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Erkrankung des Partners


Anonymes-Mitglied-1

Empfohlener Beitrag

Natürlich ist es nicht in Ordnung, aber auch du bist ein Mensch der Bedürfnisse hat!
Also musst du das mit dir selber ausmachen. Solltest du allerdings den Schritt in die Affäre wagen, dann mach es so geschickt, dass wirklich NIEMAND aus deinem Umfeld etwas davon mitbekommt, erst recht nicht der Partner.
Dein Partner hat es nämlich nicht verdient verletzt zu werden und du hast ein Recht auf deine Bedürfnisse.

Vor 22 Minuten , schrieb LaMotte1:

Und hier hat er sich angemeldet, um sich leckere Kochrezepte zu holen?

Ich möchte meine vorherige Aussage zurücknehmen. Rückblickend war meine Einschätzung an dieser Stelle wohl zu naiv.

Vor 7 Minuten , schrieb 2_Meter_Typ:

Ja genau......

Schon mal sein Profil gesehen? Wie die allermeisten hier im Forum....Viel laber Rhabarber.....🤔.....Vielleicht zählt Fremdgehen ja nur mit einer Frau und nicht mit einem Mann.....In dem Fall nehm ich natürlich alles zurück 💁‍♂️

Ich möchte meine vorherige Aussage zurücknehmen. Rückblickend war meine Einschätzung an dieser Stelle zu naiv.

Vor 41 Minuten , schrieb Lebenslust42:

Dein Text hat mich wirklich berührt, beim Lesen hatte ich regelrecht Gänsehaut. Vielen Dank für diese eindrucksvollen Worte. ❤️

Ich möchte meine vorherige Aussage zurücknehmen.

 

vor 14 Minuten, schrieb PhotographyLover:

Ist es scheiße, seinen kranken Partner ohne dessen Wissen zu betrügen? Ja. 

Sind die eigenen Bedürfnisse auch wichtig? Ja. 

Genau! 👍

Mit wenigen Worten diese absolut potthäßliche "Zwickmühle" absolut zu 💯 auf den Punkt gebracht! 👍🤷‍♂️😉

 

 

Es ist ehrlich gesagt traurig, dass in der heutigen Zeit Werte und Versprechen wie „in guten wie in schlechten Zeiten“ oder „bis dass der Tod uns scheidet“ so oft an Gewicht verloren haben. Und das zieht sich mittlerweile leider durch fast alle Bereiche unserer Gesellschaft.
Du bist eine erwachsene, reife Person und solltest das am besten direkt mit deinem Partner klären. Denn Hand aufs Herz: Du möchtest an seiner Stelle doch genauso wenig hintergangen werden, oder?

In der heutigen Zeit?
Ähm, damals wurde auch schon ohne Ende betrogen, auch ohne irgendeiner Erkrankung. Nicht erst heute.
Finde solche Aussagen immer etwas lächerlich. Sorry.
Heutzutage wird nur alles veröffentlicht, nen Thema draus gemacht.

Wie gesagt, zeitig mit dem Partner offen darüber reden und deren Meinung akzeptieren/ respektieren.

Du kannst es ja machen wie ein Ehemann einer meiner Bewohnerinnen...die Frau bei uns abgeben und sich die "Neue" ins Haus holen.
Die Ehefrau dann einmal die Woche besuchen, bis dann zu gar nicht mehr,nicht mehr telefonisch erreichbar sein etc...
Sorry...aber da könnt ich kotzen bei solchen Fragen.
Denn auch Demenzerkrankte oder anderweitig schwer Erkrankte merken das und spüren das...
Vielleicht überdenkst du mal deine Frage und stellst dir vor,dass du vielleicht krank bist und deine Frau auf solchen Seiten rumschwirrt..nicht so toll,ne?

Ich kann dazu nicht wirklich was sagen . Weder ,,ja mach", noch ,,Du bist egoistisch, lass es sein". Ich glaube solche Dinge muss man selbst durchleben um sich dazu klar äußern zu können

Wenn dein Gewissen es aushält, darf man im Leben grundsätzlich auch mal egoistisch sein. Schwer, hier Ratschläge zu geben, wie andere ihr Leben führen sollten. Aber wenn du in 30 Jahren auf dein Leben zurückblickst und denkst, es verschwendet zu haben, um jemanden glücklich zu machen, der das vielleicht gar nicht mehr richtig einordnen kann, ist ja auch keinem geholfen. Leichter wäre es, Moralapostel zu spielen und zu sagen, dass sich das nicht gehöre... aber es ist am Ende dein Leben. Dreißig Jahre drohender Trauer sind auch nicht gerade viel empfehlenswerter als dreißig Jahre verheißungsvoller Freude.

vor 15 Minuten, schrieb LieschenMüller:

Du kannst es ja machen wie ein Ehemann einer meiner Bewohnerinnen...die Frau bei uns abgeben und sich die "Neue" ins Haus holen.
Die Ehefrau dann einmal die Woche besuchen, bis dann zu gar nicht mehr,nicht mehr telefonisch erreichbar sein etc...
Sorry...aber da könnt ich kotzen bei solchen Fragen.
Denn auch Demenzerkrankte oder anderweitig schwer Erkrankte merken das und spüren das...
Vielleicht überdenkst du mal deine Frage und stellst dir vor,dass du vielleicht krank bist und deine Frau auf solchen Seiten rumschwirrt..nicht so toll,ne?

Ich weiss nicht ob es ein männlicher oder eine weibliche TE ist. 

Aber sofern er oder sie überhaupt betroffen ist (das steht auch nicht im Eingangsbeitrag), kann es ja sein, dass der/die Partner/in aufopferungsvoll gepflegt wird und man dabei selbst auf der Strecke bleibt. 

Wie viele Jahre könnte das gut gehen, ohne dass man selbst kaputt geht?...20 Jahre oder länger komplett ohne körperliche Zärtlichkeiten und Sex?

Schwer zu beurteilen und zu verurteilen, solange ich es nicht selbst erlebt habe. 

Vor 13 Minuten , schrieb Bolero2000:

Ich weiss nicht ob es ein männlicher oder eine weibliche TE ist. 

Aber sofern er oder sie überhaupt betroffen ist (das steht auch nicht im Eingangsbeitrag), kann es ja sein, dass der/die Partner/in aufopferungsvoll gepflegt wird und man dabei selbst auf der Strecke bleibt. 

Wie viele Jahre könnte das gut gehen, ohne dass man selbst kaputt geht?...20 Jahre oder länger komplett ohne körperliche Zärtlichkeiten und Sex?

Schwer zu beurteilen und zu verurteilen, solange ich es nicht selbst erlebt habe. 

Es wurde gefragt,ob man es falsch findet..und ich finde es falsch.
Privat als auch beruflich bin/war ich damit konfrontiert, also weiß ich was ich sage. Und es ist nunmal meine Meinung es falsch zu finden.

Das ist letztlich eine moralisch-ethische Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss.

Für mich ist die Antwort relativ einfach: Für eine feste Beziehung – insbesondere eine Ehe – gilt für mich der Grundsatz: „In guten wie in schlechten Tagen.“

Bei einer Demenzerkrankung ist eine bewusste Öffnung der Beziehung durch den erkrankten Partner nicht möglich, wenn dieser aufgrund seiner Erkrankung keine bewusste und informierte Entscheidung mehr treffen kann. Bei anderen schweren Erkrankungen kann das anders aussehen, allerdings nur mit dem Wissen und Einverständnis des Partners.

Betrug ist für mich jedenfalls keine Option. Wenn sich die Rahmenbedingungen einer Beziehung verändern, muss man darüber offen und ehrlich miteinander sprechen.

Den der die Partnerin verlassen in solch einer Situation währe für mich kein Thema,denn man geht durch dick und dünn 💯‼️Zusammen .

vor 28 Minuten, schrieb LieschenMüller:

 

Es wurde gefragt,ob man es falsch findet..und ich finde es falsch.
Privat als auch beruflich bin/war ich damit konfrontiert, also weiß ich was ich sage. Und es ist nunmal meine Meinung es falsch zu finden.

Natürlich darfst du es falsch finden.

Ich wollte darauf hinweisen, dass du nicht weisst ob der oder die TE überhaupt für sich oder einfach nur aus Interesse fragt. 

Und es ist schwer sich in eine solche Situation hineinzufühlen...20, 30 oder mehr Jahre komplett auf Sex oder andere körperlichen Zuneigungen zu verzichten und sich dabei seelisch zu zerstören, weil das Leiden eines geliebten Menschen schmerzt, ist keine leichte Aufgabe. 

Falsch ist es sicherlich. Die Frage wäre doch eigentlich, ob es gut wäre. Und wenn es gut wäre, ob man bereit ist etwas falsches zu tun , damit es gut ist.

Wem nützt die Affaire? Wem nützt es, wenn es sie gar nicht gibt?
Wem nützt eine Trennung?
Ist die Gewissheit immer moralisch einwandfrei gelebt zu haben sämtliche Kollateralschäden wert?

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb Bolero2000:

Was, wenn man weiss, dass sie darunter zusätzlich leiden würde?

Man liebt sich aus tiefsten Herzen und sie braucht für den Rest ihres Lebens Hilfe und es wird nie wieder Sex oder andere körperliche Zärtlichkeiten geben...soll man dann reden, obwohl man damit eventuell mehr Schaden anrichten könnte oder soll man für immer auf das Körperliche verzichten?

Wie leidet derjenige wenn es raus kommt? Wer aus tiefsten Herzen liebt der redet miteinander und findet eine Lösung. Beide müssen ehrlich sein. Dazu gehören immer zwei. Vorausgesetzt das der kranke Part aufnahmefähig ist. 

Tatsächlich meine ich, wenn BEIDE absolut keine Lösung finden und das etwaige fehlende Sexualität so wichtig ist, dann kann, trotz Krankheit, auch eine Trennung in Erwägung gezogen werden. Damit kommt womöglich Jeder besser klar.

Aber wie man liest gibt es viele unterschiedliche Meinungen dazu und jede reale Entscheidung wird individuell sein, egal wie es hier Jeder sieht.

bearbeitet von HerzensheimatBerlin
Anonymes-Mitglied-8

Ich befinde mich auch in der Situation, dass mein Partner nicht mehr kann. Wir haben es offen geklärt, das ich mir eine Affäre suchen darf. Ich bin nicht heimlich unterwegs,  immer telefonisch erreichbar und er weiß, wo ich mich aufhalte. 

Ein paar Affären hatte ich schon, wo es whundervoll harmonierte. Es scheitert daran, daß der Andere Single ist und wenn er eine feste Partnerin gefunden hat, endet unsere Beziehung.  Das ist auch so für mich in Ordnung,  denn ich habe ja meinen Partner, den ich auf keinen Fall verlassen werde, denn wir haben gemeinsam zu viele andere Hobbys,  nur nicht den Sex ( dazu werde ich ihn auch nicht zwingen). Und er kennt das Profil hier in poppen. Mit verheirateten Männern hab ich kein Glück. Oft passen die Zeiten nicht, weil sie heimlich  suchen. Oder die Entfernung nicht. Außerdem passt mir diese heimliche Suche der Männer nicht. Z zt bin ich hier nicht fündig, weil mir die Profiltexte schon nicht zusagen. Wenn ich schon kann.....dann mit Niveau 

 

Die meisten einschränkenden Erkrankungen zeigen sich nicht über Nacht. Eine Demenzerkrankung (ich nenne diese Erkrankung als Beispiel, es gibt natürlich noch andere Krankheiten) beginnt in der Regel lange bevor es dazu kommt, dass man mit dem Partner/in nicht mehr kommunizieren kann. Und aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass der behandelnde Arzt auf die Entwicklung der Krankheit hinweist und den Betroffenen mitteilt, auf was sie sich schlimmstenfalls einstellen müssen. Also wäre es doch eine Möglichkeit FRÜHZEITIG mit dem Partner/in bestimmte Themen anzusprechen. Dazu gehört für mich ein Testament, eine Patientenverfügung, die Möglichkeiten eine Pflege und nicht zuletzt auch die Situation, in der sich der pflegende Partner/in befindet.
Ich habe erlebt, dass diese Themen sehr gerne rausgezögert werden. Es ist nicht angenehm mit dem noch klaren Partner über ein Testament zu sprechen oder darüber, wer ihm/ihr irgendwann beim Toilettengang hilft. Und Sex mit anderen, weil man sich nicht mehr befriedigt fühlt, ist ja schon in einer „normalen“ Beziehung bei den meisten Paaren nicht möglich. Das kann ich ja mindestens einmal pro Woche hier im Forum lesen.
Ich bin der Meinung, dass wer es nicht schafft oder schaffen will, mit dem Partner/in zu reden, bevor die Einschränkungen eintreten, dann die Absicht fremd zu gehen realisiert, moralisch fragwürdig ist.
Diese Meinung vertrete ich, da ich bisher keine weiteren Erkenntnisse des/der hochverehrten TE gesehen habe. Es wäre hilfreich, wenn er/sie vielleicht noch etwas mehr erläutern könnte

vor 40 Minuten, schrieb HerzensheimatBerlin:

Wie leidet derjenige wenn es raus kommt? Wer aus tiefsten Herzen liebt der redet miteinander und findet eine Lösung. Beide müssen ehrlich sein. Dazu gehören immer zwei. Vorausgesetzt das der kranke Part aufnahmefähig ist. 

Tatsächlich meine ich, wenn BEIDE absolut keine Lösung finden und das etwaige fehlende Sexualität so wichtig ist, dann kann, trotz Krankheit, auch eine Trennung in Erwägung gezogen werden. Damit kommt womöglich Jeder besser klar.

Aber wie man liest gibt es viele unterschiedliche Meinungen dazu und jede reale Entscheidung wird individuell sein, egal wie es hier Jeder sieht.

Rauskommen sollte es nicht...ich weiss auch nicht, wie ich in der Situation weiterleben würde.

Das hängt auch davon ab, wie meine Partnerin insgesamt eingestellt war...ich hatte eine Partnerin, die mir wahrscheinlich ehrlich wünschen würde, dass ich für sie nicht auf alles verzichten müsste und dementsprechend könnte man rechtzeitig sprechen, sofern die Krankheit das zulässt. 

Bei einer anderen hätte ich mich vielleicht nicht getraut mit ihr darüber zu sprechen...und dann würde ich mir eventuell von Zeit zu Zeit woanders holen, was mir irgendwann sicherlich zu sehr fehlen wird. 

100%ig kann ich es aber jetzt nicht einschätzen, wie ich in der Situation denke und fühle, weil sich viel verändern kann...gerade dann, wenn kein glückliches Ende in Sicht ist. 

Vielleicht ist man eine zeitlang treu und nach mehreren Jahren der Entbehrungen kippt man doch, was man sich jetzt noch nicht vorstellen kann. 

vor 7 Stunden, schrieb Anonymes-Mitglied-1:

Meint Ihr es ist falsch, sich eine Affaire zu suchen oder Partner/in zu verlassen, wenn diese/r von Demenz oder einer stark einschränkenden Erkrankung betroffen ist und die eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigt werden? Ist für Euch das Versprechen "Bis das der Tod uns scheidet" noch von Bedeutung? Was meint Ihr und warum?

 

Ich frage mich machmal was in den Köpfen solcher Menschen vorgeht die solche Fragen stellen

Aber das ist auch der Grund warum Frauen hier kaum noch jemanden daten möchten, fast ausschließlich kaputte und verlogene Männer unterwegs

 

Verlassen kommt nicht in Frage, das wäre das aller letzte, wäre ich betroffen bzw. Die Kranke Person in diesem Fall und das habe ich meine Partnerin schon öfters gesagt; wenn ich nicht mehr kann dann suche dir was neues und dies ist auch ihr Wunsch wenn sie nicht mehr kann, aber das wäre in Sinne einer Affäre den verlassen geht nicht, es muss auch nicht gleich was sexuelles sein, eher jemand zum Reden und kurz mal aus dem Alltag zu kommen.

Tatsächlich komme ich aus der Demenz Pflege und ich sehe es täglich wie die Frau sich weiterhin liebevoll um ihren Mann kümmert. Tag für Tag. Er selber bekommt davon leider nichts mehr mit und es ist für die Frau unfassbar schwer ihn so zu sehen... Tatsächlich rate ich ihr dazu Auszeiten zu nehmen und selbst wenn sie sich mit jemand anderen trifft würde ich das nicht verwerflich finden. Immerhin ist sie immer noch eine Frau die eventuell auch Wunsch nach Berührungen etc. hat.

Vor 41 Minuten , schrieb :

Ich befinde mich auch in der Situation, dass mein Partner nicht mehr kann. Wir haben es offen geklärt, das ich mir eine Affäre suchen darf. Ich bin nicht heimlich unterwegs,  immer telefonisch erreichbar und er weiß, wo ich mich aufhalte. 

Ein paar Affären hatte ich schon, wo es whundervoll harmonierte. Es scheitert daran, daß der Andere Single ist und wenn er eine feste Partnerin gefunden hat, endet unsere Beziehung.  Das ist auch so für mich in Ordnung,  denn ich habe ja meinen Partner, den ich auf keinen Fall verlassen werde, denn wir haben gemeinsam zu viele andere Hobbys,  nur nicht den Sex ( dazu werde ich ihn auch nicht zwingen). Und er kennt das Profil hier in poppen. Mit verheirateten Männern hab ich kein Glück. Oft passen die Zeiten nicht, weil sie heimlich  suchen. Oder die Entfernung nicht. Außerdem passt mir diese heimliche Suche der Männer nicht. Z zt bin ich hier nicht fündig, weil mir die Profiltexte schon nicht zusagen. Wenn ich schon kann.....dann mit Niveau 

 

Schau mal in mein Profil - exakt gleiches Thema. Würde mich gerne mal austauschen. LG

(bearbeitet)

 

vor 1 Stunde, schrieb HerzensheimatBerlin:

Wie leidet derjenige wenn es raus kommt? Wer aus tiefsten Herzen liebt der redet miteinander und findet eine Lösung. Beide müssen ehrlich sein. Dazu gehören immer zwei. Vorausgesetzt das der kranke Part aufnahmefähig ist.

Mmmmh, generell würde ich Dir da natürlich schon Recht geben! 👍😘😉

Allerdings führt das "miteinander reden" leider nicht immer unbedingt zwingend auch zu einer wirklichen Lösung (gerade im Fall des TE kann ich mir das überhaupt gar nicht vorstellen)...

 

Ich selbst habe damals in meiner Ehe auch meine an schweren Depressionen erkrankte Frau darauf angesprochen, ob wir die Ehe öffnen wollen!?

Das konnte sie sich aber auch nicht vorstellen.

Somit war auch ich damals weiterhin genau in dieser "Zwickmühle" gefangen.

Ich hab meine Frau geliebt, bin ihr auch in ihrer Erkrankung beigestanden und hab sie unterstützt, wo und wie es mir nur möglich war.

Und trotzdem hatte ich selbst als gesunder Part ja auch weiterhin meine Bedürfnisse nach Nähe, Zärtlichkeiten, Intimität und auch Sex.

Und logischerweise natürlich ja eigentlich auch mit meiner Frau!

Aber das war ja nunmal eben nicht möglich!

 

Ich bin heute froh, daß ich durchgehalten habe und ihr nie fremdgegangen bin!

Aber umso länger die Situation andauerte, umso größer und stärker wurde in mir die Sehnsucht danach und ebenso auch der Gedanke daran, sich das Ganze außerhalb zu suchen und zu gönnen!

 

Ich war damals wirklich in einem absoluten Gewissenskonflikt mit mir selbst, da ich eine absolut treue Seele bin und sie ja auch nix für ihre Krankheit konnte - hat sie sich ja schließlich auch nicht ausgesucht!

 

 

vor 1 Stunde, schrieb HerzensheimatBerlin:

Tatsächlich meine ich, wenn BEIDE absolut keine Lösung finden und das etwaige fehlende Sexualität so wichtig ist, dann kann, trotz Krankheit, auch eine Trennung in Erwägung gezogen werden. Damit kommt womöglich Jeder besser klar.

Mmmh, mich von ihr trennen und sie dadurch in ihrer Krankheit erst Recht im Stich und völlig auf sich allein gestellt lassen, wollte und konnte ich damals aber eben auch nicht!!

 

Letztendlich war ich ehrlich gesagt froh, als sie dann irgendwann von sich aus die Überlegung zur Trennung angesprochen hatte.

Sie wollte mich "freigeben", um mir für nichts im Wege zu stehen, was sie mir damals nicht mehr geben konnte...

 

Daher kenne ich diese "Zwickmühle" nur allzu gut und weiß auch genau, was das mit einem macht!

 

 

bearbeitet von Schnuckelchen74
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