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Möchtest du mit mir Schlafen?


Da****

Empfohlener Beitrag

Wie haben wir das Flirten und Sexeln früher nur ohne notarielle Beglaubigungen hinbekommen?

Und morgen heißt es wieder in der Presse, es finden sich immer weniger Paare, die Eheschließungen gehen zurück und immer mehr Leute fühlen sich einsam. Deutschland ist gaga.

 

Pffff, man kann hier ja doch noch was lernen. Passiert auch nicht alle Tage. Der juristische Sinn / Unterschied in "Ja heißt Ja" und "Nein heißt Nein" war mir nicht so wirklich geläufig. Und ja, im Falle eines ungewollten Übergriffs mag das sogar die Beweisführung erleichtern. Bzw. ein Indiz liefern. Täter zu bestrafen, find ich gut. Und wenn das dazu beiträgt, bin ich damit d'accord. 

Das man von seiner Liebsten jetzt nicht jedes mal eine schriftliche Einwilligung einholen muss, sollte aber eigentlich klar gewesen sein. Den Punkt finde ich etwas albern. Es geht ja um Straftäter. Wenn Herr Mann mit seiner Frau schläft und das geschieht einvernehmlich, reden wir ja von keiner Straftat. Und ein Ja musste ja ohnehin schon immer eingeholt werden. Auf die ein oder andere Weise. Ein sexueller Akt basierend auf auf einem Nein war schon vorher eine VG. Nur anscheinend war es in gewissen Konstellationen schwer, diese VG auch als solche nachzuweisen. Zum Beispiel bei den K.O. Tropfen. Das sie dann nicht als solche bewiesen werden konnte, macht sie aber nicht zu etwas anderem. Und um das zu erschweren, kommt wohl dieser Shift. Wenn ich das jetzt alles richtig verstanden habe. Okay, ich wüsste nichts, was dagegen spricht.

Wo ich beim TE bin ist, dass das den Schutz von Frauen vor VG wohl kaum erhöht. Das ist sicher richtig. Das ist dann leider so, macht es deshalb aber nicht überflüssig. Anliegen sollte beides sein. Schutz sowie Bestrafung der Täter. Und es geht ja auch nicht rein ausschließlich um Bestrafung. Sondern je nach Fall auch darum, die Gesamtgesellschaft vor gewissen Menschen zu schützen. Wenn ich mit dieser "Ja heißt Ja" Regelung eben nur 50% davon bedienen kann, ist das so aber auch 50% mehr, als gar nix zu machen. 

Die allermeisten Männer werden davon sowieso nie betroffen sein. Es kann uns egal sein, was das Gesetz da sagt, weil wir halt keine Frauen missbrauchen. Für das Opfer im Einzelfall kann das aber schon wichtig sein. Warum sollte ich dagegen sein? Ich würde es aber halt auch nicht als großen Schritt oder gar als mehr Schutz labeln. Primäres Anliegen muss immer sein, eine VG nicht stattfinden zu lassen. Und darauf wird diese Änderung eben kaum Einfluss haben. Eigentlich ist es sogar Ausdruck einer gewissen Hilflosigkeit, dem eigentlichen Problem Herr zu werden. 
 

vor 6 Stunden, schrieb ImWesten442:

Da bin ich mir nicht so sicher. Leider. 

Kann doch sein, daß der Sex erst einvernehmlich ist und dann ändert sich die Situation. Zum Beispiel ist anal nicht gewünscht. Da wäre eine neue Zustimmung einzuholen.

Oder

Jemand interpretiert Signale falsch positiv. Also nicht vorsätzlich, sondern fahrlässig. Was dann?

Du willst es nicht begreifen, oder? Das Thema ist, dass Männer Frauen ***igen und später behaupten, sie hätten geglaubt, es gäbe eine Zustimmung, weil kein NEIN kam. Deine Beispiele sind so dämlich, weil sie nämlich gar nicht unter die Strafverschärfung fallen. Es geht um Menschen, meist Frauen, die der Fähigkeit beraubt werden, sich zu äußern. 

Männer wie Du relativieren, was Opfern angetan wird, wenn Du über fahrlässig usw. faselst. Eigentlich müssten Männer aufstehen und sagen: Ja, wir unterstützen das, weil Gewalt gegen Frauen immer falsch ist und weil Signale falsch zu verstehen anders ist als Frauen zu ***igen. Bei der Strafrechtsänderung geht es nicht um falsch interpretierte Signale - welche Signale sendet denn Frau, wenn sie bewusstlos ist? 

vor 6 Stunden, schrieb Varrick:

Wie haben wir das Flirten und Sexeln früher nur ohne notarielle Beglaubigungen hinbekommen?

Und morgen heißt es wieder in der Presse, es finden sich immer weniger Paare, die Eheschließungen gehen zurück und immer mehr Leute fühlen sich einsam. Deutschland ist gaga.

 

Weil „Nur Ja heißt Ja“ zur Debatte steht 😳

Solange sich so viele Männer so blöd anstellen und die Notwendigkeit dahinter nicht verstehen, werden sich immer weniger Frauen auf eine feste Beziehung einlassen! Das ist dann nicht der Fehler der Frauen! Der Fehler ist in dem Fall eindeutig bei den entsprechenden Männern zu sehen!

Kein Mensch spricht von einer „notariellen Beglaubigung“ 🙄 Aber klar! Etwas wird ad absurdum geführt und das ist dann das Totschlagargument 🙄😩

Weißt du, wie viele Übergriffe Frauen früher haben über sich ergehen lassen, weil das eben so war? Dass viele Frauen Vergew.altigungen nicht angezeigt haben, weil sie sich geschämt haben? Oder geahnt haben, dass sie sich bei der Polizei und vor Gericht Fragen gefallen lassen mussten, wie kurz der Rock war, ob sie mit dem Täter vorher nett geredet haben und er das als Flirten verstanden haben konnte, sie sind lautstark genug gewehrt haben, wie viele Sexualkontakte sie schon hatte, …

So lange Frauen in der Beweislast stecken, können sich die Männer doch sicher fühlen! Warum sollte man das in einem Patriarchalen System ändern? Wäre ja unklug 🤨

vor 6 Stunden, schrieb Varrick:

Wie haben wir das Flirten und Sexeln früher nur ohne notarielle Beglaubigungen hinbekommen?

Und morgen heißt es wieder in der Presse, es finden sich immer weniger Paare, die Eheschließungen gehen zurück und immer mehr Leute fühlen sich einsam. Deutschland ist gaga.

 

Früher war ***igung in der Ehe nicht einmal eine Straftat, sondern das Einfordern ehelicher Rechte. Kenne keine Frau, die dorthin zurück will und Du? 

Beim Thema geht es nicht um Flirts oder gemeinsames Sexeln, sondern um Straftaten. Gruselige Vorstellung, dass es heute noch Männer gibt, die den Unterschied nicht kennen. 

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