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sind Raucher und Dicke zu teuer für den Staat??

Empfohlener Beitrag

Geschrieben (bearbeitet)

also irgendwie nervt es mich das wir Raucher immer als Kostenfaktor und als Belastung für den Saat und die Krankenkassen da gestellt werden..

stimmt das den wirklich..

hab gerade zufällig eine Studie gefunden die nun genau das Gegenteil behaupte..
und das gilt nicht nur für die Raucher sondern auch für Dicke...

weiß nicht ob der Link nu gelöscht wird.. aber ich möchte diese Studie mal zur Diskussion stellen...

und vielleicht auch damit mal ein "Vorurteil" entgegenwirken....


*** edit by Mod – keine Fremdlinks im Forum, siehe Forenregeln ***


bearbeitet von CaraVirt
Fremdlink entfernt
Ballou1957
Geschrieben

Vielleicht solltet ihr euren Thread von einem MOD in den richtigen Forenbereich "Diskussion und Fragen" verschieben lassen.

Dieser Bereich hier ist für konstruktive Kritik an der Seite gedacht.


Geschrieben

also irgendwie nervt es mich das wir Raucher immer als Kostenfaktor und als Belastung für den Saat und die Krankenkassen da gestellt werden..

stimmt das den wirklich..

hab gerade zufällig eine Studie gefunden die nun genau das Gegenteil behaupte..
und das gilt nicht nur für die Raucher sondern auch für Dicke...


von wem wurde die Studie finanziert ... McDonalds und Marlboro ??!


boarderline747
Geschrieben

Dass die Prävalenz verschiedener Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Apoplex) ist unter Rauchern deutlich höher als bei Nichtrauchern - das ist der Punkt, an dem die Argumentation, Raucher seien kostenintensiver, ansetzt.

Gerade bei den durch Rauchen verursachten Krankheiten sind direkte wie indirekte Kosten (also Behandlungskosten (direkt) wie auch Nachsorge, Arbeitsausfall, Ausfall für's BIP (indirekt)) ziemlich hoch. Das ist nicht zu bestreiten, und wenn ich ein wenig google und auf den Seiten der GKVen nachschaue, welche Gelder statistisch betrachtet in alleine direkte Kosten wegen Apoplex fließen... Autschn.


vauef
Geschrieben

So etwas zu errechnen ist fast unmöglich.
Das gelingt bestenfalls jemandem der alle relevanten Zahlen (und dann zutreffende) auf dem Tisch hat.
Dann müssen noch alle Infos und Zahlen in die richtige Relation gebracht werden.
Da ist wohl eher viel stochern im Dunklen angesagt.


2terFruehling
Geschrieben

Ich habe ca. 40 Jahre geraucht, und das nicht wenig. In dieser Zeit war ich pro Jahr vielleicht im Durchschnitt vielleicht 1 Woche krank. Krankenhausaufenthalt hatte ich einen wegen Blinddarm. Ein mal Kuraufenthalt von (damals noch) 4 Wochen.
Seit ich vor 3 1/2 Jahren das Rauchen aufgegeben habe, war ich ca 1 Jahr krankgeschriebén wegen 3 Operationen, 3 mal Reha.
Nach einer Untersuchung habe ich weder an der Halsschlagader noch an den Herzkranzgefäßen Ablagerungen bzw. Verengungen. Toi, Toi, Toi. Jedoch unmäßig zugenommen, bedingt auch durch die Bewegungslosigkeit durch die Op`s.
Manchmal denke ich noch, ob es denn nicht besser gewesen weiter zurauchen. Ich glaube, meine Krankenkasse hättesich sehr viel gespart.


Geschrieben

...fragt ein rauchender und dicker Mensch

Oppa


Geschrieben


Seit ich vor 3 1/2 Jahren das Rauchen aufgegeben habe, war ich ca 1 Jahr krankgeschriebén wegen 3 Operationen, 3 mal Reha.
Nach einer Untersuchung habe ich weder an der Halsschlagader noch an den Herzkranzgefäßen Ablagerungen bzw. Verengungen. Toi, Toi, Toi. Jedoch unmäßig zugenommen, bedingt auch durch die Bewegungslosigkeit durch die Op`s.
Manchmal denke ich noch, ob es denn nicht besser gewesen weiter zurauchen. Ich glaube, meine Krankenkasse hättesich sehr viel gespart.



du warst krankgeschrieben wegen dem nicht-rauchen ?

aber hey, dann fang doch einfach wieder an zu qualmen, dann wirst du wieder dünn und richtig fit - das leben kann so einfach sein


Eddie750
Geschrieben

Zu diesem Thema wurde in diesem Jahr in Holland eine Studie veröffentlicht.

Tenor dieser Studie ist, dass Raucher zwar kurzfristig das Kassensystem belasten, durch die geringere Lebenserwartung aber viele cronischen Alterserkrankungen wegfallen und das Kassensystem dadurch langfristig weniger belasten als die alternden Nichtraucher.


Geschrieben

Hi ihr Lieben,

natürlich nicht. Gerade unser Staat sollte es sich problemlos leisten können. Die Gelder werden an falschen Stellen ausgegeben. Ich bin nicht dick und rauche nicht würde aber jeden Cent für das Wohlbefinden der Bürger investieren.

LG


Schnaepschen
Geschrieben


hab gerade zufällig eine Studie gefunden die nun genau das Gegenteil behaupte..



Zu diesem Thema wurde in diesem Jahr in Holland eine Studie veröffentlicht.



Ja ja! Die Studien schreiben immer das, was die Auftraggeber hören wollen.

Ein Gesundheitsrisiko durch Rauchen und Übergewicht läßt sich nicht leugnen. Genauso wie die durch Alkohol, Untergewicht, Piercings, Tattoos, Branding, Extremsport......

Wir Raucher finanzieren unsere Krankenkassenkosten aber wenigsten selbst durch die nicht unerhebliche Tabaksteuer. Der Staat nimmt ca. 3/4 des Kaufpreises ein. Damit sollten sich unsere Kosten locker decken lassen.

Dann gibt es keinen Rabatt mehr für Nichtraucher, sondern kostenllosse Versicherung für Kettenraucher!


Ballou1957
Geschrieben (bearbeitet)

@Bluelagoon Wenn Du das jetzt noch ohne Beschimpfung und Fäkalsprache hinbekommen könntest, würde ich Dir sogar zustimmen!


bearbeitet von Ballou1957
Geschrieben (bearbeitet)

Was für ein asoziales Gedankengut wabert denn durch dieses saudämliche Fickforum??? Klar, alles was lästig ist, euthanasieren. Hatten wir ja schonmal-Mengele fragen-der kennt sich aus.




nenn mich einen idioten, aber ich habe in diesem thread nichts entdecken können, was deinen hysterischen anfall irgendwie erklären oder rechtfertigen würde.

also erkläre er sich bitte, von welchem "asozialen gedankengut" spricht er ?


bearbeitet von Honigsammler32
Geschrieben (bearbeitet)

Hier sind ja keine Fremdlinks möglich, aber ein Soziologe hat Daten von heute mit früheren Erhebungen verglichen und dies ist dabei herausgekommen:

(...)Schorb ist nicht dick. Eher klein und schmal. Trotzdem interessiert er sich für Untersuchungen über schwere Menschen. Er glaubt zu wissen, dass diese Studien nicht wegen des zunehmenden Verzehrs von Big Macs und Fertigpizza geschrieben werden, sondern weil manche Menschen sich gerne für etwas Besseres halten.
Schorb hat sich alte Zahlen angesehen und festgestellt, dass die Deutschen vor ein paar Jahrzehnten fast genauso dick waren wie heute. Damals störte sich niemand daran.
Aufregung ist eine Ware. Man kann Geld mit ihr verdienen. Indem man den Leuten, die sich aufregen wollen, Argumente liefert, Fakten, Formulierungen, die ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein.(...)

Das stammt aus der "Zeit". Müsste sich jetzt vollständig ergoogeln lassen. Pharmaindustrien sollen laut Artikel übrigens mehrmals die zuständigen Stellen dazu gedrängt haben, das Maß für das richtige Gewicht immer weiter nach unten zu legen. So produziert man natürlich in Sekunden neue Übergewichtige, die nun "dringend" einer kostenträchtigen Kur, kostenträchtigen Medikamenten und Ähnlichem bedürfen. Praktisch, wenn man mit "Fetten" Kohle verdienen will. Frei nach dem Motto: "wer Jude - Verzeihung - fett ist, bestimme ich!"

Ist doch wie im richtigen Leben (oben ist natürlich auch richtiges Leben, aber ich meine einige Ebenen weiter unten bei "uns"). Wenn da welche mit guten Ratschlägen kommen oder einem sonst irgendwie was wollen, muss man schon dreimal hinschauen, ob es denen in Wirklichkeit nicht nur um sich selbst und um die Befriedigung ihrer Befindlichkeiten geht.


bearbeitet von Loferl
onkelhelmut
Geschrieben

Alle, die das mittlere Gewicht der Models (Gr. 34) überschreiten sind zu dick.

Eine Schwangere mit 182 cm Höhe darf keine Minute die 48 kg überschreiten.

Unsere Sportler sind alle viel zu dick.

Die gesamte Regierung ist zu dick, vielleicht kommt Fr. von der Leyen noch halbwegs in die Nähe des geringen Übergeichtes.

Sind wir denn alle verrückt geworden?

Ein Bauarbeiter mit unter 50 kg "Lebendgewicht" wird nur gelegentlich den gesamten Arbeitstag durchstehen. Wollen wir nun die Krankenhäuser mit Magersüchtigen füllen?

Wenn alle Raucher aufhören würden, würde der Bundeshaushalt zusammenbrechen und die Krankenkassenbeiträge müssten um 5% steigen.


Lovewar
Geschrieben

Irgendwie müsig, auch wenn die Diskussion immer wieder angestossen wird. Es gibt nunmal Raucher und "Dicke", genauso wie es Rentner und Arbeitslose gibt, die sind ja auch nicht gut für die Staatskasse. Genau wie chronisch Kranke, Menschen mit Behinderungen, die Unterstützung brauchen, Pflegepatienten und und und...

Raucher und Alkoholiker, oder auch sonstwie drogenabhängige sind natürlich nicht so doll für die Staatskasse oder die Krankenkassen. Aber es gab und wird sie immer geben. So what?


Pumakaetzchen
Geschrieben

Ich bin zu dick, ABER:
Ich habe völlig normale Blutwerte. Blutfette, Zucker, alles ideal. Lediglich mein Eisenspiegel ist im Keller. Die Ursache dafür hat nichts mit dem Gewicht zu tun.

Ja, ich habe zu hohen Blutdruck: ABER:
Den hatte ich auch schon mit 47 Kilo im Alter von 16 Jahren. Also soll mir bitte keiner erzählen, das läge am Gewicht!


Geschrieben

Nein.
Aber zu teuer für jede Krankenkasse.
Zum Glück bin ich privat versichert


Geschrieben (bearbeitet)

Der psychische Hintergrund ist meist das Ausschlaggebende: einige wollen sich aufregen und nutzen dann vermeintliche und echte Randgruppen, um unter Zuhilfenahme von Rationalisierungen ihren psychischen Druck abzulassen - woher immer der auch kommt. Zu dieser Spezies gehören viele Tempolimit-jetzt-Schreier, Feuerwerkskörper-Gegner, Dicken- und Arbeitslosen-Hasser.

Ein Forenteilnehmer aus einem anderen Forum hat in einer Diskussion, in der belegt wurde, dass ein Amt ein internes Rundschreiben herausgegeben hatte, in dem die Order erging, bedürftigen Diabetikern die Zusatzkosten für die spezielle Nahrung erst nach einem Widerspruch des Betreffenden gegen die ablehnende Entscheidung zu bewilligen und ansonsten generell zu versuchen, das Geld zu verweigern, kurzerhand alle kranken Bedürftigen zu Hypochondern erklärt, um die Entscheidung gutheißen und weiter auf sein bevorzugtes Feindbild eindreschen zu können.

Völlig bekloppt. Aber auch Bekloppte hat es ja zu allen Zeiten gegeben. Manchmal kamen sie sogar an die Regierung und sorgten so im Nachhinein für viele Gedenkminuten, die durch Denkminuten hätten verhindert werden können.


Echte relevante Kostenverursacher sind zum Beispiel Ärzte, die einen immer und immer wieder antanzen lassen, damit sie ordentlich ewas zum Abrechnen haben. So mir geschehen beim Zahnarzt und Allergologen, bis ich beim Letzteren eigenständig den nächsten Besuch verweigerte. Worauf ich allergisch reagierte, hatte er bis dahin allerdings noch nicht herausfinden können - oder wollen. Und natürlich die Pharmaindustrie mit ihren umverschämten Preisen. Eine Lippenherpes-Salbe, in der nur ein paar Spritzer Wirkstoff drin sind für fast 10 Euro. Ich glaub' es hackt!


bearbeitet von Loferl
Geschrieben

... Alle, die das mittlere Gewicht der Models (Gr. 34) überschreiten sind zu dick ...



Stimmt, hab ich auch letztens mal zu lesen bekommen

Als ich noch geraucht habe (ist mittlerweile 9 Jahre her), war ich auch nicht kränker als jetzt, jedenfalls nicht wegen dem Rauchen. Aber gesund ist es natürllich nicht, genausowenig wie Übergewicht.

Aber ich denke, das wirkt sich alles von Mensch zu Mensch anders aus.


Pumakaetzchen
Geschrieben

Aber zu teuer für jede Krankenkasse.
Zum Glück bin ich privat versichert


Ich hab mit meiner TK keine Probleme. Man muss sich halt die richtige Kasse aussuchen.


Geschrieben

Ich hab mit meiner TK keine Probleme. Man muss sich halt die richtige Kasse aussuchen.



und genau deswegen bin ich froh, da nicht drin zu sein


boarderline747
Geschrieben

Es gibt Gesamtstatistiken der Gesetzlichen Krankenversicherungen (alle zusammen), aus denen hervorgeht, dass tatsächlich damit gerechnet wird, dass Rauchende schneller und intensiver krank werden als nicht Rauchende. Ich mache auch insbesondere nochmal auf folgenden Umstand aufmerksam:

Wer Leistungen der GKV in Anspruch nimmt, weil eine Krankheit wie Herz - Kreislauf - Erkrankungen (Thrombosen oder Herzinfarkte auf Grund von durch Rauchen verursachter Gefäßverengungen) oder einem Apoplex (Schlaganfall, verursacht durch Gefäßverengungen), die eben in ihrem Vorkommen besonders stark bei Rauchenden verbreitet sind, erhält aus der Kasse bei weitem mehr Unterstützung als er jemals eingezahlt hat. Factum est.
In der Zeit, in der diese Menschen Leistungen erhalten, zahlen viele für eine/n - das ist das Prinzip der sozialen Versicherungssysteme. Insbesondere dadurch, dass diese Menschen für die Dauer ihrer Krankheit keinen Verdienst mehr erwirtschaften, kommt es zu indirekten Kosten (weil die Menschen ja nicht arbeiten, also für die Volkswirtschaft nichts tun können), und durch den Tod geht Arbeitspotenzial verloren (denn der Mensch, der mit 55 Jahren einen Apoplex erleidet, wird nicht bis zur rente weiterarbeiten, wenn er schon gestorben ist), was wiederum dem BIP schadet.

schimpft ruhig darüber, aber das ist die Grundlage, auf der die Krankenkassen berechnen, welche Gelder für welches Krankheitsbild ausgegeben werden sollen. Ich studiere den kram gerade, also vertraut mir

Schaut man sich nun diese Statistiken im Zusammnhang mit statistischen Betrachtungen an, wie viele der Schlaganfallpatient_innen/Herz-Kreislauf-Patient_innen geraucht haben, kommt man sehr schnell auf einen Schluss: Der Raucheranteil ist sehr groß. Dementsprechend muss die Schlussfolgerung doch lauten, dass Rauchende teurer sind als Nichtrauchende.

Die gleiche rechnung kann ich auch noch mit Diabetesgefährdeten (genetische Disposition oder Risiko des Erwerbens auf Grund von Übergewicht) aufmachen. Die kosten auch viel.

Und um es gleich dazu zu sagen: ich bin nicht damit einverstanden, wie die kassen agieren. überhaupt nicht. ich erkläre nur, wie sie es machen.


2terFruehling
Geschrieben

jetzt könnte man aber auch eine Gegenrechnung anstellen, und zwar,wieviel der Staat an Tabaksteuer durch die Raucher eingenommen hat und was davon an die Krankenkassen geflossen ist. So interessiert ist der Staat daher nicht daran, dass wir alle zu Nichtrauchern werden. Damals, bei meinem NichtraucherSeminar (Nichtraucher in 5 Stunden....das übrigens tatsächlich geholfen hat), bekamen wir Einblick in eine zu dieser Zeit laufenden "Nichtraucherkampagne" , beschlossen zwischen Regierung und Zigarettenindustrie. Hat zwar auf den ersten Blick gut ausgesehen, aber erst beim richtigen Hinsehen erkannte man die Pschychologie, die dahintersteckte. Große Plakate mit einem jungen schlanken Mädchen mit Zigarette in der Hand. Der Text lautete
Rauchen macht schlank


aber nur den Geldbeutel.

Und von dieser Art waren alle Plakte der sogenannten "Nichtraucherkampagne"

Ach. und noch etwas, ich kenne einige Leute mit Schlaganfällen, die wieder arbeiten.

Rechtschreibfehler könnt ihr behalten, hab keine Zeit mehr zum durchlesen


boarderline747
Geschrieben


Ach. und noch etwas, ich kenne einige Leute mit Schlaganfällen, die wieder arbeiten.



Ich auch - aber diejenigen, die sterben, arbeiten nicht mehr, da simmer uns einig?^^


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