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Erkrankung des Partners


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Ideal wäre es, wenn sich zwei finden, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Es wäre dann auch mehr als nur eine blanke Affäre, weil man sich anders verstanden fühlt, und auf gleicher Wellenlänge ist. Könnte hilfreich bei der Alltagsbewältigung sein, oder über den Tod hinausgehen, falls einer der erkrankten Partner das Zeitliche segnet - sprich Trauerbewältigung.
Jesus sagte auch: Wo zwei, drei oder mehr in meinem Namen versammelt sind, da bin ich unter euch. Und er musste es ja wissen.

Vor 2 Stunden, schrieb happylucky2:

In der heutigen Zeit?
Ähm, damals wurde auch schon ohne Ende betrogen, auch ohne irgendeiner Erkrankung. Nicht erst heute.
Finde solche Aussagen immer etwas lächerlich. Sorry.
Heutzutage wird nur alles veröffentlicht, nen Thema draus gemacht.

Wie gesagt, zeitig mit dem Partner offen darüber reden und deren Meinung akzeptieren/ respektieren.

"Damals" vor etwas mehr als einem Dutzend Jahrzehnten dauerten die meisten Ehen nicht viel langer als vielleicht 20,30 Jahre, wenn die Ehepartner überhaupt alt genug wurden...
Heute, mit einem anderen Anspruch an den Zweck einer Ehe, und einer schlichtweg längeren Lebenserwartung, kann die Frage nach dem Sinn des Spruchs/der Floskel durchaus gestellt werden.
Mal davon abgesehen, dass damals der Stellenwert der Kirche ein ganz anderer war und die Ehe noch als etwas heiliges/von Gott hergestelltes galt, weshalb es eben auch keine von Menschen durchgeführte Scheidung geben durfte, da das gegen den göttlichen Willen verstößt. Den Tod als solchen konnte und kann man als Mensch nicht wirklich verhindern, weshalb dieser dann auch ein legitimer Grund für das Ende einer Ehe ist.
Nichtsdestotrotz gab es durchaus Geliebte und teils auch gesellschaftliich anerkannte, offizielle Konkubinen, was vielleicht auch daran lag, dass eine Ehr häufig arrangiert war und andren Beweggünde hatte, als die moderne "Liebesheirat", die hier ja auch von so einigen bei Wegfall einzelner Aspekte, wie z. B. Sex als beendigungswürdig angesehen wird (..."dann würde ich mich trennen"...).
Aus meiner Sicht ist vieles, was hier und auch anderswo immer wieder uber die Ehe geschrieben wird durchaus überdenkenswert, da auf alten, teils nicht mehr relevanten Grundlagen basierend.
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Und um. Mal den Advocatus Diaboli zu spielen, könnte das mit den "guten und schlechten Zeiten" ja auch mal anders herum interpretieren.
Also nicht so, wie hier häufig verstanden:d er Partner mit noch bestehender Libido muss sich damit abfinden, dass der/die andere nicht mehr will oder kann.
Mit dem Gleichen Prinzip könnte man ja auch sagen, dass Lustlosigkeit kein Grund ist, den anderen dazu zu verpflichten, keinen Sex zu haben und seine/ihre Bedürfnisse zurück zu stellen undceben "gezwungenermaßen" zu verzichten.
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Es ist ein sehr komplexes Thema, das jede*r für sich selbst bearbeiten und beantworten muss und ja auch oft genug tut.
Und zwar Weiblein als auch Männlein und alles dazwischen und außerhalb.

Ja. Fremdgehen ist und bleibt Betrug. Lüge. Hintergehen. Manipulation. Da steht klar sexueller trieb über die Partnerin. Wegen Sex verlassen, spricht für sich selbst, welchen Stellenwert man für die Partnerschaft einräumt.

Anonymes-Mitglied-9

Das ist der Sinn einer Ehe! Da zu bleiben, wenn die Gesundheit zusammenbricht.

vor 8 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Meint Ihr es ist falsch, sich eine Affaire zu suchen oder Partner/in zu verlassen, wenn diese/r von Demenz oder einer stark einschränkenden Erkrankung betroffen ist und die eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden? Ist für Euch das Versprechen "Bis das der Tod uns scheidet" noch von Bedeutung? Was meint Ihr und warum?

Auf jeden Fall ist es belastend, wenn ein Partner so schwer erkrankt ist!

Die Entscheidung kann dir zwar keiner abnehmen, aber nach Meinungen zu fragen ist nachvollziehbar. Vielleicht ist es die schwierigste Entscheidung in deinem Leben!

Wir kennen deine genaue Situation nicht, aber wahrscheinlich habt ihr schon Vieles geklärt und organisiert! ?
Gibt es eine Tagespflege, gibt es Unterstützung durch Pflegedienst, Familie, Freunde, hast du Unterstützung (psychologische, medizinische, soziale), liebst du sie? 

Denkst du über eine Trennung nach, weil du überfordert bist, die Krankheitsphase gerade extrem belastend ist oder du sie sowieso verlassen wolltest und den Absprung nicht früher geschafft hast und dich jetzt nicht mehr traust?

Es ist für einen erkrankten Menschen sicher nicht gut, wenn er nicht liebevoll umsorgt wird, wenn der Versorgende ungeduldig, aggressiv oder gleichgültig agiert. 
Es ist gut, dass du dir die Entscheidung nicht leicht machst! 🌻

Wer anonym posten, wird wahrscheinlich auch anonym fremdgehen, oder?🤫

Ich würde Demenz und Dinge wie Alzheimer, mentale Krankheiten nicht mit körperlichen Einschränkungen in einen Topf werfen.
Der jeweilige Schweregrad wäre für mich entscheidend. Und dann ginge es immer noch darum, ob ich einer interessanten Frau begene, die damit umgehen kann. Aber prinzipiell ja. Wenn der Partner nicht darunter leiden kann, weil er nichts mehr versteht, sehe ich kein Problem in einer Öffnung. Verlassen würde ich sie nicht.

Vor 3 Stunden, schrieb LieschenMüller:

Du kannst es ja machen wie ein Ehemann einer meiner Bewohnerinnen...die Frau bei uns abgeben und sich die "Neue" ins Haus holen.
Die Ehefrau dann einmal die Woche besuchen, bis dann zu gar nicht mehr,nicht mehr telefonisch erreichbar sein etc...
Sorry...aber da könnt ich kotzen bei solchen Fragen.
Denn auch Demenzerkrankte oder anderweitig schwer Erkrankte merken das und spüren das...
Vielleicht überdenkst du mal deine Frage und stellst dir vor,dass du vielleicht krank bist und deine Frau auf solchen Seiten rumschwirrt..nicht so toll,ne?

Die Frau abgeben ist ja sogesehen die beste Lösung, bleibt nur zu hoffen dass sie dann dort nicht mit sexualisiertem Pflegepersonal konfrontiert wird! 😉

Jaa, also bei der Frage, habe ich mich erst mal mit Elvis unterhalten,  Du musst nämlich wissen, der lebt! Jaa so ist das, und weißt Du was Elvis dazu gemeint hat?

Nein ? Nun Elvis meinte, das mit dem Sex, Freundin,  Affäre ist eine Sache. Solche Verwicklungen im zwischenmenschlichen Bereich gab es schon immer, dafür braucht man keinen kranken Partner .  Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. 

Ja, das meinte Elvis und etär meinte noch etwas. Und zwar, einen Partner auf Grund der von Dir beschriebene Krankheit zu verlassen ist,  gelinde gesagt, echt nicht ok. Du solltest Dir mal eine Frage stellen,  meinte er! Weißt Du welche? Nein, ist ja klar. Die Frage lautet?

Die Frage lautet: hätte Dich Dein Partner verlassen, wenn Du in einer ähnlichen Situation gewesen wärst?

Und was die wenigsten wissen,  Elvis war noch in Tibet, bevor Du weißt schon...

Er meinte: Du solltest an Karma denken.  Du weißt was er meint, oder?

Viel Glück und nicht vergessen,  Elvis lebt!

 

vor 54 Minuten, schrieb Schnuckelchen74:

 

Mmmmh, generell würde ich Dir da natürlich schon Recht geben! 👍😘😉

Allerdings führt das "miteinander reden" leider nicht immer unbedingt zwingend auch zu einer wirklichen Lösung (gerade im Fall des TE kann ich mir das überhaupt gar nicht vorstellen)...

 

Ich selbst habe damals in meiner Ehe auch meine an schweren Depressionen erkrankte Frau darauf angesprochen, ob wir die Ehe öffnen wollen!?

Das konnte sie sich aber auch nicht vorstellen.

Somit war auch ich damals weiterhin genau in dieser "Zwickmühle" gefangen.

Ich hab meine Frau geliebt, bin ihr auch in ihrer Erkrankung beigestanden und hab sie unterstützt, wo und wie es mir nur möglich war.

Und trotzdem hatte ich selbst als gesunder Part ja auch weiterhin meine Bedürfnisse nach Nähe, Zärtlichkeiten, Intimität und auch Sex.

Und logischerweise natürlich ja eigentlich auch mit meiner Frau!

Aber das war ja nunmal eben nicht möglich!

 

Ich bin heute froh, daß ich durchgehalten habe und ihr nie fremdgegangen bin!

Aber umso länger die Situation andauerte, umso größer und stärker wurde in mir die Sehnsucht danach und ebenso auch der Gedanke daran, sich das Ganze außerhalb zu suchen und zu gönnen!

 

Ich war damals wirklich in einem absoluten Gewissenskonflikt mit mir selbst, da ich eine absolut treue Seele bin und sie ja auch nix für ihre Krankheit konnte - hat sie sich ja schließlich auch nicht ausgesucht!

 

 

Mmmh, mich von ihr trennen und sie dadurch in ihrer Krankheit erst Recht im Stich und völlig auf sich allein gestellt lassen, wollte und konnte ich damals aber eben auch nicht!!

 

Letztendlich war ich ehrlich gesagt froh, als sie dann irgendwann von sich aus die Überlegung zur Trennung angesprochen hatte.

Sie wollte mich "freigeben", um mir für nichts im Wege zu stehen, was sie mir damals nicht mehr geben konnte...

 

Daher kenne ich diese "Zwickmühle" nur allzu gut und weiß auch genau, was das mit einem macht!

 

 

Schöne, wenn auch traurige Geschichte. 

Ich schrieb ja auch extra das es keine allgemeingültige Entscheidung gibt. Jedes Paar ist individuell. 

 

 

Vor 12 Minuten , schrieb Hodamon:

Die Frau abgeben ist ja sogesehen die beste Lösung, bleibt nur zu hoffen dass sie dann dort nicht mit sexualisiertem Pflegepersonal konfrontiert wird! 😉

Schön,daß du es immer noch so lustig findest...Bravo 👏

Vor 5 Minuten , schrieb LieschenMüller:

Schön,daß du es immer noch so lustig findest...Bravo 👏

Ja lustig finde ich das nicht, aber mache mir halt Sorgen! Bin ja auch nicht mehr der Jüngste! 🫠

(bearbeitet)

Mit Verlaub, für mich ist das eine eher egoistische Einstellung. Das muss per se nicht unbedingt schlecht sein, an sich selbst zu denken, und es ist sicher von sehr vielen Umständen in der Partnerschaft abhängig.
Meine vorherige Partnerin musste in ihren 40ern aus gesundheitlichen Gründen notoperiert werden. Danach war sie ein Pflegefall – ohne den Eingriff wäre sie binnen Stunden gestorben. Nach dem Koma und ersten Genesungsschritten war sie geistig wieder voll da. Natürlich gab es auch Gespräche über die sexuelle Komponente unserer Partnerschaft (wir waren nie verheiratet, ich war Mitte 50 und zu diesem Zeitpunkt etwa sechs Jahre mit ihr zusammen).
Obwohl ich es „gedurft“ hätte, kam es mir in den über zwei Jahren Pflegezeit nie – nicht ein einziges Mal – in den Sinn, meinen Trieb mit einer anderen Frau befriedigen zu wollen. Meine Haltung gibt es schlicht nicht her, eine Partnerin, nur weil sie sexuell nicht mehr „leistungsfähig“ ist, für diese eine Komponente durch eine andere zu ersetzen. Das mag in anderen Partnerschaften anders aussehen. Da ich heute in einer polyamoren Verbindung lebe, bewertet man manches sicher wieder anders. Allerdings – bei aller Liebe – würde ich zu dieser Thematik tatsächlich auch keine fremden Menschen befragen oder mir in gewisser Weise Absolution holen.
Am Ende des Tages muss das jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Ich verurteile niemanden dafür und mache mich auch nicht darüber lustig.

Wähle weise und tue die richtigen Schritte.

bearbeitet von Tantramann1959
Ergänzung

 

vor 31 Minuten, schrieb HerzensheimatBerlin:

Schöne, wenn auch traurige Geschichte.

Danke 🙏😘😍❤️🥰🤗☺️

 

vor 31 Minuten, schrieb HerzensheimatBerlin:

Ich schrieb ja auch extra das es keine allgemeingültige Entscheidung gibt.

👍☺️

Sollte auch kein Vorwurf, oder gar Angriff oder sonst dergleichen und auch nicht negativ von mir gemeint sein. 😬

 

Vielmehr schreibe ich es immer wieder gerne, um vielleicht auch ein wenig Verständnis für die "Zwickmühle", in der man(n) sich als gesunder, kümmernder und pflegender Partner dabei befindet, zu übermitteln...

 

Man möchte eigentlich ja überhaupt garnicht fremdgehen, weil man seine Partnerin schließlich eben ja auch liebt (jedenfalls ging es mir so!).

 

Und dennoch hat man als gesunder Part aber auch weiterhin seine Bedürfnisse, die in einem wirken! 😬🤷‍♂️

 

vor 31 Minuten, schrieb HerzensheimatBerlin:

Jedes Paar ist individuell. 

So ist es! 👍😘

Daher gibt es auch nicht immer nur ein "entweder/oder", sondern vielleicht auch mal ganz unkonventionelle, individuelle Wege, die man für sich herausfinden muß, um sie zu gehen... 🤷‍♂️😘😉

 

 

Anonymes-Mitglied-10
vor einer Stunde, schrieb Dr_Brain:

Ja. Fremdgehen ist und bleibt Betrug. Lüge. Hintergehen. Manipulation. Da steht klar sexueller trieb über die Partnerin. Wegen Sex verlassen, spricht für sich selbst, welchen Stellenwert man für die Partnerschaft einräumt.

Was kann man denn machen? Beim Partner bleiben und pflegen und komplett auf eigene Bedürfnisse verzichten?

Partnerschaft...

Bis dass der Tod uns scheidet - ein hehres Ziel und großes Wort...

Ich stehe zu meinem Wort und gebe keine Versprechen, welche gerade heute leider derart ungewiss sind...

In guten wie in schlechten Zeiten zueinander zu stehen, ist mir allerdings ein ernsthaftes Anliegen, welches ich so nicht der Bequemlichkeit opfere...

Partnerschaftlich verbunden zu sein bedeutet ja nicht, sich füreinander aufgeben & aufopfern zu müssen...

Einander Spielraum zu schenken, kann mitunter ja ein Weg sein...

„Bis der Tod Euch scheidet“, das steht für mich überhaupt nicht zur Debatte. Klar, wenn’s zwischenmenschlich überhaupt nicht mehr funktioniert, ergibt die Beziehung keinen Sinn mehr. Aber bei einer (schweren) Erkrankung sich über eine Trennung der Verantwortung zu entziehen, das ist schon wahrlich schäbig. Schäbig ist allerdings auch, sich in eine Affäre zu stürzen. Die Erkrankung des Partners ist definitiv keine Rechtfertigung. Ich spreche da aus Erfahrung, meine Frau hat für mich unsere Ehe geöffnet - was nicht heißt, dass ich wahllos in der Gegend herumficke.

(bearbeitet)
vor 10 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Meint Ihr es ist falsch, sich eine Affaire zu suchen oder Partner/in zu verlassen, wenn diese/r von Demenz oder einer stark einschränkenden Erkrankung betroffen ist und die eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden? Ist für Euch das Versprechen "Bis das der Tod uns scheidet" noch von Bedeutung? Was meint Ihr und warum?

Tatsächlich finde ich es falsch.

Ich denke,  es ist der Partner,  für den man sich entschieden hat und eine Partnerschaft funktioniert auf vielen Ebenen,  nicht nur auf der sexuellen. 

Eime Partnerschaft,  deren einzige Basis Sex ist, ist keine Partnerschaft,  sondern nur eine Zweckgemeinschaft.

Selbst wenn eine Partnerin mir das explizit von sich aus anbieten und mir erlauben würde, könnte ich es nicht tun.

Es verstößt gegen meinen innerlichen moralischen Kodex und ich hätte den Kopf dann ohnehin nicht frei.

bearbeitet von Tiefkuehlpizza
Anonymes-Mitglied-11

JA, wenn der Partner krank ist, ist es definitv falsch!!!

(bearbeitet)

Das kommt auf die Krankheit und die kognitiven Fähigkeiten an. Bestenfalls bespricht man sowas gemeinsam wenn es noch möglich ist.
Geht das nicht mehr, wird der Partner wohl schon in einem Pflegeheim sein. Man darf natürlich sein eigenes Leben leben, sollte den kranken Partner aber nicht vergessen. Dieser trägt die gemeinsame Zeit wie ein Anker für eine Weile heller Momente bei sich.

Bleib du der Mensch, den er/ sie liebt.

Vergiss ihn/ sie nicht, denn du bist irgendwo in seinem/ ihrem Herzen.

Betrug ist nie eine Lösung, sondern Flucht. Sei mutig.

Außerdem ist ein Partner nie für die Bedürfnisse des anderen 'zuständig'. Wenn du das glaubst, warum kümmerst dich dann nicht um die nun anderen Bedürfnisse des kranken Menschen!?

bearbeitet von Soulwhisper
Anonymes-Mitglied-10
vor 28 Minuten, schrieb Tiefkuehlpizza:

Tatsächlich finde ich es falsch.

Ich denke,  es ist der Partner,  für den man sich entschieden hat und eine Partnerschaft funktioniert auf vielen Ebenen,  nicht nur auf der sexuellen. 

Eime Partnerschaft,  deren einzige Basis Sex ist, ist keine Partnerschaft,  sondern nur eine Zweckgemeinschaft.

Selbst wenn eine Partnerin mir das explizit von sich aus anbieten und mir erlauben würde, könnte ich es nicht tun.

Es verstößt gegen meinen innerlichen moralischen Kodex und ich hätte den Kopf dann ohnehin nicht frei.

Du würdest für euer restliches leben enthaltsam sein?

Wenn man den Menschen liebt sucht man sich nur eine Affaire und bleibt bei dem Partner für immer weil er für diese Krankheit ja nichts kann

vor 5 Minuten, schrieb Anonymes-Mitglied-10:

Du würdest für euer restliches leben enthaltsam sein?

Ja, würde ich.

Andere Menschen finden ein Leben lang keinen Partner und kommen auch damit klar.

Fremdgegangen bin ich schließlich auch nie. 

Aber dabei bleibt es nun auch, denn ich ahne aus der Fragestellung heraus,  wer sich hinter Anonym 10 verbirgt und finde es ehrlich gesagt lächerlich,  bei solchen Fragen anonym zu agieren. 

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