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Ohne Emanzipation

Empfohlener Beitrag

Geschrieben

Die vielen Gegenstimmen zum Thema Emanzipation der Frau haben mich schon ein wenig überrascht. Schließlich ist die Gleichberechtigung in der Gesellschaft angekommen. Ungerechtigkeiten gibt es natürlich immer und überall, aber nicht nur geschlechtsspezifisch.

Wir alle hier sind mit der E. aufgewachsen und kennen es gar nicht anders. Zwar stand in den 70ern immer noch im BGB , dass der Mann der Haushaltsvorstand sei und eine Frau nur dann berufstätig sein dürfe, wenn der Ehemann damit einverstanden ist, aber dieses Gesetz war zu dem Zeitpunkt schon obsolet.

Eine Frau, die sich "versorgen" lassen möchte, ist in einem thread als "Prostituierte" oder "Ehe-prostituierte" genannt worden. Das will anscheinend auch niemand. Aber ohne A kein B... entweder oder.

Ich wüsste gerne, wie sich Männer, die gegen die E. sind, oder diese als negativ ansehen, eine Ehe oder ein Zusammenleben zwischen Mann und Frau vorstellen.

bitte sachlich, es interessiert mich wirklich.


Geschrieben

Mich würde das auch interessieren,
aber die Tatsache, daß solange keine Antwort kommt,
zeigt, daß die Herren wohl selbst erst überlegen müssen.
Macht aber nix, gut Ding braucht Weile!


Geschrieben (bearbeitet)

Da ich mittlerweile seit 21 Jahren verheiratet bin, ist mein Fazit: Die Ehe ist ein Geben und ein Nehmen.

Emanzipation hin oder her.


bearbeitet von gentlemanfor001
Geschrieben (bearbeitet)

Randnotiz: In der taz ist heute ein sehr schöner Artikel ("Schluss mit den Vergleichen!") dazu erschienen, kann auch auf der Homepage nachgelesen werden.


bearbeitet von gambleme
blulagoon
Geschrieben (bearbeitet)

Ab dem Moment, ab dem Sex sichtbar "Mittel zum Zweck" ist, ist es Prostitution.

Man sollte einfach keine Frau, deren Oberschlundganglion mit Schminken und Schuhe kaufen bereits voll ausgelastet ist und die gerade noch eine Speicherzelle für "Bierflasche apportieren" frei hat, mit höheren Ansprüchen in Richtung Freundschaft und Partnerschaft überfordern.


bearbeitet von blulagoon
Romulus696
Geschrieben

In vielen Bereichen ist die Frau immer noch benachteiligt, bei Beförderungen( wie viele Frauen gibt es denn in Deutschland Chefetagen-unter 5 Prozent!!!) Rente, usw.
Sie wird in sehr vielen Branchen so niedrig bezahlt, daß eine wirkliche Unabhängigkeit oft mit vergleichsweiser Armut bezahlt werden muss.
Bestimmt auch ein Grund für viele Frauen, ein Dasein als "Eheprostituierte" zu verbringen.
Dieses böse Wort trifft trifft aber auch auf viele Männer zu, wie viele prostituieren sich in einer Firma für Erfolg und Geld!
Mir ist ein Rätsel, weshalb Frauen dies auf Dauer nicht wirklich ändern wollen, zumal sie ja die Mehrheit der Wähler stellen.
Männer provitieren von der Emanzipation fast immer, viele klassische, auf Dauer unangenehme Pflichten können wegfallen...
Im Zuge der Emanzipation ist es leichter als jemals zuvor, SIE auf Spaß und Fun zu reduzieren, wenn es dicke kommt, brauche ich ja (provokativ gemeint) , nicht zu bleiben...
Ohne gleiche Augenhöhe ist eine glückliche, langfristige Partnerschaft nicht möglich.


Geschrieben (bearbeitet)

Mich würde das auch interessieren,
aber die Tatsache, daß solange keine Antwort kommt,
zeigt, daß die Herren wohl selbst erst überlegen müssen.



Vielleicht waren einige zum Zeitpunkt der Threaderöffnung auch noch auf Arbeit. Soll ja vorkommen an einem Montag.


In vielen Bereichen ist die Frau immer noch benachteiligt, bei Beförderungen( wie viele Frauen gibt es denn in Deutschland Chefetagen-unter 5 Prozent!!!) Rente, usw.
Sie wird in sehr vielen Branchen so niedrig bezahlt, daß eine wirkliche Unabhängigkeit oft mit vergleichsweiser Armut bezahlt werden muss.



Das liegt auch an ihrem Verhalten/ihren Prioritäten: viele Frauen haben zum Beispiel nicht vor, vollends für ihre Firma aufzugehen und 60 Stunden-Wochen für Karrieren aufzuopfern. So wird man aber nicht Chef (ohne Quote jedenfalls nicht).

Bestimmt auch ein Grund für viele Frauen, ein Dasein als "Eheprostituierte" zu verbringen.



Ist bequemer. Und verständlich.


bearbeitet von Eichelkitzler
Delphin18
Geschrieben

aber die Tatsache, daß solange keine Antwort kommt,
zeigt, daß die Herren wohl selbst erst überlegen müssen.

Nein, aber ich kann zur Frage:

Ich wüsste gerne, wie sich Männer, die gegen die E. sind, oder diese als negativ ansehen, eine Ehe oder ein Zusammenleben zwischen Mann und Frau vorstellen.

einfach nichts beitragen, weil ich nicht dazu gehöre.


Geschrieben

weil ich nicht dazu gehöre.





A die gerade noch eine Speicherzelle für "Bierflasche apportieren" frei hat,



Dumme Menschen gibt es in beiden Geschlechtern, aber das ist nicht das Thema.


Geschrieben

Ich kann eine unselbständige partnerin gar nicht haben !

Das fängt schon an wenn eine frau keinen führerschein hat !
Hört sich warscheinlich für stadtmenschen bescheuert an ,aber auf dem land ist ein mensch ohne führerschein regelrecht gehandycapt !
ALso erlich das heimchen hinterm herd das ihren herren aufs wort folgt ,samstags in den supermarkt gefahren werden muß und ihr haushaltsgeld zugeteilt bekommen will !!!!

Nichts für mich , das kenn ich auch nicht von meinen eltern !
Meine mutter ist jahrgang 36. hat einen autoführerschein ,schon immer ein eigenes konto, immer gearbeitet, und immer ihre eigene meinung gehabt und geäusert; und der der zu ihr gesagt hätte das der mann das sagen im haus hat hätte sich warm anziehen müssen !!!!!


Geschrieben (bearbeitet)

Böserbub:
Das ist aber eine ziemlich antiquierte Vorstellung.
Glaubst du denn im Ernst, daß eine Frau, die keinen Führerschein hat, auch keine eigene Meinung hat?
Zum Supermarkt kommt man auch per Fahrrad, Haushaltsgeld kann man sich vom gemeinsamen Konto holen...
Glaubst Du denn im Ernst, daß in früherer Zeit alle Frauen duckmäuserisch zu ihrem Herrn und Gebieter aufgeschaut haben?
Öhm... wenn ich nur so an meine Oma denke, das war eine ziemlich selbstbewußte Frau, auch ohne Führerschein, auch ohne eigenes Konto und ohne all die Attribute, ohne die es heute scheinbar nicht mehr geht...


bearbeitet von Silbersternchen
samaris2603
Geschrieben

Kommt immer auf die gegend an @ Silbersternchen
Bei meiner Tante im Ort gibt es einen kleinen Tante Emma laden
Nur ist der Schweineteuer
Und in den nächsten Ort mit dem Fahrrad für einkäufe zu fahren. Halbe Std hin und mit den dicken Taschen auf dem Fahrrad zurück wesentlich länger ist nicht lustig


Geschrieben

Ich kann jetzt nur auf die Postings der letzten Tage Bezug in dem Emanzipationsthread Bezug nehmen, weil ich ihn zuvor nicht permannent verfolgt habe.

Aber nach meiner Wahrnehmung war in den letzten Tagen dort nur eine weibliche Person gegen die Emanzipation, und zwar in dem Sinne, dass ich bereits dort darauf hingewiesen habe, dass z.B. gerade der Feminismusgeeignet ist, die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu konterkarieren.

Was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass manchmal die Frauen selbst, in diesem Fall dann noch durch beleidigende Überzeichnung, ärgste Feinde dieser Gleichberechtigung sein können.

Gerade weil ich die Gleichberechtigung von Mann [COLOR="Blue"]und [/COLOR]Frau äußerst ernst nehme, habe z.B. unter anderem auch ich gegen den dort geäußerten Feminismusübelstand argumentiert.


LG xray666


Manetho
Geschrieben

Frauen werden im Durchschnitt immer weniger als Männer verdienen. Dafür gibts verschiedene Gründe, Schwangerschaftspausen oder Tätigkeiten in Branchen mit niedrigen Lohn, z.b. Dienstleistungsbranche. Als Ergebnis kommen dann niedrigere Durchschnittslöhne heraus.


Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube nicht, daß es in Zukunft allein Frauen betreffen wird, weniger zu verdienen.
Insgesamt (ist ja oft heute schon so) werden alle, Frauen und Männer, weniger verdienen.
Mit der Zeit wird das flächendeckend passieren, mit allen.
Und die Berufe, in denen schlecht verdient wird (wo heute nur Frauen sind), werden in Zukunft vielleicht auch von Männern gesucht und angenommen werden, die schon von oben den Abstieg nach unten begonnen haben, sprich, sie tun dies freilich nicht freiwillig, sondern auch nur aus der Not heraus.
Auch ein Studium bewahrt die Menschen heute vor nichts mehr in der Hinsicht.
Es wurde eigentlich längst schon eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt (einer verdrängt den anderen), bei dieser Abwärtsspriale werden alle verlieren.


bearbeitet von Silbersternchen
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