch genauso der Mann oder eher die Frau in der Beziehung?


Geschrieben

bei mir wärst du trotzdem noch mann... ist doch egal wer arbeiten geht .. hauptsache die kohle passt und die arbeit ist getan.
männer können eh oft besser kochen


Geschrieben


Oder macht es mich zu einem Mann der mehr weibliche Eigenschaften als männliche hat ?




Jetzt muss ich mal rumquengeln: was sind denn nun weibliche bzw männliche Eigenschaften?
Dir wurde diese Frage gestellt, die Du leider noch nicht beantwortet hast.
Waschen , kochen, putzen sind ja keine Eigenschaften..


ich glaube poglotzer hat sog. Mannweiber gemeint.



Und was genau sind " Mannweiber"??


Geschrieben

Das ist schön. Aber mich beschäftigt halt immer noch die Rollenverteilung in Beziehungen bezüglich Mann und Frau. Und in der Gesellschaft im Allgemeinen.
Die biologischen Unterschiede jetzt mal ausgenommen.


Geschrieben

ich finde es gut wenn es so gehandhabt wird dass jeder das tut was ihm besser liegt. wenn mann jetzt zb lieber fenster putzt als frau, dann soll er das tun ...und wenn frau lieber auto putzt als er, dann kann auch sie das tun. beide sollten gleichermassen gestresst oder ungestresst den feierabend geniessen können.
die geschlechterspezifische rollenverteilung finde ich nicht gut. soll ja auch alles spass machen.
mann und frau bleibt man ja deshalb trotzdem.


Geschrieben

Also ich kann mir schon vorstellen,zu Hause zu bleiben,wenn sie das Geld ranschafft.Die "Bude" wär in Ordnung,lecker Essen gibt`s auch....

Einzige Bedingung:Sie kümmert sich ums Auto,die Werkstatt Ausstattung stelle ich.

Mal sehn ,wer sich berufen fühlt.


Geschrieben

Das finde ich ja auch. Und deshalb finde ich diese ganze Diskussion um die Rollenverteilung auch recht überflüssig.


Geschrieben

Jetzt muss ich mal rumquengeln: was sind denn nun weibliche bzw männliche Eigenschaften?



Nun vielleicht ist es mir einfach nur zu blöd , erwachsenen Menschen die unterschiede zwischen Männlein und Weiblein und ihre geschlechtsspezifischen eigenschafften erklären zu sollen -

Oder muss man dir noch erklären das es schon bei unterschietlichen Geschlechtsmerkmalen anfängt und über unterschiedliche Gefühlswelten weiter geht ?


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