Anonymes-Mitglied-3
Nein. Die Studie hat heterosexuelle Paare untersucht, bei denen jeweils ein Partner nachweislich HIV-infiziert war. Gemessen wurde dann, wie hoch die Ansteckungsrate für den jeweils anderen Partner innerhalb der Studiendauer war.
Was man berücksichtigen muss, ist, dass diese Studie schon aus ethischen Gründen keine Infektionsrate bestimmen kann, sondern die faktische Ansteckungsrate, die dann erreicht wird, wenn man weiß, dass man infiziert ist und entsprechende Vorkehrungen trifft. Dazu zählen der Gebrauch von Kondomen genauso wie die verlässliche Einnahme der antiviralen Mittel. Ohne das Wissen um die Infektion ist die Ansteckungsrate schon rein logisch höher, weil dann eben weniger strikt auf den Schutz geachtet wird. Wenn man die komplette Studie liest und nicht nur die Zusammenfassung oder gar eine KI-Zusammenfassung, dann versteht man das auch und merkt, dass genau das in dem Artikel steht.
Empfohlener Beitrag
Dr****
Die Studie gibt es, aber die Behauptung, die da aus der KI kam ist völliger Unsinn. Schon im Abstract steht: "Overall, 68 (19%) of the 360 female partners of HIV-infected men (95% confidence interval (CI) 15.0–23.3%) and two (2.4%) of the 82 male partners of HIV-infected women (95% CI 0.3–8.57%) were infected."
Dann stell mal einen link rein zur Studie. Dann kann sich jeder davon selbst überzeugen, dass die Dame absoluten Schwachsinn labert.